Unzufrieden mit Sexleben

Benutzer50406 

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Hallo,

nachdem ich in den letzten Jahren nur Lurker des Forums war, möchte ich nun doch einmal nach Eurem Rat fragen.

Ich bin seit gut einem Jahr mit meiner Freundin zusammen (wir sind beide Mitte 20) und wir sind soweit zufrieden mit uns und der Beziehung (kann ja nicht jeder behaupten :zwinker: ). Was mich aber schon seit einigen Monaten stört, ist unser Sexleben: ich finde es langweilig. In regelmäßigen Abständen rede ich mit meiner Freundin darüber, aber es ändert sich nichts.

Es fing vor ca. einem halben Jahr an, dass wir immer weniger Sex hatten. Das ist soweit ja erst einmal nichts Ungewöhnliches und kommt wohl in jeder Beziehung vor. Von drei bis viermal pro Woche hin zu einmal pro Woche oder weniger. Wir sehen uns aber mehrmals pro Woche (wir wohnen noch getrennt). Hinzu kommt, dass die Initiative praktisch immer von mir ausgehen muss, sie sich aber andererseits oft „bedrängt” fühlt oder dann gerade nicht in der richtigen Stimmung ist.

Nun ist es aber schwierig, den richtigen Moment zu treffen, weil oft abzusehen ist, wann sie keine Lust hat (abends ist sie müde, morgens springt sie voller Tatendrang aus dem Bett; tagsüber scheinen ihr dann viele Dinge wichtiger als Sex). Und nach 9 „Absagen“ bei 10 Versuchen meinerseits will ich es auch nicht weiter probieren und schon sind zwei Sex-freie Wochen vorbei.

Am Anfang der Beziehung war es sehr viel einfacher, lockerer und irgendwie „selbstlaufend“. Heute habe ich schon Angst, den Wunsch nach Sex mit ihr zur Sprache zu bringen, weil ich nicht schon wieder zurückgewiesen werden will (weil so fühlt es sich an, auch wenn es nicht ihre Absicht ist). Wenn wir dann Sex haben, ist es meist nur im Bett (was früher auch anders war) und ich kann es mir vorher schon abzählen, weil wieder mal eine Woche rum ist. Sie hat zwar auch Lust auf Sex, nur „nie“, wenn ich gerade in ihrer Nähe bin; sie sagt es dann am Telefon oder per SMS/ICQ.

Meine Vermutung ist, dass unser Problem tiefer sitzt, als ich es mir im Moment vorstellen kann. Vielleicht unternehmen wir zu wenig oder der Alltag hat uns mittlerweile schon zu sehr eingeholt. Ich weiß nicht, was wir ändern müssten, weil es in unserer Beziehung wenig Reibungspunkte gibt und wir uns fast nie streiten.

Ich habe aber das Gefühl, dass durch den fehlenden Sex langsam ein unsichtbarer Graben zwischen uns entsteht und aus der Beziehung mehr eine reine Freundschaft wird (zumindest meinerseits, ich habe ihr das noch nicht gesagt). Dadurch habe ich auch weniger Interesse an ihr und der Beziehung im Allgemeinen und schlußendlich fordere ich auch mehr Zeit für mich ein und wir sehen uns dann weniger häufig, weil ich als Ausgleich lieber eigenen Interessen nachgehe.

Wo sollen wir anfangen? Ich glaube fast nicht, dass Reden noch etwas bringt. Taten müssen her, nur welche?
 

Benutzer106179 

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hey Maka,

ja du hast wohl recht denn sex ist ein ereignis wo man dem partner am nächsten. dennoch würde ich an deiner stelle mal ein schritt zurückgehen und warten. ich weiß das klingt hart denn es ist nicht schwer zu erraten wie viel dir am sex mit deiner freundin liegt :zwinker: jedoch wenn du wartest und sie auch keinen laut von sich gibt weißt du das das problem etwas tiefgründiger is. wenn sie jedoch nach einer zeit von alleine ankommt und dich zum sex auffodert, verführt oda was auch immer dann siehst du das sie wahrscheinlich im moment einfach zu viel stress hat oder sich wirklich auf andere sachen konzentrieren muss. jetz eine intime frage die jedoch geklärt werden sollte. sprecht ihr nach dem sex darüber wie es war? oder weißt ob ihr der sex gefällt?

mfg sh00tingmaster
 

Benutzer50406 

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Hallo sh00tingmaster,

ja du hast wohl recht denn sex ist ein ereignis wo man dem partner am nächsten. dennoch würde ich an deiner stelle mal ein schritt zurückgehen und warten. ich weiß das klingt hart denn es ist nicht schwer zu erraten wie viel dir am sex mit deiner freundin liegt :zwinker:
Nun ja, mein OP kam jetzt vielleicht etwas falsch – d. h. „fixiert“ ^^ – rüber. Ich bin jetzt kein kleiner Bonobo, der nur an Sex denkt. Aber die Situation ist schon frustrierend.

jedoch wenn du wartest und sie auch keinen laut von sich gibt weißt du das das problem etwas tiefgründiger is. wenn sie jedoch nach einer zeit von alleine ankommt und dich zum sex auffodert, verführt oda was auch immer dann siehst du das sie wahrscheinlich im moment einfach zu viel stress hat oder sich wirklich auf andere sachen konzentrieren muss.
Wenn ich den Ball mal für ein-zwei Wochen flachhalte, sagt sie mir dann schon recht nachdrücklich, dass ihr der Sex fehlt und wir landen dann auch in der Kiste. Danach kann ich aber wieder ein-zwei Wochen warten.

