Traurig, sauer... Einfach angepisst

Benutzer80667 

Benutzer gesperrt
Was hast du denn für Fehler gemacht, damit du eine 3- bekommen hast? Analysiere doch mal woran es lag. Was hast du falsch gemacht? Was wollte die Lehrerin wissen? Auf was legt sie wert? Hast du nur um den Brei geredet? Sachen vergessen?
Wenn du die fragen beantwortet hast müsstest du eigentlich wissen woran es lag.
 

Benutzer76403  (32)

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Mir geht es zur Zeit ähnlich wie dir, ich mag Bio furchtbar gerne, tu was dafür, bin aber schlecht dadrin. (5er)

Kann es sein, dass es dem Leher nicht passt, wie du die Antworten zu den Fragen hinschreibst? Das ist bei mir so. Entweder er will sie genauer, oder nicht so genau. Oder fachlicher, oder...
Da musst du dich halt dem Lehrer anpassen, sonst wird es gar nichts.

Und ja, Schule ist ungerecht. Der Arbeitsaufwand wird nicht gewertet, da musst du dich wenn schon selber belohnen. Und das solltest du auch, wenn du dich so darüber ärgerst, dass du mehr getan hast, als andere.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke, du musst es einfach akzeptieren, dass der Lernaufwand nichts mit der späteren Note zu tun hat...

Dein Nebensitzer hat 3 Stunden gelernt und dann ne 3+ geschrieben? - Das wäre in der Schule für mich schon ein sehr großer Lernaufwand gewesen und die Note wäre auch eher im unteren Bereich dessen, was ich so geschrieben habe...
(Für mich war eine Stunde lernen und eine Note im Bereich zwischen 2- und 1- normal)

OK... Bio ist ein Fall für sich :grin: - Das Fach lag mir nie, weil man (zumindest bis zur 11. Klasse, wo ich es dann endlich abwählen konnte) da fast ausschließlich auswendig lernen musste, was ich überhaupt nicht kann...

Das hat nichts mit Fairness oder Gerechtigkeit zu tun... Das ist schlicht und ergreifend die Realität! - Manche lernen ewig und schreiben trotzdem nur schlechte Noten... Andere lernen nicht und sind trotzdem gut.

Jetzt an der Uni muss ich aber auch viel mehr lernen...
Inzwischen habe ich gemerkt, dass es vor allem auf die Lerntechnik ankommt.
Das Lesen von Büchern und Skripten bringt mir z.B. wirklich überhaupt nichts.
Aus diesem Grund versuche ich, mehr mit anderen Leuten zusammen zu lernen, was auch schon erste Erfolge zeigt...

Also mein Tipp: Versuche mal eine andere Lernmethode (z.B. Lerngruppe oder Dinge aufschreiben anstatt sie nur zu lesen). Vielleicht fällt es dir dann ja leichter.
 

Benutzer76959  (30)

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Ich hatte in der ersten Klausur eine 6, aber nur weil ich nix getan habe. Nun hab ich schon viel aus mir rausgeholt und eine 3- geschafft und selbst die war (laut Lehrerin) schon aufgewertet.

Mündlich steh ich übrigens 2, trotzdem will sie mir momentan eine 3 auf'm Zeugnis geben.
 

Benutzer22451 

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schau, unser schulsystem ist so aufgebaut, dass du möglichst viel wissen reproduzieren kannst. es geht nicht darum ob du es verstanden hast, logisches denken und komibinieren ist nicht gefragt. du hast den stoff wirklich begriffen? schön! die realität ist aber grausam und schert sich einen dreck darum. klar ist es als einzelperson oft frustrierend, auch ich war oft sauer, wenn ich's besser verstanden hab als die miesten, und trotzdem ne schlechtere note bekommen hab weil ich nich 1:1 wiederholt habe was ich gelernt habe..
ist einfach so. damit musst du lernen umzugehen. ich glaube nicht dass du viel dagegen machen kannst
 

Benutzer80667 

Benutzer gesperrt
blablaba das kann man so überhaupt nicht sagen! da ist jeder lehrer anders. und wie schon gesagt kann man durchstarten, wenn man weiß was der lehrer verlangt, oder auch nicht.

ich hatte 3 lehrer die fast nur verständnisfragen in ALLEN klausuren hatten und da war nichts mit auswendig lernen. also so pauschal kann man das echt nicht sagen!
 

