Trennung verarbeiten Trennung von Affäre

Benutzer188211  (29)

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Hallo meine Lieben, ich hatte eine 3monate lange Affäre mit meinem Chef aber wir arbeiten nicht zusammen und sehen uns auch fast nie bei der Arbeit. Wir sind beide verheiratet, er hat ein Kind und ich noch keine. Bei einer Feier sind wir uns näher gekommen hatten aber kein Sex… Wir haben uns danach immer öfter gehört und auch gesehen (wegen Lockdown war es schwer haben uns im Auto gesehen und einfach Zeit zusammen verbracht). Konnten uns auch leider nicht so oft treffen im Lockdown da alles zu hatte. Die Gefühle wurden von beiden Seiten immer stärker, waren dann auch im Hotel es war sehr schön wir haben gekuschelt uns geküsst, gelacht. Die Zeit einfach genossen. Doch seine Frau hat gemeint das er plötzlich nicht mehr so oft zuhause ist da er so oft „ins fitnesscenter usw“ geht. Wir waren beide öfters verunsichert und mir reichte das natürlich nicht (habe ihm wahrscheinlich etwas Druck gemacht). Nachdem sie ihm das sagte meinte er plötzlich er kann das nicht weil er nicht oft von Daheim weg sein kann. Gestand mir aber gleichzeitig das seine Gefühle immer stärker werden und er Nachts sogar wach war weil er immer an mich denken musste. Diese Aussage verletzte mich noch mehr da ich jetzt weiß wie sehr er für mich empfinden aber es nicht möglich oder nur sehr schwer möglich wäre. Ich habe natürlich versucht ihn kurz umzustimmen aber habe aufgegeben da ich ihm keinen Druck machen will und ihn vl noch mehr damit von mir wegstosse. Ich will ihn aber nicht verlieren er bedeutet mir viel. Soll ich kämpfen? Oder denkt ihr er meldet sich….. Ungerechtes Schicksal
 

Benutzer188211  (29)

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Warum fährt er denn alleine dorthin, bzw. was ist der Grund, das Du ihn nicht einfach begleitest?
Weil ich meistens Freitag bis spät arbeiten muss und er kurz und da zahlt es sich für mich nicht aus da die Fahrt 6 Stunden dauert und dann sitze ich dort meistens auch „alleine“ bis er von der Jagd heim kommt
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also sein Hobby ist eine Sache.
Du bist seit 4 Jahren verheiratet, zusammen seid ihr vermutlich noch länger. Wann fing das mit dem jagen gehen an? Immer schon? Oder erst nachdem ihr zusammen wart?

Es ist immer schwierig, jemandem plötzlich was vorzuwerfen, was man die ganze Zeit über toleriert hat.

Letztlich hast du ja in jüngerer Vergangenheit auch Zeit außerhalb eurer Beziehung verbracht, und zwar nicht im Wald, sondern mit einem anderen Mann. Nicht vergleichbar natürlich, aber an Paarzeit und quality time mangelt es euch doch aus unterschiedlichen Gründen schon länger und das wird nicht besser, wenn du mit einem anderen Mann rummachst und ihm dann parallel immer wieder sein Hobby vorwirfst.
Ich könnte mir vorstellen, dass ihm diese "Flucht" aus eurem Alltag auch ganz gut tut. Jeder braucht mal Zeit für sich und bei euch läufts ja alles andere als rund. Probleme löst aber diese Flucht genauso wie deine.

Bevor ihr über eine künstliche Befruchtung und alles, was damit in Zusammenhang steht nachdenkt, setzt euch zusammen und bringt eure Probleme auf den Tisch!!
Wenn du ganz ehrlich bist, dann erzählst du ihm auch von deinem "Fremdgehen". Und wenn ihr zu dem Schluss kommt, dass es für euch keine Zukunft gibt, dann zieht die Konsequenzen und seid dann froh, dass nicht auch noch ein Kind mit im Spiel ist.
Wenn du deinen Partner nicht halten kannst, dann auch kein Kind.

Also redet miteinander und flüchtet nicht dauernd, das ist nämlich keine Lösung.
 
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