Unterschiedliche Bedürfnisse nach Sex

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich lehne mich damit jetzt zwar weit aus dem Fenster, aber ich behaupte, man nimmt das wahr, wenn der Partner wirklich will, erst in Stimmung gebracht wird oder es sich über sich ergehen lässt.

Das setze ich in guten Partnerschaften einfach voraus. Allerdings setze ich bei meinen Partnerschaften auch voraus, dass man mir klar zu verstehen gibt, wenn man nicht mit mir ficken will.

Ich hatte noch nie eine Grauzone, auch bei Affären oder dergleichen - es war immer klar, wie weit ich gehen konnte. Auch ohne klares "Nein".
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Man trifft Leute, lernt sich kennen, hat Sex, entwickelt eventuell Formen von "Gefühle" und irgendwann fragt man sich welche Art der "Beziehung" das werden soll. Und wenn man eine monogame Beziehung will, dann bitte doch nur mit jemandem wos im Bett passt.
Und wenn man vor dem Schritt monogam zu werden weiß, dass das nichts wird, weil wegen unterschiedlichem Sex-Drive, dann soll mans einfach lassen - mMn.
Das Problem ist dabei doch, dass es nicht DEN Sexdrive eines Menschen gibt. Warum sonst haben Paare am Anfang der Beziehung meistens deutlich mehr Sex als nach 3 Jahren? Wenn beide einen ähnlichen Sexdrive haben, müsste sich das ja ziemlich konstant halten.
Aber dafür ist das Thema sexuelle Lust einfach zu vielschichtig, bzw. gibt es zu viele Faktoren, die zu Lust oder Unlust führen.

Natürlich kann man mal abchecken, wie das bei vorherigen Beziehungen war (sofern Erfahrungen da sind) – aber auch dann ist das ja keine Garantie dafür, dass das in den nächsten Jahren genauso laufen wird.
 

Benutzer124657  (22)

Meistens hier zu finden
VersatileGuy Ah, okay, jetzt ist es verständlicher :zwinker:. Danke!

Ich hatte bei mir tatsächlich nicht so diesen Eindruck, obwohl sie auch keinerlei Erfahrung hatte. Aber das Problem wäre bei uns ja gewissermaßen auch irrelevant gewesen, da sie ja generell keine Lust hatte.

Ich bin froh über jede Erfahrung, die ich gemacht hab, denn das alles bringt dich weiter und wird dir irgendwann nützlich sein :smile:.
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Ich lehne mich damit jetzt zwar weit aus dem Fenster, aber ich behaupte, man nimmt das wahr, wenn der Partner wirklich will, erst in Stimmung gebracht wird oder es sich über sich ergehen lässt.
Nichts anderes habe ich behauptet. Ich habe schon gemerkt, dass sie es oft nur hat über sich ergehen lassen. Aber auch, dass sie manchmal doch selbst mehr aktiv wurde und es scheinbar doch nicht ganz so schlecht war.
Aber auch beim Sex kamen so komische Situationen aus ihrem Verhalten. Ich meine, es ist doch nicht normal, wenn ich sie frage, ob sie möchte, dass ich sie weiter fingere, dass sie dann sagt "wie du willst" und ich keine andere Antwort darauf bekomme.
Sie hat halt immer gesagt, du brauchst es halt und das ist okay, aber ich wusste, dass sie es oft eigentlich nicht wirklich wollte. Das ist finde ich schon eine schwierige Situation und kann nan denke ich schon als Grauzone betrachten.

Das setze ich in guten Partnerschaften einfach voraus. Allerdings setze ich bei meinen Partnerschaften auch voraus, dass man mir klar zu verstehen gibt, wenn man nicht mit mir ficken will.
Sie wollte es ja irgendwie, aber irgendwie auch nicht. Eben nur mir zuliebe. Und mal war es mehr okay für sie und mal weniger. Selten hat sie auch mal gesagt, sie will nicht.
Wobei man im Nachhinein bei all den Problemen unsere Partnerschaft auch nicht unbedingt als gut bezeichnen kann ...
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
wenn ich sie frage, ob sie möchte, dass ich sie weiter fingere, dass sie dann sagt "wie du willst"
Das wäre für mich schon ein Abturner gewesen. Es sei denn, es gehört zum Liebesspiel dazu.
aber ich wusste, dass sie es oft eigentlich nicht wirklich wollte. Das ist finde ich schon eine schwierige Situation und kann nan denke ich schon als Grauzone betrachten.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber für mich ist das keine Grauzone, dass ist eine Red Flag. Ich persönlich hätte da nicht weiter gemacht, bzw. klar zu verstehen gegeben, dass das was gerade läuft, nicht nur für mich passieren sollte.

Wenn man anfangs gierig aufeinander ist, erregt bei jedem Wort und jeder Berührung, dann kommt man eigentlich gar nicht in so eine Lage, dass man abwägen muss, ob das, was gerade läuft, für beide gewollt ist.

Du hast leider andere Erfahrungen machen müssen, aber ich versichere dir, die nächste Dame wird dir keine Zweifel bescheren. Da wirst du dich nicht fragen, ob sie deine Berührungen genießt - du wirst es sehen und wahrnehmen. Da bin ich mir sicher. Lass' dich von deiner Ex nicht so verunsichern.:smile:
 

Benutzer167118  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Schwieriges Thema. Ich bin zu vielem bereit und kann auf einiges verzichten, aber ich hätte große Probleme damit, wenn mein Partner kein oder wenig Interesse an Sex hätte.
Wie man sowas löst oder damit umgeht?
Das weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall drüber reden, versuchen herauszufinden woran das liegt und darauf eingehen, neues ausprobieren, versuchen einen Kompromiss zu finden.
 

