Vasektomie aufgrund von DNA-Defekt

Benutzer54457 

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nope, das schreibt sich "accidentally"....kann man sich auch am adjektiv "accidental" merken. schreibt aber auch der eine oder andere native speaker falsch. :zwinker:

naja, so einfach ists auch nicht. es gibt sowohl accidentally als auch accidently, wobei ich accidently schon öfter höre. accidentally ist phonetisch IMO eine unschöne sache, da sag ich, wenn schon nicht "accidently" eher noch "by accident". meinetwegen ist es umgangssprache, aber es steht im wörterbuch und ist teil der englischen sprache, und nicht etwa die erfindung von englischschülern :zwinker:
 
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Gast
Off-Topic:


naja, so einfach ists auch nicht. es gibt sowohl accidentally als auch accidently, wobei ich accidently schon öfter höre. accidentally ist phonetisch IMO eine unschöne sache, da sag ich, wenn schon nicht "accidently" eher noch "by accident". meinetwegen ist es umgangssprache, aber es steht im wörterbuch und ist teil der englischen sprache, und nicht etwa die erfindung von englischschülern :zwinker:

Off-Topic:
nur weil das a nicht gesprochen werden muss, heisst das nicht, dass es nicht trotzdem accidentally geschrieben wird. bei incidentally spricht man das "a" z.b. auch nicht unbedingt und das ändert auch nichts an der schreibweise. das OED akzeptiert "accidently" übrigens nicht und sogar der columbia guide to standard american english empfiehlt accidentally. vom adjektiv abzuleiten, ist nun mal die grammatikalisch korrekte lösung. nur weil umgangssprachlich statt des genitivs gern der dativ verwendet wird, handelt es sich auch noch nicht um korrektes deutsch. ;-)
aber okay, dann hebe ich mich zumindest weiterhin durch schönes, korrektes englisch ab. :cool1:
 

Benutzer71335  (53)

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die gefahr einer ungewollten schwangerschaft trotz verhütung ist ohne vasektomie zwar gegeben, aber ich weiß nicht, ob das eine vasektomie rechtfertigt. wer weiß, vielleicht kann dieser gendefekt an einem embryo irgendwann behandelt werden.

und die entscheidung, dass deine behinderung zu schwer ist, als dass man riskieren sollte, sie weiterzugeben, würdest du in 10 jahren vielleicht auch anders treffen..

Eben, die Entwicklung auf dem Gebiet ist rasant und auch heute lassen sich viele Gendefekte ja auch schon durch künstliche Befruchtung und Aussonderung von befruchteten Eizellen umgehen.
Das ist zwar in Deutschland verboten, wird aber ständig und völlig formlos durch eine Überweisung zu einem Spezialisten im Ausland (z.B. England) durchgeführt und ist absoluter Standard bei betroffenen Elternpaaren.

Erstmal sollte man sich daher einer umfangreichen gentechnischen Untersuchung und Beratungen unterwerfen, dass wird in Deutschland an 2-3 Unikliniken gemacht, am bekanntesten ist die Uniklinik in Heidelberg. Das kann und sollte man ruhig schon in jungen Jahren angehen.:zwinker:

Aus meinem eigenen Bekanntenkreis kenne ich eine Frau (mittlerweile in meinem Alter) die auch einen schweren Gendefekt vererben würde, die bei einen männlichen Nachkommen zu schwersten Behinderungen und einem frühen Tod innerhalb der ersten 15 Lebensjahre führen würde.
Bei weiblichen Nachkommen wäre der Gendefekt zwar nicht zum Ausbruch gekommen, sie wären aber zu einem großen Prozentsatz ebenfalls Erbträger dieser Krankheit und stünden im Gebärfähigen Alter vor der selben Problematik.