Mit dem Verführen ist das so eine Sache. Sie meint selbst, dass ihr das keinen Spass macht, weil da für sie kein Reiz besteht (weil sie mich so oder so rumkriegt). Nach einer Woche ohne Sex ist es aber auch schwer, Desinteresse vorzuspielen, damit sie sich noch etwas anstrengen muss, mich ins Bett zu bekommen. :hmm:

jetz eine intime frage die jedoch geklärt werden sollte. sprecht ihr nach dem sex darüber wie es war? oder weißt ob ihr der sex gefällt?
Sicher sprechen wir nach dem Sex. Ihr gefällt er jedes Mal, daran habe ich keinen Zweifel (sie kommt auch jedes Mal, oft mehrmals). Das Problem ist eben die fehlende Spontanität. Sowas wie Vorfreunde kenne ich gar nicht, weil ich mir gar keine Hoffnungen machen brauche, dass es vor einer Woche wieder Sex gibt – zumal die Initiative eh von mir ausgehen muss. ^^ (Und nach 6 Monaten des Austestens kann ich das ehrlich behaupten. :zwinker: )
 

Benutzer106179 

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hmm
das ist hart. wenn ihr der sex gefällt dann soll sie verdammt nochmal die initiative ergreifen und selbst mal ankurbeln. ich glaube in diesem punkt kann dir nur eine andere frau weiterhelfen..also musst du dich bis heut mittag denke mal gedulden. oder du hetzt sie ein wenig auf und sagst ihr wenn sie net sagt wieso sie sich in der hinsicht so "komisch" verhält dann gibs kein sex mehr :zwinker: das heißt du musst blöffen. falls sich jedoch nichts ändert hast du gelitten und musst angschissen kommen weil dir ja der sex sehr wichtig ist. also wenn du es riskieren kannst dann würde ich es tun.
 

Benutzer108473  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Da bist du nicht allein mit dem Problem ,ich weis nicht warum aber meine Freundin geht in fast der gleichen Art vor : null eigen Initiative ,wenn dann wirklich nur wenn schon ein zwei woch ins land gegangen sind und auch null Verführung ^^ oder sie äusser ihre Lust wenn ich voll im Arsch bin von Arbeit ...naja eine Verschwörung der Frauen ,damit sie sagen können ich wollte doch Sex ,aber du wolltest/ konntest nicht

Nee mal ernst, das ist wirklich schwierig,denn musst du sie mal fragen ob sie dich noch liebt ,weil beim verführen geht's nicht unbedingt um Sex sondern um das anheizen und spielen mit der Lust des Partners :zwinker:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
In regelmäßigen Abständen rede ich mit meiner Freundin darüber, aber es ändert sich nichts.

Wie läuft so ein Gespräch denn ab? Und was kommt zur Sprache?
Du sagst, du langweilst dich mit ihr im Bett. Und weiter?
 

Benutzer74108 

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Welche Körperliche Nähe gönnt Ihr Euch überhaupt noch?
Wir leben jetzt seit gut 3 Jahren zusammen (gemeinsame Wohnung) und auch wir schlafen äußerst selten miteinader, teilweise Monatelang nicht. Äußere Umstände (Arbeitslosigkeit, Streß, Krankheit, Umzug) haben dazu geführt, das wir weniger Sex haben. Uns sind auch diese Gedanken hoch gekommen, es stimmt etwas nicht in unserer Beziehung, aber es hat sich alles eingespielt, bis auf den Sex. Aber solange wir uns die gemeinsame Nähe (Abends schmusen im Bett oder auf der Couch, gemeinsam kochen, Massagen, etc.) geniessen können, wissen wir, das alles in Ordnung ist.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Erstmal: Totdiskutieren ist vermutlich keine Lösung - und wenn Du etwas Neues ausprobieren willst, schlag es vor. Konkret. Oder - wenn es nichts "krasseres" ist - taste Dich einfach mal hin. Mache etwas anders. Überrasche sie. Nicht nur sagen "ich will mal irgendwas anderes machen" - das hilft selten.

