Freunde Unglückliche Freundin - brauche Hilfe!

Benutzer108032 

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Hey Liebes Forum,

ich brauche unbedingt Rat, es geht um eine gute Freundin von mir.
Ich kenne sie seit ca. 6 Jahren und wir waren und sind immer sehr gut befreundet.
Seit ca. 2 Jahren leidet sie unter einer Essstörung.
Sie achtet EXTREM darauf was sie ist, ernährt sich sehr gesund, ist fast kein Fleisch. Soweit nicht schlimm, aber sie hat jeglichen Spaß oder viel mehr „Genuss“ am Essen verloren. Sie sagt, das es Tage gibt, da findet sie ihren Bauch und ihre Beine so dick, das sie am liebsten gar nicht vor die Tür gehen möchte. Sie ist ca. 174 und wiegt 54. Also egal wie viel sie isst, ihre Beine würden NIE dick aussehen...Das Gewicht hält sie zwar, aber sie möchte unbedingt abnehmen. Darum geht es ihr immer total schlecht, weil sie das halt nicht schafft. Sie isst manchmal gar nichts und hat dann „Fressattacken“. Ist ja irgendwie verständlich. Das Problem ist jetzt, dass ich merke, dass es ihr immer schlechter und schlechter geht. sie hat generell sehr wenig Selbstbewusstsein, da sie früher stark Akne hatte und eine Zahnspange, was sie persönlich absolut furchtbar fand und sich lieber verstecken wollte. Diese Zeit ist zwar jetzt vorbei, aber sie ist einfach nicht glücklich und hat überhaupt keine Lebensfreude mehr. Ich würde ihr so gerne helfen, aber ich weiß einfach nicht wie. Sie redet mit mir über ihre Essstörung, aber ich weiß selber, dass sie niemal darauf hören würde, wenn ich ihr sage dass sie professionelle Hilfe braucht, weil sie mich in dieser Sache nicht ernstnehmen kann und das weiß ich.
Also, mein Problem ist, dass ich ihr helfen möchte, aber nicht weiß wie. Hat jemand Erfahrungen damit?
Und bitte schreibt mir nicht dass sie sich professionelle Hilfe holen soll. Das weiß ich auch, aber ich weiß nicht WIE ich das am Besten veranstalte...Sorry wenn das etwas verwirrend geworden ist, aber ich weiß einfach irgendwie nicht mehr weiter. Ich möchte nur keine unglückliche Freundin neben mir haben...

Ich bin sehr dankbar, wenn ihr Erfahrungen, Tipps und Meinungen posten könnt!!!

Milla
 

Benutzer108028  (31)

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Ihre Eltern wissen sicherlich auch davon oder?
Wieso setzt ihr, also du und ihre Eltern euch nicht mal mit deiner besten Freundin zusammen und redet dadrüber. Am besten wäre natürlich professionelle Hilfe, solche Essstörungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hast du den schon mal probiert ihr Selbstbewusstsein wieder auf zu bauen? Sag ihr doch mal wie hübsch du sie findest, oder wie du selber meintest, sie könnte so viel essen wie sie will ihre Beine würden nicht dicker werden.
 

Benutzer108024 

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*Antwort ganz am Ende
Hallo Milla,

klarerfall von Magersucht und Depresion (nein depresion heist nicht immer man rizt sich und hängt halb tod in der ecke rum).Du solltest auf keinen fall weiter druck auf sie machen bzw. Jegliche art mit ihr darüber zu sprechen"Profesionelle hilfe" usw erstmal umgehen. Wird sie bei dem Thema "Profesionelle hilfe" Sauer,Abweisend?Wie reagiert sie

Um es einfacher zu machen. Wie alt ist sie ? Wohnt sie zu hause? ist ihr Familierer Stand eher Positiv oder Negativ?Hat sie eine gute Beziehung zu dir also ich meine Freundschaftlich seid ihr beste freundinen.

Aber um dir eine Antwort zu geben:

Du solltest ihre Eltern Informieren ( es kommt drauf an wie die sich verstehen haben sie streit hassen sie sich dann nicht) auf jedenfall solltest du dich mir ihr hinsetzen und ihr sagen welche Folgen das hat.

Der Menschliche körper ist an regelmäßige Nahrung Gewöhnt ( damit meine ich man isst mind 1 mal was am tag) so dabei denkt sichd er Körper aber ich bekomme keine Nahrung und Greift Fett-Reserven an.Dadurch aber weist das Gehirn den Körper an jegliche Nahrung die kommt Anzusetzen.
Das heist sie kann nicht abnehmen weil durch ihre Fress-Attacken sezt sie nur Doppelt an :zwinker:

Was ich dir mit auf den weg geben kann ist Folgendes

Setzt dich mit ihr nochmals zusamm und erkläre ihr Freundlich die Risiken und Folgen. Bringe sie dazu das sie zum Hausarzt geht egal was für ein grund aber er wird dan sehen das mit ihr was nicht stimmt und wird sie drauf hinweisen.(hoffe ist ein guter arzt) Aber mach keinen Druck wenn sie das vehement Abstreitet den ihr Selbstbewustsein ist Angegriffen.
Den psychisch Kranke menschen kann man als Freund/in nicht oder kaum Überzeugen.Sie manifestieren einfach ihren glauben an das Idealle im Gehirn :zwinker:

Das Wichtigste was du machen kannst ist sie aufzubauen und das nur. Erst Hinsetzen reden über alle möglichkeiten. Und dannach nur Positiv. Das heist sag zu ihr komm wir gehen in die Stad usw usw. Den sobald du sie Ansprichst auf ihr Problem wird sie das Abblocken.

