Vegetarische Ernährung mit Kind?

Benutzer70315  (32)

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Ich habe hierzu eine klare Meinung (auch wenn ich selbst nicht Vegetarierin bin). Eine Kindererziehung ohne Fleisch gibt es für mich nicht. Fleisch ist ein wichtiger Energieträger und liefert Eiweiß, welches besonders für kleine Kinder im Wachstum wichtig sein dürfte. Natürlich gibt es auch grüne Sachen, die diesen Beitrag leisten, aber ich will doch eine Abwechslung für mein Kind. Irgendwann wird es selbst entscheiden, welche Lebensmittel es mag und welche weniger. Wenn es dann Fleisch für sich ausschließt, ja dann ist das kein Problem.
 

Benutzer102949 

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@Little Lotte: und habe ich behauptet, dass man Kindern immer extra Gerichte kochen soll? Sie nicht zum Essen zwingen heisst nicht, dass man für jeden was anderes kochen oder ihnen hinterher Süßigkeiten anbieten soll, sondern einfach nur, sie nicht zu zwingen.

Das wäre aber die Quintessenz, wenn man sich nie durchzusetzen weiß. Was willste denn machen, wenn sich deine Kinder dauernd verweigern? Die hungern lassen? Wohl kaum. Dann wäre es mir doch lieber, wenn sie hin und wieder einen Abstrich machen und das essen, was auf dem Tisch ist. Zum Anreiz kann man sich eine Belohnung überlegen, z.B. dass sie am nächsten Tag aussuchen dürfen, was es zu essen gibt.
Sie nicht zu zwingen halte ich ja für richtig. Trotzdem richte ich meine Erziehung ganz bestimmt nicht nach den neuesten pädagogischen Kenntnissen, sondern nach dem, wie ich erzogen wurde und was ich für richtig und wichtig halte.
 

Benutzer29410 

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Ich habe Vertrauen in meine Kinder. Meine Tochter isst ganz erstaunlich ausgewogen, ganz allein, genauso viel wie sie braucht. Ich dränge ihr weder etwas auf, noch verbiete ich ihr etwas. Das Einzige, was ich tatsächlich tue: wir haben keine Süßigkeitenvorräte im Haus, allein schon weil ich die immer essen würde. Sie knabbert an allem, probiert von allem ein bisschen, winzige Mengen natürlich, sie ist ja noch klein. Wenn sie nichts mehr essen mag, schüttelt sie den Kof und sagt "Will runter!" und das respektieren wir. Mal isst sie Brot, mal möchte sie nur vom Spiegelei nehmen, und manches, das sie probiert, spuckt sie wieder aus, weil es ihr nicht schmeckt. Da machen wir gar kein Tamtam drum.

Kinder haben noch eine ganz instinktive, unverfälschte Einstellung zum Essen. Sie hören auf, wenn sie satt sind und essen, wenn sie Hunger haben, etwas das viele "Du isst das jetzt" -Erwachsenen längst verlernt haben. Natürlich ist es nicht schlau, Kindern Fast Food und Süßigkeiten vorzusetzen oder ihnen eine einseitige Ernährungsweise vorzuleben und anzubieten. Aber bei einer gesunden Mischkost kann man sie einfach machen lassen.
Der Sohn meines Mannes wurde noch nie gezwungen, irgendetwas zu essen oder nicht zu essen, und er hat in Erwachsenenaugen eine eigentümliche Art zu essen. Mal isst er nur Kartoffeln und Gemüse, das nächste Man nur Fleisch. Hin und wieder isst er gar nichts oder gerade mal zwei trockene Nudeln. Dann wieder reicht ihm ein vollgefüllter Teller nicht und er braucht Nachschlag. Er macht das ganz aus dem "Bauch" heraus und holt sich so unbewusst, was sein Körper gerade braucht. Wir reden ihm da nicht rein, um etwa unsere Vorstellungen von dem klassischen Gemüse-Kartoffeln-Sauce-Fleisch-Mittagessen durchzusetzen.

Beide Kinder sind sehr schlank und gut versorgt, Essenstischdramen sind hier unbekannt.

Bevor ich Kinder hatte, wusste ich auch immer ganz genau, wie ich dieses oder jenes machen würde, hatte genaue Pläne, "Erziehungsabsichten" und Vorhaben. Jetzt weiss ich erst, wieviel man durchaus auch von seinen Kindern lernen kann und dass es wichtig ist, auf seinen Instinkt zu hören.
 
