Unsere Metamorphose: Von der Eizelle zum Mini-Wir

Benutzer182891  (32)

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16.12.21

Die Welt steht still. Der Schwangerschaftstest zeigt tatsächlich eine Linie an, wahnsinn! Also sollte der erste ICSI-Versuch tatsächlich geklappt haben? Eine einzelne Eizelle reicht ja auch vollkommen aus! Mein Mann und ich sind völlig im Glück. Vor zwei Monaten dachte ich noch daran niemals Mutter werden zu können und jetzt erleben wir dieses unfassbare Glück! Ich bin wirklich beseelt und unfassbar inspiriert, dass uns diese Wunder tatsächlich vergönnt wird.

21.12.21

Der Bluttest ist auch positiv!! Ich bin also nun auch von der Kinderwunschklinik bestätigt schwanger. Pures Glück.
Mir fehlen da einfach die Worte!!

22.12.21 (4+3)

Langsam komme ich ins Schwangerenglück an. Ich habe mir die App Schwangerschaft+ installiert. Sie sagt, du bist so groß wie ein Zuckerstreusel, eine Ameise oder wie ein Sesamkorn. Bezaubernd. :love:

Die Suche nach einer Hebamme habe ich bereits begonnen. Leider erhalte ich trotz freiem Termin keine Rückmeldung von meiner Wunschhebamme.
Ansonsten gab es heute morgen eine rege Diskussion über den Geburtsort.

Es wird vermutlich nicht eine Hausgeburt werden, das ist mir zu riskant. Klinik oder Geburtshaus wird es sein. Da werde ich vermutlich in den nächsten Tagen Anfragen rausschicken.

Bis jetzt bin ich ruhig und gespannt auf alles was kommt. Viele wissen schon von dir. Meine Eltern und meine Oma waren verwundert, bereits so früh von dir zu wissen. Naja, ich bin eben Typ Optimistin.
 
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Benutzer182891  (32)

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6+2

Das Herz unseres kleinen Smarties schlägt, ein Zauber, der uns von nun an begleiten wird. Ein unfassbarer Zauber. Leben in mir? Ein biologisch-medizinisches Meisterwerk! Die Erinnerung der IVF/ICSI Behandlung möchte ich hier unbedingt auch nochmal aufschreiben, allerdings wird diese Rückblende einiges an Zeit in Anspruch nehmen, da ich so viele Erinnerungen wie möglich aus meinem Kopf fließen lassen möchte.

Heute ging es in die KIWU-Klinik, ich habe direkt gemerkt, dass der Ort für mich keine schlechte Stimmung verbreitete, dass der Ort mit meiner Stimmung gemischt ein Ort der Hoffnung und Wünsche war und ist. Da ist die Klinikatmosphäre auch kein Hindernis für mich.

Wir trafen direkt am Eingang auch schon unsere Ärztin, die wirklich einen sehr schönen Vornamen hat - wir haben wirklich überlegt, ob wir unser Kind so nennen.

Sie hat sich wirklich ultra gefreut und war auch sehr gespannt, was wir im Ultraschall zu sehen bekommen. Kaum war ich im Raum, sollte ich mich nach einer kurzen Begrüßung direkt auf den Behandlungsstuhl begeben. Da habe ich gemerkt, dass sie sehr mitgefiebert hat.

Sie hat sich auch wirklich sehr viel Zeit gelassen bei der Behandlung und beim Ultraschall. Normalerweise war sie immer recht zügig und hat sehr schnell gesprochen. Ist wohl so ein Ärzt:innen-Ding.

Es ging sehr schnell, schnell haben wir dich "eingefangen" und abgemessen und den Herzschlag erkannt. So klein und doch so lebendig!

Die Ärztin hat uns, wie sie sagte "schweren Herzens" entlassen. Sie würde sich total auf ein Foto des geborenen Smartie freuen. Kann ich verstehen, was für ein Krimi diese ICSI-Behandlung war, drei entnommene Eizellen, normal sind ja so 10. Und von den dreien wurde eine Eizelle befruchtet, welche sich an Tag 3 nach Punktion zu einem prächtigen 8-Zeller weiterentwickelt hatte. Danke liebes Ärzt:innen und Laborteam. Danke, dass es euch gibt. Ohne euch und die Wissenschaft wären wir wohl nie Eltern geworden.