Zu Deinem - weit verbreiteten -Problem mit dem wenigen Sex: Ich würde es eher mit einer Mischung aus "teasen" und Dich zurückhalten versuchen. Darauf zu warten, dass sie Dich wegen "Sexentzug" verführt, dürfte weniger zum Ziel führen. Sex beginnt im Kopf. Sex braucht Lockerheit. Schreib ihr auch mal per SMS, dass Du Lust auf sie hast, oder sag's ihr am Telefon. Schaff Situationen in denen sie an Sex denkt, sich aber nicht dazu gedrängt fühlt. Ihn vielleicht will, aber nicht direkt bekommt. Küss sie mal etwas leidenschaftlicher - und versuch dann nicht weiter zu gehen. Berühr sie. Hauch ihr ein Kompliment ins Ohr. "Kitzel" sie (nicht wörtlich nehmen). Und zieh Dich dann - ohne auf ein "Jetzt nicht" zu warten - wieder zurück. Nicht jede sexuell angehauchte Tätigkeit muss gleich in Sex enden. Aber solche Momente können einiges bewirken ohne zu viel Druck aufzubauen.

Ansonsten könntest Du anderweitig versuchen, ab und an mal geplant den Alltag aufzubrechen. Mal Essen gehen, mal ein Nachtspaziergang, mal für sie kochen,... Nicht zu oft, aber oft genug, dass da regelmäßig eine "besondere" Zeit für euch beide ist. Auch wenn man die nicht direkt im Bett verbringt, kann sowas die Lust wieder etwas mehr anfachen.
 

Benutzer105719  (36)

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Lieber TS,
bei uns in der Beziehung ist es meist so, dass die Initiative von mir aus gehen muss/ausgeht.
Allerdings lasse ich mich davon nicht frustrieren, auch wenn es am Anfang für mich ungewöhnlich war, dass ich teilweise "abgelehnt" werde oder er grade keine Lust hat (ja, das gibt es auch).
Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber bei uns ist neulich der Knoten geplatz. Wir haben auch viel zu häufig drüber gesprochen, ich habe mich beklagt, dass ich auch gerne verführt oder "aufs Bett geworfen werden" möchte. Aber das Beklagen hat halt Druck aufgebaut mir nicht auszureichen oder mir mehr bieten zu müssen und das hat wieder jede Lust an Spontanität genommen und aus dem Verführen eine Pflichtveranstaltung gemacht. Mein Freund sagte dann, dass er natürlich Lust auf mich hat, aber dass die Problematisierung des Themas sozusagen eine Self Fulfilling Prophecy ist. Dadurch, dass ich es anspreche, fühlt er sich unter Druck, dadurch zeigt er weniger Initiative und dadurch spreche ich ihn wieder drauf an. Verrückt eigentlich.

Wir haben die Absprache getroffen, dass ich mich jetzt erstmal komplett zurück halte und ihm Zeit gebe. Und wenn er dann will, dann zeigt ers auch. Dadurch, dass ich komplett alle Erwartungen erstmal einstelle und ihn auch mit Verführungsversuchen nicht bedränge hat er die Gelegenheit es - wie man im Englischen so schön sagt - aus dem System zu bekommen. Ich weiß nicht wie du so drauf bist, aber ich bin schon recht sexistisch veranlagt und ich kneife meinen Schatz dauernd in den Hintern, flüstern ihm Schweinereien ins Ohr oder rufe ihn auf der Arbeit an um zu erzählen, was ich heut Abend so mit ihm vorhabe. Klingt erstmal alles prima, aber wenn ein Mann halt Stress hat und viele andere Dinge im Kopf, dann ist das nur ein Faktor mehr, der ihm Stress macht, denn er hat Angst zu enttäuschen, wenn er die angekündigte Erwartung nicht erfüllen kann. Uns Frauen gehts da nicht anders. Wir wollen den Mann glücklich machen, aber gleichzeitig haben wir auch eigene Befindlichkeiten, manchmal noch nicht mal wirklich in Worte zu fassen, einfach mal keine Lust.

Deshalb wäre auch mein Rat: Sprich nicht mehr darüber. Stell alle deine Erwartungen ein. Damit meine ich keineswegs Sexentzug, ich meine nur, dass du die Fäden ihr komplett in die Hand gibst. Klar wird dasn icht leicht, aber es gibt so schöne Pornos, damit kommt man auch ne Weile durch. :zwinker:

Vielleicht nimmt ihr das den Stress und den Druck Erwartungen erfüllen zu müssen. Abgesehen davon fördert längere Abstinenz nicht selten die Libido. All die Faktoren können für dich spielen. Und wenn sie dann will, dann lass dich verführen. Du sollst sie keineswegs ablehnen, aber ihr die Chance geben deine Sexgöttin zu sein. Sie will begehrt werden und sie will verführen, was aber keinen Spaß macht, weil du wie Nachbars Lumpi auf jeden dahingeworfenen Knochen hechelnd wartest (nicht übel nehmen bitte :zwinker:). Also hör auf Lumpi zu sein und sei cool, sei unberührt und easy.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

ok, ich schreibe meinen Beitrag nochmal neu, brainie hat mir quasi die Worte aus dem Mund genommen.

Nein, Du bist wirklich nicht alleine.

Ich möchte das von brainie nochmal unterstreichen: es geht darum, wieder eine Spannung zwischen Euch aufzubauen. Das mit dem "teasen und zurückhalten" ist sehr gut, ebenso körperliche Nähe ohne Sex (wenn man spielen will: anheizen und zurückziehen).
Außerdem ist es wichtig, daß Ihr beide für den jeweils Anderen interessant bleibt, ganz weg von Sex und Erotik, das kommt dann von alleine wieder. Ebenso solltet Ihr (wieder mehr?) dafür tun, daß Eure Beziehung interessant wird, Sachen gemeinsam unternehmen.

