Umfrage zum Thema "Intelligenz"

Wie intelligent seid ihr?

  • Obere 30%

    Stimmen: 18 35,3%
  • Obere 50%

    Stimmen: 15 29,4%
  • Durchschnittlich

    Stimmen: 12 23,5%
  • Untere 50%

    Stimmen: 0 0,0%
  • Untere 30%

    Stimmen: 1 2,0%
  • Nichts zutreffend; kann ich nicht beantworten

    Stimmen: 5 9,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    51
B

Benutzer

Gast
Viele Menschen haben das Gefühl, nur von Idioten umgeben zu sein und sehen sich klar als überdurchschnittlich intelligent. Nur geht die Rechnung aber nicht auf, denn ich kenne kaum jemanden, der*die zugibt, nicht besonders schlau zu sein (allenfalls nicht sehr gut in einzelnen Disziplinen). Definitionsgemäass bezeichnet Intelligenz "die Fähigkeit, insbesondere durch abstraktes logisches Denken Probleme zu lösen und zweckmäßig zu handeln" - umgangssprachlich verwendet man den Begriff für unterschiedliche Lebensbereiche oder auch antrainierte Eigenschaften (Bildung). Ich würde von euch gerne wissen:

Wie definiert ihr Intelligenz? Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten?

Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)?

Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum?

Für wie intelligent hält ihr euch selbst? Vergleicht ihr euch? Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig?

Was hält ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftigt? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden?

Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen?

Wie sexy ist intelligenz? Oder fürchet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen?

Ferner sind dazu eigene Anekdoten und Anmerkungen jeglicher Art sehr willkommen! :smile:
 
M

Benutzer

Gast
Verstehe ich das richtig, die Frage lautet zwar wie intelligent seid ihr, abgestimmt werden soll aber danach, wie intelligent man zu sein GLAUBT, oder?
Oder soll man vorher einen Test machen :ninja:? Welchen?

Falls ich mich damit gleich als doof geoutet habe, darfst Du gleich für mich die Umfrage ausfüllen :grin:
 
B

Benutzer

Gast
Verstehe ich das richtig, die Frage lautet zwar wie intelligent seid ihr, abgestimmt werden soll aber danach, wie man intelligent man zu sein GLAUBT, oder?
Oder soll man vorher einen Test machen :ninja:? Welchen?
Ne, ging mir schon um die eigene Einschätzung. Wie man seine vemeintliche Intelligenz begründet, kann man dann klassisch als fliessenden Text mitteilen :grin:
 

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Läuft das hier irgendwie auf die Erkenntnis des Dunning-Kruger-Effekts hinaus? ^^
 

Benutzer161689 

Verbringt hier viel Zeit
Prinzipiell würd ich Intelligenz nicht (nur) auf abstraktes Denken zurückführen. Das umfasst wohl mehr.
Für mich gibt es dann noch 2 Klassen: soziale Intelligenz und die "gewöhnliche" intelligenz, die mir beide gleichermaßen wichtig sind.
Soziale Intelligenz beinhaltet für mich ein Grundverständnis für Ethik und ein gewisses Maß an Empathie. Das erwart ich mir von meinen Freunden schon
Und die "normale" Intelligenz beinhaltet für mich ein vorhandenes Interesse sich weiterzubilden und schon die Fähigkeit Abstrakt zu denken, aber auch flexibel zu sein und für ein Problem Lösungsansätze zu finden (ich bin da wohl als mathematiker zu analytisch, das gehört übrigens auch dazu, analytische Fähigkeiten), aber ich tu mir bei der Definition schwer. Aber wenn ich einem Menschen begegne, merke ich schon ob er "nur" belesen/gebildet ist oder auch Intelligent.
Ich denke nicht, dass Erfolg und Intelligenz korrelieren müssen. Aber Intelligenz schadet sicher nicht. Aber da sind wohl eine Art Pflichtgefühl, Ehrgeiz und Selbstständigkeit wichtiger.
Je nach Art der Intelligenz (langsam nervt mich das Wort) würde ich sagen, macht es eher unglücklicher. Man beginnt dinge zu zerdenken und kann oft nicht mit einem "freien Kopf" durchs leben gehen. Man hat dann vielleicht auch andere Ansprüche ans Leben, will Erfolgreich sein, Erwartungen erfüllen oder was auch immer und das schlägt sich aufs gemüt. (aber ich denke da kommt es auf das Verhältnis soziale Intelligenz / normaler Intelligenz an, ein nichtemozionaler Mensch denkt da vlt ganz anders und ist td glücklich)
Ehrlich gesagt halte ich mich schon für recht clever, wobei wenn man das von sich selbst behauptet immer einen negativen beigeschmack hat. Zumindest wenn es ein gewisses Maß übersteigt. Aber mir wird auch oft gesagt, dass ich rein vom Kopf her wohl einiges drauf hab ^^.
Ich vergleiche mich zumindest im Studium immer noch mit anderen, versuche das aber abzustellen ^^, weil ich dann vlt doch nicht so intelligent bin :grin:
Und wie gesagt in meinem engen Umfeld ist mir das schon wichtig, dass die Leute ein Grundmaß an beidem besitzen.
Beim Thema IQ Tests kenne ich mich zu wenig aus, aber wenn dadurch kreative Menschen gefördert werden, weil man früh ein Talent erkennt, dann ist es vlt nicht schlecht. Aber meiner Meinung nach ist im großen und ganzen kein Mensch (also die breite Masse jetzt) wirklich benachteiligt oder bevorzugt von Geburt an und der Geist entwickelt sich einfach in dem (sozialen) Umfeld am Anfang des Lebens mit (gibt eine Interessante "Doku" über die Polgar-Schwestern)
Ein schlauer Kopf ist definitiv sehr sexy :smile:
Ich hoffe das reicht erstmal :grin:
 

