TV-Sendung: Stillen bis der Schulbus kommt

Benutzer107571 

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TV-Sendung: "Stillen bis der Schulbus kommt"

Do, 30.06, 22:30 - 23:15, WDR

Es geht um Mütter, die ihre Kinder bis ins Schulalter stillen. Mütter und auch die Kinder werden interviewt.

Könnte vielleicht interessant werden und eine Diskussion wert sein.
 

Benutzer91202 

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klingt ziemlich krank o.o
wenn ich um die uhrzeit noch wach bin und ich dran denke gucke ich mir das aufjedenfall mal an o.ô
 

Benutzer75021 

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Klingt interessant.
Mich würde interessieren was Mütter dazu veranlasst so lange zu stillen?
Ob die einfach nicht los lassen können? Irgendwann nabelt sich das Kind ja ab und das ist auch gut und natürlich.
Ich könnte mir so langes Stillen niemals vorstellen und fände es auch befremdlich, das zu sehen.
Ab einem gewissen Alter entwöhnt man das Kind ja auch von Flasche und Schnuller. Wäre ja auch zu seltsam wenn ein Schulkind mit Babyflasche oder Schnuller rumrennt :grin:
 

Benutzer35546 

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Also, die Sendung ist vom WDR, der Sendereihe "Menschen hautnah". Meiner Erachtens ist das eine seriöse Sendung und ich denke, es wird nicht RTL Niveau haben.

Ich selber kann mir das Langzeitstillen auch nicht vorstellen, also alles was über 2 Jahre geht... aber das ist eben meine Meinung. Meine große Tochter konnte damals schon in Sätzen mit mir sprechen und wenn ich mir dann dachte, ich sollte sie noch stillen - nein!

Durch zwei andere Foren "kenne" ich zwei der Familien und ich bin gespannt, wie darüber berichtet wird. Ich hoffe, ich halte so lange durch.

Und von "krank" zu sprechen, möchte ich mir nicht anmaßen und finde es auch nicht schön, dass das hier so verwendet wird!
 

Benutzer85905 

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Mir ist das zu spät, aber man wird das auch online sehen können: Klick

Mich würde interessieren was Mütter dazu veranlasst so lange zu stillen?

Für sie ist eher die Frage: "Was veranlasst mich, zu einem bestimmten Zeitpunkt abzustillen?"
Junior würde vermutlich auch noch stillen, wenn ich nicht von Zeit zu Zeit gesagt hätte "Nö. Jetzt passt es mir nicht. Wollen wir nicht stattdessen puzzlen/ ein Buch angucken/ ... ?" und sich so die Abstände so lange vergrößert hätten bis er irgendwann ein paar Wochen am Stück nicht mehr gefragt hat.

Ich wüsste auch nicht, ab welchem Alter es mir "komisch" vorkommen soll. Die Scrubs-Szene oben auf jeden Fall :grin: Bei zwei-jährigen finde ich es noch "normal". Aber wo der Punkt zwischen diesen beiden ist, an dem ich sage "Normal ist das nicht mehr!", weiß ich nicht.
 

Benutzer75021 

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Was ist schon normal. Ich denke das muss jeder seine persönlichen Grenzen ziehen.
Ich hätte nach dem 1. Lebensjahr nicht mehr stillen wollen.
Das Baby ist dann ein Kleinkind und ich finde dann brauchen die Zwerge keine Flasche oder Brust mehr. Milch kann man auch aus dem Becher trinken und kuscheln geht auch ohne Brust.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine Frau hat zwar sehr gerne gestillt. Aber ab einem gewissen Alter (ca. 1 Jahr) hat es ihr aber dann auch gereicht....und das "Abstillen" war eigentlich nie ein Problem.
Im Prinzip soll das aber jede halten wie sie es für richtig hält. Wobei mir jetzt auch nicht klar ist, was eigentlich der Sinn und Zweck dieses sehr langen Stillens sein soll.
 
