Trennung verarbeiten Trennung im Anflug, von mir nicht wirklich gewollt

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Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
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Hallo Zusammen, ich möchte meine Erfahrung und mein Problem schildern und hoffe auf freie Meinungen und Rat zu meinem Thema. Es geht um meine Ehe und deren scheitern, es geht um die 2 Menschen, deren innere Kinder, Glaubenssätze, Traumatas, und Depressionen und vielleicht auch etwas Schicksal. Die Inhalte sind so spezifisch und selten, dass meine Freunde und Arbeitskollegen wenn sie zufällig drüber stolpern mich durchaus erkennen könnten, aber das Risiko muss ich jetzt eingehen, aus deren Kreis kennt bisher kaum einer das Ausmaß meiner Geschichte.



"Basis"facts vorab:

Seit 4,5 Jahren eine Beziehung mit meiner jetzigen Frau, seit knapp über 2 Jahren sind wir verheiratet, seit 2 Jahren haben wir einen Sohn. Beide schon mal verheiratet, beide schon mal geschieden aus eigenem Antrieb. Ich selbst hatte eine lange Schlammschlacht ums Haus was leider bis in unsere Beziehung rein wirkte. Ich selbst war damals daher teilweise aus den Situationen mit der Ex heraus nervlich angestrengt, mein Ruhepol waren die harmonische Situation mit meiner jetzigen Frau, ich nenne sie jetzt mal Karla, unsere Gespräche, unsere Wanderungen, unsere Spaziergänge mit ihrem Pferd, das romantische Kochen und Essen, die früher durchaus leidenschaftlichen Abende und dann auch wieder die lockere ungespannte Offenheit über alles Mögliche (eventuell zu viel) und actionreiche lustige Erlebnisse. Ich selbst bin ein sommeraktiver/wochenendaktiver Kerl, Ingenieur, hab oder mittlerweile hatte Fliegerei und den Motorsport zum Hobby, im Winter bzw. ganzjährig unter der Woche bin ich viel mit Technik, Heimkino, PC (Flug- und Rennsimulationen) zugange (gerne eigentlich mal mit Freunden treffen und was essen/trinken), bin eher pragmatisch mit hinreichendem Detailierungsgrad gehobener Ansprüche, bin ironisch, flapsig, bohre aber gerne auch mal in der tiefe der Seele, vom Typ "früher oft gefriendzoned", weil ich zwar viel mache und eventuell auch kann, aber keine große Klappe habe, kein Aufreißer und Dummschwätzer bin sondern gerne bei Bedarf aus der 2. Reihe raus agiere. Bescheidenheit ist eine Tugend, Dankbarkeit eine Haltung, ich habe Bereitschaft meine Fähigkeiten auch für andere einzusetzen. Lieber Lagerfeuer als Disko. Mit meinem Job habe ich ein statistisch deutlich gehobenes Einkommen, tariflich geht nicht mehr viel mehr, das wird leider später noch wichtig. Ich bin selbstbewusst, früher wie heute, hatte früher aber einen geschwächten Selbstwert in Beziehungen.

Meine Karla ist intelligent, in der Regel lebensklug, humorvoll, tiefsinnig, kreativ, zielstrebig, eher 1000prozentig als pragmatisch, für mich die schönste Frau der Welt von ihren Augen bis zu den Zehenspitzen, ich liebe ihren Geruch, ich liebe alles körperliche an ihr, ich liebe es ihre Stimme zu hören, sie lächeln und lachen zu sehen, ich liebe es mit ihr zusammen zu, ich liebe es mit ihr zu Ruhe zu kommen, ich liebe die Bubble die wir früher um uns hatten wenn wir intim waren, die Welt hätte untergehen können, ich hätte es nicht gemerkt. Ich liebe sie heute noch wie damals, eigentlich noch mehr, auch ihre "Fehler" oder aufwendigen Eigenschaften (die wir alle haben)….wenn mir diese nicht am laufenden Band Steine ins Getriebe oder Messer in Herz treiben würden. Karla hat eine etwas längere Vorgeschichte von Depressionen, war zum Zeitpunkt unseres Zusammenkommens aber in guter Verfassung. Sie hat ein hohes Autonomiebedürfnis / Bedürfnis alleine zu sein, so tankt sie Energie bzw. verbraucht keine, sie ist auch eine HSP mit sämtlichen Sensibilitäten und üblichen Verhaltensmustern eher stark ausgeprägt. Auch sie hatte bis zur Elternzeit einen guten Organsisations- und Verwaltungsjob, eine Stelle im Projektmanagement. Sie ging früher wegen dem untergestellten Pferd 2-3 mal die Woche nachmittags/abends aus dem Haus, macht gerne mehrfach pro Jahr im Urlaub, ist hier aber durch den Reichtum ihres Exmannes auch etwas verwöhnt, sie meinte zumindest früher auf all das verzichten zu können "wenn der Rest stimmt". Sie ist interessiert an Kultur und Bildung,, hat die bestimmenden Glaubenssätze Zufriedenheit ist Stillstand, Stillstand ist erdrückend, Weiterentwicklung gibt Selbstwert. Sie hat einen harten Weg hinter sich, kommt aus der Ukraine (bitte keine politischen oder volksverhetzenden Diskussionen hierüber), hat vor 15 Jahren sich alleine nach Deutschland aufgemacht, hier (erneut) studiert, ihre Karriere begonnen, steht auf eigenen Beinen ursprünglich, braucht niemanden.

Die Geschichte (mit hoffentlich hinreichenden Informationen, aber geringstmöglich ausgeweitet 😊 )

Wir waren 4 Monate Zusammen, hatten bis dahin getrennt gelebt noch. Mein altes Haus war ein Kriegsschauplatz, ich musste raus, es war nicht mehr auszuhalten mit geteiltem Haushalt. Karla hatte sich selbst beim Joggen lahmgelegt, 2 kaputte Gelenke, so dachten wir, wir machen aus 2 Miseren eine Win-Win-Situation. Ich bin in ihre kleine Wohnung eingezogen, es war Corona, ich hatte viel Homeoffice aber mäßige Auslastung, ich hatte ein safehouse, sie einen der sich um sie kümmert. Meine Hobbies mussten anteilig auch viel pausieren wegen Corona, bzw. am Wochenende gab es den Konflikt meine Hobbys vs gemeinsame Aktivitäten.

Wegen einer leider unglücklichen Mischung aus ihrem extrem hohen Autonomiebedarf und meiner Suche nach (und Freunde an) geistiger und lokaler Nähe, gab es erste Konflikte denen wir hoffen mit der größeren Wohnung aus dem Weg gehen zu können. Sie wollte mehr den Mann den man hat wenn man ihn braucht, ansonsten kann er weg von der Bildfläche bleiben. Ich brauchte sie als Ruhepol, hab mich sehr untergeordnet, jede Ablehnung oder durchaus auch unnötig giftige Abwertung (über Beruf, Karriere, Gehalt, Hobbies, mein Aussehen) in meinen geringen Selbstwert in der Beziehung übernommen und die Aussagen eine Weile lang einfach geschluckt/ausgehalten. Natürlich gab es aber Streitigkeiten und auch reaktionäres Fehlverhalten meinerseits deswegen. In der größeren Wohnung angekommen kam der Krieg, ihre Mutter holten wir gemeinsam mit einer aufwendigen Aktion ab, war plötzlich da, zwar perfekt integriert (ich würde mir keine andere Schwiegermutter wünschen als diese), aber wieder alles zu eng. Durch ihre eigene Berufsunzufriedenheit + frustrierenden Stress und Projektstand, durch ihr nebenberufliches Studium (sie muss sich immer fordern und sich was beweisen), Pferd ständig krank, meine stressige Scheidung verfiel sie immer wieder in depressive Phasen wobei sie mich darin noch mehr als eh schon von sich wegschob. Um ihr Entlastung zu schaffen habe ich mir die Pflege und die Bewegung ihres Pferdes angeeignet, hab mich drum gekümmert, wenn sie studieren oder krank war, hab mich auch im Haushalt stark engagiert, war ein leidenschaftlicher Massierer ihrer Beine und des Rückens, weils ihr gut tut und mir eigentlich auch. Irgendwann wurde es frustrierend, ich habe mich an der Stelle des unverhältnismäßig starken Gebers gesehen (Eine Differenz ist im Grunde auch ok, jeder nach seinen Möglichkeiten und Stimmung, aber über längere Zeit sollte doch Bedürfnisse aller Beteiligten hinreichend bedacht sein) und wenn ich dann vermittelt habe, dass ich nicht nur Pferde pflegen und Füße massieren sondern auch Mal was zurück haben will, gab es kein Verständnis. Im Gegenteil, die depressiven Phasen wurden mir angelastet, nicht allen anderen äußeren Einflüssen, spätestens dann, wenn ich mal so vereinsamt war, dass ich traurig wurde. Gespräche hatten zur Besserung ja nicht beigetragen, also blieb mir nur da aus heutiger Sicht dämliche Schmollen. Ich sehnte mich nach emotionaler und auch physischer Nähe, sie hat mich von sich gestoßen, saß lieber bis nachts um 12 noch chattend am Handy als sich zu mir zu legen, was von meiner Seite auch mal mit Eifersucht "bestraft" wurde, die eigentlich völlig unnötig war. Auf dem Pferdehof war ich für viele Mädels ein kleiner Held, wurde oft bewundernd angesprochen und gelobt, Zuhause wurde nicht wirklich erwähnt, was ich hier durchaus Besonderes geleistet hatte schon. Urlaube waren nie wieder so schön wie unser erster. Irgendwelche Wünsche meinerseits, was Männer sich halt so wünschen, führten zu dauerhaften Embargos/Sanktionen, ich durfte jeden Kartoffelsack bestaunen, die sexy Klamotten gabs wenn sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Zumindest früher hatte sie da ein gewisses Aufmerksamkeitsbedürfnis, was aber nicht von mir gefüllt werden durfte, das war ja dann nichts Besonderes mehr. Irgendwann gingen wir kaum noch gleichzeitig ins Bett, morgens sollte ich am besten schon wach und weg sein, wenn sie aufwacht. Körperlich gabs angeblich keine Bedarfe, ich wurde dann halt Fahrrad fahren und schwimmen geschickt, den Rest könnt ihr euch denken. Es hat mich natürlich frustriert, der Mangel an "Teilhabe".