Sie hat mit ihrem Mann auch schon sehr früh Anfang/Mitte 20 über die Problematik nachgedacht, alles erdenkliche untersuchen lassen und in Erwägung gezogen.
Aber weder wollte sie ihre Tochte später mal vor der gleichen Entscheidung stehen sehen (obwohl eine Generation später vielleicht vieles anders ist) noch auf verdacht hin immer abtreiben, wenn sich ein Junge ankündigt (das haben ihr tatsächlich Ärzte vorgeschlagen) noch das miterleben was ihre Mutter und sie mit ihrem Bruder erleben mussten (mit 12 nach langen qualvollen Jahren gestorben). Die Auslandslösung wäre noch möglich gewesen, da man hier nicht nur gesunde weibliche Nachkommen auswählen könnte , sondern auch mutmasliche Erbträger ausschließen könnte.
Allerdings ist das auch eine Kostenfrage und ein moralisches Problem.:zwinker:
Letztlich haben sie sich dagegen entschieden und sie hat sich zu einer Sterilisation mit ca. 30 entschieden, eben weil ihr andere Verhütungsmethoden entweder nicht praktikabel genug oder nicht sicher genug erschienen und sie mittlerweile stabil genug war ihren Kinderwunsch zu begraben.
Sie ist auch heute noch sehr glücklich über diese endgültige Entscheidung und hat sie nie bereut und widmet sich stattdessen liebevoll ihrem Patenkind.:smile:

Adoption kam in dem Fall auch nicht in Frage, da das zuständige Jugendamt sich gegen die Ausstellung des benötigten Scheines stellte, wer sich nämlich bewusst gegen das Zeugen/Austragen eines behinderten Kindes stellt, stellt in deren Augen intolerantes und diskriminierendes Verhalten gegen Behinderte da und das ist ein Ausschlußkriterium für Adoptionen.:eek:
Vielleicht hätte ein 4 stelligen Betrag in einem diskreten Umschlag die Meinung des zuständigen Beamten geändert:zwinker: , aber sie sind ohnehin entnervt und empört von diesem Vorhaben zurückgetreten.
Das war der absolute Hammer, für das Paar.
 

Benutzer81026 

Meistens hier zu finden
Hallo!

Was für Dich noch eine Möglichkeit wäre ist, daß Du, wenn der Kinderwunsch da ist, eine Selektion der erkrankten Spermien bzw. erkrankter 4-Zeller (bereits befruchtetes Ei, daß sich geteilt hat), aussortieren lässt.

Natürlich ist die Behandlung teuer und aufwendig, wäre jedoch eine Möglichkeit für Dich, eigene Kinder zu haben. Vorallem, wenn Deine zukünftige Freundin/Frau Wert darauf legt.

Jedoch ist diese PID (Präimplatationsdiagnostik) in Dtl. nicht erlaubt.

Wie es in ein paar Jahren aussieht, weiß ich natürlich nicht, aber im Ausland ist es möglich.

Viele Paare lassen dies machen, da das erste Kind schon schwer krank ist, oder beide Träger von Erbkrankheiten sind, die sie natürlich nicht weitervererben wollen (Bluter, Mucoviszidose etc.)

Eventuell kannst Du dich (ihr) auch für eine Adoption mal entscheiden, wenn das möglich ist (siehe Post davor).


Liebe Grüße
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
nur weil das a nicht gesprochen werden muss, heisst das nicht, dass es nicht trotzdem accidentally geschrieben wird. bei incidentally spricht man das "a" z.b. auch nicht unbedingt und das ändert auch nichts an der schreibweise. das OED akzeptiert "accidently" übrigens nicht und sogar der columbia guide to standard american english empfiehlt accidentally. vom adjektiv abzuleiten, ist nun mal die grammatikalisch korrekte lösung. nur weil umgangssprachlich statt des genitivs gern der dativ verwendet wird, handelt es sich auch noch nicht um korrektes deutsch. ;-)
aber okay, dann hebe ich mich zumindest weiterhin durch schönes, korrektes englisch ab. :cool1:

hehe, tu das :zwinker:

ich weiß nicht so recht. entstehen so nicht neue wörter? indem sich die sprechweise irgendwann auf die schreibweise niederschlägt? aber ok. phonetisch waren accidentally und accidently für mich so weit auseinander, weil ich dachte, die "langform" wäre accidentially und nicht accidentally, was die aussprache ja ändert. so ist der unterschied nicht so groß..


