Uni Katastrophale....

Benutzer33941 

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@ bike:

Sorry, dass du da was falsch verstanden hast. Ich nehm eigentlich sehr wenig auseinander ich beziehe nur zu Vorwürfen oder einzelnen Meinungen Stellung. Da ist ein Unterschied.
Ich nehme alle Tipps und Tricks dankend entgegen und versuche sie zu beherzigen.
Ja ich lerne jede Menge Leute kennen, mehr oder weniger, 2 davon haben sich auch schon als "falsche Schlangen" entpuppt und was mit dem Rest jetzt weiter passiert wird die Zeit zeigen.

Aber das genau ist ja das Problem was ich habe. Meistens (eher gesagt immer) entwickelt sich nichts aus den Unibekanntschaften.
Man sieht sich hier und da, aber das wars und wie soll ich da einen neuen Freundeskreis aufbauen?
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
ich glaub du hast was falsch verstanden.

du musst nicht glauben das jemand über dich lacht oder sonstwas weil das tun nur leute die dich kennen. also hast du nichts zu verlieren
 

Benutzer16086 

Verbringt hier viel Zeit
inwiefern waren die Mädels "falsche Schlangen"?
ja, das was du beschreibst ist normaler Smalltalk. aber nicht jeder mag diese langweilige Konversation.
mich nervt es auch, wenn ich so ausgefragt werde. :grrr:
gibt es in deinen Studiengang nicht Mädels, denen es so ähnlich geht wie dir?
du bist doch bestimmt nicht die einzige, die öfter mal alleine ist. wenn du meinst, dass es zu schwer ist in bereits bestehende Cliquen zu kommen, dann würde ich mich auf einzelne Personen konzentrieren. und es gibt BESTIMMT jemanden, der passend wäre.
 

Benutzer33941 

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@ Sad Nessie:
Ja ich mag es überhaupt nicht mit langweiligem Small Talk zugetextet zu werden, aber irgendwie muss man ja jemanden kennenlernen. Da kann ich ja wohl keine hochtrabenden Konversationen mit den Leuten führen.

Ja sicher gibt es die passenden Menschen bestimmt gibt es auch meinen Mr Right, das Problem an der Sache ist finde diese Menschen!
Die haben es ja nun nicht auf der Strin stehen das sie zu mir passen. Ja und da denk ich mir zuerst "Jo die sieht schonmal so aus als könnten wir zusammen passen". Dann fasse ich mir oft ein Herz und sag mal Hallo und dann kommt vielleicht auch so ne Art Small Talk zustande. Bloß über das hinaus geht es meist nicht. Viele von den Leuten die ich anspreche, versuche ich auch beim nächsten Mal im gewusel wiederzufinden, doch manche bleiben im Uni-Nirvana verschollen......
Die die nicht verschollen sind, reagieren oft beim nächsten wiedersehen ganz anders als sie es noch damals getan haben.

Hmmm tja und so Situationen die ganz häufig passieren machen mir dann eben nicht mehr großen Mut.....

du musst nicht glauben das jemand über dich lacht oder sonstwas weil das tun nur leute die dich kennen. also hast du nichts zu verlieren

Also Leute die mich kennen die lachen über mich wenn ich hinfallen würde oder mich in nem Sportverein zum Horst mache oder sonstwas? Ach du Schreck, na Gott sei dank sind die Leute die ich noch als "meine Freunde" bezeichnen würde nicht so assozial.
Also ich kannte /kenne die meisten aus dem Tutorium leider bis heute nicht aber ich hab sie vor 2 Wochen sehr kräftig lachen gehört. Taub bin ich dann doch nicht.....Finde deine Aussage irgendwie nen bisschen unlogisch, aber egal.
 

Benutzer11452 

Verbringt hier viel Zeit
SunnyBee85 schrieb:
[...] Ja und da denk ich mir zuerst "Jo die sieht schonmal so aus als könnten wir zusammen passen". [...]

Tja, da sind leider schon zuviel Gedanken, die du dir da machst. Ich hab in einem Matheaufbaukurs zufällig jmd kennengelernt, von dem ich äußerlich niemals gedacht hätte, dass ich jemals was mit ihm zu tun haben würde. Doch das Schicksal hat mich eines besseren belehrt, der Typ ist jetzt n ziemlich guter Kumpel von mir, wenn nicht mehr... :zwinker:

Nur so als kleiner Denkanstoß.
 

Benutzer33941 

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@ AquaOne:

Hmmm okay, touche....

jaja ich weiß... ich hab auch sehr unterschiedliche Bekanntschaften geschlossen, Bekannte muss man ja nicht heiraten und kann man nie genug haben.
Aber ich muss schon sagen, dass es bei Mädels doch oft so ist, das wer schonmal ähnlich vom Outlook ist auch miteinander rumhängt.
Also die Reste meines Freundeskreises (oh yeah das hört sich wirklich schlimm an ;-)) sind mir irgendwie schon ähnlich.

Naja wollte jetzt aber keine Studie über Klamottenwahl im Freundeskreis anstoßen.....zurück zu Lück..... :smile:
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
du weißt schon das zwischen kennen und befreundet sein ein unterschied besteht?

ich glaub nicht das du verstehst was ich meine...

es lacht keiner böswillig über dich der für ne freundschaft in frage kommt. und sorry wenn du ausrutscht und dann ausiehst wie ne figur aus nem manga dann lachen die leute mit dir. wenn du nicht über dich selbst lachen kannst tust mir leid.

ich mein du willst irgendwie immer perfekt sein kommt mir so vor und versagst dabei weil niemand perfekt ist...

naja du hast aber vollkommen recht du findest sicher viele freunde auf deine art. hat ja bisher auch super funktioniert.
 