Wir freuen uns sehr auf dich, du bist ein absolutes Wunschkind!
 
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Benutzer182891  (32)

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Rückblick Teil 1:

Vom Besuch zum Andrologen bis zum Erstgespräch in der Kiwuklinik bis zur Stimulation der ersten ICSI/IVF

So bist du entstanden...ja irgendwann werde ich dir ein Kinderbuch vorlesen und dir haarklein erklären, dass du in der Petrischale gezeugt wurdest. Und doch ist es nicht künstlich und lediglich eine künstliche Befruchtung: Du bestehst aus einer Eizelle meines Körpers und eines Spermiums meines Mannes. Wir haben uns vorher schlau gemacht, Bücher gelesen, viel gesprochen und ich hatte es schon die ganze Zeit im Gefühl: Wir machen eine In-Vitro Fertilisation in der Petrischale und eine Intracytoplasmatische Spermieninjektion aufgrund des Hodenhochstands meines Mannes, welcher im Kleinkindalter operiert wurde. Allerdings wurden die Spermien doch in Mitleidenschaft gezogen.
Nachdem mein Mann in der Andrologie war, kam heraus, wie es um unsere Möglichkeit stand auf natürlichem Wege schwanger zu werden: Also Sie sollten auf jeden Fall verhüten, wenn Sie nicht schwanger werden möchten. Okay, also bestanden da wohl doch noch Chancen? Naja, bei Lesen des Spermiogramms wurde mir ganz anders. Der Androloge erklärte uns nichts. Wir mussten quasi selbst bemerken, dass wir eine ICSI benötigen. Durch viele Vorbilder in den Sozialen Medien war mir das schneller klar, als mir lieb war.
Ich finde, das war die psychisch anstrengendste Zeit: Die Zeit des Überlegens, des sich gegen die ICSI/IVF wehrens, des Unmuts, des Zweifelns, des Nichtstuns, des auf den weißen Test starrens... Das war am schlimmsten.

Also entschieden wir uns für den Weg des Handelns und beim Handeln kommt der Mut und nach dem Mut das Glück.
Ich habe bei der Kinderwunschklinik angerufen, eine Uniklinik bei uns in der Nähe, ich fand den Namen auch sehr schön. Also bekamen wir einen Termin. Ich hatte alles unter Kontrolle. Ich machte auch einen Termin für die Kinderwunschberatung. Das half. Ich tat etwas und blickte mir nicht mehr beim Nichtstun zu.

Leider verlor ich die Kontrolle wieder als der Termin abgesagt wurde. Das war auch ein krasser Moment. Wieder länger warten. Das Warten ist das schlimmste. Das Nichtstun, das nicht ändern können der Situation. Alle anderen sind schwanger. Es laufen so viele Schwangere rum. Immer wenn wir aus dem Fenster schauten mussten wir zuschauen. Zuschauen, wie andere Menschen glücklich sind.

Dann, endlich Anfang November, eswar der 2.11.21 um 18.30 Uhr hatten wir unseren Termin in der Uniklinik. Die Ärztin schallte und fand ganz viele Eizellen. Sie war wirklich begeistert und versprach, dass wir wirklich gute Chancen haben, vor allem wir bei 40 % in unserem Alter. Sie sagte jedoch, dass wir uns nur einen Embryo einsetzen lassen sollten, da sonst die Chance auf Zwillinge erhöht wäre. Okay, eigentlich wollten wir sogar Zwillinge, nun gut. Wir hörten auf den Rat der Ärztin.

Sie ist noch sehr jung und engagiert. Das merkten wir direkt. Sehr begeistert bei der Sache. Es machte uns Mut. Es gab uns den Mut weiterzugehen. Ich beantragte also direkt alles und wir wechselten die Krankenkasse bzw. hatten das sogar schon am Anfang des Novembers erledigt. Der Antrag für die ICSI war auch eingereicht. Innerhalb weniger Wochen meldete ich mich bei der Krankenkasse: Der Antrag war genehmigt. Es passte auch perfekt mit meinem Zyklus zusammen. Wir machten noch Bluttests auf HIV und Hepatitis und holten noch Infos von meiner Frauenärztin über den letzten Pap-Abstrich ein. War alles gut.