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Benutzer85905 

Meistens hier zu finden
Bei uns gibt es immer zwei Alternativen (wobei nur die erste vorerst auf den Tisch kommt): Das Essen, was wir gemacht haben oder Stulle mit Brot. Wenn Junior das, was wir gemacht haben, nicht schmeckt (kommt aber quasi nie vor), muss er das nicht essen. Wenn er dann trotzdem noch Hunger hat, gibt es Stulle mit Brot.
Ich finde, damit kriegen wir es ganz gut hin, ihn weder zu verziehen, verhungern zu lassen, noch ihn zu irgendwelchen Lebensmitteln zu zwingen.
Ich kenne eine Familie, da ist es echt schwierig. Kind1 ist allergisch gegen Gluten, Kind2 gegen Gluten und der Mann ist Moslem. Da macht die Frau tatsächlich mehrere Gerichte parallel.

Was ich aber auch nicht einsehe, ist, dass ein Kindergarten vegetarische Gerichte anbieten muss. Wo setzt man die Grenze? Die nächsten verlangen, dass alles vegan ist, bio, aus der Region, vielseitig und jahreszeitengerecht. Andere wollen es sich doch tatsächlich noch leisten können, ihr Kind das Mittagessen im Kindergarten essen zu lassen :eek: Junior ist zum Beispiel in einem Kindergarten mit 2 Gruppen - da lohnen sich x parallele Angebote nicht. Zwischen medizinischer Notwendigkeit (wegen Allergien) und Lifestyle ist für mich ein großer Unterschied.

@Vegetarismus bei Kindern: Solange das über fundierte Informationen (z.B. durch einen Arzt) geschieht, ist das ok, finde ich.Wichtig fände ich, dass es ihnen nicht verboten wird. Aber hier kommt auch keine Leber auf den Tisch - weil sie mir nicht schmeckt.
Ganz praktisch finde ich es aber, wenn sie dann bei Oma&Opa und im Kindergarten die Gelegenheit haben, Fleisch zu essen, denn es gibt wohl Fenster, in denen sie bereit sind, neue Geschmäcker kennenzulernen und andere Phasen, da gilt die "was der Bauer nicht kennt"-Regel.
Insbesondere bei Fleisch sehe ich auch nicht die Gefahr, dass sie sich dann bei Fremden mit Fleisch vollstopfen, denn im Gegensatz zu Süßem muss es erst zubereitet werden und wenn die geplante Portion alle ist, dann ist sie alle.
Und bei Junior habe ich zumindest die Erfahrung gemacht, dass er nicht gleich das, was er bei Oma&Opa bekommt, für zu Hause einfordert. Schatzis Mama macht - für Junior zur Freude - jedesmal zum Kompott Pudding. Das ist ok, denn so oft sind wir nicht da und auch Junior versteht, dass bei Oma&Opa teilweise andere Regeln gelten (da darf er abends z.B. auch länger auf bleiben). Ob das eine Frage der Erziehung oder des Temperaments ist, weiß ich nicht...
 

Benutzer29410 

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Bei uns gibt es immer zwei Alternativen (wobei nur die erste vorerst auf den Tisch kommt): Das Essen, was wir gemacht haben oder Stulle mit Brot. Wenn Junior das, was wir gemacht haben, nicht schmeckt (kommt aber quasi nie vor), muss er das nicht essen. Wenn er dann trotzdem noch Hunger hat, gibt es Stulle mit Brot.

Das machen wir auch so. Stulle mit Brot-Alternative ist jedoch noch nie genutzt worden.:grin:
 

Benutzer102949 

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Der Sohn meines Mannes wurde noch nie gezwungen, irgendetwas zu essen oder nicht zu essen, und er hat in Erwachsenenaugen eine eigentümliche Art zu essen. Mal isst er nur Kartoffeln und Gemüse, das nächste Man nur Fleisch. Hin und wieder isst er gar nichts oder gerade mal zwei trockene Nudeln. Dann wieder reicht ihm ein vollgefüllter Teller nicht und er braucht Nachschlag. Er macht das ganz aus dem "Bauch" heraus und holt sich so unbewusst, was sein Körper gerade braucht. Wir reden ihm da nicht rein, um etwa unsere Vorstellungen von dem klassischen Gemüse-Kartoffeln-Sauce-Fleisch-Mittagessen durchzusetzen.

Ein sehr eigentümliches Essverhalten. Sowas gab es bei uns zu Hause nie und trotzdem wurde nie jemand gezwungen zu essen, wenn er nicht will. Jeder hat von ganz alleine von allem gegessen, was auf dem Tisch war, vom einen mehr, vom anderen weniger. Der Körper gewöhnt sich ja daran, was er an Lebensmitteln zu sich nimmt. Grade wenn wir aus der Schule kamen, hatten wir oft richtig Hunger und konnten uns an einer gesunden Mahlzeit sattessen und das ist gut so. Zumindest hat es bei uns immer funktioniert und es gab darüber nie Probleme.


