Umgang mit Borderlinern

Benutzer109911 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hab mal eine heikle Frage an euch.

wenn man erkennt, dass jemand evtl. an einem Borderline-Syndrom erkrankt sein kann, weil fast alle Sympthome und Anzeichen beobachtet werden und die Lebensgeschichte dazu passt.
Derjenige hat jedoch keine Krankheitseinsicht.

In meinem Fall habe ich die psychischen Probleme bereits klar verbalisiert, deutlich gemacht das eine Therapie (schon im Allgemeinen) notwendig wäre und ER sihet das auch ein. Nach langem Überlegen fiel mir jedoch auch auf, dass die Krankheitssympthome mir bekannt vorkommen (schon gehört/jmd gekannt) und es sich um Borderline handeln kann! (ich bin kein psychologe , daher schreibe ich nicht "handelt"...)

Unsere "Beziehung" ist on/off. Momentan will er es beenden, ruft aber dennoch an. wenn cih ihn dann anrufe, heisst es wieder, er mag mich nicht mehr und "wenn ich wolle, ermüsse nicht.."
Anzeichen waren über die Zeit soooviele da.
Die Sympthome , ohne das wort Borderline zu erwähnen habe ich ihm aufgezÄhlt:


- er kann keine Nähe zulassen
- will gleichzeitig viel Nähe/ganz intensive Beziehung
- stößt mich dann wieder ab
- ruft heut 4 Mal an udn sagt morgen, er wolle gar nicht
- hat teilweise unverhofft Angst, wut, trauer in starken ausbrüchen
- sagt heut er mag mich,morgen wieder gar nicht
- ist instabil und unstrukturiert in seinem denken
- neigt zu Suchtverhalten
- kann nru schwer trennen/loslassen
- wechselnde Beziehungen und Bindungs- als auch Trennungsangst
- ist sehr impulsiv und st#ndig mit wandelnden Gefühlen und wechselnden Aussagen
- lebt ohne Rücksicht auf Verluste
- schwarz-weiss-denken
- extrem sensibel mit sich und anderen, andererseits extrem kühl
- "himmelhoch jauchzend, zu tode betrübt"
- zeitweise depressiv
- auffälliges Essverhalten (was hier auch in eine Art selbstzerstörendes Verhalten reinzählt)
- ist anhänglich, vergisst aber nicht, den Menschen gleichzeitg zu hassen
- bemerkt gerne, wie schlecht und unliebenswert er ist
- wurde in seiner Kindheit extrem emotional vernachlässigt.
- erzählt ganz Gegensätzliches: zB zuerst "ich hab meine Ex geliebt" dannw ieder "die hab cih nie geliebt"...oder "ich brauche eine liebe Frau" dann wieder "du musst streng mit mir sein, eine liebe Frau würde ich nur ausnutzen"... erst "ich hab damals schluss gemacht" dann "sie hat schluss gemacht"... erst "ich bin 100% treu, würde ich nie tun" dann "geht doch jeder fremd irgendwann"


Diese Sympthome habe ich ihm schriftlich mitgeteilt und darum gebeten mir zu beantworten, ob das zutrifft. Er meinte, wenn ich dies als Persönlichkeitsstörung sehe oder dies eine ist, ist es eben so. von psych. hält er nix usw. ... 5 min später sagt er , er würde ja gern mal hingehen.

Wie reagiert man? Konfrontiert man direkt damit?
Wie geht man mit so einem Menschen um :schuettel:

Danke im Voraus für eure Hilfe :geknickt:


Bitte gebt mir hier nicht den hinweis, dass ich keine Diagnosen stellen soll, da kein Fachmann. Das tue ich nicht. ich habe nur die dringende Vermutung. Diagnosen stellt ein Psychologe natürlich.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Treffen all diese Sympthome zu? Wenn ja, klingt für mich auch stark nach Borderline.

Ich selbst war 1,5 Jahre mit so einem Mann zusammen, der allerdings auch noch stark zu selbstverletztendem Verhalten tendiert hat. Die Diagnose kam bei ihm erst nach unserer Trennung, was vieles während der Beziehung erklärt hat. Zu der Therapie hat er sich allerdings erst nach der Trennung und aus freien Stücken durchgerungen. Meine Bitten in den 1,5 Jahren Beziehung hat er immer knallhart abgewiesen.

