Vater Mitspracherecht bei Abtreibung!? Diskussionsrunde

Benutzer111415  (28)

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Eine Information finde ich auch gut, vorausgesetzt, es spricht nichts dagegen (aggressives oder manipulativen Verhalten des Mannes zB) - allein schon, damit der Vater weiß, dass mit der Verhütung was schiefgegangen ist und er sich fürs nächste Mal besser darüber informieren und besser verhüten kann. Ich würde es aber auf keinen Fall als Gesetz einführen.

Ein Mitspracherecht steht einem Mann diesbezgl. nicht zu. Ich verstehe, dass es für einen Mann nicht schön ist, wenn er unbedingt das Kind will, die Frau aber abtreibt oder er auf keinen Fall ein Kind will, die Frau es aber bekommen will.
Das liegt aber in der Natur der Sache, es ist nun mal die Frau, die das Kind austragen und zur Welt bringen oder abtreiben müsste. Beides ist nicht angenehm. Würde man dem Mann hier Mitspracherecht einräumen, dann wäre es für die Frau sehr viel ungerechter als es jetzt für den Mann ist (abgesehen davon, dass es auch so für die Frau nicht gerecht ist, da sie so oder so körperliche und evtl. auch psychische Probleme aufgrund der Schwangerschaft+Geburt/Abtreibung haben wird, welche dem Mann erspart bleiben). Würde der Mann schwanger und das Kind zur Welt bringen/abtreiben müssen, dann hätte der Mann alleiniges Entscheidungsrecht darüber, ob abgetrieben wird oder nicht.

Würde ich jetzt schwanger werden, wäre das sowohl für den Vater des Kindes als auch für mich arg unpassend. Ich würde in dem Fall mit ihm, meinen Freunden, meiner Mutter, je nach Tendenz einer Beratungsstelle darüber reden und optimalerweise mit ihm auf einen Nenner kommen, da wir uns sehr gut verstehen und mir seine Meinung sehr wichtig ist (und es insbesondere in dem Fall wäre). Letztlich wäre aber ich diejenige, die die Entscheidung treffen würde.
Wie andere Frauen das handhaben ist ihre Entscheidung.
 
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Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin zwar nur "ein" Mann aber ganz ehrlich? Ich sehe da absolut kein Problem. Wenn ich pimpern kann und das so, dass Schwangerschaften entstehen, dann muss ich schlichtweg damit leben.
Klar, kann man so sehen. Stimmt ja auch. Nun kann es aber trotzdem sein, dass ein Kind für den Augenblick eine mittelgroße Katastrophe wäre und ein Verhütungsfehler passiert ist. Die meisten Menschen machen eben mal Fehler. Hier schreiben viele, dass nie ein Verhütungsfehler passiert ist – nun, ich habe auch schon mal die Pille vergessen und Kondome sind gerissen. Man darf auch nicht vergessen, dass nicht jeder so klug und aufgeklärt wie der durchschnittliche PL-User ist.

Ja, man kannte dann das Risiko. Kann sich doch trotzdem ziemlich scheiße anfühlen. Sei es, weil man sich Kindesunterhalt gerade kaum leisten kann und sich null bereit dafür fühlt, vielleicht die Frau nichtmal wirklich kennt, oder sei es, weil einem der Gedanke doch gefällt und man sich das Kind wünscht.
Du siehst darin "absolut kein Problem", weil das Risiko ja bekannt war? Also ich weiß nicht. Wenn ich Autobahn fahre ist mir auch bewusst, dass trotz meiner eigenen Sicherheitsmaßnahmen ein Unfall passieren kann. Nur weil ich das Risiko kenne heißt das doch nicht, dass es für mich gar kein Problem wäre, wenn es zu einem Autounfall kommen würde.
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
Kann sich doch trotzdem ziemlich scheiße anfühlen.

Das wollte ich auch nicht in Abrede stellen. Aber wenn nun der "Braten in der Röhre" ist, dann sind als Mann deine Entscheidungen schon abgenommen. Selbst wenn man sich auf den Kopf stellt, wild protestierend ändert sich daran nichts. Es ändert auch nichts daran, dass das Kind nun "schuld" ist. Das kann am wenigsten dazu und man kann - so denke ich - erwarten dass einem bewusst ist das ein Kind einen Vater nach Möglichkeit braucht und auch finanzielle Unterstützung. Ignorieren hilft da selten um seine dazugewonnen Pflichten zu erfüllen. Die verschwinden ja nun mal nicht. Deswegen das "kein Problem". Man hat keine Alternative für die man sich entscheiden müsste. Die Wahl gibt es schlicht nicht.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich habe jetzt nicht mit gelesen.
Aber geht es um die Abtreibung in einer festen Beziehung? In dem Fall ist ja das Kind in der Regel ein gemeinsames Projekt. In diesem Fall kann ich mir keine einseitig beschlossene (nicht medizinisch indizierte) Abtreibung vorstellen, ohne dass das die Beziehung kaputt macht.

