Unsere Liebe darf nicht existieren...

Benutzer79820 

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Hallo alle zusammen,

ich habe ein sehr grosses Problem, über das ich mir derzeit Tag und Nacht Gedanken mache...

Noch bis vor 2 Wochen hatte ich ein Freundin...
Wir waren 6 Monate zusammen. Wg wirklich Kleinigkeiten hat die Beziehung dann geendet. Wobei dann herauskam das es nicht nur die Entscheidung von meiner Freundin war, sondern viel mehr von ihrer Mutter, denn sie kommt aus einem anderen Kulturkreis.

Auch in diesen 2 Wochen haben wir unregelmässigen Kontakt gehabt, bei dem Sie mir auch sagt das sie mich nicht gehen lassen kann und mich sehr vermisst...

Vorgestern haben wir uns nach langem wieder getroffen... haben nochmal über alles geredet. Sie sagte mir auch das sie glaubt alles könne besser werden und das sie mich über alles liebt... Nur ist das Problem das ihre Mutter einen enormen Druck auf sie ausübt und ihr sogar droht... Nun gut nachdem wir also die Sachen ausgetauscht haben, rief sie mich an und sagte sie will kämpfen für uns. Weil sie es bereuen würde es nicht versucht zu haben...

Das Sie dann auch getan hat... aber die Mutter hat ihr dermassen zugeredet das sie am Ende nachgeben musste. Die Mutter drohte mit so sachen: "Ich rede nie wieder mit Dir, ihr würdet eh wieder Schluss machen, Ich verachte Dich wenn Du wieder mit ihm zusammen bist, sage es deinem Vater" so sachen eben.

Das komische ist, eigentlich hatte ich den Eindruck das die Mutter mich mag... Mal ab und zu essen ausgetauscht etc... woher dieser Abgrundtiefe Hass gegen mich?


Es scheint dafür Gründe zu geben, hat sie mir heute zumindest gesagt. Aber die kann sie mir nicht nennen... Und jetzt ist sie der Meinung lieber uns aufzugeben als die Mutter. Weil sie ein sehr Familienbezogener Mensch ist. Und meist auf die Ratschläge ihrer Mutter hört. Klingt vielleicht jetzt für den ein oder anderen seltsam aber so ist es eben.

Das Problem für mich ist, dass ich garnicht will das sie alleine das alles macht. Ich sagte ihr das ich mit der Mutter reden würde etc. Aber sie möchte das nicht...

Jetzt frage ich mich halt ob ich drastische Massnahmen unternehmen soll oder nicht. Weil Sie für mich die Liebe meines Lebens ist... Habe mir überlegt einfach zu ihrem Vater zu gehen um mit ihr zu reden....? Aber darf ich das überhaupt?
Ich weiss nicht weiter... Mir fällt es so schwer das einfach hinzunehmen wenn ich weiss das wir uns lieben und wenn die Mutter nicht gegen uns wäre wir zusammen wären.... Aber andererseits hätte sie ein schlechtes Gewissen der Mutter gegenüber.... Sie könne damit nicht leben etwas zutun wo die Mutter dagegen ist.... Trotzdem finde ich es mutig das sie sich ihrer Mutter gestellt hat.... das hatte sie bis dato noch nie getan... Sie hat von allen die schwierigste Situation, weil von rechts uns links nichts "als Druck kommt" einerseits liebt sie mich, andererseits will sie ihre Mutter "nicht verlieren"...

Das harte ist, dass ich ihr zum Abschied noch ein Ring geschenkt habe, nicht mal den darf sie wg der Mutter tragen. Die Mutter ist quasi ne Art Überwachungsstaat geworden...

Bin echt am verzweifeln...
 

