Schule Uni und Stress

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Hallo Leute!
Eigentlich wollte ich jetzt schlafen, aber ich liege den Tränen nahe am Bett. Ich bin einerseits müde, also sorry wenn was nicht so blendend formuliert ist, andererseits von ich hell wach.

Eigentlich das erste Mal heute, ich schlafe in letzter Zeit, oder genauer seit diesem Semester nicht mehr so lange...
Heute war ein besonderer Tag. Meine Eltern kamen aus dem Urlaub zurück. Ich bin student und hatte Kurse auf der Uni also bin ich nicht mit sondern daheim geblieben und habe versucht alles zu pflegen. Warum erzähle ich das?
Ich kam gerade zur Tür rein, nachdem ich das Auto ab gestellt habe nachdem ich meine Eltern ab geholt habe und es kommt gleich Kritik von Papa. Dass die Abdeckung der Orchideen verrutscht ist, dass der Staubsauger nicht perfekt da steht (sondern 10cm weiter nach hinten gehört). Das war gerade bissi zu viel...

Zu mir... Ich studiere jetzt im 4ten Semester Wirtschaftsinformatik und bin sehr engagiert und durste sehr nach Wissen. Dieses Semester habe ich 30 ETCS vor, was dem SOLL entspricht... Also nichts außer gewöhnliches... Ich will hakt gut sein und viel verstehen... Ich meine damit, dass ich nicht schlecht bin, sondern zu einen der besten gehöre.

Vielleicht trotz meines Engagements oder wegen dem großen Anteil an Gruppenarbeit dieses Semesters besteht der Tag aus lernen (was viel am Computer ist) und auf die Uni fahren (1h pro Richtung, an manchen Tagen fahre ich aber 2 Mal auf die Uni, weil die Kurse nicht so für Pfaden passen...

Ich habe also wirklich wenig Freizeit, aber irgendwie habe ich durch die Weiche allein sein, oder eben durch die Zusammenkunft heute gemerkt, dass ich das nicht kann...

Mit meiner Freundin (Fernbeziehung) läuft es aus meiner Sucht auch nicht gerade rund (aber wenn, dann erkläre ich das morgen). Die Kurzfassung ist wohl, dass ich dir Nähe (auch auf rein Freundschaftlicher Basis) vermisse. Ich hab keine Person, die ich öfter sehe, die ich drücken kann und da ich meine Freundin nicht oft sehe ist das schwer zu kompensieren.

Ich wollte mir das einfach von der Seele schreiben in der Hoffnung, dass ich einerseits besser schlafen kann, andererseits der Stress besser wird.

Das ich mit meiner Freundin über Facebook schreibe bin ich da auch für Kollegen erreichbar die mich oft Sachen fragen... Dadurch bin ich quasi immer von 7-22 sehr schnell erreichbar... Was im Bezug auf Freundin gut ist, aber so geht auch effektiv jede Freizeit drauf.

Ich weiß noch nicht, wie ich einen Gang zurück treten kann, wer mir dabei helfen kann oder so was, aber ich weiß ich muss 2 Gänge zurück....

Ich hoffe der Text ist nicht zu negativ und ihr habt ein paar Ideen!
Ich wünsche euch eine schöne Nacht und bis morgen :grin:
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Wie sieht es mit einem Umzug in die uni-Stadt aus? Würde dir 2std mehr Freizeit geben (oder kannst du da gut abschalten unterwegs? )

Den Kollegen auf fb würde ich nicht mehr direkt antworten, sondern vielleicht 1x/tag (oder alle 2 tage...), einfach, wenn es dich stresst. Nur weil du online bist, musst du ja nicht allen direkt antworten, wenn es gerade nicht passt.
 

Benutzer121323 

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[...]Eigentlich das erste Mal heute, ich schlafe in letzter Zeit, oder genauer seit diesem Semester nicht mehr so lange...
Heute war ein besonderer Tag. [...]
Weshalb schläfst du wenig? Lernst du noch so spät? Oder hast du keinen freien Kopf?

