Trennungsgrund?

Unterschiedliche "Zeitplanungen" ein Trennungsgrund?

  • Ja, Trennungsgrund....

    Stimmen: 18 43,9%
  • Nein, würde damit leben...

    Stimmen: 23 56,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    41
Status
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Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Und? Die Menschheit entwickelt sich weiter, so ist das nunmal

Genau, die Menschheit entwickelt sich in Richtung Kinderlosigkeit weiter. Wer jetzt nicht merkt wie paradox das ist...

Nö, das tut sie nicht, im Gegenteil. Sie tut es halt nur dort, wo es dir nicht passt. Und soweit ich weiss besteht keine Verpflichtung, Kinder in die Welt zu setzen, inwiefern glaubst du, verurteilen zu dürfen, wenn welche - insbesondere Frauen - nunmal keine Kinder wollen?
 

Benutzer75021 

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jawoll

Außerdem bist du diejenige die schwanger ist, das Kind zur Welt bringt und es im Zweifelsfall alleine erziehen muss (größtenteils) wenn die Ehe in die Brüche geht. Da muss man voll hinterstehen und sollte sich keinesfalls den Plan eines anderen überhelfen lassen.
Seh ich auch so!!!

Wenn eure "Planung" allgemein stimmt und ihr beide Kinder wollt, dann wäre das kein Trennungsgrund. Muss er halt ein paar Jahre warten.
 

Benutzer18117 

Verbringt hier viel Zeit
Nö, das tut sie nicht, im Gegenteil. Sie tut es halt nur dort, wo es dir nicht passt. Und soweit ich weiss besteht keine Verpflichtung, Kinder in die Welt zu setzen, inwiefern glaubst du, verurteilen zu dürfen, wenn welche - insbesondere Frauen - nunmal keine Kinder wollen?

Glücklicherweise gibt es diese Verpflichtung nicht. Die Anzahl ungeliebter Kinder ist ohnehin hoch genug.
Es existiert aber auch keine Verpflichtung, für jede postmoderne Einstellung Verständnis aufbringen zu müssen.
Vor allem dann nicht, wenn die Frage nach dem "Warum nicht" offen bleibt, oder mit "weil ich lieber Urlaub mache" beantwortet wird.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Nö, das tut sie nicht, im Gegenteil. Sie tut es halt nur dort, wo es dir nicht passt. Und soweit ich weiss besteht keine Verpflichtung, Kinder in die Welt zu setzen, inwiefern glaubst du, verurteilen zu dürfen, wenn welche - insbesondere Frauen - nunmal keine Kinder wollen?

Glücklicherweise gibt es diese Verpflichtung nicht. Die Anzahl ungeliebter Kinder ist ohnehin hoch genug.
Es existiert aber auch keine Verpflichtung, für jede postmoderne Einstellung Verständnis aufbringen zu müssen.
Vor allem dann nicht, wenn die Frage nach dem "Warum nicht" offen bleibt, oder mit "weil ich lieber Urlaub mache" beantwortet wird.

Off-Topic:
Du sagst selber, dass es keine Verpflichtung gibt. Warum bitte muss man dann erklären resp. rechtfertigen, warum man keine Kinder will? Mir muss auch keiner erklären, warum er welche will. Es ist eine zu 100% persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen kann und soll und die hat als solche auch akzeptiert zu werden. Es hat keiner dreinzureden oder diese Entscheidung zu beurteilen, absolut gar keiner.

Ich tapse auch nicht daher und sage, dass ich es beschissen fände, in diese schlimme von Kriegen und Gewalt gebeutelte, geldgierige, egoistische, rücksichtslose und falsche Welt Kinder zu setzen, nur weil man glaubt, dann im Alter nicht allein zu sein respektive jemanden zu haben, der einem direkt oder indirekt die Rente finanziert.

So kann man das nämlich auch betrachten und dann liesse sich darüber diskutieren, was nun tatsächlich egoistischer ist.

Selbst wenn ich argumentieren würde "ich will lieber Urlaub machen" (was ich noch nie gehört habe, aber egal): was gibt dir das Recht, das zu verurteilen? Es ist nicht dein Leben. Tja, dann entscheidet sich halt jemand dafür, die Welt zu bereisen, anstatt Kinder in die Welt zu setzen, das macht ihn noch längst nicht zu einem schlechteren Menschen.
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Upps... was heißt denn nun konkret "Zwei-Jahres-Plan vorgelegt"? Für mich klingt das schon sehr nach Ultimatum, nach einer Art to-do-Liste, die ihr jetzt gemeinsam abarbeiten sollt.