Das Problem ist, dass die Person selbst einsehen muss, dass sie Hilfe braucht. Im Prinzip kannst du nicht viel mehr tun, als Möglichkeiten aufzeigen, wie er diese Hilfe bekommen kann. Mit direkter Konfrontation kam ich bei meinem Ex nie weiter. Im Gegenteil, er ist dann erst recht abgedreht und ließ mich ein paar Tage gar nicht mehr an sich ran.
Ich habe irgendwann angefangen ihn einfach machen zu lassen. Habe seine Launen soweit es ging ertragen und mich zurückgezogen, wenn es zu viel wurde.

Wirklich weiterhelfen kann ich dir wohl leider nicht. Ich kann dir nur ganz viel Kraft wünschen und hoffe für dich, dass du weißt, wann für dich der Punkt erreicht ist, an dem du die Situation nicht mehr mittragen kannst. Für mich kam sie im Alter von 19 nach 1,5 Jahren Beziehung.
 

Benutzer109911 

Sorgt für Gesprächsstoff
Treffen all diese Sympthome zu? Wenn ja, klingt für mich auch stark nach Borderline.

Ja, das sind alles Sympthome die ich aus seinem Verhalten ableite. Das selbstzerstörende Verhalten mit RItzen etc. habe ich nicht festgestellt, aber ein gestörtes Essverhalten für einen Mann - meiner Meinung nach. Das gehört wohl ebenso zu Autoggressivität. Ich komm einfach nicht an ihn ran. er läuft nun lieber "vor mir weg" (emotional) und möchte nicht mehr "drüber reden", als sich dem und mir und einer evtl. Therapie zu stellen :frown:...
 

Benutzer99399 

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In meinem Fall habe ich die psychischen Probleme bereits klar verbalisiert, deutlich gemacht das eine Therapie (schon im Allgemeinen) notwendig wäre und ER sihet das auch ein.

Wenn er einsieht, dass er therapiebedürftige Probleme hat, sollte es doch irgendwie möglich sein, ihn mal zu einem Besuch bei einem Therapeuten zu bewegen.
Sträubt er sich jetzt nur, weil du du evtl. bereits die richtige Diagnose gefunden hast?
Ich habe keine Erfahrung mit Borderlinern, aber vielleicht hilfst du ihm ja, wenn du eine Adresse raussuchst, an die er sich wenden kann und die ihm einfach zukommen lässt. Wenn er dann mal wieder in einer "eigentlich möchte ich ja Hilfe" Phase ist, geht er dann vielleicht von selbst hin.

Off-Topic:
Können wir bitte Symptome ohne "H" schreiben? Danke.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
... aber ein gestörtes Essverhalten für einen Mann - meiner Meinung nach. Das gehört wohl ebenso zu Autoggressivität. Ich komm einfach nicht an ihn ran. er läuft nun lieber "vor mir weg" (emotional) und möchte nicht mehr "drüber reden", als sich dem und mir und einer evtl. Therapie zu stellen :frown:...

Das kann durchaus möglich sein. Wirklich feststellen kann das aber eben nur ein Fachmann.

Das was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Tu me manques hat vorgeschlagen ihm konkrete Anlaufstellen zu geben, wo er sich melden kann, wenn er sich bereit dazu fühlt. Genau das habe ich in meinem Post mit "Hilfe anbieten" gemeint.

Hast du schon mal nach Foren für Borderliner und Angehörige geschaut? Vielleicht hilft es dir, dich mit Leuten auszutauschen, die in einer ähnlichen Situation sind. Wahrscheinlich wirst du die dort eher finden als hier. (Was natürlich nicht heißt, dass dir hier niemand helfen kann. :zwinker:)

Mal nebenbei: Handelt es sich um den Mann aus deinem letzten Thread, der meinte du solltest 10kg abnehmen?
 

Benutzer51997 

Verbringt hier viel Zeit
Hat er Borderline?
Vielleicht.