Also... dachten wir bzw. ich, das wird besser wenn sie endlich Mal ihren Lebenstraum erreicht, den Pferdehof, wir genug Platz haben so dass sich jeder selbst entfalten kann (sie Viecher, ich Fahrzeuge, Platz war da ohne ende), wir nicht mehr aufeinander hocken müssen und doch alle beieinander sein können, wenn wir es haben wollen...dann kam allerdings auf dem Weg zum Kind eine Fehlgeburt, dann unserem Sohn eine sehr schwere Schwangerschaft, ohne kaum Erholung, pränatale Depression, postnatale Depression und nebendran ich immer fleißig dabei mir den Arsch auf zu reißen fürs Haus, den Hof, die Pferde und alsbald sie es mir auch endlich mal abgab auch das Kind. Für meine Hobbies gab es weder Zeit noch Geld, sie wiederrum konnte mit den Tieren auch nichts machen, weil sie weder Energie noch Zeit hatte, weil auch nach der Geburt war unser Sohn 1,2 Jahre lang sehr aufwendig/anstrengend…(entschuldigt nun die kurzgefassten Plakatierungen) Schreikind, Tragekind, ohne Trage nicht eingeschlafen, ohne daneben zu liegen nicht weitergeschlafen,…,…. Das hat sich ab einem gewissen Entwicklungsstadium total umgekehrt, er ist ein absoluter Sonnenschein (davor natürlich auch, er konnte ja nichts dafür), ist aktiv, klug, lustig, schläft, spricht, spielt bei allem mit, muss geistig ausgelastet werden zwar aber das macht mega spaß, ich würde kein anderes Kind haben wollen, wir lieben ihn über alles, jede Minute ohne ihn ist eigentlich Zeitverschwendung.

Ich musste bis vor kurzem eigentlich immer da sein um das alles zu managen rund um den Hof (Arbeit ohne Ende) und um so viel es ging auch im Homeoffice und kurzfristig vorhandener Freizeit das Kind zu übernehmen. Ich bekam dafür jetzt nicht wirklich viel Credits, bekam aber Gleicherweise viel auf den Sack weil ich (wie früher) "zu viel da war" und ihr die Ruhe vor mir gefehlt hat. Die viele Arbeit liebte ich eigentlich, das hat alles Spaß gemacht, ich konnte tolle Erlebnisse haben, Menschen kennen lernen, Fähigkeiten entwickeln.

In dieser Gereiztheit musste ich mir aber auch viel anhören in die Richtung "übernimm doch mal Verantwortung, denk doch mal mit, du machst dies nicht, du machst das nicht, du verdienst zu wenig Geld, du machst zu wenig Karriere,…,…,…", an vielem vielleicht vereinzelt was dran, aber in Betrachtung der Umstände doch irgendwie unangemessen, sogar undankbar. Wie sollte ich auch weg sein, sie war mit allen überfordert, ich musste da sein für Frau, Tiere und Kind, nicht mal die Hilfe der Mutter hat sie hinreichend entlastet. Ihr hat allerdings die Ruhe von allem gefehlt, selbst ihren mal wieder selbst gewählten Weiterbildungen und Studien, ich war natürlich wieder die Projektionsfläche für alles was sie runtergezogen hat, "eigentlich hab nur ich sie runtergezogen". Wie? Da ich wieder eine massive Schieflage zwischen Invest und dem sah was ich emotional und zeitlich/physisch zurückbekam, was reichlich wenig war, wurde ich selbst schon fast depressiv, auf jeden Fall schmollend über Monate und für wenige Wochen auch mal frustriert/grimmig und das ging meiner hochsensiblen und depressive Frau natürlich mächtig gegen den Strich und hat mich dafür natürlich auch kritisiert, angegriffen. Empathie und Verständnis gab es für mich auf jeden Fall nie (ungelogen), das Abschmettern meiner Worte und Wünsche war die übliche Lösung.

In all der Zeit habe ich immer wieder diskutiert um das Thema, dass sie alle Probleme auf mich projiziert, ich alles Menschliche mache, aber halt auch Mal jemanden brauche der für mich da ist. Das hat sie bis heute nicht akzeptiert und weil ich im mechanischen/holzköpfischem Unverständnis über offensichtliche Sachverhalten mich um Kopf und Kragen diskutieren kann, ist so ziemlich jeder Streit darum eskaliert, wobei sie als "einfacher Patient" durchaus auch mal irgendwas in der Gegend rumgeworfen hatte, während ich in den Diskussionen eher ruhig bleibe, was mir als passive Aggression vorgeworfen wird, aber irgendwann kommt bei mir argumentativ in der Ungeduld auch mal Mist raus, ich werde selbst un-emphatisch, verliere meine Schutzhaltung für die empfindliche Seele der Frau die ich eigentlich liebe.

Als sie das erste mal die Scheidung wollte gingen wir zur Paartherapie wobei die Therapeutin auch direkt in der ersten Sitzung schon konfrontativ gegen meine Frau wurde und positionsergreifend für mich (so geht's auch nicht Karla, man kann schon verstehen, dass ihr Mann sich wünscht dass dies, dass das, dass man so nicht mit einem Partner umgeht und so weiter). Da ging meiner Frau am nächsten Tag dann doch der Gaul durch und das wars erst mal mit Therapie, "zu der geh ich nicht mehr". Ich selbst hab durch die Therapie und durch Lesen/hören von Frau Dr. Stahl einiges über mich gelernt und mein Schmollen weitestgehend abgestellt. Meine Frau ist einerseits unheimlich fähig zur Selbstreflektion hat auch einiges erkannt und in den Griff bekommen, ging aber andererseits über in die "jetzt erst recht, ab Richtung Autonomie" Stimmung. Ab dem Zeitpunkt wurde sie für meine Interpretation manisch. Am laufenden Band neue Ideen, überstürzt und völlig übermotiviert (und selbstauslaugend) von einem Thema ins andere (das meiste auch ohne Erfolg), HSP hier, Migration hier, alles im Blog Stil auf Instagram und irgendwann werde ich mich Coaching mal reich, völlig abgehobene Einkommens- und Lebensstilansprüche die sie sich jetzt selbst erarbeiten will, wenn ich schon nichts tauge usw. Um Ihre Pferde kümmerte sie sich kaum noch, das mach alles ich und ihr Bruder, den ich zwischenzeitig in einer durchaus risikoreichen Nacht- und Nebelaktion aus dem Kriegsdienst geholt hatte (auch hier bitte keine Diskussionen in die Richtung). Der Mann ist super, aber wäre ohne mich, das darf ich unverhohlen sagen, definitiv schon tot. Am Tag der Ankunft hat sie wenigstens einmal gesagt, dass ich ein Held bin, die Begeisterung und anhaltende Dankbarkeit für die Aktion gab es aber nie, es war selbstverständlich. War es auch natürlich auch in meinem Empfinden, nichts geht über das Leben, da gab es für mich nie Fragen oder Zweifel, ich hab gemacht was ich machen konnte, aber wenn man wegen einem Kleinscheiß zusammengeschissen wird denkt man sich ab und zu schon…"für was, bei dem was ich alles leiste und geleistet habe". (Wie aufwendig es war einen Bauerhof kernzusanieren und zum Pferdehof umzubauen kann man sich ja vorstellen, das Alltags- und Wochenendgeschäft ist immer noch erdrückend). Zwischenzeitlich war sie natürlich mal wieder mit Klamotten aus, welche ich noch nie sehen durfte, was mich sehr verletzt, aber nicht eifersüchtig macht, da sie eh sozial eher abweisend ist gegenüber fremden (in der Regel), zwischenzeitlich freute sie sich nicht mal mehr über die Aufmerksamkeit anderer, das nehme ich ihr sogar ab. Darüber gabs wieder Streit, weil ich aber auch eine dämliche Art und Weise hatte ihr zu zeigen, dass ich unzufrieden bin, ihre Kritik mir gegenüber war da angebracht, mein Frust aber denke ich nachvollziehbar. Sie soll ja anziehen was sie will, ich bin stolz auf so eine schöne Frau….aber ich würde sie halt auch mal gerne drinnen sehen. Es gab allerlei Einschränkungen…wir haben ein wunderschönes und großes Bad entworfen, ich würde das zb ja auch mal gerne mit meiner Frau zusammen benutzen. Kaum dies ausgesprochen gibt es seitdem absolutes "Betreten verboten" sobald sie drinnen ist, es wird sogar abgeschlossen ???WTF??? wenn keiner da ist. Es gibt kein zufälliges oder übliches gemeinsames Zähneputzen oder Morgengespräch im Bad, geschweige denn gemeinsam Baden oder duschen. Ich kümmere mich morgens sowieso immer ums Kind (seit der Schwangerschaft DARF ich nicht mehr im Bett sein wenn sie aufwacht) und die Pferde, sie schläft aus, so gibt's kein kuscheln am Morgen. Abends gehe ich immer so spät ins Bett, dass sogar ich schon fast drauf verzichten kann sie nochmal in den Arm zu nehmen, ich dürfte es aber auch nicht. Über den Tag hinweg durfte ich sie nicht mehr wie 2-3 mal am Tag umarmen und küssen. Im Rahmen ihres HSPtums und Alleinsein Bedürfnisses habe ich für vieles Verständnis (Alleinsein, Ruhe, Schlaf), auch nach einem Buch dazu, aber bei all den Beispielen in diesem Buch gab es kein einziges mit so harten Regeln wie bei uns. Euch ist klar, auch mir fällt auf, dass ich nur noch ein nützlicher Idiot und kaum geschätzter Ehemann war.

