Umgang mit dem Altern

Benutzer129692 

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Angeregt durch einen anderen Thread würden mich folgende Dinge interessieren:
  • Wie geht ihr mit dem Altern um? Wovor habt ihr am meisten Angst?
  • Hat es euch belastet als ihr erste Spuren des Alterns (z.B. Falten mit Gesicht, graue Haare, zunehmende Glatzenbildung, schlechter werdendes Gedächtnis) bemerkt habt?
 

Benutzer127397 

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Die einzigen Gedanken die ich mir bisher gemacht habe waren: hoffentlich bekomme ich Lach-Fältchen (also freundliche Falten und keine "grimmigen") und bei meiner Mutter und meinem Bruder war es, dass sie früher blonde Haare hatten, dann wurden sie dunkler bis sie richtig dunkelbraun waren - ich hatte als Kind ein sehr helles blond und jetzt dunkelblond und da hab ich Angst vor, dass ich im Laufe der Zeit auch dunkle Haare bekomme.
Ansonsten habe ich keine große Angst vorm Altern, es ist ein natürlicher Prozess, der zum Leben dazu gehört und ich finde z.B. bei vielen Promis den Hype möglichst jung in hohem Alter auszusehen schrecklich.. das ist so unnatürlich und das "alt werden" hat auch viele sympathische optische Aspekte.
Gut, die einzig wirklichen Bedenken sind: ich hoffe, ich werde nicht im Rollstuhl sitzen, von irgendjemandem abhängig sein, weil ich nichts mehr alleine machen kann und dass ich nicht blind oder taub werde.
 

Benutzer15352 

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Aufgrund des eher jungen Alters werden wohl die wenigsten User etwas Lebensnahes zum Thema beitragen können. Das betrifft wohl eher die Ü40er/Ü50er. Ich bemerke vom Altern noch nichts. Keine Falten, keine grauen Haare, mein Körper sieht noch aus wie mit 20 - sogar inklusive dem ein oder anderen Pickel :ratlos:. Ich fürchte mich allerdings vor dem Moment, wenn man mich nicht mehr beim Weinkauf an der Kasse nach dem Ausweis fragt - denn früher oder später wird der gewiss kommen :hmm:...
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Off-Topic:
Ich hab schon ein paar graue Haare. :zwinker:
Ein paar meiner Freundinnen hat es auch schon so mit 27/28 erwischt. Ich war da peinlicherweise total schockiert, weil ich annahm, man bekäme die erst mit 50 :ashamed:. Ist es denn tatsächlich normal, dass man so früh schon graue Haare hat?
 

Benutzer129692 

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Aufgrund des eher jungen Alters werden wohl die wenigsten User etwas Lebensnahes zum Thema beitragen können. Das betrifft wohl eher die Ü40er/Ü50er.
Ausfallendes Kopfhaar wird bei manchen Männern oft schon deutlich früher ein Thema.
 

Benutzer127397 

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Off-Topic:
Ist es denn tatsächlich normal, dass man so früh schon graue Haare hat?
Also meist bekommt man die stressbedingt so früh, so viel ich weiß.
Eine Freundin von mir hatte schon mit 16 ihre ersten grauen Haare bekommen... sie hatte ihren Vater verloren und verständlicherweise viel Trauer durchgemacht.
Und meine Mutter hatte auch so um die 20 ihre ersten grauen Haare - ihr Vater ist damals gestorben als sie ~19 war.

Kann natürlich auch noch andere Gründe geben.
Meine Großtante ist über 90 geworden, hatte bis auf 2 graue Streifen an den Seiten noch ihre Naturhaarfarbe. Sie hat ihr ganzes Leben auf dem Land gelebt und ihr eigenes Gemüse und Obst angepflanzt (was vllt u.a. auch 'n Grund ist).
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Benutzer134655 

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. . . ich hoffe, ich werde nicht im Rollstuhl sitzen, von irgendjemandem abhängig sein, weil ich nichts mehr alleine machen kann und dass ich nicht blind oder taub werde.
Das hoffe ich auch, dass ich unabhängig und selbstständig bleibe und meine Sinne zwar schwächer werden, aber mich nicht komplett im Stich lassen (Blindheit, Taubheit). Ich habe auch Angst davor, dement zu werden und es selbst noch bemerken zu müssen.
Spuren des Alterns belasten mich nicht, man kann das ruhig sehen. Bis jetzt war es nur von Vorteil, dass ich älter und damit erfahrener als meine Geschwister, Mitstudenten, Berufskollegen, Mitbewerber war (m/w).
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich bin zwar noch nicht wirklich alt, aber ich fühle mich so. Mein körperlicher Verfall macht mir momentan also weniger Sorgen als mein geistig-emotionaler.
 

