Unterschiedliche sexuelle Einstellungen

Benutzer122767  (30)

Ist noch neu hier
Hallo ihr Lieben,

bin beim googlen auf dieses Forum gestoßen und erhoffe mir nun auch ein paar hilfreiche oder auch nur unterstützende Antworten eurerseits. ich bedanke mich schon im voraus, vorallem weil der text sooooo lang:grin: ist, fürs lesen

So nun zu meiner Situation:

Ich bin 21 Jahre alt und mit meinem Freund (23) seit 7 Jahren in einer Beziehung. Somit war ich damals 14 und er 16. Für uns beide war das die erste und bis jetzt einzige Beziehung. Auch unsere ersten sexuellen Erfahrungen sammelten wir zusammen. Zunächst war wie gewohnt und in den meisten Beziehung alles gut. Der Sex hat funktioniert und war regelmäßig. Leider kann ich nicht genau sagen wann das Problem angefangen hat, doch ab einen gewissen Punkt wurde meine Lust auf sex immer weniger. Das lag nicht an seiner Atraktivität oder ähnlichem sondern eher hing das mit mir zusammen.

Wir erforschten unser Sexualleben zusammen und probierten so einiges aus. Er ist leider, ganz anderes als ich, kein sehr emotionaler Mensch. Nun sind wir 7 Jahre zusammen und Küssen, oder streicheleinheiten kommen sogut wie garnicht mehr vor. Und Sex haben wir auch nur am Sonntag, weil wir wissen das es mal wieder Zeit wird. Mit Spaß hat das ganze nichts mehr zu tun.

Ich vermute mal, dass wir uns in den jahren unserer eigenen Sexuallität bewusst geworden sind und wissen was wir mögen. Leider ist das nicht ganz das selbe.

Ich brauche das Gefühl begehrenswert zu sein und geliebt zu werden. Dazu gehören für mich selbstverständlich Komplimente und Zärtlichkeiten, die zwischendurch kommen. Leider bekomme ich dies viel zu wenig. Außerdem brauche ich einen dominaten Mann.
Ich wünsche mir gegen die Wand gedrückt zu werden, dass man mir die klamotten vom Leib reißt und ich die Begierde spüre die mir zu teil wird.
Ich will es ja garnicht unbedingt romantisch. sondern manchmal nur harten, und geilen Sex um es auf gut deutsch zu sagen. (enschuldigt meine wortwahl:whistle:)

Mein Freund hingegen erwartet von mir das ich sofort kann wenn er es gerade möchte, ohne ein finger zukrümmen. Er will, dass ich ihn ständig verführe (aber das nicht mit Zärtlickeiten, sondern eher direkt mit dem Mund oder der Hand) ohne lange zu fackeln. Ab und zu ist das ja auch vollkommen okay.
Widerspricht natürlich meinen eigenen Fantasien vollkommend ausgeliefert und dominiert zu werden.
Oft gibt er mir dann daran die Schuld an unseren seltenen Sex und sagt ich verweigere mich ihm.
Aber natürlich mache ich das, wenn ich zuvor nie Zärtlichkeiten oder Komplimente bekomme und mich somit nicht begehrenswert fühle. Dann kann und will ich auch nicht sofort springen.

Typische Lösung: REDEN!!! Tja tausende male habe ich das versucht. wir sind uns einig, dass wir etwas ändern müssen. Dann nehmen wir uns vor Kompromisse einzugehen und des anderen Bedürfnisse zu befriedigen. Aber leider bin ich immer wieder die jenige die auf der Strecke bleibt. Er ist einfach nicht in der Lage das zu machen was ich mir wünsche. Und ich zugegebenerweise auch nicht immer. Dazu kommt das ich nun immer weniger Lustempfindungen habe.
Wir haben es mit Stellungswechsel, Ortswechsel und vielen Spielzeugen versucht, aber nach eins bis zwei Wochen hat sich das alte Muster wieder eingestellt.
Mittlerweile liegen wir beide da und wollen aber keiner ist bereit des anderen Wünsche zu erfüllen bzw. mit dem verführen anzufangen. und so haben wir dann auch kein sex. Ich seh es nicht ein mir bsp. reizwäsche immer anziehen zu müssen wenn ich mich nicht wohl darin fühle.

