Umfrage zur Vater Rolle

Benutzer15848 

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1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?
Ich habe zu meinem Vater ein ausgesprochen gutes Verhältnis, mit ihm telefoniere ich auch unter der Woche, wenn ich weg bin und wir kennen uns sehr gut - er weiß ziemlich viel von mir, was sonst kaum jemand weiß. Außerdem sind wir uns recht ähnlich und haben die gleiche Denkweise.

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ?
Als Kind war ich schrecklich eifersüchtig und wollte ihn bei einer Hochzeit mit keiner anderen Frau tanzen lassen :grin: Meine Tante hält mir das heute noch vor, aber ich war ja erst 3 oder 4 *g* Wenn ich früher beim Gehen müde war, hat er mich getragen, er hat viel mit mir und meinem Bruder gespielt. Wir haben auch immer sehr viel miteinander geredet. Spezielle Erinnerungen wüsst ich jetzt nicht so... wenn mir zusammen Auto fahren bzw er fährt und ich mitfahre, reden wir meistens so viel, dass er nicht aufpasst wo er hinfährt. Sprich, zusammen haben wir uns auch auf den Standardstrecken schon sehr oft verfahren *g* Abfahrt übersehen etc.... Einmal waren wir übern nächsten Berg und konnten nicht so schnell wieder umdrehen :grin:

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
Ich finde es wichtig, dass die Kinder ihre Väter auf jeden Fall kennen... und wenn der Vater nicht grad ein Schwerverbrecher, Pädophiler oder irgendwie gefährlicher Mensch ist, dann finde ich auch den Kontakt wichtig. Also ich möchte niemals auf meinen leiblichen Vater verzichten. Sicher können andere männliche Bezugspersonen seine Aufgabe übernehmen, am besten nur einer, aber für mich wäre das immer eine Bezugsperson und nicht derjenige, dem ich mein Leben verdanke.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
Ich bin in einer ziemlich "glücklichen" Familie aufgewachsen, mit Vater und Mutter, beide für mich eigentlich kaum verbesserbar. Für mich waren, abgesehen davon, dass ich zu meinem Vater grundsätzlich den besseren Draht habe, beide gleichwertig, beide Autoritätspersonen, Bezugspersonen und Freunde gleichzeitig. Also weiß ich nicht so genau, ob das austauschbar ist, oder wie es ist, wenn nur einer da ist :ratlos: Ich glaube jedenfalls, dass für Mädchen der Vater wichtig ist, weil da eigentlich bei allen, die ich kenne, ein ganz besonderes, eigenes Verhältnis besteht und weil die Mädchen dadurch vielleicht sogar lernen, mit Männern umzugehen, Beziehungen zu führen... ich weiß nicht, klingt vielleicht komisch, aber ich hab da jedenfalls viel von meinem Vater gelernt. Das könnte mit einer Mutter NIE dasselbe sein. Für Jungs denk ich mal, dass so eine männliche Führungsperson auch wichtig ist, aber das kann ich schwer einschätzen.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
Ja ich bin eindeutig ein Papa-Kind. Das haben mir immer alle schon gesagt und es ist nun mal so... Ich verstehe mich zwar auch mit meiner Mutter, aber das ist was ganz anderes. Verzichten möchte ich zwar trotzdem auf keinen der beiden, aber noch weniger auf meinen Vater.
 

Benutzer16418  (32)

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1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater? Positiv, negativ, gleichgültig?
Mein Papa ist an Leukämie gestorben als ich 9 war. Bis dahin was das Verhältnis sehr Positiv.

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein?
Nur Positives! Er war immer der, der meine Interessen geteilt hat. Wir waren Inliner fahren, haben Fahrradtouren gemacht, C 64 und später dann auch PC gespielt. Er hat mit mir gepuzzelt, mir im Krankenhaus noch ein bisschen Gitarre und Schachspielen beigebracht. Ich konnte gut mit ihm reden, er hat mir bei den Hausaufgaben geholfen, wir haben immer zusammen "Tim und Struppi" und "Lucky Luke" geschaut :grin: .