Und noch ein Gedanke: Du findest Euren Sex ein wenig langweilig, merkt sie das vielleicht? Wenn ja, mindert dies (v.A. bei Frauen) das Selbstbewußtsein und das Gefühl der eigenen Attraktivität - auch nicht gerade Lust-fördernd.

Viel Glück, halt uns auf dem Laufenden, ich kann weitere Tips und Erfahrungen imme rnoch ganz gut gebrauchen...
Mark11
 

Benutzer56073 

Meistens hier zu finden
edit: zu langsam (sch*** internetverbindung)

du hast recht, taten müssen folgen, denn worte bringen nichts (mehr). du hast das thema öfters angesprochen, aber von ihr kam bisher nichts. aber je mehr du sie auf das problem in gesprächen aufmerksam machst, desto mehr setzt du sie unter druck, wenn auch eher unbewusst. bei den meisten frauen kommt das ungefähr so an: "für ihn ist sex sehr wichtig, wir haben ihn viel zu selten, ich muss jetzt öfter mit ihm schlafen, sonst will er mich irgendwann nicht mehr und dann geht er fremd oder verlässt mich" und wenn frau erstmal den druck hat, sex haben zu müssen, läuft meist noch weniger. ein teufelskreis...
deswegen musst du leider wieder den ersten schritt machen, indem du sie nicht mehr darauf ansprichst - das mündet zwar wieder in warten deinerseits, aber anders geht es nicht. und wie brainie schon geschrieben hat: ihr solltet wieder mehr gemeinsame zeit verbringen abseits des alltags und stresses. nehmt euch wirklich zeit füreinander, auch wenn es nur kurzzeitig ist. wenn es machbar ist, könntet ihr aber auch mal 1-2 tage wegfahren, eine andere umgebung sehen, die seele baumeln lassen, zusammen neue aktivitäten ausprobieren. allerdings sollte deine freundin dann nicht wieder denken, dass es zum sex kommen muss. wurde schön von brainie beschrieben, dass man das knistern durch kleine, weniger sexuelle handlungen wieder entfachen kann.
 

Benutzer93289 

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Lieber TS,
ich versuche dir die Situation mal aus der Sicht deiner Freundin zu schildern. Mein Mann und ich haben nicht so selten Sex wie ihr (ca 2 mal die Woche) aber auch nicht so oft wie mein Mann Lust hat. Mein Mann könnte jeden Tag 1 mal. Aber das ist mir zuviel und im teilw. sehr stressigen Alltag einfach auch nicht möglich. Was für ihn auch in Ordnung ist. Er kann mit 2 mal die Woche gut leben.
Allerdings hat er anfangs mich immer spüren lassen, dass er Lust auf Sex hat. D.h. jeden Tag mehrmals. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir dann auch jeden Tag Sex, nur wie du selbst schreibst, nimmt das mit der Zeit ab. Somit hat sich das irgendwann auf 2-3 mal in der Woche eingependelt und er hat mir weiterhin jeden Tag mehrmals gesagt, wie geil er auf mich ist, selbst wenn er gar keinen Sex in dem Moment wollte, sondern mir einfach nur sagen wollte wie scharf ich ihn mache. Das hat dann dazu geführt, dass ich irgendwann gar keine Lust mehr hatte. Ich hatte keine Zeit selbst Lust zu entwickeln, da er ständig ankam wie scharf er auf mich ist. Somit hatten wir immer seltener Sex, was, wie du auch beschreibst, die Beziehung verändert. Mit Sex ist die Beziehung "einfacher" und man selbst ist ausgeglichener.
Nach einem klärenden Gespräch haben wir uns dann darauf geeinigt, dass er nicht ständig Anspielungen macht, damit ich auch mal wieder Lust darauf habe von ihm umgarnt zu werden. Das hat super funktioniert und ist für uns der richtige Weg auf nach über 5 Jahren regelm. Sex zu haben.
Was ich damit sagen will ist, dass deine Freundin vllt. gar keine Lust mehr entwickeln kann weil du ihr "ständig" deine Lust mitteilst. Irgendwann hat sich bei mir so ein innerlicher Druck aufgebaut, dass ich ihn befriedigen MUSS. Folge: ich konnte/wollte gar kein Sex mehr. Also zu oft sagen, dass man jetzt gerne sex hätte, erzielt oft das Gegenteil.