Benutzer53748 

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Hi,

hm eine Frage vorneweg,... wie alt seid ihr denn? Um eventuell abschätzen zu können ob ihr noch seh rjung seid und die Mutter ihre Tochter einfach irgendwie "schützen" möchte.
Dann... aus welchen Kulturkreisen kommt ihr denn? Hast du irgendeine Vermutung was die Mutter gegen dich hat? Ist irgendwas vorgefallen?
Ich finde die Situation auch äußerst schwierig. Ich kann gut verstehen, das deine Freundin hin und hergerissen ist und nun doch eher zu ihrer Familie hält. Nach 6 Monaten kann sie ja nicht sicher sein, das das mit euch für immer hält und sie wird dafür noch längere Zeit mit ihrer Familie auskommen (müssen), gerade wenn sie dort wohnt etc. Aus meiner Sicht kannst du nicht viel tun... so lange sie zu ihrer Mutter hält und sich nicht ausreichend wehrt behält die Mutter ja den Einfluss... mehr als versuchen sie zu überzeugen mal geeinsam en klärendes Gespräch zu führen bringt ja nichts... und dann ist eben auch die Frage was sie stört. EInfach das du aus einem anderen Kulturkreis kommst, oder das du dem Kulturkreis entsprechende Verhaltens"codes" nicht kennst, etc... Manche Sachen kann man ändern, andere hingegen nicht.

Ich wünsche dir dennoch alles Gute und viel Glück... das ihr noch eine Chance bekommt weil es einfach unangebracht ist, das Eltern sich dermaßen in das Leben ihrere erwachsen werdenden Kinder einmischen..
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wichtig zu wissen wäre erstmal, wie alt deine Freundin ist.
 

Benutzer79820 

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Um die Fragen mal zu beantworten, Sie ist Türkin und ich bin Italiener. Ich bin 28 Jahre und sie ist 19 Jahre alt. Ich habe absolut keine Ahnung was die Mutter gegen mich hat, ich weiss es nicht, ich kann nur sagen das Sie mich so behandelt (Mutter) als sei ich der Satan. Und das ist schon krass wenn Sie mir vorher das Gefühl vermittelt hat mir ihre Tochter anzuvertrauen etc.

Das einzige was vorgefallen ist, waren eben Streitigkeiten wg Kleinigkeiten, dass wiederrum die Mutter mitbekommen hat. Wahrscheinlich hat sie das als Anlass genommen ihre Tochter zu schützen.... Aber es waren wirklich keine gravierenden Dinge... Also nichts was man nicht hätte bereden und lösen können.

Also manchmal erwische ich mich wie ich daran denke zum Vater zu gehen um ihm meine ernsten Absichten einfach zu erklären. Da die Angst vor dem Vater ja am grössten ist... Aber vielleicht wäre es garnicht so schlimm... wer weiss...

Mit der Mutter zu reden ist ausgeschlossen, dass liegt nicht mal an mir, sondern die Mutter will garnicht erst. Ich hatte sogar mal ein Brief an die Mutter geschrieben, nicht mal den wollte sie lesen, sie sagte einfach nur geb ihm den zurück...

Es ist sooo traurig das es nicht die Entscheidung von uns sein darf sondern die der Mutter. Als ob ich mit der Mutter zusammen bin und nicht mit ihr. Die Mutter sagt dann auch so Sätze: "Wie kannst du mir das antun das du überhaupt daran denktst ihm eine Chance zu geben etc" und fängt an zu schreien und zu weinen.

Ich weiss nicht ob ihr das jetzt verstehen könnt, aber ich fühle mich dadurch als sei ich Drogenhändler, Vergewaltiger, Mörder etc alles in einem... Aber es hält sich nicht in Relation.... ich verstehe das alles nicht so wirklich.

Hinzu kommt das ich jetzt meine Gefühle unterdrücken muss oder wie?
Ich darf mich nicht mehr melden? Weil die Mutter sie jetzt überwacht bei allem was sie tut... Sogar abholt egal von wo nur damit ich nicht in ihrer Nähe sein kann...