Ich schiebe aber vieles aus ihrer wirklich zerrütten Kindheitserlebnisse in der Familie, auf ihre Umstände, auf Ihre Depression, auf ihre verzerrten Glaubenssätze, ich verzeihe ihr vieles, gebe ihr (von mir gedachte) Ausreden und aus irgendeiner unverständlichen Art liebe ich diese Frau immer noch, trotz der eher seltenen zweisamen schönen Momente, aber definitiv auch wegen der schönen Familienmomente die wir vor und mit Kind definitiv haben. Ich konnte sie anstatt zu einer Scheidung zu einer erneuten Paartherapie bewegen, wo "oh Wunder" es zwar gefühlvoller aber auch wieder gleich in ihre Richtung ging, sie solle sich mal überlegen ob sie nicht vielleicht doch depressiv oder sonst was wäre" und "dass es halt so auch nicht geht in einer Partnerschaft". Das hat sie sich angehört und auch endlich in kleinen Schritten etwas an ihrem Verhalten zu mir geändert, mir abends etwas mehr Nähe gelegentlich gegeben. Ich sah diese Zeichen und wäre bereit für einen weiten Weg, der es aber wert wäre zu gehen meiner Meinung nach. Für mich, weil ich sie sehr liebe, für unseren Sohn auch, weil wir bis vor kurzem wirklich toll als Familie leben und wirken konnten.

Naja, trotz dessen, dass unsere Beziehung bis vor wenige Wochen wieder etwas zweisamer wurde gab es 2 "Liebeskiller" für sie. Zum einen, dass ich vor einiger Zeit schon gesagt hatte, dass wir einen Finanzplanung mit ihrem und meinem Gehalt machen müssen (sie ist erst seit kurzem aus Elternzeit raus), da meine Ersparnisse sich dem Ende neigen und mein Monatliches Gehalt nicht für einen Bauernhof und eine Familie ausreicht, zum anderen dass ich nicht vor Freude aus dem Fenster gesprungen bin als sie sagt, sie würde gerne 2 Jahre im Ausland arbeiten, sie findet Leute so toll die das machen und mich wiederrum so langweilig weil ich das nicht als großes Ziel vor mir hab, weil ich einen mega Arbeitgeber habe und dumm wäre ohne echte Perspektive von dem Weg zu gehen.

Nicht nur deswegen hat es immer den Anschein, dass sie sich gedanklich eigentlich schon mega auf die Autonomie, auf das tolle 2026 sexy single mom jahr freut, auch schon am Wohnung suchen ist, kommt mir auch hier extrem manisch euphorisch vor, weil eigentlich weiß ich jetzt schon, dass wenn sie auszieht, dass sie mit allem, vor allem dem Kind komplett überfordert sein wird, ist sie ja jetzt schon trotz dreier erwachsener im Haushalt die ihr helfen…aber gut, vielleicht muss sie die Erfahrung machen. Nichts desto trotz macht sie schon jetzt die ersten Bloggervideos über ihre "neue Freiheit".

Einen Grund Eifersuchtig zu sein gab es eigentlich nie, auch wenn ich es mal zwischendurch kurz war. Sie mag Aufmerksamkeit, ok, aber nix anderes. Ich habe aber Sorge das ändert sich bald. Ich glaube irgendwie sie legt es drauf an bei ihrem nächsten Mädelswochenende Single zu sein um entsprechende Freiheiten zu haben. Ich glaube in ihr juckt und reizt es etwas, sie will Herausforderung, Bestätigung und Schmetterlinge. Sie steht auf eher sportliche, selbstbewusste, tendenziell narzistische und Karrieregeile (und erfolgeiche) Typen. Nicht auf den Hobbylandwirt der eigentliche Ingenieur ist und voller Liebe und Hingebung für sie ist. Ein Fakt, der mir durchaus das Herz bricht, denn ich bin wahrlich nicht unsportlich, aber halt verfügbar und nach ihrer Logik daher langweilig. Sie muss nicht um mich kämpfen und kriegt auch so alles was sie braucht, daher bemüht sie sich auch nicht darum mir was Gutes zu tun…so ungefähr ihr O-Ton. Klar hat sie mir an Weihnachten was geschenkt, ein gemeinsamer Konzertbesuch was wir schon seit Kind nicht mehr gemacht haben, das ist toll.

Am 2. Weihnachtsfeiertag hat sie nach einem normalen eher tiefen und von mir ausgelösten Gespräch mir vorgeworfen, bei Ankunft an dem Thema vergangener Depressionen und meine Traurigkeit, dass es ja mir lag dass für sie so alles schlimm war, was ich in dem Moment und auch nicht zum ersten Mal so verstanden hatte wie "du bist schuld an meiner Depression" worauf ich dann raus gepoltert hatte, dass sie die Depression und ihre psychische Instabilitäten schon lange vor mir hatte. Eine Aussage die bei so einem verletzenden und heiklem Thema ich mir wirklich hätte sparen können, es gab kein Bedarf da weiter zu machen, ich hätte das Gespräch einfach beenden oder das Thema abfedern können. Aufgeheizt und getriggert war ich allerdings schon zuvor, weil sie mir zuvor gesagt hat, dass sie mir für den Pferdehof nie wirklich dankbar sein konnte, weil er so unpassend, so hässlich ist, durch ihre HSP Sinne sie das Aussehen und den Geruch und die Geräusche des benachbarten Industriegebiets nicht aushält und ich ihr angeblich auch noch all meine Arbeit in Rechnung gestellt habe und "irgendwas ständig dafür wollte". Das ist ein anderes langes Thema….ihr Kampf damit wie viel ich hier arbeite und ihr Vorwurf an mich, nur weil ich mal eine Massage oder mehr Aktion haben will, dass das eine Forderung / Bezahlung für den Hof ist…nein, ich bin einfach ein Mensch und erst recht einfach ein Mann, mehr nicht, Hof hin oder her. Ich war durch die Aussage, dass sie nicht stolz auf mich oder nicht begeistert von mir sein kann, weil ich ihr den Hof gebaut habe, auf jeden Fall in meinem Gerechtigkeitssinn und Stolz gekränkt und war ab dem Zeitpunkt stumpfsinnig in der Argumentation.

Auf jeden Fall habe ich in der Situation wie hirnverbrannt darauf bestanden, dass ich nicht schuld bin an ihrem "schlechten Leben" und als sie dann sagte ich soll den Raum verlassen habe ich drauf bestanden dass sie endlich zugibt dass sie depressiv ist und ich nicht der Grund bin,... naja, dann ist sie komplett durchgedreht (aber von mir getriggert, was mir sehr leid tut, was ich sehr bedauere, weil ich weiß wie sehr sie darunter leidet wenn sie so ist, danach sich schämt auch wenn sie sich nicht entschuldigt….was sie bisher sowieso noch keine 5 mal gemacht hat) und seitdem sagt sie es ist vorbei. Sie zieht aus. Wir sind getrennte Menschen, sie will die Scheidung.

Mich macht das komplett fertig. Seit Jahren kämpfe ich dagegen an wie hoch sie Kleinigkeiten und auch größere Dämlichkeiten gegen mich bewertet, es aber völlig außen vor lässt wie sehr ich mir für ihren (ehemaligen) Lebenstraum den Arsch aufreiße, ihre Familie beherberge. Sie sagt sogar ich sei "auf dem Papier" ein wundervoller Ehemann und vor allem ein wundervoller Vater, aber das reicht ihr nicht. Es macht sie nicht an.

Ja, es war ein Haufen unnötiger Scheis schon vor dem Kind, wo ich schon längst die Reißleine hätte ziehen sollen, wenn es nicht so wäre, dass ich die Frau einfach so sehr Liebe, weil wir eigentlich so vieles seelischse haben das uns verbindet, weil wir stundenlang reden konnten früher, wandern, Pferdezeug machen, sie ist klug, sie ist hübsch, sie ist neugierig, sie ist sexy....so viele Dinge die mich an ihr faszinieren, aber sie wurde halt leider irgendwie mehr und mehr Beziehungsunfähig.... und jetzt bin ich wieder nicht gut genug weil ich ihr gesagt habe sie muss mir helfen unseren Alltag zu finanzieren wenn sie wieder Geld verdient, oder weil ich bei ihrem Vorschlag im Ausland zu leben nicht gleich Luftsprünge gemacht habe, weil dies weil das...

Im Januar hat sie ein Mädelswochenden in Wien, sie trägt ein wunderschönes Kleid das ich offiziell nicht Mal kenne und irgendwie ich weiß jetzt schon dass sie mich dort diese mal wirklich potentiell betrügen wird, weil sie es drauf anlegt, ich merke es richtig wie sie sich aufs tanzen und flirten und ich wette auch weiteres freut ohne dabei an mich "denken zu müssen"....ich hasse es. Ich habe das nicht verdient, aber ich darf während dessen natürlich unseren Junior und ihre Pferde hüten. Was für eine Ehre…

Für ihren manischen Traum des tollen "Single 2026" opfert sie die Familie, die seelische Gesundheit unseres Sohnes (die bisher wirklich gut ist, da das Familienleben mit und vor ihm wirklich gut war) und opfert einen Mann, der alles Geld, alle Energie und alle Liebe die er besitzt investiert hatte, um ihr ihre Wünsche die erfüllen, einen Mann den sie sogar den perfekten Vater und eigentlich auch wundervollen Ehemann nennt….wer soll das verstehen?



Bin ich krank, weil ich nicht fähig bin diese Frau nicht zu lieben? Erwarte ich zu viel von einer Ehe oder Frau, schütze ich mich zu wenig? Sollte ich mich in Behandlung geben?

Ich bin seit Tagen immer wieder heftig am heulen und total verzweifelt…wenn ich in der Familiensituation irgendwas schönes mit dem Kind und ihr erlebe (was immer noch passiert) oder mitbekomme und weiß, dass ich das alles verlieren werde. Wenn ich sie selbst oder Bilder von ihr sehe, wenn ich ihre Stimme höre…es zerreist mich, ich verrotte innerlich. Ich vermisse sogar die Karla, die ich noch vor wenigen Monate hatte, ganz zu schweigen von der Karla die ich kennen gelernt habe und erst recht zu schweigen von der Karla die sie sein könnte, wenn ihr unser Hof und unsere Familie mehr wert wäre wir ihr feuchter Autonomietraum. Sie ist eigentlich ein derart sanftmütiger und emphatischer Mensch, nur mich hat sie auf der Abschussliste.