Benutzer33941 

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@ Reliant:

Okay, wir atmen ein und wieder aus ....OOOOOOMmmmmmm :rolleyes2

So, also nochmal von vorne und zum mitschreiben.
Ich weiß das es einen Unterschied zwischen "kennen" und "befreundet" gibt. Deswegen habe ich letztens diesen Thread eröffnet. Ist er nicht schön?
Ich habe gesagt, das ich einen "bad Day" hatte, der war aber nicht irgendeiner sonder der auf den ich viele Hoffnungen gelegt habe, weil ich immer nur Leute "kenne"nlerne aber ich mich irgendwie nicht mit ihnen richtig "befreunden" kann.

Und wenn du den Thread mal an der Stelle angefangen hättest zu lesen, dann würden wir uns nicht zum 3. Mal über dasselbe unterhalten.

es lacht keiner böswillig über dich der für ne freundschaft in frage kommt. und sorry wenn du ausrutscht und dann ausiehst wie ne figur aus nem manga dann lachen die leute mit dir. wenn du nicht über dich selbst lachen kannst tust mir leid.

Es war einmal...... viele viele Leute die sich alle ganz doll lieb hatten.:gruppe:
Aber ich muss dich leider aus dieser Märchenillusion befreien, weil es leider nicht alle Menschen gut mit einem meinen. Ich glaube kaum, dass sie sich mit mir gefreut haben, das ne dicke kuh die sie nicht mal kennen sich auf den Arsch gelegt hat. Und weil das alles so lustig ist lassen wir sie am besten auch noch liegen und helfen ihr nicht auf...

Und nein ich konnte nicht mehr drüber lachen. Und ehrlich wenn bei dir was wichtiges schief gegangen ist und du sowieso enttäuscht und noch geschockt bist und du auf die Fresse fliegst, dann möchte ich sehen wie dir dann zu lachen zu Mute ist..... :grrr:


Und ja ich bin eine Pefektionistin und das war ich schon immer. Und nur der Perfektionismus hat es geschafft das ich an einer sehr begehrten Uni studiere. Ich find am perfektionistisch sein nichts schlimmes.
Dafür das ich aber in meiner Seele immer perfektionistisch bin geht im Moment einfach zu viel schief und darüber will ich hier ja reden und grad krieg ich echt ne krise.... :cry:
 

Benutzer12784  (40)

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wow der perfektionismus hat dich einsam und allein an ne top uni gebracht...

nun wer das glück sucht der schiebt es in weite ferne und wirds nie finden weil er das was in der nähe liegt übersieht. und genauso gehts dir. du versuchst krampfhaft alles perfekt und richtig zu machen, und stößt alle menchen weg, weil du so hilflos anbiedernd auf sie zugehst. da ist null selbstbewusstsein dahinter. im gegenteil das heißt du willst das alle anderen es für dich richten. wenn du freunde hast wird alles besser. aber es muss besser werden damit du freunde bekommst.

ich hab freunde die haben 120, 130 kilo und machen sport und nehmens halt mit humor das sies nicht gleich sogut schaffen wie alle anderen. und die heulen nicht permanent rum wie schrecklich doch die welt ist.
und oh wunder die bekommens auch hin leute kennenzulernen.

willst du dich jetzt ewig an der vergangenheit festhalten? damals war alles so toll... na und scheiß drauf das leben geht weiter, entweder du fängst langsam an raus zu gehen und zu leben oder du bleibst weiter dabei in nem forum anderen menschen was vorzuheulen um die illusion zu bekommen das irgendwer mit dir mitleidet, für den du aber nicht mehr bist als ein paar zeichen im virtuellen raum.

wieso denkst du hattest du nen bad day? weil du nicht locker sein kannst. weil du nicht sagen kannst das du so glücklich bist wie du bist. weil du lieber die verantwortung auf andere abwälzt (der tutor ist schuld, wenn ich mal freunde habe usw)

und ein lachen über sich selbst macht einen gleichmal sympatisch. niemand will einen perfekten roboter haben der sich zu ernst nimmt.

ist mir auch schon passiert das mir ne tanzpartnerin beim vortanzen die hand fast ausgerenkt hat und ich deswegen gefallen bin. da hat auch der ganze saal gelacht. na und dann steht man wieder auf verbeugt sich lächelt und das ganze ist gegessen.

aber das kannst du nicht, dafür bist du zu wichtig, niemand darf über dich lachen denn das ist ein frevel...
 

Benutzer33941 

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@Reliant:

Habe deine Meinung zur Kenntnis genommen.
Lass jetzt mal andere ihre schreiben.
Bringt ja alles nichts irgendwie.
 
S

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Hallo!

Da hast du wohl wirklich einen total beschissenen tag gehabt! :wuerg: und ich kann auch verstehen, dass du in deiner situation nicht mitlachen konntest. ich stelle mir den haufen brüllender mädels gerade vor...

ich kann die ganzen guten tipps, die hier stehen nur unterschreiben! trau dich was! dich kennt keiner! (und diese paar mädels kannst du ja jetzt wohl getrost ignorieren)
ich studiere ebenfalls ein fach mit 98% frauenquote und auch sehr vielen tussen :kiss: (ich kenne da eigentlich nur einen studiengang auf den das zutrifft :zwinker: ) ich habe damals allerdings nicht nur die ersti-woche verpasst, sondern sogar die ersten drei wochen uni, denn ich bin nachgerückt.

und ich kann wirklich nur sagen: noch ist es wirklich nicht zu spät! nach drei wochen kam ich mir wirklich komisch vor, ich hatte das gefühl, nur noch "die reste" abzubekommen und habe viele grüppchen gesehen, bei denen ich gerne "mitgemacht" hätte.