Ich verzweilfe total...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Deine Freundin ist volljährig, kann sich ihre Freunde also sicherlich selbst aussuchen.
Wenn sie sich trotzdem gegen dich entscheidet, dann vermutlich deshalb, weil sie in gewisser WEise von ihren Eltern nach wie vor abhängig ist. Oder verdient sie schon eigenes Geld und könnte ausziehen?

Gut möglich, dass das Ablehnen gar nicht gegen dich persönlich geht. Vermutlich würde jeder Kerl abgelehnt werden, auch wenns der netteste Typ ist. Meine Schwiegermutter lehnt mich auch völlig ohne Grund ab, seit 11 Jahren!! :eek: Meinen Vorgängerinnen gings aber nicht besser. Also es liegt nicht speziell an mir, da gehts eher ums Prinzip.

Vielleicht hat sie einfach Angst, ihre Tochter zu verlieren. Sie ist eben kein kleines Mädchen mehr und vielen Eltern fällt es schwer, loszulassen.
 

Benutzer79820 

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Das kann ja alles sein, aber ich will sie doch keinem wegnehmen... Warum gibt man mir nicht die Chance mich anzuhören??? Brisant ist noch das sie 4 Häuser von mir entfernt wohnt, also quasi meine Nachbarin ist.
Also meint ihr, dass ich das mit dem Vater mit aus dem Kopf schlagen soll? Weil es alles noch schlimmer machen könnte?

Da steht mir ein wenig mein Ego im Weg, denn ich habe den Drang alles für diese Liebe tun zu wollen. Sogar es dem Vater zu beweisen... aber das kann natürlich auch ein Trugschluss sein...

Soll ich alles abhaken und mich nicht mehr melden... es quält mich und macht mich zwar kaputt aber was bleibt mir dann anderes übrig?

Sie sagte mir heute das sie einfach keine Kraft mehr hat zu kämpfen und für sie der Druck zu gross wird... und ich fühle mich dabei wie ein Voyeur der ihr dabei zuguckt ihr aber nicht hilft....
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Kann sein, dass es total nach hinten losgeht, wenn du auf den Vater zugehst.
Ich weiß ja nicht was für ein Typ er ist und ob du ihn evtl. einfach nervst bzw. er einfach so verbohrt ist, dass er gar nicht subjektiv urteilen will.

Wie steht SIE jetzt eigentlich zu der Situation?
Hat sie dir einfach gesagt "Meine Eltern sind gegen dich, tut mir leid, das wars" ?
 

Benutzer79820 

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Den Vater kenn ich nicht richtig. Nur vom sehen, ich weiss nur das er ein Gläubiger Mensch ist aber sehr sehr nett sein soll. Aber es ist normal in einer Familie das man vor dem Vater immer am meisten Angst hat. Kenne ich nur selbst nur zugut :grin:

Ich weiss halt nicht ob es nach hinten los geht oder nicht, aber ich will meine Liebe auch nicht kampflos aufgeben irgendwie...

Sie hat natürlich unheimliche Angst, ich sage ihr zwar immer das ich zu ihr stehe, aber sie hat natürlich überwältigt von der Angst vor ihrem Vater. Und sie sagt auch das es noch schwieriger dann ist wenn nicht mal die Mutter auf unserer Seite ist. Sie sagt: "Ich liebe Dich, aber habe keine Kraft gegen meine Mutter zu kämpfen, denn ihre Mutter ist ihr leben. Und das sie eine Entscheidung treffen muss, da sie immer wieder hin und her schwankt."

Dann kommen aber auch so Sätze wie: "ich kann Dich nicht gehen lassen, wir haben ne starke Verbindung".

Sie hat wohl gestern wieder ein "Gehirnwäschegespräch" mit ihrer Mutter gehabt und hat deshalb etwas distanzierter gesprochen. Aber sie sagte mir, dass wenn die Mutter es erlauben würde, sie sofort zu mir rennen würde. Jetzt ist alles schwer und sie kann nicht mehr und das es besser so ist das wir uns aufgeben, da sie nicht ihre Mutter verlieren will....

