Unterschied zw. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl???

A

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Gast
Hi Leute,

was ist eigentl. der Unterschied zw. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl????

Danke!
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ist nicht wichtiger, was man fühlt und denkt, als wie man es nennt?
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Fragst du das, weil dir immer wieder vorgehalten wird, beides nicht zu besitzen?

Aber wenn du eine Suchmaschine bemühst, dann könntest du die perfekte Antwort inkl. tiefem, psychologischem Einblick erhalten.
 

Benutzer89142 

Öfter im Forum
jaja, die Sache mit den Begrifflichkeiten *g* Selbstkonzept, Selbstbild, Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl...

aus welchem Interesse willst du es denn wissen? die wissenschaftlichere antwort auf deine frage bekommst du sicherlich eher, wenn du dir n psychologisches Fachbuch über "Das Selbst" bzw. "Die entwicklung des Selbst bzw. der Persönlichkeit" holst.
finde solches in foren vermittelte "laienwissen" bzw. "Halbwissen" immer recht unbefriedigend, grad wnen es um fachwissenschaftliche themen u fragen geht.
wenn es dir um erfahrungen oder tipss geht, wie man selbstbewusster werden kann, is n beitrag im forum natürlich ne gute idee :smile:
[hatte deine frage eher auf der wissenschaftlichen ebene, nicht auf der persönlichen gedeutet]
 
A

Benutzer

Gast
Ja weil ich selbst keins besitze und ich mir gerne Fachliteratur zulegen möchte! Habt ihr Empfehlungen? Kennt ihr gute Bücher, die einen weiterhelfen können?
 
V

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Anstatt auf Google zu verweisen, könnte man auch einfach mal auf den Thread antworten. Sonst könnten sich 90% der User ihre Beiträge sparen.


Ohne jetzt bei Wiki und co. nachgschaut zu haben, würde ich sagen:
Selbstwertgefühl bedeutet, dass man eben ein Gefühl für seinen eignen Wert entwickelt, also dass man weiß, was man wert ist.

Selbstbewusstsein ist für mich etwas, was ich vor allem nach außen hin ausstrahle. Also wenn ich Selbstsicherheit und Zuversicht in mich selbst ausstrahle, dann bin ich selbstbewusst.

Das wäre zumindest meine Definition, ohne großartig von Psychologie eine Ahnung zu haben.


Fachliteratur kenne ich dazu nicht, aber ich bezweifle, dass du an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gewinnst, indem du Bücher wälzt.
 
A

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Gast
Off-Topic:
Anstatt auf Google zu verweisen, könnte man auch einfach mal auf den Thread antworten. Sonst könnten sich 90% der User ihre Beiträge sparen.


Ohne jetzt bei Wiki und co. nachgschaut zu haben, würde ich sagen:
Selbstwertgefühl bedeutet, dass man eben ein Gefühl für seinen eignen Wert entwickelt, also dass man weiß, was man wert ist.

Selbstbewusstsein ist für mich etwas, was ich vor allem nach außen hin ausstrahle. Also wenn ich Selbstsicherheit und Zuversicht in mich selbst ausstrahle, dann bin ich selbstbewusst.

Das wäre zumindest meine Definition, ohne großartig von Psychologie eine Ahnung zu haben.


Fachliteratur kenne ich dazu nicht, aber ich bezweifle, dass du an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gewinnst, indem du Bücher wälzt.

Und wie kann ich es dann gewinnen?
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich weiß jetzt nicht genau, wo deine persönlichen Baustellen liegen und kann darum nur allgemein was sagen, aber ich würd dir davon abraten, dir zu viele Gedanken über dein Selbstbewusstsein zu machen.
Der Gedanke "ich bin nicht selbstbewusst" oder zumindest der Zweifel, ob du es bist, ist eine negative Selbstwahrnehmung, und wird darum deinem Selbstbewusstsein nicht gut tun. So dreht es sich im Kreis.

Mach dir vielmehr klar, wo deine Stärken liegen, was du besonders gut kannst, worauf du stolz bist etc., und dass deine eigenen Bedürfnisse genauso wichtig sind wie die anderer Menschen.
 