Benutzer123446 

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Nach der klassischen 130er-Regel bin ich hochbegabt. Testen lassen hab ich mich während des Studiums, um meine Prüfungsangst zu lindern - ich fühlte mich immer zu doof, obwohl ich merkte, dass ich es nicht bin, dass ich zum Beispiel schneller lesen kann als andere, manche Problemlagen schneller und vor allem differenzierter erfasse etc. Wirklich gegen das Gefühl "doof zu sein" geholfen hat es nichts, aber gegen die akute Prüfungspanik ein wenig.

Was ich früh gelernt habe, ist: aufmerksam zu sein, was ich wann von mir gebe, wie schnell ich z.B. Texte beim gleichzeitigen, stillen Lesen, als "gelesen" kennzeichne (z.B. durch aufblicken). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute da ziemlich aggressiv reagieren können. Differenziertes Diskutieren passt auch nicht jedem und auch da habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Anmerkungen nicht unbedingt geschätzt wurden.

Ja, es gibt für mich mehrere Arten von Intelligenz. Oder Definitionen. Oder whatever. Das finde ich aber, führt in einem Forum zu weit. Im Studium hatten wir das in mehreren Seminaren (grade, weil bei in unseren Arbeitsfeldern IQ-Tests eine Rolle spielen). Ich geh jetzt hier nur auf die "klassische", in IQ-Tests gemessene Intelligenz ein.

IQ-Tests sind auch so eine Sache. Sie können genau das messen, was sie messen, über alles Weitere können sie keine Aussage treffen - dessen sollte man sich bewusst sein. IQ-Tests messen, wie man bestimmte Aufgaben löst. Fertig. Die Menge der gelösten Aufgaben, die Menge der richtig gelösten Aufgaben usw. bei jedem Teilgebiet, das durch diese abgebildet werden soll, lässt eine "Bewertung" des Getesteten im Vergleich zu.
Mit den Aufgaben hängen wiederum Teilleistungsbereiche zusammen, die wir gemeinhin als Zeichen von kognitiver Intelligenz betrachten, beispielsweise Merkfähigkeit oder logisches Denken.
Aber im Wesentlichen bildet ein IQ-Test ab, wie jemand bei diesem Test im Vergleich abschneidet.

Ich finde es auch schwierig, zu beantworten, was ich wichtig finde und was unwichtig. Das kommt auf den Kontext an. Mein Mann hat andere "Schwerpunkte" in seinem Denken, ich halte ihn für klüger als mich, er sieht uns auf Augenhöhe. Was ich sagen will: "Intelligenz" im Sinne von sich über unterschiedliche Themenstellungen unterhalten können, diese in die eigenen, vorhandenen Wissensgebiete zu integrieren, Fragestellungen miteinander abzugleichen und "geistreiche" Diskussionen/Gespräche führen zu können usw. ist für mich in einer Beziehung unabdingbar.
Und ich finde Intelligenz unglaublich sexy. Empathie usw. sollten aber zur richtigen Sexyness dazu gehören :zwinker:

In Freundschaften ist mir auch ein Mindestmaß wichtig, aber da kann ich mehr Abstriche machen. Ich möchte mich nur nicht die ganze Zeit so fühlen, als müsste ich mich total einschränken in dem was ich sage, nur damit mein Gegenüber nicht das Gefühl hat, mir unterlegen zu sein.
Angenehm finde ich es in Freundschaften aber, wenn eine eventuell vorhandene Diskrepanz einfach hingenommen wird. Das klappt bei einer Freundin, die rein vom IQ her sicher nicht super klug ist, das auch weiß, aber damit null Probleme hat, total gut.
Superschwierig finde ich es, mit Leuten umzugehen, die sich für extrem klug halten, die dann aber sofort empfindlich reagieren, wenn sie ein Gefühl von Unterlegenheit empfinden.