Ich weiß zumindest, dass ich meinen Kindern nie vorschreiben werde wieviel sie von was zu essen haben, das überlasse ich ihnen selbst. Trotzdem halte ich ein Auge über das Essverhalten, denn egal wäre es mir nicht, wenn sie dauerhaft picken wie ein Spatz oder "fressen" wie ein Drescher. Dann würde ich mir eher Sorgen machen.
Besonders wichtig finde ich, dass man von klein auf lernt das Essen zu genießen und auch mal über seinen Tellerrand zu schauen. Neue Gerichte zu probieren. Die ganz Kleinen machen das häufig, aber die Größeren weniger. Umso wichtiger finde ich, dass man seine Kinder von klein auf so ausgewogen und abwechslungsreich wie möglich ernährt.
 
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Benutzer121793 

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`Ich würde es ordentlich ernähren, denn "vegetarisch" ist bei uns nicht vorgesehen, es mag stimmen das es ne tolle Modeerscheinung ist mittlerweile Vegtarier zu sein (denn wenn es wirklich um die Tiere ginge müssten alle Veganer sein), Fleisch isst der Mensch seit es ihn gibt und es enthält viel was der Mensch braucht, das das mit irgendwelchem Tofuersatzprodukten auch geht mag sein aber wirklich toll ist was anderes.
Im Allgemeinen besteht ein menschliches Gebiss aus 32 Zähnen,...8(ergo 25%) davon sind Schneidezähne,
zum "zerschneiden" von Fleisch!Da hat sich der Hergott sicher etwas dabei gedacht,als er uns so ausgerüstet hat!
Wenn der Fleischanteil in unserer Ernährung eben diese 25% ausmacht,sind wir auf dem richtigem Wege!
Für Veganer noch ein Tipp:
Niemals Bio-Gemüse essen,
denn dieses bedarf auf dem Acker den Einsatz von organischem Dünger,ergo Ausscheidungen der Tiere!
 

Benutzer116810 

Öfters im Forum
@ Threadstellerin.

Natürlich kannst du dein Kind ohne Fleisch ernähren. Koch das , was bei euch zu Hause so auch schon auf den Tisch kommt und das wars. Dann warte doch einfach wie es sich entwickelt. Würde aber kein striktes Fleischverbot empfehlen.
Das ist dann wie mit allen anderen Dinge..... was verboten ist zieht einfach mehr an.

@ Leute die meinen es schadet der Gesundheit.
Ja Leute , ihr habt irgendwo recht. Es ist schwer die Inhaltsstoffe die der Körper aus Fleisch zieht , anderweitig in der Konzentration zu beschaffen. Folglich muss also die Threadstellerin auf jeden fall die Ernährung Fachgerecht auf ihr Kind abstimmen. Wenn ihr wüsstet was der optimale Eiweißkonsum pro Tag ist , und wie viele darunter liegen dann würden euch sowieso die Haare zu Berge stehen.

Fakt ist aber auch: Der normale Erwachsene kommt mit 5-10% der Richtlinie locker über längere Zeit aus und ist sich dessen kaum bewusst. Ich denke nicht dass Kinder in der Wachtumsphase so stark darauf verzichten können wie die meisten Veggies die Eiweißunterversorgt sind.

Es ist aber nicht unmöglich. Ich kenne mehr als 50 Kraftsportler und Bodybuilder die Vegan leben und trotzdem an das kommen was ihr Körper benötigt. Ist ein harter Einstieg , aber es funktioniert.
 

Benutzer69081  (35)

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Ich denke, die Kraftsportler und Bodybuilder werfen sich Eiweisshakes und andere Spezialnahrungsmittel ein, die der Ottonormalverbraucher nicht zu sich nimmt.

Koch das , was bei euch zu Hause so auch schon auf den Tisch kommt und das wars. Dann warte doch einfach wie es sich entwickelt.
Das würde ich speziell im ersten Lebensjahr des Kindes nicht empfehlen. Da passiert neben Wachstum so viel in der Entwicklung, dass ich vegetarische Ernährung auf jeden Fall mit einem fachkundigen Arzt absprechen würde. Also einer, der sich mit Kindern und vegetarischer Ernährung auskennt.
 

Benutzer20579  (37)

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Witzig, ich habe mir über das Thema auch schon so meine Gedanken gemacht. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich es vom Lebensalter und von meinem Eindruck vom Kind abhängig machen möchte.

Gerade Babys und Kleinkinder brauchen viele Nährstoffe die sie aus dem Fleisch ziehen können.
Also ich habe da neulich noch zu gelesen, dass Babys und Kleinkinder genau dann erst Fleisch bekommen sollten, wenn sie die Zähne dafür haben und es selbst kauen können.