Ich vereinbarte also einen Telefontermin mit der Ärztin und mit meinem Mann hatte ich vorher abgemacht, dass ich die Ärztin direkt frage, ob wir loslegen. Ich wollte nicht mehr nachdenken, ich wollte machen.

Am Sonntag bekam ich meine Periode, am Montag ging es direkt in die Klinik. Ich bekam den Behandlungsplan sowie Rezepte. Mein Mann holte alles von der Apotheke. Eine hohe Rechnung und viele Spritzen. Sie waren jedoch kleiner als ich dachte.
Es gibt da zum einen das FSH Hormon, was zugeführt wird, dann Orgalutran, welches den Eisprung unterdrückt und erst an ZT 7 ungefähr verabreicht wird, mein LH Wert war zu niedrig, da habe ich eine Lösung erhalten, die ich mischen musste und dann mit Hilfe der Spritze aufziehen sollte. Es war am Anfang a little bit too much, aber man gewöhnt sich an alles.

Das spritzen selbst war irgendwann Routine, am Anfang hatte ich Angst...die Nadeln vom Pen waren aber wirklich kaum spürbar, die Orgalutran ist viel gefürchtet, wenn man die Stelle vorher und nachher kühlt ging das.

Ich musste auch unterwegs spritzen, einmal bei der Arbeit und zweimal in der Klinik, da ich bestimmte Uhrzeiten einhalten musste.
Danach fühlte sich mein Körper okay an, psychisch war auch alles gut, ich war erleichtert und schaffte sogar meine praktische Yogalehrer:innenprüfung (60 Minuten Yogastunde geben, aber ohne großes Vormachen der Yogastellungen, da Sport für mich tabu war, bei mir in der Yogaschule macht der Lehrer, die Lehrerin aber eh nicht vor).

Während der Stimulation wurde im Ultraschall geschaut, wie sich die Eibläschen entwickeln. Bei mir wars wohl problematisch, die rechte Seite wollte nicht so wie wir. Zum Glück war das am Ende egal.
Am Samstag, den 4.12 durfte ich mit der Ovitrelle auslösen. 36h vor Punktion geschieht dies. Es war ein aufregender Moment.
Am Sonntag war dann Medikamentenpause. Und am Nikolaustag waren wir um 7 Uhr morgens in der Klinik, um uns anzumelden.

Punktion folgt

Das Ergebnis durfte ich gestern im Ultraschall bestaunen. Du bist da. Ein kleiner Smartie :love:
 
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Benutzer182891  (32)

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Rückblick 2: Punktionstag 6.12.2021

Ich war nervös. So nervös wie vor meiner Weißheitszahn-OP, nee eigtentlich wars noch schlimmer.
Die Pusheen-Weihnachtssocken, die mein Mann mir besorgt hatte habe ich mir am Vorabend bereit gelegt.
Am 05.12.2021 habe ich mir die Spritze für den Eisprung gesetzt: Die Ovitrelle, ein besonderer Moment - unterm Weihnachtsbaum, denn er stand auch schon und war sogar fertig geschmückt. Ich glaube, wir hatten es genau an diesem Abend getan, um uns abzulenken.

Um 7 Uhr morgens waren wir in der Klinik. Die Schwester mit chinesischem Akzent war superlieb und gab mir die Instruktionen mich auszuziehen und mir ein Hemdchen anzuziehen, welches hinten aufknöpfbar war sowie eine OP-Haube. Ich bekam allerdings keinen Netzschlüppi wie erwartet. Ich war also unten ohne.
Mein Mann beruhigte mich, während ich meine Sachen in den Spint räumte. Dann klopfte es. Meine Zimmernachbarin. Ohje. Das hieß mein Mann musste raus, da sie sich auch umziehen musste. Ihr Partner war nicht mit dabei. Ich erinnere mich noch gut an sie. Sie war wirklich sehr lieb und hatte aufmunternde Worte übrig, auch wenn sie dasselbe, wie ich durchmachen musste.
Sie war allerdings nicht so aufgeregt wie ich.
Ich bekam meinen ersten Zugang in die Armbeuge. Ich habe erstmal ein wenig gescherzt, dass ich mich nicht traue, aber mit liebevollem Zureden wars geschafft. Und natürlich wars nicht schlimm. Ich weiß heute, dass ich jetzt endgültig meine Nadel-Phobie ablegen konnte. Jetzt habe ich nur noch eine Blut-Phobie... Die IVF mit ICSI hat mir jedenfalls gezeigt, dass Spritzen echt nicht so schlimm sind, wie in meiner Jugenderinnerung. Nur scharf müssen sie sein und natürlich richtig in die Haut gestochen werden. Wie ein Dartpfeil halt. Kein Zögern....

