Trennungsgedicht

Benutzer24999 

Verbringt hier viel Zeit
Die Trennung

Die Zielgedanken dreh'n sich um,
Sie woll'n sich selber schlagen.
Aus Stolz und hehrem Heldentum
Hatt' ich Dir nichts zu sagen.

Umhalst Du mich, so bleiben Male,
Würgend noch am nächsten Tag.
Wenn ich mit meiner Stärke prahle,
Sieht man nicht, wie ich versag'.

Es bleibt nur wenig, dennoch klar,
Ein "über", "unter" nur und "nebst".
Doch zweifellos im Zentrum war
Das Wissen, dass Du weiterlebst.

Dies Wissen muss ich nun verdrängen,
So Du wieder kommen magst,
Und nicht an Deinen Lippen hängen,
Wenn Du zärtlich mir was sagst.

Es fehlt allein die Perspektive,
Mich zu motivieren neu.
Aus meiner Lethargie mich hieve,
Zeit, der ich dir Rosen streu.

Bat ich dich zuvor, zu dämpfen
Deine große Schnelligkeit,
So muss ich nun dagegen kämpfen:
Eil dich bitte, liebe Zeit.

Männer zieht es hin zum Weibe;
Logik scheint dann plötzlich dumm.
Drum sitz ich hier verwirrt und schreibe:
"Zielgedanken dreh'n sich um..."

Ist leider nicht von mir, habe ich bei Beziehungsfriedhof gefunden.
 

Benutzer7854 

Verbringt hier viel Zeit
schade, ich wollte dich gerade für das tolle Gedicht loben :grin:
 
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