Benutzer134655 

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Meine Entscheidungen nehmen eine größere Tragweite ein und meine größte Sorge ist vermutlich, dass ich eine falsche Entscheidung treffe. . . .
Off-Topic:
Mein Vater sagte immer, dass man in seinem Leben nur zwei mal einen großen Fehler machen könnne,
  1. bei der Wahl des Berufs und
  2. bei der Wahl der Lebenspartnerin
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mit dem Altern an sich habe ich eigentlich kein großes Problem.
Viel schlimmer ist es, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und dass trotzdem viel zu wenig in meinem Leben passiert.
Meine größte Angst ist deshalb, nicht mehr rechtzeitig die passende Partnerin zu finden, um mit ihr eine Familie gründen zu können.

Für körperliche Gebrechen bin ich sowieso noch viel zu jung, Haarausfall gibt es in meiner Familie höchstens in sehr hohem Alter und graue Haare habe ich auch noch keine bei mir entdeckt.
Ich hatte nur als Kind hellblonde Haare, die mit der Zeit immer dunkler wurden und sich nun bei einem Braun eingependelt haben, mit dem ich mir deutlich besser gefalle, als mit blonden Haaren.
Und wenn meine Haare mit 40+ mal grau werden, stört mich das auch nicht, da Männer auch mit grauen Haaren und grauem Bart ziemlich gut aussehen können. (Frauen im entsprechenden Alter übrigens auch... naja... nicht mit grauem Bart, aber mit grauen Haaren. :grin:)

Ich fürchte mich allerdings vor dem Moment, wenn man mich nicht mehr beim Weinkauf an der Kasse nach dem Ausweis fragt - denn früher oder später wird der gewiss kommen :hmm:...
Und ich war froh, als mit Mitte 20 die Zeit, in der ich gelegentlich meinen Ausweis beim Kauf von Alkoholika vorzeigen musste, endlich vorbei war. :zwinker:
 

Benutzer134655 

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Ich möchte Dir jetzt keine Angst machen, aber manche Frauen bekommen schon mit Ende 20 die ersten grauen Haare. Da hilft dann auf Dauer nur die Haare zu tönen oder zu färben.
Anfang 20 hatte ich schon die ersten grauen Haare, in meinen schwarzen Haaren gut sichtbar. Bei blonden Haaren wären sie nicht aufgefallen. Meine Freundin hat sie noch einzeln ausgerissen. Inzwischen sind es zu viele geworden. Ich habe mal gelesen, um in meinem Beruf als Berater erfolgreich zu sein, bräuchte man "some grey or missing hair". Da komme ich noch hin
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
In meiner Familie ist man dazu prädestiniert, mit vierzig weitgehend grau zu sein, darauf freue ich mich ja jetzt schon. :dizzy:

Ansonsten mache ich mir darüber noch keine Gedanken. Nach dem Ausweis wurde ich beim Einkaufen noch nie gefragt, so jung wirke ich also eh schon nicht mehr. :grin:
 

Benutzer137374  (49)

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Angeregt durch einen anderen Thread würden mich folgende Dinge interessieren:

Wie geht ihr mit dem Altern um? Wovor habt ihr am meisten Angst?

Hat es euch belastet als ihr erste Spuren des Alterns (z.B. Falten mit Gesicht, graue Haare, zunehmende Glatzenbildung, schlechter werdendes Gedächtnis) bemerkt habt?
Da ich vergleichsweise alt bin, mache ich Euch jetzt angst :zwinker:
Daran ist nichts gut. Wer das behauptet, beluegt sich selbst. Die Frisoerin sagte letztens zu mir "Waren ihre Haare schon immer so fein?" Ein Euphemismus fuer schwindendes Haupthaar. Zum Ausgleich wachsen sie ueber den Augen, an den Ohren und sogar auf dem Ruecken (und ich sehe sogar angeblich zehn Jahre juenger aus, als ich bin). Die physische, psychische und emotionale Belastbarkeit laesst nach (es wird gerne etwas anderes unterstellt (Altersgelassenheit), was aber nicht tatsaechlich zutrifft, sondern auf den meist geregelteren aeusseren Umstaenden beruht. Waere ich Rentner und saesse den ganzen Tag vor dem Fernseher, machte mich das auch gelassen. Man wird auch in fast jedem Kontext "peinlich". Mal abgesehen davon, dass ich das nicht wollte, in eine Disco koennte ich nicht mehr gehen, ohne mich zum Vollhorst zu machen. Oder ich bin so armselig dran, dass ich im Leben nichts auf die Reihe gekriegt habe und verlustiere mich mit anderen losern auf eine Ü40-Party. Wenn sich ein junger Mensch betrinkt oder bekifft, ist das lustig, machte ich das, waere das eklig. Wenn ein junges Paerchen sich im Park vergnuegt, ist das ein romantisches Abenteuer, fuer das jeder Verstaendnis hat und sogar gerne zusieht. Wenn das ein alter Sack macht, ist das widerlich und pervers. Mit der "peak bone mass" ist das Leben eigentlich vorbei. Selbst hier im Forum ist es grenzwertig, dass ich schreibe. Es bereitet mir so viel Vergnuegen, dass ich akzeptiere ein peinlicher alter Sack zu sein. Aber ich sage das ganz deutlich. Altern ist scheisse, und es wird mit jedem Jahrzehnt schlimmer. Es gibt nur keine Alternative.
 