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
Ich denke dass der Kontakt zum leiblichen Vater sehr wichtig ist. Wenn der Vater sich nicht kümmern will oder kann, ist eine andere Bezugsperson natürlich auch wichtig, jedoch wird es sehr lange brauchen bis die Kinder eine ähnliche Bezugsebene wie zum Vater aufgebaut haben.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ? Ich denke sie sind verzichtbar, aber schwer austauschbar, da grade ältere Kinder eine neue Person schwer respektieren und akzeptieren werden. Also ich hab z.B. nichts dagegen wenn der Freund meiner Mum hier ist, wenn er jetzt aber anfangen würde mit "räum doch mal dein Zimmer auf", oder "das nächste mal lernste mehr für die Klausur" würdsch ihn wohl auch eher auslachen.Er ist für mich eben Jemand, mit dem ich kurz über belangloses Zeug laber, aber er stellt keine Autorität für mich da.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
Ich war Papa-Kind.
Meine Mama weiß das und ihre neuste Masche ist es meinen Papa in Diskussionen mit einzubinden oder schlecht zu macht, was ich ziemlich arm finde. Nach dem Moto "Papa hätte das nie erlaubt" oder "dein Papa hätte das nicht gewollt", wo ich genau weiß das mein Papa mich bei allem Unterstützt hätte, nur finde ich das extrem unpassend sich jetzt nach 6 Jahren damit ein Druckmittel verschaffen zu wollen. Das nützt erstens sowieso nichts, da sie mich mit guten Argumenten überzeugen muss, nicht mit so was und zweitens tut mir das meistens sehr weh :kopfschue

So long -
MFG Katja
 

Benutzer47940 

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1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?
-sowas von negativ. ohne dass ich jetzt in der pubertät steck möchte ich behaupten, dass ich ihn hasse und verachte. wenn er sich nicht mehr selbst versorgen kann, dann steck ich ihn sofort ins altersheim und ich glaube zu wissen, dass meine 3geschwister (29, 25 und 20) sich da anschließen würden. er ist ein menschliches monster ohne gefühle, der uns kinder NIE bei irgendetwas unterstützt oder ermutigt hat. ständig sah/sieht er nur unsere fehler (wohnen eh nur noch mein 20jähriger bruder und ich zuhause) und hat nie lob übrig. bring ich in der deutsch klausur 14punkte nachhause und freu mich und teils ihm (obwohl ichs mittlerweile ja besser wissen müsste) freudig mit, von ihm kommt nur ein undefinierbares brummen. kriegt er hingegen ne nicht so gute note mit, dann schimpft er wochenlang auf meine faulheit etc. naja und seit meine mutter ausgezogen is (meine eltern leben seit diesem sommer getrennt und werden sich wohl bald scheiden lassen, wegen all der streitigkeiten ums geld usw (beide knapp über 60)) is alles noch viel schlimmer. der haushalt verkommt (aber mir ist das sowieso relativ egal, da unser haus, in dem ich seit über 19jahre wohne eh in ca. 1jahr verkauft wird), alles herzliche, fröhliche, schöne fehlt in unserem haus. kein fröhliches lachen mehr, gäste fühlen sich unwohl, etc. mein vater ist ein rassistisch denkendes, erzkonservatives, verbittertes monstrum, das alle leute in seinem umkreis (vorallem seine kinder) innerlich verdirbt mit seinen bösartigen kommentaren. mein freund z.B. hat mir zu weihnachten einen wunderschönen 1m großen tempelwächter aus holz geschenkt, sowas wollte ich schon seit JAHREN! ich zeig ihn bei gelegenheit meinem vater weil ich so stolz auf das teil war, sein kommentar: "noch mehr so glump... hast doch eh schon dein ganzes zimmer voll mit so zeug und keinen platz mehr. der is höchstens noch fürn ofen gut!!" ich mach mir eig nichts aus diesen komemntaren, aber wenn sie halt ständig kommen... naja wie gesagt: mein verhältnis zu meinem vater ist definitiv so schlecht wie ich mir das nur vorstellen kann. und ich sehe keine möglichkeit dem zu entkommen (vielleicth start ich heut noch nen thread zu dem thema!?)

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ? -naja ich glaube ich hab in frage 1 schon genug geschrieben...?!