Nein, Intelligenz und Erfolg müssen nicht korrelieren. Ich nehm mich mal als Beispiel - Prüfungsangst. Ich könnte soviel mehr leisten, wenn ich die mal überwinden lernen würde. Ich hab viel geschafft, aber wirklich die Leistung abrufen, die ich abrufen könnte - ich glaube, das wird nie gehen...
Ich glaube aber, dass Intelligenz dabei hilft, die Dinge im Leben zu erreichen, die man erreichen will. In Therapien wurde mir mehrfach gesagt, dass meine Intelligenz mit "Schuld" daran ist, dass ich so weit gekommen bin, wie ich bin.

Ich glaube, Intelligenz hat weder mit glücklich noch mit unglücklich sein zu tun - das Glück oder Unglück kommt, denke ich, mit den weiteren Eigenschaften.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer111070 

Team-Alumni
Wie definiert ihr Intelligenz? Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten?

Ich halte mich an die Definition, dass Intelligenz schlicht die kognitive Leistungsfähigkeit bezeichnet. Demnach könnte man eigentlich behaupten, es gäbe so viele Arten von Intelligenz, wie es kognitive Fähigkeiten gibt. Wichtig und interessant finde ich alle davon, denn zu viel Können gibt es in meinen Augen nicht.

Im Alltag sind mir wohl die Fähigkeiten am wichtigsten, die möglichst reibungsloses Leben und Kommunizieren möglich machen - ob meine Kassiererin beeindruckend einfallsreich ist oder mein Arzt gut mit Zahlen umgehen kann, kann mir normalerweise egal sein.
Bei Menschen, die mir nahestehen, ist mir dafür eben wichtiger, dass man sich möglichst ohne Missverständnisse auf Augenhöhe unterhalten kann und Empathie füreinander aufbringt, als dass sie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben. Grundsätzlich sind da wohl ähnliche Fähigkeitslevel hilfreicher als allzu krasse Intelligenzunterschiede - wenn mir mein Partner jede seiner logischen Schlussfolgerungen oder Gefühlsregungen erklären müsste, fände ich das genauso nervig und belastend, wie wenn er das Gedächtnis eines Goldfischs hätte und sich nicht zu artikulieren wüsste.


Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)?

Ich denke schon, dass es dabei Tendenzen gibt, weil intelligente Menschen vermutlich eher als weniger intelligente in der Lage sind, zu analysieren, was sie glücklich macht und welche Schritte sie gehen müssen, um persönlichen Erfolg zu erreichen. Aber es gibt so viele andere Eigenschaften und äußere Einflüsse, die einem dabei Steine in den Weg legen können und die zum Teil ebenfalls mit Intelligenz korrelieren, dass ich nicht denke, dass Intelligenz und Erfolg zwingend korrelieren müssen.


Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum?

Siehe oben. Mehr Intelligenz sollte es eigentlich erleichtern, das Beste aus der eigenen Situation zu machen, aber die Realität sieht oft etwas anders aus (und damit meine ich nicht mal das ausgelutschte Klischee "Je dümmer, desto glücklicher"). Wer der Meinung ist, seine exorbitante Intelligenz oder die Dummheit aller anderen sei schuld an der eigenen Unzufriedenheit, macht es sich aber auch zu einfach und bestätigt seine geistigen Fähigkeiten damit nicht gerade.
Insgesamt hängt es also wohl von vielen weiteren Faktoren ab, ob Intelligenz zum individuellen Glücklichsein beiträgt oder nicht.


Für wie intelligent haltet ihr euch selbst? Vergleicht ihr euch? Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig?

Für unterdurchschnittlich intelligent halte ich mich normalerweise nicht. Ob ich mich für überdurchschnittlich intelligent halte, hängt von der Tagesform und dem gegenwärtigen Umfeld ab - ein paar Minuten im Internet können einen ja heutzutage wirklich glauben machen, Idiocracy sei Realität geworden. :grin: Realistisch betrachtet würde ich mir durchschnittliche Intelligenz bescheinigen.
Zum Umfeld siehe oben; mir ist Intelligenz in meinem Umfeld insofern wichtig, als dass die Differenzen nicht zu groß sein sollten. Ein Mangel an Intelligenz in anderen frustriert mich und macht es mir schwer, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, weshalb ich solchen Menschen eher fernbleibe. Gleichsam will ich auch niemanden mit meinen Defiziten derart frustrieren, dass derjenige mir keinen Respekt entgegenbringen kann.