Wie ernst es ihm mit de Umsetzung seiner Pläne tatsächlich ist oder ob das nicht vielleicht doch eher ein grober Fahrplan für die nächsten Jahre sein soll, wie kompromissbereit er ist und welche Konsequenzen er denn zieht, wenn er seinen Plan nicht umsetzen kann - das alles könnt nur ihr beide im Gespräch klären.

Bevor du übers Schlußmachen nachdenkst, also erstmal reden, reden, reden.

Natürlich sollst du dir auf gar keinen Fall jetzt ein Kind "aufschwatzen" lassen, das geht wirklich gar nicht. Nicht ihm zu liebe und auch nicht, um eure Beziehung zu retten - wenn es ihm denn so ernst ist, dass er sich eher trennen würde als den Kinderwunsch noch ein bisschen zu verschieben.

Allerdings fände ich auch eine Trennung arg übereilt. Ich hab mit 23 auch keinen Gedanken ans Kinderkriegen verloren, auch mit 25 noch nicht. Mit 26 kam das dann quasi über Nacht. Bei uns passen die finanziellen und beruflichen Rahmenbedingungen aber gar nicht und werden es auch die nächsten 3-4 Jahre nicht tun, daher sind Kinder im Moment noch absolut kein Thema. Ich will damit nur sagen, dass Kinder wirklich manchmal von einem Moment auf den anderen sehr gut vorstellbar werden können. Schon deshalb fände ich es falsch, eine funktionierende Beziehung deshalb jetzt hinzuschmeißen.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Mein Freund (sind drei Jahre zusammen, er wird 28) hat mir vor ca. drei Wochen seinen "2-Jahres-Plan" vorgelegt, der beinhaltet, dass er in den nächsten 0,5 - 2 Jahren Kinder möchte.

Da das Kinder bekommen nach meinen Informationen mindestens 9 Monate Vorlaufzeit benötigt :zwinker: manchmal auch mehr, heisst diese Planung ja mehr oder weniger: "Runter mit den Klamotten, wir machen jetzt Kinder!" :ratlos:

Keine Ahnung wie er diese Planung jetzt genau präsentiert hat, wie er das alles ausgedrückt hat und wie Ernst zu nehmen der plötzliche Anflug ist.

Meiner Meinung nach kann man was solche Themen betrifft nicht den Partner vor vollendete Tatsachen stellen. So etwas muss man gemeinsam diskutieren und beide Partner müssen genügend Zeit haben sich das genau zu überlegen und sich auch an den Gedanken zu gewöhnen.
 

Benutzer67627  (51)

Sehr bekannt hier
Upps... was heißt denn nun konkret "Zwei-Jahres-Plan vorgelegt"? Für mich klingt das schon sehr nach Ultimatum, nach einer Art to-do-Liste, die ihr jetzt gemeinsam abarbeiten sollt.
für mich klingt das eher nach:

was muss ein mann bis 30 erreicht haben...
ein kind gezeugt, einen baum gepflanzt etc.etc... :zwinker:

für mich wäre das kein trennungsgrund. vielleicht hat er tatsächlich etwas panik vor der berühmten 3 vorne dran.
aber das sind dinge, über die man in einer beziehung reden kann. sollte er aber wirklich UNBEDINGT jetzt ein kind haben wollte, dann würde ich mir schon meine gedanken machen.

es ist schliesslich zum grössten teil deine entscheidung und die muss er respektieren.
aber selbst in 5 jahren wäre er ja immer noch ein junger papa, also da sollte er sich mal keine gedanken machen :zwinker:
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Um nochmal anzumerken: Nehmen wir mal an, Du würdest innerhalb der nächsten 2 Jahre wirklich ein Kind bekommen - passen denn eigentlich die Rahmenbedingungen für Dich, dass es überhaupt in Frage käme?
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
für mich klingt das eher nach:

was muss ein mann bis 30 erreicht haben...
ein kind gezeugt, einen baum gepflanzt etc.etc... :zwinker:
Ja, das ist die andere Interpretationsmöglichkeit und ich halte die sogar fast für wahrscheinlicher :-D. Aber so wie Chocolate es formuliert, klingt es eben schon ziemlich krass...
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Also, prophylaktisch würde ich mich jedenfalls keinesfalls trennen, denn es könnte ja passieren, dass der Partner in den nächsten 1-2 Jahren seine Meinung noch mal ändert und er plötzlich doch wieder ein paar Jahre länger auf Kinder warten kann. Außerdem sollte jedem klar sein, dass ein so wichtiger Schritt wie Kinder nur dann umgesetzt werden sollte, wenn beide Partner voll hinter dem Wunsch stehen. Und ihr seid ja in einem Alter, in dem man absolut noch keine Torschlusspanik haben braucht, von wegen dass die biologische Uhr fürs Kinderkriegen tickt. Zudem hat in der Schwangerschaft und in der ersten Zeit danach ja die Frau eindeutig mehr mit dem Kinderkriegen am Hals, weswegen ihr der Zeitpunkt erst recht gut passen sollte. Ich würde da nachhaken, warum es denn unbedingt so schnell sein sollte und warum es nicht reicht, dass man sich zumindest einig ist, DASS man gemeinsam Kinder haben will (denn das wäre ein echter Konfliktpunkt, wenn man da verschiedene Meinungen hat).

Off-Topic:
Aber schön, dich mal wieder zu lesen, Chocolate :smile:, wenn auch unter nicht so erfreulichen Vorzeichen ...
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Für mich ist das kein Trennungsgrund. Es kommt aber stark auf denjenigen an, der gern möchte.

Das ist bei meinem Freund und mir auch so:
er möchte am liebsten gleich Kinder, jedenfalls so bald es möglich ist. Für mich kommt das jetzt überhaupt nicht in Frage, auch in den nächsten Jahren nicht. Für ihn ist das kein großes Problem - wenn er mit MIR Kinder will (und darum geht es ihm hoffentlich), dann muss er eben warten; das IST noch nicht möglich.
Unsere Wünsche lassen sich hier zwar nicht miteinander vereinbaren - sprich: ich setze mich auf jeden Fall durch - aber deshalb gab es noch nie ein Problem.
Ich finde auch, dass es für einen Mann lächerlich ist, diesbezüglich einen Plan zu machen, ohne seine Partnerin miteinzubeziehen.
 
S

Benutzer

Gast
Es käme auf die Fixierung des Partners auf seinen "Plan" an, wenn es die Beziehung beeinträchtigt und er sich uneinsichtig zeigt, vielleicht gar Sachen sagt wie: "Entweder das oder es ist Schluss" dann würde das durchaus ein Trennungsgrund für mnich sein.

Ja, in dem Falle wäre das auch so für mich.

Aber dass er diese Pläne (oder besser gesagt "Wünsche" :zwinker: ) hat, nun, das würde ich ihm nicht verübeln. Zumal ihr ja bisher auch noch nie über dieses Thema geredet habt.

Mich würde auch interessieren, wie er reagiert hat, als Du ihm sagtest, dass Du seine Ansichten nicht teilst. Für mich klingt es so, als hättet ihr euch nicht weiter damit auseinandergesetzt? :smile:

Vielleicht sind seine Pläne ja gar nicht so starr, wie sie im ersten Moment klingen.
 

Benutzer66033 

Verbringt hier viel Zeit
Hm, wenn er sich auf Kompromisse einlässt und ihr auf einen gemeinsamen Nenner kommt, wäre es kein Trennungsgrund... aber naja wenn nicht und er wirklich darauf besteht, dann vllt schon...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Abweichungen, was die Pläne betrifft können natürlich Schwierigkeiten hervorrufen, aber grundsätzlich wäre es nicht gleich ein Trennungsgrund für mich.
Grade solche Dinge wie Nachwuchs lassen sich eben auch nicht planen. Da kann man nicht sagen: Innerhalb der nächsten 12 Monate möchte ich ein Kind. Erst recht nicht, wenn der Partner da anderer Meinung ist. Dein Freund kann dich schlecht zwingen und wenn du andere Pläne hast bzw. vielleicht noch länger warten willst, dann muss er das akzeptieren. Zumal du ja sicher gute Gründe vorlegen kannst.
Man muss versuchen, einen Kompromiss zu finden. Wenn das partout nicht klappt und es ständig zu Streitigkeiten deswegen kommt, dann kann man eine Trennung natürlich in Erwägung ziehen. Denn ohne Harmonie funktioniert eine Beziehung nicht lange.
 