aber ich habe es mir zur aufgabe gemacht, aus mir raus zu gehen und leute kennenzulernen. ich habe in übungsgruppen, seminaren, vorlesungen etc. einfach ganz blöd die leute angesprochen die neben mir saßen und belanglose dinge gefragt wie "zählt diese vorlesung zu dem und dem bereich?" "bin ich hier richtig zu so und so?" entweder kam eine kurze antwort und die person drehte sich weg, oder ich bekam eine normale antwort und es entwickelte sich ein gespräch. (zur not zählte auch immer die geschichte vom armen nachrücker, der überhaupt nichts peilt geschweige denn findet.)in der nächsten vorlesung sah man dann diese leute wieder irgendwo oder man hat halt gefragt "gehst du jetzt auch da und da hin?"
ich habe mich auch vorwiegend zu leuten gesetzt, die allein irgendwo saßen, oder zumindest nicht in riesen grüppchen. und nach einem "ist hier noch frei?" kommt dann meist schon mehr als ein nicken. und wenn nicht musst du halt die initiative ergreifen! irgendwann findest du jemand der auf deine frage "gehst du heute auch zur ersti-party"? mit einem lächeln antwortet "ja, sollen wir uns vorher irgendwo treffen?" !

die mädels die dich ausgelacht haben hören sich defintiv nicht nach guten freunden an, also nimm dir die nächste gruppe vor! mal ganz davon abgesehen, dass du doch sicher so oder so in eine lerngruppe einsortiert werden musst. vielleicht kannst du ja ein bisschen ausschau halten, die eine aussuchen, mit dem tutor sprechen und schwupps hast du schon nur noch 20 leute oder so um dich!

und es gibt IMMER leute, die ebenfalls den ersten tag verpasst haben, nachrücken oder was weiß ich! und die sind bestimmt dankbar wenn sie mal jemand anspricht.

zu dem zu hause wohnen: du solltest dann aber auf jeden fall bereit sein, der freundschaften willen auch mal einen kaffee zu trinken obwohl du zu hause mittagessen könntest, mal leute zu dir nach hause einzuladen zum kochen, ersti-partys mitzunehmen, halt alles mögliche.
denn es ist schon wichtig, dass man zeit hat sich außerhalb der uni kennenzulernen. die pendler sind meistens doch die einsamsten bzw. die mit den wenigsten kontakten.

der langen rede kurzer sinn:
am anfang kannte ich kein schwein, dann waren es so 10 leute. durch die habe ich dann weitere kennengelernt und so weiter. ich kenne immer noch nicht massig richtig gut, habe hier so 5 leute die ich als richtige "freunde" bezeichnen würde. aber so viel gesprächstoff um über ein langweiliges seminar zu kommen gibt es mit den meisten.
Nach dem ersten semester beruhigt sich das ganze auch wieder und schließlich können ja die tussen-gruppen ;-) nicht immer alle die gleichen seminare belegen. irgendwann ist dieses grüppchengetue vorbei. du hast die chance also immer. am anfang ist es halt nur etwas leichter.

gib dir einen ruck, und denk nicht darüber nach, was die leute von dir denken. beobachte deine komilitonen und du wirst sicher jemand finden, der zu dir "passt". gesprächsthemen gibt es immer, und wenn du nur nach feuer für ne zigarette fragst, oder nach dem weg.(mein "erster" kontakt an der uni ;-) )

vereine und anderers haben dir die anderen ja auch schon ans herz gelegt. wobei es dir glaube ich eher wichtig ist, im alltäglichen leben, also in der vorlesung oder seminar nicht alleine zu sitzen.
ansonsten fällt mir nur noch wg oder studiwohnheim ein, wobei man da auch nicht unbedingt tolle leute kennenlernen muss.

kopf hoch und brust raus! :karate-ki

Gruß, Schnecke
 

Benutzer35050 

Verbringt hier viel Zeit
Hi,

das Mitlesen in diesem Thread animiert mich jetzt doch dazu mal meine leidigen Erfahrungen aufzuschreiben. Wird zwar etwas länger, aber ich will dir zeigen, daß du mit deinen Erfahrungen nicht alleine bist:

Mir geht es nämlich genau wie dir. Ich studiere jetzt im 7.Semester in einem nicht ganz alltäglichen Studiengang an einer FH in NRW. Mein Semester besteht aus 24 Leuten, die durch eine Aufnahmeprüfung ausgewählt wurden. Ich schreibe das, weil es möglicherweise ein Grund für das ist, was ich gleich beschreiben werde. Im gesamten Studiengang gibt es ca 150 Studenten und der Großteil davon sind Männer. In meinem Semester gibt es außer mir noch 3 Mädels.

Als ich anfing zu studieren, freute ich mich auf die Leute, denn ich hoffte endlich Leute kennenzulernen, die das selbe Hobby haben wie ich, und es auch zum Beruf machen wollen. Bei der Aufnahmeprüfung liefen wir uns alle über den Weg und obwohl es mir nicht leicht fällt Kontakte zu knüpfen, ging ich auf die Leute zu und fing Gespräche an. Am Anfang hatten sich noch keine Grüppchen gebildet und so konnte man sich mit allen ganz gut unterhalten.

Da ich noch zu Hause wohne und für die Strecke zur FH ca 45 Minuten mit der Bahn brauche, war es schwierig immer dabei zu sein, wenn die anderen abends weggehen wollten. Ich mußte ja immer dran denken die letzte Bahn zu nehmen und da ich spät abends ungern Bahn fahre, hatte ich nicht immer Lust dazu. Im Nachhinein sehe ich es als Fehler an, daß ich mich in der Hinsicht selbst "ausgeschlossen" habe. Aber ich bin der Meinung, daß sich Freundschaften nicht nur Abends in der Kneipe bilden können.