Was haltet ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftig? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden?

Gute Frage. Ich weiß, dass IQ-Tests umstritten sind, aber sofern man sie richtig einzuordnen weiß, sind sie als Momentaufnahme sicherlich auch nützlich, um starke Abweichungen von der Norm erkennen und z.B. ein Kind gezielt fördern zu können. Als Label und Mittel zum Schwanzvergleich ist der IQ vermutlich eher weniger sinnvoll.


Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen?

Wenn jemand für meine Begriffe sehr intelligent ist, merke ich das in einem Gespräch normalerweise recht schnell.
Subjektiv empfundendes mangelndes Sprachverständnis oder logisches Denken fallen tendenziell auch auf, aber andere Aspekte nicht so schnell oder nur in bestimmten Situationen. Zudem kann das Ganze natürlich durch hundert andere Faktoren verzerrt werden (vielleicht hat derjenige eine psychische Krankheit, eine phobische Störung oder ist Arschloch aus Leidenschaft?). Deswegen versuche ich, auch nicht unbedingt sofort auf die Intelligenz zu schließen, sondern eher erstmal darauf, wie gut ich mit jemandem zurechtkomme, ohne mich zu verbiegen. Gelingt mir aber nicht immer.


Wie sexy ist Intelligenz? Oder fürchtet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen?

Ich finde Intelligenz sehr sexy, aber wenn ich mich einem Mann, den ich grundsätzlich anziehend finde, sehr unterlegen fühlen würde, würde mich das wohl auch abschrecken.
 

Benutzer133456  (49)

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Ich halte mich fuer einen ungewoehnlich dummen, aber tendenziell lieben Menschen, der seltsamerweise sprachlich, innovativ, und kuenstlerisch hochbegabt ist.

So zumindest reflektiere ich im Spiegel der Gesellschaft, und wer bin ich, dem zu widersprechen.

Es gibt einfach so irrsinnig vieles, das ich ueberhaupt nicht begreife - da kann ich mich beim besten Willen nicht intelligent fuehlen. Vielleicht bin ich einfach nur sehr einseitig; das wuerde vieles erklaeren. In der blitzschnellen Problemloesung im Design-/Entwicklungsbereich ist mir bisher noch niemand begegnet, der es mit mir aufnehmen kann, gerne auch auf schwedisch oder franzoesisch - und dann scheitere ich daran, dass ich nicht mehr weiss, wie mein Telefon funktioniert, oder weil ich vergessen habe, wie einer heisst, oder weshalb wir das Projekt eigentlich machen.

Wie dem auch sei, hier meine Antworten zur Umfrage:

  • Wie definiert ihr Intelligenz? Geistiger Orientierungssinn.
  • Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Nicht Arten, aber Zustaendigkeitsbereiche.
  • Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten? Sie sind menschlich gesehen fuer mich alle unwichtig. Aber es kann das Leben erleichtern, sie zu besitzen. Ich selbst haette sie gerne alle, aber mir wird oft bestaetigt, ich haette sie nicht alle.
  • Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)? Wer sich zurechtfindet, kommt weiter. Insofern, ja, sie korrelieren.
  • Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum? Das ist moeglicherweise unabhaengig voneinander. Gluecklich wird, wer seine Ziele so setzt, dass sie erreichbar sind.
  • Für wie intelligent haltet ihr euch selbst? Nicht besonders.
  • Vergleicht ihr euch? Lieber nicht.
  • Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig? Nein. Mir ist die Empathie und emotionale Waerme des Umfelds wichtig. Lieber unter lieben Trotteln als unter eisigen Genies.
  • Was haltet ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftigt? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden? Ich zweifle sehr an der Bedeutung dieser Tests. Was heisst es schon, wenn einer intelligent ist?
  • Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen? Nein. Ich halte jeden fuer ein verkapptes Genie, und das hoert auch dann nicht auf, wenn die totalen Scheiss bauen.
  • Wie sexy ist intelligenz? Herausragende Faehigkeiten sind sexy. Ob das mit Intelligenz zu tun hat... hm.
  • Oder fürchtet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen? Ich fuerchte mich vor Menschen, die sich selbst als intelligent bezeichnen, denn mit denen hatte ich bisher keine guten Erfahrungen.
 