Dann spreche ich sie auf die Sätze an die sie sagte, wg Liebe, Kampf etc, und aus dem Grund das es ihr zuviel ist versucht sie das dann klein zu reden. Aber mal im Ernst, ich glaube das es schon was heisst sich gegen die Mutter das erste mal im Leben zu stellen bzw es zu versuchen. Also das sie mich nicht liebt, ist für mich ausgeschlossen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
. Sie sagt: "Ich liebe Dich, aber habe keine Kraft gegen meine Mutter zu kämpfen, denn ihre Mutter ist ihr leben.
Also nach so einem Satz wäre ich über alle Berge!! :eek:
Nichts gegen Familiensinn, den hab ich auch, aber weder meine Mutter, noch mein Vater sind mein Leben! :ratlos:

Selbst wenn ihr zusammen kommt und das quasi von ihrer Familie geduldet wird, wirst du doch immer hinten an stehen und wenn sich deine Freundin jemals zw. dir und ihrer Familie entscheiden muss (z.B. in Sachen Wohnort oder so), wirst du immer den Kürzeren ziehen.

Sie hat wohl gestern wieder ein "Gehirnwäschegespräch" mit ihrer Mutter gehabt und hat deshalb etwas distanzierter gesprochen. Aber sie sagte mir, dass wenn die Mutter es erlauben würde, sie sofort zu mir rennen würde. Jetzt ist alles schwer und sie kann nicht mehr und das es besser so ist das wir uns aufgeben, da sie nicht ihre Mutter verlieren will...
Eine Mutter, die ihre Tochter aufgibt, nur weil sie einen Freund hat, die kann mE keine sehr liebende Mutter sein!
Eine liebenden Mutter sollte doch das Glück ihrer Tochter am Herzen liegen und es nicht zerstören.
Aber mal im Ernst, ich glaube das es schon was heisst sich gegen die Mutter das erste mal im Leben zu stellen bzw es zu versuchen. Also das sie mich nicht liebt, ist für mich ausgeschlossen.
Ich finds schon schlimm, dass man sich überhaupt gegen seine Mutter stellen muss, nur weil man sich verliebt hat. Da läuft doch schon gewaltig was schief in dieser Familie. :ratlos:

Bist du eigentlich ihr erster Freund?
 
S

Benutzer

Gast
hmm , nimms nicht persönlich.. aber kann es sein, dass ihre Mutter vllt einfach nur denkt, du bist mit deinen 28 Jahren zu alt für ihre Tochter ? :zwinker:
sowas solls ja auch geben... meine eltern sind da reeeeelativ tolerant, aber wenn sie auch aus nem anderen kulturkreis kommt oder so.. man weiß ja nie.. :frown:
 

Benutzer79820 

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Ah stimmt da habt ihr mich noch auf was gebracht... Also die Mutter weiss mein wahres Alter garnicht, die denkt immernoch das ich 25Jahre alt bin. Meine Freundin und ich, hatten das so besprochen und für mich war das kein Thema da mitzumachen....

Also ich habe kein Problem damit, wenn Jemand sagt das eine Mutter das Leben von einem ist. Weil ich das gut nachempfinden kann um ehrlich zu sein. Meine Mutter ist letztes Jahr verstorben und ich würde auch sagen das sie mein Leben war. Das Wort jetzt auf die Goldwaage zu legen wäre glaube ich fehl am Platz, da sie nur damit ausdrücken wollte wie wichtig es ihr ist Unterstützung von der Mutter zu haben....

Ich will aber andererseits auch kein Arsch sein und einfach zum Vater gehen, aber wiederrum will ich auch nicht klein beigeben.

Derzeit habe ich nur 2 Möglichkeiten: Es einfach zu akzeptieren, nochmal alles zu geben und mit dem Vater reden... oder ewig weiter im Kreis drehen, denn sie liebt mich und ich bin davon überzeugt das auch wenn sie keine Kraft hat sie sich wieder bei mir meldet....