[...]Ich will hakt gut sein und viel verstehen... Ich meine damit, dass ich nicht schlecht bin, sondern zu einen der besten gehöre.[...]
Hast du dir schon überlegt, deinen Lernprozess zu optimieren? Bzw. hast du herausgefunden, welche Art von lernen dir besonders liegt? Versucht du dir Fragen zu überlegen, was an der Klausur dran kommen könnte? Es gibt ja den Spruch "20 % Aufwand und 80 % Ertrag. Meiner Meinung nach hat es etwas an sich. Um ne 1 zu erreichen braucht es nicht nur Wissen, sondern auch ne gute Tagesform (Ausgeschlafen, keine Flüchtigkeitsfehler etc).

Bin momentan selbst an der Masterarbeit dran (man dürfte meinen ich hab nun genügen Erfahrung damit) und habe auch schon planlos mit etwas begonnen. Hätte ich mir am Anfang Fragen überlegt, wäre ich viel effizienter gewesen. Wenn man sich hinterfragt, dann gibt es wohl bei vielen Studenten die Möglichkeit, die Arbeit zu optimieren.

[...]Vielleicht trotz meines Engagements oder wegen dem großen Anteil an Gruppenarbeit dieses Semesters besteht der Tag aus lernen (was viel am Computer ist) und auf die Uni fahren (1h pro Richtung, an manchen Tagen fahre ich aber 2 Mal auf die Uni, weil die Kurse nicht so für Pfaden passen...[...]
Gibt es nicht die Möglichkeit an der Uni in Bibliothek zu gehen? Dann hast du schon einmal deinen Zeit etwas optimiert. Wie sieht die Aufgabenverteilung der Gruppenarbeiten aus? Verteilt ihr klar Aufgabenteile?

[...]Das ich mit meiner Freundin über Facebook schreibe bin ich da auch für Kollegen erreichbar die mich oft Sachen fragen... Dadurch bin ich quasi immer von 7-22 sehr schnell erreichbar... Was im Bezug auf Freundin gut ist, aber so geht auch effektiv jede Freizeit drauf.[...]
Natürlich ist es schön mit der Freundin zu schreiben, vor allem wenn man eine Fernbeziehung hat. (Hab selbst eine) Jedoch wäre es nicht schöner, wenn man sagt, dass man einmal am Tag telefoniert / skypt? Durch den Tag würde man dann schreiben, wenn man Zeit/Lust hat. Für mich liest sich das Ganze, als wärst du während der Uni auch immer erreichbar und wirst dadurch abgelenkt, hat dies was?
 
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Benutzer90869  (27)

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Du solltest deine Eltern besuchen, nicht sie dich. Die Nörgelei deines Vaters ist maßlos übertrieben. Er hat wohl überhaupt keine Ahnung wie schmutzig und unordentlich die meisten Studenten-WGs aussehen.

Dann zu Uni-Stress: 30 CP sind normal, das Pensum versuche ich auch einzuhalten. Ich mache mir allerdings keinen so großen Stress, da das absolut nichts bringt. Die besten Jobs bekommen oft später eben nicht die besten Absolventen, sondern die, die vielleicht nur noch akzeptable Leistungen vorweisen können aber viele Kontakte neben der Uni gesammelt haben. Daher ist ein kurzes Praktikum in einem namhaften Betrieb ist deutlich mehr Wert als eine 1,0 bei einem renomierten Professor. Verbleibsstudien belegen das Noten unwichtig sind, solange sie nicht sehr schlecht ausfallen.

Und was das Wissen angeht: Bitte frag mal Leute aus dem Arbeitsleben, wie viel die von ihrem Studium gebrauchen können oder noch wissen. Du wirst erstaunt sein. Der Hochschulabschluss dient nur dazu, dass man sagen kann, man hat studiert und ist klug (Akademiker). Die wirkliche Praxis deckt die Uni ja wenig bis gar nicht ab.

