Umgang mit Exfreund - normal?

M

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Gast
Hallo,

ich bin nun seit etwa 4 Monaten vom meinem Freund getrennt, wir haben letztlich beide diese Entscheidung getroffen, auch wenn ich sozusagen die treibende Kraft war.

Heute haben wir eine gute und vertraute Freundschaft. Wir treffen uns ab und zu, gehen was essen oder ins Kino o.ä.. Letztens war er bei mir, wir haben DVD geschaut. Es ist dann eigentlich alles (fast!!!!) so wie früher, jedenfalls massieren wir uns oder fassen uns auch machmal an (kein streicheln!!!!, er legt zum Beispiel seine Hand auch mein Bein oder so).

Empfindet ihr das als normal?

Ich muss noch erwähnen, dass er absolut hinweg ist über die Trennung und ich zwischenzeitlich in jmd. anderen verliebt war/bin(?) . Dieser jmd. hat mich ziemlich verletzt, aber das ist ja eine andere Geschichte?

Also, was meint ihr?

Ich finde das alles an sich ganz und gar nicht schlimm, allerdings ist mir diese absolute Vertrautheit, die OHNE das Gefühl der partnerschaftlichen Liebe existiert, nur manchmal ein wenig mysterös.

Liebe Grüße.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
war bei meinem ex genauso,das ist irgendwie eine art langsames loslassen!geht solange bis einer von euch neu vergeben ist und dann tut es evtl dem anderen doch ein bisschen weh!!
 
M

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Gast
@ n4p

Naja, glaube nicht, dass unsere Situationen so ähnlich sind - DU bist doch schon noch sehr stark an deiner Exfreundin interessiert, oder?

Wir haben schon oft darüber geredet und ich glaube sagen zu können, dass wir wirklich nur noch auf freundschaftlicher Basis verkehren und das auch beide so sehen (auch, wenn er nicht abstreiten kann, mich körperlich noch immer als attraktiv und anziehend zu empfinden).

Ich kann mir auch keine Beziehung mit ihm vorstellen, zwar stimmen die äußeren Umstände, aber ich liebe ihn einfach nicht (mehr).

Deshalb glaube ich ja auch, dass diese körperliche Nähe (Massieren ist doch immer was schönes, auch unter Freunden - natürlich trotzdem nicht zu vergleichen mit der Massage von DEM Menschen, den man liebt...) nur freundschaftlich gemeint ist.

Ist eben nur dieses ungemein vertraute Gefühl (wenn wir reden), was mir so komisch vorkommt, da zwischendurch aufgrund einiger Missverständnisse auch mal Funkstille war.
 
G

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Gast
Hi,

Woher kannst du so sicher sein, dass er über die Trennung schon hinweg ist ?

Diese Vertrautheit ist zwar schön und solange sie für beide angenehm ist auch wunderbar...birgt aber auch das Potential für Missverständnise, meines Erachtens nach :schuechte
-
nicht das es zu "krass" würde mit den Berührungen, sonder eher im Sinne von das die körperliche Nähe immer auch ein Ausdruck geistiger Verbundenheit ist ( sollte meiner Ansicht nach zumindest so sein ) oder negativ Ausgedrückt:
seelische Abhängigkeit. :grrr:
Was es tatsächlich ist, ist ungemein schwierig rauszufinden, wahrscheinlich mal mehr das Eine mal mehr das andere, wie schon gesagt können dadurch halt Spannungen entstehen die eher beziehungstypisch sind...
...die können wiederrum dazu führen das einer von euch die "Freundschaft" ganz beendet.

Andererseits ist es auch total komisch den anderen aufeinmal gar nicht mehr anzufassen und/oder einen "künstlichen Abstand" zu schaffen, denn dann wird die (freundschaftliche) Beziehung automatisch schwächer...
...es ist halt so das freundschaft nicht die abgeschwächte Version der Liebe ist - das ist ein ganz anderes Spiel mit anderen Regeln :kopfschue


Hmmm soweit mein Standpunkt...ist ganz schwierig, würd mich freuen nochmal davon zu hören wies bei euch weiter geht

Gruß

Janosch
 

Benutzer31272  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Also okay ich bin mit einem Ex-Freund extrem befreundet, okay hinter dem Rücken seiner Freundin, weil sie mich nicht mag und ich könnte ja noch konkurrenz sein. Ist aber nicht der Fall, mein Ex ist für mich der beste Freund und mehr nicht, lebe ja selber in einer beziehung und werde diese Jahr noch heiraten.
Also man kann befreundet sein aber nicht so schnell ohne gefühle. Für mich war es auch ein schock als er mir nach der Trennung sagte er hat eine neue, also net direkt danach, verging schon einige zeit. Dann meinte er zieht um, gott sei dank net wirklich weiter weg als er vorher gewohnt hat. Naja bin dann auch 2 Mal umgezogen und nach dem zweiten umzug hat sich rausgestellt das er in der nebenstraße wohnt :smile:
Naja also man kann ne Freundschaft haben auch mit vertrautheit man muss aber wissen wo die grenzen sein sollten. Da du ja mit deinen Gefühlen gerade im Chaos lebst und du nicht weiß wie er fühlt.
 
M

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Gast
Hm, also ich würde unsere Beziehung in keinem Fall als "seelische Abhängigkeit" bezeichnen, da ich in ihm einfach nur einen guten Freund sehe, dem ich viel anvertrauen kann und mit dem ich Probleme bereden kann, zu dem ich aber dennoch keine SEHR tiefe seelische Verbindung habe - dazu sind wir einfach doch zu unterschiedlich (Emotionalität etc).

Es ist ja auch nur so, wenn er mal bei mir ist und wir einen Film schauen (was auch nicht oft vorkommt), ansonsten ist alles vollkommen normal. Manchmal telefonieren oder treffen wir uns eine Weile nicht und dann eben wieder - kommt auf die Situation an, aber keiner von uns hat mehr dieses absolute Verlangen danach, den anderen unbedingt regelmäßig sehen zu müssen.

Es ist eben lockerer geworden, und derzeit haben wir beide auch den Standpunkt, dass wir damit klarkommen würden, wenn der andere eine neue Beziehung eingeht (was ja bei mir fast schon der Fall war - mein Ex hat dennoch den Kontakt nicht abgebrochen, im Gegenteil, er hat mir geholfen in meinem Liebeskummer).

Genau deshalb, weil wir eben viel darüber gesprochen haben, weiß ich oder bin ich nahezu sicher, dass auch er darüber hinweg ist.

Ich hoffe einfach, dass die Freundschaft, so wie sie ist, erhalten bleibt, auch wenn sich eine neue Beziehung bei irgendjemandem ergibt.

Danke für eure Antworten und viele Grüße, Meer.
 
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