Off-Topic:
Manchmal wäre man lieber ein Nandu-Männchen :grin:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
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Ich habe jetzt nicht mit gelesen.
Aber geht es um die Abtreibung in einer festen Beziehung? In dem Fall ist ja das Kind in der Regel ein gemeinsames Projekt. In diesem Fall kann ich mir keine einseitig beschlossene (nicht medizinisch indizierte) Abtreibung vorstellen, ohne dass das die Beziehung kaputt macht.

Off-Topic:
Manchmal wäre man lieber ein Nandu-Männchen :grin:
Ich hatte nur sex in einer festen Beziehung. Tatsächlich haben mein Freund und ich damals sehr früh besprochen was wäre wenn. Für uns war beide klar, dass eine Abtreibung nicht zur Debatte stand.
Und ja,ich werde meiner Tochter und meinem Sohn auch dazu raten sich über diese letzte Konsequenz Gedanken zu machen.
 

Benutzer138994  (40)

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warum? also: warum sollte die meinung gehört werden, wenn die entscheidung längst getroffen ist?
Es wäre nett und höflich. Und ein feiner Zug seitens der Frau. Wenn meine Partnerin das verschweigen würde, dass sie unser gemeinsames Kind abtreibt, weil ich doch sowieso kein Mitspracherecht habe, dann wäre das für mich ein Vertrauensbruch und die Beziehung von meiner Seite aus beendet.
 

Benutzer163532  (36)

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Ich habe das Thema übrigens so verstanden, dass es um eine rechtliche Regelung geht. Dass man in einer Partnerschaft so etwas gemeinsam entscheidet, ist für mich natürlich.
 

Benutzer44981 

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Obwohl ich davon ausgehe, dass ich es psychisch nicht verkraften würde, wenn mein Kind abgetrieben werden sollte, sehe ich hier wirklich nichts, worüber man ernsthaft diskutieren könnte.
Das Kind wächst nicht in meinem Körper, sondern im Körper der Frau heran, mit der ich Sex hatte. Und wenn es eine Person gibt, die über eine Abtreibung entscheiden darf, dann ist das nunmal einzig und allein die Frau, in deren Bauch es sich gerade befindet. Daran gibt es einfach nichts zu rütteln.

Natürlich wäre es schöner, wenn ich im Zweifelsfall sagen könnte "Ich will mein Kind aber haben. Gib es mir, dass ich es austragen kann." Aber da spielt die Biologie einfach nicht mit, so dass auch die Möglichkeit, dass mein gerade entstehendes Kind gegen meinen Willen abgetrieben werden könnte, ein Risiko ist, das ich eingehen muss, wenn ich mit einer Frau Sex habe. - Genau wie das "Risiko" einer Schwangerschaft (das sich durch Verhütung ja nicht ganz auf Null reduzieren lässt).

Letztendlich bleibt mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass ich von meiner (Sex-)Partnerin freiwillig eingeweiht und in die Entscheidungsfindung einbezogen werde, wenn es zu einer ungeplanten Schwangerschaft kommen sollte. Wenn nicht, habe ich eben im Zweifeslfall Pech gehabt und muss schauen, ob und wie ich damit zurecht komme.
 

Benutzer138543  (26)

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Sollte ich schwanger werden, würde ich auf jeden Fall den Vater darüber informieren, egal in welcher Beziehung ich zu ihm stehe. Denn ich finde jeder hat das Recht Bescheid zu wissen, wenn er Vater wird. Zumal ich auch wollen würde, dass mein Kind einen Vater hat.

Die Diskussion um das Mitspracherecht kann ich nachvollziehen, natürlich ist es schlimm für den Vater, wenn er tatenlos zusehen muss, wie das Kind, was er wollte abgetrieben wird oder wie ein Kind geboren wird, welches er nicht wollte. Andererseits sollte einem auch einfach bewusst sein, dass das Risiko einer Schwangerschaft nunmal immer besteht und dann müssen beide wohl mit den Konsequenzen leben..