Und ja ich bin ihr erster richtiger Freund...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Warum eigentlich die Lüge mit dem Alter?
Hat deine Freundin geglaubt, dass ein 25jähriger Freund eher akzeptiert wird als ein 28jähriger?

An deiner STelle würde ich nicht hinter ihrem Rücken mit dem Vater sprechen. Ich würde das mit ihr absprechen.

Deine Freundin ist 19 und kein kleines Kind mehr. Du wirst garantiert nicht der letzte Mann in ihrem Leben sein. Irgendwann wird sie da selbständig werden müssen, ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen und eben evtl. auch mal auf die Nase fallen.

Macht deine Freundin eine Ausbildung oder was macht sie sonst?
 

Benutzer79820 

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Warum die Lüge? Gute Frage... mir war es auch unangenehm, aber ich habe da einfach mitgemacht. Kann sein das mit der Akzeptanz zutun hat, ich kann es nicht genau erklären...

Aber sie würde doch niemals im Leben zu mir sagen:"Rede mit dem Vater". Das würde sie nicht mal machen wenn alles gut laufen würde und die Mutter für mich ist. In der Hinsicht ist sie halt etwas "Paranoid"

Irgendwann muss eh einer mal zum Vater gehen wenn es was ernstes sein soll, aber ich muss jetzt einfach das alles aufgeben und der Mutter das Feld überlassen... mir fällt es schwer das hinzunehmen....

Sie macht derzeit ihr Abitur...
 

Benutzer27629 

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Gegen den Einfluss der Eltern hat man wenige Chancen, insbesondere in einer Kultur, wo die Familienbande so eine erhebliche Rolle spielt. Und wenn dann noch mit psychischem Druck auf Seiten der Eltern gearbeitet wird, ist es fast aussichtslos.

Ich persönlich glaube nicht, dass Druck von der Partner-Seite in so einem Fall zum gewünschten Ergebnis führt, sondern dass in so einem "Machtkampf" die Eltern am längeren Hebel sitzen. Deshalb würde ich es auch als einzigen möglichen Weg sehen, die Eltern doch noch positiv oder zumindest weniger kontra zu stimmen. Die Mutter verhindert dies ja, indem sie jeglicher Konfrontation aus dem Weg geht. daher finde ich die Idee, auf den Vater zuzugehen, nicht so schlecht. Natürlich sollte die Angebetete darüber im Bilde und am besten auch dabei sein. Natürlich kann die Aktion absolut nach hinten losgehen, aber viel mehr Handlungsspielräume gibt es ja unter diesen Umständen auch gar nicht.

Wenn dieses Gespräch dann auch nichts hilft, würde ich mich wohl zurück ziehen, denn eine Beziehung die ständig unter dem Schatten der Eltern steht, wäre mir zu anstrengend.
 

Benutzer79820 

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Das war auch meine Absicht... Wenn es dann immernoch nicht klappt, habe ich da zwar krassen Ärger verursacht, aber wenigstens ist man auch sicher das ich eine gute Absicht hatte und die Tochter nicht als Spielzeut oder ähnliches ansehe und sogar zum Vater gehe um diese zu untermauern. Ihr das aber sagen würde ich persönlich nicht, weil sie nicht in der Lage ist durch den Druck der Mutter eine solche Entscheidung abzusegnen. Wenn ich das mache mache ich das ohne Vorwahnung indem ich aber dort nicht klingeln würde sondern den Vater abpassen würde, da ich mit dem alleine reden möchte.

Ich bin mir halt noch nicht sicher ob ich es wirklich machen soll. Klar ist wenn ich es jetzt oder die nächste Zeit nicht mache, ist es zu spät. Nach 1Jahr brauch ich garnicht erst ankommen...