Nun mussten wir warten. V und ich erzählten uns gegenseitig unsere Lebensgeschichte, was wir beruflich machen usw. Ihr Mann war nicht dabei, weil er zur gleichen Zeit auch operiert worden ist. Heftig. Ich war auf jedenfall berührt von der Geschichte. Leider weiß ich nicht, ob sie auch so viel Glück hatten wie wir. Ich wünsche es dem Paar sehr.

Dann wurde sie auch schon in den OP geschoben. Meine Aufregung wuchs.

Bald gehts weiter mit Teil 3 :zwinker:
 
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Benutzer182891  (32)

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Die letzte Rückblende

Punktionstag. Ich werde in den OP geschoben. Meine letzte OP waren die Weißheitszähne. Da hatte ich eine örtliche Betäubung. Danach hatte ich mir jahrelang gewünscht eine Vollnarkose gehabt zu haben. Als ich erfuhr, dass es für die Punktion keine Vollnarkose gibt, war ich wieder recht verunsichert. Ich schwor mir allerdings, mich eindringlich zu melden und mehr Schmerzmittel bekommen zu wollen, wenn mir die Situation unheimlich vorkam. Die Situation war erträglich. Allerdings musste mein Zugang noch einmal neu gelegt werden, da der Anästhesist mit dem Zugang der Schwester unzufrieden war. Mein Herz klopfte und ertönte durch den OP-Saal, da ich verkabelt war. Unangenehm. Der Anästhesist fragt mich: Sind Sie aufgeregt Frau...? Nööööööö.

Die Ärztin fragte mich: "Um wie viel Uhr haben Sie wann den Eisprung ausgelöst?"
Ich: "Am Samstag um 21:45 Uhr" Wie aus der Pistole geschossen.

Die Narkoseassistenz stellte sich bei mir vor: Ich bin V, deine beste Freundin und spritze dir schon mal das Schmerzmittel. Fand ich total gut, dass das so locker war im OP. Währenddessen meinte die Ärztin, dass sie schon mal anfangen wollte. Und ich dachte, so schnell wirkt das Zeug doch nicht. Sie machte untenrum alles sauber und desinfizierte alles. Fühlte sich crazy an. Crazy und kalt und matschig. Dann sagte Sie, dass sie jetzt das Ultraschallgerät ohne Spitze einführte. Sie machen das immer sehr höflich und sagen immer was sie tun, die Ärztinnen. Ich fand die Behandlung insgesamt super und habe mich wohlgefühlt. Dann meinte sie: "Jetzt mit Spitze" und ich spürte etwas und hob die Hand. Es dauerte nicht lange und ich war eingedämmert, bekam erst wieder etwas mit, als es schon vorbei war.

Ich glaube das Analgetikum hatte mich in einen mutigen Zustand gebracht, sodass ich dem ganzen OP Team noch einen Fröhlichen Nikolaustag gewünscht hatte.
Die Ärztin wünschte es mir auch, doch irgendwie war sie nicht so enthusiastisch wie ich.

Die ganze Prozedur dauert um die 10 Minuten. Ich war sofort wieder hellwach nach dem Analgetikum. Die Schwester fuhr mich auf meinem Bett zurück in das Patientinnenzimmer.

Ich meinte zu meinem Mann: "Ich würde es immer wieder tun!"

Später im Nachgespräch kam heraus: "3 Eizellen Frau..." Es war schon ein Schock. Normal wären 10 Eizellen gewesen. Die Medikamente zur Stimulation meiner Eierstöcke haben also kaum was gebracht.

