unerwartete Trennung nach 6 Jahren

Benutzer153644  (29)

Ist noch neu hier
Liebe Community,

ich befinde mich momentan in einer ziemlich verfahrenen Situation, in der ich nicht mehr so recht weiß, was ich tun soll.. und ich hätte gern ein paar kluge Ratschläge, gerne auch eine männliche Sicht auf die Dinge!

Und zwar hat mein Freund vor 2 Monaten etwa ziemlich unerwartet mit mir Schluss gemacht nach 6 Jahren Beziehung. Ich bin aus allen Wolken gefallen und ich rede mir nichts schön, wenn ich sage, dass wir in der letzten Zeit wirklich absolut KEINE Probleme in unserer Partnerschaft hatte. Alles lief wirklich blendend. Das war nicht immer so, gerade zu Beginn unserer Beziehung hatten wir große Probleme, weil es mir zu der Zeit auch psychisch nicht gut ging, und daraus viele Probleme resultierten, die unsere Beziehung auf eine harte Probe stellten. Manchmal frage ich mich noch heute, wie er das alles ausgehalten hat und trotzdessen für mich da war und bei mir blieb. Aber er war da, umso umbegreiflicher für mich, dass er jetzt entscheidet zu gehen, wo alles gut war und schon seit lager Zeit. Das kurz zu unserer Vorgeschichte. Wir sind beide übrigens 22.

Tatsache ist, dass es nun mein Freund ist, der es in letzter Zeit wirklich nicht leicht hatte. Seine Eltern ließen sich scheiden, und Anfang des Jahres passierte etwas noch schlimmeres. Sein allerbester Freund verstarb plötzlich bei einem schlimmen Verkehrsunfall. Es war sehr schlimm und unbegreiflich noch jetzt. Alles änderte sich seither. Die ersten Wochen danach verbrachten wir sehr viel Zeit zusammen, ich wollte für ihn da sein, er sollte auch nicht allein sein. Ich hatte den Eindruck, dass das uns noch mehr zusammengeschweißt hat, auch wenn es NICHTS besser macht..ich hatte aber gleichzeitig auch immer das Gefühl, dass er das alles etwas zu gut wegsteckt und da noch was kommt... und so war es dann auch, etwa 2 Monate später zog er sich zurück, als ich ihn darauf ansprach rückte er erstmals mitder Sprache raus: er würde sich seit dem Unfall einfach viele Gedanken machen und sei ich in keiner Sache mehr wirklich sicher, weder was er beruflich weitermachen soll noch wie das mit uns laufen soll. er hat begriffen wie kurz das Leben sein kann und er möchte nicht das Gefühl haben etwas zu verpassen, wenn er immer nur mit mir zusammen ist solange (dazu sei erwähnt, dass ich seine und er mein erster Freund ist!!) ..er fragt sich ob er es nicht irgendwann bereut, wenn er sich nicht ausgetobt hat. Bis zu diesen Zeitpunkt hatte er noch nie sowas in der Art anklingen lassen, im Grunde war es immer mehr ER, der von einer späteren Heirat und Zusammenleben sprach. Später redete er auch davon, dass er ohnehin nicht wüsste, wie das laufen soll, wenn ich bald studieren gehen (ich ziehe in die nächstgrößere Stadt, aber ist nicht weit und komme am Wochenende immer heim) es war irgendwie so wirr, kein klarer Grund..ich hatte ihhn dazu einen Brief geschrieben, weil es viel gab, was ich ihm noch sagen wollte dazu, aber als er ein paar Tage später zu mir kam, nützte das alles nichts mehr, er hatte sich entschieden, er trennte sich. Ein paar Tage später trafen wir uns nochmal, weil ich einfach nochmal den richtigen Grund wissen wollte. Er sagte er hätte es selbst momentan nicht so richtig beisammen, sondern wüsste nur, dass er momentan einfach keine feste Beziehung möchte. er sagte auch dass er es nicht ausschließt, dass er es irgendwann furchtbar bereuen wird, aber hat er gerade einfach das Gefühl, dass es nicht mehr geht. ein paar wochen später trafen wir uns erneut, zwischendurch schrieben wir immer etwas. er meinte daraufhin auch, dass er mich schon vermisst, und sich manchmal fragt, was er nicht alles aufgegeben hat, aber dass er diese entscheidung getroffen hat, und er sie auch erstmal nicht rückgängig machen will und er auch nicht glaubt, dass er das in nächster Zeit tun wird. als ich ihn fragte ob er keine Gefühle für mich hätte, sagte er nur, dass das so gar nicht wäre. er würde da aber gar nicht so viel drüber nachdenken, weil andere dinge momentan wichtiger sind, die ihn beschäftigen, der unfall, probleme auf der arbeit und in der familie. er sagt er merkt, dass es ihm momentan auch gut tut allein zu sein. er macht viel sport, trainiert viel, zockt viel und geht viel feiern und saufen, wie ich so mitbekomme.. er meinte er würde sich auch weiterhin gern öfters mit mir treffen und schreiben, er möchte mich nicht verlieren.