Das Bachelorzeugnis ist für Arbeitnehmer zudem ebenso wenig interessant wie das Abiturzeugnis, wenn man darüber hinaus noch einen Master gemacht hat, was die meisten ja machen und auch empfehlenswert ist. Deine Bachelornote ist wie deine Abinote: Du wirst sie zur Zulassung brauchen und danach fragt kein Mensch mehr danach.
 

Benutzer151301 

Öfter im Forum
Mir hat es in meiner ersten persönlichen krise in meinem Studium sehr geholfen bei meinen Eltern auszuziehen. Erst in me wg, und jetzt wohn ich allein. Das hat den großen Vorteil, dass niemand sa ist, der meine Wohnung kritisiert wenn ich grade andere Prioritäten setzen muss (also Uni/lernen oder Freundin). Und ich kann die Freizeit hier in der Uni Stadt auch deutlich bewusster nutzen, hab auch andere/bessere Hobby Möglichkeiten.

So wie es mir scheint, hast du eigentlich ein wenig ein selbst gemachtes Problem - du sagst du schaffst es nicht die anfragen deiner Kollegen abzulehnen. Da musst du ihnen Grenzen setzen und dir selbst zeitlich und mengenmäßig beschränken wie viel du für andere bereit bist zu tun. Deine Zeit bewusster zu leben wenn du nicht für Uni arbeitest ist wichtig damit du in der Freizeit auch den Ausgleich bekommst den du brauchst.
 
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Wie sieht es mit einem Umzug in die uni-Stadt aus?

Ich lebe in der Stadt, in der die Uni ist. Ich fahre mit dem Bus 10 Minuten, mit der Straßenbahn 20 min, gehe etwa 5 Minuten zum Bus und brauche 10 min zum Hörsaal. Der Rest sind Pufferzeiten.

Weshalb schläfst du wenig? Lernst du noch so spät? Oder hast du keinen freien Kopf?

Unterbewusst wird mir manches, was wenig in meinem Einflussbereich ist mir sorgen machen.

Hast du dir schon überlegt, deinen Lernprozess zu optimieren? Bzw. hast du herausgefunden, welche Art von lernen dir besonders liegt?

Das schöne ist, dass ichnmirnviel merke, wenn ich was 2 Mal mehr oder weniger konzentriert durch lese. Das Zeitaufwendige sind Hausübungen und Projekte.

Wie sieht die Aufgabenverteilung der Gruppenarbeiten aus?

Die meisten sind nicht qualifiziert genug, um den Kurs (6 ETCS) zu schaffen. In unserem Studium gibt es kaum Abhängigkeiten und Programmieren können nicht viele. Ich bin auch noch nicht da, wo ich persönlich hin möchte, aber ich bin da, wo andere sagen, dass es ganz andere Spären sind.... Und ja, Aufteilung in anderen Kursen passt, aber hier geht einfach nichts weiter, was mich sicherlich stresst....

Jedoch wäre es nicht schöner, wenn man sagt, dass man einmal am Tag telefoniert / skypt?

Meine Freundin wohnt im Sommer in einem Haus, wo sie nur übers Handy Internet hat und so schlechten Empfang, dass Telefonieren im Haus nicht geht. Ja, es wäre toll, geht aber leider nicht.

Und was das Wissen angeht: Bitte frag mal Leute aus dem Arbeitsleben, wie viel die von ihrem Studium gebrauchen können oder noch wissen

Naja, gerade in der Softwareentwicklung werden die Grundtechniken vermittelt, also schätze ich, dass das notwendig ist :zwinker:

Deine Zeit bewusster zu leben wenn du nicht für Uni arbeitest ist wichtig damit du in der Freizeit auch den Ausgleich bekommst den du brauchst.

Das ist, genauso wie das "abblitzen lassen" leichter gesagt als getan, aber das muss wohl sein

Danke für die raschen Antworten! Ich hoffe ich schaffe viel um zu setzten :smile:
[DOUBLEPOST=1431495228,1431495139][/DOUBLEPOST]Eine wichtige Sache: Ich versteht mich mit vielen von der Uni gut, hab aber insgesamt keinen großen Freundeskreis
 

Benutzer68742 

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Ich lebe in der Stadt, in der die Uni ist. Ich fahre mit dem Bus 10 Minuten, mit der Straßenbahn 20 min, gehe etwa 5 Minuten zum Bus und brauche 10 min zum Hörsaal. Der Rest sind Pufferzeiten.