Benutzer76959  (30)

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Ich werde in der nächsten Stunde das Gespräch mit meiner Lehrerin suchen und nochmal nachfragen was ich hätte besser machen müssen. Mittlerweile hat sich meine Wut auch gelegt. Auch wenn's nur ne 3- war, ich hab mein bestes gegeben und kann trotzdem stolz sein. Ich hoffe, dass ich das mit meiner mündlichen Note ausgleichen kann. Vielleicht muss ich mich auch "einspielen", war immerhin erst die zweite Klausur und die Lehrerin ist echt sehr anspruchsvoll. Wenigstens lieg ich noch im guten Mittelfeld. Zumindest sagt das der Notenspiegel...

1|2|3|4|5|6|
___________

/|1|4|7|6|1|
 

Benutzer60242 

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Mir geht es da ähnlich.

Mündlich stehe ich als einziger 1 in Bio, aber schriftlich 3+, meinem Lehrer gefällt wohl mein Stil nicht so, hier einen Halbsatz zu wenig erläuternd geschrieben, in eine Richtung zu wenig gedeutet und schwupps ist man schon bei einer 2 oder auch 3.
Man bekommt ja Punkte für die einzelnen Aufgaben, aber wofür eigentlich die einzelnen Punkte vergeben werden, frage ich mich seit eh und je bei manchen Lehrern.. Manche schreiben Punkte für Aussagen, die gemacht werden an den Rand und hier und da mal ein Kommentar (bei mir in Latein, gut, da schreibt man von allen Fächern, die man so schriftlich hat wirklich wenigsten, das sind so ein paar Aufgaben, die 1/3 der Note ausmachen - macht also nicht wirklich die Welt aus und ist mir da auch eher scheißegal), manche machen nur Kommentare und Korrekturzeichen und wie da nachher der eine für eine Aufgabe, die 24 Punkte einbringen könnte, 19 Punkte bekommt und ein anderer 17, 18, 20, 21, finde ich gar nicht nachvollziehbar, da kommt es dann darauf an, wie einer etwas geschrieben hat, ich sage bewusst nicht dargelegt, wobei da ja so jeder seine Vorlieben hat. Auch wenn man ein Fach studiert hat, gerade die Lehramtsstudenten^^, kann ich mir nicht erklären, dass ein Lehrer wegen dem Stil, gerade in naturwissenschaftlichen Klausuren so einen großen Spielraum hat.

In Deutsch ist das ganz besonders "schlimm". Da bekomme ich immer so einen doppelseitigen Bewertungsbogen, den es - sehr interessant - nur in unserem Kurs gibt und da geht's dann ja wirklich um 3 Punkte dafür, 4 dafür, 5 dafür, einen für dieses sprachliche Mittel, 0,5 für den Autor im Einleitungssatz... Insgesamt dann so um die 90 Punkte...So kommt es dann, dass ich schriftlich in Deutsch nun 4 stehe und im Parallelkurs bei einem gewissen Kollegen, der keinen Bock darauf hat, bei einer Gedichtanalyse, das Gedicht nach allen sprachlichen Mitteln zu untersuchen, die wir so draufhaben müssen und dann je nach Schwierigkeit der Erkennung und Interpretation Punkte zu vergeben, sondern sich auf sein Gefühl verlässt und 2en raushaut (in verschiedenen Klausuren), auch für Leute, die in der Unterstufe 4 standen. Das finde ich dann schon ein wenig mysteriös. Ich freu mich natürlich für diese, aber ist schon irgendwie blöde, dass ich, weil ich nicht jedes Stilmittel nach Meinung meiner Lehrerin richtig interpretiert habe und manche, deren Funktion nun wirklich sehr bescheiden ist weggelassen habe (aufs Wesentliche beschränken), 'ne 4 bekomme für den Kappes.
Naja, wird die Frau auch noch lernen, dass man gerade bei abstrakten Kriegsgedichten 'ne Metapher und co. auch mal anders deuten kann, als sie das so meint und das durchaus so gelten lassen kann - habe ich mich aus Spaß mal in einem anderen Forum mit Studenten drüber unterhalten.
In anderen Fächern auch so: Sowi mündlich 1 schriftlich 3, Philo mündlich 1 schriftlich 3, Niederländisch mündlich 1 schriftlich 3...

Ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum ich zu blöd dazu sein soll in der 11. mal 'ne 2 zu schreiben. Ich hätte ja mündlich keine 1, wenn ich vom Stoff keine Ahnung hätte.

Heute habe ich Englisch zurückbekommen. Very detailed, right conclusions, einziges Manko "I would like to hear a word or two more about the effects on the reader" Das soll 'ne ganze Note ausmachen, allet klar. Für 'ne 3+ hätte es dann ja im Vergleich mit meinen Klassenleuten reichen können, wenn ich mir mal so andere Kommentare durchlese...


