Tumore / Krebs

Benutzer11345 

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In letzter Zeit sind einige Bekannte von mir an Krebs gestorben
Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs und was weiß ich nicht noch alles.

Mich würde interessieren wie man bei euch im Bekanntenkreis festgestellt hat, dass die Person Krebs hat.
Ist es rein zufällig entdeckt worden, oder gab es Beschwerden?

Ich weiß es von jenen Personen aus meinem Bekanntenkreis überhaupt nicht wie es rauskam.

Für all jene die bei den folgenden Antworten Panik bekommen:
In diesem Thread frage ich explizit nach Krankheit. Hier meldet sich nur wer wirklich kranke Leute kennt oder selbst betroffen ist. All jene die Gesund sind sieht man in diesem Thread nicht.
Auch ist die Perspektive sehr weit: Da ebenfalls aus dem Bekanntekreis erzählt wird ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer von 50 Bekannten die ein Mensch hat an Krebs erkrankt ist/war höher als wenn man nur fragt "seid ihr selbst.."

Von daher bitte nicht in Panik ausbrechen.
 
V

Benutzer

Gast
Bei meinem Vater wurde der Lungenkrebs durch eine eine routinemäßige Blutuntersuchung und durch eine Lungenentzündung entdeckt.

Der Hirntumor meiner Mutter (war zwar ein gutartiger, machte aber viel Ärger, weshalb sie jetzt ein Leben lang auf Medikamente angewiesen ist) wurde festgestellt, weil aktute körperliche und verhaltensmäßige Auffälligkeiten auftraten.

Die Mutter einer Bekannten ist allerdings am weißen Hautkrebs gestorben.
Sie hatte keine Beschwerden und die entsprechende Hautpartie fiel auch nur einem Arzt durch Zufall auf. Kein halbes Jahr später war sie bereits tot.
 

Benutzer71335  (53)

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Von einer Freundin die letztes Jahr gestorben ist, weiß ich, dass es nur durch Zufall rauskam.
Sie hatte starke Schmerzen im Rückenbereich udn wurde erstmal wegen einem Verdacht auf Bandscheibenvorfall behandelt, als es nach 3 Monaten nicht besser wurde wurde ein neues CT gemacht und da hat man dann was gefunden, aber da war es schon für alles zu spät, sie war 2 Monate später tod.:schuettel:
Vermutlich war es aber viel früher schon im Körper, sie hatte schon in der letzten Schwangerschaft ein paar Probleme, die nicht identifiziert werden konnten und die Hormonumstellungen haben, dann wie ein Dünger gewirkt, war hart für die Patchworkfamilie mit 3 Kindern.

Ein Freund von mir hat eine Routinemäßige Darmspiegelung vornehmen lassen z.T. aus Routine, z.T. wegen difusser Beschwerden die aber nicht so ungewöhnlich sind, dabei wurden dann ein paar kleinere harmlose Tumore im Darm und ein weniger harmloser im Anschluß an der Leber festgestellt, ist der zeit durch Chemo aber stabil.

Bei meiner Mutter wurde der Brusttumor Mitte 40 bei einer Mammographie festgestellt und erfolgreich entfernt, die Knochenmetastasen sind jetzt erst nach 27 Jahren entdeckt worden, da die Lyphknoten auffällig angeschwollen waren.

Ein Freund hatte kurz nach dem Selbstmord seiner Frau Hautkrebs selbst entdeckt, aber da wurde er eh schon engmaschig untersucht, weil man ja in dem Jahr nach dem Tod des Partners über die Maßen Tumoranfällig ist.

Ein weiterer Freund 4 Wochen nach der Geburt seiner Kinder Hodenkrebs, hat er selbst beim Duschen ertastet.



Beide Fälle, Hautkrebs und Hodenkrebs sind aber gut und erfolgreich behandelt worden.
 

Benutzer46910 

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Bei einem Freund von mir wurde der Lungenkrebs festgestellt, als er immer öfter Blut gespuckt hat. Es wurde dann alles versucht, Chemo etc, aber ca. 6 Monate später ist er gestorben.