Ich würde einen Auszug dennoch in Erwägung ziehen, allein aus Stress- bzw. Anti-Stress-Gründen. Und natürlich, um näher an der Uni zu sein (ich brauchte z.B. 15 min. zu Fuß oder mit dem Bus, mit dem Fahrrad noch weniger). Klar würden dann vermutlich die Eltern mit rausgeschmissenem Geld argumentieren, wenn man in derselben Stadt wohnt usw., aber eine eigene Wohnung ist halt auch ein guter Rückzugsort und ein wichtiger Schritt ins "Erwachsenenleben". (Mal davon abgesehen, dass die dann sämtliche Orchideenabdeckungen der Welt am A*** vorbeigehen können :grin:)

Ich selbst hatte zum Glück kein Stress mit irgendwelchen Punkten (alter Studiengang, Magister), aber dafür musste ich halt nebenher immer arbeiten. Das Studentenleben, das man so aus Vorurteilen kennt, ist halt in der Realität kaum anzutreffen. Student sein ist in Wahrheit ein Rund-um-die-Uhr-und-am-Wochenende-Job, was viele, die nie studiert haben, einfach nicht nachvollziehen können.
 
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MarSara MarSara : Das war auch nur Eibe Ausnahme, weil meine Eltern auf Urlaub waren... Sonst muss ich mich eh nicht darum kümmern...
 

Benutzer68742 

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MarSara MarSara : Das war auch nur Eibe Ausnahme, weil meine Eltern auf Urlaub waren... Sonst muss ich mich eh nicht darum kümmern...
Da es ja eher nicht so klingt, als wolltest du ausziehen :zwinker: mal ein anderer Vorschlag bzw. Taktik in Bezug auf Facebook:
lerne ein gewisses Pensum oder für einen gewissen Zeitraum und gebe dir dann 10 min. Zeit, um bei Facebook reinzugucken und Sachen zu beantworten, wenn nötig. Mir hat dieses etappenweise Lernen/Schreiben mit kleinen Auszeiten/Belohungen zwischendurch z.B. beim Schreiben der Magisterarbeit sehr geholfen. Auch wenn ich eine Frau bin und deswegen ja multitaskingfähig sein sollte^^: parallel Dinge zu erledigen kann auch stressig sein.
Wenn du in der Leiste Facebook blinken siehst, obwohl du gerade lernst, dann guckst du "mal kurz" bei FB rein und bist mit den Gedanken völlig aus dem Lernthema und klickst dich dann wieder zurück und fragst dich ständig: wo war ich jetzt noch mal stehengeblieben?
 
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lerne ein gewisses Pensum oder für einen gewissen Zeitraum und gebe dir dann 10 min. Zeit, um bei Facebook reinzugucken und Sachen zu beantworten, wenn nötig