ich weiß einfach nicht mehr wie ich mich verhalten soll. erst dachte ich, es sei das richtige wenn wir einfach ein bisschen Kontakt haben, ab und zu mal spazieren gehen und etwas schreiben. ich wollte ihm zeigen, dass ich da bin und stabil, auch wenn ich uunter der Woche weg bin, da ich irgendwie auch die Theorie hatte, dass er vielleicht einfach nur Angst hat, nochmal jemanden zu verlieren in nächster Zeit und daher lieber die Notbremse zieht. als ich ihm das sagte, meinte er auch, dass das sein kann... naja ich dachte das wäre der richtige Weg... mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, zumal ich merke, dass ich mir bei jedem neuen Treffen einfach erneut Hoffnungen machen würde und am Boden zerstört, wenn sich wieder nichts ändert. ich kann irgendwie nicht einfach nur eine Freundin sein. ich habe so Angst irgendwann nur eine Freundin zu sein, der er dann davon erzählt, dass er jemand anderes kennengelernt hat, ich weiß nicht, was ich dann tun sollte, ich komme ja jetzt schon kaum damit klar...

Meine Frage ist einfach, was ihr darüber denkt, glaubt ihr es besteht noch Hoffnung, dass er wieder zu mir findet, und er momentan vielleicht einfach nur wieder sein Leben neu ordnen muss nach allem was passiert ist? War jemand von euch schonmal in einer ähnlichen Situation, dass er einen so riesigen Verlust ertragen musste und es in der Beziehung dann auch Probleme gab? Und dann noch: hat jemand von euch einen guten Ratschlag für mich, wie ich mich am besten verhalten soll? Soll ich den Kontakt halten oder lieber abbrechen? Ich weiß echt nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Liebe Grüße, freyaaa
 

Benutzer150315  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde sagen, er brauch offenbar gerade seinem Freiraum um das alles zu verarbeiten, Männer sind da anders als wir Frauen. Wir möchten gerne Benutzern und umsorgt werden uns am liebsten anlehnen und ausquatschen. Männer hin gegen sind schon darauf gepolt der "starke" zu sein, dem entsprechenden fressen sie jeden Kummerund Frustin sich hinein oder gehen dann exzessiv feiern oder sport machen um das alles zu verarbeiten.

Gib ihm die Zeit und tu auch etwas für dich!

ob das nochmal was wird oder nicht möchte ich mir nicht an Maßen zu sagen, denn ich kenne ihn nicht und weiß ja auch nicht was in ihm vorgeht. Wenn er es nochmal versuchen möchte wird er dir das vermutlich zu gegebenem Zeitpunkt mitteilen.
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Hat man beispielsweise vor einer Hochzeit.
Aufeinmal angst sich zu binden.
kann ich in dem fall allerdingsnicht feststellen.
 

Benutzer150315  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Hm ok. Wenn man es so sieht aber für mich ist das eigentlich eher krasser besetzt dieses Wort.
Und ich denke es ist mehr die angst was zu verpassen als angst davor zu haben nur mit dieser Person zsm zu sein.
ah ich kann mich Grad nicht richtig erklären evtl verstehst was ich mein.
 

Benutzer114394  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Er ist vermutlich gerade in einer sehr schweren Phase seines Lebens und weiss wahrscheinlich selbst nicht so richtig, wie jetzt weiter.
Ich finde es sehr gut und stark von dir, wie du ihm zur Seite gestanden bist und auch jetzt noch sehr viel Verständnis für seine Situation aufbringst und ihn triffst, auch wenn er Schluss gemacht hat.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies aber einfach sehr belastend für dich ist, da du nun auf eine rein platonische Freundschaft runtergestuft wurdest.

Ob er sich wieder entscheiden wird, mit dir zusammenzukommen, kann dir hier niemand sagen, ich vermute aber, dass er einfach momentan nicht wirklich weiss, was er eigentlich möchte und ihm alles einfach zu viel wurde.

