trauriges gedicht - lest das mal !

H

Benutzer

Gast
hallo,
ich hab gerade in alten sachen von mir gestöbert und hab ein gedicht gefunden das ich vor einigen jahren geschrieben hab.

vielleicht gefällt es jemand von euch.

TRÄNEN

jetzt denke ich doch,
obwohl ich garnicht will
- im stillen an dich, immernoch,
und meine tränen rollen still.

tausend kleine tränen,
jede ist ein teil von mir.
fluten wie aus wasserhähnen,
spühlen dich weit weg von mir.

jede träne wie ein stern,
funkelnd, hell- für dich allein.
sie sagen bloss- ich hab dich gern,
und will für immer bei dir sein.

tausend tränen- jede wie ein messer,
stechen tief in mein herz.
mit dir allein würd alles besser,
bald verflogen wär mein schmerz.

liebe, leben- leben lassen,
wenn du gehen willst dann geh.
ich kann bloss diesen schmerz kaum fassen,
wenn ich dich niemals wieder seh.
 

Benutzer6906  (34)

Verbringt hier viel Zeit
boah und das hast du geschrieben ?
*neidischguck*
ich finds echt schön :engel:

bye
 
H

Benutzer

Gast
danke.
freut mich wenn es dir gefällt.

ich hab noch ganz viele, die ich alle vor ein paar jahren geschrieben hab, als es mir sehr schlecht ging.
falls ihr interesse habt kann ich noch ein paar hier rein schreiben.
ich finds schade wenn die einfach alle in der schublade vergammeln.
es weckt schon ganz schön traurige erinnerungen sie alle wieder zu lesen, aber heut ist irgendwie so ein tag an dem alles schief läuft. *inalteerinnerungenflücht*
 

Benutzer6906  (34)

Verbringt hier viel Zeit
ja schreib doch noch ein paar rein...
 
M

Benutzer

Gast
Wow, find ich wirklich klasse!
Ich bin ja mal gespannt, was du sonst noch so auf Lager hast!
 
H

Benutzer

Gast
ok, ich schreib mal noch eins rein.
dieses gedicht hatte für mich einen ganz anderen persönlichgen hintergrund als das andere....
aber lest es halt selbst.

GEFANGEN

ich bin gefangen in mir,
gefangen in der erinnerung.
keine augen für das jetzt und hier,
tausend fragen- alles stumm.

unverstanden von euch allen,
unverstanden von der welt.
werd ich immer wieder fallen,
wenn ihr mir die beine stellt

keine kraft um zu erklähren,
ich seh ihr könnt mich nicht verstehen.
als wenn in meiner seele mauern wären,
kann ich diesen weg nicht gehen.

gefangen, getötet, verstoßen,
das leid unter tische gekehrt.
gefangen in den mächten der großen,
hab ich mich nie wirklich gewehrt.

keine kraft zu reden,
keine kraft um zu verstehen.
keine kraft mehr um zu leben,
keine kraft mehr aufzustehen.

gefangen in erinnerungen an alte zeiten,
verschlossene türen-mauern in meiner seele.
gefangen in meienr vergangenheit,
die erinnerung- das messer an meiner kehle.

auch wenn mein mund oft die wahrheit spricht,
mein lachen oft der sonne glich.
doch bitte, bitte glaubt ihm nicht,
denn innerlich- innerlich weine ich !
 

Benutzer6906  (34)

Verbringt hier viel Zeit
das find ich auch sehr schön... hast talent :smile:

bye
j.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
Da muss ich dir auch mal n Kompliment machen: Echt schön die Gedichte!
 
J

Benutzer

Gast
Joa ich muss schon sagen: Respekt! Ich erkenne mich in einigen
Punkten sogar wieder..

Regt besonders bei mir zum Nachdenken an

weiter so :zwinker:
 
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