Das schöne ist, dass ich in meinen Lernphasen eigentlich ungestört bin und mich auf Facebook auch nicht ab lenken lasse. Erst am Abend, wenn die Studenten wach werden, kommt dann mehr. Ich versuche ab jetzt nur mehr von Mo bis Sa von 8-18 erreichbar zu sein und den Rest die Uni mehr fern zu halten als bisher
parallel Dinge zu erledigen kann auch stressig sein.
Da hast du sicherlich recht ^^
wo war ich jetzt noch mal stehengeblieben?
Vor dem Problem stehe ich ehrlich gesagt selten...
Danke für deine schnelle Antwort! Meine ist jetzt auch wieder etwas ausführlicher :zwinker:
Wenn ich was konzentriert mache, so viel Disziplin habe ich, lasse ich mich sich nicht ab lenken. Da ist nur meine Freundin Eibe Ausnahme und die stört mich nicht :smile: Sonst würde ich dem Messenger nicht auf machen in Windows.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das Studentenleben, das man so aus Vorurteilen kennt, ist halt in der Realität kaum anzutreffen. Student sein ist in Wahrheit ein Rund-um-die-Uhr-und-am-Wochenende-Job, was viele, die nie studiert haben, einfach nicht nachvollziehen können.
das sehe ich ganz genauso.das studium ist für mich persönlich sogar die bisher härteste zeit meines lebens-obwohl ich schon einige recht anstrengende jobs hatte.aber der ständige leistungsdruck,das gefühl nie feierabend zu haben,weil immer was anliegt ,macht es zusammen mit meinem perfektionismus und der tatsache,dass ich chronisch krank bin und somit im studium behindert,extrem hart.so gestresst hab ich mich bei jobs nie,weil man da eben (zumindest idR oder meist) feste arbeitszeiten hat und nicht das gefühl,es gäbe rund um die uhr was zu tun.

um zum thema des threads noch was hilfreiches zu sagen:dieser stress hat mich schwer krank gemascht,sprich burnout-der,den ich durchs studium hatte,dauerte über ein halbes jahr.mir gings so mies,ich konnte gar nichts mehr ausser rumliegen und mich ausruhen.daher rate ich dem TE,unbedingt maßnahmen zur stressreduzierung durchzuziehen und für ausgleich (zb durch sport) zu sorgen.alles andere ist sich selbst gegenüber unvernünftig und zu riskant.diese lektion hab ich auf die harte tour gelernt-das war wohl nötig..
[DOUBLEPOST=1431525868,1431525781][/DOUBLEPOST]
Wenn ich was konzentriert mache, so viel Disziplin habe ich, lasse ich mich sich nicht ab lenken.
da hast du im vergleich zu mir übrigens großes glück.^^ich hab nämlich ADHS und bei mir ist konzentration daher glückssache-da hilft einem disziplin auch nicht.
 
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das sehe ich ganz genauso.das studium ist für mich persönlich sogar die bisher härteste zeit meines lebens-obwohl ich schon einige recht anstrengende jobs hatte

Das kenne ich auch. Ein paar Mal im Monat ein freier Vormittag ist schon sehr viel. Einerseits mache ich das gerne, weil das es ich mache mich persönlich sehr interessiert und ein Großteil quasi ich auch als Hobby betreibe.
daher rate ich dem TE,unbedingt maßnahmen zur stressreduzierung durchzuziehen und für ausgleich (zb durch sport) zu sorgen.alles andere ist sich selbst gegenüber unvernünftig und zu riskant

Das wie ist immer leichter. Heute am Vormittag (also bis 10:00) hab ich mir Pause gegönnt, weil ich ja merke, dass es mir nicht so gut geht. Bin auf die Uni gefahren (11:00), hab dort gegessen und eine Vorlesung (12-13:30). Um 14:20 oder so war ich dann daheim, hab kurz geduscht und mir was durch gelesen für die Uni, 20 Minuten fern gesehen und bin jetzt wieder am Weg zur Uni, wo ich von 17:00-20:30 einen Kurs habe. Heute ist mit dem 2 Mal auf die Uni fahren extremer, aber trotzdem...

Bei meinem Studien gibt es keine Abhängigkeiten. Das belastet mich sehr, denn in einen Kurs für Fortgeschrittene sind Leute drinnen, die keine Ahnung haben. Da gibt es keine Teamarbeit, weil die Qualifikation fehlt.

Und 30 ETCS sind nicht 30 ETCS: Es gibt 3 ETCS Kurse da sind 5 schon genug für ein Semester, andere davon könnte man 12 nehmen. Das macht es auch so unabschätzbar. Dadurch noch die "Belastung" durch unqualifizierte Studenten :/ Leider begünstigt das das Curriculum...