Ich finde es erschreckend, wieviel fertige Säuglings und Babynahrung schon mit Fleisch ist. Was da an passiertem Zeug drin ist - da glaube ich ehrlich, dass meine Katze bessere Nahrung bei uns bekommt. Wäre für mich also nicht drin.

Ich würde es verrmutlich so halten, dass ich irgendwann anfangen würde, dem Kind Fleisch anzubieten - vielleicht einmal die Woche, nicht öfter. Und natürlich könnte es Fleisch bei Freunden oder Verwandten essen, wenn es das möchte.

Ich halte es aber auch für möglich, mein Kind zu Hause vegetarisch zu ernähren. Mangelerscheinungen befürchte ich da keine, da man auch ohne Fleisch abwechslungsreich und eiweißhaltig kochen kann. Ich kann zum Beispiel an mir selbst beobachten, dass ich keine einzige Erkältung mehr hatte, seit ich kein Fleisch mehr esse und meine Blutwerte top sind - also scheint ja die Ernährung, wie ich sie führe, gut genug zu sein. Und bei einem Kind würde ich es ähnlich halten, ggf. auch mal ärztlich überprüfen lassen - aber ich würde jetzt eine vegetarische Ernährung auch nicht per se als pathologisch betrachten :zwinker:

Was das Thema Kindergärten angeht, habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Ich finde es wirklich schwierig, wenn da täglich irgendwelches Pressfleisch angeboten wird und würde das für mein Kind nicht wollen.

Ob jetzt nun vegetarische Ernährung richtig ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. Ich kann aber sagen, dass ich von sehr vielen Kinden höre, die kein Fleisch mehr essen wollen, wenn sie wissen, wo es herkommt. Mir erzählen auch viele Freunde, dass sie als Kind eine Phase hatten, wo sie kein Tier essen wollten, weil sie das Schlachten so schlimm fanden. Häufig geht damit eine lustige Anektote daher, wie sie ihre Eltern überlistet haben und ihnen doch noch Fleisch "untergemogelt" haben - was ich persönlich schon schlimm finde. Ich neige also dazu, dem Kind zwar Fleisch zu geben, aber es frühzeitig aufzuklären, was das ist und ihm die Entscheidung zu überlassen.

Als kleine Ergänzung kann ich aber auch noch anmerken, dass ich noch nie so viele fitte und gesunde Kinder gesehen habe, wie auf dem Veganerbrunch der Uni. Vegan wäre für mich zwar keine Lebensform, aber ich fand es erstaunlich, wie wenig "blass und halb verhungert" die Kinder dort aussahen :zwinker: Von daher glaube ich, dass vieles in dem Bereich doch auf Vorurteilen basiert und eine gesunde, kindgerechte Ernährung auch so möglich ist.

Eine ungesunde Ernährung, die zu Mangelerscheinungen führt, kann man in meinen Augen immer hinbekommen - ob mit tierischen Produkten oder ohne. Ich kann mir auch vorstellen, dass es schwieriger ist, sich richtig zu ernähren, wenn man omnivor aufgewachsen ist und das ändern möchte - da es eben nicht nur über das "Weglassen" funktioniert, sondern man sich gegebenenfalls eine neue Kochweise beibringen muss, die fern von dem ist, was "Mama" einem beigebracht hat. Wenn man das aber drauf hat, dann kann man sich sehr gesund ernähren. Und ich würde das für meine Kinder eher bevorzugen, als sie mit irgendwelchem Massentierhaltungs-Pressfleisch zu beglücken. Wieso manche Leute das "natürlich" finden und Vegetarismus verteufeln, verstehe ich nicht so ganz.
 
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Ich kann mir auch vorstellen, dass es schwieriger ist, sich richtig zu ernähren, wenn man omnivor aufgewachsen ist und das ändern möchte - da es eben nicht nur über das "Weglassen" funktioniert, sondern man sich gegebenenfalls eine neue Kochweise beibringen muss, die fern von dem ist, was "Mama" einem beigebracht hat. Wenn man das aber drauf hat, dann kann man sich sehr gesund ernähren. Und ich würde das für meine Kinder eher bevorzugen, als sie mit irgendwelchem Massentierhaltungs-Pressfleisch zu beglücken. Wieso manche Leute das "natürlich" finden und Vegetarismus verteufeln, verstehe ich nicht so ganz.
Vielen Dank für Deinen Beitrag!

Was auch noch erschwerend hinzu kommt, wenn man sich später im Leben dazu entscheidet, auf Fleisch zu verzichten, ist ein Wegfall vieler (familiärer) Rituale. In meiner Familie wird, bzw. wurde viel und sehr gern Fleisch gegessen (nur kein Schwein, weil mein Vater das nicht gut verträgt und es einfach zu fett ist) - da gehört das weihnachtliche Gans-Essen im Familienkreis ganz traditionell dazu. Gekocht wird noch nach einem Rezept meiner Ur-ur-urgroßmutter - eine Tradition, die ich dann brechen müsste. Was ich gedanklich nicht ganz einfach finde.

