Unterschiedliche Vorlieben im Bett als Trennungsgrund

Benutzer67896  (35)

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Hallo zusammen,

ich wollte mal von euch hören, ob ihr denkt, dass verschiedene Vorlieben im Bett ein Trennungsgrund sind?

Es gibt wohl keine zwei Menschen, die exakt dieselben sexuellen Vorlieben haben. Deshalb werden sich die Vorlieben zwischen Partnern immer unterscheiden. Nun ist meine Frage an Euch: Wie groß muss dieser Unterschied sein, damit ihr sagt, ok, die Beziehung hat keinen Sinn? Und wenn die Beziehung noch Sinn hat, es aber Unterschiede gibt, wie geht ihr mit den unterschiedlichen Vorstellungen um?
 
M

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Gast
Wenn die Unterschiede zu groß sind, gehe ich gar keine Beziehung ein.
 

Benutzer109402 

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Mmh, kann ich gar nicht richtig sagen, weil das bei mir (glücklicherweise) nicht der Fall ist. Aber ich kann mir schon vorstellen, das es auf Dauer problematisch wird, wenn die Unterschiede sehr groß sind (z.b. sehr große Unterschiede in der Vorliebe der Häufigkeit oder Fetische, die nur einer unbedingt ausleben möchte). Wenn man da auch nach vielen Gesprächen nicht näher zusammenkommt und sich nicht arrangieren kann, kann das schon ein Trennungsgrund sein.

Kommt ja auch drauf an, ob die Unterschiede bei den sexuellen Vorlieben sich im Laufe einer Beziehung geändert haben oder schon immer da waren. Wenn der Partner beispielsweise eine Stellung nicht mag, muss man das akzeptieren. Und es kommt ja auch drauf an, welchen Stellenwert Sex in einer Beziehung einnimmt.. gibt sicher viele Menschen, denen das auf Dauer nicht so wichtig ist, sondern das die Beziehung harmonisch läuft oder wie auch immer- und die dann auch nicht Schluss machen würden, wenn nichts mehr läuft. Ist halt ne individuelle Entscheidung.
 

Benutzer100759 

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ich wollte mal von euch hören, ob ihr denkt, dass verschiedene Vorlieben im Bett ein Trennungsgrund sind?

Es kommt drauf an. Schluß zu machen, weil ich Stellung X nur jedes zweite Mal wollte und er Stellung Y nur jedes dritte Mal, hielte ich für doof.
Wenn die Vorlieben aber soweit auseinandergehen, daß mindestens eine Partei den Sex auf Dauer als komplett unbefriedigend empfindet, ist eine Trennung völlig richtig.

Wie groß muss dieser Unterschied sein, damit ihr sagt, ok, die Beziehung hat keinen Sinn?

Wie erwähnt - wenn der Sex für eine Seite (oder gar beide!) komplett unbefriedigend oder gar eklig wäre, wäre der Punkt erreicht.

Und wenn die Beziehung noch Sinn hat, es aber Unterschiede gibt, wie geht ihr mit den unterschiedlichen Vorstellungen um?

Dann wird sich arrangiert.
Dinge die für mich nicht unbedingt nötig sind, er aber keinesfalls tolerieren kann, werden weggelassen. Dinge auf die er nicht soooo steht, aber mir total Spaß machen, machen wir halt ab und zu, aber nicht jedes Mal.
Dinge die er mag, aber ich nicht, gibt es bei uns nicht - aber ich würde genauso damit verfahren.
 

Benutzer42813 

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Es wäre für mich ein Grund, eine Beziehung gar nciht erst einzugehen. Und ja, unterschiedliche Vorlieben im Bett waren bei mir einmal tatsächlich eines von zwei Mosaiksteinen, die das Ende einer Beziehung einleiteten.

Auch mit meinem jetzigen Partner sind die Vorlieben nicht deckungsgleich. Aber zumindest ist die gemeinsame Schnittmenge groß genug, dass sich eigentlich normalerweise etwas für beide Seiten befriedigendes finden lässt. Manchmal passe ich mich mehr ihm an, manchmal er mir... Es ist ja auch nciht so, dass jeder immer jeden Tag genau das gleiche will.
 

Benutzer50283 

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Ich bin recht kompromissbereit und meine Vorlieben betreffend ziemlich pflegeleicht, habe keinen speziellen Fetisch etc. Deshalb halte ich mich für relativ kompatibel, was natürlich im Einzelfall überhaupt nichts aussagen/einfacher machen muss. Grundsätzlich vermute ich, dass es bei mir wegen irgendwelcher Bettprobleme nicht so schnell zur Trennung käme (zumindest von meiner Seite aus), weil ich mich da eben ganz gut anpassen könnte, ohne mich eingeschränkt zu fühlen.
Wenns gar nicht passt und es mich unglücklich macht, wäre eine Trennung im Zweifelsfalle trotzdem das Mittel der Wahl.
 

Benutzer67896  (35)

Verbringt hier viel Zeit
also Fazit bislang: Wenn der Sex wegen der unterschiedlichen Vorstellungen trotzdem nicht grundsätzlich schlecht ist, ist es kein Trennungsgrund. Wenn er meistens sogar ziemlich gut ist, erst recht nicht!

Danke, ich sehe es genauso!

Eine andere spannende Frage ist natürlich auch die Häufigkeit.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das Sexleben ist, für mich, eines der Standbeine einer Beziehung. Kleine Abweichungen bei Vorlieben oder Häufigkeit sind sicherlich zu verschmerzen. Wenn es aber grundsätzliche Unterschiede gibt, dann würde das bei mir nicht zu lange halten.
 