Benutzer89142 

Öfter im Forum
Und wie kann ich es dann gewinnen?

zuerst würd ich mir einfach mal gedanken machen, was du gut kannst, was deine stärken sind, was du an dir magst.. das macht einen doch bisschen glücklicher und zuverschtlicher. manchmal sieht man ja auch nur so durch n tunnel, das was doof is an einem oder was man nich so gut kann.

wahrscheinlich müsstest du für dich mal genau definieren, wann (also in welchen Situationen) du dich nicht selbstbewust genug fühlst bzw. findest und worauf sich dein geringes selbstwertgefühl gründet.
und dann überlegen: wie möchte ich sein, wie möchte ich mich zukünftig verhalten? dir irgendwie ziele formulieren unschauen, wie ich diese ziele ereichen kann.

[nur n kleiner denkanstoß.. sicher keine große hilfe]
 

Benutzer48617 

Meistens hier zu finden
Du kannst auch Freunde fragen, was sie an dir schätzen oder deine Familie oder andere Leute, die dir nahe stehen.
 
H

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Gast
Also Du weißt nicht, was es genau ist, aber dass Du es nicht hast, das weißt Du sicher?
Scheiss doch auf diese dämlichen Begriffe, die man sowieso nicht sinnvoll klären kann.
Du willst ein erfolgreicher Typ sein und Dich dabei gut fühlen. Du willst vor anderen nicht klein beigeben und keine Angst davor haben müssen, dass Dich jemand schlecht/schwach/peinlich/dumm/ ... findet.
Wen interessierts da noch ob das nun Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein genannt wird ...
 
J

Benutzer

Gast
Selbstbewusstsein, in der Philosophie und im allgemeinen Sprachgebrauch zunächst das Wissen jeder Person von sich selbst, vom eigenen Ich. René Descartes sah im Selbstbewusstsein, nachdem er an allem anderen zweifelte, die Grundlage für alles weitere Wissen. Bei Johann Gottlieb Fichte erscheint Selbstbewusstsein als Selbstbestimmung und damit als Prinzip vernünftigen Handelns. Georg Wilhelm Friedrich Hegel nahm diese These auf; in seiner Theorie wurde das Selbstbewusstsein jedoch abhängig von anderem Selbstbewusstsein und verlor damit seine einzigartige Stellung in der philosophischen Theorie. In neuerer Zeit befasste sich Ludwig Wittgenstein mit Problemen des Selbstbewusstseins, etwa mit der Frage, inwiefern Äußerungen einer Person über ihr eigenes Ich nicht falsch sein können (Infallibilität). Mit Fragen nach dem Status von Äußerungen in der ersten Person beschäftigt sich auch die so genannte analytische Philosophie, die vor allem in England und den USA betrieben wird.

Microsoft ® Encarta ® 2009 © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Oder auch:

Selbstbewusstsein
das; nur Sg; das Wissen um seine Fähigkeiten und um seinen Wert in der Gesellschaft ≈ Selbstsicherheit ↔ Minderwertigkeitsgefühl <kein, zu wenig, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben; jemandem fehlt es an Selbstbewusstsein>
|| hierzu sẹlbst•be•wusst, Adj

Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2009 © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.




Selbstwertgefühl
das; nur Sg; das Gefühl, als Mensch an sich wertvoll zu sein <ein mangelndes Selbstwertgefühl haben>
Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2009 © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
 

Benutzer72912  (34)

Meistens hier zu finden
Selbstwertgefühl: Was für ein Wert du dir selber gibst.
Selbstbewusstsein: In wiefern du über deine Person bewusst bist d.h. dass du weisst was du brauchst, was für Stärken und Schwächen du hast usw.

Hat wer Einwände oder Ergänzungen? :grin:
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Hat wer Einwände oder Ergänzungen? :grin:

Also du triffst es meiner Meinung nach mit dieser kurzen Zusammenfassung ganz gut.

Wie der Volksmund oft fälschlicherweise glaubt, hängt Selbstbewusstsein nicht davon ab, ob sich jemand toll findet, zuversichtlich und selbstsicher ist, denn auch als unsichere und pessimistische Person kann man sehr wohl selbstbewusst sein, sofern man seine Schwäche erkennt und sich selbst dessen bewusst ist, dass man nun mal unsicher und kein besonders toller Mensch ist.

