Umfrage zum Thema Jesus Christus

K

Benutzer

Gast
Du willst mir sagen das du glaubst das man in Isreal sicher vor den krankhaften Missionierungen ist?
Allein die Baptisten geben riesen Massen von Geld aus, nur für Israel. Dann wird den Juden in der schweren Stunde mal geholfen wobei dann langsam der Hintergrund zum Vorschein kommt. Nämlich die Missionierung. Ich denk mir den Quatsch doch nicht aus.
Jaja Nächstenliebe, aber nur wenn was dabei rausspringt.


Warum kann man andere nicht glauben lassen und dabei in Ruhe gelassen werden? Fragt nicht mich, fragt die Missionare.
Ja kann ich das Christentum nicht ab, was nicht heißt das ich die Christen hasse. Übrigens standen sie heute morgen vor der Tür. Sie hatten nur das Problem das mein Freund da war. Arme ZJ. oO


Und nochmal: Falsche Religion, vom Standpunkt des Judentums natürlich. Und von dem Standpunkt aus ist das Christentum eben falsch.


Katholisch, ok du hast es einfach. Niemand will dich überzeugen das dein Glaube falsch ist und das nur in Jesus dein Heil liegt. Muss entspannend sein.
 

Benutzer20277 

Meistens hier zu finden
Also ich meld mich doch noch mal zu Wort.

Kleeneflocke, einerseits schreibst Du, daß der Nahostkonflikt ein politischer sei. (wobei ich Dir 100%ig zustimme) Andererseits schreibst Du, daß es nichts wäre, daß Christentum verbal mit Füßen zu treten, verglichen mit dem, was "die Christen" (nach dem 2. Weltkrieg) getan hätten. Wenn Du politische und Glaubenskonflikt trennst (was ich auch tun würde), was meinst Du dann? Welcher Konflikt der üngeren Zeit wurde im Namen des Christentums geführt?

Desweiteren schreibst Du es dem Christentum als typisch zu, Dir ständig sagen zu wollen, daß Deine Religion falsch sei. Hier im Forum (was zugegebenermaßen nicht repräsentativ ist), bist Du diejenige, die krakeelt (ist das eigentlich ein jiddischer Begriff?), daß das Christentum ja eindeutig der falsche Glaube sei.

Und nicht zuletzt schreibst Du vom Wissen des Judentums, während Du daß Christentum von vornherein als (Irr-)Glaube deklarierst.

All das, Kleeneflocke, wirft für mich die (keinesfalls nur rhethorische) Frage auf:
Kann es sein, daß Du gerne zweierlei Maßstäbe anlegst?
 
R

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Gast
1.)Welcher Religion gehören Sie an?

[x]Christentum
[ ]Judentum
[ ]Islam
[ ]Buddhismus
[ ]Keiner (Fragen 3 und 4 überspringen)
[ ]Andere: _________

2.)Glauben Sie an Gott?

[x]]Ja.
[ ]Nein.

3.)Existiert Jesus Christus in Ihrer Religion?

[x]Ja.
[ ]Nein.

4.)Welche Rolle spielt Jesus in Ihrer Religion?

[x]Gottes Sohn, Teil der Trinität
[ ]Prophet
[ ]Rabbiner
[ ]Keine
[ ]Andere: ___________

5.)Was bedeutet Jesus Christus für Sie?
Hoffnung,Sehnsucht,Liebe,Erlösung
___________________________________
 

Benutzer18610 

Verbringt hier viel Zeit
Die Diskussionen in diesem Thread zeigen wunderbar eindrucksvoll, wie gefährlich Religionen sein können. 90% aller Gläubigen sollten mal Nachhilfe in Deutsch bekommen, vielleicht lernen sie dann mal, warum Glaube wohl Glaube heißt.
 
K

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Gast
tortenesser schrieb:
Wenn Du politische und Glaubenskonflikt trennst (was ich auch tun würde), was meinst Du dann? Welcher Konflikt der üngeren Zeit wurde im Namen des Christentums geführt?

Konflikte, das klingt so nach Krieg. Es ist zwar kein Krieg aber es geht ums überleben des Judentums.
Ich hab es oben zwar schonmal genannt, aber gut. :zwinker:
Es ist krank wie "die Christen" mit dem Judentum umgehen. Nehmen wir mal allein die ZJ. Die Sprechen einfach mal dem Jüdischen Glauben ab zu existieren und das sie allein die wahren Auserwählten sind, da Jesus das ja auch durch sein auftreten geändert hätte.
Aber diese Ansicht ist ansich in jeder Christlichen Gemeinschaft Gang und Gebe. Ist ja auch logisch, sonst ergibt der ganze Glaube ja keinen Sinn.

