Traurig!

Benutzer21668  (50)

Verbringt hier viel Zeit
Setz dich mal hin, denk nach und versuch dir die positiven Dinge, die dich derzeit begleiten rauszupicken.
Worauf freust du dich?
Denk an die schönen Stunden mit deinem Freund und daran, dass er dich liebt, ihr noch viele schönen Stunden zusammen verbringen werdet wenn du ihn auch jetzt grad, wo es dir schlecht geht nicht sehen kannst....
Ich denke auch, du darfst deinem Freund ruhig sagen, dass dir grad zum Heulen ist, er dir fehlt, du gern bei ihm sein möchtest.
In einer Beziehung darf das keine Belastung sein, im Gegenteil, man ist doch interessiert wie es dem Partner geht...
Freu dich, dass du jemanden lieben darfst, er für dich da ist wenn auch nicht jetzt gerade....

Für mich hast du keinen Vogel, du bist einfach hochsensibel und denkst viel zu viel nach...
 
D

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Am Schlimmsten ist die Angst, unglücklich zu werden und das Gefühl, einsam zu sein... :geknickt:
 

Benutzer21668  (50)

Verbringt hier viel Zeit
Dreamerin schrieb:
Am Schlimmsten ist die Angst, unglücklich zu werden und das Gefühl, einsam zu sein... :geknickt:

Eine Garantie fürs Glück gibt es nicht!
Niemand kann sie dir geben.....
Auch wenn dich das Glück kurzzeitig verlässt, was manchmal ganz plötzlich kommen kann, du wirst es immer wieder finden und unglückliche Phasen gehören eben auch zum Leben.
Niemand kann pausenlos glücklich sein, das Leben ist kein Wunschkonzert, aber quäl dich doch nicht mit dem Gedanken was sein könnte!!
Du hast doch jetzt gar keinen Grund zur Annahme unglücklich zu werden??
Genieße die Augenblicke, diese kehren nie wieder zurück!
wir sollten nie trostlos sein wenn wir Etwas verlieren, sondern dankbar, dass wir es je gehabt haben!
Das Leben ist so kurz um darüber ständig nachzudenken!
Es kommt sowieso immer anders als man glaubt!
 
D

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Gast
Das weiß mein Kopf ja auch...
Aber mein Gefühl läuft nicht parallel dazu.
 

Benutzer21668  (50)

Verbringt hier viel Zeit
Dreamerin schrieb:
Das weiß mein Kopf ja auch...
Aber mein Gefühl läuft nicht parallel dazu.

Dann sag deinem Gefühl, dass es dir das Leben schwer macht!
Hör auf deinen Kopf!!

Denk mal nach, wie gut es dir eigentlich ginge, würdest du nicht ständig grübeln...

:knuddel:
 
T

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Gast
Dreamerin schrieb:
Aber vielleicht wirds einfach wieder besser, wenns Wetter besser wird :zwinker:
:zwinker:

Das wäre wirklich denkbar!
Viele Leute reagieren depressiv auf längere Schlechtwetterphasen. Hoffentlich bessert sich dein Gemütszustand mit dem Einsetzen des Frühlings.

Ich drücke dir die Daumen!
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Hey Dreamerin,
NEIN, ich werd nix zu deinen "Phobien" *zwinker* :zwinker: sagen. :schuechte

Aber diese "depressive Grundstimmung", das kenn ich auch. In manchen Momenten überfällt's mich einfach, und ich kann nichts dagegen tun. Obwohl's mir ja "eigentlich" ganz gut geht. Oder zumindest auch nicht schlechter als am Tag oder in der Woche davor.

Gestern war so ein Tag. Eigentlich alles ok. Dann war ich abends bei meinem Freund. Und er hat mich nur gefragt, wie's mit meiner Hausarbeit für's Studium läuft - und ich hab angefangen zu heulen. Eigentlich wegen gar nichts - aber irgendwie wegen allem. Weil ich das Gefühl hab, mit diesen Hausarbeiten NIE fertig zu werden, weil er am Sonntag für 3 Monate nach Genf fährt, und noch aus 1000 anderen Gründen, Kleinigkeiten, Dinge, auf die ich dann plötzlich extrem "mimosig" und empfindlich reagiere, Zukunftsängste...