Naja, ich habe mich schon damit abgefunden, dass man in der Schule eh sehr fragwürdig benotet wird und manche Lehrer sehr dürfig zu ihren Noten kommen und da locker eine ganze Note oder bei einigen Lehrern durchaus auch mehr so aus dem Handgelenk unterschieden werden. Gefällt mir beim so beim Durchlesen: 2. Mit gleichem Inhalt sprachlich anders verpackt z. B. durch Fremdwörter, die der Lehrer zu faul ist im Wörterbuch nachzuschauen, wenn er sie denn nicht kennt, soll man ja nicht glauben am Gymnasium, aber sowas wie "sublimieren" macht sich nicht gut, "Sozietät" besser auch nicht, "altruistisch" bloß nicht, versteht man aus dem Kontext heraus ja eher schwer, "antizipieren" auch nicht, bei der Interpretation eines Gedichtes mit zweifellos sexueller Anspielung schrieb ich mal "kokett", da sollte man aber angeblich "sexuell anziehend" schreiben.

In der 11. sieht die Benotung mMn. auch je nach Kurs wieder ganz anders aus. Manche Lehrer benoten sehr streng, damit die Leute das Jahr nicht als Schlafjahr betrachten und auf den Tischen tanzen und andere hauen 2en raus, da wird einem schwindelig. Ich bin ja nicht neidisch, sondern meine nur, dass da einige, wenn es dann so langsam Richtung Zentralabi und gemeinsamer Nenner geht, doch notenmäßig ziemlich absacken werden.


(Frustpost zu einem gewissen Teil, sorry)
 

Benutzer82014 

Verbringt hier viel Zeit
ja in vielen fächern geht es nicht darum stupide auswendig gelerntes wiederzugeben. es geht darum angeeignetes wissen anwenden zu können.

lehrer wollen sehen, dass du das unterichtete verstanden hast und die geforderte aufgabe auf den punkt lösen kannst und nicht, dass du einen auswendig gelernten text wiedergeben kannst.

erstes gebot ist dem unterricht zu folgen und das vermittelte zu verstehen und anwenden zu können.

bei mir war es damals so, dass ich immer viel wissen in meine klausuren gepackt hab (vielleicht auch damit der text länger ist, aber das spielt primär keine rolle), eben das, was ich zuvor in der vorbereitung gelernt bzw auswendig gelernt habe und dadurch auch manchmal abschweifte.

meine note hing immer im selben bereich fest, egal was ich niedergeschrieben habe.

irgendwann wars mir dann zu blöd und ich hab auf die nächste klausur NICHTS gelernt. (seht das auf keinen fall als aufforderung nichts zu lernen xD )

und siehe da ich bekam eine gute note.

ich denke, dass ich mich dadurch auf das wesentliche der fragestellung konzentrieren konnte, denn das ganze überflüssige hatte ich ja nicht gelernt.
voraussetzung ist natürlich, dass man dem unterricht folgt und ihn begriffen hat.

fächer wie mathe stellen natürlich ne ausnahme dar, wenn man da was nicht kann hilft nur üben üben üben...

Gefällt mir beim so beim Durchlesen: 2. Mit gleichem Inhalt sprachlich anders verpackt z. B. durch Fremdwörter, die der Lehrer zu faul ist im Wörterbuch nachzuschauen, wenn er sie denn nicht kennt...


also ersteinmal sry aber das von dir ist teilweise kein deutsch, solltest dich da vielleicht nochmal hinsetzen diesbezüglich.

zu dem oberen text:

der lehrer ist nicht zu faul im wörterbuch nachzuschlagen, du kannst davon ausgehen, dass er mehr fremdwörter als du drauf hat.

es ging darum, dass du den selben text wiedergegeben hast wie er dir vorgelegt wurde.
du hast halt andere wörter bzw fremdwörter für den selben text benutzt.
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Was hast du denn für Fehler gemacht, damit du eine 3- bekommen hast? Analysiere doch mal woran es lag. Was hast du falsch gemacht? Was wollte die Lehrerin wissen? Auf was legt sie wert? Hast du nur um den Brei geredet? Sachen vergessen?
Wenn du die fragen beantwortet hast müsstest du eigentlich wissen woran es lag.