Ich würde dir empfehlen, dich ganz bewusst mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, dass vielleicht nie mehr was zwischen euch sein könnte und dir zu überlegen, ob und wie lange du noch für ihn dasein kannst, ohne dass du dich selber kaputt machst.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit!
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich kann dir nicht viel dazu sagen, außer dass ich deinen ehemaligen Freund verstehen kann, weil ich einen ähnlichen Verlust erlebte. Ich war damals zwar Single, hatte aber trotzdem ein paar Kerle nebenbei am Laufen bzw. lernte sie kennen, und mir war das einfach zu viel. Meiner Ansicht nach konnte sich niemand vorstellen, wie es ist, einen nahen Menschen zu verlieren, außer man erlebt(e) es selbst. Deshalb empfand ich alle Menschen, die mir zu nahe kamen, als sehr aufdringlich und fand es auch anstrengend, ihnen etwas zu geben, denn dazu war ich einfach nicht in der Lage. Auch das Gefühl, dass er sein Leben neu justieren will, kann ich total nachvollziehen.

Es ist schwierig dir etwas zu raten, in meiner Situation damals hätte ich mir einen Partner gewünscht, der mich auffängt. Weißt du denn, ob es Menschen in seinem Umfeld gibt, die er an sich heranlässt? Zunächst würde ich an deiner Stelle diese Personen bitten, dass sie sich, um ihn kümmern, denn du bist zur Zeit die falsche Person dafür. Du leidest unter der Trennung und imho ist es schwierig, ihm tröstend zur Seite zu stehen.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Vielleicht hatte er die Angst, was zu verpassen, schon vorher, aber da war sie noch nicht so groß/dominierend.
Ist ein sehr häufiger Schlussmach-Grund bei jungen Leuten, die lange zusammen sind, vor allem, wenn einer von beiden oder beide vorher noch keine sexuelle Erfahrung(en) mit anderen gemacht haben.

Dass er derzeit Kontakt zu dir hält und ihr euch freundschaftlich trefft tut dir glaub ich nicht gut, zumal er sagt, dass er nicht glaubt, dass es in nächster Zeit anders wird mit dem keine-Beziehung-wollen.

Klingt für mich ehrlich gesagt, als würde er sich sicherer werden, dass es auch langfristig so bleibt, aber sich vielleicht noch die Hintertür aufhalten wollen, um doch nicht allein sein zu müssen, falls er merkt, dass er doch lieber eine Beziehung hätte. Ob die dann auch noch wirklich mit dir sein sollte seinerseits, oder irgendeine andere, ist da auch nicht so ganz klar, aallerdings verschweigt er dir auch, ob er dich noch liebt oder nicht - vielleicht weiß er es selbst nicht, und will dir nicht zu viel Hoffnung machen, oder er weiß es bereits, will dich aber (unbewusst hoffentlich) hinhalten.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Vielleicht hatte er die Angst, was zu verpassen, schon vorher, aber da war sie noch nicht so groß/dominierend.
Genau das dachte ich mir auch und wollte es auch gerade schreiben.

In eurem Alter ist es nicht selten, dass auch eine langjährige Beziehung endet - und das nicht mal, weil man sich nicht mehr liebt, sondern weil andere Wünsche in den Vordergrund treten.
Ich denke auch, dass er das Bedürfnis des Austobens wahrscheinlich schon länger hatte und dieser schlimme Vorfall ihn nun bestärkt hat, ihm nachzugehen. Gerade nach schweren Schicksalsschlägen hinterfragt man sich und sein Leben und kriegt eine andere Einstellung dazu.

Ich glaube leider nicht, dass er sich noch mal umentscheiden wird. Seine Antworten dazu klingen schon sehr durchdacht und ich denke auch nicht, dass er dich warm halten möchte. Ich denke eher, dass er dich nicht noch mehr verletzen möchte.
Und er selber wirklich nicht weiß, ob es langfristig die richtige Entscheidung war. Zumindest war es aber die richtige Entscheidung für den Moment und das musst du respektieren, auch wenn es schwer fällt.

Liebe gehört zu einer Beziehung unbedingt dazu, aber sie ist längst nicht alles. Wenn die eigenen Bedürfnisse und Wünsche für die Zukunft auseinander gehen, hilft die Liebe dabei auch nicht. Ich finde, dass er ein sehr ehrlicher und aufrichtiger Mensch ist und du das Glück hattest, so jemanden an deiner Seite zu haben. Ich denke aber nicht, dass ihr noch einmal zusammen kommen werdet. Wünschen tue ich dir aber das Gegenteil.