Ja, so Tage gibt's auch bei mir. :schuechte Ich dachte früher (so mit 15/16) auch mal, wenn ich einen Freund hätte, wären alle Sorgen und Probleme weg bzw. hätten gegen die Gefühle einfach überhaupt keine "Chance". :link: Das war natürlich Quatsch. Irgendwelche Sorgen oder Probleme hat man immer, mal mehr, mal weniger. Bei mir ist es halt wirklich krass, daß von einem Moment auf den anderen plötzlich so ein richtiges Tief kommt, daß ich "einfach so" anfangen zu heulen. :cry:

Aber so bin ich eben. Und ich hab mich mit diesem Teil von mir (der eigentlich ja so gar nicht meinem ansonsten äußerst lebensfrohen Wesen entspricht :zwinker:) arrangiert. Das heißt: Wenn diese Phasen kommen, dann nehme ich sie an. Versuche gar nicht dagegen zu kämpfen, sondern heule halt auch mal, lasse mich von meinem Freund in den Arm nehmen, wenn er da ist...

Aber ich weiß, spätestens am nächsten Morgen wache ich auf, und es ist vorbei. Zwar sind die Sorgen und Probleme immer noch da - aber dieses "ich könnte grad heulen"-Gefühl, bzw. daß mir bei jedem zweiten Gedanken oder Satz von irgendjemandem gleich die Tränen kommen, das ist verschwunden. :smile:

Und damit wären wir wieder beim alten Problem: Es gibt da für dich nur zwei Möglichkeiten. Entweder, dir professionelle Hilfe suchen. Oder es so machen wie ich, das ganze einfach als Teil von dir akzeptieren. ALLERDINGS: Letzteres würde ich nur dann in Erwägung ziehen, wenn klar ist, daß das am nächsten Morgen auch wieder vorbei ist. Bei mir klappt das gut. Auch wenn die meisten Leute das wohl nicht in dem Ausmaß haben wie ich, was soll's. Ich hab gelernt, daß ich eben einfach so bin und daß mir auch mal "ohne Grund" zum Heulen ist.

Wenn sich solche "Tief-Phasen" allerdings längere Zeit hinziehen würden, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen. Einmal war das der Fall, vor zwei, drei, vier Jahren oder so. Da hab ich mir ernsthaft Gedanken gemacht, ob ich vielleicht an Depressionen leiden könnte. Weil ich über mehrere Monate in manchen Momenten einfach so unendlich traurig war, daß ich mich am liebsten nur noch heulend im Bett verkrochen hätte. Und zwar unabhängig davon, ob draußen strahlender Sonnenschein war oder ich mich gerade frisch verliebt hatte oder in der Schule alles bestens lief, das KAM einfach so über mich und ich war machtlos dagegen. Ich hätte ja selbst nichtmal einen Grund sagen können - in mir drin war einfach eine tiefe Traurigkeit.

Ja, da hab ich mir echt Gedanken gemacht, denn so ganz normal ist sowas ja nicht. Andererseits hab ich aber auch gemerkt, daß Depressionen eigentlich zu mir als Mensch überhaupt nicht passen, ich hab mir nie übermäßig viele Sorgen gemacht, hatte keine großartigen Ängste und in mir drin auch eine riesige Lebensfreude. :smile: Zum Glück ging diese Phase irgendwann vorbei, ich weiß bis heute nicht, was das eigentlich war. Aber wenn es damals so weitergegangen wäre, wäre ich wohl echt mal zum Arzt gegangen... :rolleyes2

Ich will mich mitteilen, mich austauschen, aber immer in diesen Momenten ist keiner da. Und wenn jemand da ist, maule ich denjenigen an
Und das kenn ich auch. Hat mein Freund gestern so ein bißchen zu spüren bekommen... :zwinker: Einerseits bin ich dann sauer auf mich selbst, weil ich nicht so sein will in dem Moment, dann bin ich total traurig, fühle mich hilflos gegenüber dieser Stimmung, und dieses Gefühlswirrwarr bekommt dann mein Freund ab. Andererseits will ich dann doch auch einfach nur in den Arm genommen und ganz fest gedrückt werden und gesagt bekommen, daß es jemanden gibt, der mich liebhat und für mich da ist. :schuechte

Na ja, die Tage gibt's. Und da bringt's dann auch nix, "objektiv" zu wissen, "eigentlich geht's mir doch gut". Das WEISS man ja. Und ist trotzdem traurig. :frown: So ist das bei mir zumindest... Na ja, was ich damit sagen will: Du bist nicht die einzige, die manchmal mit sich und der Welt hadert... :zwinker: ABER: Du solltest wirklich was dafür tun, daß das nicht mehr in diesem Ausmaß passiert. Denn bei dir ist ja quasi durchgängig STÄNDIG irgendwas. Tiefphasen sind bis zu einem gewissen Grad normal. Aber sie sollten nicht das Leben und das Lebensgefühl nicht dauerhaft dominieren... :rolleyes2

Sternschnuppe
 
D

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Gast
Das, was ich gestern gehabt habe, das hat exakt auf deine Beschreibung gepasst! Ganz genau so fühl ich mich auch. Und heut bin ich wieder putzmunter.