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Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich würde mich als überdurchschnittlich intelligent betrachten, aber nicht als super intelligent. Also in den oberen 50%. Je älter ich werd, desto dummer komm ich mir vor. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass ich mit immer intelligenteren Menschen abhänge und dann das Gefühl habe, dass ich bescheuerter bin als das früher der Fall war, wo ich mir intelligenter vorkam als meine Umgebung.

Ich habe vor Jahren irgendwann mal einen IQ-Test gemacht und war enttäuscht, dass ich keinen IQ von >130 hatte. Schließlich dachte ich mal, ich wäre total klug und so. Naja, man gewöhnt sich mit der Zeit an seine Mittelmäßigkeit. Leute, die das nicht tun, irritieren mich.

Allgemein finde ich es schwierig zu definieren, was Intelligenz ist. Ich kenne ein paar Menschen, die ich als intelligent bezeichnen würde (weil sie belesen sind, ganz viel wissen, viele Zusammenhänge verstehen, kluge Sachen sagen, gut im Reflektieren sind, etc.), die aber nicht gut im mathematisch-logischen Bereich sind. Finde ich die Personen deswegen weniger intelligent? Nein, eigentlich nicht. Ich finde, die Tests, die nur mit Zahlen und sowas arbeiten, etwas einseitig, aber von mir aus. Am Ende find ich sowas nicht wichtig.

Ich überlege aber im Allgemeinen auch nicht, ob jemand nun intelligent ist oder nicht, sondern eher, ob er interessant und sympathisch ist. Ich gehe grundsätzlich eigentlich immer davon aus, dass Menschen intelligent sind oder grundsätzlich die Fähigkeit haben, ihre Intelligenz noch zu steigern, wenn sie denn Bock hätten. Ich bin dann doch der Meinung, dass man das irgendwie auch "lernen" kann.

Am Ende muss ich sagen, dass ich bei jedem, der mir sympathisch ist und/oder den ich interessant finde, denke, dass er mit meinem Intelligenzlevel mindestens mithalten kann (aber nicht jeder, der offensichtlich intelligent ist, ist deswegen sympathisch oder interessant). Intelligenz grundsätzlich (bzw. was klassisch drunter verstanden wird) finde ich nicht sexy. Ich finde aber intelligente Menschen, die bescheiden, empathisch/sozial, humorvoll und selbstbewusst sind, sexy. Die Kombination macht den Reiz aus. Gibt aber nicht so viele von denen. Aber ein paar gibt's zum Glück schon :smile:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Im Rahmen meiner ADS Diagnostik lief ein IQ Test. Demnach gehöre ich zu den Hochbegabten. Da ich mich weigere mein ADs mit Medis zubehandeln und gleichzeitig LRS eine Rolle spielt, verlief meine Karriete sicherlich nicht so, wie sie könnte. zufrieden und glücklich bin ich dennoch - oder gerade deshalb?
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie definiert ihr Intelligenz? Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten?

Grob gesagt: Auffassungsgabe - ob und wie schnell man Dinge erfassen und und abspeichern kann. Wobei das schon wieder zwei Arten sind: erfassen die eine, speichern die andere. Manche können ja nur eins von beidem. Ich denke, an einigen (aber nicht allen) Stellen setzt das Speichern ein vorheriges Erfassen voraus :zwinker: Umgekehrt aber auch - wer sich nichts merken kann, kann schließlich auch nichts in einen größeren Zusammenhang setzen.

Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)?

Nein, müssen sie nicht. Es ist ggf. mehr Potenzial da, welches man ausschöpfen kann - aber es muss eben nicht ausgeschöpft werden. Intelligenz sagt für mich nicht so viel über die Fähigkeit aus, seine Fähigkeiten zielgerichtet zu lenken. Und schon gar nicht über die Fähigkeit, gücklich zu sein.

Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum?

Ich denke, es hält sich die Waage. Vielleicht kann man Probleme zum Teil leichter lösen, aber dann sieht man vermutlich auch mehr Probleme :zwinker: (und zwar nicht nur die, die man sehen "muss" - manche Probleme stellen ja nur ein solches dar, wenn man sie bemerkt...)

Für wie intelligent hält ihr euch selbst? Vergleicht ihr euch? Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig?

Ich halte mich für recht intelligent und habe auch mal einen Test gemacht, der das bestätigt. Es gefällt mir schon besser, wenn mein Umfeld mir ähnlich ist, also ähnlich komplex und mit ähnlicher Geschwindigkeit denkt wie ich - also weder deutlich intelligenter noch deutlich weniger intelligent ist als ich... Ähnlichkeiten machen das Leben ja allgemein leichter. Die Zahl aus dem Test ist mir aber nicht wichtig - es ist mir auch nicht wichtig, welche Zahl da bei anderen rauskommt/rausgekommen ist und mein Testergebnis wissen auch nur ein paar wenige Menschen, bei denen ich mir vorher sicher war, dass diese Zahl für sie keinen Unterschied macht und sie sie daher problemlos wissen können.