Vielleicht habt ihr mit bekommen, ich beschäftige mich echt gern mit der Materie. Ja, ich hätte gerne etwas mehr Freizeit und ausreichend qualifizierte Kollegen (ich weiß, eine geschaffte Klausur sagt nicht viel aus, aber besser als nichts)
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Den Stress machst du dir doch selbst und ich verstehe es nicht. Ich studiere auch, inzwischen im Master, und finde das bis auf die wenigen Prüfungswochen ziemlich entspannt. Wenn man natürlich nach Perfektionismus strebt und sich einbildet, man müsse ständig für die anderen Studenten erreichbar sein, dann stimmt da was nicht. So eine Erreichbarkeit hat bei uns gerade mal eine einzige Professorin, ansonsten antwortet selten irgendwer binnen eines Tages und Studenten schon gar nicht.

Ich finde es auch etwas anmaßend, wie du über deine Kommilitonen sprichst. Nur weil du so engagiert bist, heißt das doch nicht, dass andere es auch sein müssen. Für Gruppenarbeiten solltest du dir halt Leute suchen, die deiner Meinung nach genug Wissen mitbringen. Ansonsten bringt es das so mit sich, dass du z.B. in einer Fünfergruppe auch mal ein, zwei Leute dabei hast, deren Arbeit du teils mitmachen musst, weil sie es nicht können oder wollen. Damit muss man leben.
 
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M Maria88 : Das mit dem ständigen erreichen ist nicht Absicht, ich antworte halt auf Nachrichten die kommen.
Ich finde es auch etwas anmaßend, wie du über deine Kommilitonen sprichst.
Das kommt davon, das du sie nicht kennst :zwinker:

Wir haben SW 1 und SW 2. Logisch darauf folgend ist SE 1 und als Abschluss PJSE.

Jetzt sitze ich mit Leuten in PJSE, die gerade im zweiten Ablauf SW 1 geschafft haben, eine Ignoranz an den Tag legen und "kann ich im ersten Versuch nicht, mach ich nicht" Mentalität haben. Sie haben, was ich nicht verstehen kann, sich kein Interesse das zu schaffen. Aussuchen ist so eine Sache, wir wurden zu geteilt.

Ich weiß nicht, wie es bei deinem Studium aus sieht, aber bei und lasten Gruppenarbeiten alle Mitglieder ziemlich aus. Viele nehmen als Ausrede, dass sie nebenbei arbeiten.

Wo ich kann, arbeite ich eh mit Leuten die ich kenne zusammen. Aber so? Das ist unkollegial... Nicht das nötigste machen...
 

Benutzer121323 

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Off-Topic:
Was ist SW1, SW2, SE1 und PJSE? Versuch einmal so wenige Abkürzungen zu verwenden wie möglich


Wie arbeitet ihr denn? Überlegt ihr euch genau, was für Gebiete es gibt? Wie sieht die Zuteilung aus, wird die nach Stärken und Schwächen vorgenommen? Zeitplan mit wöchentlichen Tasks? Wöchentliche Meetings? Nutzt ihr Repository? Hab ihr einen Gruppenleiter, der auch mal sein Maul aufreisst?

Viele Gruppenarbeiten scheitern an der Kommunikation und den unterschiedlichen Kommunikationsmitteln.

Solche Leute wirst du auch im Arbeitsleben antreffen, da lege ich sogar meine Hand ins Feuer.
 
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moonsun moonsun : Ich dachte es interessiert nur die Folge
  • SW 1: Programmieren bis Objekte
  • SW 2: Vertiefung der Programmierung. Patterns usw.
  • SE: Die Erstellung großer Projekte
  • PJSE: Ein Programm planen und erstellen (In SW gab es Übungen, hier ist es 1 großes Projekt)
Wir müssen in Scrum arbeiten. Zuteilung -> Jeder nimmt eine Aufgabe auf den Aufgabenpool. Aber seit Semesteranfang ist nur meine erste Aufgabe fertig geworden, weil sie anderen nicht viel Zeit in die Android APP Entwicklung stecken (wollen). Also seit 3 Wochen ist nichts weiter gegangen.