Das andere, meine Gedanken, die machen mich ja nicht traurig, die beschäftigen mich. Das ist was ganz anderes.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
hallo, hättest gar keine warnung schreiben müssen, hätt dich hier eh nicht "analysiert" oder kritisiert, warum auch.

traurigsein ohne anlass, verkriechen wollen, alleingefühl ohne echten anlass: kenn ich auch. und genau wie sternschnuppe nehm ich das hin.

wühl mich da nicht drin und suhle nicht im selbstmitleid, aber wenn ich merke, dass die trübe trauerstimmung grad mächtig ist, versuche ich mir mal zeit zum verschnaufen zu schaffen und akzeptiere, dass ich grad eher traurig bin. grund muss ich nicht immer verstehen.

das geht nämlich auch wieder weg, und das weiß ich auch dann, wenn ich drin stecke. ich bin mir selbst oft ein rätsel, und meist schreib ich dann mir ne kurze oder auch lange notiz, mit der ich mein gefühl festzuhalten versuche.

früher bin ich dann mit dem hund raus. der hund war ein stimmungssensor und war genau dann auf animationstour, wenn ich ablenkung brauchte ;-). tja, der hund ist leider vor über zwei jahren gestorben, aber ich geh jetzt allein raus, laufen. oder lese. in der jackentasche steckt das hundehalsband als glücksbringer ;-).

ein freund von mir hat diese traurigen phasen auch, und er ruft dann oft mich an und sagt "ey, hab heut son tach", außer zuhören will er gar nichts. helfen kann ich nicht. aber meist sagt er am ende "danke, du hast super ohren" ;-). weil ich dann gar keine ratschläge gebe oder so, sondern eben zuhöre und sonst nix.

da mir das volljammern anderer nicht so liegt, sondern ich das mit mir selbst ausmache, schreib ichs auf.

mach dir bitte keine sorgen, dass du grundlos traurig bist - denn das traurigsein selbst ist okay und, wenns nicht permanent so ist, KEIN anlass zur sorge. nur sorge darüber wär anlass zur sorge ;-).

(dein neues interesse in deinem profil unter "biographie" hat mich eben zum grinsen gebracht...)
 

Benutzer31699 

Verbringt hier viel Zeit
so Phasen hab ich auch manchmal, genau so wie du sie beschrieben hast. Da kann mein Freund mir aber auch 10000mal am Tag sagen, dass es nicht so ist, und dass er mich nicht verlässt... Ich denke über alles mögliche nach, wenn ich manchmal jemandem erzähle, was ich gerade denke, guckt derjenige mich voll ungläubig an, weil das für ihn gar nicht in Frage kommt. Keine Ahnung wieso, aber manche Menschen sind halt tierisch nachdenklich und machen sich das Leben selber kompliziert.
Ich bin auch sone Nachdenkerin :zwinker:
 

Benutzer29577 

Verbringt hier viel Zeit
Dreamerin schrieb:
Irgendwie bin ich zur Zeit in einem Tief. Ich bin traurig und weiß manchmal gar nicht warum.

Und dann kommen immer irgendwelche Gedanken. z. B. dass ich meinem Freund irgendwas nicht geben kann, was er braucht.

Oder dass bald vorbei ist. Weil er doch diesen Satz sagte... dass er dann, wenns aus ist zwischen uns, ein schönes Andenken hat (so ungefähr). Auch wenn ers nicht so gemeint hat!

Und dann krieg ich wieder ein voll schlechtes Gewissen, wie ich überhaupt an ihm zweifeln kann, weil er ja echt überhaupt nichts falsch macht. Es liegt nur an mir... Warum bin ich immer so? :geknickt:

ich hab die letzte Zeit so ziemlich im selben tief gesteckt, gab dann auch immer so doofe kleine streitereien mit meinem Freund - war also ne scheiß Zeit.

manchmal gehts mir immer noch so, aber im großen und ganzen hat sichs gebessert. auch wenns vllt. doof klingt, aber es hat mir ziemlich geholfen mich n bissl schön zu machen - Lieblingsklamotten anziehen, schön schminken, schöne Frisur machen etc. dann in die stadt zu gehn, n Latte Macchiato trinken und die SMS von meinem Freund lesen...einfach entspannen und an die schönen Momente denken.
ab und zu noch mal die augen von fremden Männern auf mich gezogen - gibt schon paar kleine Punkte fürs Selbstbewusstsein.

achso -> und offen reden!
 
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