ungerechtigkeit im job

Benutzer102242  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
hallo zusammen,
mich beschäftigt gerade akut das thema ungerechtigkeit im job. d. h. ich ärgere mich über azubis die null einsatz zeigen und aber von der geschäftsleitung gelobt werden, ich ärgere mich über neue mitarbeiter die gleich weiss nicht wie unterstützt und gefördert werden, mit ausstattung, seminaren usw. ...
ich bin mit meinem job zufrieden, bekomm keinen ärger aber leiste auch entsprechend harte arbeit ohne nur ein mal zu jammern. ich bin ehrgeizig und eigentlich nicht der typ für eifersucht, aber direkt in unserer firma ist die fluktation der mitarbeiter nach kündigung rauschmiss etc. extrem hoch, wer keine leistung zeigt fliegt, umso mehr stört mich der faktor das leute die neu sind und sich beweisen sollten sowie azubis die wirklich kein grosses interesse zeigen, so gelobt oder belohnt und gefordert werden...
wie ist das bei euch so und wie geht ihr damit um? ich hoffe auf tipps und erfahrungsaustausch
lg
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wieso werden sie denn andere Azubis gelobt, belohnt oder gefördert? Das werden sie ja normal nicht, wenn sie mit leeren Händen da stehen.

Naja... und dass neue Mitarbeiter gefördert werden, das sollte eigentlich normal sein. Wenn man an einen neuen Arbeitsplatz kommt, dann bekommt man ja normal (wenn es der Firma gut geht) neues Equipment und wenn man Wissen benötigt um seinen Job zu erledigen, dann bekommt man auch Seminare.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
hallo zusammen,
mich beschäftigt gerade akut das thema ungerechtigkeit im job. d. h. ich ärgere mich über azubis die null einsatz zeigen und aber von der geschäftsleitung gelobt werden, ich ärgere mich über neue mitarbeiter die gleich weiss nicht wie unterstützt und gefördert werden, mit ausstattung, seminaren usw. ...
ich bin mit meinem job zufrieden, bekomm keinen ärger aber leiste auch entsprechend harte arbeit ohne nur ein mal zu jammern. ich bin ehrgeizig und eigentlich nicht der typ für eifersucht, aber direkt in unserer firma ist die fluktation der mitarbeiter nach kündigung rauschmiss etc. extrem hoch, wer keine leistung zeigt fliegt, umso mehr stört mich der faktor das leute die neu sind und sich beweisen sollten sowie azubis die wirklich kein grosses interesse zeigen, so gelobt oder belohnt und gefordert werden...
wie ist das bei euch so und wie geht ihr damit um? ich hoffe auf tipps und erfahrungsaustausch
lg

was denn nun?
 

Benutzer102242  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
es geht darum; an einem beispiel gezeigt: azubi 1. lehrjahr soll einfach mit mit einem vertriebsmitarbeiter zu einem verbandstag fahren und ihn unterstützen, d. h. auch ohne wissen prospekte und infomaterial verteilen, nicht schwer: aber azubi bringt schlechte leistung, das sagt auch der mitarbeiter der dabei war dem chef
selber azubi, zweites lehrjahr; miese, wirklich miese zwischenprüfung; bekommt der chef ebenfalls mit und sagt er übernimmt azubi nicht nach der leistung
während dem 2. 3. lehrjahr sehr schwache mittelmässige leistung, kein interesse oder nur genörgel an pflichtveranstaltungen, alles was freiwillig ist wird sowieso nicht wahrgenommen. Nun 3. lehrjahr, nicht positiv aufgefallen, da wird eine nicht besonders gute aber immerhin, stelle frei (assistent eines absolut nicht kollegialen mitarbeiters), chefin geht zum azubi und meint ob er es machen würde, er sagt ja (jeder weiss aber das er das nur solange macht bis er was anderes findet). nun wie dem auch sei, soll besagter azubi mit zu einer veranstaltung auf die er meiner meinung nach nicht gehört, wegen erfahrung sammeln zukünftige stelle usw. die veranstaltung ist aber im marketing bereich während der azubi in der produktherstellung benötigt wird. macht keine sinn, sagen auch andere kollegen. wir fragen uns nun, was soll das?
hier geht es nicht persönlich um mich, sondern um die gesamtfrage was steckt hinter solchen entscheidungen - auch die kollegen aus der abteilungsleitungsebene halten die entscheidung als fragwürdig
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aus meiner Sicht klingt das irgendwie nicht nach Lob und Förderung, sondern eher danach, dass man irgendwie versucht den Azubi das restliche Jahr irgendwie unter zu kriegen: Assistent beim Firmenarsch, extra Arbeit bei Veranstaltungen, weg von den eigentlichen Themen und dann weg mit ihm.
 