Hallo,

also das würd mich an deiner Stelle (TS) auch am meisten interessieren und damit ist die Frage nach der Note dann ja meist auch geklärt. Das müßte sich doch an der Klausur ablesen lassen können, hat sie vielleicht nen Text drunter geschrieben?
Hast du die Fragen wirklich alle beantwortet, oder hast du mehr "um den heißen Brei" geredet, wie mein Vorposter sagt?
Ich kenn das grad aus Bio, dass man da häufig einfach knallhart Fakten liefern muß, aber halt schnell ins Schwafeln gerät.

Ich denke, dass du auf diese Fragen auf jeden Fall Antworten finden mußt, um die nächste Klausur besser zu schreiben.
Die "Schuld" für die mittelmäßige Note solltest du allerdings nicht (nur) in deinem Lernverhalten suchen, sondern auch einfach beachten, dass die Fächer in der Oberstufe/als LK plötzlich ganz andere Maßstäbe haben. Da muß man sich erstmal dran gewöhnen.


LG,
Kaya
 

Benutzer10736 

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Hattest du nicht damals gesagt, daß du absolut NULL Ahnung hast von Bio, als du angefangen hast zu lernen?

Ich meine, ich hab keinen Plan von Bio, hab das abgewählt, so bald ich konnte, aber könnte es da nicht auch sein, daß die Dinge einfach aufeinander aufbauen und du es doch nicht geschafft hast, in so relativ kurzer Zeit die Lücken des ganzen letzten Jahres zu schließen? Ich meine nicht, daß du das Thema nicht gelernt hast, sondern daß dir vielleicht einfach irgendwie ein "Grundverständnis" fehlt? Aber wie gesagt, ich weiß nicht, wie Bio in der Hinsicht "funktioniert".

Ansonsten: Es ist nicht immer gut, wenn man zuviel Wissen "anhäuft" und in der Klausur dann das Gefühl hat, man will jetzt aber gefälligst auch alles "loswerden", was man mühsam gelernt hat. Der Lehrer will eben in der Regel kein zweites Lehrbuch lesen, sondern er will SEINE Fragen beantwortet haben und keine abstrakten Ausführungen zu - für die Frage - unwichtigen Details. Mehr ist nicht immer besser.

Zu viel Know-How reingebracht. So wird das dann belohnt, wenn man sich in seiner Freizeit noch Details einprügelt. Ich hab das nämlich aus Interesse gemacht. Klar, ich hätte auch nur die "light" Version lernen können, aber wenn ich Blut geleckt hab, will ich auch alles bis ins Detail erklären können.
Findest du nicht, daß das ein kleiner Widerspruch ist? :-p Was ich aus Interesse mache, muß ich mir normalerweise nicht "einprügeln". *g*

Und ja, wie schon gesagt: Es ist toll, wenn dich das alles interessiert und du es bis ins Detail erklären können willst. :smile: Aber dir muß klar sein, daß du je nach Klausur auch die Schwerpunkte richtig setzen können mußt und daß du dafür, daß du jedes Detail hinschreibst, nicht notwendigerweise Anerkennung bekommst, wenn DAS eben nicht gefragt ist.
 

Benutzer76959  (30)

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Einprügeln und Spaß machen kann ja Hand in Hand gehen. Klar ist es nicht immer einfach, trotzdem bleibt man am Ball, weil es eben Spaß macht und ein gutes Gefühl ist über das nötige Know-How zu verfügen.

Im Kommentar drunter steht auch, dass sie keine Abhandlung über Funktion/Aussehen der Enzyme sehen wollte, sondern das ich mehr an der Aufgabenstellung arbeiten soll. Trotzdem war ich der Meinung das alles drin war...
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Im Kommentar drunter steht auch, dass sie keine Abhandlung über Funktion/Aussehen der Enzyme sehen wollte, sondern das ich mehr an der Aufgabenstellung arbeiten soll. Trotzdem war ich der Meinung das alles drin war...
Na ja, aber meistens ist eben nicht gefragt, daß "alles" drin ist und irgendwo unter all dem Geschriebenen auch die Antwort auf die Frage zu finden ist, sondern daß NUR die Frage beantwortet wird.

Wenn du jemanden fragst "wie funktioniert xy in Bio?" und der anfängt, dir den Lindner von Seite 1 an vorzulesen, wirst du ihn auch fragen, was das soll - obwohl die Antwort da bestimmt irgendwo drinsteht. Also, das ist jetzt natürlich überspitzt formuliert, aber du verstehst denke ich, was ich meine?
 

Benutzer72888 

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Hey, hatte das gleiche Problem, sogar das gleiche Fach :smile2:
Mir hat es total geholfen mit jemand zu lernen, der wirklich Ahnung von Bio hat und mit ihm zu lernen. Habe mich dann drei Wochen lang mit ihm zusammen vorbereitet, bis ich alles im Schlaf konnte und auch den Hintergrund verstanden habe(!!!) und dann auch eine für mich echt gute Note geschrieben(12Punkte) und das obwohl wir auch einen anspruchsvollen Lehrer haben.