Das unterscheidet auch das Christentum von Islam. Der Islam wertet die Juden nämlich nicht ab.

Oder Katholizismus: Ein Mensch als Vertreter G'ttes. Ne ist klar liebe Leute... oO
Reformierte: Ich find es allgemein komisch wenn ein Glaube sich auf einen Antisemiten bezieht wie Luther.

Und so wird es dann auch angegangen. Früher im Mittelalter sagte man dem Juden "Werd Christ oder stirb". So ist es natürlich heute nicht mehr, da die Zeiten vorbei sind in denen man einfach Juden töten kann. Und wer es doch versucht kriegt Besuch von den Merkava...

Heute wird man schlicht und ergreifend krankhaft missioniert als Jude. Auch in Israel, da vielleicht sogar noch am stärksten(die christlichen Fanatiker glauben das wenn Israel zum "wahren" Glauben wechselt das Jesus wiederkehrt.... blablabla).

Vielleicht kann man das als nicht-Jude nicht verstehen. Ich weiß nicht...



Desweiteren schreibst Du es dem Christentum als typisch zu, Dir ständig sagen zu wollen, daß Deine Religion falsch sei. Hier im Forum (was zugegebenermaßen nicht repräsentativ ist), bist Du diejenige, die krakeelt (ist das eigentlich ein jiddischer Begriff?), daß das Christentum ja eindeutig der falsche Glaube sei.

Ähm es ist typisch. Lest mal bitte eure Bibeln(wurden übrigens massiv vom hebräischen ins latein geändert...) und setzt euch mit den Gründern eures Glaubens auseinander.

Kann sein das ich mich zuweilen im Ton vergriffen habe, aber ich denke das kannst du nicht verstehen. Ausser du gehörst einer Minderheit an.



Und nicht zuletzt schreibst Du vom Wissen des Judentums, während Du daß Christentum von vornherein als (Irr-)Glaube deklarierst.

Judentum war vor dem Christentum da.
Verfälschung Jüdischer Schriften damit sie dem eigenen Glauben passten.
Ich weiß ja nicht, aber mich würde das schon zum Zweifeln bringen.



Kann es sein, daß Du gerne zweierlei Maßstäbe anlegst?

Hm inwiefern?
 

Benutzer20277 

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Kleeneflocke schrieb:
Das habe ich versucht, in den 3Absätzen darüber zu erklären. Wollte ich mit dem stilistischen Mittel des "Einerseits... andererseits" andeuten...

Hmm. Mich würde wirklich interessieren, ob andere Juden das ähnlich sehen wie Du. Wie schaut das in Deiner Gemeinde aus? Vielleicht könnten sich Cariad oder auch Ogelique oder andere in diesem Forum dazu äußern...?

Tja, bleibt noch zu sagen, daß ich keineswegs denke, daß jeder Christ "krankhaft" missioniert. Ebensowenig, daß sich all die Glaubensgemeinschaften, die Du teilweise genannt hast, alle in einem Topf mit der Aufschrift Christentum zusammenfassen lassen.
 
K

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Gast
Deutsche Jüdische Gemeinden sind arm dran. Wenn man Orthosox ist, hängt einem der Zentralrat im Nacken.
Dann die große Anzahl der Osteuropäischen Juden die meist gar keine Ahnung vom Jüdischen Glauben haben(ist klar Russische Diktatur und so...).
In vielen Gemeinden ist Religiös nichts, aber auch gar nichts los. Da gehts um Strickkurse... :grrr:

Da haben Missionare natürlich leichtes Spiel, wird schliesslich nur die Religiöse Leere gefüllt.


Es ist ansich jedem Juden bekannt das es so ist. Natürlich kommt es drauf an ob man gläubig ist oder nicht. Schliesslich gibt es ja auch Juden die ihren Glauben als nicht so wichtig ansehen.

Kannst dir ja mal ein paar links durchlesen.

http://www.judentum.org/judenmission/
http://juden.judentum.org/judenmission/gegen-mission.htm
http://www.hagalil.com/israel/fundamentalismus/nai-2.htm


Übrigens ist die Katholische Kirche die einzige Christliche Gemeinschaft die Juden nicht mehr missioniert.
 

Benutzer20277 

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Erstmal danke für die Links.

Möglicherweise liege ich ja falsch, aber nach nochmaligem Lesen Deiner Beiträge, überkommt mich der Gedanke, daß Du der Auffassung bist, daß ein Jude, der "das Christentum abkann" automatisch ein "religiös leerer" Jude ist.
Irgendwie ein beängstigender Gedanke.
 