Wir haben seit vor dem Streit einen Kurzurlaub zum Schlittenfahren bereits gebucht in einer Woche. Die Frage ist jetzt ob ich den mit ihr antrete, wenn ja wie oder ob sie den Urlaub nicht doch mit ihrer Mutter machen sollte und ich eine Woche Ruhe mal von ihr habe. Danach ist das Mädels Wochenende. Wie soll ich das aushalten ohne durchzudrehen in meinem Kopfkino? Was wären eure Entscheidungen? Ich kann mich nicht lösen von dem Wunschbild dieser Familie in einer intakten Version? Auch wenn wir den Hof verkaufen wollen, das macht nichts, manche Träume gehen halt nicht auf, aber für mich geht nichts über diese Familie und die Frau die ich aus irgendeinem Grund immer noch tief vom Herzen liebe.

Wie denkt ihr über mich, wie denkt ihr über sie? Was ist euer Rat? Was soll ich tun? Ich leide. Ich vermisse sie, der Gedanke, dass sich unsere Familie auflöst zerreist mich in tausend Stücke, der Gedanke, dass mein Sohn eine Scheidung erleben muss zerfrisst mich, der Gedanke meinen Sohn nicht jeden Morgen das Müsli machen zu können bringt mich um. Ich liebe die beiden einfach so sehr und sehe keinen Sinn ohne das alles. Ich wünsche mir so sehr, dass sie mich einfach in den Arm nimmt, wir uns unsere vergangenen Fehler verzeihen, unsere Bedürfnisse respektieren, gemeinsam unsere Wege gehen und endlich durchstarten mit all dem was wir mittlerweile noch besser können als wir es in der Hochphase unserer Liebe je konnten. Ich wünsche mir so sehr, dass sie endlich zur Therapie geht und ihre Themen versucht mit mir, nicht gegen mich, zu arrangieren. Ich würde durch jedes Tal mit ihr gehen, wenn sie denn endlich daran arbeiten würde.



Danke für eure Zeit, Gruß "Ludwig"
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Hallo Ludwig
Euer Eheleben klingt furchtbar.
Du weißt, dass du daran kaputt gehst.
Deine Frau möchte nicht an der Ehe, bzw. an sich selbst, arbeiten - das geht deutlich hervor.
Suche dir Hilfe und Beratung für diese schwere Zeit.
Holt euch einen Mediator, damit ihr einigermaßen gut rauskommt.
Macht sie selbst überhaupt noch irgendwas mit den Pferden?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #3
Kein Training, kein Reiten, nur noch Pflege gelegentlich
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #4
LiebeFrau
Benutzer193650  (42) Öfter im Forum
  • #5
Ich wünsche mir so sehr, dass sie mich einfach in den Arm nimmt, wir uns unsere vergangenen Fehler verzeihen, unsere Bedürfnisse respektieren, gemeinsam unsere Wege gehen und endlich durchstarten mit all dem was wir mittlerweile noch besser können als wir es in der Hochphase unserer Liebe je konnten. Ich wünsche mir so sehr, dass sie endlich zur Therapie geht und ihre Themen versucht mit mir, nicht gegen mich, zu arrangieren. Ich würde durch jedes Tal mit ihr gehen, wenn sie denn endlich daran arbeiten würde.
Das wird zu 99,9 % nicht passieren. Willst du im jetzigen Zustand wirklich weiter machen (was natürlich nicht zur Option steht, wenn sie bei ihrer Entscheidung bleibt) oder wäre ihr Vorschlag zur Trennung nicht auch eine Erlösung für dich?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #6
Ja, meine Rede, ihre Pferde weg, Einsteller rein, Geld verdienen anstatt auszugeben, aber sie hängt angeblich so sehr an ihrem Hauptpferd, dass sie es nicht hergeben will. Das wäre eine Entlastung für alle, wenn sie weg wären oder wenigstens Geld bringen würden.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #7
Das wird zu 99,9 % nicht passieren. Willst du im jetzigen Zustand wirklich weiter machen (was natürlich nicht zur Option steht, wenn sie bei ihrer Entscheidung bleibt) oder wäre ihr Vorschlag zur Trennung nicht auch eine Erlösung für dich?
Im Moment noch nicht weil ich Hoffnung habe dass sich unsere unterschiedlichen Ansprüche etwas normalisieren (ich weniger, sie mehr), wenn die notwendige Gelassenheit mal endlich rein kommt...und es gibt ja vieles was ich an ihr schätze, ganz zu schweigen von meinem Wunsch nicht nur noch Teilzeit Vater zu sein, wo man letztendlich auch nur der nützliche Idiot ist, während sie mit anderen Männern macht, was sie einfach nur mit mir hätte machen müssen und dann wäre schon 89% meiner Probleme behoben gewesen.
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #8
Ich verfolge deine Beiträge schon länger und es kriselt heftig. Seit langem. Du bist scheinbar der Einzige, der nicht loslassen kann. Sie ist im Kopf längst getrennt...
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #9
statistisch deutlich gehobenes Einkommen, tariflich geht nicht mehr viel mehr
Es gibt AT Bereich, aber das ist nicht euer Problem.
seit der Schwangerschaft DARF ich nicht mehr im Bett sein wenn sie aufwacht
Und das nennst du Ehe und Familie?
weil wir bis vor kurzem wirklich toll als Familie leben und wirken konnten.
s. oben. Ich sehe keine Liebe, kein Respekt und kein Wohlwollen dir gegenüber, nur maximal toxische Beziehung, in der du als Mensch vor die Hunde gehst, wenn du diese nicht asap beendest.
Verstehe nicht, wie kannst du jemanden der dir dermaßen täglich das Leben miserabel macht überhaupt lieben.
2 "Liebeskiller" für sie. Zum einen, dass ich vor einiger Zeit schon gesagt hatte, dass wir einen Finanzplanung
Reizend🫠. Eine Finanzplanung kränkt sie. Wow. Mutter eines Kleinkindes. Nicht mal an das Kind denkt sie.
Sie steht auf eher sportliche, selbstbewusste, tendenziell narzistische und Karrieregeile (und erfolgeiche) Typen
Und worauf stehst du? Auf Respektlosigkeit? Liebesentzug? Demütigung?
Herz bricht, denn ich bin wahrlich nicht unsportlich, aber halt verfügbar und nach ihrer Logik daher langweilig
Weil sie normal nicht kann, weil sie Drama braucht das noch heftiger ist als das in ihrem Kopf, als Ablenkung.
Weil sie nie beziehungsfähig war und gesund nicht kennt. Du evtl. auch nicht.
Sie muss nicht um mich kämpfen und kriegt auch so alles was sie braucht, daher bemüht sie sich auch nicht darum mir was Gutes zu tun
Reizender Charakter.🫠
und seitdem sagt sie es ist vorbei. Sie zieht aus. Wir sind getrennte Menschen, sie will die Scheidung
Ach, endlich eine gute Nachricht!
Liebe, weil wir eigentlich so vieles seelischse haben das uns verbindet, weil wir stundenlang reden konnten früher, wandern, Pferdezeug machen, sie ist klug, sie ist hübsch, sie ist neugierig, sie ist sexy
Sie ist respektlos, schadet dir und macht dich psychisch krank. Dabei brauchst du Resilienz und Energie für dein Kind, damit zumindest ein Elternteil Kindeswohl als Prio hat.
halt leider irgendwie mehr und mehr Beziehungsunfähig..
Das war sie ja nie.
Ich bin seit Tagen immer wieder heftig am heulen und total verzweifelt…wenn ich in der Familiensituation irgendwas schönes mit dem Kind und ihr erlebe (was immer noch passiert) oder mitbekomme und weiß, dass ich das alles verlieren werde
Von hier an kann es dir nur besser gehen, am Boden bist du ja schon.
Die Frage ist jetzt ob ich den mit ihr antrete, wenn ja wie oder ob sie den Urlaub nicht doch mit ihrer Mutter machen sollte und ich eine Woche Ruhe mal von ihr habe.
Gehe du alleine oder mit einem Kumpel in den Urlaub und lasse sie schon jetzt etwas von single hot mommy Jahr haben.
nicht auf, aber für mich geht nichts über diese Familie und die Frau die ich aus irgendeinem Grund immer noch tief vom Herzen liebe.
Und hier hilft nur Therapie.
Was soll ich tun? Ich
s. oben.
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #10
Zwei Aspekte, die mir an dir direkt auffallen:

1. Dein Roman = du verlierst dich in Details. Wer so erzählt, dem fehlt eine gesunde innere Distanz zu seinen eigenen Gefühlen und der "badet" sogar regelrecht darin. Das ist dein inneres Chaos, was nichts mit ihr zu tun hat.

2. Du pathologisiert/psychologierst sie = Bindung durch Verständnis bis zur kompletten Selbstaufgabe.

Ich nehme mal an, dass du selbst keine sicheren Bindungserfahrungen mitbringst und dein persönliches Drama mit ihr lediglich reinszenierst.

Denn ihr passt überhaupt nicht zusammen. Deine bald Ex braucht einen sehr autonomen Menschen, der ihr von sich aus ganz viel Raum lässt + Grenzen setzen und für sich selbst einstehen kann.

Was ihr Ex anscheinend war = sehr auf den Beruf ausgerichtet und erfolgreich damit. Der hatte seinen Fokus nicht auf der Beziehung zu ihr, sondern auf sich selbst. Das wird eine ganz andere Dynamik mit sich gebracht haben. Weswegen es zumindest eine Weile funktioniert hat.

Aber du bist da einfach ganz anders gestrickt und suchst jemanden, der dir Stabilität und Sicherheit bietet (siehe dein inneres Chaos). Nur bist du damit bei ihr an der falschen Adresse und das hat nichts mit irgendwelchen dysfunktionalen Dispositionen zu tun, die sie nur mal angehen müsste und dann wird sie endlich der Mensch, den du brauchst.

Du bist am träumen und hängst an einem Bild, das wenig mit ihrer Person zu tun hat.

Mag sein, dass du ihre Autonomie total anziehend und sexy findest, weil genau das dir zu fehlen scheint. Aber du kannst dir das nicht darüber holen. Du musst das aus dir heraus entwickeln und das ist ein langwieriger Prozess.