Auf der anderen Seite habe ich mir immer gesagt, dass ich nur so lange Fleisch esse, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Dass dafür Tiere geschlachtet werden, ist mir vollkommen klar und dass das nicht unblutig von der Bühne geht ebenfalls. Aber je mehr ich mich mit dem Wie der (Massen)tierhaltung auseinandersetze, desto weniger möchte ich persönlich ein Teil davon sein. Die letzten Monate haben mir gezeigt, dass es sich sehr gut vegetarisch leben lässt und auch ich bin seitdem seltener krank (was natürlich auch einfach ein Zufall sein kann) - dementsprechend werde ich jetzt meine Konsequenzen ziehen.

Das ist allerdings eine Entscheidung, ich sage es nochmal, die jeder für sich selbst treffen muss. Ich werde weiterhin niemanden dafür verurteilen, dass er Fleisch isst - ich mag es ja selbst nach wie vor sehr gern.
 

Benutzer4590 

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Als kleine Ergänzung kann ich aber auch noch anmerken, dass ich noch nie so viele fitte und gesunde Kinder gesehen habe, wie auf dem Veganerbrunch der Uni. Vegan wäre für mich zwar keine Lebensform, aber ich fand es erstaunlich, wie wenig "blass und halb verhungert" die Kinder dort aussahen :zwinker: Von daher glaube ich, dass vieles in dem Bereich doch auf Vorurteilen basiert und eine gesunde, kindgerechte Ernährung auch so möglich ist.

Eine Mangelernährung äußert sich nicht zwangsläufig dadurch, dass die Kinder gleich blass und halb verhungert aussehen; im Gegenteil kann es durchaus auch passieren, dass man über längere Zeit erst mal gar nichts davon mitbekommt. Unschöne Folgen kann es trotzdem haben.

Deswegen würde ich persönlich bei Kindern, grade bei kleineren, von veganer Ernährung Abstand nehmen; vegetarisch sollte reichen für diejenigen, die unbedingt meinen, dass das auch beim Nachwuchs schon so stringent sein muss.
 

Benutzer20579  (37)

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Deswegen würde ich persönlich bei Kindern, grade bei kleineren, von veganer Ernährung Abstand nehmen; vegetarisch sollte reichen für diejenigen, die unbedingt meinen, dass das auch beim Nachwuchs schon so stringent sein muss.
Naja, aber man sieht bei vielen omnivoren Kindern doch ganz deutlich, dass auch sie häufig falsch ernährt werden. Deswegen gleich darauf zu schließen, dass es bei veganen oder vegetarisch ernährten Kindern so sein muss, finde ich etwas weit hergeholt. Wer sich mit dem Thema Ernährung auseinander setzt und frisch kocht, kann auch vegan oder vegetarisch gut leben und auch seine Kinder so ernähren.

Ob das nun stringent ist, weiß ich nicht. Wenn ich kein Fleisch im Haus habe, ist es doch nur logisch, keins zu kochen? Bei fast jeder Mutter, wird es die Lebensmittel, die die Eltern nicht verzehren, auch für die Kinder nicht geben. Wenn für den Vater Blumenkohl ekelhaft ist, werden die Kinder wohl selten Blumenkohl bekommen. Ich finde nicht, dass es dadurch ein Problem wird, dass man eben eine Lebensmittelgruppe nicht mehr zubereitet - es gibt ja ausreichend andere Lebensmittel, aus denen man die notwendigen Nährstoffe ziehen kann. Setzt eben entsprechende Warenkunde und etwas mehr Kenntnis voraus. Ich will ja gar nicht bestreiten, dass omnivore Ernährung für viele Leute leichter scheint. Wobei, wenn ich mir so angucke, wie viele in meiner Familie übergewichtig sind und im Alter Probleme mit bestimmten Krankheiten bekommen, frage ich mich schon, ob die tollen Rituale fleischreicher und nährstoffreicher Ernährung vorbehaltlos toll sind.

Unterm Strich meine ich einfach nur, dass jede Ernährungsform das Kind falsch ernähren kann - egal, was die Eltern nun selbst leben. Ich glaube nicht, dass es per se "falscher" ist, dabei vegetarisch oder vegan zu kochen.