Wie geht man damit um?
Man stellt sich selbst die Frage, warum man mit so einem Menschen zusammen ist..

Der Partner ist ein Spiegel.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Man stellt sich selbst die Frage, warum man mit so einem Menschen zusammen ist..

Punktlandung! Die gleiche Frage ging mir auch schon durch den Kopf.

Aus den bisherigen Threads, welche ich über Beziehungen mit Borderlinern gelesen hatte:

Nim die Beine in die Hand und sieh zu, dass Du Land gewinnst!

Eine Beziehung mit einem Borderliner/in ist einfach nur furchtbarer Stress.

Ganz ehrlich meinerseits: Eine Beziehung mit einer solche würde ich gar nicht erst eingehen. Nicht aus Egoismus, sondern aus reinem Selbstschutz.

Ich hatte mal eine Freundin, welche Borderline hatte. Auch wenn wir nicht zusammen, sondern nur ein freundschaftliches Verhältnis hatte, musste ich die Freundschaft beenden, weil ich ihre Launen einfach nicht mehr ertragen hatte.
 

Benutzer109911 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vorab: Wir sind nicht zusammen und werden es auch nie sein. es ist eher eine ...hmmm... Telefonbeziehung (wir sagen halt auch Beziehung)... die nie zu mehr wird außer viell. reden/kuscheln/sex/reden/streiten....Kennen uns nun 7 WOchen, telefonieren jeden TAg stunden, haben uns auch schon gesehen, hatten etwas "Nähe" (was sehr schön war) und kennen unsere GEschichten mittlerweile Recht gut. Ich kann mir keine Beziehung mit so einem Mann vorstellen, dass weiss er auch! Vielleicht ist es ein Helfersyndrom oder der mangel an Alternativen? :hmm:

Sträubt er sich jetzt nur, weil du du evtl. bereits die richtige Diagnose gefunden hast?

Off-Topic:
Können wir: Symptome! Ich bin der deutschen Sprache sonst auch "mächtig" ^^


Er hat ständig wechselnde Meinungen :rolleyes:... Erst sagt er, dass er weiss, dass er eine Therapie braucht. dAnn sagt er wieder, dass er sein Leben gut meistert. Problem dabei ist ja, dass versucje ich ihm zu erklären, dass ANDERE mit ihm nicht umgehen können so.
Er allein muss doch klarkommen, sich täglich andere Meinungen vor sich selbst zu rechtfertigen. Ist in SEINEM Kopf vielleicht lustig. :drool:

Nun behauptet er, er wäre einfach nicht in mich verliebt und wolle, dass ICH mich so entferne. Er sei sich so unsihcer mit mir uns deshalb schwankt er. und ich blöde Kuh lasse mir das auch noch gefallen! :wuerg: ... Warum? Ich kann mich nicht lösen! bin wie abhängig. Warum??? :cry:

Anlaufstellen zu geben, ..

Mal nebenbei: Handelt es sich um den Mann aus deinem letzten Thread, der meinte du solltest 10kg abnehmen?

Anlaufstellen: gleiches Problem wie oben genannt. er sieht es mal ein, mal nicht. Borderline hab ich noch nichtmal angesprochen. Er möchte nun bei sich mal einen Hausarzt aufsuchen und die Psychotherapeuten raussuchen.

JA das ist auch der mit dem 10 kg abnehmen. Wie gesagt, tue ich NICHT für ihn. Keineswegs! Aber die Motivation ist da... Das war gut! Aber ich möchte einen Mann, der mich liebt wie ich bin. Ob ich dann abnehme, ist meine Sache. (was mach ich denn, wenn cih mal später krank werde und jetzt schon weiss,dass er "makel" ablehnt)
Das ist auch ein Punkt. Er ist sich diesbezüglich einfach gar nicht sicher! Deshalb verhalte er sich angeblich so ...

Off-Topic:
Ich habe ihm vorher bereits gesagt, dass ICH mich nicht verlieben KÖNNTE in ihn! punkt! ich habe beruflich sehr viel mit Drogenabhängigen und psychisch kranken Menschen zu tun und BILDE mir EIN, dass ich erkenne, ob jmd etwas nur spielt um zu beeinflussen oder ein psychisches Problem HAT -> Daher halte ich die o.g. Aussage für eine lüge


Hat er Borderline?
Wie geht man damit um?
Man stellt sich selbst die Frage, warum man mit so einem Menschen zusammen ist..
Der Partner ist ein Spiegel.