Adoption kam in dem Fall auch nicht in Frage, da das zuständige Jugendamt sich gegen die Ausstellung des benötigten Scheines stellte, wer sich nämlich bewusst gegen das Zeugen/Austragen eines behinderten Kindes stellt, stellt in deren Augen intolerantes und diskriminierendes Verhalten gegen Behinderte da und das ist ein Ausschlußkriterium für Adoptionen.:eek:
Vielleicht hätte ein 4 stelligen Betrag in einem diskreten Umschlag die Meinung des zuständigen Beamten geändert:zwinker: , aber sie sind ohnehin entnervt und empört von diesem Vorhaben zurückgetreten.
Das war der absolute Hammer, für das Paar.

so eine frechheit! es ist auch deren gutes recht, ein schwer behindertes kind außerhalb der fristenlösung abzutreiben - von vornherein zu wissen, dass eine schwangerschaft mit hoher wahrscheinlichkeit so ein kind hervorbringt, und es deswegen gar nicht erst in erwägung zu ziehen, schwanger zu werden, ist zwar gesetzeskonform, aber verwerflich?
 

Benutzer37753 

Verbringt hier viel Zeit
vielleicht hab ichs ja übersehen, aber der TS hat nicht angegeben, was er denn nun tatsächlich für eine erkrankung hat, oder?

grundsätzlich liegt es natürlich in seinem eigenen ermessen, eine vasektomie durchführen zu lassen oder auch nicht. allerdings wird er in diesem alter schwerlich einen arzt finden, der das auch durchführt, selbst unter diesen umständen.

und das ist auch richtig so, denn mit 21 wollen die meisten keinesfalls kinder haben und können sich das auch nie vorstellen. mit 31 sieht die welt dann ganz anders aus und mit 41 haben sie 3 kinder. :zwinker: deshalb wird von seriösen urologen dieser eingriff nicht vor dem 30. lebensjahr durchgeführt (ggf. bei jüngeren, die bereits kinder haben).

darf ich denn mal fragen, um was für eine erkrankung es denn eigentlich geht? das wäre schon wichtig, um sich ein bild der lage machen zu können. zwischen einer beckerschen muskeldystrophie und einer cystischen fibrose oder einer chorea huntington liegen halt nunmal welten, sowohl von der genetik als auch der klinischen ausprägung. grundsätzlich bin ich aber der meinung, dass eine behinderung das leben nicht unbedingt weniger lebenswert machen muss. es kommt einfach darauf an, was man daraus macht. ich habe patienten mit schlimmsten behinderungen sowohl geistiger als auch körperlicher natur erlebt, die waren glücklicher als so manche/r der behandelnden ärzte und schwestern. noch ein grund, nicht vorschnell eine vasektomie durchführen zu lassen, die wie oben schon geschrieben in der tat nur schwer rückgängig zu machen ist.
 
4 Jahr(e) später

Benutzer75456 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo Gemeinde, da ich vergeblich das Thema gesucht habe und nun endlich wieder gefunden habe möchte ich auch gleich mal wieder beleben. Da mir die Frage und Gedanken immer noch im Kopf rum schwirren und ein Beratungstermin vor drei oder vier Jahren hat mir ebenfalls ein wenig weiter geholfen. Doch der zuständige Arzt meinte ich sollte noch bis Anfang 30 warten, ansonsten würde er es aus dem jetzigen Standpunkt her nicht durchführen. Er meinte es ist völlig nach zu vollziehen und richtig in seinen Augen darüber nach zu denken, speziell aufgrund meines Gendefekts. Sollte sich hinsichtlich dieser erblich bedingten Krankheit in der Medizin keine Fortschritte machen, hat er sich für eine Vasektomie ausgesprochen. Ihm seine Argumente und die geposteten Argumente hier sind identisch, sprich Präimplantationsdiagnostik ist im Ausland möglich und vielleicht auch in ein paar Jahren hier in Mitteleuropa und der Fortschritt in der Medizin ist ebenfalls immens bietet vielleicht bald ein Lösung. Ebenfalls hat er die eine Veränderung der persönlichen Sicht auf den Kinderwunsch als Argument dagegen gehalten.

Nun ja es sind inzwischen 4, fast fünf Jahre ins Land gezogen und ich werd bald 27 und meine Angst ungewollt Vater zu werden nimmt auch immer mehr zu. Natürlich versuche ich beim Sex immer bestmöglich zu verhüten, sprich mit Pille und/oder Kondom, aber dennoch ist fast immer ein ungutes Gefühl dabei. Bisher wollten meine Freundinnen auch nie ein Kinder, aber ich denke das wird sich bald mit zunehmenden Alter ändern. Noch sind wir uns einig, die Frage ist nur wie lange noch.