K

Benutzer

Gast
Hm frage.
Christentum abkann?

Also entweder glaubt man an Jesus etc oder nicht.
Beim ersteren ist man Christ. Beim zweiteren nicht.

Und es kommt wohl auf die persönlichen Erfahrungen an ob man den Christlichen Glauben abkann oder nicht.
Und auch wie man ihn sieht.



Und in meinem obigen Beitrag heißt es Orthodox... kleiner schreibfehler.
 

Benutzer39514 

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1.)Welcher Religion gehören Sie an?

[X]Christentum
[ ]Judentum
[ ]Islam
[ ]Buddhismus
[ ]Keiner (Fragen 3 und 4 überspringen)
[ ]Andere: _________

2.)Glauben Sie an Gott?

[ ]Ja.
[X]Nein.

3.)Existiert Jesus Christus in Ihrer Religion?

[X]Ja.
[ ]Nein.

4.)Welche Rolle spielt Jesus in Ihrer Religion?

[X]Gottes Sohn, Teil der Trinität
[ ]Prophet
[ ]Rabbiner
[ ]Keine
[ ]Andere: ___________

5.)Was bedeutet Jesus Christus für Sie?
Jesus wusste wo die Steine lagen! Wenn ich ehrlich bin- mir bedeutet Religion gar nichts. Ich halte da mehr von der taoistischen Lebensphilosophie.
 

Benutzer5093  (40)

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Eigentlich wollte ich mich aus der Diskussion raushalten, aber wenn man schon nach einem Beitrag von mir fragt, bitte…

Zuerst mal soviel: Ich bezeichne mich als gläubig, als spirituell, ich glaube an G’tt – alles in allem bin ich aber sehr säkular und nicht überaus religiös. Brauche ich auch nicht, da ich meinen Glauben an G’tt, meine Spiritualität auch sonst ausleben kann.
In meinem Umfeld ist Religionszugehörigkeit kein Thema, das oft aufkommt, ist übrigens auch nicht mein bevorzugtes Thema und die allerwenigstens Menschen wissen, welchem Glauben ich angehöre.
Zum einen hängt das von meiner mangelnden Bereitschaft ab, ständig Stellung nehmen zu müssen, ständig dieselben Fragen gestellt zu kriegen, anderseits geht es mir um den Schutz meiner Persönlichkeit.
Obwohl ich mich einige Zeilen zuvor als nicht sehr religiös bezeichnet habe, feiere ich doch jedes Jahr Chanukah; das Fest bedeutet mir viel und daran hänge ich sehr. Chanukah bringt es mit sich, dass ich auf dem Fenstersims im Wohnzimmer eine Menorah aufstelle. Gestern morgen war es dann leider etwas sehr kalt im Wohnzimmer, da irgendwelche rechten Vollidioten meinten, sie müssten mir einen Schneeball mit einem Stein darin in die Scheibe werfen. Den Schnee vor dem Fenster zierte ein zwei Meter großes Hakenkreuz. Soviel zum Thema „Eigenschutz“ und dazu, wie es einem als Jüdin ergehen kann.

Zum eigentlich Topic: Ich muss Kleeneflocke in fast allen Punkten Recht geben – aus der Sicht des Judentums macht das Christentum einfach keinen „Sinn“, denn es steht und fällt mit Jesus, an den ich nun einfach nicht glaube. Ich glaube zwar daran, dass er existiert hat, aber für mich nimmt er unter keinen Umständen die Rolle von G’ttes Sohn ein – die Argumente hat Kleeneflocke schon alle aufgeführt, darauf muss ich nicht mehr eingehen –, sondern war einfach nur ein Jude von vielen.
Trotzdem würde ich persönlich aber niemals sagen, eine Religion ist „lächerlich“ oder „falsch“ – hier gilt für mich der Grundsatz „Leben und leben lassen“. Jeder soll das glauben, was er für richtig hält, er soll mir seinen Glauben nicht aufzuzwingen versuchen und ich tue dasselbe.
Religion ist halt ein sehr heikles Thema, da muss man leider jedes Wort auf die Goldwaage legen.
 

Benutzer20277 

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@Cariad: Danke für den Beitrag.

Das mit dem Fenster ist echt scheiße, fällt mir auch nix mehr zu ein. :cry:
 
K

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Gast
Hm ja hab es wohl an einigen Stellen zu extrem ausgdrückt. Entschuldigung.

Oh Cariad, da kann ich nur sagen das es glücklicherweise nur das Fenster war und nicht mehr. :mad:
 

Benutzer5093  (40)

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Gern geschehen.