Benutzer124657  (22)

Meistens hier zu finden
Das wäre für mich schon ein Abturner gewesen. Es sei denn, es gehört zum Liebesspiel dazu.
Darum ging es mir in dem Moment gar nicht, einfach nur darum ob sie es möchte oder nicht. Da sie mir das nicht beantworten wollte, hab ich dann aufgehört.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber für mich ist das keine Grauzone, dass ist eine Red Flag. Ich persönlich hätte da nicht weiter gemacht, bzw. klar zu verstehen gegeben, dass das was gerade läuft, nicht nur für mich passieren sollte.
Ja, genau darum habe ich mir auch viele Gedanken gemacht. Und das war (und ist vielleicht noch immer) eine große Kontroverse in mir. Letztlich habe ich in all dem auch nicht immer wirklic logisch gehandelt, das war in mir eigentlich ein großes Chaos von Ängsten, Gefühlen, Erregung und eben irgendwo noch meinen Prinzipien, die mal mehr und mal weniger stabil zwischen all dem inneren Chaos standen. Im Prinzip widerspricht es meinen Prinzipien völlig, etwas zu tun, was sie nicht will. Ich hätte auch vorher nie gedacht, dass mir das mal so passieren könnte. Aber in der Praxis hat sich das dann eben als deutlich komplizierter herausgestelt.
Auf jeden Fall spielte ein Faktor mit, dass ich gesehen habe, wenn ich voll zu meinen Prinzipien stehe und damit komplett auf sexuellen Kontakt verzichte, wird das mit uns ziemlich bald zu Ende sein. Davor hatte ich natürlich Angst. Im Endeffekt wollte ich natürlich auch den sexuellen Kontakt. Ich hatte natürlicherweise ein großes Verlangen danach und musste feststellen, wie schwer es ist, sich da zurückzuhalten. Vor allem, wenn man kein klares Nein bekommt. Ich hab ihr auch immer wieder gesagt, wenn sie etwas nicht will, soll sie es mir unbedingt sagen. Das hat sie manchmal gemacht - aber oft auch nicht, denke ich. Wenn sie es vielleicht nicht wirklich wollte aber auch nicht so schlimm fand in dem Moment. Und sie meinte ja auch, manchmal fand sie es richtig schön, aber das wisse sie selbst vorher nie. Und sie mache das gerne für mich, weil ich es eben brauche.
Ich habe sicher nicht alles richtig gemacht. Vielleicht habe ich den "einfachen" Weg gewählt. Es war sicher nicht der völlig richtige. Der wäre vmtl. gewesen, auf Sex mit ihr zu verzichen - aber dann im Endeffekt auch gleich Schluss zu machen. Nur habe ich sie dazu zu sehr geliebt, auch wenn das in diesem Zusammenhang gerade mit Sicherheit skurril klingt.
Ich finde aber auch, ich habe nicht alles falsch gemacht. Ich weiß es eigentlich selbst nicht so genau. Deshalb habe ich auch diese Umfrage hier gestartet. Weil ich selbst nicht weiß, was eigentlich wirklich noch o


Wenn man anfangs gierig aufeinander ist, erregt bei jedem Wort und jeder Berührung, dann kommt man eigentlich gar nicht in so eine Lage, dass man abwägen muss, ob das, was gerade läuft, für beide gewollt ist.

Du hast leider andere Erfahrungen machen müssen, aber ich versichere dir, die nächste Dame wird dir keine Zweifel bescheren. Da wirst du dich nicht fragen, ob sie deine Berührungen genießt - du wirst es sehen und wahrnehmen. Da bin ich mir sicher. Lass' dich von deiner Ex nicht so verunsichern.:smile:
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Schwieriges Thema. Ich bin zu vielem bereit und kann auf einiges verzichten, aber ich hätte große Probleme damit, wenn mein Partner kein oder wenig Interesse an Sex hätte.
Wie man sowas löst oder damit umgeht?
Das weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall drüber reden, versuchen herauszufinden woran das liegt und darauf eingehen, neues ausprobieren, versuchen einen Kompromiss zu finden.
So lief es ja im Endeffekt bei uns. Wir haben immer wieder darüber geredet. Sie wusste aber teilweise selbst nicht, woran es lag oder wollte nicht mir mir darüber reden. Es hatte aber auf jeden Fall auch etwas mit ihren anderen Problemen zu tun.
Letztlich haben wir ja irgendwie einen Kompromiss gefunden. Wenn es auch immer noch kein guter war. Aber so ging es für sie und ich habe immer noch viel verzichtet, aber bin damit klar gekommen. Letztlich sind wir beide irgendwie damit klargekommen, aber die Differenz war einfach zu groß und es war vmtl. für beide mehr schlecht als recht ...
[doublepost=1520899469][/doublepost]Ich sehe grade, es fehlt irgedwie etwas ... aber eigentlich ist das auch nicht so wichtig :grin:
 

Benutzer169140 

Sorgt für Gesprächsstoff
Es ist ja nie zu spät, das Ding einfach zu beenden. Meine Meinung: Wenns im Bett so gar nicht harmoniert, hat die Beziehung keine Chance. Selbst wenn man ansonsten viele Gemeinsamkeiten hat. Über Sex definiert man einfach sehr viel: Man begehrt sich gegenseitig, schöpft Selbstvertrauen, baut Stress ab, erlebt intime Momente - etwas, was man (in einer monogamen Beziehung) nur mit diesem einen besonderen Menschen teilt, ...

Was bleibt denn noch, wenn das alles komplett fehlt? Ich meine, außer Frust und Handentspannung...?

Reine Zeitverschwendung... sie wird damit nicht glücklich werden und du auch nicht.
 
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