Benutzer102242  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
was neue mitarbeiter angeht so bekommt jeder eine einarbeitungsphase mit schulung, büroausstattung etc.
im vergleich wieder ein mitarbeiter der gute leistung über zwei jahre bringt und ein seminar, auch aus dem arbeitsprozess heraus, sehr gut benötigen würde - im vergleich zu neuer mitarbeiter, ein monat da, wird da einfach hingeschickt und zeigt aber während diesem seminar nur wenig bzw. kaum interesse

ich hoff so wird in etwa deutlich wasi ich meine (auch seh nicht nur ich das so, sondern in der ganzen firma schafft diese für uns nicht ganz klare entscheidungen eine unzufriedenheit, und missgunst)
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
im vergleich wieder ein mitarbeiter der gute leistung über zwei jahre bringt und ein seminar, auch aus dem arbeitsprozess heraus, sehr gut benötigen würde - im vergleich zu neuer mitarbeiter, ein monat da, wird da einfach hingeschickt und zeigt aber während diesem seminar nur wenig bzw. kaum interesse
Tja, dafür müsste man jetzt viel mehr Umstände kennen. War es vielleicht eine Bedingung vom neuen Mitarbeiter? Hat sich der alte nie beschwert oder darauf hingewiesen, dass er die Schulung gerne hätte? Aber ich mein, wer 2 Jahre da ist und seine Arbeit gut macht, für was braucht er dann die Schulung?
 

Benutzer102242  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
mir geht es ja gar nicht konkret um die umstände in der firma in der ich arbeite, ich denke so oder ähnlich gibt es doch immer mal wieder ein fall wo man sich denkt - na hoppla wieso ist das denn da so? oder, ist das gerecht so?
ich denke in kleinen firmen ist das seltener aber in mittelständischen firmen oder auch grossunternehmen kommt das doch hin und wieder vor (ob "schleimen", "beeinflussen", "hochschlafen", "bestechen" was auch immer) mich würde interessieren ob euch das gar nicht juckt oder wie ihr damit umgeht?
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
na ja vllt gibt es einfach eine schonfrist bei neuen und azubis und der chef zieht erst später die schraube an.

eine einarbeitungsphase und neues material ist übrigens in gehobenen positionen absoluter standard. bei wirklich hoch qualifizierten jobs kann so eine einarbeitungsphase mehrere monate und auch schulungen umfassen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun... Neue Mitarbeiter benötigen eine Einarbeitung - zumindest sollte dies so sein. Von daher werden die Seminare eben im Rahmen der Einarbeitung sein, also damit zu tun haben.

Meine Mitarbeiter müssen in der Einarbeitungsphase auch mehrere Schulungen durchlaufen, sonst können sie keine gute Arbeit leisten. Es ist nun aber nicht so, dass ich Neuen irgendwelche teuren Weiterbildungen gebe - die sind dann schon den Mitarbeitern vorbehalten, die sich das verdient haben.