D

Benutzer

Gast
Meine Frau hat zwar sehr gerne gestillt. Aber ab einem gewissen Alter (ca. 1 Jahr) hat es ihr aber dann auch gereicht....und das "Abstillen" war eigentlich nie ein Problem.
Im Prinzip soll das aber jede halten wie sie es für richtig hält.

Na ja, das sehe ich bis zu einer gewissen Grenze auch so, aber wenn man sein Kind mit 5 Jahren noch stillt stimmt doch da etwas nicht. Ich habe da auch schonmal eine Sendung gesehen und sowohl die Kinder als auch die Eltern waren allesamt sehr merkwürdig. Die Kinder waren unselbstständig und haben sich sofort zu Mutti zurückgezogen, wenn irgendwas nicht gepasst hat. Die Frustrationstoleranz lag bei 0. Und die Mütter haben es nicht verkraftet, dass ihr Kind älter wurde und diese Art der Nähe nicht mehr brauchte. Alles sehr merkwürdige Leute gewesen.
 

Benutzer85905 

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Ich habe da auch schonmal eine Sendung gesehen und sowohl die Kinder als auch die Eltern waren allesamt sehr merkwürdig. Die Kinder waren unselbstständig und haben sich sofort zu Mutti zurückgezogen, wenn irgendwas nicht gepasst hat. Die Frustrationstoleranz lag bei 0. Und die Mütter haben es nicht verkraftet, dass ihr Kind älter wurde und diese Art der Nähe nicht mehr brauchte. Alles sehr merkwürdige Leute gewesen.

Du solltest dir (auch bei der Sendung im wdr) immer dessen bewusst sein, dass solche Sendungen nur einen Ausschnitt des Lebens zeigen (können). Da werden mehrere Tage bei einer Familie verbracht, um genug Filmmaterial zusammenzutragen und am Ende sieht der Zuschauer davon 20-40 Minuten. Und die Auswahl dessen, was der Zuschauer sieht, trifft dann der Redakteur (oder irgend jemand anderes vom Fernsehen - bin da nicht so bewandert). Und wenn er eine Einstellung zu einem Thema hat und/oder Einschaltquoten erfüllen will/muss, dann schneidet er die Szenen entsprechend um, sodass z.B. die Versuche des Kindes, mit einem Problem umzugehen, fehlen (oder das Stillen in keinem zeitlichen Zusammenhang mit dem Problem steht, oder dass es vorher noch massig andere Probleme gab [zahnen, aktuelle Scheidung der Eltern, neues Geschwisterkind, weiß-der-Teufel-was], die zusammen mit dem gezeigten Problem auch ein vor Selbstständigkeit strotzendes Flaschenkind erschüttern würden). Ich kenne höchstwahrscheinlich die Sendung nicht, die du gesehen hast. Ich will nur darauf hinweisen, dass es mutig ist, zu glauben, sich auf Grundlage von so wenig Filmmaterial eine Meinung über Menschen zu bilden.
 

Benutzer91202 

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war um viertel nach elf erst daheim und da war es schon vorbei :frown: hab zwar nachgeschaut aber da war schon wieder eine andere sendung dran ("Heim"). schade..
 

Benutzer32811  (34)

...!
Ich fands komisch zusammengeschnitten und am Ende war der Grundton doch Skepsis.
Nicht fair wenn man die Mütter mit dem Anliegen anwirbt die Sendung solle mit Vorurteilen aufräumen.

Nene, nicht mein Fall.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
habs nicht gesehen... daher meine frage: die brust hört doch irgendwann auf, muttermilch zu produzieren, wie ist das dann überhaupt möglich, so lange zu stillen?
 

Benutzer32811  (34)

...!
Nö, hört sie nicht.
Man könnte vermutlich auch 30 Jahre stillen, denn die Brust hat kein Zeitgefühl.
Die sagt sich nicht "hey, das Kind ist drei, nun aber Schluss".
Wär auch doof für beispielsweise Indien wo bis 7 kein Einzelfall ist.
Solange regelmäßig was angefordert wird gehts weiter.