Im Verlauf des 1. Semesters bildeten sich Grüppchen und ich stellte irgendwann fest, daß ich nirgendwo so richtig dazugehöre. Also versuchte ich einfach mal in so eine Gruppe reinzukommen. Durch gemeinsame Projekte kommt man ja auch in Kontakt. Außerdem schlug ich mehrmals vor was außerhalb der FH zu machen, aber die Vorschläge blieben kommentarlos im Raum stehen. Und mir fiel sehr schnell so einiges auf:

1. Es herrschte ziemlich starkes Konkurrenzgehabe. Jeder redete darüber was er schon tolles gemacht hat und was er besonders kann. Bei gemeinsamen Projekten gab es 1-2 Leute die sich in den Vordergrund drängten und versuchten "alles zu managen". Wenn man mit seiner Aufgabe nicht auf Anhieb klarkam, wurde man zur Seite geschoben und es hieß: "komm, laß mich das mal machen". Sobald ich einen Vorschlag machte, kam keine Reaktion und 10 Minuten später wurde derselbe Vorschlag von einem anderen mit Begeisterung begrüßt.

2. Wenn ich ganz banal versuchte ein Gespräch anzufangen (z.B. was hast du denn am Wochenende gemacht?) kam eine kurze, knappe Antwort und dann Schweigen. Sobald jemand anders kam und anfing übers Fach zu reden, ging sofort eine wilde Diskussion los.

3. Vom Humor her war keiner so wirklich auf meiner Wellenlänge. Ich lache gerne und viel und auch über total bescheuerte Dinge, aber das was da als Humor bezeichnet wird, habe ich mir schon nach der Grundschule abgewöhnt.

4. Obwohl ich oft auf Leute zuging und sie anquatschte, ging das umgekehrt überhaupt nicht so. Man sah sich, grüßte sich (oder oft auch nicht) und dann ging man weiter. Ich habe es selten erlebt daß mal jemand auf mich zugekommen wäre. Jeder ging seinen eigenen Weg. Umso mehr wundert es mich, daß die Grüppchen zusammenhielten.

5. Extreme Überheblichkeit. Sätze wie "DAS verstehst du nicht?", die mit hochgezogenen Augenbrauen und erstaunter Stimme geäußert werden.

Privat bin ich ein fröhlicher Mensch und habe einen guten Freundeskreis. Ich habe also nicht krampfhaft nach Freunden gesucht, da ich schon welche hatte. Aber ich habe gehofft 1-2 Leute zu finden, mit denen ich meinem Hobby nachgehen kann, denn in meinem privaten Freundeskreis gibt es niemanden dafür.

Heute bin ich von der Situation in der FH ziemlich frustriert, da ich nach 7 Semestern keinen richtigen Zugang zu den Leuten gefunden habe und das Gefühl habe, als Einzelkämpferin mein Studium schaffen zu müssen. Ich habe es mittlerweile aufgegeben mich um die Leute zu bemühen, denn wenn man nur auf Ablehnung und Gleichgültigkeit stößt, hat man irgendwann keine Lust mehr. Ich hoffe einfach nur mein Studium gut zu schaffen und dann sehe ich diese FH und die Leute niemals wieder.

Ich frage mich natürlich warum es soweit gekommen ist. Vielleicht weil es ein Männerstudiengang ist und man als Frau weniger akzeptiert wird (das gibt es sogar heute noch!). Vielleicht weil wir nur so wenige sind und die Auswahl an möglichen Freunden entsprechend gering ist. Vielleicht weil viele durch die bestandene Aufnahmeprüfung glauben was Besonderes zu sein und dadurch das Konkurrenzgehabe so groß ist, daß man sich besser als Einzelkämpfer durchschlägt. Frei nach dem Motto: traue besser niemandem. Vielleicht liegt es auch an der Stadt (kein Witz!), denn diese Stadt hat den Ruf sehr arrogante Einwohner zu haben und die Spanne zwischen Arm und Reich ist sehr weit. Obwohl wir aus ganz Deutschland zusammengewürfelt sind, glaube ich, daß man sich Überheblichkeit angewöhnen kann. Vielleicht ist ein weiterer Grund, daß wir sogar von unseren Profs fast ausgelacht wurden, wenn wir etwas nicht verstanden. Und weil uns immer eingeschärft wurde: "wenn du DAS nicht weißt, kannst du dein Studium hier getrost abbrechen" und "du darfst dir keine Fehler erlauben sonst bist du später sofort deinen Job los"

Ich habe das Gefühl jetzt schon im Berufsleben zu stehen. Von allen Seiten mißtrauisch beobachtet und unter Druck gesetzt. Und jederzeit ersetzbar.

Was ich allerdings sehr bezeichnend finde: Im 2. Semester lernte ich (außerhalb der FH) meinen jetzigen Freund kennen und über ihn einen unheimlich netten Freundeskreis. Innerhalb weniger Wochen verstand ich mich mit den Leuten bestens. Wir konnten stundenlang quatschen und hatten Spaß. Heute mögen und akzeptieren mich diese Leute, und wenn ich denen von den Leuten aus meinem Semester erzähle, dann ernte ich nur Kopfschütteln und ungläubige Fragen. Was das denn für komische Leute seien, die mit mir nichts zu tun haben wollten. Ich wäre doch total kommunikativ und nett.