Selbstverständlich kann man darüber sprechen, aber letztendlich kann mich niemand zwingen. Ich persönlich würde nicht abtreiben, ich könnte es einfach nicht. Egal unter welchen (eventuell ungünstigen) Umständen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Fällt für mich unter Lebensrisiko, is halt so, muss man mit leben. Man kann zwar die Chance minimieren, dass man da in unschöne Situationen gerät, aber manchmal läuft das Leben ja dann doch anders als geplant oder man sich je vorgestellt hätte.

Wer seinen Löres irgendwo reinstöpselt, muss halt damit rechnen, dass die Chance mal Unterhalt zahlen zu müssen nicht null ist :tentakel:

Ein MitspracheRECHT wollte ich da gar nicht, sowas gemeinsam zu bequatschen ist natürlich schön, funktioniert aber ja auch nicht in jeder Konstellation immer vernünftig.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
warum? also: warum sollte die meinung gehört werden, wenn die entscheidung längst getroffen ist?
eben,wozu soll das gut sein?!ich zb will absolut nie ein kind und auch keine schwangerschaft erleben.also würde ich logischerweise abtreiben,sollte ich schwanger werden (was ich natürlich zu verhindern weiß).aber meine entscheidung steht fest-und an der stelle ist mir die meinung des erzeugers einfach mal schlicht egal,denn es würde eh nix dran ändern,dass ich mich gegen das austragen entschieden habe.
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Dass man in einer Partnerschaft so etwas gemeinsam entscheidet, ist für mich natürlich.
seh ich anders.für mich zb gibts da nix zu entscheiden in der situation,da ich ja sicher weiß,ich will kein kind und auch keine schwangerschaft erleben.und natürlich wissen meine männer,dass ich nie kinder will.also ist meine entscheidung gefallen und der erzeuger entscheidet da gar nix,weil er gar kein recht dazu hat.und wems nicht passt,zu hören,ich würde abtreiben,würd ich ungewollt schwanger,der soll halt nix mit mir anfangen,ganz einfach.
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Sollte ich schwanger werden, würde ich auf jeden Fall den Vater darüber informieren, egal in welcher Beziehung ich zu ihm stehe. Denn ich finde jeder hat das Recht Bescheid zu wissen, wenn er Vater wird. Zumal ich auch wollen würde, dass mein Kind einen Vater hat.
schuichi meint hier doch aber ganz klar den fall,wenn die frau schon weiß,dass sie abtreiben wird.und in dem fall wird doch niemand vater.
 
M

Benutzer

Gast
So nebenbei möchte ich auch mal einwerfen, dass auch die Möglichkeit besteht (auch wenn das natürlich öfter auch subjektiv ist), dass der Vater ein Arsch ist. Gesetzlich bin ich ja schon dazu gezwungen mich mit dem Kindsvater auseinander zu setzen, wenn ein Kind da ist (btw. nicht so wie manche meinen erst seit kurzem, spätestens mit dem damalig neuen Kindschaftsrecht von 1997[? in etwa?] musste man dem Kindsvater Umgang gewähren und das wurde von den Familengerichten und Jugendämtern auch so umgesetzt), da möchte ich mich vielleicht mit dem Arsch nicht auch schon vorher auseinandersetzen, insbesondere wenn es vor allem um MICH geht.
Nicht nur Schwangerschaft und Geburt (ggf. Stillzeit), auch wenn der Vater groß tönt und sagt er macht das dann, kann ich ihn dann hinterher zwangsverpflichten, wenn er es nicht tut? Und dann? Das Kind zur Adoption freigeben? Oder der Vater stirbt (es gibt ja deshalb auch das ruhende Sorgerecht)?
Nein, das ist zuallererst MEINE Entscheidung. Wer die teilen will, gut, aber reinreden lassen gezwungenermaßen? Das ist nicht gut, die Entscheidung ist sowieso schwer genug! Btw. nicht ohne Grund sind die Beratungsstellen, auch die kirchlichen da SEHR dezent in der Beratung, sie weisen Möglichkeiten auf, erklären bspw. welche staatlichen Hilfen es gibt, falls man das einfach nicht wusste vorher, aber sie drängen nicht und das ist auch gut so. Nochmal zurück zum Arsch, angenommen es gäbe eine gesetzliche Regelung. Stellen wir uns vor, das Kind wäre durch Vergewaltigung, sexuelle Nötigung o.ä. zustande gekommen und die Frau hat sich gegen eine Anzeige entschieden, zum Beispiel wegen der schlechten Beweislage. Sollte ihr nun zugemutet werden, dass das dann VORHER alles schön durchgekaut wird (Ergebnis ???), damit sie das Recht bekommt, sich NICHT abzusprechen? Schon zeitlich wäre das ein großes Problem, ganz zu schweigen von den seelischen Belastungen.