Präimplantationsdiagnostik natürlich eine Möglichkeit, aber bei einer ungewollten Schwangerschaft, soweit ich mich belesen konnte, nicht mehr möglich. Es handelt sich hierbei um eine künstliche Befruchtung. Daneben steht die ethische und moralische Frage, da sich durch eine PID sichtilch mehr erfahren lässt zB. Geschlecht, weiter erblich bedingten Vor- und Nachteile. Dem zufolge muss man sich im klaren sein ob man ein Designer-Baby haben will oder nicht. Denn, wenn die Möglichkeit so zum greifen nah ist wird man sie, so denke ich zB von mir, auch nutzen.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde in Deinem Alter auf jeden Fall mit einer Vasektomie noch einige Jahre warten.

Warum?

Ich kenne mindestens 20 Männer, die niemals ein Kind haben wollten, bis es ihnen dann mit 35 nicht schnell genug ging, sich fortzupflanzen und deshalb sogar Partnerinnen verließen, die kein Kind wollten.

Abgesehen davon, kann Dir irgendwann eine Frau über den Weg laufen, mit der Du unbedingt ein Kind haben willst - auch wenn Du Dir das jetzt einfach nicht vorstellen kannst.

Ein selbst gezeugtes Kind zu haben ist für einen Mann nach meinen Beobachtungen auch total wichtig. Also Adoption, Fremdsperma etc - neee, danke. Es MUSS das eigene sein - alles andere geht gar nicht.

Und es gibt zigtausend Paare mit sehnlichstem Kinderwunsch, die trotz erheblicher Risiken, ein Kind zeugen. Für sie ist es einfach das wichtigste im Leben. Die sind ja auch nicht blöd, sondern es ist ein Herzenwunsch, dem sie dann nachgeben in der Hoffnung, das alles gut geht. Geht es ja auch oft ...

Weißt Du jetzt schon, ob Du nicht jemals so fühlen wirst?
Ich denke nicht ...

Du kommst doch auch zurecht mit diesem "Defekt" - warum sollte es Deinem Kind anders gehen, sollte es diesen Defekt tatsächlich erben? Und die Wissenschaft rast ... was heute ein gesundheitliches Problem/Risiko darstellt, kann in wenigen Jahren kein Thema mehr sein ...

Fakt ist: Der Eingriff ist in der Regel nicht rückgängig zu machen.
Wenn Du Dir die Chance Vater eines eigenen Kindes zu werden, durch solch einen Eingriff nimmst, könnte Dir das einmal bitter leid tun - für viele Männer ist es unvorstellbar, sich nicht wenigstens einmal in ihrem einzigen Leben fortgepflanzt zu haben ... Dieser Drang kommt aber oft erst viel viel später, als bei einer Frau. Ist wohl evolutionsbedingt, aber das ist ein anderes Thema.

Warte noch ...
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich denke du hast dich ohnehin noch nicht fest entschieden das durchzuziehen und schonmal gar nicht sofort.
Deswegen sage ich dir: Ich finde es gut wie du das angehst. Du solltest dir Gedanken über dieses Thema machen und du machst es auch!

Geh ruhig zu noch mehr Beratungen! Schau dich nach weiteren Infos um! Rede mit deiner Freundin darüber!
Wenn ihr adoptieren wollt: Mach die Vasektomie danach (ich wusste das übrigens gar nicht! Unglaublich!!!)

Je mehr Infos du hast, desto funiderter wird deine Entscheidung für oder eben gegen die Vasektomie sein. :zwinker:
Bis dahin wird noch einiges an Zeit ins Land ziehen...
 
1 Woche(n) später

Benutzer75456 

Verbringt hier viel Zeit
Abend Trouserbond und Damian! Danke auch an Euch für die Antworten. Meine Angst ist einfach inzwischen sehr groß ungewollt Vater zu werden, oder das ein anderer Umstand dazu führt. Weil ich das wirklich einem Kind nicht antun möchte. Natürlich kann es vielleicht damit zurecht kommen, was ist aber wenn nicht und es treibt ihn/sie bis zum Äußersten? Ich finde es einfach Egoistisch jemand nur Aufgrund von seinem persönlichen Fortpflanzungswahn so etwas anzutun. Nehmen wir an zB ein vererbbares Tourette Syndrom (sprich dominant), da habe ich einfach meine liebe Mühe dies einem Kind antun zu können nur weil ich das Bedürfniss habe mit zunehmenden Alter Kinder in die Welt zu setzen.

