Untersuchung beim Betriebsarzt

Benutzer26656  (37)

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Hallo Leute,

ich habe jetzt eine neue Stelle in einer großen Firma angenommen und muss am Montag zu einer Untersuchung beim Betriebsarzt.

Jetzt hab ich ein wenig Angst, da ich ja Antidepressiva schlucke und ich möchte das nicht unbedingt dem Arzt mitteilen, da dieser ja zwar nicht weitergeben darf was ich habe, aber er muss ja sein JA oder NEIN weitergeben. Also ob ich gesundheitlich für den Job Ok bin. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht dass da die Einnahme von AD sehr förderlich ist.

Es handelt sich um einen Job als Vertriebsassistent.

Jetzt meine Frage. Was wird überhaupt untersucht? Und falls Blut und Urin untersucht werden, sieht das überhaupt ohne speziell darauf zu testen das ich AD's nehme? Ich schlucke täglich 20mg Paroxetin.
 

Benutzer79932 

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Mir wäre nicht bekannt, dass man ADs einfach mal so in ner Routineuntersuchung nachweisen kann. Aber ich bin kein Mediziner, da können andere evtl. mehr dazu sagen.

Ich würde nichts von den Depressionen erzählen. Ich gehe davon aus, dass du diese mit ADs im Griff hast und sie dich nicht so einschränken, dass du die Hälfte des Jahres arbeitsunfähig bist.

Normalerweise werden bei solchen Untersuchungen sowieso nur routinemässige Fragen zur Gesundheit gestellt, es wird Blut abgenommen und überprüft, Grösse und Gewicht gemessen. Alles nur halb so schlimm und harmlos. Mir wäre kein Fall bekannt, bei dem mehr als das gemacht wurde.

Warum man als Vertriebsassistent so was machen muss, erschliesst sich mir allerdings nicht so ganz. Wobei es ja Firmen gibt, die jeden durch so was durchschicken, nun denn...
 

Benutzer56469  (36)

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Warum man als Vertriebsassistent so was machen muss, erschliesst sich mir allerdings nicht so ganz.
Bei uns in der Firma wird jeder Neuling zu einer Einstellungsuntersuchung geschickt. Egal als was er beschäftigt ist.
 

Benutzer83833 

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Also bei uns (Krankenhaus) wird Blut abgnommen, aber da halt nur die normalen Werte (wenn man jeden Medikamentenspiegel testen würde, wär das Krankenhaus schon pleite), dann Urin und auch da nur einmal Streifen reinhalten wegen Entzündungen (Kosten für Spezialuntersuchungen sind einfach zu hoch) und dann wird halt Blutdruck gemessen, Größe und Gewicht und wir mussten noch zum Röntgen ..... ob du von deinen Depressionen erzählst ist deine Entscheidung .... ich würde es wohl tun, schon weil ich ein kleiner Schisser bin und Angst hätte das es irgendwann rauskommt und ich dann Ärger bekomme, weil ich vorher nichts gesagt hab :schuechte

Viel Spaß dann bei deinem neuen Job :smile:
 

Benutzer26656  (37)

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Ahh danke euch für die Info's.

Depressionen hab ich keine, habe nur öfters unter Panikattacken gelitten (so eine Art Platzangst). Sowas behandelt man aber auch mit Antidepressiva und mir gehts damit super :smile:

Werde davon also nichts erzählen :smile:
 

Benutzer83833 

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Nee dann brauchst du das wirklich nicht erzählen, dann ist das ja nicht ganz so wichtig.
Nach Medikamenten haben die mich beim Arzt damals auch gar nicht gefragt.
 

Benutzer64931 

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Also soweit ich weiß darfst du nur Medikamente/Krankheiten nicht verschweigen, die für den Arbeitgeber von Relevanz sind.
Beispiel: Du nimmst ein Medikament, dass Müde macht und willst Staplerfahrer werden. In dem Fall müsstest du das nennen.

Aber in deinem Fall wird dein (zukünftiger) Job nicht durch die Antidepressiva beeinflusst. Sicherheitshalber kannst du die dem Betriebsarzt auch nennen, allerdings gehe ich nicht davon aus, dass er dem Arbeitgeber das mitteilt, weil es ja für deinen Job nicht von Bedeutung ist.

Leider ist der Termin schon Montag, es wäre auch sinnvoll gewesen da mit deinem Arzt (derjenige, der dir das Medikament verschrieben hat) zu sprechen und den zu fragen, inwiefern das Probleme geben könnte.
 

Benutzer26656  (37)

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Ja stimmt, kam leider etwas plötzlich und vorallem unerwartet der Termin.

Soweit ich mich jetzt aber informiert habe darf der Arzt gegenüber dem Unternehmen wohl nur sagen ob ich geeignet bin oder nicht.

Warum, weshalb und was er bei mir festgestellt hat darf er wohl nicht weitergeben.

Ist halt auch relativ unangenehm soetwas jemanden zu erzählen da ich mir immer gleich vorkomme als ob man mich in die Schublade "Psycho" schiebt.
 
G

Benutzer

Gast
Andere Frage: Könnten dir denn Konsequenzen drohen, falls du es verschweigst und es anderweitig mal rauskommt?

Ich mein, wenn das deine Eignung für den Job so oder so nicht beeinflusst, wieso dann nicht mit offenen Karten spielen?
 
1 Monat(e) später

Benutzer86762  (39)

Sorgt für Gesprächsstoff
Andere Frage: Könnten dir denn Konsequenzen drohen, falls du es verschweigst und es anderweitig mal rauskommt?

Ich mein, wenn das deine Eignung für den Job so oder so nicht beeinflusst, wieso dann nicht mit offenen Karten spielen?

Ich hab bei meiner ersten Ausbildung nichts von meinem M. Crohn gesagt; irgendwie traute ich mich das nicht, weil die Betriebsärztin eh so unzufrieden mit mir war; sie vermutete auch schon dass was nicht stimmt, schon wegen dr Vorgeschichte und dem Fragebogen.
Ich war dann leider zu oft krank und musste dann wieder zu der Betriebsärztin und dann kam das doch raus; die war ganz schön sauer. Ich musste dann zu einem Vetrauensarzt und dann auch abbrechen (die Ausbildung war aber eh nicht so mein Ding).

Ich mache jetzt eine andere und da habe ich alles von Anfang an gesagt; der Betriebsarzt hat mich zwar auch ganz schön in die Mangel genommen und ichmuss auch öfter hin, aber wenigstens haben sie mich trotzdem genommen.
 

Benutzer56700 

Meistens hier zu finden
Also ich hätte Bedenken. Gerade im Vertrieb bist du oft größerem Druck und Anforderungen ausgesetzt. Sei besser ehrlich bevor es anderweitig herauskommt.
Aber grundsätzlich ist solch eine Untersuchung bei größeren Unternehmen normal. Ich musste mich da auch schon ein paarmal untersuchen lassen.
 
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