Von einer schrecklichen Beziehung direkt in die nächste gehüpft. Lass die Frauen mal eine Weile beiseite und kümmere dich erstmal um dich selbst.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #11
Und lies mal deinen Post von vor einem Jahr🙈=> 09.12.2024 im Thread Partner/in erzählt von Sex mit anderen.
Ich habe deine früheren Posts überflogen, noch NIE hast du einen glücklichen Eindruck in den letzten drei Jahren hier hinterlassen.
Wann reicht es dir endlich?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #12
Danke für die aufwendige Auseinandersetzung und die offenen Antworten.

Ja, wenn sie mir das Kind lassen würde und ihr dämliches Traumleben bis zum nächsten scheitern alleine leben würde, ich glaube damit kann ich leben, denn nichts ist schlimmer für mich, als die Vorstellung dass unser Kind ihre Art von Liebe und Beziehung und familie erlernt. Noch ist er jung, wir waren vor und mit ihm sehr harmonisch und auch gebunden, aber ab jetzt wäre das nicht mehr möglich wenn sie nichts ändert. Er wird älter, sie immer distanzierter.

Dass Entzug von Nähe toxische Erziehungsmittel sind habe ich mit einer betterhelp Therapeutin auch schon durch.
Aber es macht mich alles fertig, die Ungleichheit, die Ungerechtigkeit, der Verlust dessen was ich ja hatte und gerne hatte an ihr. Ich will es einfach nicht wahrhaben und nach all den Jahren endlich Mal das Leben haben das ich mir wünsche. Eine gesunde Ehe, eine schöne Familie, ein Dach überm Kopf, gesichertes Einkommen, fertig. Die Basisplattform für alles was man vorhat, egal wo und wie, ab dieser Plattform geht vieles
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #13
Ja, wenn sie mir das Kind lassen würde
Darum kümmert man sich doch oder man kümmert sich um geteiltes Sorgerecht und zwar jetzt.
Ich will es einfach nicht wahrhaben und nach all den Jahren endlich Mal das Leben haben das ich mir wünsche
Und das ist dein persönlicher Beitrag zu diesem Drama.
Du hast so viel gegeben und willst endlich belohnt werden.
Du kannst jetzt hoffend noch weitere 3 Jahre miserables Leben haben und die Lebenszeit vergeuden oder dich direkten Weges in die Therapie begeben die dich während der Scheidung begleitet. Damit diese nicht so abläuft wie die erste und Kind nicht zusehen muss.
 
Lysia
Benutzer189136  (45) Öfter im Forum
  • #14
dass ich die Frau einfach so sehr Liebe, weil wir eigentlich so vieles seelischse haben das uns verbindet, weil wir stundenlang reden konnten früher, wandern, Pferdezeug machen, sie ist klug, sie ist hübsch, sie ist neugierig, sie ist sexy....so viele Dinge die mich an ihr faszinieren, aber sie wurde halt leider irgendwie mehr und mehr Beziehungsunfähig....
Das ist genau einer der Gründe, weswegen Trennungen so schwer fallen.
Man hat so viel zusammen erlebt, es war früher doch so schön...
Meinst du, es könnte je wieder so werden, wie früher?
Wie viel ist davon jetzt noch wirklich übrig? Kannst du jetzt mit ihr reden?
Liebst du sie jetzt? Oder liebst du das, was in der Vergangenheit war?
Bist du der Meinung, dass sie dich liebevoll, wertschätzend behandelt?
Was genau liebst du an ihr - im direkten Zusammenhang mit dir? (Dinge wie sich für sich und dich zurecht machen, Nähe, Respekt, Anerkennung, gegenseitige Unterstützung, einfach mal in den Arm nehmen, sich auch Gedanken machen um deine Belange, an Lösungen interessiert sein - was genau bringt sie in die Beziehung ein?)

Ich habe das nicht verdient

Ich stolpere immer über so etwas. Ich verstehe, dass man sich wünscht, auch etwas zurück zu bekommen (Geben / nehmen), aber das "sich etwas verdienen", "etwas nicht verdient haben" finde ich im Beziehungs-Kontext immer etwas schwierig.

opfert einen Mann, der alles Geld, alle Energie und alle Liebe die er besitzt investiert hatte, um ihr ihre Wünsche die erfüllen, einen Mann den sie sogar den perfekten Vater und eigentlich auch wundervollen Ehemann nennt…

Auch hier stolpere ich. Investieren. Natürlich investiert man auch in einer Beziehung... Aber es liegt an einem selbst, Grenzen zu setzen. Vielleicht stört mich diese Erwartungshaltung, die da mitschwingt.
Ist sie dir dadurch etwas schuldig?

Ich vermisse sogar die Karla, die ich noch vor wenigen Monate hatte, ganz zu schweigen von der Karla die ich kennen gelernt habe und erst recht zu schweigen von der Karla die sie sein könnte, wenn ihr unser Hof und unsere Familie mehr wert wäre wir ihr feuchter Autonomietraum. Sie ist eigentlich ein derart sanftmütiger und emphatischer Mensch, nur mich hat sie auf der Abschussliste.

Die Karla, die sie sein könnte. Aber eben nicht ist. Du lebst im früher, du lebst in Erwartungshaltungen, du liebst das Potential, welches du in ihr siehst. Du schätzt ihren sanftmütigen und empathischen Umgang mit anderen, aber nach deinen Beschreibungen ist davon für dich wirklich nicht viel übrig.

Du willst das, was ihr sein könntet, wenn... Wenn alles ein bisschen anders wäre.
Und das ist leider auch oft ein Punkt, auf den man allzu leicht reinfällt. Man kann einen Menschen nicht ändern, man muss selbst die Anpassung sein. Sicher kann man Kompromisse finden, aber dafür muss die Bereitschaft auf beiden Seiten vorhanden sein.

Beratungs-Technisch finde ich es persönlich kontraproduktiv, sich auf einer Seite zu stellen oder zu belehren, dass etwas so nicht geht. Man kann zum nachdenken anregen, aber es wäre sinnvoll, unparteiisch zu sein. Zumindest kann ich etwas nachvollziehen, dass sie das vorzeitig abbrach.

Wie denkt ihr über mich, wie denkt ihr über sie? Was ist euer Rat? Was soll ich tun?

Über sie denke ich erstmal gar nicht so sehr nach. Es ist ja deine ganz eigene Sicht auf die Dinge, vielleicht würde es ganz anders klingen, wenn sie eure Geschichte erzählen würde. Warum lastet sie dir an, sie depressiv gemacht zu haben?!

Über dich denke ich, dass du dir Zeit nehmen solltest um deine Ehe und deine Gefühle gründlich zu reflektieren.
Ist das wirklich der Mensch, mit dem du (aktuell, wie es genau jetzt ist) dein Leben teilen möchtest?
Gibt es noch etwas zu retten, wenn sie die Trennung schon ausgesprochen hat?
Wie viel Gefühl ist da noch, wenn sie sich emotional schon so von dir gelöst hat?

Den gemeinsamen Kurzurlaub würde ich unter den Bedingungen nicht antreten.

Du kannst nichts erzwingen. Auch, wenn es sehr schmerzt, solltest du versuchen, dich etwas mehr auf dich zu besinnen. Dass es dir gut geht. Nach der Trauer Phase. Nach der Wut.

Alles Gute
 
N
Benutzer206632  (45) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #15
Darum kümmert man sich doch oder man kümmert sich um geteiltes Sorgerecht und zwar jetzt.
Stimmt, das Kind bleibt heutzutage nicht unbedingt immer bei der Mutter, sondern bei der Bezugsperson, der Person, die den Alltag erledigt (und dies am besten beweisen kann). Die Person, die sich um Essen, Arzttermine und alles rund ums Kind kümmert.
Es liegt also zu mindestens 50% an dir.
 
T
Benutzer228096  (39) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #16
Wie denkt ihr über mich, wie denkt ihr über sie?
Dein Text und auch deine vergangen Beiträge lesen sich für mich so als hättet ihr beide(!) große Baustellen in eurem Leben, die ihr eigentlich nicht nur gemeinsam, sondern auch jeder für sich angehen müsstest.

Wenn ich als Außenstehender deine Geschichte lese, dann frage ich mich spätestens nach dem ersten Drittel, warum du dir diese Beziehung antust. Wo sie Ich-bezogen und ohne eigenen Ruhepool und sich von einer Idee zur nächsten springt, bist du bis zur Selbstaufgabe bereit dich einer bloßen Idee deiner Frau und einer Beziehung mit ihr unterzuordnen.

Auf mich wirkt es so als hättet ihr bei eurem Kennenlernen in eurem Gegenüber jeweils das gefunden, was euch bei euch selber fehlt. Sie bei dir eben den Ruhepool irgendwo mal endlich anzukommen. Du bei ihr das Auf-sich-selbst konzentrieren und fast schon verwegene. Nur ergänzt ihr euch in eurer Beziehung fast sei Beginn ab eben nicht, sondern ihr tut euch gegenseitig weh und ihr verstärkt fast schon eure Probleme. Du hälst ihr den Rücken frei, sodass sie auch weiterhin wenig Veranwortung für ihre Taten übernehmen muss und lernen kann sich selber auch einmal genug zu sein. Sie hingegen gibt dir das Gefühl, dass du dich um sie kümmern kannst und dir deinen Platz an ihrer Seite "verdienen" kannst.

Keiner von euch beiden scheint es in er Beziehung zu schaffen sich selber weiterzuentwickeln oder auch nur für sich selber Verantwortung zu übernehmen. Stattdessen schiebt ihr euch gegenseitig die Verantwortung für das zu, was euch innerlich fehlt. Sie macht dich für ihre Depression verantwortlich, vermutlich weil sie sich in ihrer vermeintlichen Freiheit von ihr eingeengt fühlt. Du glaubst du würdest doch schon alles tun, weil du es für sie tust - und nur sie müsste sich ändern und dann wäre alles gut.