Das Problem ist auch bei meiner erblichen Einschränkung das es das Gehirn betrifft, eine sehr komplexe Angelegenheit! Operative Eingriffe können zB erst nach der Pubertät durchgeführt werden, wenn es der Wunsch ist und um es zu lindern helfen bisher nur Medikamenten mit einem sehr hohen Suchtpotential wie zB Alkoholersatz, Morphium. Die Stärke in welcher Form die Einschränkung auftaucht variiert von Mensch zu Mensch, mal stärker mal schwächer. Bei mir ist es nicht sehr ausgeprägt, kann aber in Erbfolge gleich oder sehr stark ausbrechen, man weiß es nicht.

Dies sind die Gründe warum ich es eigentlich schon bald durchführen lassen möchte, weil ich große Angst habe! Denn wenn es soweit ist und es passiert doch, möchte ich keine Freundin/Frau in die Situation bringen über eine Abtreibung nachdenken zu müssen. Denn für eine Frau ist dies eine lebenslange Last, sollte sie sich gegen das Kind entscheiden. Ich weiß, ich mal den Teufel jetzt an die Wand. Aber ich wäre zum jetzigen Zeitpunkt, so schrecklich es klingt, für eine Abtreibung sollte ein ungewolltes Kind entstehen. Weil ich schon so viel mitgemacht habe und es anderen ersparen möchte. Natürlich habe ich auch schon mit Freunden darüber gesprochen. Sie verhalten sich eher ruhig und geben kein konkrete Ansichten über das Thema preis, andere wiederum sind für das Leben. Oft sprechen sich meine Gesprächspartner dafür aus, dass ich doch Kinder kriegen soll und es nicht so schlimm ist. Die sind aber meist mehr oder minder Kerngesund und bringen dann so Vergleiche mit Legasthenie, einem krummen Fuß, Krebs.... Da denke ich mir nur was soll das? Das sind keine Beeinträchtigungen im Leben! Wenn man Aufgrund dessen keinen Führerschein machen darf oder andere wichtige Dinge bringt das auch die Gefahr mit, dass man sein Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann. Natürlich gibt es 100 Gegenbeispiele, klar ich machs ja auch, aber will ich jemandem das Leben teilweise so zur Qual machen?
 

Benutzer6428 

Doctor How
Für mich ist das ganz einfach:

Ich denke auch, dass man bei Erbkrankheiten keine blinden katholizismus einwerfen und einfach muter drauflos zeugen sollte. Mit "Leben" hat das in meinen Augen oft nicht viel zu tun, was da verlangt oder auch gebilligt wird. Ich denke jeder, der mit solchen Dingen mal konfrontiert war, vielleicht sogar jemanden pflegen musste, wird darüber anders denken. Wer dann noch immer die Augen verschließt, der sollte das mit dem Denken lassen..es liegt ihm nicht.

Es ist und bleibt DEINE persönliche Entscheidung. Ich für meinen Teil finde deine Ansichten extrem gut und genau aus diesem Grund habe ich dir geraten, dich weiter zu informieren und dir quasi einen Zeitplan aufzustellen. Ich denke du machst das Richtige.
 

Benutzer115563 

Verbringt hier viel Zeit
ich kann es sehr fut verstehen wenn man eine erbkrankheit hat und aus diesem grund keine kinder haben möchte. ich selbst habe das blutergen und wenn ich selbst kinder hätte wären die jungen zu 50% bluter. aus diesem und weiteren gründen möchte ich auch keine kinder haben, eine sterilisation würde ich jedoch auch nicht machen lassen da ich zu große angst vor einer vorgezogen menopause hätte und als frau hat man ja zum glück sehr gute möglichkeiten um zu verhüten. als man hingegen nur das kondom und sollte da dennoch was passieren liegt es auch nur an der frau ob sie die pille dannach nimmt oder nicht
 
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