Eine Freundin hat Leukämie, dies wurde nur festgestellt, weil ihr oft schwindelig war und man daraufhin ihr Blut untersucht hatte. Momentan geht es ihr den Umständen entsprechend recht gut.

Mein Opa hat Prostatakrebs, dies wurde bei der Krebsvorsorge beim Urologen entdeckt und glücklicherweise frühzeitig. Gut, dass er dorthin gegangen ist. Momentan geht es auch ihm einigermaßen gut.

Meine Tante hatte auch Leukämie, weshalb dies entdeckt wurde, weiß ich aber nicht. Auf jeden Fall konnte der Krebs besiegt werden, zur Zeit ist sie gesund und wir hoffen alle, dass das so bleibt.

Meine Mitbewohnerin hat Gebärmutterhalskrebs, dies wurde bei der Krebsvorsorge beim FA entdeckt. Momentan sieht es so aus, als müsste ihr die Gebärmutter entfernt werden.

Ich denke, besonders wenn man älter ist, ist es wichtig, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen.
 

Benutzer71335  (53)

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Ich denke, besonders wenn man älter ist, ist es wichtig, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen.

Absolut, ab Mitte 30 werden die Einscvhläge einfach dichter, merke ich ganz massiv im Freundes und Bekanntenkreis, eben auch weil da viele Stressfaktoren hinzukommen, die z.T. Symptome überdecken, eben Karriere, Schwangerschaften, Trennung oder Tod des Partners usw.
 
M

Benutzer

Gast
Bei meiner Mutter traten zuerst vermeintliche Magenschmerzen, Übelkeit, Schwindesgefühl auf. Nach ein paar Monaten mit den Beschwerden wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert.

Der Tumor (gutartig, aber ebenfalls BSD) bei meinem Dad wurde sehr früh erkannt, da er eh ständig untersucht wird, aufgrund von zB mehreren Magengeschwüren.
 

Benutzer40300 

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Bei mir wurde Krebs diagnostiziert als ich 17 Jahre alt war. Ich hatte über dem linken Knie einen bösartigen Knochentumor, der nur durch Zufall zum Glück rechtzeitig entdeckt wurde. Aufgrund dessen verbringe ich mein Leben mit nur einem Bein; es musste sehr hoch amputiert werden.
In meiner Familie weiß ich sonst bisher keinen Fall dass jemand Krebs hatte.
 

Benutzer53548  (34)

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Meine Mutter hatte Gebärmutterhalskrebs. Sie hatte wohl über nen längeren Zeitraum starke Blutungen, ist zum Frauenarzt und die meinte dann, das wäre wegen den Wechseljahren und das wäre normal.

Zum Glück hat meine Mutter nicht locker gelassen, ist nochmal woanders hin und wurde ein paar Tage später operiert. Nochmal alles gut gegangen.

In meiner Familie sind einige an Krebs gestorben, allerdings war das vor meiner Zeit. Da weiß ich jetzt keine genaueren Fakten.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
ich weiß das ehrlich gesagt gar nicht, muss da mal nachfragen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Mein Schwiegeropa hatte Prostatakrebs. Gemerkt hat er es letztlich durch Schmerzen und Blut beim Pinkeln. Das hat er allerdings wochenlang ignoriert bzw. sich gedacht, dass das wieder vergeht. Zum Doc ist er dann wirklcih erst gegangen als die Schmerzen ganz heftig waren.

Zuerst hieß es, die Prostata wäre nur verkalkt und es müsste was abgeschabt werden. Dann wars aber doch ein äußerst bösartiges Karziom.
 

