Unfall - Polizei - was aussagen?

Benutzer472 

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aber die straße war doch beleuchtet ... dann muss man doch ned unbedingt mit licht fahren oder?
Mal abgesehen von der rechtlichen Lage: Ein Radfahrer hat das Licht nicht nur, damit er besser sieht, was das Licht bei einer gut beleuchteten Straße in der Tat möglicherweise überflüssig machen würde, sondern vor allem, damit er auch besser gesehen wird! Wenn ein Licht in dein Blickfeld kommt, nimmst du dass viel eher wahr als einen unbeleuchteten Radfahrer.

Ich glaube, dazu solltest du mal einen Polizist deines Vertrauens befragen! :zwinker:
Davon würde ich abraten: Nach meiner Erfahrung wissen Polizisten oft nicht mehr als der gemeine Ahnungslose. - Da hab ich schlechte Erfahrungen gemacht...
 

Benutzer26398 

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Novalis schrieb:
Nem Autofahrer macht es nichts wenn er einen Radfahrer über den Haufen fährt weil dieser kein Licht hat .
wenn du mich schon zitierst dann zitiere bitte den kompletten Satz und nicht einen Teil - wir sind doch hier nicht bei der Bildzeitung!:kopfschue
Provozieren kannst du mich auch anders, ich schätze dich für intelligent genug ein zu verstehen wie ich es gemeint hatte - ansonsten tut es mir einfach nur leid für dich! Aber bei mir war ganz klar ein Zusammenhang erkennbar auch ohne explizierte Erklärung.

Aber hier extra nochmal für dich:
Nem Autofahrer macht es (zu 99%) nichts (rein körperlich gesehen)wenn er einen Radfahrer über den Haufen fährt weil dieser kein Licht hat - der Radfahrer überlebt unter Umständen so einen Unfall nicht... :ratlos: :schuechte

Und das er eine Teilschuld bekommt ist auch nicht sicher - es gibt auch Fälle wo den Autofahrer überhaupt keine Schuld trifft - woher ich das weiß? - zwei meiner besten Freunde sind bei der Polizei (das sollte genügen)!
Das man immer eine Teilschuld bekommt ist wohl ein altes Vorurteil welches einfach nicht zu wiederlegen ist...
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Es geht doch net darum hier dem Falschen die Schuld in die Schuhe zu schieben oder so.
Es geht nur darum dass er auch nix Falsches sagen will um nachher als Alleinschuldiger dazustehen.
Der Autofahrer hätte ja wohl aufpassen müssen, wenn er aus der Einfahrt fährt. Das lernt man schon in de Fahrschule.
Hätte auch n Fußgänger vorbeilaufen können, der leuchtet auch net.

Und ich weiß, dass man sich ziemlich schnell fälschlicherweise belasten kann wenn man was Unüberlegtes sagt, bei der Polizei. Mir wurde bei menen Unfall hier im Forum z.B. geraten, die Aussage zu verweigern weil die sonst das eh so drehen würden, dass ich am Ende den Fehler gemacht hab... und das hat geholfen..
 

Benutzer22294  (37)

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Die Wahrheit und nicht's als die Wahrheit (kommt letzenedes doch eh raus)

Und vielleicht wirklich vorher mal bissl Beratung beim Anwalt einholen. Sicher ned falsch
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
wenn du mich schon zitierst dann zitiere bitte den kompletten Satz und nicht einen Teil - wir sind doch hier nicht bei der Bildzeitung!:kopfschue

Ich habe den wichtigen Teil des Satzes zitiert. Das ist völlig legitim und ich wüßte nicht, was es mit der Bildzeitung zu tun hat.


Provozieren kannst du mich auch anders, ich schätze dich für intelligent genug ein zu verstehen wie ich es gemeint hatte - ansonsten tut es mir einfach nur leid für dich!

Sag mal, mit welchem Fuß bist Du denn aufgestanden?
Ich habe keine Ahnung wie Du darauf kommst, daß ich Dich provozieren wollte?
Eigentlich woltle ich mit dem Zitat gar nicht besonders auf Dich eingehen sondern habe mich dessen nur bedient um meine Abneigung gegen das Radfahren ohne Licht kundzutun.