Ich würde dir an dieser Stelle raten professionelle Hilfe in Form einer Therape für dich selber in Anspruch zu nehmen. Bei deinem letzten Beziehungs-Aus gab es eine Schlammschlacht um das Haus - das ist bitter aber letztlich verschmerzbar. Diesesmal geht es um dein Kind, was ungleich verletztlicher ist. Du brauchst Rüstzeug für dich selber, um mit der schwierigen Situation, in der du dich befindest, umgehen zu können.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #17
Und worauf stehst du? Auf Respektlosigkeit? Liebesentzug? Demütigung?
Nein, das ist schon klar dargestellt. Bevor diese Frau wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen ist, war schon viel schönes da. Andererseits gab es diese Anzeichen der dir genannten vorwürfe schon immer wieder. Drauf stehen tue ich bei weitem nicht.
damit zumindest ein Elternteil Kindeswohl als Prio hat.
Gut, bisher war sie zweifelslos hervorragende hingebungsvolle Mutter, es ist schon so, dass sie "all ihre Energie" ins Kind gesteckt hat, wirklich nachhaltig sich um alle Themen der Gesundheit und Erziehung und Ausstattung recherchiert und gekümmert hat, aber ja, jetzt bei ihrem "Selbstveerwirklichung und Single 2026 Trip" könnte man ihr vorwerfen, dass sie hier das Kindeswohl hinten anstellt. Sich für die Selbtverwirklichung zu trennen ist eh unsinn, niemand hat sie bei ihren Versuchen mehr unterstützt als ich, ich habe sie nie blockiert, teilweise aktiv unterstützt, teilweise einfach den Rücken freigehalten, so dass sie ihr Ding machen kann. Und trotzdem hat sie es nicht hinbekommen. Wie sie es jetzt alleine mit Kind hinbekommen will ist mir ein Rätsel
Ich nehme mal an, dass du selbst keine sicheren Bindungserfahrungen mitbringst und dein persönliches Drama mit ihr lediglich reinszenierst.
Ich hatte bisher immer lange Beziehungen, wobei von den meisten sogar ich mich getrennt habe irgendwann. Karla und eine andere Frau waren die einzgien die mich verlassen wollten. Elternhaus etc. alles in ORdnung, keine Kindheitstraumas
Mag sein, dass du ihre Autonomie total anziehend und sexy findest, weil genau das dir zu fehlen scheint. Aber du kannst dir das nicht darüber holen. Du musst das aus dir heraus entwickeln und das ist ein langwieriger Prozess.
Was heißt Autonomie für mich? Ich war Jahrelang teilweise single, hab alleien gelebt, entschieden, verwaltet, ich brauche niemanden im Leben. Ist das Leben schöner mit jemanden den man liebt und wenn man geliebt wird? Klar, das schon
aber das "sich etwas verdienen", "etwas nicht verdient haben" finde ich im Beziehungs-Kontext immer etwas schwierig.
Gut das ist schwierig mit der Wortwahl. Es geht immer um geben und nehmen, aber wie soll man das ausdrücken. Wenn man irgendwann verzweifelt in den Himmel schaut und sich fragt "womit hab ich es verdient". Man kann es nicht von der Hand weißen, dass wenn man bei locker 10h pro Woche Hofarbeit mit Rückenschmerzen rein kommt und fragt "kannst du bitte mit Hand oder Pistole da oder da massieren, hier klemmts" und man dann hört "ne, da hab ich jetzt keine Lust drauf" bei einer Frau die am laufenden Band von mir massiert wird, damit sie gut schlafen kann....dass man da sagt geben/nehmen passt nicht zusammen und das ist jetzt nur ein ziemlich triviales Beispiel.
Die Person, die sich um Essen, Arzttermine und alles rund ums Kind kümmert.
Es liegt also zu mindestens 50% an dir.
Gut, ich hab einen 40h Job, sitze mehrere Stunden pro Woche im Auto, hab 10h Arbeit pro Woche auf dem Hof, mach die komplette Hauswirtschaft, Autos,...,...sehr viel im Haushalt und beschäftige mich wirklich viel mit dem Kind im und ausserhalb des Hauses. Die Planung dieser Termine war wirklich 99% in der Hand meiner Frau, aber irgendwas muss die ja auch machen wenn man 2 Jahre lang zuhause ist. 50% gilt über alle Aufgaben hinweg vielleicht. Wenn man von dem einen mehr macht, kann man von dem anderen halt auch nur weniger machen. Aber was soll ich sagen. Als ich mal eine Woche mit dem Kind alleine war und nur halbtags gearbeitet hatte...das war für mich wie Urlaub, meine Frau bringt das schon ohne Arbeit an ihre Grenzen.
 
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S
Benutzer190912  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #18
Dein erster Abschnitt mit den Beschreibungen passt überhaupt nicht zur nachfolgenden Realität. Ich kann da nichts von einer Traumfrau im wahren Leben erkennen sondern nur eine Egoistin die kompromisslos ihr Ding durchzieht. Zumindest nach dem IST Zustand passt Ihr überhaupt nicht zusammen und dadurch dass Ihr Euch ergänzt, sie ichbezogen und Du unterwürfig wird das nicht besser.

Du solltest meiner Meinung nach dringend Dein mangelndes Selbstwertgefühl und Deine Konfliktfähigkeit in Beziehungen aufarbeiten.
Ob ein Mediator etwas ausrichten kann bezweifle ich, denn der würde ja einen Kompromiss anstreben und ob das in ihrem Interesse ist? Du wärst mit einem guten Anwalt besser beraten der für Dich zumindest ein Wechselmodell bei Eurem Sohn erreicht wenn Du das beruflich ermöglichen kannst
 
G
Benutzer226102  (40) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #23
1.
Beziehungsstart:

Sie wollte mehr den Mann den man hat wenn man ihn braucht, ansonsten kann er weg von der Bildfläche bleiben. Ich brauchte sie als Ruhepol, hab mich sehr untergeordnet, jede Ablehnung oder durchaus auch unnötig giftige Abwertung (über Beruf, Karriere, Gehalt, Hobbies, mein Aussehen) in meinen geringen Selbstwert in der Beziehung übernommen und die Aussagen eine Weile lang einfach geschluckt/ausgehalten.

Also hier hast du bereits den Kardinalfehler gemacht, eine Beziehung weiter aufzubauen, wo es an Wertschätzung dir gegenüber mangelt - anstatt dich umzudrehen und zu gehen.

(Außerdem: Direkt während eines Rosenkriegs etwas Neues zu beginnen - anstatt erstmal nach dessen Ende diese Geschichte zu verarbeiten.)

2.
Fundstück -
und vermutlicher Knackpunkt eures gemeinsamen Scheiterns:

... Meine Frau ist mit mir total frigide geworden, kein flirten, kein sexting, keine ausgefallenen Sachen, kein BJ, HJ, kein gemeinsames SB.....es geht einfach nichts außer Blümchen Sex, welchen ich dann immerhin, sofern er mal zustande kommt, in der Tat genieße...
... Zu Anfang der Beziehung meinte sie mir noch erzählen zu müssen was für ein krasses Sexleben sie früher immer hatte und was sie alles getrieben hat, aber das waren ja die Bad Boys die für keine Beziehung getauft haben...
... mit mir, welcher sich 24/7 krumm macht um ihr ihren Lebenstraum zu verwirklichen, kann man dann Mutter Theresa werden. ...

Feuer entfacht haben in ihr offenbar nur diese "Bad Boys". Dann hat sie etwas anderes versucht in ihrem Frauenleben: Sesshaftwerdung und Familie - mit einem "Good Guy". Der lässt sie als Frau aber halt kalt, und das frustriert sie bewusst und unbewusst - was sie dich direkt spüren lässt. Du ordnest dich unter - und das törnt sie weiter ab.

(Dass sie für ihre Zukunft natürlich ihre Dinge therapeutisch so aufarbeiten sollte, dass sie Männer betreffend soetwas wie einen Mittelweg leben und eine gesunde Beziehung aufbauen kann - das spielt hier weiters keine Rolle, es geht ja um dich.)

3.
Eure Wohngemeinschaft:

... kam der Krieg, ihre Mutter holten wir gemeinsam mit einer aufwendigen Aktion ab ... (ich würde mir keine andere Schwiegermutter wünschen als diese) ...
... ihr Bruder, den ich zwischenzeitig in einer durchaus risikoreichen Nacht- und Nebelaktion aus dem Kriegsdienst geholt hatte ... Der Mann ist super, aber wäre ohne mich, das darf ich unverhohlen sagen, definitiv schon tot ...

Was sagen diese denn zu dieser Gesamtsituation und zu eurer gescheiterten Beziehung - oder spielt ihr alle zusammen heile Welt?
Welche Rolle spielen sie in eurem Alltag - und welche Rolle spielen sie für euren Sohn?
Und ist diese Wohngemeinschaft auf Dauer ausgelegt - also ist euer Gehöft so groß, dass da jeder seinen eigenen Bereich hat?

4.
Dein Kind:
(Fundstück)

... Nein, ich glaube ich würde gar nichts in meiner Vergangenheit verändern, weil ich nichts verändern würden wollte, was mich zu meinem wirklich herzlich geliebten Sohn geführt hat. So ein tolles Kind und egal durch was ich gehen musste und muss. Er ist es wert. ...

Das ist wunderschön und voll Liebe! Und du bist deiner Beschreibung nach auch ein präsenter, aktiver Vater.
Darum ist es jetzt an der Zeit, die Zukunft aktiv und konsequent zu gestalten!

5.
Was ist zu tun?
(Fundstück)

... Meinen Bauernhof ausbezahlen und fertig herrichten, meiner Frau das restliche Geld geben und ihr die Entscheidung lassen damit zu gehen oder zu bleiben. ...

Nein! Genau das wirst du nicht tun - ihr die Entscheidungen und weiteren Schritte in eurer Geschichte zu überlassen!

Du wirst proAKTIV werden - d.h., deine vielen Kraftressourcen, dein Durchhaltevermögen und deine Konsequenz nun dafür einsetzen, einen konkreten Zukunftsplan für dich und deinen Sohn zu entwerfen, und diesen ab sofort Schritt für Schritt zu gehen!

Denn deine Geschichte beweist: Du hast das alles in dir!