M

Benutzer

Gast
Ich denke schon, dass das für mich sehr schwer(wiegend) wäre. Vorallem wenn es ums Thema Lebensplanung; sprich Ehe und Kinderkriegen geht.
Um eine Schocksituation vorzubeugen, hab ich mich bereits mit 18 damit auseinandergesetzt, wenn auch nicht so detailiert. Ich habe mit meinem Freund vergleichsweise recht früh über unsere Zukunftspläne gesprochen, und ja, obwohl es ein Glück ist, dass wir uns relativ einig sind, bin ich froh, dass wir schon früh drüber diskutiert haben und dies auch jederzeit wieder tun können.
 

Benutzer25356  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Wäre für mich kein sofortiger Trennungsgrund.
Es ist ja nicht etwas, das er sofort will, sondern in etwa 2 Jahren. Wer weiß, vielleicht ändert er ja seine Meinung demnächst.
Mit der Zeit kann man ja vielleicht eine gemeinsame Lösung finden.

Wenn es allerdings immer mehr zum Stretpunkt werden würde, weil keiner nachgeben will, wäre es dann schon ein Trennungsgrund. Aber wie gesagt, man sollte lieber sehen, wie sich die Sache entwickelt.
 

Benutzer12391  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Also wir haben auch unterschiedliche "Pläne" und versuchen dennoch, ohne den Anderen mit den eigenen Plänen zu überrennen, damit auszukommen und uns so aufeinander abzustimmen.

In unserem Fall bin ich 27 und meine Freundin 24. Meine Zeitplanung sähe eigentlich aus, dass ich nicht mit 30 Fegen möchte, sondern dann mit meiner Ehefrau verheiratet bin. Zwischen meinem 30. und 35. Hätte nichts gegen Nachwuchs, bzw gegen Kinder, da das bei uns mit meinem Klinefelter Syndrom eh ne schwierige Sache ist. Dabei muss man sagen, dass wir auch bereits seit fast 8 Jahren zusammen sind und schon immer eine Fernbeziehung geführt haben. Ich arbeite in der IT Branche und sie in der Hotelbranche, wo halt stetige Orstveränderung einhergehen. Daher müssten wir erst einmal gucken, wie es klappt wenn wir vllt nächstes Jahr zusammenziehen....
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wenn Pläne völlig divergieren und da definitiv keine Kompromisse möglich sind, dann würde ich wohl überlegen, ob eine Fortführung der Beziehung sinnvoll ist. Ob ich es fertigbrächte, mich dann wirklich auch zu trennen, wenns eigentlich gut läuft miteinander und aktuell die Gefühle sehr intensiv sind... vielleicht würde ich mich fragen, wie absolut meine und seine Standpunkte sind. Denn ich denke, dass ich - auch wenn meine und seine Zukunftspläne nicht ganz kongruent wären - die Zeit nicht als verschwendet an, wir lieben uns ja. Und dann wär wohl auch möglich, dass man miteinander klärt, wer was zu welchen Bedingungen will und wann es besser ist, sich für die eigenen Ziele zu entscheiden um den Preis der Beziehung.
Ist sicherlich nicht einfach. Vernunft und Gefühl...

Eine Freundin von mir, genauer eine Ex meines Freundes, hat sich letztlich von einem Partner getrennt, weil der KEINESFALLS Kinder wollte. Ihr fiel es sehr schwer, weil sie auch zweifelte, was richtig ist - denn sie liebte den Mann und fragte sich, ob ihr Kinderwunsch größer sein "darf" als ihre Liebe zu ihm. Nun, sie hat sich gegen den Mann entschieden und meint heute, dass das die schwierigste Entscheidung ihres Lebens war. Sie hat später einen anderen Mann kennengelernt, mit dem sie nun glücklich verheiratet ist, sie haben eine Tochter. Und sie hat den Mann nicht nach der Vatereignung ausgesucht, sondern sich halt verliebt - und dann relativ bald ihm erzählt, wie das bei ihr aussieht, sie war da im Übrigen schon Mitte 30 und hatte nicht mehr sooo viel Zeit zur Verfügung. Die erste Schwangerschaft endete dann leider auch Beginn des vierten Monats mit einer Fehlgeburt.