Ein Aspekt darf meiner Ansicht nach auch nicht vergessen werden. Es ist ja nun bekannt, dass sich in der Schwangerschaft, bei der Geburt (Hormone, etc.) Einstellungen verändern. Nicht ohne Grund hat schon manche Leihmutter ihr Kind behalten. Wenn man um diese Tatsache weiß, darf man sich doch auch davor schützen, denn in der Regel bleiben ja die Gründe (= die dann oft zu Problemen werden), weshalb man sich gegen das Kinderkriegen entschieden hat bestehen.
Nein. Das muss Entscheidung der Frau bleiben.
Das sind verdammte 9 Monate Ausnahmezustand
Das sind schon noch mehr. :grin: Hebamme sagt, der Körper hat 9 Monate für den Hinweg gebraucht, er braucht 9 Monate für den Rückweg. Manchmal auch länger (und manche Veränderungen bleiben, je nach Frau). Das ist ja nicht so als ob man die Einkäufe zu Hause auspackt. :grin:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es all zu gesund ist im Körper einer Frau heranzuwachsen, die das Kind ernsthaft loswerden will.
Gibts auch (in einem gewissen Rahmen, so richtig geht das ja nicht) Untersuchungen dazu und die sagen genau das, es ist nicht gut für das Kind (ist jetzt auch kein großes Wunder).
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
....sehe ich hier wirklich nichts, worüber man ernsthaft diskutieren könnte.
Das Kind wächst nicht in meinem Körper, sondern im Körper der Frau heran, mit der ich Sex hatte. Und wenn es eine Person gibt, die über eine Abtreibung entscheiden darf, dann ist das nunmal einzig und allein die Frau, in deren Bauch es sich gerade befindet. Daran gibt es einfach nichts zu rütteln.

Sehe ich ebenso. Ich verstehe nicht, wie es anders sein sollte. Natürlich ist es wünschenswert gemeinsam darüber zu reden und gemeinsam im Konsens zu entscheiden. Logisch.
Aber die letztendliche Entscheidung KANN nur bei der Frau liegen.
 

Benutzer138994  (40)

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eben,wozu soll das gut sein?!ich zb will absolut nie ein kind und auch keine schwangerschaft erleben.also würde ich logischerweise abtreiben,sollte ich schwanger werden (was ich natürlich zu verhindern weiß).aber meine entscheidung steht fest-und an der stelle ist mir die meinung des erzeugers einfach mal schlicht egal,denn es würde eh nix dran ändern,dass ich mich gegen das austragen entschieden habe.

Natürlich entscheidet die Frau darüber. Aber bescheid sagen kann man doch.
Warum?
Na weil man doch in der Regel seinen Partner lieb hat.
Also ist es doch wohl kaum in eigenen Interesse, dem Partner in egal welcher Form weh zu tun. Wenn man sowas verschweigt und es kommt apäter doch raus, dann verletzt du deinen Partner damit. Ich wäre verletzt.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich entscheidet die Frau darüber. Aber bescheid sagen kann man doch.
Warum?
Na weil man doch in der Regel seinen Partner lieb hat.
Also ist es doch wohl kaum in eigenen Interesse, dem Partner in egal welcher Form weh zu tun. Wenn man sowas verschweigt und es kommt apäter doch raus, dann verletzt du deinen Partner damit. Ich wäre verletzt.
na genau darum hab ich dazu ja diese meinung.was bitte bringt es einem der männer denn,der generell einen kinderwunsch hat,von mir zu erfahren,dass ich schwanger bin und es eh nicht bekommen werde?!wahrscheinlich würde ichs ihm letztlich doch erzählen,weil er ja auch ein enger freund von mir ist - aber was bringt ihm diese info ausser evtl kummer,wenn ich das kind eh nicht austrage?in meinen augen ist das eine völlig unnötige verletzung.daher sehe ich nicht,warum es in einem solchen fall generell gut sein soll,ihm das zu sagen.fühlt sich an wie "ätsch,du hättest jetzt vater werden können,aber das werd ich zu verhindern!" zumal meine (sex)partner eh wissen,dass ich nie mutter sein werde.
 