Off-Topic:
Was auch noch erschwerend hinzu kommt, wenn man sich später im Leben dazu entscheidet, auf Fleisch zu verzichten, ist ein Wegfall vieler (familiärer) Rituale. In meiner Familie wird, bzw. wurde viel und sehr gern Fleisch gegessen (nur kein Schwein, weil mein Vater das nicht gut verträgt und es einfach zu fett ist) - da gehört das weihnachtliche Gans-Essen im Familienkreis ganz traditionell dazu. Gekocht wird noch nach einem Rezept meiner Ur-ur-urgroßmutter - eine Tradition, die ich dann brechen müsste. Was ich gedanklich nicht ganz einfach finde.
Ich habe das so Schritt für Schritt gemacht. Erst nicht mehr mit Fleisch gekocht - in Restaurants kein Fleisch mehr bestellt - in der Familie kein Fleisch mehr genommen. Konnten alle gut mit leben, weil es nicht von heute auf morgen kam. Letztes Jahr gab es dann Weihnachten für mich kein Lamm - sondern jede Menge verschiedene Gemüsesorten und Kroketten, Dessert usw. - ich kann nicht sagen, dass ich verhungert wäre. Ich probiere aber auch mal, wenn jemand was zubereitet und mich darum bittet. Richtiger Vegetarier bin ich von daher eh nicht und bezeichne mich auch nicht so. Ich esse eben weitestgehend vegetarisch. Aber wenn man jahrelang normal Fleisch gegessen hat, wäre es auch albern zu sagen, dass es mir kein bisschen schmeckt. Also kann ich auch mal was probieren oder die Kochleistung anerkennen, ohne dass mir ein Zacken aus der Krone bricht. Für meine Familie ist es ein großer Trost, dass ich kein "schlimmer Vegetarier" geworden bin - und kocht mir ohne Probleme fleischlose Kost :zwinker: War also im Nachhinein halb so wild.
 
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Benutzer102949 

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Ich kann ehrlich gesagt über diejenigen, die nur deshalb Vegetarier sind, weil "es so schlimm ist, wenn Tiere geschlachtet werden", nur den Kopf schütteln. Ich frage mich, ob sich diejenigen schon mal in der Natur umgeschaut haben oder eine Doku über die Steinzeitmenschen gesehen haben. Es ist der Kreislauf des Lebens und vollkommen normal, dass sich Lebewesen gegenseitig töten, damit sie überleben können. Das ist sogar wichtig, damit keine Gattung ausstirbt oder die Erde übervölkert (wie das im Moment bei den Menschen der Fall ist). Das macht man nicht aus Sadismus und hätten wir vor einigen zehntausenden Jahren nicht hin und wieder einen Mammut zerlegt, dann wären wir heute garantiert nicht dort, wo wir jetzt sind. Man kann gerne kritisieren, dass wir heute viel zu viel und viel zu schlechtes Fleisch essen und ich finde es gut, wenn man von sich aus sagt, dass man höchstens 1-2x die Woche Fleisch verzehrt, aber alles andere ist mMn wirklich Unsinn. Und ich kann den Vegetarismus dann erst Recht nicht verstehen, wenn es anscheinend wieder okay ist wie Hühner in Bodenhaltung "versorgt" werden und deren Eier man sich gerne und ohne Gewissen einverleibt.
 

Benutzer20579  (37)

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Off-Topic:
@littleLotte: Ich weiß jetzt nicht, was das Offtopic soll, da hier niemand von "den armen Tieren" redet. Bei mir persönlich ist es mittlerweile ein ausgeprägter Ekel, etwas zu essen, was mal gelebt hat. Ob das nun klug ist oder nicht, ist mir egal, da ich über Ekel mir selbst gegenüber keine Rechenschaft ablege. Ich lasse einfach das Essen sein, was mich ekelt und gut ist.

Man kann gerne kritisieren, dass wir heute viel zu viel und viel zu schlechtes Fleisch essen und ich finde es gut, wenn man von sich aus sagt, dass man höchstens 1-2x die Woche Fleisch verzehrt, aber alles andere ist mMn wirklich Unsinn.
Ich finde es immer relativ sinnfrei, wenn man andererleuts Meinung als Unsinn abstempelt. Ich war anfangs auch so, dass ich 1-2 Mal die Woche Fleisch gegessen habe. Dann wurde mir aber klar, dass ich es in der Tierhaltungsform und der Qualität, wie ich es bräuchte, um es nur 1-2 Mal die Woche essen zu wollen, in meiner Gegend so nicht bekomme. Und natürlich fällt auch bei 1-2 Mal die Woche Fleisch in Restaurants und im Familienkreis weg, wenn man eine bestimmte Haltungsform der Tiere voraussetzt.

Und ich kann den Vegetarismus dann erst Recht nicht verstehen, wenn es anscheinend wieder okay ist wie Hühner in Bodenhaltung "versorgt" werden und deren Eier man sich gerne und ohne Gewissen einverleibt.
Nö, kann ich auch nicht verstehen. Aber mir ist auch neu, dass das hier Thema ist.