Also ab zu den Eltern, sie zum Frauenarzt oder hausarzt Schleifen: Aber nicht sagen wegen deinen Probleme sondern Z.b Vorsorge untersuchung oder keine ahung^^ du hast aua an der Mumu weis was ich sie muss mit und kann sich ja auch gleich Untersuchen lassen und sag ihr das ihr zusammen das macht.

Naja und was DU machen kannst... Das habe ich grade aufgezählt alles andere Liegt an ihr. Wenn sie selber nicht will dan kann ihr Niemand Helfen das ist Leider die Warheit. Wenn alles nix Hilft mit Eltern das du sie aufbaust usw..

*Den psychisch Kranke menschen kann man als Freund/in nicht oder kaum Überzeugen.Sie manifestieren einfach ihren glauben an das Idealle im Gehirn :zwinker:
Man kann sie aber auf dem Wege Unterstützen und Aufbauen und sie wissen lassen das sie einen Menschen hat der sie immer auffängt wenn sie sich fallen lääst.
 

Benutzer108032 

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Das ihre Beine nicht dicker werden, weiß sie ja im Prinzip alleine. Das ist mehr so "Kopfsache". Das Problem ist einfach, dass sie vor einiger Zeit weniger gewogen hat und sie genau in dieser Zeit von einigen männlichen Personen, die sie auch attraktiv fand, Komplimente zu ihrer Figur bekommen hat. Das hat die ganze Situation noch mal verschlimmert und sie will noch extremer abnehmen. Wenn ich nicht weiß wie viel sie genau wiegt, ob sie nun zu oder abgenommen hat, und ich ihr ein Kompliment mache, während sie weniger wiegt, steiger ich sie da nur noch mehr rein. Ah, das ist so kompliziert.
Ihre Eltern gehen das Problem, meiner Meinung nach, eher falsch an und wollen nur dass sie mehr ist, statt die Ursachen zu finden, daher habe ich zur Zeit wenig Lust mich mit denen auseinander zusetzten, da es glaube ich wenig bringt...
Ich weiß halt nicht wie ich das mit der professionellen Hilfe angehen soll. Sie wird mir ja sicherlich nicht dankend um den Hals fallen und voller Freunde mitgehen....Versteht ihr?!

---------- Beitrag hinzugefügt um 11:35 -----------

Also sie ist 17, wohnt zu Hause und kommt mit ihrer Familie eigl gut zurecht (bis halt auf die Sache mit dem Essen)...Zum Thema "professionelle Hilfe" sagt sie, dass sie selber weiß, dass sie das eigl bräuchte, es aber nciht will, da sie halt auf keinen Fall zunehmen möchte sonder so bleiben will...Und ja, wir haben eine sehr gute Beziehung zu einander, deswegen bin ich auch gerade ein wenig hilflos...

Danke für eure Hilfe und Antworten!!!!
 

Benutzer108024 

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Ja dan investiere deine ZEit nochmal in die Eltern und sage denen das.

Naja und wenn sie das selb er weis... warum will sie den so dünn sein ? Denkt sie dadurch bekommt sie schneller einen freund.. fals das so ist sage ihr: ein menschen der einen anderen Liebt , Liebt ihn/sie nicht wegen des Aussehens sondern wegen der Persönlichkeit. Man liebt den Menschen und nicht das aussehen
 

Benutzer108032 

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Weil sie sich dünn einfach schön findet! Das ist der Grund. Und sie glaubt, dass es ihr dann besser geht, wenn sie dünn ist...
 

Benutzer106783 

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Versuch mal, anders an die Sache ranzugehen. Du sagst, sie weiß dass sie professionelle Hilfe benötigt, hat aber Angst dadurch zuzunehmen. Erklär ihr, dass das nicht passieren muss, wenn sie einen Therapeuten aufsucht, sondern dass der ihr einfach helfen wird, dass es ihr bald psychisch wieder besser geht.
Wenn sie sich selbst eingesteht, krank zu sein, ist das schonmal der erste Schritt zur Veränderung.
Vielleicht magst du mal einen Blick auf die Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) zum Thema Essstörungen werfen, die haben da vielfältige und gute kostenlose Infobroschüren und -materialien, auch für Angehörige und Freunde, die nicht wissen wie sie mit dem Betroffenen umgehen sollen. Auch deiner Freundin kannst du ja mal nahelegen, sich dort zu informieren, allerdings solltest du sie zu nichts drängen.
 

Benutzer99591 

Öfters im Forum
Wenn ihr schon über professionelle Hilfe gesprochen habt, was hat sie gesagt, warum sie sie ablehnt? Einmal den Schritt zugehen erfordert enorme Überwindung. Hat sie Angst ihr Seelenleben offenlegen zu müssen, Angst zum Essen gezwungen zu werden...? Wenn du den Grund weist, kannst du vielleicht nochmal anders das Thema anschneiden.
Den Eltern würde ich einmal ganz unverbindlich Informationmaterial zukommen lassen, in dem vielleicht speziell auf den Umgang mit Betroffenen eingegangen wird. Emiliana hat da ja schon etwas passendes genannt.
Ansonsten kann ich dir noch den Sozialpsychiatrischen Dienst empfehlen. Den findest du meist beim Gesundheitsamt. Sie sind auch dafür da dich zu beraten und können vielleicht den Schritt auf deine Freundin zu gehen.
 
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