Allerdings gehören nat. immer 2 dazu. Es hat nicht nur mein Mann seine Anspielungen reduziert, sondern auch ich habe an mir gearbeitet. Der Sex in längeren Beziehungen passt irgendwann nicht mehr in den Alltag und wird fast lästig (für viele Frauen). Dem muss man aber entgegenarbeiten. Mir macht der Sex auch immer riesigen Spaß, aber der Anfang muss manchmal hart erkämpft werden, denn man will doch noch so viel machen und die Wäsche wartet auch auf einen...
Ich musste mich sozusagen losreißen von den zu erledigenden Dingen und Raum für Sex schaffen. Manche Dinge einfach mal liegen lassen und lieber die halbe Stunde für Sex nutzen.
Daran muss sie also arbeiten. Auch mal Sex haben wenn man müde ist abends oder bevor man aus dem Bett aufspringt mal den Freund bespringen... :tongue:

In deinem Thread habe ich gelesen, dass ihr vllt. auch zu wenig unternehmt. Unternehmungen sind sehr wichtig für eine Beziehung! Wenn mein Mann und ich ins Kino, in die Disse oder sowas gehen haben wir zu 99 % danach, spätestens am nächsten Morgen, Sex. :ashamed:

Wünsche euch viel Erfolg beim gemeinsamen Abenteuer in eine (hoffentlich bald wieder) lustvolle Beziehung!
 

Benutzer105719  (36)

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In deinem Thread habe ich gelesen, dass ihr vllt. auch zu wenig unternehmt. Unternehmungen sind sehr wichtig für eine Beziehung! Wenn mein Mann und ich ins Kino, in die Disse oder sowas gehen haben wir zu 99 % danach, spätestens am nächsten Morgen, Sex. :ashamed:

Diesen Satz möchte ich nur kurz unterstreichen. Aktivitäten schaffen Verbundenheit. Gemeinsame Erlebnisse schenken einem Freude aneinander. Wenn wir zusammen feiern waren, oder Wandern oder am Badesee oder oder oder, dann entsteht von selbst ein erotisches Knistern, weil man eben zufrieden ist und Spaß miteinander hat.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Mein Freund und ich sind seit über 1 1/2 Jahren zusammen und wir haben jeden Tag Sex. Warum? Unter anderem weil uns der Sex Spaß macht. Wenn wir tagsüber mit sitzen am Schreibtisch verbracht haben, dann hilft Sex abends überschüssige Energie abzubauen. Wenn der Tag stressig und mit viel rumrennen beendet wurde, dann hilft Sex beim entspannen. Also Ausreden gelten nicht. Wenn man abends zu müde ist, stellt man sich morgens 15 Minuten eher den Wecker und startet mit einem Quickie. Sex ist und beiden wichtig. Wenn wir nur noch einmal in der Woche Sex hätten, dann wären sowohl er als auch ich ganz schnell weg.

Was kann dir also helfen? Sie in Konkurrenz zu setzen. Sie vögelt dich nur so oft, wie sie glaubt, dass es nötig ist, dich in einer Beziehung zu halten. Weil du keine Alternativen hast. Erwähne im Nebensatz mal eine Andere, treffe dich mit Kumpels und Freundinnen, gehe ohne sie aus und Feiern. Das wird dich sexuell attraktiver machen und sie wird versuchen dich mit häufigerem Sex zu binden und mehr investieren. So bist du einfach zu leicht zu haben.
 

Benutzer104021 

Sehr bekannt hier
Ich bin wie manche meiner Vorposter auf dafür, dass du versucht, sexuelle Spannung zwischen euch aufzubauen, ohne dass diese in Sex übergeht.
Tritt von hinten an sie heran, wenn sie es nicht erwartet und hauche auf ihren Nacken, knabbere sanft daran und massiere kurz ihre Schultern...
Küsse sie leidenschaftlich, wenn sie darauf einsteigt, lass deine Hände unter ihr Shirt gleiten, streichle ihren Rücken, vergrab deine Finger in ihren Haaren...
Mach einfach ein Spiel draus, sie im Laufe des Tages immer wieder zu erregen. Wenn sie dann nicht irgendwann von selbst die Gelegenheit beim Schopf packt (zB beim gemeinsamen Duschen und einseifen am Abend) dann stimmt irgend etwas definitv nicht :smile:
 

Benutzer50406 

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Erst einmal Danke an alle, die sich die Mühe machten, hier zu antworten. Insbesondere die Beiträge von brainie, Kerstinku und Erdbeerfee haben mir weitergeholfen.

Ich hatte vorhin einen längeren Chat mit ihr und das Problem sitzt – wie gedacht – etwas tiefer. Sie kam nämlich mit der Sprache heraus, dass sie ebenfalls eher unzufrieden mit der Beziehung ist und ihr der Sex auch nicht mehr so viel Spass macht, wie am Anfang, weil ihr da die Leidenschaft fehlt.

Das Problem ist in der Tat, dass wir zu wenig gemeinsam unternehmen und mittlerweile auch zu wenig reden (ich bin ein ruhiger Typ und das genaue Gegenteil von ihr). Ich konnte mich dann mit dem Vorschlag durchsetzen, dass wir erst einmal eine Sex-freie Zeit einlegen, um von der Anspannung und der Routine loszukommen. Ich habe gemerkt, dass ich das einfach mal brauche, auch, um von meiner Erwartungshaltung wegzukommen. Sie schien damit nicht ganz glücklich, aber dieser Wochenrythmus (zu wissen, dass es nach genau einer Woche wieder Sex gibt), langweilt mich. Zumal ich auch nicht davon ausgehen kann, dass jetzt ihrerseits irgendeine Initiative kommt – weil sie momentan nach eigener Aussage das Kuscheln dem Sex vorzieht.