Enttäuscht fuhren wir nach Hause.

Am nächsten Tag erfuhren wir, dass eine Eizelle gemeinsam mit einem Spermium meines Mannes es geschafft hatte und befruchtet worden war.

Der Transfer an Tag drei nach Punktion verlief entspannt. Du hattest dich zu einem 8 Zeller entwickelt. Die Ärztin und die Laborantin waren sehr zufrieden. "Gute Qualität" meinte die Laborantin. Da war die Enttäuschung weg und die Zuversicht da.

So ein Transfer läuft schmerzfrei ab. Ein Katheter mit langem Schlauch wird untenrum eingeführt und der Embyo wird aufgesaugt und in die Gebärmutter transferiert. Mein Mann war dabei und ich hielt seine Hand.

Vorher konnten wir den 8 Zeller nochmal betrachten, bevor er eingesaugt wurde.
Die Pregnant until profen otherwise Zeit oder auch PUPO Zeit war wunderschön. Es war schön, sich endlich mal schwanger zu fühlen. Ich schwebte wie auf Wölkchen 7. Wir haben ein kleines Smartie in meinen Bauch transferiert.

Und dieses Wunder bist du. :herz:
 
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Die ersten Wochen

Benutzer182891  (32)

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SSW 5

Woche 4+3 Die Hormone machen sich bemerkbar durch Brustspannen

Außerdem kann ich noch alles essen und meinen Kaffee trinken, den ich deutlich reduziert habe. 🖖

SSW 6

Mir erging es gut. Keine Übelkeit, ein wenig Brustspannen und: Sehr emotional. 💪
Wir haben deinen Herzschlag zum ersten Mal gesehen :love:

SSW 7

Ein bisschen nen flauen Magen hatte ich, aber nix wildes. Irgendwie auch Appetit auf Deftiges.. Zum Beispiel gabs Süßkartoffel-Curry, da habe ich mich schon drauf gefreut! Edit: War nicht so lecker :upsidedown:

Gaaanz viel Müdigkeit und Antriebslosigkeit uund ich hatte häufiges Frieren.

SSW 8

Krasse Abneigung zu süßem Essen und große Liebe für deftiges Essen :engel:
Der erste FA Termin und dein Herzchen hat kräftig geschlagen. Du sahst aus wie ein kleiner Erdnussflip^^
Große Müdigkeit, einmal wollte ich schon um 21 Uhr ins Bett gehen.
Mir war weiterhin sehr kalt.
Beim Yoga habe ich meinen Bauch gestreichelt, um dir nahe zu sein. :smile:

SSW 9

Ich habe mich für eine selbstbestimmte und natürliche Geburt in der Klinik entschieden. Wichtig ist auch die Wahl des Krankenhauses. Da hat mir meine Hebamme geholfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Die Energie ist wieder da, ab und zu ist mir noch kalt.

SSW 10

Ich hab halt nur andere Essgewohnheiten, mag keine Schokolade, trinke weniger Kaffee und ekle mich vor Handcreme-Geruch. Aber sonst gehts mir so wie vorher, eventuell manchmal was müder als sonst und manchmal einen flauen Magen, okk.... Symptome habe ich eigentlich schon, wobei meine Brüste nicht mehr so geschwollen sind, habe ich das Gefühl.

Je weiter der Termin vom letzten FA war, desto unrealer fühlt sich die Schwangerschaft an :/

Diese Ungeduld immer...
 
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SSW 11-13

Benutzer182891  (32)

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SSW 11-13

Alles gut, abends ist mir manchmal noch was übel und Ischiasbeschwerden nehmen zu. Meine Schwiegermutter hat mir gestern ihre Heizdecke geliehen. Nur zu empfehlen! :zwinker:

Ansonsten mache ich von montags bis freitags Beckenbodenübungen und leichtes Yoga.
Außerdem war ich am 13.2 12 km wandern im Wald. Es tat so so gut!
Geht alle raus in den Wald! Vor allem, wenn die Sonne langsam wieder rausguckt. Hach schön.