Deshalb bin ich zu dem Schluß gekommen: An mir kann es nicht liegen. Warum sollte ich sonst außerhalb der FH neue Leute kennenlernen und in der FH nicht? Trotzdem ist es extrem frustrierend jeden Tag aufzustehen und zu wissen, ich muß schon wieder einen Tag in einer Umgebung aushalten, in der ich mich überhaupt nicht wohlfühle und wo ich total eingeschüchtert bin. Das führt sogar schon dazu, daß ich zweifle ob das was ich studiere überhaupt das Richtige für mich ist, denn in dieser Branche gibt es jede Menge solcher Leute wie in meinem Semester.

Ich kann also nachfühlen wie es Dir geht. Einen wirklich guten Rat habe ich nicht, denn wie gesagt, ich habe die Bemühungen aufgegeben und hoffe auf einen guten Job mit netteren Kollegen.

Aber wirf Dir nicht vor, daß es an Dir liegt. Ich behaupte mittlerweile daß viele Studenten zu sehr mit sich selbst beschäftigt und zu überheblich sind, um neue Leute kennenzulernen. Mit Leuten, die bereits arbeiten oder eine Ausbildung machen, komme ich zumindest viel besser klar. Die haben nämlich einen Sinn für Realität und Kommunikativität. Bevor sich jetzt jemand hier beleidigt fühlt: das ist meine persönliche Erfahrung. Vielleicht habt ihr das Glück an bessere Leute gekommen zu sein.

Und fixier dich nicht auf die Uni. Freunde lernt man oft in total überraschenden Momenten kennenlernen. Klar ist es angenehmer wenn man zusammen lernen kann und den Unialltag gemeinsam bewältigt. Aber wenn die Leute zu kindisch und ignorant sind, dann ist das eben Pech. Du hast natürlich auch privat Pech mit deinem "Freundeskreis", aber das kann sich ganz schnell ändern. Kopf hoch, laß dich nicht unterkriegen! Im Endeffekt wirst du nicht lange an der Uni bleiben (viel kürzer als in der Schule) und dann kannst du machen was du willst und treffen wen du willst.

Alles Gute für Dich!
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
nun hier hab ich wenigstens gerlernt wie sich cassandra fühlte
 

Benutzer33941 

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@ Schnecke21:

:zwinker: Dann haben wir wohl denselben, oder wenigstens einen verwandten Studiengang erwischt.

Ja also ich kenne das mit "den resten" auch so, ist ja jetzt auch nicht böse gemeint, nur oftmals sind das dann die Leute die sehr seltsame Hobbies, Weltanschauung etc. haben.....und man möchte lieber zu den tollen "grüppchen".

du solltest dann aber auf jeden fall bereit sein, der freundschaften willen auch mal einen kaffee zu trinken obwohl du zu hause mittagessen könntest, mal leute zu dir nach hause einzuladen zum kochen, ersti-partys mitzunehmen, halt alles mögliche.
denn es ist schon wichtig, dass man zeit hat sich außerhalb der uni kennenzulernen. die pendler sind meistens doch die einsamsten bzw. die mit den wenigsten kontakten.

Also bei mir ist das so ich habe schon immer in der Stadt "gelebt" in der ich studiere, sprich ich wohne seit 7 Jahren in nem angrenzenden Vorort dieser Stadt (ist so15 Min. mit Bus) weg.... meine "Freunde" wohnen etweder auch in angrenzenden Vororten oder in der Stadt.. meine Schule war immer in der Stadt und so ist das mit der Uni keine Umstellung oder so weil ich sowieso immer nur dort war, dort Party gemacht hab, dort gelernt hab....eben alles....

Klar, höre immer wieder das man sich gerade in Wohnheimen oft sehr gut kennenlernt, weil man ja immer aufeinander hockt. Aber bei uns ist das so das solche Wohnheimsplätze verdammt begehrt sind und meist an Studenten die ausm Ausland oder wenigstens von weiter weg kommen vergeben werden.
Und bis jetzt ist eigentlich alles so geblieben wie es zur Schulzeit war, bin den ganzen Tag in der Stadt unterwegs und komme nachmittags wieder hierhin nach Hause.

Also das mit dem Nachbar ansprechen in Seminaren usw beherzige ich auch. Habe auch "Bekannte" dadurch kennengelernt, aber meist beläuft es sich auf ein Hallo oder manchmal noch nichtmal das. Ich hab so das Gefühl das ich mich engagiere und die Iniatitive ergreife aber manche Leute das gar nicht wollen.....weiß nicht was die für Probleme haben.

wobei es dir glaube ich eher wichtig ist, im alltäglichen leben, also in der vorlesung oder seminar nicht alleine zu sitzen.

Hmmm also ich glaube das trifft es nicht so ganz. Ich suche Leute, mit denen ich den Unialltag meistern kann, die aber genauso bereit sind auch sonst für einen da zu sein. Richtige Freunde eben. Es ist ja momentan bei mir so das ich schon einige kennengelernt habe, aber sich dummerweise außerhalb der Uni nichts unternehmen lässt. Und wenn ich dann immer frag "Lass uns mal auf die nächste UniParty oder in die und die Disco oder mal nen Kaffee" also spätestens nach dem dritten Versuch geb ich auf weil ich mir denke wenn du hinterherrennen musst ohne Erfolg bringts eh nichts....


@ Silverbell:

Im Verlauf des 1. Semesters bildeten sich Grüppchen und ich stellte irgendwann fest, daß ich nirgendwo so richtig dazugehöre. Also versuchte ich einfach mal in so eine Gruppe reinzukommen.