Meine Freundin meinte noch das sie nicht sagen kann ob wir uns wenn wir es nochmal versuchen nicht doch noch trennen würden etc und das sie es nicht garantieren kann etc. Was ich nicht ganz verstanden habe... weil wenn man gleiche Ziele hat warum beschäftigt man sich dann mit diesem Gedanken? Denn hatte sie am Freitag als wir uns küssten und umarmten nicht....

Und nach dem Telefonat dannach eh nicht... Aber jetzt durch die Mutter ist sie wieder unsicher geworden....
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ihre Mutter wird sie aber wohl immer wieder verunsichern. Also würde sie sich nie wirklich zu dir bekennen und dich u.U. immer mal wieder abweisender behandeln und dir ein unsicheres Gefühl geben.
Entweder ganz oder gar nicht, aber so halb und vielleicht - also mir wäre das zu blöd.

Wenn sie dich liebt und es ihr wirklich ernst ist, dann kämpft auch sie und überlässt das nicht nur dir!
Einfach ja und Amen zum Wort der Mutter zu sagen, ist natürlich am einfachsten. Vielleicht ist sie für andere Schritte einfach noch nicht erwachsen genug.
 

Benutzer79820 

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Das kann sein das sie für andere Schritte nicht erwachsen genug ist. Aber wenn ich mich jetzt mal als "erwachsen" bezeichne, wäre es dann nicht richtig zum Vater zu gehen?

Die Mutter drohte sogar damit das sie evtl zum Vater geht, aber das hätte man sowieso irgendwann machen müssen. Natürlich ist es blöd dieses hin und her weil sie mich ja auch liebt.
Gefühle kann man leider nicht einfach mal so kurz abstellen. Das ist auch der Grund warum ich so extreme Gedanken wg dem Vater habe. Weil es nicht mal "richtig" ihre alleinige Entscheidung ist... und sie auch schon gezeigt hat indem sie es versucht hat gegen ihre Mutter zu kämpfen.

Was soll ich bloss tun, aufgeben oder den letzten Versuch wagen? Ich weiss es nicht...
 

Benutzer59943  (40)

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Ich glaube irgendwie nicht, dass du die nötigen Argumente und den nötigen Einfluss hast, um in einem Gespräch mit ihrem Vater großartig was zu erreichen. Ich glaub nicht, dass er sich von dir bekehren lassen wird und dann zu seiner Frau geht und die auch noch bekehrt.

Es besteht ja sozusgen auch gar kein Zugzwang für die beiden, denn mit ihrem Druck haben sie ja erreicht, was sie wollten: Ihre Tochter hat sich erstmal gegen dich entschieden. Also warum sollten sie ihre Einstellung ändern?

Das müssten sie eher, wenn ihre Tochter die Beziehung mit dir aufrecht erhalten und durchziehen würde und sich eben distanzieren würde von ihren Eltern. Dann wären sie in Zugzwang und müssten sich was einfallen lassen, um ihre Tochter zurückzugewinnen.
Aber solange ihre Tochter brav ihre Anweisungen befolgt, ist für sie doch alles bestens.
 

Benutzer79820 

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Da hast Du vermutlich recht. Wenn ich nicht mal ihr Einverständniss habe, begebe ich mich ja auch noch auf unsicheres Terrain. Denn es kann auch gut sein das ich alleine dastehe... Zwar würde auch die Möglichkeit bestehen das Sie dann merken würde das es evtl garnicht so schlimm ist, aber die Spekulation hebt die Gewissheit nunmal nicht auf...

Was bleibt dann noch übrig?
Es akzeptieren und hinnehmen und darauf hoffen das die Liebe in ihrem Herzen ihre Kraft stärkt.
Aber das wird wohl kaum passieren, wenn sie selbst schon sagt das sie Mutter "immer" was gegen mich haben wird und es nie akzeptieren wird... muss ich vielleicht einfach einsehen so schwer es mir fällt das ich verloren habe....
 
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