urvertrauen gestört worden?

Benutzer97029 

Verbringt hier viel Zeit
Eigentlich ist der Titel gar keine Frage, mehr eine feststellung bei der ich sicher weiß dass es bei mir vorliegt.

Bei mir hat meine Psychologin mir vor ein paar Tagen genau das bestätigt bei dem ich schon so lange die vermutung habe dass es mein problem ist. ich meine damit, dass mein urvertrauen in beziehungen/männer oder vielleicht in noch viel mehr, aufgrund kindheitserfahrungen ziemlich außer kontrolle ist.

Ich hab eigentlich nur eine Frage,
wer von euch kann mit dem befund/diagnose.. oder weiß gott was "psychisch sexuell missbraucht" was anfangen?
 

Benutzer100874  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hi
Grundsätzlich ist kein Kind gut oder böse sondern entwickelt sich aufgrund seiner Erfahrungen.
Urvertrauen bezeichnet einen Zustand in dem das heranwachsende Kind Geborgenheit und Zuneigung erfährt und somit erkennt das seine Umwelt nicht feindlich sondern freundlich eingestellt ist und das es sich lohnt Menschen zu vertrauen.
Wenn dieses Vertrauen aufgrund traumatischer Erlebnisse als Kind zerstört wird nimmt dieses an das sie auf sich allein gestellt ist und andere Bezugspersonen nur böses wollen.

Vereinfachte Form :smile:

lg
 

Benutzer97029 

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na wunderbar!

wenigstens hab ich jetzt einen begriff darüber was mit mir los ist und muss nicht immer grübeln ..
 

Benutzer93180 

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na wunderbar!

wenigstens hab ich jetzt einen begriff darüber was mit mir los ist und muss nicht immer grübeln ..

Wieso hast du denn nicht deine Psychologin gefragt was sie damit gemeint hat? Was bringt es dir, wenn du hingehst und ihr beim Reden zuhörst aber garnicht weißt was sie dir sagen will?
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Ich denke es geht ihr nicht um die Erklärung, was die Psychologin gesagt hat, das weiß sie eh (und erlebt es außerdem schon seit Jahren), sondern um den Austausch. Was macht man dann, wenn man endlich eine Bestätigung und einen Namen dafür hat, dass man Probleme hat ...
 

Benutzer93180 

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Ich denke es geht ihr nicht um die Erklärung, was die Psychologin gesagt hat, das weiß sie eh (und erlebt es außerdem schon seit Jahren), sondern um den Austausch. Was macht man dann, wenn man endlich eine Bestätigung und einen Namen dafür hat, dass man Probleme hat ...

Mag sein, klang aber so als sei sie zufrieden, jetzt wo sie einen Label für ihr Verhalten hat.
 

Benutzer97029 

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Nein ich bin damit nicht zufrieden. Schlimmer hätte es ohnehin nicht mehr werden können. Es ist nur wenigstens ein bisschen erleichternd endlich einen Namen dafür zu haben, sozusagen.

Ich dachte vllt hat jemand ähnliches erlebt oder weiß sonst irgendwas dazu zu sagen, weiß auch nicht genau was ich hören will, tut mir leid.
 
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