- Behalte deine Pläne erstmal für dich (und überlege dir einen Positionierungsstandardsatz, den du immer dann sagst, wenn sie das Thema Beziehung / Trennung aufmachen will)
- Ziehe alle Energie und Aufmerksamkeit von der Paarbeziehung ab, fungiere nur noch als Teil eines Elternteams (und sorge ab sofort für getrennte Schlafräume - einziger Kommentar von dir dazu: "Ich brauch das jetzt so.")
- Geh zu einer Anwältin, und besprich alle Details einer Trennungsabwicklung (inkl. Verhaltensempfehlungen)
- Geh zu einer Familienberatung, und hole dir Handlungs- und Verhaltensempfehlungen dein Kind und die zukünftige Neuordnung der gemeinsamen Elternschaft betreffend
- Informiere deine Nochehefrau darüber, wie du eure Ehegemeinschaft auflösen wirst (und was du nun konkret tun und lassen wirst)
- Gehe unbeirrt deinen Weg! Hole dir wenn möglich Verbündete ins Boot! (Nimm - so das auch seitens der dich Beratenden als sinnvoll erachtet wird - eine gemeinsame Trennungsberatung in Anspruch.)
- Steige NICHT darauf ein (nie, null, gar nicht), wenn dieses neue Verhalten das Interesse deiner Nochehefrau an dir neu wecken sollte
- Komme gut an in deinem neuen Leben mit deinem Kind
- Arbeite dein Leben als Mann auf (wie du dieser geworden bist und wie du als dieser sein willst) mit Unterstützung einer Fachperson (Beratung / Therapie)
- Lebe mit all dem deinem Sohn vor, wie das gute Leben (dennoch) gelingt
- SPÜR DIE POWER der Selbstermächtigung!

Alles Gute dir, deinem Kind und seiner Familie!
 
Zuletzt bearbeitet:
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #24
Nein, das ist schon klar dargestellt. Bevor diese Frau wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen ist, war schon viel schönes da
Echt? Deine früheren Beiträge malen ein anderes Bild.
Selbtverwirklichung zu trennen ist eh unsinn
Sie soll sich, du übrigens auch, trennen, weil ihr scheinbar das Schlimmste bei dem anderen triggert. Und weil das Kind immer größer wird und immer mehr verstehen wird und so etwas schlimmes - lieblose Zwecksgemeinschaft - als etwas normales vorgelebt bekommt! 🙈
Wenn man irgendwann verzweifelt in den Himmel schaut und sich fragt "womit hab ich es verdient"
Vieles was uns widerfährt haben wir so nicht verdient. Wer wir als Mensch sind, zeigt sich in Umgang damit. Verzweifelte Rufe gen Himmel bringen bekanntlich wenig.
hab 10h Arbeit pro Woche auf dem Hof, mach die komplette Hauswirtschaft, Autos,...,.
Und wenn du keinen Hof mehr hast, hast du mehr Zeit und Energie für dein Kind😊.
Du wärst mit einem guten Anwalt besser beraten der für Dich zumindest ein Wechselmodell bei Eurem Sohn erreicht wenn Du das beruflich ermöglichen kannst
👍
Wenn man "nur" seinen Bürojob hat, den Hof ohne Verluste verkauft und sich nur um eine Wohnung kümmern muss, kann man auch jede zweite Woche die Arbeitszeit um 50% reduzieren und das Kind vormittags in Betreuung geben. Hätte man mehr vom Leben als aktuell.
ich meine eine kranke Frau auszuhalten und zu unterstützen und in dem Fall seine Interessen hinten an zu stellen, ist das die Definition von geringem Selbstwert
Geringer Selbstwert äußert sich in dem du für Liebe und Zuneigung bettelst und weiter in einer Beziehung wie von dir beschrieben leben willst. Das Kind wird größer und die Mutter wird immer mehr weg sein, am Ende wirst du genau in dem Konstrukt alleinerziehend sein. Halt nur mit on top dazu alles noch finanzieren zu müssen, insbesondere die Hobbys der Frau der du nichts bedeutest. Dein Wunschdenken, sie wird sich austoben und dann die heile Familie wieder wollen hat keinen Bezug zu der Realität.
Alles was ich mir wünschte war Anerkennung anstatt Tadel für den Hof, ist das so abnormal? Im
Das ist nicht abnormal. Abnormal ist nicht sehen zu wollen, dass du es von der Person nie bekommen wirst.
und auch ihr Verhalten danach zu mir war super bis zum Thema Finanzen
Ähem, nein? Du darfst nicht anwesend sein, wenn sie aufwacht. Junge, von welcher Normalität sprichst du hier?
Sie schließt das Bad wegen dir ab. Eine klarere Antwort kann es wohl kaum geben?
Sex gab es seit mehr als einem Jahr nicht.
Ich würde sogar meine Nachbarn und Bekannte nach der harten Arbeit mit der Massage Pistole massieren und sie hat keinen Bock, eigenem Mann zu helfen.
Ich muss zugeben dass ich lieber mit einer Frau zusammen bin die nicht 100% Perfekt ist als auf meinen Alltag mit meinem Sohn zu verzichten.
🫠
Lieber lebst du deinem Kind eine krankhafte Ehe vor als Mut zu haben in deinem Leben aufzuräumen.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #28
Die Abwärtsspirale beginnt nach 6 Monaten frühstens, nicht 4 Wochen.
Unsere Paartherapeutin hat in der Einzelstunde mich davor "gewarnt" die gern durchs Dorf getriebene Sau "du suchst dein Kindheitstrauma" anzunehmen. Sie meinte ich habe mich aufgrund der bis dahin absolut plausiblen Kompatibilität in eine attraktive Frau verliebt, sie lieben gelernt und ihr einfach immer wieder mehr gestattet als notwendig, aber es ist nicht falsch an einen Menschen zu glauben und es ist auch möglich dass man sich irrt. Sie nennt meine Frau auf jeden Fall auch toxisch, manipulierend, kontrollierend, selbstsüchtig. Sollte sich ihr Verhalten im Rahmen einer Psychotherapie nicht in aus haltbare Züge ändern, sollte definitiv ich die Trennung auslösen. Gut, das hat meine Karla mir gestern vorne weg genommen. "Wir passen einfach nicht zusammen, du bist zufrieden mit deinem Gehalt (von mir über 5000€ netto), ich will 10.000€ verdienen und 100.000€ auf dem Konto haben, du kannst mir den Lebensstandard nicht bieten den ich haben will, du bremst mich in meiner Entwicklung aus, du bist mit der Kleinstadt zufrieden, ich will wieder in die Großstadt,...,...,..."
Ich kann euch sagen, das ist nicht meine Karla, das ist ein herzloses Monster...aber ich vermisse halt meine Karla, das ist im Moment halt noch so, ja und vermisse natürlich den naiven Gedanken was hätte werden können wenn sie sich früher in Behandlung gegeben hätte, wenn sie Freude an dem Pferdehof bekommen hätte, wenn dies wenn jenes.
Ich bin tot traurig weil ich einfach gerne wie noch vor wenigen Monaten mit meiner Frau gerne einen schönen Ausflug machen würde, ich bring den Kleinen ins Bett, sie macht yoga, wir schauen einen Film oder reden, küssen uns, sie geht ins Bett, ich höre noch etwas Musik, komme nach...es war nicht alles so schlimm wie hier komprimiert dargestellt, aber halt auch nie so schön wie ich es mir gewünscht hätte...und so schön wie es sein hätte können.

Ich würde zu Schwiegermutter und Schwager befragt?! Deren Haltung? "Sie ist immer noch meine Tochter, aber ja, sie ist narzisstisch und gehässig und das nicht nur zu dir, wir leiden da alle darunter. Ich wünschte mir so sehr eure Familie hätte funktioniert". Ihr Bruder "du hast gar nichts falsch gemacht, du bist ein guter Ehemann, meine Schwester ist einfach nur grausam".

Ja so viel dazu. Eigentlich ist jeder auf meiner Seite emotional...wie auch nicht. Was ich für meine Frau und ihre Familie alles gemacht habe, wie ich mit meinem Sohn umgehe... eigentlich kann man mich nicht hassen wie sie. Und im Moment hat sie einen richtigen Hass auf mich. Ihr Schutzmechanismus gegen Schuldgefühle.

Weitere Therapie und Rechtsberatung steht an. Ich bin aber situativ immer wieder richtig am Arsch.
 
S
Benutzer190912  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #32
Du hast nämlich keine wesentlichen Fehler gemacht.
Das sehe ich kritischer, Du bist nicht für Dich selbst eingetreten, Du hast keine klaren Grenzen gesetzt, "andiskutieren" und um Verständnis kämpfen ist ja eine Sache, wenn sie aber nach komplett anderen egozentrischen Regeln spielt kannst Du auf die normale Art hier nichts erreichen. Sie ist sicher ein Extrembeispiel aber wenn ich schaue, dass Du Dich für Deine (wirtschaftliche)Situation auch noch rechtfertigen willst anstatt ihr deutlich zu machen dass sie ihre hohen Ansprüche gerne selbst erfüllen darf.
Es ist wichtig, dass Du durch die Therapie mehr Selbstfürsorgen und -schutz lernst
 
Zuletzt bearbeitet:
F
Benutzer215974  (39) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #35
Lieber Te,

Ich habe Deine Beiträge mal überflogen. Es hat zwischen euch zu keinem einzigen Zeitpunkt gepasst. Das verbindende Lied war die gegenseitige Projektion von Wünschen und Hoffnungen, aber kein stabiles Fundament.

Es wird zwischen euch keinen Neuanfang geben. Auch eine Paartherapie wird nichts bringen, weil - so hart es ist- sie Dich nicht mehr will und vielleicht nie wirklich gewollt hat. Es hat halt nur gereicht, Dir Bröckchen hinzuwerfen.

Sie wird sich trennen.

Was Du tun solltest?

Rechtsanwalt suchen.
Maßgebliche Unterlagen (Hauskauf, Besitztümer) kopieren. Insbesondere, wenn es auch um Unterhalt gehen könnte.
Frühzeitig Gedanken machen, wer wo wohnen bleibt. Ggf. Wohnung suchen. Für Dich finanzielle Situation abklären, was Du Dir leisten kannst.
Mach Dir Gedanken, wie die Kinderbetreuung aussehen soll. Wenn es um Unterhalt geht, kann es passieren, dass sie das Residenzmodell will.
Genau schauen, wie eure Konten aufgeteilt sind. Ggf. eigenes Konto anlegen, Lohn darauf gehen lassen und nur noch Überweisungen aufs gemeinsame Konto tätigen, um notwendige Kosten zu decken (Deine Frau wird nämlich möglicherweise schon fleißig Geld beiseite schaffen, wenn sie einen gewissen Lebensstandard will).