Wie u. a. brainie schon anmerkte, sollte ich den Alltag aufbrechen und ich werde mir in der nächsten Zeit mal richtig Gedanken machen müssen; also mich wirklich auf sie und die Beziehung konzentrieren. So schwer kann das schließlich nicht sein, hat ja früher auch geklappt. Mit der Zeit ist die Beziehung durch die ganze Routine etwas eingeschlafen. Im Studium hat sie z. Z. auch viel Stress und die wenige Zeit, die uns bleibt, nutzen wir dann nicht richtig.

Sofern Interesse besteht, kann ich euch ja mal auf dem Laufenden halten. Über weitere Beiträge eurerseits freue ich mich natürlich. :smile:
 

Benutzer105719  (36)

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Klar, erzähl wies mit euch weitergeht. Ich finds toll, dass du an deiner Beziehung ernsthaft arbeiten willst und auch bereit bist dein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Wenn sie mitzieht, dann sind das die besten Voraussetzungen um wieder Pepp ins (Liebes-)leben zu bringen!
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Hallo,

es mag sein, dass dir das kein Trost ist, aber fast in jeder Beziehung gibt es einen Partner, der mehr Sex braucht/haben möchte als der andere.
Das kristallisiert sich aber meist erst nach einer Weile heraus, denn es ist ja nicht unbedingt etwas Neues, (und was du ja bereits selber zur Sprache gebracht hast) dass nach der Verliebtheitsphase oftmals die Sexhäufigkeit abnimmt, weil das Verlangen nicht mehr ganz so groß wie zu Anfang ist.

Ist ist ja nicht so, dass deine Freundin generell lustlos ist, sondern ihre Lustlosigkeit resultiert daraus, dass ihr etwas in der Beziehung fehlt.
Hast du dir schon einmal überlegt, weshalb du der Meinung bist, dass du zu wenig Sex bekommst? Kann es vielleicht sein, dass du das Gefühl von Geliebt- und Begehrtwerden rein von einem Fick abhängig machst, weil du die Maßstäbe eures Beziehunganfangs zu Grunde legst und sie nicht neu überdenkst?

Du hast schon richtig erkannt, dass es nichts bringt, deine Partnerin zum Sex quasi "zwingen" zu müssen, wenn die Lust darauf gar nicht vorhanden ist.
Würde sie sich nämlich sehr oft "unterordnen", dann sieht sie eurer Intimleben als Pflichtübung an, was natürlich gar nichts bringt - außer dass die Lust noch geringer wird.
Es gibt beim Sex nämlich kein "richtig" oder "falsch"...jeder Mensch ist individuell und so ist auch der Stellenwert der Sexualität individuell, weil Männer und Frauen oftmals in ihrer Libido nicht gleich ticken und viele andere Faktoren wie z.B. körperliche und seelische darauf Einfluss nehmen.
Viele Menschen können nämlich nicht mit ihrem Partner poppen, wenn sie im Stress oder müde sind oder sie irgendetwas belastet...hier heißt es anzusetzen und vielleicht weiter in Erfahrung bringen, ob deine Partnerin irgendwelche Probleme, Schmerzen etc. hat oder ob sie ggf. selbst mit dem Ablauf eures Sexlebens unzufrieden ist. (ich will hier nichts Schönreden. Wenn der Sex wirklich gut ist, dann wollen ihn auch die Frauen oft erleben und er würde niemals eklatant von der Häufigkeit zurückgehen) bzw. Wünsche/Phantasien besitzt, die sie dir noch nicht anvertraut hat.