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
-habe zwar keine erfahrung dabei, könnte mir aber vorstellen, dass es auf alle fälle hilfreich ist! sonst fühlen sich die kinder eventuell einfach im stich gelassen, wenn der leibliche vater (oder der, mit dem man als vater einfach aufgewachsen ist) keinen kontakt mehr hat. könnte sich dann echt negativ auf die spätere einstellung gegenüber freunden oder autoritätspersonen etc auswirken. und man kann ja neben dem leiblichen vater, mit dem man kontakt hält, trotzdem noch eine andere männliche bezugsperson haben, die dann für die erziehung (mit der mutter zusammen in dem fall) zuständig ist. ich glaube, beides zusammen könnte klappen, wenn die "väter" anständige menschen sind!

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
-um die erziehung hinsichtlich von manieren, benehmen ansich u.ä. vielleicht schon. aber man wird ja auch gefühlsmäßig erzogen durch die bindung zu den eltern und gewinnt dadurch mit der zeit seine moral. da dann einfach auszutauschen stell ich mir nich "gesund fürs seelenleben" für das kind vor...

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
-eindeutig mama-kind. hab zwar nur im durschnitt 1mal pro woche kontakt mit ihr, obwohl sie nicht weit weg wohnt (anderes ende der kleinstadt), aber 1. ist mir zur zeit nich soo sehr nach vielen treffen mit ihr (hintergründe bleiben hier jetzt mal unerklärt) und 2. hab ich mit schule auch viel zu tun... aber wir sind 1mal die woche zum essen bei ihr (zur zeit grad mit meinen beiden brüdern, weil der älteste zu besuch ist) (oder mit meinem freund und/oder meiner besten freundin). meine mutter akzeptiert fast alles, ist ein aufgeschlossener, freundlicher, warmherziger mensch und lässt mit sich reden. mit ihr lohnt es sich wenigstens ein gespräch zu führen... ich mag sie wirklich, seit ca. 2jahren ist unser verhältnis wirklich SEHR gut (trotz mancher komplizierter probleme)...
die auswirkung? ich vermeide es mit meinem vater zu reden, ich geh ihm aus dem weg, ich habe angst vor ihm, ich hasse ihn, ich bin oft den tränen nahe, wenn der druck zu groß wird... und ich liebe meine mutter eben WEGEN diesem krassen vergleich dafür umso mehr und schätze sie auch sehr.

genug getextet? musste mir das grad von der seele schreiben, aber wenn du schon fragst :zwinker:
 

Benutzer15104  (43)

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1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?
negativ, sehr negativ

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ?
das mein Vater immer nur alle Jubeljahre mal Hallo sagt, und sich sonst nicht zuckt, noch nichtmal auf unseren Hochzeiten war, und sich bisher auch keinen Funken dazu gezuckt hat das er Opa wird.

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
Wenn der leibliche Vater seinen Job gut macht und für die Kiddis da ist, ist es sicherlich was schönes, denn auch ein Ersatzpapa kann den leiblichen nicht ersetzen finde ich.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
Nein denke nicht, jeder macht das anders und so wie ers für richtig hält und keiner ist mit dem andern vergleichbar.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
Eindeutig ein Mutterkind, da ich ja dank des Verhaltens meines VAters eh kaum Kontakt zu ihm habe.
Und Auswirkungen hats im Moment diesbezüglich, das mein VAter blos net auf die Idee kommen soll, im Juni plötzlich vor der Tür zu stehen wenn unser Kind da ist.
Da darf er grade wieder heim fahren, ist mir dann egal das das 450 km sind.


Kat
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
wenn dich das thema beschäftigt/interessiert, würde ich dir empfehlen, mal "kleine helden in not" zu lesen, wenn dus als soz.päd nicht eh schon getan hast.

lese ich grad, finds super-interessant, lerne viel neues, bekomme viele denkanstöße zum thema "jungs erziehen" und "väterrollen"
 

Benutzer48304 

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Also erstmal vorweg:
Ich lebe seit ziemlich genau 2 Jahren jetzt nicht mehr bei meinem Vater sondern nur noch mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen. Zuerst sind nur meine Mutter und mein Bruder ausgezogen, da ich aber mit meinem Vater (aus verschiedenen Gründen, s.u.) nicht zusammen leben kann, bin ich dann nach gekommen.