Jep...kenne ich auch. Habe auch versucht in eine Gruppe reinzukommen. Das war so das ich aus einem Seminar ein Mädel aus dieser Gruppe gut kannte (hatte mir sogar ihre Urlaubsbilder gezeigt). Eines Tages fiel eine Vorlesung aus die wir beide hatten, sie rief mich und hatte die anderen beiden Mitgleider der Gruppe dabei. Ich hab erstmal allen Hallo gesagt. Wir haben uns dann in der Uni nen Kaffee geholt und fingen an zu labern. Irgendwann fragte ich sie relativ unverbindlich wie es denn wäre ob sie auch zu der und der Party gehen würden. Betretenes Schweigen.....dann kam ein klares "nein".. "keine Zeit"... ich so ist ja schade....
Wir verabschiedeten uns nach einiger Zeit. Als ich nach dem Wochenende die Bilder der Party im Internet sah waren die drei fast auf jedem zweiten drauf....
Was sollte der scheiß?

Okay eine der drei war in meinem Seminar und wir sollten ein Referat machen.
Klappte ganz gut, aber ich hatte Fragen und sprach mit ihr über ICQ. Ich fragte sie dann was sie denn heute noch schönes machen will. Ja sie gehen zu dritt zum Mädelstag in der Stadt.... ich so ist ja toll. Insgeheim hoffte ich das sie fragte ob ich nicht mitkommen würde, weil ich das auf jeden Fall höflichkeitshalber umgekehrt gemacht hätte. Nix nix und wieder nix.

Dann hatte ich Geburtstag. Die eine gratulierte mir und gab mir einen Brief von der die ich schon von der Vorlesung kannte. Darin stand herzlichen Glückwunsch und das wir mal auf mein Wohl anstoßen müssten. Bedankte mich per Handy bei ihr und fragte sie wann sie denn mal Zeit hätte um anzustoßen. Da kam drei Tage später (!!!) nur ganz kurz. "Sorry, keine zeit. Verjährt ja nichts....." Hallo???? Ich hab ihr nichts von meinem Tag erzählt, sie schreibt mich an, ich melde mich und dann so nen doofer Spruch bei nem Geburtstag???

Bis heute haben wir ihr Versprechen mit dem anstoßen nicht eingelöst.....
Hatte nur gehört das die drei dann in Urlaub gefahren sind ....weiteres weiß ich ncht....

Obwohl ich oft auf Leute zuging und sie anquatschte, ging das umgekehrt überhaupt nicht so. Man sah sich, grüßte sich (oder oft auch nicht) und dann ging man weiter. Ich habe es selten erlebt daß mal jemand auf mich zugekommen wäre. Jeder ging seinen eigenen Weg.

Jo das ist sehr präzise das was ich auch sehr oft erlebe. Oft kommt trotz eines anfänglich guten gesprächs, dann im Anschluss nur noch ein kurzes "Hallo" oder noch ncihtmal das....
Von was zusammen unternehmen, sich weiterhin unterhalten oder Aussicht auf ne Freundschaft ist da leider oft gar nichts zu merken....

Heute bin ich von der Situation in der FH ziemlich frustriert, da ich nach 7 Semestern keinen richtigen Zugang zu den Leuten gefunden habe und das Gefühl habe, als Einzelkämpferin mein Studium schaffen zu müssen. Ich habe es mittlerweile aufgegeben mich um die Leute zu bemühen, denn wenn man nur auf Ablehnung und Gleichgültigkeit stößt, hat man irgendwann keine Lust mehr. Ich hoffe einfach nur mein Studium gut zu schaffen und dann sehe ich diese FH und die Leute niemals wieder.

Also das ist so ziemlich das wovor ich richtig Angst habe. Übrig zu bleiben, keinen zu haben, nirgendwo dazu zu gehören....
Ich bin ja nun nicht erst seit einer Woche an der Uni sondern immerhin schon über ein ganzes Jahr. Somit konnte ich auch nciht erst seit gestern den ganzen Verlauf der Dinge beobachten....
Und ehrlich gesagt ertappe ich mich zur Zeit oft auch dabei zu resignieren.
Einfach sich gar nciht mehr so doll zu engagieren weil ich mir denke, den Leuten bist du eh egal, die haben genug Freunde die brauchen dich nicht....

Und eigentlich ist das genau das was ich gar nicht will. Bin eigentlich sehr offen und auch unternehmungslustig und ein Partytier. Ich komm nur leider nicht oft dazu weil ich immer allein bin.....so sieht das aus.
 
S

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SunnyBee85 schrieb:
:

Ja also ich kenne das mit "den resten" auch so, ist ja jetzt auch nicht böse gemeint, nur oftmals sind das dann die Leute die sehr seltsame Hobbies, Weltanschauung etc. haben.....und man möchte lieber zu den tollen "grüppchen".


also da wird wohl der hund drin begraben sein...was heißt "tolle" grüppchen? ist das nicht zu sehr vorurteilsbelastet?
beispiel: an meinem ersten unitag sah ich ein mädel rumstehn...in lack gekleidet, gothikerin...mein erster gedanke" wasn dat fürn gruftie."...also rein vom äußeren hätt ich dieses mädel nichtmal in erwägung gezogen, um einen kontakt mit ihr aufzunehmen...noch keine 20 minuten später kamen wir ins gespräch, reiner small talk, und siehe da, heut nach 2 jahren ist sie eine richtig gute freundin, obwohl wir uns nicht mehr so oft sehen...


SunnyBee85 schrieb:
:

Also das mit dem Nachbar ansprechen in Seminaren usw beherzige ich auch. Habe auch "Bekannte" dadurch kennengelernt, aber meist beläuft es sich auf ein Hallo oder manchmal noch nichtmal das.


hast du mal ursachenforschung betrieben? das scheint ja immer so zu laufen, so daß man meinen könnte, es liegt langsam nicht mehr an den anderen. klar gibt es leute, die keinen wert auf eine neue bekanntschaft legen, aber alle??? will dir nicht zu nahe treten, aber schon mal dran gedacht, daß du vielleicht "falsch" rüberkommst, dh, du unbewußt die leute von dir wegstößt?