*****
Wichtig ist, dass man lernt, den Partner mit seiner Lust zu akzeptieren...das heißt, du akzeptierst erst einmal ihren Standpunkt und sie deinen. Es bringt wenig, auf sein "Recht" zu pochen und nur zu fordern...Druckausüben führt nämlich eher weniger zum gewünschten Ziel.
Sinnvoller ist es sich zu überlegen, wie frau wieder mehr Spaß am Sex gewinnt.
Das bedeutet auch, dass man zwar regelmäßig kommunizieren sollte, aber nicht alles totdiskutieren muss...besser ist Handeln - auch mal ganz gegen die "Norm" wie z. B. sich bereits auf der Party heiß machen...wie früher in den Häusernischen knutschen oder fummeln...sie beim Zähneputzen von hinten umarmen, ihre Haare zur Seite schieben, den Nacken küssen, den Unterleib mit der bereits deutlich spürbaren Wölbung an ihren Arsch zu pressen und ihr ganz einfach mal sagen: "Ich will dich, denn ich bin unglaublich scharf auf dich."
Oder ihr eine SMS schreiben, dass sie schon mal das Wasser für ein gemeinsames Bad einlassen soll und sie dich an der Türe nackt empfängt...wir Frauen brauchen schon auch mal einen gewissen Kick, ungeplante neue Sachen und einen Partner, der uns deutlich macht, was er sich wünscht, uns sexuelle "Aufgaben" stellt und sie überzeugend einfordert.
Und dann einfach der Dinge harren, die da kommen, obwohl ich eine Sexpause nicht unbedingt begrüßen würde, denn man man muss sich miteinander regelmäßig beschäftigen, um Lust zu entfachen, denn der Appetit kommt sehr oft beim Essen, aber es muss ja nicht nur aufs Poppen hinauslaufen, denn Sex bedeutet doch nicht nur immer ficken und das mit großartigem Vorspiel.
Nein, vielleicht hat deine Freundin auch einfach nur mal Bock auf einen Quickie und nicht aufs 1 Stunde Sex, den der Partner mit lieben Nachfragen, ob nicht doch etwas geht oder "ähm...wollen wir nicht mal wieder, na du weißt schon" einfordert, aber uns insgeheim die Augen verdrehen lässt...
Du darfst keine Angst vor der Ablehnung haben - aber du solltest dich vielleicht einfach auch mal mit "weniger" zufriedengeben...mal schnell einen Handjob oder Blasen unter der Dusche...und selbst wenn nichts "läuft", dann kann man mit seinem Partner immer noch Nähe verspüren...das musst du dir klarmachen und nicht nur den Sex als alleinigen Intimitätsfaktor ansehen.

*****
Und vielleicht quält deiner Freundin auch eine gewisse Erwartungshaltung, von der sie glaubt, dass du diese besitzt.
Aber wer kennt die Gedanken nicht, die einem hin und wieder durch den Kopf schießen: "Muss ich ihm/ihr nicht mal wieder etwas Besonderes bieten?" "Erwartet mein Partner regelmäßige Orgasmen von mir?" "Bin ich überhaupt seine sexuelle Erfüllung?"
All diese Gedanken müssen nicht sein, wenn man insgeheim nicht irgendwie mit sich im Reinen ist und obendrein ein schlechtes Gewissen besitzt, weil man momentan sexuell so ist, von dem man sich unbedingt befreien sollte.
Vielleicht bedarf es irgendwann auch eine sexuelle "Korrektur" und Rückbesinnung, wozu man eigentlich auch Sex hat. Nicht nur aus reiner Lust, sondern um das Zusammengehörigkeitsgefühl dokumentieren und den Wohlfühlfaktor zu steigern, nicht nur, um olympiamäßig herumzuturnen, sondern sich mit allen Sinnen begegnen...
Haut an Haut, Herzschlag an Herzschlag. Und ganz wichtig. Nicht alles so bierernst nehmen. Sex ist doch auch Spaß und Ausdruck von Lebensfreude und eine "Abfuhr" vom Partner (wenn das nicht regelmäßig vorkommt) sollte auch überhaupt keinen Beinbruch darstellen und gleich die komplette Beziehung in Frage stellen.

Wer liebt, sollte auch bereit sein Kompromisse einzugehen und Geduld zu haben, wobei man sich immer vor Augen halten sollte, dass Qualität eigentlich wichtiger als die Quantität ist.
Außerdem wäre es vielleicht auch hilfreich, wenn wir uns mal an der eigenen Nase packen und überlegen, ob wir uns nicht auch ein wenig fremdsteuern lassen.
Sex ist im Prinzip allgegenwärtig, aber sehr oft auch total unrealistisch...ob im Fernsehen, in den Zeitungen, auf Plakaten, in der Werbung, aber auch Freunde, Bekannte und Stammtischbrüder geben sich oftmals betont und übertrieben offen.
Hierbei wird oftmals suggeriert, dass nur derjenige erfolgreich, schön und glücklich ist, der sich permanent damit beschäftigt, das Kamasutra im Schlaf beherrscht, sich immer exotischeren Dingen hingibt...dabei gibt es wohl kaum einen Bereich im Leben, in dem so viele Normen, Vorstellungen, Erwartungen vorherrschen, aber auch übertrieben und gelogen wird.
Es ist völlig egal, wie oft angeblich der Kumpel Tom mit seiner Tina vögelt oder welche Beischlaf-Statistiken wieder einmal veröffentlicht werden. Man sollte also nicht immer auf andere schielen und sich diese als "Vorbilder" nehmen.
Es gibt genau 2 Hauptdarsteller, (wenn man der Monogamie zugetan ist) die sich einig sein sollten und Qualität und Quantität bestimmen. Du und deine Partnerin.