Natürlich bin ich nicht ganz unschuld an der Situation, schließlich bin ich auch nicht bereit meine Bedürfnisse hinten dran zu stellen.
Aber ich kann einfach keine Lust daran verspüren, wenn es nur passiert weil es mal wieder zeit wird, oder es pflicht ist. Ihm geht das ganze auch an die Nieren. Irgendwie versuchen wir einander zu verstehen aber leider leidet automatisch die gesamte Beziehung darunter. So haben wir es uns angewöhnt sehr stur und beharrlich zu sein.
Es ist eine zwickmühle. wir lieben und respektieren uns. aber mit dem sex klappts einfach nicht.

Ich weiss nicht wie das auf dauer weiter gehen soll. natürlich ist sex nicht alles in einer Beziehung aber trotzdem entscheidend.Vorallem weil er der meinung ist er tut alles für mich. Ja auf der materiellen ebene wirklich alles. Mir fehlt es an nichts. Aber auf der emotionalen ebene bin ich ausgehungert.

Vielleicht habt ihr vorschläge für mich, vielleicht könnt ihr mir tipps geben. 7 Jahre sind ne lange zeit und wir unsere ersten Sexualpartner, vielleicht passt man sexuell einfach nicht zusammen.
 
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Benutzer121281  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Habt ihr mal über die Öffnung auf der sexuellen Ebene nachgedacht?
 

Benutzer36620 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr Lieben,

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Ich bin 21 Jahre alt und mit meinem Freund (23) seit 7 Jahren in einer Beziehung. Somit war ich damals 14 und er 16. Für uns beide war das die erste und bis jetzt einzige Beziehung. Auch unsere ersten sexuellen Erfahrungen sammelten wir zusammen. Zunächst war wie gewohnt und in den meisten Beziehung alles gut. Der Sex hat funktioniert und war regelmäßig. Leider kann ich nicht genau sagen wann das Problem angefangen hat, doch ab einen gewissen Punkt wurde meine Lust auf sex immer weniger. Das lag nicht an seiner Atraktivität oder ähnlichem sondern eher hing das mit mir zusammen.

Wir erforschten unser Sexualleben zusammen und probierten so einiges aus. Er ist leider, ganz anderes als ich, kein sehr emotionaler Mensch. Nun sind wir 7 Jahre zusammen und Küssen, oder streicheleinheiten kommen sogut wie garnicht mehr vor. Und Sex haben wir auch nur am Sonntag, weil wir wissen das es mal wieder Zeit wird. Mit Spaß hat das ganze nichts mehr zu tun.

Ich vermute mal, dass wir uns in den jahren unserer eigenen Sexuallität bewusst geworden sind und wissen was wir mögen. Leider ist das nicht ganz das selbe.

Ich brauche das Gefühl begehrenswert zu sein und geliebt zu werden. Dazu gehören für mich selbstverständlich Komplimente und Zärtlichkeiten, die zwischendurch kommen. Leider bekomme ich dies viel zu wenig. Außerdem brauche ich einen dominaten Mann.
Ich wünsche mir gegen die Wand gedrückt zu werden, dass man mir die klamotten vom Leib reißt und ich die Begierde spüre die mir zu teil wird.
Ich will es ja garnicht unbedingt romantisch. sondern manchmal nur harten, und geilen Sex um es auf gut deutsch zu sagen. (enschuldigt meine wortwahl:whistle:)
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Ich kenne einiges, meine erste richtige Beziehung ging 9 Jahre, in der ich den Großteil meiner Erfahrung sammelte. Irgendwann will man nichtmehr bis Sonntagmorgen warten, man will begehrt werden und mal ein Kompliment hören. Ich war ebenfalls anders, Komplimente fallen mir leicht, weil mir bewusst bin, was ich an meinen Gegenüber habe und was mir gut gefällt. Nur bekomme ich selten das was ich gebe, im Grunde möchte man das auch nciht erwarten, aber irgendwie tut mans dann doch. Küssen, ja da gibt es diverse Abstufungen, Zungenk... gabs lang nichtmehr, belanglose, beiläufige Küsschen triffts eher.