Benutzer20579  (37)

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Bei uns in der Familie gab es häufig Krebs an den weiblichen Geschlechtsorganen, da war alles dabei von Gebärmutter, Eierstock und was es da sonst noch so gibt, außerdem ist es bei einer Großtante auf die Blase übergegangen, so dass sie hinterher nur noch einen "Ausgang" hatte und sehr lange gelitten hat :frown:

Allerdings sind alle diese Frauen nie zur Vorsorge gegangen, meine Oma nicht, meine Großtanten nicht, meine Cousinen über 3 Ecken nicht. Die sind dann irgendwann mit 40 hingegangen, weil sie seit Jahren schlimme Schmerzen hatten und es dann schon bald zu spät war. Einzig meine Oma hat das überlebt.

Dass davon jemand schlau geworden wäre, kann ich nicht sagen. Nur meine Mutter und ich gehen regelmäßig zur Vorsorge, die anderen nicht, weil sie auch "wissen, was es alles gibt". In meinen Augen recht unvernünftig.

In der Familie meines Vaters sind die Leute nicht besser drauf, da ist wirklich jemand erst zum Arzt gegangen, als die Achselhöhle komplett zu war mit "so seltsamen schwarzen Flecken". War dann leider Hautkrebs und er lebte noch ein paar Monate. :schuettel:

Ich finde es traurig, dass ich so viele Angehörige über derartige Krankheiten verloren habe (auch wenn ich manche nicht gut kannte, große Familie...), allerdings sind die meisten auch extremst unvernünftig.

Ich versuche mir daher einzureden, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen das Beste sind, was ich machen kann - auch wenn ich weiß, dass es keine Garantie ist.

In meinem Umfeld kenne ich jemandem, der einen Gehirntumor überlebt hat, ansonsten kenne ich niemanden, der Krebs hatte, auch nicht in meinem Alter.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Bei meiner Oma wurde der Darmkrebs bei einer Darmspiegelung entdeckt. Sie hatte da aber schon Beschwerden durch den dauernden Blutverlust, was auch der Grund war wieso die Spiegelung gemacht wurde. Sie hat dann noch knappe anderthalb Jahre gelebt.

Mein Opa hatte schon mehrere Hautkrebse, die wurden aber alle früh erkannt, da er wegen seiner Nierentransplantation alle halbe Jahre zum Hautarzt muss.

Die Mutter einer Nachbarin hatte auch Hautkrebs, bei ihr wurde es zufällig erkannt als sie mit dem Enkel beim Hautarzt war und er per Zufall den Fleck auf ihrem Rücken gesehen hat.
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Schrecklich, wenn ich das hier alles so lese - da kriegt man richtig Angst...

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Krebs so häufig und vor allem schon in so jungen Jahren auftritt. In meiner Familie (und da sind auch schon einige 80-90 Jährige dabei) und meinem Umfeld kenne ich niemanden, der Krebs hat(te).
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
3 meiner 4 großeltern sind an krebs gestorben. bei meiner einen oma ging es recht schnell, binnen ein paar wochen. sie war jahrelang nicht zum frauenarzt gegangen und der krebs hatte großflächig gestreut. als man es gemerkt hat, war es zu spät. bei meiner anderen oma war es ein hirntumor. sie hat über 2 jahre gekämpft, es aber nicht geschafft. ich kann mich nicht daran erinnern, wie es festgestlellt wurde, ich war 3 jahre alt. mein opa starb in den 70ern. da weiß ich nur, dass es krebs war.
mein anderer (logischer weise lebender) opa hat prostatakrebs. es wurde aber vor jahren entdeckt und auch eben so lang behandelt. er bekommt auch heute noch alle 6 monate eine spritze und alles ist unter kontrolle.

mein onkel hatte monatelang kopfweh und probleme mit dem sehvermögen auf einem auge. die ärzten wussten ewig nich was los ist. dann haben sie festgestellt, dass er einen tumor im kopf hat und ihn operiert. er liegt direkt hinter dem auge. das auge mussten sie entfernen und da der tumor so ungünstig liegt, konnten sie ihn nicht komplett entfernen. mein onkel nimmt starke medikamente, aber er lebt und es geht ihm halbwegs gut.

ein andere onkel von mir ist mit anfang 30 an krebs gestorben (allerdings vor meiner geburt). da ging es innerhalb von ein paar wochen.