Ich würde den Kontakt jetzt erst mal minimieren, damit du dich adäquat lösen kannst. Vielleicht findet ihr als Freunde noch einmal zusammen. Aber dafür benötigst du ausreichend Abstand.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ich glaube dass es da kein zurück mehr gibt. Wenn du ihm keine Freundin sein kannst, ist das ok. Versuche das Positive darin zu sehen. Besser jetzt als in 10 Jahren mit 2 kleinen Kindern und einem Hauskredit. ( Mir erging es wie dir - 6 Monate nach der Trennung lief mir mein Mann über den Weg).
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Lies dir mal noch den Wiki-Artikel zu den Trauerphasen durch. Ich denke, dass das auch ganz hilfreich sein kann, deinen Ex-Freund zu verstehen.

Nichtsdestotrotz ändert es vorerst nichts an der Trennung, aber wenn du ihn besser verstehst, fällt es dir vielleicht einfacher, abzuschließen.

Unabhängig davon kann es auch so sein, wie SchafForPeace SchafForPeace , celavie celavie und Mrs. Brightside Mrs. Brightside es beschreiben.

Alles Liebe, Kopf hoch! :knuddel:
 

Benutzer153493 

Meistens hier zu finden
Irgendwie kann ich mich nicht in den Kerl hineinversetzen.

Dieses "Ich möchte mich austoben" ist durchaus ein nicht seltenes Phänomen und ich denke auch, das wird er schon früher gespürt haben.ABER wenn der Rest doch gut läuft, dann kann man doch den Mund aufmachen?
Ich weiß nicht wie der TS dazu steht, aber ich für meinen Teil würde doch erstmal sowas wie einen 3er oder swingen vorschlagen oder gar eine offene Beziehung.

Wieso direkt eine Trennung? Probleme sind dazu da Sie zu lösen und die Trennung ist nur eine Konsequenz die erfolgen sollte, wenn es kein Kompromiss gibt.

Das alleine Sein, im Falle von Ereignissen die den Menschen erstmal aus der Bahn werfen ist tatsächlich für Männer üblich. Wir wollen unsere Gefühle kontrollieren und dominieren, aber bei solchen Schicksalsschlägen, haben wir meist keine Oberhand. Der letzte tropfen Selbstbestimmung der uns dann bleibt, ist zu bestimmen wann man diese Gefühle zulässt und das am besten Alleine und wie man diese Gefühle eindämmt, das geht tatsächlich am besten mit Freunden. Ich verstehe das der Partner einem die Last abnehmen will, für einen da sein will, aber Abstand hilft uns am Meisten. Wir kommen dann auf euch zu, wenn wir eine stützende Schulter brauchen!

Aber diesen Abstand kann man auch innerhalb einer Beziehung regeln, da ist es nicht nötig den Partner zu "entbinden"


Eventuell hat auch sein Selbstwert stark daran gelitten und er fühlt sich nicht mehr gut genug für dich. Das ist aber nur eine weit hergeholte Idee.

Leider habe ich kein Ratschlag für weiteres Vorgehen für dich. Wenn er keine genauen Gründe nennen kann oder will, musst du es leider akzeptieren. Du kannst ihn nicht in eine Beziehung zurückquatschen.
Wenn du um ihn kämpfen willst, musst du weiter an seiner Seite stehen und Initiative ergreifen, ob das zum Erfolg führt weiß keiner. Im schlimmsten Fall bleibst du in deinem jetzigen Zustand für eine lange Zeit und irgendwann sagt er dir tatsächlich, er hat eine neue gefunden, etwas worauf ich einfach nicht warten könnte. Ich für meinen Teil würde den Kontakt komplett beenden. Du bist noch jung, der Teich ist groß. Arbeite an dir und versuche In zu vergessen und ein neues Leben zu leben, dann findet sich ein neuer Begleiter.

MfG Boarnub
 

Benutzer15049  (35)

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ich glaube fast das mit dem austoben und "angst was zu verpassen" ist nur eine ausrede, da die leute es wesentlich einfacher verstehen, als dass was er wirklich zur zeit durchmacht.
den besten freund bei einem unfall zu verlieren, zu sehen wie die eltern sich trennen, das macht einem bewusst dass alles sich plötzlich ändern kann. ich denke er steuert auf eine depression zu bzw. steckt schon mitten drin. da ist es durchaus normal sich von menschen zu trennen, die man eigentlich liebt, weil man einfach keine energie für sich selbst hat und schon garnicht für andere menschen.
du solltest dich allerdings nicht zu weit da rein ziehen lassen, weil das gewaltig nach hinten los gehen kann. es ist weder förderlich für ein eventuelles wieder zusammen, noch für dein eigenes psychisches wohl. wirklich schwierig.
jemand sollte ihm vielleicht zu professioneller hilfe überreden. alles weitere wird dann die zeit zeigen.
 