Ich finde aber, dass du schon genau weißt, was du brauchst, dagegen habe ich das nur über Umwege erfahren, was letztendlich mitunter Trennung mit meiner Ex führte. Ich fühlte mich weit von ihrem Lebensmittelpunkt entfernt, unverstanden, unangetastet, etc., ihr waren andere Dinge wichtiger.
Naja jedefalls kannst du daraus ihm einen Brief schreiben, in dem du genau das schreibst, was du hier im Forum schreibst, oder zeige gleich deinen Beitrag. Denn ich wüsste jetzt durch den Text woran ich bei dir bin und was du magst.
Und ein Brief zeigt in Verbindung mit deiner Handschrift, dass es persönlich, wichtig und etwas wert ist. Ausserdem versteht man vieles als geschriebene Version besser, als wenn man es hört.

Aber aus meiner Beziehung weiß ich auch, dass man schnell bequem wird und bestimmte Dinge gut sind wie sie sind, d.h. du redest mit deinem Liebsten und es geht eine kurze Zeitlang gut und ... nach und nach fällt man aber wieder ins alte Muster zurück. Es ist ein Kampf, nicht beliebig zu sein und seine Leidenschaft auszuleben. Das schlimme ist, dass beide Partner sich verschieden entwickeln, du bist vielleicht schon weiter, wenn du dominiert werden möchtest, während dein Freund vielleicht noch in der Kuschelsexphase steckt. Wenn du zusehr vorwärts gehst, übergehst du ihn vielleicht, wenn du zuwenig für Dich tust, steckst du zurück und bist irgendwann frustriert oder suchst auf andere Art oder Weise eine Möglichkeit es zu kompensieren, sei es ein Hobby, Shopping, Fremdgehen, Essen, etc. Klingt seltsam, aber hab schon das eine oder andere in meinen Beziehungen erlebt.
 

Benutzer122767  (30)

Ist noch neu hier
Nachdem ich gestern diesen Beitrag verfasst hatte, und ihn mir nochmal richtig vor Augen geführte wie ich empfinde, entschloss ich mich, mich mit ihm ein weiteres Mal darüber zu unterhalten.
Er sagt er liebt mich. Ich ihn ja auch. Aber schon wieder sind wir zu keiner Lösung gelangt :frown:.
Habt ihr mal über die Öffnung auf der sexuellen Ebene nachgedacht?

Ich schon. Aber würde da nicht die große Wahrscheinlichkeit bestehen, sich um so weiter von einerander zu entfernen?
Ich möchte eine Zukunft mit diesem Menschen, nur finde ich auf dieser Ebene überhaupt keinen weg dazu.




Das schlimme ist, dass beide Partner sich verschieden entwickeln, du bist vielleicht schon weiter, wenn du dominiert werden möchtest, während dein Freund vielleicht noch in der Kuschelsexphase steckt. .

Ich würde nicht sagen, dass ich weiter bin als er.
Und er steckt auch nicht in der Kuschelsexphase. Es ist eher so, dass er auch genau weiß was er will und wie. Dies aber nicht mit meinen Vorstellungen übereinpasst, so wie meine nicht mit seinen.
Ich habe sogar das Gefühl es ist als ob wir beide das selbe wohlen, also Dominanz von unserem Partner, um selbst "passiv" oder "unterwürfig" zu sein. Quasi als ob passiv auf passiv trifft, ich glaub so würde ich es am besten ausdrücken.
 
S

Benutzer

Gast
Wie siehst mit Eifersucht und ähnlichem in eurer Beziehung aus? Man brauch euch ja nicht zu mehr Offenheit raten, wenn nicht mal das Grundprinzip klappen würde. Habt ihr es schon mal mit Rollenspielen versucht? Oder Sex mit guten Freunden? Quasi nen 4 Treff, natürlich ist das nicht Jedermanns Sache.
 