bei einer tante von mir (anfang 80) wurde im sommer weißer hautkrebs festgestellt. sie hatte das schon jahrelang und es wurde erst jetzt im rahmen eines krankenhausaufenthaltes festgestellt. das ganze wurde großflächig rausgeschnitten und die fehlende haut wurde transplantiert. sie hat nochmal glück gehabt.

ansonsten sind mir noch 1 fall bekannt, wo ein 17 jähriger leukämie bekam. seine chancen standen bei 10%. er hats geschafft und nach einem rückfall im letzten jahr wohl dieses jahr sein abi gemacht.
 

Benutzer97191 

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hm. meine mutter (71) hat krebs ..

da ich aber keinen kontakt zu meiner familie habe, weiss ich nicht einmal, welcher art der ist.
dummerweise werd ich das aber ständig von meinen ärzten gefragt...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bei meiner Oma wurde es so viel ich weiß bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt.

Bei einem Bekannten gab es Beschwerden.
 

Benutzer11345 

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Danke für eure Antworten. Ich hatte nicht damit gerechnet soviele Antworten zu erhalten. Mal sehen was noch kommen wird.

Für all jene die jetzt Panik bekommen:
In diesem Thread habe ich explizit nach Krankheit gefragt. Hier meldet sich nur wer wirklich kranke Leute kennt oder selbst betroffen ist. All jene die Gesund sind sieht man in diesem Thread nicht.
Auch ist die Perspektive sehr weit: Da uach aus dem Bekanntekreis erzählt wird ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer von 50 Bekannten die ein Mensch hat an Krebs erkrankt ist/war höher als wenn man nur fragt "seid ihr selbst.."

Von daher bitte nicht in Panik ausbrechen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Mutter einer Bekannten ist allerdings am weißen Hautkrebs gestorben.
Hui, das ist aber eher so der negativ-Sechser im Lotto, normalerweise ist das doch relativ harmlos.

Mein Opa hat Prostatakrebes, schon ein paar Jahre, wird nur durch Tabletten behandelt und er wird wohl auch nicht dran sterben, ist schon über 80 und bis der Krebs da mal zulangt, wird er sicherlich andere Probleme bekommen.

Mein anderer Opa ist glaube ich an Lungenkrebs gestorben, hat aber auch geraucht und gesoffen und war Bergmann, war abzusehen dass das nicht ewig gut geht.

Ein Onkel hatte Blasenkrebs, wurde operiert und scheint derzeit geheilt zu sein.

Eine Tante wurde eine Brust abgenommen, danach aber auch keine Metastasen mehr.
 

Benutzer96668 

Verbringt hier viel Zeit
bei mir wurde durch zufall vor 1 1/2 jahren festgestellt, dass ich einen riesigen knoten in der schilddrüse habe. eigentlich war ich wegen eines grippalen infekts beim arzt und als er meine lymphknoten abtasten wollte, blieb er an der wölbung am hals hängen, wo die schilddrüse sitzt. man wusste nicht, ob das ganze gut- oder bösartig ist, nach der operation (bei der die schilddrüse komplett entfernt wurde) kam dann aber raus, dass es gutartig war.
 

Benutzer99924 

Sorgt für Gesprächsstoff
Zum Thema Vorsorge, besser Früherkennung:

Je nach Krebsart sehr umstrittene Sache. Man macht damit oft mehr Leute "krank", als das man Leuten hilft. Und ein wirklicher Nutzen ist nur bei wenigen Sachen nachgewiesen (Koloskopie ab einem gewissen Alter gehört da sicher dazu).

Und einen gesunden Menschen irrtümlich mit einer Diagnose von Krebs zu konfrontieren ist auch gar nicht schön. Invasive Untersuchungen, psychische Belastung etc...

Also sollte man da etwas vorsichtig sein. Allerdings sollte man bei klinischen Symptomen definitiv mal den Arzt aufsuchen und nicht ewig warten...das ist denke ich viel wichtiger.
 
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