Einfach nur mal ein Rundumschlag über die Sinnhaftigkeit vegetarischer Ernährung - würde meinen, Thema verfehlt :zwinker: Das kann man ja auch woanders diskutieren - mit den gleichen Argumenten, wie in jeder dieser Diskussionen.


Ich finde es eigentlich interessant, dass sehr viele Kinder kein Fleisch mehr essen wollen, wenn sie wissen, wo es her kommt. Dass man den Kindern das wieder "abgewöhnt", finde ich eigentlich schon irgendwo gruselig. In meinen Augen sollte man auch die Entscheidung der Kinder in derartigen Fragen akzeptieren - egal, wie unsinnig man das findet. Gerade bei moralischen und ethischen Fragen halte ich es für schwierig, mit "Unsinn" zu argumentieren, das sei doch jedem selbst überlassen.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ein Kind vegetarisch zu ernähren halte ich, sofern man sich ausreichend darüber informiert, für völlig unproblematisch. Das strebe ich auch irgendwann an und befürchte keinerlei Mangelerscheinungen.
Ich habe als Kind aus freien Stücken und trotz Gegenwind seitens meiner Eltern dem Fleisch etc. entsagt und war trotzdem deuuuutlich weniger krank als meine Altersgenossen und zumindest nicht auffällig dümmer :zwinker:.
Meinem Kind würde ich auf Wunsch hin Fleisch zubereiten, damit habe ich nämlich gar keine Probleme. Babysittkindern koche ich gerne ihr Würstchen oder knispele das Hühnchen für Suppe auseinander, da bin ich recht unkompliziert. Wenn jemand allerdings selbst kochen kann, dann soll er es doch bitte tun. Heißt, ich würde meine Kinder, solange sie zu klein zum Selberkochen sind, durchaus mit Fleisch versorgen, aber ab dem Grundschulalter (ca.) sollten sie dann unter Aufsicht in Eigenregie die Pfanne überwachen.
Meinen Kindern unter 3 Jahren (oder wann immer ich sie für clever genug halte, zu checken, was sie da essen), würde ich von mir aus jedoch kein Fleisch zubereiten. Erst sollen sie verstehen, was das ist, dann dürfen sie selber entscheiden - und diese Entscheidung akzeptiere ich dann auch. Bei Oma und Opa gäbe es bis dahin auch kein Tier.

Off-Topic:
Ich kann ehrlich gesagt über diejenigen, die nur deshalb Vegetarier sind, weil "es so schlimm ist, wenn Tiere geschlachtet werden", nur den Kopf schütteln. Ich frage mich, ob sich diejenigen schon mal in der Natur umgeschaut haben oder eine Doku über die Steinzeitmenschen gesehen haben[...]

Und ich kann den Vegetarismus dann erst Recht nicht verstehen, wenn es anscheinend wieder okay ist wie Hühner in Bodenhaltung "versorgt" werden und deren Eier man sich gerne und ohne Gewissen einverleibt.
Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, ein anderes Lebewesen ohne Notwendigkeit zu verspeisen (sollte ich mal auf einer einsamen Betoninsel stranden, würde ich vermutlich auch meinen Reisepartner schnabulieren, keine Frage). Was das mit Steinzeitmenschen zu tun haben soll, leuchtet mir nicht ganz ein. Und zur kognitiven Weiterentwicklung: Vegetarier sind also alle dümmer, oder was? :grin: Nur weil in der Natur eine Verhaltensweise vorkommt, muss ich diese doch nicht für mich als "richtig" annehmen und ausführen? Ich komme seit der 2. Klasse bzw. dem 6. Lebensjahr wunderbar ohne Fleisch zurecht und habe mich dazu noch 2,5 Jahre lang vegan ernährt (das ging dann aber nicht mehr ganz so problemlos und gut).
Die Eierfrage finde ich hingegen auch schwierig. Generell denke ich, dass es gut ist wenn man irgendwas bewusst konsumiert, als wenn einem einheitlich egal ist, was da auf dem Teller liegt. Also: Besser selten Fleisch als täglich, besser Eier aus Bodenhaltung als Eier aus Bodenhaltung und Mastgans, quasi. Ich persönlich würde jedoch trotzdem nie Eier aus Bodenhaltung kaufen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass es den Produzenten meiner Eier deutlich besser oder sogar gut geht... leider.
 

Benutzer69081  (35)

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Also ich habe da neulich noch zu gelesen, dass Babys und Kleinkinder genau dann erst Fleisch bekommen sollten, wenn sie die Zähne dafür haben und es selbst kauen können.