Benutzer121281  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich schon. Aber würde da nicht die große Wahrscheinlichkeit bestehen, sich um so weiter von einerander zu entfernen?
Ich möchte eine Zukunft mit diesem Menschen, nur finde ich auf dieser Ebene überhaupt keinen weg dazu.


Das muss ganz und gar nicht zu sein.

Ihr habt ja nun schon direkt erkannt, dass ihr auf dieser Ebene nicht harmoniert. Und ein dauerhaftes Verstellen von einem oder beiden -was bei euch im Endeffekt eine Grundbedingung wäre für ein zufriedenes Sexleben für zumindest einen von euch- bringt meiner Meinung und Erfahrung nach nichts.

Zusätzlich kann eine Öffnung eben auch das eigene Sexleben wieder in Schwung bringen. Wenn man wieder die Lust am Sex entdeckt und das ganze nicht mehr als Sonntags-Pflichtübung ansieht.
 

Benutzer122163 

Benutzer gesperrt
Zusätzlich kann eine Öffnung eben auch das eigene Sexleben wieder in Schwung bringen. Wenn man wieder die Lust am Sex entdeckt und das ganze nicht mehr als Sonntags-Pflichtübung ansieht.
Die Crux ist, dass wir bei fast allen uns geschilderten Problemfällen immer erst gefragt werden, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ich tendiere grundsätzlich nicht so sehr zu offenen Beziehungen. Gruppensex ja, nicht aber Partnertausch oder allein Weggehen, und schon gar nicht hier, wo die Beziehung in einem Alter angefangen hat, wo beide noch in ihrer Entwicklung waren. Diese Entwicklung kann dann aber auch eine sein, die voneinander wegführt.

Das Beste wäre wohl, wenn beide gleichzeitig eine neue Partnerschaft eingingen. Dann täte es nicht so weh. Aber es ist kaum zu organisieren, dass beide gleichzeitig neue Beziehungen finden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer6428 

Doctor How
Das klingt echt schwierig...
Was mich interessiert: Wie genau verlaufen eure Gespräche?
Wie einsichtig seid ihr?
Habt ihr bisher auch mal versucht das genaue Problem zu diskutieren? Ich meine nicht gleich eine Lösung auf den Tisch packen, bevor man überhaupt weiss, was beide bewegt?

Warum ist es so schwer dem anderen einen Gefallen zu tun, wenn dieser nicht gegen die eigene Überzeugung geht?
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Reden ist ja schön und gut aber wenn man immer wieder redet und es zu nichts führt wird es anstrengend. Wenn keiner was ändern will oder kann wird es natürlich noch schwieriger etwas zu ändern.
Off-Topic:
Wenn der Freund meiner Freundin Sex will holt er seinen Lümmel raus und sagt: Los blas mir einen. Was sie will ist ihm dabei egal....
Vielleicht wäre eine Paar Therapie was für euch wo ihr euer Problem schildert und er es von jemand anderem gesagt bekommt dass auch er was ändern muss! Vielleicht fruchtet das mehr als wie wenn du ihm sagst was er machen soll?! Wär zumindest ein Versuch wert, denn 7 Jahre Beziehung einfach so wegzuwerfen wo es bis jetzt auch funktioniert hat ist schon hart!
 

Benutzer122319 

Sorgt für Gesprächsstoff
Man muss nicht nur die Zeit beachten sondern auch wie Glücklich man währenddessen war. Hatte auch schonmal eine fast 6jährige Beziehung. Im Grunde hat es aber einfach nicht gepasst. So wirklich glücklich waren wir beide nur ein Bruchteil dieser Zeit.

Hab meist auf Sachen gewartet die sich verändern sollten, doch passiert ist nichts.

Von Offener Beziehung halte ich auch nichts: Hab es auch probiert mal. Die Probleme werden dann nur schlimmer: Was wenn ER eine kennenlernt die im bett viel besser ist. Jeder Kerl besucht doch dann lieber sein betthässchen als die "langweilige" Freundin.

