Unter- oder Überfordert im Beruf???

Benutzer8458  (38)

Verbringt hier viel Zeit
behalte den realismus im auge, jack: mit oldtimern alleine kann man sich nur äusserst schwerlich ein leben finanzieren. als arbeit für nebenher ist es in ordnung, aber geld macht man mit sowas nicht - es sei denn, man ist spezialist in seinem berufsfeld und hat einen relativ grossen namen
 

Benutzer2073 

viele 1Satz Beiträge
geistig genau richtig. meine arbeit ist abwechslungsreich, mehrheitlich anspruchsvoll und ich kann mich weiterentwickeln. ich fühle mich gefordert, aber nicht überfordert. ich hoffe, dass das auch so bleibt...

körperlich bin ich wohl unterfordert, aber damit kann ich leben.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Na ja, "Beruf" hab ich ja (noch) keinen, studiere ja noch. Aber immerhin hab ich einen kleinen Nebenjob. :zwinker:

Und da ist es ziemlich wechselhaft. Ok, körperlich werde ich da gar nicht gefordert, sitze ja nur am Schreibtisch (obwohl auch das für den Rücken ziemlich "fordernd" sein kann... :grrr: ). Geistig... na ja, ist unterschiedlich.

An manchen Tagen, so wie heute, muß ich gar nix denken. Nur tippen, korrigieren, formatieren, ergänzen, scrollen... langweilig, aber es gibt Geld dafür, und einmal die Woche als Ausgleich zum Studium mal nicht denken zu müssen, ist echt ok. :schuechte

An anderen Tagen ist es wieder sehr anspruchsvoll. Ich muß mich konzentrieren, weil ich viele Dinge parallel im Kopf haben muß und nichts davon vergessen darf. Ich muß Texte schreiben - über Dinge, von denen ich eigentlich keine Ahnung hab, das heißt, ich muß mich erstmal einlesen, dann einen Aufhänger suchen, formulieren... das fordert mich dann schon, denn WENN ich sowas schon mache, dann will ich es auch gut machen. Vor allem, wenn es später in einem Buch veröffentlicht wird...

Allerdings: Es fordert mich zwar, aber ÜBERfordert mich nicht. Manchmal macht es richtig Spaß, hab das Gefühl, ich kann mich so richtig "austoben" beim Schreiben, kreativ sein usw... und dann bin ich auch richtig zufrieden mit mir, wenn ich das Gefühl habe, mir ist ein Text gut gelungen.

An anderen Tagen wünsche ich mir einfach nur, ich hätte einen nicht-denken-müssen-Tag erwischt... Denke mir, daß es doch echt entspannend wäre, einen Job zu haben, wo man morgens hingeht, abends heimkommt, sein Geld bekommt und bei der Arbeit nicht großartig denken muß und auch gar nicht viel falsch machen kann.

Andererseits - wenn ich so einen Job wirklich wollte, dann bräuchte ich nicht das studieren, was ich jetzt mache. Insofern... sollte ich mich vielleicht jetzt schon darauf einstellen, daß mich keine jeden-Tag-stumpfsinnig-dasselbe-tun-Arbeit erwartet... :zwinker: Keine Ahnung, die Vorstellung klingt zwar manchmal verlockend, tatsächlich wäre es aber wohl auch irgendwie "Verschwendung", wenn ich mich mit so einem Job zufriedengeben würde...

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