Ich weiß, dass klingt hart. Aber bei euch riecht das von ihrer Seite aus nach Rosenkrieg. Du darfst schön zahlen, herrichten, aufstehen und Dich um alles kümmern, aber sie möchte Spaß. Komm aus der Passivität ins Handeln. Das, was Du Dir wünschst, ist mit dieser Frau nicht (mehr) möglich.
 
T
Benutzer189289  (37) Öfter im Forum
  • #36
Lieber TS,

Zuvorderst wünsche ich dir viel Kraft in deiner Situation.

Es gibt Dinge in Deinen Schilderungen, die habe ich ähnlich durchlebt: Man gibt und macht und tut und will dafür "belohnt" werden, um den geringen Selbstwert auszugleichen. Dafür ist aber deine Frau nicht zuständig, sondern du selbst. Ich habe die Erkenntnis auch erst sehr sehr spät gehabt.

Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass du einer Illusion hinterherläufst. Die Frau, die du am Anfang mit der rosaroten Brille gesehen hast, existiert so nicht, aber du willst diese Frau unbedingt haben.

Es ist ok, unterschiedliche Vorstellungen zu haben und es ist ok, dass du ihr gewünschtes Leben für dich nicht als erstrebenswert empfindest. Dann scheint es leider absolut nicht zu passen. Wichtig wäre, dass du dir selbst wichtig bist und deinen Selbstwert nicht von ihr aufpoliert bekommen möchtest. Du reibst dich auf und vergisst dich selbst, was euch beide auch noch weiter in diese Spirale treibt. Geh bitte deinen eigenen Weg und wachse für dich selbst.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #37
Weitere Therapie und Rechtsberatung steht an. Ich bin aber situativ immer wieder richtig am Arsch.
Du hast meine volle Sympathie! Alles Gute! - Ich denke auch, dass du unbedingt in einer Therapie bleiben solltest: für dich, und wegen dem, was du durchgemacht hast und noch immer erleiden musst. Auch wegen deines - wie andere hier geschrieben haben - Selbstwertgefühls.

Andererseits weiß ich nicht, inwieweit deine Frau ihre Handlungen und Gefühle überhaupt noch steuern kann. Ihre Mutter sagt über sie, sie sei 'gehässig;' ihr Bruder sagt, sie sei 'grausam;' viele Beiträge in diesem Thread verurteilen die Frau für ihr Handeln.

Wobei ich ja eher befürchte, dass diese Frau einfach 'krank' ist -durchaus im psychiatrischen Sinn und auf eine Weise, der eine 'normale' Paartherapie nicht mehr beikommen kann.

Das würde nichts an dem Weg ändern, den du nun gehen musst, Captain. Also: weiter mit Therapie und Rechtsberatung und vielen weiteren unschönen Entscheidungen und Erfahrungen. Die Frau hast du wahrscheinlich tatsächlich schon verloren. Ich denke halt nur nicht, dass das ihr Charakter oder ihre überzogenen Wünsche sind, sondern etwas anderes, was sie selbst längst gar nicht mehr steuern kann.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  (44) Sehr bekannt hier
  • #39
Ich wünschte ich könnte alles nochmal durchleben ohne meine Fehler zu wiederholen
Glückwunsch, mit der Einstellung wirst du dir in der nächsten Beziehung direkt die nächste Narzisstin an Land ziehen und das ganze Drama nochmal durchexerzieren.
Mag ja sein dass es bei dir nicht an Kindheitstraumata hängt (was mich sehr wundern würde), aber du hast zutiefst selbstzerstörerische und toxische Bindungsmuster. Üblicherweise lernt man die in der Kindheit. So wie sie dein Sohn gerade von dir lernt.
Wobei ich ja eher befürchte, dass diese Frau einfach 'krank' ist -durchaus im psychiatrischen Sinn und auf eine Weise, der eine 'normale' Paartherapie nicht mehr beikommen kann.
Obacht, eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung ist nicht zwangsläufig krankhaft.
Irgendetwas "heilen" ist in dem Fall jedenfalls völlig hoffnungslos.
Die sind ja so hemmungslos egoistisch weil sie es so wollen und ne Menge Vorteile dadurch haben.
Ich hab jetzt schon von mehreren Therapeut:innen gehört, dass Therapien bei solchen Menschen über kurz oder lang immer scheitern.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #40
Eine gute Nachricht ist dass ich aufhöre ihr hinterher zu trauern, wie das mit dem kind klappt sehen wir dann. Ich denke ich habe bald selbst die kraft das ende der beziehung zu bestätigen und ihr grenzen zu setzen (viecher, aufteilen haushalt, scheidungsantrag vorziehen wenn sie zustimmt)
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #41
Wichtig ist: Triff du Entscheidungen und zwar primär zum Wohl des Kinds, aber auch für dich. Sonst tut sie das und das wird mit Sicherheit nicht unbedingt die beste Entscheidung für alle sein.
Sie wird sich vorne anstellen, viellelicht noch das Kind, aber du hast auch ein Recht irgendwo Luft zu haben.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #42
Obacht, eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung ist nicht zwangsläufig krankhaft.
Irgendetwas "heilen" ist in dem Fall jedenfalls völlig hoffnungslos.
Die sind ja so hemmungslos egoistisch weil sie es so wollen und ne Menge Vorteile dadurch haben.
Das ist vollkommen richtig, wenn wir davon ausgehen, dass Karla Narzisstin ist, wie ihre Mutter vermutet und es auch ausgesprochen hat.

Mir persönlich scheint es aber, als würde der Begriff des "Narzissmus" in diesem Falle zu kurz greifen; meine Vermutung geht nach captainblaubärs Beschreibung eher in Richtung einer anderen Form einer bipolaren Störung. Manisch-Depressiv oder so.

Und ja, auch das wäre schlecht "heilbar." Könnte man höchstens mit Medikamenten einigermaßen in den Griff bekommen.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #43
Mit Diagnose auf jeden Fall mal beherrschbarer von ihr selbst aus. Sie leidet unter ziemlichem realitätsverlust und jetzt kommt noch die Diagnose Vorstufe zum Gebärmutterhalskrebs dazu. So oder so benötigt sie Hilfe.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #45
Keine Ahnung.
Es gab nichts ehrenvolleres in meinem Leben, nichts Intimeres und nichts schöneres als mit meiner Frau die Geburt meines Sohnes zu erleben. Noch nie war ich stolzer auf meine Frau, darüber was sie aushalten musste, über ihren Mut zur Mutterschaft und die stärke die Schwangerschaft zu durchleben, noch nie hatte ich wertvolleres Leben gesehen als die beiden zusammen. Seine ersten Töne, wie er sich zur Brustwarze schleppte, wie seine Hände die unseren fest halten und wie er ab seinem ersten Tag immer nur schlafen wollte wenn er mit mindestens einer Hand einen von uns berühren konnte.

Ich habe diesen Stolz und diese Liebe immer mit mir getragen, sie waren mein Treibstoff, mein Booster. Ich konnte diese Frau seit dem schon so oft bewundern, sie war bis vor kurzem die beste Mutter die ich mir für mein Kind vorstellen konnte. Sie hatte begrenzte Ressourcen und ging immer drüber hinaus, nichts hätte man besser machen können für unseren Sohn und für das etwas mehr was fehlte war ja ich zuständig.

Es ist furchtbar wie zwischen 2 Menschen welche das zusammen erlebt haben jegliche Form von Respekt und Dankbarkeit verfallen kann.

Ich glaube meine Frau hat die letzten 3 Monate öfter fick dich zu mir gesagt als "ich liebe dich" in 3 Jahren. Ziemlich sicher sogar. Heute erst wieder, weil ich die steuerrückzahlung lieber auf die Finanzierung unseres Lebensunterhalt und hausfinanzierung verwenden und überweisen wollte als hälftig auf Ihr eigenes Konto.


Diese Frau ist einfach nicht mehr zu retten ohne Hilfe von außen. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und heute abend lebt sie in ihrer märchenwelt der reichen und schönen im Wiener blumenball mit mehreren anderen single ukrainerinnen...was soll schon passieren...wie auch immer... rein faktisch ist bei mir das fass auch voll.

Aber es ist einfach bedauernswert. Sie ist komplett dem Narzismus verfallen, lebt mit ihren beruflichen und finanziellen Zielen im Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit komplett im LaLaLand und will dahin auch noch unseren Sohn mitnehmen, wo sie nichtmal mit der Unterstützung von Oma und mir mit ihm zurecht kommt.

Das ist alles einfach scheiße.
 
S
Benutzer190912  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #46
Ist es denn fehlende Einsicht bzw. Selbsteinschätzung oder will sie damit Dich treffen dass sie Euren Sohn bei sich behalten will?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #47
Sie behauptet alles was wir zu zweit erreicht haben hätte sie ohne mich besser oder leichter erreicht. Es ist eine völlige Fehleinschätzung ihrer selbst. rein energetisch zumindest.
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #48
Ich glaube sie macht vieles mit der manipulative Absicht dass ich die Beziehung beende, damit sie unserem Sohn gegenüber nicht die Verantwortung dafür übernehmen muss. Erst gestern meinte sie auch dass ich am Scheitern verantwortlich bin. Was bullshit ist...
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #49
Wann zieht sie aus?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #50
:smile: keine Ahnung, ist noch auf mädelswochenende.
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #52
lebt mit ihren beruflichen und finanziellen Zielen im Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit komplett im LaLaLand

heute abend lebt sie in ihrer märchenwelt der reichen und schönen im Wiener blumenball mit mehreren anderen single ukrainerinnen...
Sie sucht ja auch eine Cash Cow, die ihr das ermöglicht. 😅
wo sie nichtmal mit der Unterstützung von Oma und mir mit ihm zurecht kommt.
Du lebst aber auch im LalaLand - die "tollste Mutter", aber kommt nicht mit ihrem eigenen Kind zurecht?
 
C
Benutzer218241  (43) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #53
Ja, energetisch, sie braucht die Ablösung, erfolgt die nicht, ist sie abends für nichts mehr zu gebrauchen. Inhaltlich war bisher wirklich alles perfekt und auch immer wieder mal eine gute imputgeberin für mich
 
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