V

Benutzer

Gast
Ich merke schon, dass ich nicht mehr aussehe wie mit 20, erste leichte Fältchen habe ich auch schon im Stirn- und Augenbereich, aber ich fühle mich noch sehr jung. Ich fand mich vor 10 Jahren schon attraktiver, aber belasten tut mich dieser Umstand nicht. Ich fühle, dass ich stetig erwachsener werde, aber noch nicht alt. Wenn man sich das Leben als Pyramide vorstellt, dann stelle ich mir im Großen und Ganzen einen seichten, langen Aufstieg und einen (oftmals) steilen Abstieg vor. Ich befinde mich von meinem Gefühl her noch mitten im Aufstieg. Ich habe aber nun schon oft die Erfahrung gemacht, dass Menschen oft sehr plötzlich sehr stark altern - sei es optisch, vom Wesen her oder gesundheitlich. Davor habe ich am meisten "Angst", vor allem was den gesundheitlichen und den Wesensaspekt angeht.
 
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Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Ich habe graue Haare seit ich 14 bin. Da brauche ich schon mal keine Angst vor haben. :grin:
Ansonsten habe ich keine direkte Angst vorm Altern, werde in 3 Jahren 30 und frage mich, was ich die letzten 20 Jahre eigentlich getrieben habe und wo das noch hinführt. Habe noch so einige Ziele und lasse vieles einfach mal so auf mich zukommen.
Körperlich versuche ich mich weiterhin fit zu halten und muss altersgewöhnliche Veränderungen einfach hinnehmen, die so kommen.
Ansonsten hoffe ich, dass mir das Alter eine gewisse Gelassenheit bringt. :zwinker:
 

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin Ü40 und daher schon kräftig am Altern, aber soweit noch recht rüstig, wie ein kürzlicher Checkup ergeben hat. :thumbsup:
Die ersten grauen Haare hatte ich schon mit 20, hab aber erst jetzt angefangen, sie mit Strähnchen etwas gnädig verschwinden zu lassen. Tja, und die ersten Fältchen sind auch da, aber andere in meinem Alter sehen da weit übler aus. Ich pflege mich mehr als in jüngeren Jahren, aber ansonsten sehe ich dem gelassen entgegen, ändern kann ich es eh nicht.

Was mir eher Sorge macht, sind die körperlichen Gebrechen, die kommen werden oder fiese Krankheiten. Und ich merke einfach auch jetzt schon, dass ich keine 20 mehr bin. Und die schlichte Tatsache, dass ich die Hälfte meines Lebens oder mehr hinter mir habe - wie schnell das doch ging. Je älter man wird, desto mehr rast die Zeit - das trifft wirklich zu.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie geht ihr mit dem Altern um? Wovor habt ihr am meisten Angst?
Ganz einfach: ich mache mir wenig Gedanken drüber. Es ist nicht vorhersehbar, wie es einem im Alter geht, was auf einen zukommt - sind demnach ungelegte Eier.

Die normalen "Alterungsprozesse" muss man einfach nehmen, wie sie kommen. Ich finde diese Veränderungen eher spannend als beängstigend. Von daher gibt es nicht wirklich etwas, was mir da Angst machen sollte.

Hat es euch belastet als ihr erste Spuren des Alterns (z.B. Falten mit Gesicht, graue Haare, zunehmende Glatzenbildung, schlechter werdendes Gedächtnis) bemerkt habt?
Nein.
 
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