Aber hier extra nochmal für dich:
Nem Autofahrer macht es (zu 99%) nichts (rein körperlich gesehen)wenn er einen Radfahrer über den Haufen fährt weil dieser kein Licht hat - der Radfahrer überlebt unter Umständen so einen Unfall nicht... :ratlos: :schuechte

Nunja, ich glaube wirklich, daß Du mich und die Absicht die ich mit dem Zitat verfolgte, mißverstehst. Von dem o.g. wollte ich nichts bestreiten, im Gegenteil würde ich mich dem völlig anschließen.


Und das er eine Teilschuld bekommt ist auch nicht sicher - es gibt auch Fälle wo den Autofahrer überhaupt keine Schuld trifft - woher ich das weiß? - zwei meiner besten Freunde sind bei der Polizei (das sollte genügen)!

Eine gewisse Teilschuld hast Du als Autofahrer immer, weil Du alleine dadurch, daß Du ein Kraftfahrzeug in Bewegung setzt, schon eine abstrakte Gefahr verursachst.

Lass Dir das gesagt sein, von jemandem der eine Weile jeden Tag damit zu tun hatte.
 

Benutzer472 

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Off-Topic:
woher ich das weiß? - zwei meiner besten Freunde sind bei der Polizei (das sollte genügen)!
Ja, wann wird in der Polizeiausbildung endlich vermittelt, dass die Rechtssprechung nicht Aufgabe der Exekutive ist...:zwinker:


Der Autofahrer hätte ja wohl aufpassen müssen, wenn er aus der Einfahrt fährt. Das lernt man schon in de Fahrschule.
Hätte auch n Fußgänger vorbeilaufen können, der leuchtet auch net.
Das man als Autofahrer aufpassen muss, ist keine Frage. - Nur macht es schon einen Unterschied, welche Geschwindigkeit der kreuzende hat: Ca. 7km/h wie ein Fußgänger oder 30km/h wie ein Radfahrer ist nicht dasselbe.
 

Benutzer14614  (35)

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Der Autofahrer hätte ja wohl aufpassen müssen, wenn er aus der Einfahrt fährt. Das lernt man schon in de Fahrschule.


Ja? Hast du denn schon einen Führerschein der Klasse B? Es ist in vielen Fällen nicht unbedingt einfach aus einer Ausfahrt rauszufahren. Bäume, Zäune, Hecken und Autos behindern oft die Sicht. Wenn dann ein zügiger Radfahrer kommt, der noch dazu kein Licht angeschaltet hat (nicht umsonst gilt z.B. für Motorradfahrer dass sie tagsüber auch Licht anhaben) ist es schwer diesen rechtzeitig zu erkennen.

Ich bin bei solchen Stories immer hin und hergerissen. Als regelmäßiger Rad- und Autofahrer habe ich für beide Seiten Verständnis. Als Radfahrer ist man schon oft nicht auf der glücklichen Seite, was z.B. knappes Überholen angeht. Allerdings muss ich auch sagen, dass dein Freund nunmal nichts auf dem Gehweg zu suchen hatte. Hinzu kommt, dass er sein Licht nicht an hatte, was eines der wichtigsten Sachen ist, da man eine Lichtquelle besser wahrnehmen kann als etwas dunkles/schämenhaftes. Es dient der eigenen Sicherheit z.B. auch Leuchtstreifen an der Kleidung anzubringen. Gerade auch bei den hiesigen Wetterverhältnissen ist selbst tagsüber eine "sichere Kleidung" sinnvoll.

Das weitere was ich komisch finde: Ich persönlich hab es als Radfahrer z.B. auch beigebracht bekommen bei Ausfahrten aufzupassen. Das haben mir meine Eltern ganz früh eingebläut und wurde auch in der Verkehrschule immer wieder gesagt: Passt auf wenn ihr an Ausfahrten vorbei fahrt.
Das ist nicht ohne Grund so, denn Ausfahrten sind oft sehr gefährlich.

Aussage? Ich würde bei der Wahrheit bleiben oder nichts sagen. In seinem Fall würde ich nichts sagen, einfach weil er auch nicht ganz im Reinen ist.
 
P

Benutzer

Gast
Also erst fährt er auf dem Gehweg, und dann noch ohne Licht? Dann würd ich sagen, trägt er erstmal die Schuld. Ob der Fahrer jetzt geuckt hat oder nicht, ist insofern irrelevant, als dass er vielleicht "zum gucken animiert" worden wäre, wenn er einen Lichtschein gesehen hätte.
Insofern würde ich sagen, hat dein Freund Schuld(en).

Und Aussagen würde ich immer die Wahrheit. Denn wenn es erstmal zu Ungereimtheiten kommt, kommt diese eh raus.
 
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