Sehr sehr interessante Aussage, womit ich mich beschäftigen werde. :eek:
Off-Topic:
Ich mache selbst auch eine Therapie wg versch. Gründe: depr. Phasen, Panikattacken, unsicherheit, Grübeln, mein Job. bin viell. deshalb auch feinfühliger bei sowas


Wie genau meinst du das? Das ICH genauso "krank" bin? Oder einen "Anker" suche?....

Nimm die Beine in die Hand und sieh zu, dass Du Land gewinnst!
...
Eine Beziehung mit einem Borderliner/in ist einfach nur furchtbarer Stress.
...
Ich hatte mal eine Freundin, welche Borderline hatte. Auch wenn wir nicht zusammen, sondern nur ein freundschaftliches Verhältnis hatte, musste ich die Freundschaft beenden, weil ich ihre Launen einfach nicht mehr ertragen hatte.

Ja. du hast Recht. Ich müsste mich lösen! Problem (s.o.): ich KANN nicht! ich KANN mich nicht von ihm lösen. Es ist wie ein festhalten, festbeissen oder eine Abhängigkeit !!! :schuettel:

Er ist auch jähzornig wg extr. eifersüchtig. Seine Ex hat sich von ihm gelöst und will nicht mehr mit ihm sprechen. Er ruft selbst Monate später noch die Freunde von de ran und belästigt die, plaudert intime details aus usw. - er sagt " ich mach die Fertig" ...Das ist schon gruslig (hat er mir gestern erzählt). MIR erzählt er dann gestern den ganzen abend von seiner Ex. Wenn cih dann aber sage, "gut dann legen wir jetzt auf und lassen es bleiben. es ist alles gesagt, wir sind nicht verliebt, du behandelst mich scheisse, weil du mich loswerden willst",bettelt er mich, dranzubleiben und wir sollen es versuchen und er will mich nicht verlieren und fände mich so toll... Und ich "wolle ja so behandelt werden"... WEIL ICHS MIT MIR MACHEN LASSE...!!!
 

Benutzer102673 

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Sofern feststeht, dass er Borderliner ist:

Also ich muss mich Radl-Django anschließen.

Borderline-Syndrom ist eine Persönlichkeitsstörung. Das kann man mit alltäglicher Rationalität nicht fassen und nicht erklären. Das hat nix mit Launen zu tun, wahrscheinlich ist er selbst nicht wirklich in der Lage, das zu steuern.

Du versuchst hier, sein Verhalten mit "normalen" Maßstäben zu messen, zu diskutieren. Vergebene Liebesmüh.

Gruß, cocos
 

Benutzer102673 

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Das Problem ist einfach, dass Du aus Deinen Beiträgen heraus auf mich auch nicht sonderlich seelisch stabil wirkst.

Von daher finde ich Eure Kombi extrem ungünstig. Ihr schadet einander, weiter nichts.

--> ist nicht böse gemeint.
 

Benutzer109911 

Sorgt für Gesprächsstoff
Das Problem ist einfach, dass Du aus Deinen Beiträgen heraus auf mich auch nicht sonderlich seelisch stabil wirkst.

Von daher finde ich Eure Kombi extrem ungünstig. Ihr schadet einander, weiter nichts.

--> ist nicht böse gemeint.

Ich weiss. Du hast auch Recht. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben (Job, Freunde, Unternehmungen etc.), und kann mich behaupten. bin nur zwischendrin mal etwas schwach/traurig etc. Hab aber immer wieder Phasen, in denen ICH eine Stütze brauche. Jmd starkes an meiner Seite. Da ich auch beruflich viel mit Problemen zu tunhabe und Problemfällen helfe, möchte und KANN ich das privat nicht auch noch.
 

Benutzer99399 

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Vorab: Wir sind nicht zusammen und werden es auch nie sein.