Was hält ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftigt? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden?

Keine Ahnung. Der Mensch möchte eben gerne messen :grin: So richtig was damit anfangen kann man ja im Grunde nicht...?

Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen?

Ne, würde ich nicht sagen. Ich lasse mich leicht täuschen und auch blenden :grin:

Wie sexy ist intelligenz? Oder fürchet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen?

Finde ich sexy, schüchtert mich aber auch ein. Mein Freund findet Intelligenz fast schon erotisch :grin:
 
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Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie definiert ihr Intelligenz? Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten?
Die von dir genannte Definition trifft das, was ich unter Intelligenz verstehe, ziemlich gut.
Allerdings finde ich es extrem schwierig bis unmöglich, die Intelligenz einer Person unabhängig von anderen Faktoren, wie Erfahrung, Wissen, oder Eloquenz zu beurtilen.

Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)?
Nein. Intelligenz kann auf dem Weg zum Erfolg (je nach persönlicher Definition) durchaus nützlich sein. Aber mehr auch nicht.

Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum?
Ich glaube nicht, dass es wirklich eine Korrelation zwischen Intelligenz und persönlichem Glücksempfinden gibt. - Zumindest nicht, solange sich die Peronen nicht gerade am äußersten Rand des Intelligenzspektrums befinden.

Für wie intelligent hält ihr euch selbst? Vergleicht ihr euch?
Ich halte mich schon für überdurchschnittlich intelligent (vermutlich irgendwo im unteren Bereich der oberen 30%), wobei ich trotzdem nicht weiß, welchen Mehrwert mir der Vergleich mit anderen Menschen bieten sollte.
Aber für die Mensa-Mitgliedschaft dürfte es bei mir dann auch noch nicht ganz reichen.

Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig?
In meinem beruflichen Umfeld (F&E im MINT-Bereich) ist eine gewisse Intelligenz in den meisten Funktionen schon elementar wichtig. Da komme ich auch mit überaus intelligenten, aber sozial nur mäßig begabten Menschen (also den Bilderbuch-Nerds) ziemlich gut zurecht.
Im privaten Umfeld ist die Intelligenz dagegen nicht der entscheidende Faktor. Ein gewisses Mindestmaß an Intelligenz sollte natürlich schon vorhanden sein, um sinnvoll miteinander kommunizieren zu können. Aber sobald dieses Level erreicht ist, sind mir viele andere Dinge an meinen Mitmenschen deutlich wichtiger.

Was hält ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftigt? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden?

Zumindest für mich persönlich sehe ich daran keinen wirklichen Mehrwert. Aber schon allein für die Statistik ist ein solcher messbarer Zahlenwert natürlich schon eine nette Sache.

Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen?
Das kommt immer drauf an, wie stark die Abweichung vom Durchschnitt ist und in welchem Kontext ich mit der jeweiligen Person zu tun habe.

Wie sexy ist intelligenz? Oder fürchet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen?
Intelligenz kann durchaus attraktiv sein. Aber auch intelligente Frauen können unattraktiv und mittelmäßig intelligente Frauen äußerst attraktiv sein.
Nur wenn der Unterschied extrem groß wird, wird die Kommunikation irgendwann einfach schwierig.
 

Benutzer15352 

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Ich halte mich nicht für komplett doof, aber jetzt auch nicht für hochintelligent. Tahini Tahini hat es ganz gut ausgedrückt: In Sachen Kreativität, Sprachtalent und dem ganzen künstlerischen Kram bin ich meines Erachtens nach überdurchschnittlich begabt, geht es hingegen um Naturwissenschaften, fühle ich mich wie der letzte Mensch :grin:. Einen richtigen IQ-Test habe ich noch nie machen müssen, nur diese Spaßtests aus dem Netz, die ich für relativ unseriös halte (und das sage ich nicht, weil das Ergebnis schlecht ausfiel :tongue:).