1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?
Positiv. Wir sehen uns mindestens einmal in der Woche, er versucht alles ihm Mögliche für mich zu tun ... Er ist der wichtigste Mensch in meinem Leben für mich.
2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ?
mhm... Ich hab fast nur Positive. Mein Vater kann mit Kindern super gut umgehen. Er konnte immer alles super erklären, hat mir unglaublich viel beigebracht und war immer für mich da.
Dass ich nicht mit ihm zusammen wohnen kann liegt daran, dass wir zu verschiedene Prioritäten und haben, was zum Beispiel Sauberkeit und Ordnung angeht. Dadurch hatten wir in der Zeit, in der ich mit ihm alleine gewohnt habe fast täglich heftigen Streit, was zu der Zeit natürlich negativ war, unsere Beziehung aber im Nachhinein nicht verschlechtert hat.
3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
Eine andere männliche Bezugsperson?! Bitte, was?! Es kommt natürlich dadrauf an ob/wie lange man mit dem Vater zusammen gelebt hat... Aber es kann doch im Normalfall niemand den Vater ersetzen! Meinen auf jeden Fall nicht...

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
Nein! Ich glaube nicht, dass es 2 personen gibt, die ihre Kinder gleich erziehen würden. Selbst wenn sie verheiratet sind und Kinder zusammen haben. Im Idealfall ergänzen sie sich...
5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
Papa-Kind. Manchmal gibt es mit meiner Mutter Schwierigkeiten, da sie (aus verschiedenen, verständlichen Gründen) auf meinen Vater nicht besonders gut zu sprechen ist und ihm viele Vorwürfe macht. Ich neige dazu meinen Vater, selbst wenn seine Position noch so unrecht und schwach ist, bis zum Letzten zu verteidigen. Ja, das IST nicht vernünftig und oft auch ungerechtfertigt. Trotzdem..

Keine Ahnung... ich glaube unsere Beziehung ist schon... komisch. Allerdings muss man dazu sagen, dass er aus einer zerrütteten Familie kommt, seine Mutter psychisch krank war und er seine Jugend größtenteils in Internaten verbracht hat und daher 'Familienleben' und 'Verantwortung übernehmen' und auch 'Liebe zeigen' für ihn nicht einfach und selbstverständlich sind.
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
wenn dich das thema beschäftigt/interessiert, würde ich dir empfehlen, mal "kleine helden in not" zu lesen, wenn dus als soz.päd nicht eh schon getan hast.

Ich hab das Buch und ein halbes Regal voll mit dem Thema :smile:

Wo bleibt Dein Beitrag ?
 

Benutzer29963 

Verbringt hier viel Zeit
1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?.
Gemischt. Tief drin, weiss ich, dass er mich liebt und ich ihn wohl auch, aber er konnte es mir nie zeigen. Deshalb hab ich wohl auch n Problem, wenns um Gefühle geht. In allem, was ich tue, sieht er erstmal das negative. Trotzdem glaube ich irgendwo daran, dass er stolz auf mich ist.

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ?
Er war schon immer da für mich. Hat mich z. b. nachts von der Disco abgeholt, damit ich nicht mit irgendwelchen Leuten mitfahren muss. Erinnere mich aber auch an viel Geschreie und Schläge als ich klein war.

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
Ob das jetzt der leibliche Vater ist oder ne andere Bezugsperson ist, denk ich, zweitrangig. Wichtig ist eher, dass das Kind Vertrauen aufbauen kann, sich geborgen fühlt und diese Person für es da ist. Dazu gehört auch, dass es die gleiche Person bleibt und nicht ständig jemand anderes vorgesetzt wird.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
Wenn ich Vater und Mutter als die Bezugspersonen ansehe, dann nicht wirklich.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
Eher Mama. Und Oma.
Auswirkungen hats schon. Wenn mir was wichtig ist, würd ichs eher den beiden erzählen als meinem Papa. Wenn überhaupt, meistens mach ich das eh mit mir aus und sprech erst drüber, wenns gefühlsmässig vorbei ist.
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier

Ich hab das Buch und ein halbes Regal voll mit dem Thema :smile:

ja, dass du viel bücher dazu hast, weiß ich ja, aber ich wollte dieses spezielle mal ans herz legen, weil ichs bisher sehr gut finde.


Wo bleibt Dein Beitrag ?

na schön, aber nur weil dus bist:

1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ?.
- nach vielen harten auseinandersetzungen, viel wut und vielen tränen in der pubertät isses seit mehreren jahren wieder sehr gut.
ich wohn ja mit 21 immer noch zu hause und komm prima mit beiden eltern klar.
er ist ein genialer vater, man kanns kaum besser machen, nur das loslassen und nicht so überbesorgt sein fällt ihm ein bisschen schwer.
aber sonst ist er toll, liebevoll und tut alles damit ich und mein bruder glücklich sind.