Was genau willst du dann von diesem Menschen?
Und warum willst du dir das antun?

Und warum wundert es dich, wenn er bezüglich eurer "Beziehung" so wechselhaft ist? Er merkt, dass du nicht weißt was du willst. Zum einen sagst du, das wird nie was, andererseits bist du der Meinung, von ihm abhängig zu sein. Selbst ohne Persönlichkeitsstörung kann einen so etwas aus der Bahn werfen.

Und wie kannst du von einem Menschen abhängig sein, den du erst 7 Wochen(!) kennst?

Du scheinst der Situation selbst nicht recht gewachsen zu sein. Und dass du beruflich auch viel mit psychisch Kranken zu tun hast, legt die Vermutung eines Helfersyndroms sehr nah.
Damit wirst du aber auf Dauer nicht glücklich.

Siehst du denn keine Möglichkeit, dich irgendwie von ihm zu lösen?
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Vorab: Wir sind nicht zusammen und werden es auch nie sein.

Gefühle werden aber schon vorhanden sein, denn sonst wärst Du nicht von ihm abhängig weder wäre er noch eifersüchtig.

Du solltest Dir zunächst mal im Klaren sein, was Du wirklich willst!

Und wie andere schon angemerkt haben, hast Du selbst schon ein Paket an Problemen mit Dir rumzuschleppen, von daher ist Eure Konstellation erst recht problematisch und kann einfach nicht funktionieren.
Denn das zieht Euch BEIDE runter.

Meine Radikalllösung ist nach wie vor, dass Du den Kontakt zu ihm konsequent abbrichts. Reiss Dich am Riemen, Augen zu und durch. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Und mal ehrlich: Was willst Du mit jemandem, der sein Ex "fertigmachen" möchte? Zeugt für mich jedenfalls nicht von Charakterstärke und Stolz, souverän über den Dingen zu stehen.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Sorry, aber WARUM um alles in der Welt tust du dir das an?
Du kennst den kaum, willst nicht dein Leben mit ihm verbringen... Es gibt rein gar nichts, was dich rational gesehen an diesen Mann und sein Verhalten bindet.

Hätte ich vor meinem ersten Post in deine alten Threads geschaut, hätte ich dir gleich geraten schleunigst Abstand von ihm zu nehmen.
 

Benutzer109911 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja. Ihr habt Recht. ER wollte eigentl. heut zu mir kommen. cih habe mich nicht mehr gemeldet. Habe ihn nichht mehr angerufen. Halte mir das schlechte Verhalten, sein rumgejammere und das "über die Ex erzählen, wie glücklich er mit ihr war" und "das er ja gesagt hat, was er will (10kg abnehmen)" etc. vor Augen. immer wieder. Er hat mir eigentlich nur 2-3 Stunden von 200 gut getan.... Ihr habt Recht.
Ich kann mich einfach schwer lösen. Weil ich viell. immer wieder "Hoffnung" habe, weil ich "bekloppt" bin, weil ich "Trennungsangst" habe...

Off-Topic:
Vielleicht weil meine letzte Trennung ein großer Fehler war?!
 

Benutzer102673 

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Ein Aspekt ist auch: ein Problem kann "erkannt" = ausgesprochen werden - auch von dem Betroffenen selbst.

Und trotzdem rührt sich derjenige nicht von der Stelle. Solche "Momente der Erkenntnis" können immer wieder auftreten. In solch einem Fall kann von mir aus Einsicht der erste Schritt sein - aber das kann sich auch sehr sehr lange hinziehen, bis überhaupt etwas in Richtung Therapie unternommen wird. Es kann sich ewig im Kreis drehen.

Und selbst mit Therapie, ist es ja nicht so, dass da das "defekte Teil" irgendwo im Hirn repariert wird und fertig. Das ist ein anstrengender, müßiger Prozess, der sehr an Sisyphus erinnert. Und der wahrscheinlich auch ein Leben lang dauern wird.

Da helfen zu wollen, ohne selbst auf der Strecke zu bleiben, ist ein Unterfangen, was meiner Meinung nach nur in großer emotionaler Distanz zu dem Menschen funktioniert.

Gruß, cocos
 
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