Ich finde es erschreckend, wieviel fertige Säuglings und Babynahrung schon mit Fleisch ist. Was da an passiertem Zeug drin ist - da glaube ich ehrlich, dass meine Katze bessere Nahrung bei uns bekommt. Wäre für mich also nicht drin.
Bedenke, wie es ganz früher war, bevor technische Errungenschaften unsere Welt formten: da bekamen die Babys ihr Fleisch vorgekaut von der Mutter/Oma oder einer anderen Person, ebenso alles andere essbare. Das war also nicht so anders als das, was heute in Gläsern steckt, nur dass die Gläser nicht mit dem Sabber fremder Personen vermischt werden.

Die Kinderärzte empfehlen nach dem 4. Monat mit Beikost zu beginnen. Das ist hier in Deutschland traditionell Karotte, Kürbis oder ein ähnliches, eher süßes Gemüse. Als nächstes kommt traditionell ein Sattmacher dazu, meist Kartoffel oder Nudel, je nachdem wie die Verdauung des Kinders bisher reagierte und dann als nächstes empfehlen sie Fleisch dazuzugeben als Eisen- und Eiweißlieferant. Das ist meist so knapp ein Monat nach Beikostbeginn.
 

Benutzer72433 

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Bei uns gibt es immer zwei Alternativen (wobei nur die erste vorerst auf den Tisch kommt): Das Essen, was wir gemacht haben oder Stulle mit Brot. Wenn Junior das, was wir gemacht haben, nicht schmeckt (kommt aber quasi nie vor), muss er das nicht essen. Wenn er dann trotzdem noch Hunger hat, gibt es Stulle mit Brot.
genau so finde ichs auch gut und richtig - wenn dem kind nicht schmeckt was auf dem tisch steht macht es sich ein brot.
dazu: wenns keinen hunger hat, isst es eben nicht. und wenns satt ist, hört es auf zu essen. das einzige was es dabei lernen muss: sich nicht den toller vollhäufen und dann schlappmachen - das ist verschwendung von essen, das kann ich nicht leiden. dann lieber öfter kleine happen nehmen.

aber ganz generell: vegan halte ich bei kleinen kindern für hochgradig schwachsinnig, vegetarisch für sehr zweifelhaft. ich habe als kind nun wirklich nicht jeden tag fleisch bekommen (ganz im gegenteil: das war was besonderes und es gab das eher in maßen denn in massen), aber die absolute gier die ich zeitweise danach hatte lag nicht nur im geschmack begründet. aber der körper kann nur nach einer bestimmten nahrung verlangen wenn er sie kennen gelernt hat, also zumindest die gelegenheit muss man geben.

wenns dann daheim kein fleisch gibt, aber dafür regelmässig bei den großeltern oder so - dann mag das noch klar gehen. aber nicht komplett verweigern und keine möglichkeit lassen. dann lieber 1-2 mal im monat biofleisch holen.
 

Benutzer85905 

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Also ich habe da neulich noch zu gelesen, dass Babys und Kleinkinder genau dann erst Fleisch bekommen sollten, wenn sie die Zähne dafür haben und es selbst kauen können.

Kennst du dazu noch die Quelle? Mir kommt es erst mal nicht so plausibel vor, wenn man bedenkt, dass manche Babys mit Zähnen auf die Welt kkommen und andere Kinder erst mit 15 Monaten ihren ersten Zahn bekommen. Und wenn man bedenkt, dass der erste Zahn aber durchschnittlich mit 6 Monaten da ist (beim Fussel jetzt auch mit 6 1/2 Monaten), dann deckt sich das so ziemlich mit der Zeit, wann die Babys hier in Deutschland i.A. das erste Mal Fleisch bekommen. Oder ist das in der Quelle sogar mit mehr als dem ersten Zähnchen gemeint, sondern mit ausreichenden Schneide- und Backenzähnen? Das differiert dann aber wahrscheinlich ähnlich, wie bei das Erscheinen des ersten Zahns.
Off-Topic:
Dass ich pürierter Babynahrung nichts abgewinnen kann, ist dann wieder was anderes.
 

Benutzer56469  (36)

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Was das Thema Kindergärten angeht, habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Ich finde es wirklich schwierig, wenn da täglich irgendwelches Pressfleisch angeboten wird und würde das für mein Kind nicht wollen.
Meinst du mit Pressfleisch fertiges? Ich weiß ja nicht wie das in den Deutschen Kindergärten ist aber in dem Gebiet wo ich bin ist es so dass schon Gesundes Essen gekocht wird und abwechslungsreich! :smile: In unserer Gemeinde gibt es 9 (!!) Kindergärten und in "nur" einem davon gibt es eine Küche wo auch gekocht wird (zwecks Nachmittagsbetreuung) und da wird gesund und abwechslungsreich gekocht. In den anderen Kindergärten ist es so dass die Kinder spätestens um 13Uhr abgeholt werden dh da gibt es keine Küche wo gekocht wird.
 
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