Thema Intelligenz bei anderen: Finde ich schon sexy, doch. Übertriebenes Klugscheißertum macht mich hingegen wenig an. Aber wenn man mit seinem Gegenüber fundiert diskutieren kann und man quasi durch die Blume mitkriegt, dass der echt was drauf hat (jepp, ich steh auf Bescheidenheit), finde ich das schon recht nett.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Das erinnert mich gerade sehr stark an den PL-Klassikerthread, in dem jede/r zweite einen IQ von 140 haben wollte. Mindestens :grin:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich habe darauf durch mein Asperger Syndrom einen anderen Blick. Gerrade bei Asperger kommt es vor, dass ein IQ Test häufig unterdurchschnittlich ausfällt. Dennoch die Menschen Punktuell sehr begabt sind. Trotzdem bin ich jetzt konkret ja ehr der Fettnäpfchen Treter. Gewisse Recht einfache Zusammenhänge erkenne ich nicht dafür hochkomplexe. Das war der Grund warum ich nur den Hauptschulabschluss Abschluss habe . Dazu ständiges Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten und ne verkappte Selbstwahrnehmung. Trotzdem würde ich mich als knapp über dem Durchschnitt bezeichnen . Das seltsame dabei ist, dass viele mir mehr Inteligenz zusprechen als ich mir selbst.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Das erinnert mich gerade sehr stark an den PL-Klassikerthread, in dem jede/r zweite einen IQ von 140 haben wollte. Mindestens :grin:
Ach, wenn man sich was wünschen darf... dann nehm ich das auch. :tongue:


Wie definiert ihr Intelligenz? Unterscheidet ihr da mehrere Arten? Wenn ja, welche ist euch am wichtigsten, welche am unwichtigsten?
Ich halte mich da an die Definition des Dudens:
"Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten".

Intelligenz hat nicht viel mit "Wissen" zu tun. Wichtig ist mir dabei, dass das Denken in die Tat umgesetzt wird - das beschreibt meiner Meinung nach Intelligenz ganz gut. Das bloße Wissen, wie man etwas besser machen könnte, ohne es selber anzugehen, nutzt niemandem. Jemand, der viele kluge Reden schwingt, ist in meinen Augen noch lange nicht intelligent.

Müssen Intelligenz und Erfolg korrelieren? Bitte beachten: Nicht unbedingt finanzieller Erfolg, sondern was man eben individuell als Erfolg empfindet (für manche also ein harmonisches Familienleben)?

Nein. Aber man muss ein gewisses Maß an Intelligenz besitzen, um erfolgreich zu sein. Ohne sein eigenes Handeln zu reflektieren und bewusst seine eigenen Verhaltensmuster zu durchbrechen, sofern sie nicht zielführend sind, kann man nicht erfolgreich (in welchem Sinne auch immer) werden.

Macht Intelligenz tendenziell eher glücklich oder unglücklich? Warum?

Ich glaube sogar, dass intelligente Menschen unglücklicher sind. Das Hinterfragen der eigenen Handlungsweisen, das Zweifeln an sich macht nicht unbedingt glücklich. Allerdings hat jeder nur ein Leben mit seiner kognitiven Leistung, also ist es schwer zu beurteilen, wie sich jemand anderes fühlt.

Für wie intelligent haltet ihr euch selbst? Vergleicht ihr euch?
Ich halte mich für durchaus intelligent. Wie intelligent ich bin, kann ich nicht sagen, dazu fehlen mir die Erfahrungswerte anderer Menschen - und die möchte ich nicht vollumfänglich beurteilen, solange ich nie in ihrer Lage war.

Ist euch die Intelligenz eures Umfelds wichtig?
Ja, ist es. Ich habe keine "dummen" Freunde. Mir würde es wahnsinnig schwer fallen, mit Menschen Umgang zu haben, die ich selber für "dumm" halte und es erschwert mir auch sehr den Alltag.
Als Beispiel: Sowohl in meinem hochschulpolitischen Umfeld als auch in meinem Job in einem Büro gibt es Intrigen und Mauscheleien. Um so intelligenter, desto komplexer und hinterhältiger ist es. Trotzdem kann ich mich in dem Umfeld sicherer bewegen, als mit den unglaublich platten Lästereien und Attacken im Büro. Es macht einen ja nicht zu einem besseren Menschen, nur weil man intelligenter ist - aber es macht einen in der Regel sicherer im Umgang mit seinem Gegenüber.

Was haltet ihr davon, Intelligenz zu messen (durch IQ-Tests, z.B.)? Sind die Methoden aussagekräftigt? Ist es sinnvoll, sie anzuwenden?