Denkt ihr wenn eine Frau im Bett mit einem anderen ist dass sie wirklich Sex und Gefühle trennen kann? Es ist NIEMALS nur Sex. Außer man ist wirklich so dermaßen abgestumpft dass man auch Leute erschießen könnte ohne dabei was zu fühlen.
Wenn man Sex hat sind IMMER Gefühle dabei bei jedem gesunden Menschen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
@Kritiker: Zu großen Teilen stimme ich dir zu.
Die Zeit an sich hat nichts mit der 'Menge an Glück' zu tun, die man selbst oder der Partner erlebt hat.
Von offenen Beziehungen halte ich auch nicht so viel. Ich denke eine Partnerschaft kann nur beflügelt werden, wenn man Dinge zusammen tut. Das kann ein Eis essen sein und bei manchen kann es bis zum Sex mit anderen gehen. Gefühle sind bei Sex immer dabei..nur die Art der Gefühle ist unterschiedlich.
Wenn man als Paar mit einem anderen Paar z.B. Partnertausch betreibt und das quasi miteinander erlebt, dann kann / sollte man das andere Paar in diesem Moment als Sexspielzeug sehen. Das macht dann gute Gefühle, kann sich aber nicht in die Beziehung einmischen.

Egal wie man es dreht...solche Spielchen (mit dem Feuer) gehören niemals nicht und ever in eine NICHT gefestigte Beziehung. Deswegen finde ich den Ruf danach immer albern, wenn nicht ausdrücklichst das innige und sich immer wieder erneurnde tolle Verhältnis des Paares schon vorab glaubhaft betont wird.
 

Benutzer122319 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo ihr Lieben,






Ich brauche das Gefühl begehrenswert zu sein und geliebt zu werden. Dazu gehören für mich selbstverständlich Komplimente und Zärtlichkeiten, die zwischendurch kommen. Leider bekomme ich dies viel zu wenig. Außerdem brauche ich einen dominaten Mann.
Ich wünsche mir gegen die Wand gedrückt zu werden, dass man mir die klamotten vom Leib reißt und ich die Begierde spüre die mir zu teil wird.
Ich will es ja garnicht unbedingt romantisch. sondern manchmal nur harten, und geilen Sex um es auf gut deutsch zu sagen. (enschuldigt meine wortwahl:whistle:)

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Das eine steht aber schon ein wenig in Widerspruch zu dem anderen. Sprich man muss einen Mittelweg finden. Wenn ich meiner Freundin immer sagen würde wie hübsch sie ist und dass sie die schönste und geilste Frau auf der Erde ist so stelle ich sie auf ein Podest und der Mann verliert wenn er das zu extrem macht an Authorität.

Dadurch verliert die Frau mit der Zeit dann auch das Interesse an so einen Mann.

Ich finde man kann durchaus mal Komplimente bringen, aber auch nicht zuviel. Man sollte sich in einer Beziehung gegenseitig ergänzen nicht voneinander abhängig sein.

Wie heißt es so schön: Fragt man eine Frau was sie für einen Mann will dann kommen meist so Sachen wie "Lieb, nett, treu". Man kann ihnen dann genau so einen man hinstellen, sie würden ihn nicht anziehend finden
 

Benutzer99399 

Beiträge füllen Bücher
Bist du denn wirklich glücklich?
Wenn nicht nur der Sex nicht passt, sondern auch kleine Zärtlichkeiten die absolute Ausnahme darstellen, wirkt es auf mich eher so, als würde euch die Gewohnheit zusammenhalten.
Was man vielleicht auch versuchen könnte, wäre eine komplett sexlose Zeit zu vereinbaren. Und diesen Zeitraum nicht nur aneinander vorbeileben, sondern bewusst Zärtlichkeiten austauschen, sich emotional wieder annähern und sich die Chance geben, wieder Verlangen nach einander zu entwickeln.
Sonntäglichen Pflichtsex kann ich mir wahrlich nicht lustfördernd vorstellen.
Allerdings bin ich kritisch, inwieweit sich eure sexuellen Interessen auf Dauer vereinbaren lassen. Insofern würde ich mal wirklich in mich gehen und überlegen, wie wichtig mir dieser Mensch ist (und nicht daran denken, wie lange die Beziehung schon dauert oder dass man nicht allein sein will).
 
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