Benutzer36171 

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Ich bin recht kompromissbereit und meine Vorlieben betreffend ziemlich pflegeleicht, habe keinen speziellen Fetisch etc. Deshalb halte ich mich für relativ kompatibel, was natürlich im Einzelfall überhaupt nichts aussagen/einfacher machen muss. Grundsätzlich vermute ich, dass es bei mir wegen irgendwelcher Bettprobleme nicht so schnell zur Trennung käme (zumindest von meiner Seite aus), weil ich mich da eben ganz gut anpassen könnte, ohne mich eingeschränkt zu fühlen.
Wenns gar nicht passt und es mich unglücklich macht, wäre eine Trennung im Zweifelsfalle trotzdem das Mittel der Wahl.

Das kann ich so für mich übernehmen. :smile:
 

Benutzer110969 

Sorgt für Gesprächsstoff
Das ist doch eine Frage, die objektiv gar nicht zu beantworten ist. Ist doch mit allen Sachen am Partner so, die man nicht so gut findet.

Je nachdem wie kompromissbereit beide Partner sind ist das Problem groesser oder kleiner. Sobald einer von beiden zu dem Schluss kommt ihm fehlt zuviel, als dass er drueberwegsehen kann, dann ist der Unterschied halt zu gross.

Fuer manche ist vielleicht ihr ganzes Sexleben nicht wichtig genug um sich deshalb schon von einem Partner zu trennen, fuer jemand anderen reichen hingegeen vielleicht schon Kleinigkeiten, wie z.B., dass sie nicht so gern reitet. Nicht jeder nimmt sein Sexleben gleich wichtig.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ja, meiner Meinung nach können zu unterschiedliche Vorlieben, auf die der jeweils andere nicht eingehen möchte, ein Trennungsgrund sein.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Wenn man merkt, dass die Vorlieben so weit auseinander gehen, dass beide damit nicht glücklich werden können und eine Annäherung (aus welchen Gründen auch immer) nicht möglich ist, kann ich mir schon vorstellen, dass eine Beziehung daran scheitern bzw. gar nicht erst zu Stande kommen kann.
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Wenn man merkt, dass die Vorlieben so weit auseinander gehen, dass beide damit nicht glücklich werden können und eine Annäherung (aus welchen Gründen auch immer) nicht möglich ist, kann ich mir schon vorstellen, dass eine Beziehung daran scheitern bzw. gar nicht erst zu Stande kommen kann.

Sehe ich genauso.
 

Benutzer65590 

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Das Sexleben ist im Normalfall das definierende Faktum einer monogamen Beziehung, denn alles andere, selbst Liebe und Kuscheln und Geborgenheit, kann man sich legitimerweise auch woanders holen.

Wenn das Sexleben also fundamental nicht stimmt - sei es wegen verschiedener konkreter Vorlieben, sei es wegen verschiedener grundsätzlicher Einstellungen - ist das nicht nur "ein" Trennungsgrund, sondern ein sehr guter. Finde ich.
 

Benutzer26217 

Meistens hier zu finden
Auf lange Sicht kann so eine Beziehung glaube ich nicht funktionieren – es sei denn, beide Partner legen nicht so viel Wert auf Sex. Aber wenn die Partner eine große gemeinsame Basis an Vorlieben haben und sich nur in wenigen Punkten unterscheiden, gibt es ja genug, was sie machen können.
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Für mich gehört es eben zu einer Beziehung das man sich auch sexuell versteht, daher kann das schon ein Trennungsgrund sein.
Es kommt ganz darauf an wie weit die Vorlieben auseinanderliegen und inwieweit man bereot ist da Kompromisse einzugehen.
Ist die starke Vorliebe des einen dein absolutes NoGo des anderen wird es schwierig. Findet man die Vorliebe nur selbst nicht geil, kann sich aber gut damit arrangieren und dennoch mal mitmachen ist es kein Problem - ebenso wenn der Wunsch nur einen kleinen Teil der sexualität ausmacht.

Beispielsweise hätte ich wohl ein Riesenproblem mit einer Frau bei der Oralsex - beiderseitig - komplett wegfällt, könnte dagegen aber sogar auf GV relativ gut verzichten (wenn das sonstige Programm stimmt natürlich). Ich kann aber auch keine Frau "gebrauchen" die es nur mir zur liebe tut.
Ob ich mich deshalb trennen würde wenn ansonsten alles stimmt weiss ich nicht, schliesse es aber nicht aus.
 
V

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Gast
Kommt darauf an, wie stark diese Vorlieben sind, würde ich mal sagen.
Ich bin bei vielen Dingen recht offen und bereit, mich anzupassen, selbst wenn ich bestimmte Vorlieben nicht teile.
Aber wenn nicht nur die Vorlieben, sondern auch die Neigungen zu weit auseinander gehen, dann könnte das für mich nicht funktionieren.
Ich stehe z.B. überhaupt nicht auf Lack & Leder, könnte mich aber entsprechend anpassen, wenn mein Partner sich solche Outfits von mir wünschen würde.
Womit ich aber nicht zurecht käme, wäre ein devoter Partner; Da ich selbst ein wenig devot veranlagt bin und mich in der dominanten Rolle eher unwohl fühle, könnte es da für uns keinen gemeinsamen Nenner geben.
 
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