Am Anfang habe ich (weil ich doch die meiste Erfahrung habe) habe ich probier das ganze zu führen, aber keiner will genug Zeit investieren.

Wie gesagt, ich habe so auch schon kaum Freizeit und wegen dieses Projektes werde ich oft gefragt....

"Ich kann SVN am Mac nicht verwenden" - "Frag den Tutor" Passiert nichts....

Ich habe probiert das Maul auf zu reißen, aber keiner Investiert genug Zeit, alles wird erst am Schluss gemacht, was sich nicht aus gehen kann. Es kommt keine Rückmeldung. Am Abend vor Abgabe dann wirkliche Anfängerfragen, die eigentlich eine Woche davor hätte kommen sollen. Ich hab so schon keine Freizeit... Ich kann da nicht mehr über nehmen..

In der Arbeit habe ich wenigstens Leute am gleichen Ort die Zeit investieren MÜSSEN....


Ich hoffe das waren nicht zu viele unnötige Details
 

Benutzer90869  (27)

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Naja, gerade in der Softwareentwicklung werden die Grundtechniken vermittelt, also schätze ich, dass das notwendig ist

Trotzdem, es ist nur ein Bruchteil vom Studium, was du nachher wirklich brauchst. Das eigentliche Lernen beginnt erst mit dem Job nach der Uni. Weil man sich da oft komplett neu einarbeiten muss und kaum was von der Uni gebrauchen kann, verlangen ja viele Arbeitgeber die Bereitschaft für ein kostenloses Praktikum zuvor.
 
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Trotzdem, es ist nur ein Bruchteil vom Studium, was du nachher wirklich brauchst.

Stimmt, was man in der Arbeitswelt braucht ist viel mehr, als man im Studium braucht, jedenfalls hab ich das bei meinem Ferialjob bemerkt. Viel ist nur interessant, aber man braucht so vieles :grin:
[DOUBLEPOST=1431586355,1431580438][/DOUBLEPOST]Ich bin gerade am Computer gesessen und habe einen LVA Leiter gefragt, ob er Tipps hat (also eine Mail verfasst) und ich war da total unruhig.
Im Brustkorb hats gedrückt, ich war unruhig... So schlimm ist es erst seit ein paar Tagen...
Kann man sich sowas einreden?
Ich mag das nicht haben :frown:
 

Benutzer116075 

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Hey,

wenn du selbst merkst, dass du dich gestresst fühlst und dir Sachen zuviel werden, dann musst du was an deinem Alltag und deinem Lern- und Freizeitverhalten verändern.
Muss ja nicht heißen, dass du dein Studium vernachlässigst... aber du solltest dir mehr Zeit zum Entspannen und für Hobbies schaffen. Das braucht jeder - in Studium und später im Beruf. Natürlich ist ein guter Studienabschluss wichtig und erstrebenswert..aber immer bei den Allerbesten sein zu wollen und wenig Spaß am Leben zu haben, ist auch nicht gesund und zielführend.

Überlege dir, wann du dir am Tag bewusst Zeit für dich nimmst. Zum Abschalten, zum Spaß haben, zum Enstapnnen...
Mach Sport als Ausgleich zur Arbeit/zum Lernen ... geh zum Beispiel Laufen.. da bist du gleichzeitig in der Sonne und in der Natur. Nimm dir Zeit für ein Hobbie.. wenn du keins hast, such dir eins.
Wenn du mehrmals am Tag zur Uni und wieder zurück nach Hause fährst, nutz die Pausenzeiten auch mal anders als zum Lernen.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Wegen des Handyempfangs deiner Freundin: sie könnte sich zum telefonieren mit dir ein Prepqid-Hady mit günstigen Konditionen holen (und ihr vlt nach Absprache telefonieren, damit sie nicht mit 2 Handys rumlaufen muss.)

Fb-Nachrichten von Kommilitonen würde ich unabhängig von deren Ankunft nur noch zu bestimmten Zeiten beantworten, den Rest später, einfach einmal am Tag in einem bestimmten Zeitfenster. Du bist ja keine Hotline...
 
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