Sie vermutet heute, dass es mit dem anderen Mann auch ohne ihren Kinderwunsch auseinandergegangen wäre. Heute ist sie glücklich.

Ich weiß selbst noch nicht definitiv, ob ich Kinder will. Mal denke ich ja, mal nein. Würde mein Freund nun auf mich zukommen und mir sagen, dass er gern Kinder mit mir will, und zwar lieber "jetzt" als erst in fünf Jahren, dann müsste ich mir überlegen, ob ich mir das vorstellen kann. Nachdenken, was dafür und was dagegen spricht.

Es kommt auch immer darauf an, wie man seine Vorstellungen dem anderen mitteilt. Dass wir an sich beide uns damit anfreunden können, miteinander Kinder großzuziehen, war schon früh in der Beziehung klar. Aber wenn man bislang nie dieses Thema besprochen hat, kommt so ein "Zweijahresplan" schon überraschend. Wie war das denn bei Euch, Chocolate? Du scheinst jetzt ja sehr überrascht von seinem Wunsch...

Wie schon in meinem vorigen Beitrag geschrieben, könnte es halt sein, dass er sich aus Panik wegen des "Alterns" nun Ziele setzt - unter anderem eben das Kinderzeugen. Ich halte da ein Gespräch für angebracht und allein das Vorbringen eines solchen Plans nicht für einen Trennungsgrund, auch wenn er da anderes will als Du, Chocolate. Wenn es quasi im Kommandoton geschieht, wär das natürlich etwas seltsam, aber ich denke, ein Gespräch über Eure jeweiligen Vorstellungen, Wünsche, Ängste sollte möglich sein, Ihr seid ja schon drei Jahre ein Paar.
 

Benutzer21122 

Verbringt hier viel Zeit
Du bist doch keine Gebärmaschine. Das letzte Wort hast ohnehin Du, da du die Kinder bekommst. Wenn Du noch keine Kinder haben willst, muss er sich halt fügen und für sich überlegen, ob er Dich so wenig liebt, dass er nicht noch drei Jahre länger warten will. Wenn das so ist, ist es nicht schade um ihn. Kannst ihn ja mal fragen, was er machen würde, wenn sich heraus stellt, dass ihr gar keine Kinder bekommen könnt - z.B. wegen ihm: Ob er dann Dir wohl nahelegt, dass Du Dich von ihm trennen sollst, weil er es schuld ist....:kopfschue
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Wenn die Pläne völlig unterschiedlich sind, und man da keinen Kompromiss finden kann, würde ich mich schon trennen.

Ich zB möchte unbedingt Kinder (am liebsten schon vorgestern *g*) und wenn mein Freund mir sagen würde "Ja, vielleicht in 5 Jahren, weiß noch nicht genau, vielleicht auch erst später und vielleicht auch gar nicht", würde mich das wohl so unglücklich machen, dass ich mich irgendwann von ihm trennen würde. Weil zu meiner Zukunftsplanung zwingend Kinder gehören. Genauso wenn er mir sagen würde "Also heiraten ... naja, das ist doch altmodisch und überholt, wir können doch auch ganz ohne Trauschein zusammensein..." - also für mich käme das auf Dauer nicht in Frage, weil für mich auch eine Ehe dazugehört...

Über den ZEITPUNKT kann man dann ja aber schon reden, wenn wenigstens die Absichten in beiden Leben einigermaßen übereinstimmen. Mein Freund studiert zB noch und wir werden auf jedenfall noch 5-6 Jahre mit Kinderkriegen warten - obwohl ich unheimlich gern jetzt schon würde und es in MEINE Lebensplanung so ungefähr in einem Jahr auch reinpassen würde... Aber ich warte halt auf ihn - vor allem aber, weil ich merke, dass er selbst auch UNBEDINGT mal Kinder haben will (und es jetzt aus für mich ersichtlichen Gründen halt nicht geht). Dafür heiraten wir aber halt nächstes Jahr...

Wenn Du Dich mit Deinem Freund auf sowas nicht einigen kannst, weil Du strikt sagst, weder heiraten noch Kinderkriegen sind für Dich in absehbarer Zeit eine Option und er darauf beharrt, dass er beides aber jetzt planen und bald haben will - dann seh ich da relativ schwarz...
 
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