Davor habe ich auch mal alleine gelernt, etwa so wie du und da war ich auch nicht gut in der Arbeit!
 

Benutzer80667 

Benutzer gesperrt
Da hebn wir doch das Problemchen gefunden. Sie will, dass du dich auf das Wesentliche konzentrierst. Schau dir nächstes Mal genau die Frage an und beantworte nur das was du sollst.
Das kann auch anders gehen. In der Parallelklasse hatten die einen Lehrer bei dem es Abzug für unnötiges Geschreibe gab. Kann ich auch irgendwie verstehen, dass der Lehrer nicht das Wesentliche aus deinem Roman vollgestopft mit unnötigen Details suchen will
 

Benutzer81235 

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Das ist genau das was ich an unserem Schulsystem doof finde...
In der Schule wird man dahinerzogen nur das lernen zu wollen was der lehrer vorkaut und das dann möglichst genauso wiederzugeben...
Eigenständiges Interesse, Informationen beschaffen und sich in Themen einarbeitn und generell Interessen entwickeln wird hingegen so gut es geht nur unterdrückt... ist ja auch für die Lehrer einfacher..
(mein Fazit nach 9 Jahren bayrisches Gymnasium...)

Nun stellt sich die Frage nach dem Sinn des Gymnasiums, Abiturs... hmm Allgemeine Hochschulreife... also es soll mich u.a. in die Lage versetzen zu studieren...

Im Studium kommt es allerdings auf ganz andere Dinge an... Ich muss für meine Seite sagen ich habe mich n icht gut fürs Studium vorbereitet gefühlt. (trotz ach so tolllem bayrischen abi.. *ironie* , das ich mit ner sehr guten note bestanden habe...)
Man muss zeigen was man kann, mit möglichst viel Detail wissen glänzen, möglichst viel in möglichst kurzer zeit, auch dinge die in keinem skript stehen hinschreiben...
Hab ich doch neulich erst Punktabzug bekommen, weil ich "nur" die sachen aus dem skript erklärt habe... es hat nämlich leute gegeben die noch mehr geschrieben haben...
in der schule war sowas unerwünscht...

schade eigentlich... aber ist halt das system... (und das schade bezieht sich auf die schule)

@threadstarter..
du hast viel gelertn, das weisst du auch... du hast zwar jetzt keine top note.. aber du weisst dass du ahnung dasvon hast, mehr ahnung als die meisten... viele mit guten noten sind zwar gut darin genau die verlangten dinge in kuirzer zeit in der prüfung "auszukotzen" aber haben ansonsten keine ahnung vom thema... (ging mir in geschichte so.. hatte immer super noten.. aber wenn du mich jetzt wirllich essentielle dinge darüber frägst... ich hab keine ahnung)
Es ist ungerecht, aber seh den Aufwand einfach als Aufwand für dich...
So doof es sich anhört und so gern man durch noten belohnt wird... Fürs Leben lernen wir und nicht für die Schule...
 

Benutzer63135  (31)

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Mir gehts grad so wie dir: Ich komm mir von der Bio-Lehrerin sehr verarscht vor...
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Man bekommt ja Punkte für die einzelnen Aufgaben, aber wofür eigentlich die einzelnen Punkte vergeben werden, frage ich mich seit eh und je bei manchen Lehrern..

Deswegen würde ich auch fast in jedem Fall mit den Lehrern darüber reden.
Ich habe selbst schon Prüfungen bewertet und die Erfahrung gemacht, dass es EXTREM schwierig ist! Wenn eine Frage mit offener Antwort bewertet werden soll, ist es wirklich schwer, Punkte zu vergeben. Hat ders überhaupt verstanden? Stimmt das nicht auch irgendwie? Was meint er damit? etc....
Da dann jeder Lehrer vermutlich andere Strategien anwendet, ist es wahrscheinlich am wichtigsten, zu wissen, welche Strategie genau, um gute Noten zu schreiben.
Ich hatte in der Schule damals Lehrer, die wollten alles genau wie im Lehrbuch, und andere, die fast ausschließlich auf Verständnis aus waren (bei denen war ich immer besser). Und dazwischen und daneben gibts so viele Varianten - je besser man einen Lehrer kennt, desto leichter kann man eine gute Note kriegen. Leider siehts großteils wirklich so aus...
 
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