Benutzer140332  (33)

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Wieso direkt eine Trennung? Probleme sind dazu da Sie zu lösen und die Trennung ist nur eine Konsequenz die erfolgen sollte, wenn es kein Kompromiss gibt.
Vielleicht kennt er seine Freundin und weiß um dem Umstand, dass sie keine Frau neben sich dulden würde?
Ich kenne die Einstellung von meinem Partner dazu auch sehr genau, darüber müssten wir nicht noch mal diskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer153493 

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Vielleicht kennt er seine Freundin und weiß um dem Umstand, dass sie keine Frau neben sich dulden würde?
Ich kenne die Einstellung von meinem Partner dazu auch sehr genau, darüber müsste wir nicht noch mal diskutieren.

Tja dann hat er ja in diesem Fall alles richtig gemacht
 

Benutzer140332  (33)

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Tja dann hat er ja in diesem Fall alles richtig gemacht
Es ist immer schwierig bei Trennungen von richtig und falsch zu sprechen (obwohl ich verstehe, was du meinst.)
Die meisten Menschen trennen sich nicht leichtfertig, erst recht nicht nach so vielen Jahren, ich denke, er wird sich die Entscheidung nicht leicht gemacht haben.
. ich denke er steuert auf eine depression zu bzw. steckt schon mitten drin.
Mit solchen Aussagen wäre ich auch vorsichtig, nicht jeder Mensch kriegt Depressionen von so einem Vorfall. Man kann es anmerken, dass es passieren könnte, alles andere wäre aber reine Spekulation.
 

Benutzer15049  (35)

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Mit solchen Aussagen wäre ich auch vorsichtig, nicht jeder Mensch kriegt Depressionen von so einem Vorfall. Man kann es anmerken, dass es passieren könnte, alles andere wäre aber reine Spekulation.

das weiß ich auch. aber nach allem was die TS sagt, vor allem wenn es um seine eigenen aussagen geht, klingt es mir doch danach. vor allem dass er es selbst für möglich hält, dass er angst davor hat nochmal jemanden zu verlieren. und wenn man ihr glauben schenkt, dass in der beziehung sonst immer alles gut war.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
das weiß ich auch. aber nach allem was die TS sagt, vor allem wenn es um seine eigenen aussagen geht, klingt es mir doch danach.
Ferndiagnosen sollte man diesbezüglich trotzdem unterlassen. Wir alle kennen den Freund und seine Beweggründe nicht. Und sind auch kein Ärzte.

Auch eine Beziehung kann tadellos laufen und man entwickelt sich weiter, Einstellungen ändern sich, Wünsche verändern sich. Nicht jeder weiß um diesen Prozess sofort Bescheid, oft ist er schleichend. Oder man denkt, dieses Gefühl des Austobens vergeht wieder.

Das muss nicht unbedingt ein Hinweis auf eine Depression sein.
 

Benutzer15049  (35)

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Ferndiagnosen sollte man diesbezüglich trotzdem unterlassen. Wir alle kennen den Freund und seine Beweggründe nicht. Und sind auch kein Ärzte.

Auch eine Beziehung kann tadellos laufen und man entwickelt sich weiter, Einstellungen ändern sich, Wünsche verändern sich. Nicht jeder weiß um diesen Prozess sofort Bescheid, oft ist er schleichend. Oder man denkt, dieses Gefühl des Austobens vergeht wieder.

Das muss nicht unbedingt ein Hinweis auf eine Depression sein.
weißt du, das hier ist ein forum. ich bin kein arzt und stelle sicher keine diagnosen, aber es geht hier doch darum erfahrungen zu teilen, um eigene ideen zu bekommen, was los sein kann, wie es weitergehen könnte, hilfe zu bekommen.
und MEINE erfahrung ist: ich habe selbst schonmal mit jemandem schlussgemacht, weil ich durch mein verhalten, den verdacht bekam depressiv zu sein und das ganz allein bewältigen wollte. daher halte ich es nicht für abwegig und hab das hier geschrieben. werde vllt beim nächsten mal auf die wortwahl achten. ich denke aber nicht dass mein post ausgesagt hat, dass das jetzt die ultimative diagnose oder lösung wäre.
 
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