SunnyBee85 schrieb:
:

Hmmm also ich glaube das trifft es nicht so ganz. Ich suche Leute, mit denen ich den Unialltag meistern kann, die aber genauso bereit sind auch sonst für einen da zu sein. Richtige Freunde eben.


da hatt ich schonmal was zu gesagt. laß die dinge laufen, denn die leute, mit denen du den unialltag meistern kannst, sind vorerst immer nur "bekannte", wie du sie so schön nennst. manche bekannte bleiben immer nur bekannte, andere entwickeln sich zu freunden. manche zu guten freunden. forciere doch mal einfach nichts, auch wenns sich jetz schwer anhört.

SunnyBee85 schrieb:
:

Also das ist so ziemlich das wovor ich richtig Angst habe. Übrig zu bleiben, keinen zu haben, nirgendwo dazu zu gehören....


und? irgendwo nicht wirklich gewollt zu werden, aber zu glauben, man gehört wenigstens dazu ist ja wohl auch nicht der sinn! unizeit ist zudem keine partyzeit, sondern lernintensiv. konzentriere dich auf dich und dein studium, daß wäre am ende zumindest ein teilerfolg!

SunnyBee85 schrieb:
:

Und ehrlich gesagt ertappe ich mich zur Zeit oft auch dabei zu resignieren.
Einfach sich gar nciht mehr so doll zu engagieren weil ich mir denke, den Leuten bist du eh egal, die haben genug Freunde die brauchen dich nicht....


manchen leuten ist man immer egal. du zeigst selbst, daß du resignierst, und versinkst in selbstmittleid. mit so jemanden will am ende dann wahrhaftig niemand mehr was zu tun haben, sorry für die harten worte.
mich würde dann doch mal interessieren, was das für ein ominöser studiengang ist, wo alle leute so abweisend zu sein scheinen...

trotzdem weiterhin alles gute

btw: hoffe, ich hab dat mit den zitaten hinbekomm :grrr:
 

Benutzer33941 

Benutzer gesperrt
Servus Shinighami :bier:

was heißt "tolle" grüppchen? ist das nicht zu sehr vorurteilsbelastet?
...
...
in lack gekleidet, gothikerin...mein erster gedanke" wasn dat fürn gruftie."...also rein vom äußeren hätt ich dieses mädel nichtmal in erwägung gezogen, um einen kontakt mit ihr aufzunehmen...

Also nun lass ich mal portionsweise die Katze ausm Sack. Ich studiere Soziologie. Also Frauenquote im Unermesslichen und die Mädels sind halt alle sehr stylish und aufgetackelt....Tussis eben. Da ich ja das Problem mit dem Gewicht habe, sehe ich auf den ersten Blick nciht wie ne Original-Tussi aus...
Aber im Herzen bin ich eben auch eine der es sehr wichtig ist stylish rüberzukommen etc. pp....
Naja die ganzen Mädels würde ich als die "tollen Grüppchen" zusammenfassen.
So und wie das wohl bei jedem Studiengang ist gibt es paar Erscheinungen die so gar nicht in das ganze Bild passen, die wurden vorhin von Schnecke21 als "die reste" deklariert.

Also mit der ganzen Heavy Metal Szene, Punkrock, Gothic, was es da nicht alles gibt, genauso wie Öko-Fraktion, sorry aber soweit muss ich doch auch noch das Recht haben zu sagen, dass das einfach die Leute sind die nicht zu mir, meinem Stil, meinen Hobbies etc. passen. Ich suche ja eben dann doch nach Leuten die meine Ansichten teilen, die gerne da hin gehen wo ich hingehe und nicht sagen "Ieh wie kann man sich nur das anhören"....
Son bisschen gut zusammen passen sollte man dann schon....

will dir nicht zu nahe treten, aber schon mal dran gedacht, daß du vielleicht "falsch" rüberkommst, dh, du unbewußt die leute von dir wegstößt?

Klar, habe ich mir schon etliche solcher gedanken gemacht. Ich weiß nicht ob es an mir liegt oder daran das ich auf die falschen Leute treffe. Ich bin meist locker und versuche über gerade anliegende Sachen zu sprechen.....Uni, Seminare, Profs...zwischendurch vielleicht auch ne privatere Frage....will die Leute aber zunächst nicht vollabern, ausquetschen oder sonst was weil ich das selbst nicht ab kann.....


forciere doch mal einfach nichts, auch wenns sich jetz schwer anhört.

Ja das ist ja wieder in Richtung gar nichts machen. Weißt ich bin es bei meinen sogenannten Freunden die ich noch so hab gewöhnt, das ich den Kontakt halten muss, weil sonst sie sich nicht melden. Und das find ich einfach nicht Sinn und Zweck der Sache. Entweder es liegt beiden was dran und sie kümmern sich 50-50 drum oder eben nicht. Ich klammere mich an sie, weil wir uns ja gut verstehen wenn ich sie dann mal wieder anrufe oder was mache....aber eigentlich weiß ich sehr wohl das das nicht gut ist und das man das so sehen kann wie man will aber ich ihnen nicht wichtig genug bin. Sie haben immer andere die vor mir kommen. Hatte dazu auch schon 2 Threads könnt ihr euch gerne durchlesen.

Und da denk ich mir an so ner großen Uni verliert man sich sehr schnell aus den Augen. Und wenn ich nicht am Ball bleibe, dann wird da einfach nichts weiteres draus.
 