Ich halte wirklich nicht viel von Intelligenztests. Es gibt Studien, die belegen, dass man auch das Testverfahren erst "lernen" muss, heißt also, die ersten Tests können noch keine korrekten Werte angeben. Und auch sonst werden zwar einige Aspekte der Spannbreite dessen, was man als Intelligenz bezeichnen kann, gemessen, jedoch lange nicht alles. Es ist eben auch immer eine Frage, inwiefern ein intelligenter Mensch alle Bereiche abdecken muss. So ist das mathematische Verständnis zwar in vielen Dingen auch im Alltag verknüpft, kann jedoch durch andere Kompetenzen ebenso ausgeglichen werden, dass die Person keinerlei Benachteiligung hat und ebenso "intelligent" wirkt.
(Ein Beispiel: Wer an Dyskalkulie leidet, also eine Rechenschwäche hat, kann auch keine Entfernungen und Geschwindigkeiten abschätzen. Das ist eine arge Behinderung, wenn man gerade über eine Straße gehen will und nicht weiß, ob man es noch vor dem Auto schafft oder nicht.
Aber intelligente Menschen mit Dyskalkulie können ohne Weiteres dieses Defizit ausgleichen, sei es durch Erfahrungswerte oder, dass sie sich nicht in solche Situationen begeben und lieber einmal mehr warten bzw. einen Umweg über den Zebrastreifen/die Ampel nehmen.)

Diese Tests halte ich für unausgegoren und einen zwanghaften Versuch, Menschen in Schubladen zu stecken.
Bei Kindern mit Störungen oder Auffälligkeiten werden diese Tests schon im kindlichen Alter gemacht, was ich für sehr gefährlich halte. So muss mein Neffe demnächst einen IQ-Test machen, da eine Unterforderung und damit Hochbegabung im Raum steht. Seine Schwester, die ihm in kognitiven Leistungen in nichts nachsteht, sich aber besser integrieren kann, wird selbstverständlich nicht getestet.
Sollte bei ihm nun eine Hochbegabung diagnostiziert werden, so ist er damit in der Schublade "gefangen". Egal, was er tut - wenn er etwas nicht schafft oder Zweifel hat - er ist ja intelligent. Sagt ja der Test.

Erkennt ihr (mangelnde) Intelligenz schnell an anderen Menschen?
Ich denke schon. Bei allen Menschen, die entweder im Durchschnitt liegen oder auch intelligenter sind, mache ich mir aber keine Gedanken darüber. Wenn ich jemanden kennenlerne, versuche ich nicht zuerst, diese Person zu klassifizieren. Sollte jemand massiv durchs Raster fallen, also mit extremen Unverständnis auffallen, dann würde ich das aber schnell mitbekommen.

Wie sexy ist intelligenz? Oder fürchet ihr euch gar vor zu intelligenten Menschen?
Angst habe ich keine vor intelligenten Menschen. Da können sie ja auch nicht viel für. :grin:
Aber sexy ist es auf jeden Fall. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ein Mann, den ich für weniger intelligent als mich halte, nicht zusammen sein könnte. Ich will zu ihm aufschauen - aber ich will auch keinen Mann, der auf mich herunterschaut. :zwinker:
Schwierige Sache, ich bin ganz froh darüber, den passenden Partner gefunden zu haben. Er hält mich - warum auch immer - für intelligenter, ich weiß, dass er eine sehr viel bessere kognitive Leistung erbringen kann. Also perfekt. :love:

Würde ich meinen Partner für dumm halten, dann würde ich so auch auf Dauer den Respekt vor ihm verlieren und das wäre keine Grundlage für eine Beziehung.
 
B

Benutzer

Gast
Das erinnert mich gerade sehr stark an den PL-Klassikerthread, in dem jede/r zweite einen IQ von 140 haben wollte. Mindestens :grin:
Vielleicht ist PL aber auch der Treffpunkt von Mitteleuropas Elite :zwinker:

Wegen der unterschiedlichen Auslegung von Intelligenz findet man ausserdem irgendwie immer eine Nische, in der man sich zugehörig fühlen und vom Rest abgrenzen kann. Viele hier scheinen z.B. Schulintelligenz nicht so stark zu gewichten; Menschen, die dort aber hoch abschneiden dürften sich aber natürlich auch oft als sehr intelligent sehen. Aber das sage ich jetzt nicht, weil ich es selbst anders sehe; es gibt eben auch keine objektive Intelligenz, so lange man sich an eine andere Definition als die von Noten und Tests hält.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Off-Topic:

Echt? Also von 140er-IQs lese ich hier irgendwie nichts :confused:?
Du hattest ja auch nen IQ von 258 :grin:

[doublepost=1486540834,1486540696][/doublepost]
Off-Topic:
Viele hier scheinen z.B. Schulintelligenz nicht so stark zu gewichten; Menschen, die dort aber hoch abschneiden dürften sich aber natürlich auch oft als sehr intelligent sehen.
Aber bei PL ist schon ein erhöhtes Aufkommen an Personen, die Abitur machen/gemacht haben/studieren zu verzeichnen. Also "Schulintelligenz" scheint hier durchaus vertreten zu sein. Vielleicht gewichten viele das gerade deshalb nicht so hoch.
 
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