Benutzer138994  (40)

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na genau darum hab ich dazu ja diese meinung.was bitte bringt es einem der männer denn,der generell einen kinderwunsch hat,von mir zu erfahren,dass ich schwanger bin und es eh nicht bekommen werde?!wahrscheinlich würde ichs ihm letztlich doch erzählen,weil er ja auch ein enger freund von mir ist - aber was bringt ihm diese info ausser evtl kummer,wenn ich das kind eh nicht austrage?in meinen augen ist das eine völlig unnötige verletzung.daher sehe ich nicht,warum es in einem solchen fall generell gut sein soll,ihm das zu sagen.fühlt sich an wie "ätsch,du hättest jetzt vater werden können,aber das werd ich zu verhindern!" zumal meine (sex)partner eh wissen,dass ich nie mutter sein werde.
Sicher ist beides verletzend. Aber das Verschweigen wäre für mich schlimmer als die Info.
Lügen um jemanden zu schonen finde ich nicht gut in dem Fall. Denn dann entscheidet der verschweigende Part darüber, was mich verletzt und was nicht. Das entscheide ich immer noch alleine nur ich was gut für mich ist und was nicht.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Lügen um jemanden zu schonen finde ich nicht gut in dem Fall.
wer sagt,dass ich lügen würde?natürlich belüge ich niemanden!ich halte hier nur ene information vor.und wie gesagt,da meine männer eh freunde von mir sind und nur der eine besagte einen kinderwunsch hat,würd ich wahrscheinlich eh davon erzählen.ich mein,man erzählt sich ja eh,wie es einem geht und was man so macht.
ich weise schlicht darauf hin,dass ihm diese info rein gar nix bringt,da ich eh nie die mutter eines kindes von egal wem sein werde.nicht mehr und nicht weniger.
dass der von dir erwähnte fall ebenso schmerzhaft sein kann,ist mir ja klar-wollte eben drauf hinaus,dass schlussendlich beides dem mann (sofern eben kinderwunsch generell vorhanden) weh tun kann.
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
seh ich anders.für mich zb gibts da nix zu entscheiden in der situation,da ich ja sicher weiß,ich will kein kind und auch keine schwangerschaft erleben.und natürlich wissen meine männer,dass ich nie kinder will.also ist meine entscheidung gefallen und der erzeuger entscheidet da gar nix,weil er gar kein recht dazu hat.und wems nicht passt,zu hören,ich würde abtreiben,würd ich ungewollt schwanger,der soll halt nix mit mir anfangen,ganz einfach.
Du führst aber auch keine klassische Beziehung. Die meisten Frauen, die in klassischen Beziehungen schwanger werden, werden wohl nicht einfach abtreiben, ohne mit dem Partner darüber gesprochen zu haben, selbst wenn klar ist, dass abgetrieben werden soll.

Eine "gemeinsame Entscheidung" wird es dann in manchem Fall vielleicht trotzdem nicht sein, der Mann kann ja letztlich (zum Glück) nicht über den Körper der Frau bestimmen. Aber ich schätze, dass eine klassische Beziehung, in der eine solche Entscheidung über den Willen des Partners hinweg gefällt wird, kein langes Haltbarkeitsdatum haben wird.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du führst aber auch keine klassische Beziehung. Die meisten Frauen, die in klassischen Beziehungen schwanger werden, werden wohl nicht einfach abtreiben, ohne mit dem Partner darüber gesprochen zu haben, selbst wenn klar ist, dass abgetrieben werden soll.
was hat das damit zu tun?es gibt ja (auch über die freundschaften hinaus) emotionale bindungen zwischen uns.da tut mMn das beziehungsmodell nichts zur sache.auch wenn ich in einer monogamen beziehung schwanger werden würde,würd ich das nicht anders sehen,auch da wüsste der partner von vornherein,dass ich abtreiben werde.
Aber ich schätze, dass eine klassische Beziehung, in der eine solche Entscheidung über den Willen des Partners hinweg gefällt wird, kein langes Haltbarkeitsdatum haben wird.
seh ich anders,schließlich wissen männer bei mir von anfang an,dass ich keine kinder will und keine bekommen werde.ich treffe meine entscheidung nicht über seinen kopf hinweg,denn die steht schon vor beginn der beziehung(en) fest und er kennt sie,bevor er sich auf mich einlässt-oder er lässt es halt und es wird nix zwischen uns laufen.
und warum es dann zu einem bruch kommen sollte,wenn die info doch schon bekannt ist,weiß ich nicht.sehe dafür keinen grund.er weiß ja dann schon vorher,es gibt da keine entscheidung zu treffen,denn ich habe meine schon getroffen.und passt ihm das nicht,wird er nicht mein partner.

außerdem schrieb ich ja bereits,dass ichs wahrscheinlich doch erzählen würde,dass ich halt bald eine abtreibung hab.aber die info,dass ich in dem fall so handeln werde,hatte er ja schon vorher,es wäre also keine neuigkeit,dass ich abtreibe,sondern nur,dass das leider aufgrund ungewollter schwangerschaft nun eben realität wird.
 
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