Benutzer16086 

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SunnyBee85 schrieb:
Ja also ich kenne das mit "den resten" auch so, ist ja jetzt auch nicht böse gemeint, nur oftmals sind das dann die Leute die sehr seltsame Hobbies, Weltanschauung etc. haben.....und man möchte lieber zu den tollen "grüppchen".
wenn alle so denken wie du, ist es kein Wunder, dass du immer noch alleine bist. denn du gehörst nun mal auch zu dem "Rest". Also bist du auch komisch

und so langsam glaub ich das sogar. die Mädels scheinen sich ja einiges einfallen zu lassen, nur um dich los zu werden. wird wohl nicht ohne Grund passieren. :zwinker: :rolleyes2

eigentlich war es mir ja neu, dass Soziologie ein Tussenstudiengang ist. dachte eigentlich immer, dass wäre bei BWL oder Jura viel eher der Fall :grrr:
Aber du scheinst da ja anscheinend auch reinzupassen. oder du WÜRDEST gerne sazugehören, aber schaffst es nicht.


Also mit der ganzen Heavy Metal Szene, Punkrock, Gothic, was es da nicht alles gibt, genauso wie Öko-Fraktion, sorry aber soweit muss ich doch auch noch das Recht haben zu sagen, dass das einfach die Leute sind die nicht zu mir, meinem Stil, meinen Hobbies etc. passen.
wenn du von vornerein alle aussortierst kann das ja auch nichts werden.
ich bin eher alternativ und einige meiner Freunde sind das komplette Gegenteil von mir. eher Tussenstyle, hören Hip Hop. gar nicht meine Welt. Aber dennoch kommen wir miteinander aus.
Manchmal ist es sogar ganz lustig, wie unterschiedlich wir sind. :grin:
 

Benutzer11452 

Verbringt hier viel Zeit
es bereichert doch beide Seiten, mal jemanden kennenzulernen, der komplett anders tickt als du
 
S

Benutzer

Gast
SunnyBee85 schrieb:
Also mit der ganzen Heavy Metal Szene, Punkrock, Gothic, was es da nicht alles gibt, genauso wie Öko-Fraktion, sorry aber soweit muss ich doch auch noch das Recht haben zu sagen, dass das einfach die Leute sind die nicht zu mir, meinem Stil, meinen Hobbies etc. passen. Ich suche ja eben dann doch nach Leuten die meine Ansichten teilen, die gerne da hin gehen wo ich hingehe und nicht sagen "Ieh wie kann man sich nur das anhören"....
Son bisschen gut zusammen passen sollte man dann schon.....

das warn beispiel dafür, daß man nicht haargenau die gleichen interessen teilen muß, um freundschaften zu schließen. ich hab mit dem gothik zeugs so gar nichts am hut, aber es stellte sich im nachhinein heraus, daß besagtes mädel genau die gleiche doofe art von humor hat wie ich. ich muß meinen nachrednern zustimmen, gerade wenn man etwas oder stark unterschiedlich ist, können daraus freundschaften werden. und das mit dem "ih, wie kann man sich das nur anhören"...ähm...daß kriegt mein freund jedes mal, wenn ich bei ihm im auto sitze, und er sein metalzeugs anmacht, zu hören.... :link:

zu den "tollen " grüppchen. erstmal ist "stylish" rumlaufen (wie auch immer man das definiert), nicht tussihaft. zum zweiten, willst du also dazugehören, meinst aber, durch dein gewicht da nich reinzukommen...bist du denn sicher, daß das überhaupt deinem wahren "ich" entspricht? btw, nicht jeder , der stylish rumläuft, ist ne "tussi", andersrum ist nicht jeder, der nicht tussihaft aussieht, keine "tussi"....
wenn an der uni niemand deinen "ansprüchen" genüge tut, und du aber kein einzelgänger sein kannst ( ich zb hab damit kein problem), dann würd ich dir raten, was schon vorher kam: such dir einen verein, der deinen interessen gerecht wird.

greetz
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Ehrlich gesagt finde ich es ganz schön abwertend, wie du da von den "Resten" sprichst. Was verstehst du denn unter Freundschaft? Zu einer coolen Gruppe dazuzugehören? Dann ist es kein Wunder, wenn du mit deinem Sozialleben nicht zufrieden bist. *kopfschüttel*

Du mußt dich ja nicht mit jemandem anfreunden, mit du NICHTS gemeinsam hast. Aber bestimmt gibt es auch bei dir im Studiengang Leute, die zwischen den Extremen liegen - weder tussig noch total seltsam. Ganz "normale" Leute halt, nett, lustig, mit dir auf einer Wellenlänge.

Ich fand immer, das ist ja gerade das Tolle an der Uni: Daß es da wirklich für JEDEN Geschmack Leute gibt! :smile: In der Schule war das anders - da hatte man vielleicht 80 Leute im Jahrgang zur Auswahl, "mußte" zwangsläufig auch mit denen zu tun haben, mit denen man nichts zu tun haben wollte, mußte sich in manchen Dingen den Arroganten, Coolen "anpassen", wenn man nicht anecken wollte...

Für mich war die Uni wie eine Offenbarung - soooo viele Leute! Eben nicht nur eine "coole Gruppe", die das Sagen hat. Allein bei mir im Studiengang im Semester 250 Leute, ganz zu schweigen von all den anderen an der Uni... Sorry, mir kann keiner erzählen, daß er da niemanden findet, der zu ihm paßt als Freund!

Ich denke, SunnyBee, bei dir ist das Problem, daß du durchaus auch selbst kann schön herablassend/arrogant sein kannst. Oder so unsicher bist, daß du nicht den Mut hast, dich auch mit "Unauffälligeren", "Uncooleren" abzugeben - aus Angst, dann bei den "coolen Grüppchen" untendurch zu sein, wenn du dich mit den "Resten" abgibst. Und sorry, dann bist du selbst an deiner Situation schuld.

Sternschnuppe
 
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