Meinen Brüsten ists bisher auch egal obs Kind nun 6 Monate oder fast 2 Jahre ist.
Weniger wirds nur weil weniger gestillt wird.
Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Die Kinder da nuckeln also nicht trocken :grin:

Traurig fand ich auch "Stillen hat bei ihr als Empfängnisverhütung nicht funktioniert"
Naja klar, der kleine war ja auch schon zwei.
Bisschen mehr Hintergrundinfo, dass Stillen nur etwa 6 Monate zuverlässig verhütet sofern keine langen Abstände zwischen den Mahlzeiten sind und kein Zyklus auftritt wär nett gewesen.
So klingt das wirklich merkwürdig.
 

Benutzer62851 

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:hmm: komische Sendung. Habe sie mir heute morgen angeschaut (aufgenommen). Waren schon sehr merkwürdige Frauen dabei. Also die mit dem "Johannes" z.B. dass sie ihrer Mutter vorwirft sie hätte keine Liebe bekommen, weil diese nicht lang genug gestillt hat. :geknickt: Also wenn das "nur" vom Stillen abhängen würde... tzzzz. Klar hat es Vorteile fürs Baby/Kind, aber wenn's nunmal nicht geht, aus welchen Gründen auch immer, deswegen kann ich meinem Kind die Geborgenheit auch anders vermitteln z.B. durch's Tragen :jaa:
Aber ja, jedem das seine...
 

Benutzer69081  (35)

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Ich habs noch nicht gesehen (muss mal suchen obs das noch in irgendeiner Mediathek gibt) aber ich will mal in den Raum werfen, dass mitnichten immer die Mütter die Triebfeder fürs lange Stillen sind sondern es auch Fälle gibt, wo es vom Kind ausgeht und die Mutter so langsam dann doch nicht mehr will.

CCFly: Numina hats ja schon erklärt, es gibt kein Ende. Dass die Milch versiegt ist ein alter Irrglaube. Die Mütter haben oft zugefüttert und dann wird die Milch eben weniger. Solange das Kind aber reichlich nuckelt, versiegt die Milch nicht einfach so. Vorausgesetzt die Mutter ist gesund und trinkt genug.

Ich für meinen Teil könnte heute noch stillen, ich habe noch immer Milch obwohl ich vor 8 Monaten abgestillt habe. Nur MrUnfug weiß damit nix mehr anzufangen und findet nur lustig, dass ich da tropfe :tongue:
 

Benutzer107926 

Sorgt für Gesprächsstoff
Merkwürdig

Ich habe den Beitrag gesehen und fand ihn sehr merkwürdig. Wie hier schon von jemandem erwähnt, wären ein paar Hintergrundinfos und mehr Sachlichkeit nicht schlecht gewesen. Was am Ende bleibt, ist ein Nachgeschmack, der sicher nicht von der Muttermilch kommt.

Ich hatte das Gefühl, hier wurde bewusst so geschnitten und zusammengestellt...
Die Frauen wurden hingestellt, als wären sie alle ein biss'l......

Als wüssten sie nicht, das Stillen bei größerem Zeitabstand keine Empfängnisverhütung mehr ist.
Und sich dann auch noch für die Hebamme und gegen den Gyn entschieden.... nee wo kommen wir denn da hin. Stillen kann ein Faktor sein, der eine Frühgeburt auslösen kann!! aber nicht muss, wie man gesehen hat und es gibt auch noch andere Faktoren, den Stress mit dem Mann hätte ich da höher bewertet..
Es sind eben auch nicht alle Ärzte für das Stillen und manchmal darüber schlecht aufgeklärt.
Die Gesundheitsprobleme der einen Frau sind sicher nicht nur auf das lange Stillen zurückzuführen - es war sicher nur ein Ausschnitt aus ihrem Leben, aber der Druck durch Job und Mann und Allem gerecht zu werden, war deutlich zu spüren.

Die La Leche Liga ist nicht der "Club" der ewig Stillenden - selbst das wurde noch so hingestellt, dass es passte.
Ich wurde den Eindruck nicht los, das die Moderatorin auch nicht unbedingt eine Stillfreundin ist..

Schade, ein neutraler und informativer Beitrag zu dem Thema wäre mir lieber gewesen.
 
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