Sicherlich kann man einwenden, dass es an der Situation des Betroffenen nichts ändert, egal ob man ihm nun sagt, dass er nicht selbstbewusst ist oder ihm richtigerweise sagt, dass es ihm an Selbstsicherheit oder Selbstwertgefühl mangelt.

Nur der sprachliche Fehlgriff in diesem Fall unterstellt jemandem, der nicht selbstsicher ist doch bereits im Wort, dass er sich seiner selbst nicht bewusst sei. Und es ist doch sehr bedenklich einer eh schon unsicheren Person von vornherein auch noch ein mangelndes Bewusstsein seiner selbst zu unterstellen, wenn ein solcher Mangel bei betreffender Person gar nicht vorhanden ist und ein Mangel an (Selbst) Bewusstsein folglich auch nicht der Grund dafür ist, dass sie unsicher ist.
 

Benutzer72912  (34)

Meistens hier zu finden
Wie der Volksmund oft fälschlicherweise glaubt, hängt Selbstbewusstsein nicht davon ab, ob sich jemand toll findet, zuversichtlich und selbstsicher ist, denn auch als unsichere und pessimistische Person kann man sehr wohl selbstbewusst sein, sofern man seine Schwäche erkennt und sich selbst dessen bewusst ist, dass man nun mal unsicher und kein besonders toller Mensch ist.
Suuuper. Solche Wertungen tun ja einem gut, wenn man sich sicher ist, "kein besonders toller Mensch" zu sein. Das ist für mich schon wieder so eine typische Wertung die zum Minderwertigkeitskomplex führt.

Ich kenn unsicherere Menschen, die ich wesentlich toller finde als manch doofer Draufgänger.
 
H

Benutzer

Gast
Das blöde an diesen Definitionen (obwohl durchaus passend) ist ja, dass man sie jedesmal drunterschreiben oder nachfragen muss, weil jeder unter "Selbstbewustsein" was anderes versteht.
Und die Frage, ob "Selbstbewusstes Auftreten" auch für jemanden gilt, der in vollem bewustsein ein "Looser" ist und sich in diese Rolle fügt, ist wohl auch eher philosophisch.
Denn wer kann schon beweisen, dass "Selbstbewustsein" nicht automatisch zu mehr "Selbstsicherheit" oder einem besseren "Selbstwertgefühl" führt?
Wer kann entscheiden, ob er sich seiner Selbst wirklich bewusst ist und sich nicht irgendwas einredet? Beim Allmächtigen anrufen und fragen, ob das Bild passt, geht wohl nicht.
Doch wieder die Umgebung fragen? Aber die ist doch grad das "Problem"?.
Und wie bemisst man "Selbstsicherheit"? Keine Angst beim Mädels Ansprechen, oder gleich SABAA?
Was ist wenn man "selbstsicher" ist, aber sich mit dem Bild irrt? Haben dann die anderen recht, wenn sie einen als Looser ansehen? Und was wenn man sich 100% so verhält, wie man sich nicht sieht, was stimmt dann? Und was wenn man sich 100% so verhält, wie man sich sieht, obwohl alle anderen was anderes sehen?
...
zwischen dem, was wir tun und dem, was wir sind, besteht kaum ein Unterschied. Jedenfalls keiner, der solche Gedanken notwendig machen würde.
Du bist derjenige, dessen Taten Du vollbringst und Du tust die Dinge, deren Verursacher Du bist.
Wenn Du jemand anders sein willst, dann tu andere Dinge, wenn Du anders handeln wirst, dann werde ein anderer.
Erfolg hast Du dann, wenn Du erfolgreich handelst. Und erfolgreich zu handeln, bedeutet automatisch, dass Du ein erfolgreicher Typ bist.
Das ist kein Henne-Ei-Problem, das ist eigentlich gar kein "Problem". Das ist nur "tun/sein" und "nicht tun/ nicht sein". (Hamlet lässt grüßen ^^)
 
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