Man muss dieses "Verdammt, wo ist meine Lust hin?! Ich fühle mich schon total mies und als sexloses Wesen" durchbrechen, (es ist vielleicht auch bisschen bezeichnend, dass deine Freundin dich per Mail/Telefon quasi im "Sicherheitsabstand" heiß machen kann - auch deshalb, weil sie glaubt, dir "beweisen" zu müssen, dass sie kein sexloses Wesen geworden ist. Aber vielleicht war das als dezenter Hinweis gedacht, dass du darauf mal sofort einsteigen sollst, in dem du sie eben auch mal aus der Ferne per Worten befriedigst und nicht nur darauf wartest, dass ihre Lust aich noch in ppar Stunden da ist, wenn sie dich besuchen kommt) denn dadurch macht man sich selber Druck, blockiert sich und zettelt einen unliebsamen und unerwünschten Teufelskreis an.
Also ab und zu weg mit dem Alltagstrott und den Alltagssorgen. Öfter mal seine Seele baumeln lassen, ein gemeinsames Wellness-Wochenende einlegen, einen Kurztripp in wunderschöner Umgebung organisieren...da hat man dann Zeit und Muße, sich wieder neu zu entdecken und verborgene Bedürfnisse aufleben lassen.
Aber auch darauf achten, ob die Leidenschaft nicht auch deshalb flöten gegangen ist, weil man zu sehr auf Harmonie macht, jeden Streit aus dem Weg geht, zu wenig Emotionen zeigt u.s.w...in einer Beziehung darf es ruhig einmal krachen, man darf auch streiten, so dass ab und zu die Türen knallen...aber Hauptsache ist, man erkennt, dass der andere auch noch lebt und nicht nur beim Sex bisschen aus sich herausgeht.

Und vielleicht wäre es auch an der Zeit, die Schlafzimmer "sextauglicher" zu machen...
Bügelbrett und Bügelwäsche, Altpapier, vertrocknete Zimmerpflanzen, Schreibtisch mit Computer im Raum? Für viele scheint entweder Büro oder Rumpelkammer zu sein, auch wenn dort hin und wieder gerumpelt wird. Also raus mit dem Zeug und für eine gemütliche, aber auch erotische Umgebung sorgen. (vom Fernseher im Schlafzimmer halte ich im Übrigen auch nichts)amit.
Regelmäßig lüften, sich schöne Bettwäsche gönnen, einen Spiegel anbringen, um sich beim Sex einmal beobachten können...alles kleine, aber doch oft wichtige Dinge, die lustfördernd sein können.

Ich denke, ihr habt euch vielleicht auch bisschen als Mann und Frau verloren, weil alle anderen Dinge wichtiger geworden sind und man seine komplette Zeit dafür opfert.
Ist die Bügelwäsche oder sämtlicher Alltagskram wirklich immer interessanter und wichtiger als ein Blowjob oder eine entspannende Massage? Muss man wirklich allen Verpflichtungen hinterher hecheln, anstatt mal einen ganzen Tag im Bett zu verbringen und sich miteinander zu vergnügen?
Das sollte, ja muss geändert werden.
Alltagserotik ist immens wichtig...das glauben viele Männer gar nicht. Aber es reicht halt nicht immer aus, dass man der Liebsten, die nackt vorm Spiegel steht und sich gerade die Zähne putzt, einfach mal schnell an die Titten geht. Da fühlen wir uns nicht generell begehrenswert bzw. begehrt und sehen das auch nicht unbedingt als gelungenes "Vorspiel" an, denn miteinander spielen, sich immer wieder neu reizen - das sind die Zauberworte für mehr Lust und Leidenschaft.
Genauso wenig können wir Routine im Verführtwerden leiden. (ich finde es im Übrigen nicht schlimm, wenn ein Partner diesbezüglich der aktivere ist...so lange der Freund/die Freundin das dann auch begeistert aufnimmt und dann während des Sexverlauf auftaut und schon mal die Initiative übernimmt)
Und Sinnlichkeit kann man auch in anderen Bereichen ausleben, in dem man mal wieder zusammen Tanzen geht und die Musik und die Körperbewegungen genießt oder man für den anderen ein feines Menü zubereitet, denn ich finde es enorm wichtig, dass man auch außerhalb des Bettes sinnlich, aber auch "erinnerungstechnisch" lebt.
Wann habt ihr zum letzten Mal richtig hemmungslos auf der Parkbank oder im Kino geschmust oder z. B. auch mal wieder den Ort aufgesucht, an dem ihreuch kennengelernt habt?
Routine an sich muss auch nicht automatisch etwas Schlechtes sein oder Langeweile bedeuten, wenn man es versteht, sie gekonnt immer wieder aufzupeppen und Spannung beizubehalten.

Aber so lange die Liebe noch da ist, so lange sehe ich überhaupt noch keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen und ich bin schon guter Dinge, dass euer Sexleben wieder etwas spannender und aufregender, aber vor allem für BEIDE wieder befriedigender wird. (Hilfe, jetzt sehe ich erst, wie lange mein Beitrag geworden ist. Ich hoffe, er hilft dennoch weiter)
 

Benutzer50406 

Verbringt hier viel Zeit
@munich-lion: an deinem Beitrag ist viel Wahres dran und ich erkenne mich in vielen Dingen wieder. :ashamed: Du hast wahrscheinlich Recht, wenn du sagst, dass ich meinen eigenen Anspruch ans Liebesleben hinterfragen muss. Ich werde die Sex-lose Zeit nutzen, um mit mir ins Reine zu komme. Bevor ich an unserer Beziehung rumdoktore, sollte ich wohl erst mal bei mir anfangen. :hmm:
 
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