Letztlich liegt es aber auch an jedem Mitarbeiter selbst, seine Erwartungen und Vorstellungen zu vertreten und zu äußern. Wer das nicht tut, braucht sich nicht wundern, wenn er durchs Raster fällt.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ungerechtigkeit im Job? Puh, da könnte ich ja den ganzen Abend drüber ablästern. :zwinker:

Bei meiner Firma ist es z.B.: so, dass man den Leuten nicht mal eine Chance gibt, sich zu beweisen. Letzte Woche durften fünf Kollegen, die noch in der Probezeit waren, wieder gehen. Einer davon, mit dem ich ziemlich gut klar kam, hatte fachlich einen einwandfreien Hintergrund, eine Menge Potenzial und hat bei einem Projekt auch schon gute Leistung erbracht. Wirklich fest integriert in ein Projekt, wo er Verantwortung übernehmen konnte, wurde er jedoch nie. Stattdessen durfte er - ohne Vorgespräch oder auch nur eine leise Andeutung seitens des Managements - gehen.

Auf der anderen Seite bekomme ich dann mit, wie andere Kollegen auf Projekte vermittelt werden, wo überhaupt nicht klar ist, was sie ausgerechnt dafür qualifiziert? Eine äußerst penetrante und stark unwissende Kollegin wurde jetzt bspw. zum Projekt Management Office hin versetzt, wo sie wahrscheinlich mehr neue Arbeit erzeugt als irgendetwas erledigt zu bekommen. Ein anderer Kollege ist wie ein Lurch, kann aber effektiv noch weniger, insbesondere nichts allein, wird aufgrund seiner Glitschigkeit vermutlich aber dennoch bevorzugt.

Nachvollziehbar sind diese Managemententscheidungen für mich auch nicht. Die Kommunikation von oben nach unten ist mangelhaft und vieles wird hinter verschlossenen Türen vermutlich mit einem Würfel entschieden.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Ungerechtigkeit im Job? Puh, da könnte ich ja den ganzen Abend drüber ablästern. :zwinker:

Bei meiner Firma ist es z.B.: so, dass man den Leuten nicht mal eine Chance gibt, sich zu beweisen. Letzte Woche durften fünf Kollegen, die noch in der Probezeit waren, wieder gehen. Einer davon, mit dem ich ziemlich gut klar kam, hatte fachlich einen einwandfreien Hintergrund, eine Menge Potenzial und hat bei einem Projekt auch schon gute Leistung erbracht. Wirklich fest integriert in ein Projekt, wo er Verantwortung übernehmen konnte, wurde er jedoch nie. Stattdessen durfte er - ohne Vorgespräch oder auch nur eine leise Andeutung seitens des Managements - gehen.

Auf der anderen Seite bekomme ich dann mit, wie andere Kollegen auf Projekte vermittelt werden, wo überhaupt nicht klar ist, was sie ausgerechnt dafür qualifiziert? Eine äußerst penetrante und stark unwissende Kollegin wurde jetzt bspw. zum Projekt Management Office hin versetzt, wo sie wahrscheinlich mehr neue Arbeit erzeugt als irgendetwas erledigt zu bekommen. Ein anderer Kollege ist wie ein Lurch, kann aber effektiv noch weniger, insbesondere nichts allein, wird aufgrund seiner Glitschigkeit vermutlich aber dennoch bevorzugt.

Nachvollziehbar sind diese Managemententscheidungen für mich auch nicht. Die Kommunikation von oben nach unten ist mangelhaft und vieles wird hinter verschlossenen Türen vermutlich mit einem Würfel entschieden.

eventuell bekommt das management diese leute auch nie zu sehen und das sind leute dazwischen die die entscheidungen treffen. in dem fall könnte es durchaus sein, dass diese leute starke leute aus taktischen gründen eliminieren und schwache durchziehen, damit es keine konkurrenz gibt.

wobei das schon extrem hart wäre, ich vermute eher mal, dass da einfach ein mangel an information vorliegt.
 
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