Das Ersttrimester-Screening ist auch gut verlaufen. Wir haben eine Geschlechtertendenz. Ein Mädchen. Bin super gespannt, ob die Oberärztin der Pränataldiagnostik recht behält... :tongue:

Wir haben auch schon Namen. Das ging echt schnell, freue mich, dass wir uns so schnell einig sind.
 
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Benutzer182891  (32)

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Schwangerschaftswoche 13-20

Ja, krass, dass einfach mal 7 Wochen ins Land gegangen sind..
War auch nicht mehr so oft im Forum hier.
Ich habe irgendwie total die Motivation bekommen beruflich noch was zu machen und auch viel mehr Energie. Auch mein Mann hat sich nochmal neu beworben und einen neuen Job. So ein Baby motiviert ziemlich!

Smartie gehts soweit gut, ist vielleicht ein bisschen klein, was mir in letzter Zeit ein wenig Sorgen bereitet, an 18+1 war der kleine Keks "nur" 12,1 cm groß.
Ich selbst bin auch nicht besonders groß, daher denke ich einfach, dass der Keks auch nicht sooooo groß sein wird (Ich bin 157 cm).

Ansonsten haben wir jetzt Beistellbett, Kinderwagen etc. und auch schon den ersten Geburtsvorbereitungskurs (MBCP) hinter uns. Dieser Achtsamkeitskurs war wirklich von der besonderen Art mit Eiswürfelübungen als Wehen. Hat mir größtenteils auch schon etwas an Angst vor der Geburt genommen.
 
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Benutzer182891  (32)

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SSW 23

Heute haben wir das Geschlecht mitgeteilt 😍😍

Die Tipps lagen bei 3 zu 2 für einen Jungen.
Es wird jedoch ein Mädchen. 🥰

Die leckere Marzipantorte musste sein. 😁🙃

SSW 20-23

Mir ist manchmal wieder etwas übel, der Smartiebauch wächst langsam aber sicher. 😍

Kleiderschrank und Wickelkommode sind so gut wie aufgebaut 🙂

Alles in allem ist es eine entspannte Schwangerschaft.
Versuche jetzt auch wieder regelmäßig Sport einzubauen. 😇
 

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Benutzer182891  (32)

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Schwangerschaftswochen 23-25

In der 23/24 Woche war ich super ängstlich irgendwie, dass was mit Smartieline ist, aber wenn man irgendwann nicht mehr an irgendwelche Dinge denkt, die irgendeine Pränataldiagnostikerin gesagt hat, dann ist es auch schnell vergessen. Und vorallem ist es wichtig nicht zu googeln!
Habe ich auch nicht. Yeah, bin stolz auf mich!!

Ansonsten hat sich das Baby auch total wenig bewegt, daher war ich noch besorgter irgendwie. Aber dann war ich beim Arzt und die MFA hat das Herzchen direkt gefunden. :herz:

Smartieline hatte wohl einen Wachstumsschub. Denn irgendwann fühlte sich der Bauch viel praller an als sonst.
Zwischenzeitlich war mir auch wieder was übel.

Jetzt geht es wieder mit der Übelkeit und ich spüre Smartielines Tritte. Die sind eindeutig, am Anfang war es nur ein Stupsen. Jetzt spüre viele Bewegungen, aber niemals unangenehm. Manchmal habe ich das Gefühl da liegt was am rechten Rippenwirbel ;D Kann mich aber auch täuschen.

SSW 25

Wir waren auf einem Babypflege-Seminar. Und auch schon beim ersten Termin der Hebammen-Geburtsvorbereitung.
Fliegergriff, Wiegegriff, Hochnehmen, Wickeln, Baden - alles kein Thema mehr, duften wir abwechselnd üben. Und über Kinderkrankheiten wissen wir nun auch Bescheid.

Ich bin total aufgeregt bzgl. der Geburt. In den nächsten Tagen plane ich auch einen Geburtsplan zu schreiben. Was mir heute irgendwie wieder geholfen hat durch die Angst vor der Geburt zu kommen, die ich tatsächlich jetzt schon habe: Du musst da eh durch, du hast keine Wahl :grin:

Bald werden wir auch wieder mit den Eiswürfeln und mentalen Techniken üben.

Unnd die Babysachen müssen dringend gewaschen und in den Schrank sortiert werden.
 
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