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ?
hab neulich alte fotos angeguckt und trotz fernstudium neben nem volltagsjob, war er immer für uns da, hat total viel mit uns unternommen, getobt, blödsinn gemacht.
er ist IMMER da gewesen, wenn ich ihn brauchte.

3. . Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ?
kann ich nur schlecht beurteilen mangels erfahrung, aber meine meinung:
bei kleinen kindern wird der neue mann, der mit mama beim kind wohnt relativ schnell der "vater", trotzdem kann es nicht schaden, zum richtigen vater kontakt aufrechtzuerhalten.
bei älteren kindern ist es extrem wichtig, regelmäßigen kontakt zum vater zu haben, schließlich ist er nicht nur biologisch, sondern auch emotional "papa".

man sollte sich generell da sehr nach den wünschen des kindes richten und ihm immer den weg zum leiblichen vater offen lassen.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ?
inwiefern?
sicher, "erzogen werden" kann ein kind von JEDEM.
nur welche auswirkungen das hat, wie günstig/katastrophal es ist, bleibt die frage.
nach jahren ohne diese bezugsperson wird es das kind verkraften, sich dran gewöhnen, vielleicht später mal versuchen kontakt aufzunehmen.
aber wenn das verhältnis vorher auch nur ein wenig eng/herzlich war, geht erstmal die welt unter, wenn einer weg ist.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ?
ich war früher papa-kind.
aber schon seit einigen jahren weiß ichs nicht, sind zwei unterschiedliche leute, mit entsprechend sehr unterschiedlichen beziehungen zu mir.
mama wurde als kind geliebt und genossen, weil sie immer arbeiten war, papa war die ersten jahre viel arbeiten, dann viel zu hause, er kannte mich deshalb besser, hat viel mit mir unternommen.

mit dem einen problem/gesprächsthema geh ich lieber zu mama, mit dem anderen zu papa, papa ist der ritter auf dem weißen ross, der alles für mich besorgt und repariert.

mit mama ist immer ein relativ harmonisches verhältnis, mit papa ein mal mehr, mal weniger starkes auf und ab, sich zoffen und wieder versöhnen und doll lieb haben.

ich liebe beide sehr und beide werden mir fehlen, wenn ich ausziehe.
 
D

Benutzer

Gast
1. Wie ist Euer Verhältnis zum Vater ? Positiv, negativ, gleichgültig ? Ich finde es positiv. Wobei ich dazu sagen muss, dass in meinem Elternhaus die klassische Rollenverteilung "Mann draußen, Frau drinnen" herrscht. Das heißt was Schule usw. von mir und meiner Schwester anging, wusste nur meine Mutter bescheid. Mein Vater kümmert sich dann erst drum, wenn was schief läuft *gg

2. Was fällt Euch an positiven / negativen Erinnerungen dazu ein ? Wenn ich Probleme hab, ist mein Vater nicht der Ansprechpartner. Meine Mutter aber auch nicht mehr. Aber eher meine Mutter als mein Vater. Negativ fand ich immer, dass mein Vater immer zu meiner Schwester hielt, wenns Ärger zwischen Mama und meiner Schwester gab. Und wenn ich mit Mama Ärger hab, hält er zu ihr :ratlos:

3. Welchen Sinn macht der Kontakt zum Vater bei Ein-Eltern-Familien in Euren Augen ? Oder ist das sowieso besser, wenn eine andere männliche Bezugsperson diese Aufgabe übernimmt ? Der Vater ist und bleibt nunmal der Vater.

4. Sind Vater oder Mutter austauschbar, wenn´s um die Erziehung geht ? Ich glaube ja. Ich kenn mittlerweile 2 Mütter, deren Kinder andere Leute erziehen. Und das ist gut so, weil die einfach noch nicht fähig sind. Absolut unreif. Eine ist 33 und eine 22.

5. Seid Ihr eher Papa - oder Mama - Kind ? Hat das irgend welche Auswirkungen auf Euren Umgang mit dem jeweiligen Elternteil ? Ähm... beides. Oder nix. Aber mit meinem Vater würde ich super klar kommen, er mischt sich nicht ein, er lässt mich machen. Meine Mutter hat immer ihre große Fuchtel über mir.
 
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