Yep, scheisse trifft es ziemlich gut. Vor allem, was das wieder kostet.... :mad: :frown: Aber vielleicht kannst du so etwas eher nachvollziehen, worauf Kleeneflocke ihre Meinung über das Christentum basiert. Von ungefähr kommt das nämlich nicht. Leider. :frown:
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
wo bleibt denn der einleitende text, dass das alles anonym erfolgt? :grin:
und die statistischen erhebungen zum alter geschlecht etc?
sonst kannst du keine aussagen über alters/geschlechtsunterschiede machen.
außerdem musst du berücksichtigen, wen du befrägst. wenn du hier jemanden befrägst, wirdst du potentiell andere antworten bekommen, wie sonntag nach der kirche....

1.)Welcher Religion gehören Sie an?

[ x]Christentum
[ ]Judentum
[ ]Islam
[ ]Buddhismus
[ ]Keiner (Fragen 3 und 4 überspringen)
[ ]Andere: _________

2.)Glauben Sie an Gott?

[ ]Ja.
[ x]Nein. (wobei das schwankt. ich würde gern, sehe aber keine "beweise")

3.)Existiert Jesus Christus in Ihrer Religion?

[x ]Ja.
[ ]Nein.

4.)Welche Rolle spielt Jesus in Ihrer Religion?

[ x]Gottes Sohn, Teil der Trinität (was ist trinität?)
[ ]Prophet
[ ]Rabbiner
[ ]Keine
[ ]Andere: ___________

5.)Was bedeutet Jesus Christus für Sie?

es ist eine person, die tatsächlich auf der welt gelebt hat. das ist sicher. alles was sonst über ihn geschrieben ist, stammt _HAUPTSÄCHLICH_ von menschen, die ~50 jahre nach seinem tod gelebt haben. es sind also erzählungen an die nächste generation, die das dann aufgeschrieben hat.
ich sehe die geschichten rund um jesus als "märchen und erzählungen" an, die einen vergleichenden charakter haben, und hinweise geben, wie man gerecht und freundlich mit seinen mitmenschen sein sollte. es sind daumenregeln, die gelten, aber keinesfalls gottgegeben sind.


Mann im M :zwinker: nd
 

Benutzer20277 

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Cariad schrieb:
Aber vielleicht kannst du so etwas eher nachvollziehen, worauf Kleeneflocke ihre Meinung über das Christentum basiert.
:ratlos: Nein, besser nachvollziehen kann ich es dadurch nicht. Genau genommen haben sich diese kahlschädeligen Hohlköpfe absolut unchristlich verhalten. Das hat jedenfalls nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Christentum zu tun.

Kleeneflocke schrieb:
Hm ja hab es wohl an einigen Stellen zu extrem ausgdrückt. Entschuldigung.
Angenommen :bier:
 

Benutzer5093  (40)

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Nein, besser nachvollziehen kann ich es dadurch nicht. Genau genommen haben sich diese kahlschädeligen Hohlköpfe absolut unchristlich verhalten. Das hat jedenfalls nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Christentum zu tun.

Ich dachte mir schon, dass sowas kommt. Natürlich ist das kein christliches Verhalten, das ist mir schon klar. Du weisst ja aber genauso gut wie ich, dass Verbrechen, die auch in keinster Weise dem christlichen Grundgedanken entsprachen, von "Christen" verübt. Aber egal, das ist hier nicht der Punkt und soll bitte auch nicht ausdiskutiert werden.
Ich wollte lediglich sagen, dass sich irgendwann die schlechten Erfahrungen kumulieren und man automatisch dazu neigt, die "Schuld" bei der prozentual grössten vertretenen Volksgruppe (oder Religionsgemeinschaft etc.) zu suchen. Das soll kein Angriff sein, es ist einfach so. Wir sind alle nur Menschen. :zwinker:

Wahrscheinlich hat Kleeneflocke da aber Recht, wenn sie sagt, dass man das nur als Angehörige/r einer Minderheit so richtig nachvollziehen kann.
 

Benutzer20277 

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Cariad schrieb:
Ich wollte lediglich sagen, dass sich irgendwann die schlechten Erfahrungen kumulieren und man automatisch dazu neigt, die "Schuld" bei der prozentual grössten vertretenen Volksgruppe (oder Religionsgemeinschaft etc.) zu suchen. Das soll kein Angriff sein, es ist einfach so. Wir sind alle nur Menschen. :zwinker:
So ausgedrückt ist das viel besser verständlich.

So hat mich schon lange keine Diskussion mehr gefesselt, aber jetzt muß ich glaub ich wirklich ins Bett. Gute Nacht allerseits und Guten Rutsch!
 

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