Traumdeutung - wie macht ihr das?

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Liebe Community,

Träume finde ich extrem spannend und wichtig, da ich der Meinung bin, dass sie einem unheimlich viel über sein eigenes Unterbewusstsein verraten....
Um Träume zu deuten nehme ich oft entsprechende Internetseiten zur Hilfe.
Ich habe mir bisher jedoch keine Fachliteratur zu dem Thema gekauft....

Mich würde interessieren, wie Ihr mit dem Thema Träume umgeht...versucht ihr auch regelmässig eure Träume zu hinterfragen und zu deuten?
Wenn ja, welche Hilfsmittel wendet ihr an?Internet oder richtige Fachliteratur?
Es gibt nunmal extrem viele Traumsymbole....
 
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Benutzer152013 

Öfters im Forum
Nein gar nicht. Ich denke, dass ist ein Überbleibsel aus der Vergangenheit, für mich nicht wichtig.
Wenn ich was aussagekräftiges will, dann meditiere ich :zwinker:
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich halte mich da lieber an meine Intuition. Fachliteratur kann auch nicht besser als ich selbst wissen, welche Assoziationen MEIN Unterbewusstsein zieht.

Davon abgesehen glaube ich, dass die Mehrzahl der Träume eh zusammenhangloser Käse ohne Bedeutung ist. :zwinker:
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe mich vor ein paar Jahren intensiver mit dem Thema befasst und muss sagen, dass mir das wirklich gut getan hat. Denke aber nicht, dass das ein Thema für PL ist :zwinker:

Man kann unheimlich viel über sich selbst (und andere) erfahren, wenn man sich erstmal darauf einlassen kann und versteht, die Symbolik zu deuten. Das Problem ist meist, dass die wenigsten diesen Weg gehen. Träume werden als Blödsinn abgestempelt, weil man nicht genauer hinschaut bzw. nicht weiß, wie die Szenen zu deuten sind.

Ob es hilfreiche Fachliteratur dazu gibt, kann ich gar nicht sagen. So 0815-Traumdeuter sind es definitiv nicht. Sie betrachten meist Sachen aus dem Zusammenhang gerissen und das hat keinen bis kaum Aussagewert.

Es gibt nunmal extrem viele Traumsymbole....
So viele sind es im Grunde auch wieder nicht. Im richtigen Traumzusammenhang betrachtet ergibt sich ein fast eindeutiges Bild, wie ein Symbol zu deuten ist.

Wenn es dich wirklich interessiert, fange ein Traumtagebuch an und such dir ein entsprechendes Forum, wo du deine Träume deuten lassen und die Träume anderer deuten kannst.
 
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Ich habe mich vor ein paar Jahren intensiver mit dem Thema befasst und muss sagen, dass mir das wirklich gut getan hat. Denke aber nicht, dass das ein Thema für PL ist :zwinker:

Man kann unheimlich viel über sich selbst (und andere) erfahren, wenn man sich erstmal darauf einlassen kann und versteht, die Symbolik zu deuten. Das Problem ist meist, dass die wenigsten diesen Weg gehen. Träume werden als Blödsinn abgestempelt, weil man nicht genauer hinschaut bzw. nicht weiß, wie die Szenen zu deuten sind.

Ob es hilfreiche Fachliteratur dazu gibt, kann ich gar nicht sagen. So 0815-Traumdeuter sind es definitiv nicht. Sie betrachten meist Sachen aus dem Zusammenhang gerissen und das hat keinen bis kaum Aussagewert.


So viele sind es im Grunde auch wieder nicht. Im richtigen Traumzusammenhang betrachtet ergibt sich ein fast eindeutiges Bild, wie ein Symbol zu deuten ist.

Wenn es dich wirklich interessiert, fange ein Traumtagebuch an und such dir ein entsprechendes Forum, wo du deine Träume deuten lassen und die Träume anderer deuten kannst.



Danke für den Tipp mit dem Traumtagebuch!Ja es interessiert mich sehr!....und auch ich habe damit positive Erfahrungen gesammelt...umso mehr ich die Träume hinterfrage, desto öfter und besser kann ich mich an Details erinnern...ich trainiere gerade mein Traumgedächnis;-)
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Weil ich ein Tagebuch führe schreibe ich oft auch Träume auf. Wenn ich mich an sie rinnere, was natürlich auch damit zu tun hat, in welcher Phase ich aufwache.
Ich habe dadurch eine ganze Menge von Träumen als Basis.

Darauf die Träume zu deuten, bin ich natürlich auch gekommen. Aber es sind meistens Tagesresten, Erinnerungsstücke von früher, Angst vor schlechten Französisch- und Aufsatznoten, usw.

Für mich sind diese Träume meistens leicht erklärbar. Ich fürchte ein professioneller Traumdeuter würde sie überdeuten oder fehldeuten, weil ihm die wichtigste Zugang zu den Träumen, mein Leben nämlich, entgeht. Ich fürchte auch dass mir Fachliteratur den Zugang zu meinen Träumen eher verstellen als erleichtern könnte.
 
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Ich habe mich vor ein paar Jahren intensiver mit dem Thema befasst und muss sagen, dass mir das wirklich gut getan hat. Denke aber nicht, dass das ein Thema für PL ist :zwinker:

Man kann unheimlich viel über sich selbst (und andere) erfahren, wenn man sich erstmal darauf einlassen kann und versteht, die Symbolik zu deuten. Das Problem ist meist, dass die wenigsten diesen Weg gehen. Träume werden als Blödsinn abgestempelt, weil man nicht genauer hinschaut bzw. nicht weiß, wie die Szenen zu deuten sind.

Ob es hilfreiche Fachliteratur dazu gibt, kann ich gar nicht sagen. So 0815-Traumdeuter sind es definitiv nicht. Sie betrachten meist Sachen aus dem Zusammenhang gerissen und das hat keinen bis kaum Aussagewert.


So viele sind es im Grunde auch wieder nicht. Im richtigen Traumzusammenhang betrachtet ergibt sich ein fast eindeutiges Bild, wie ein Symbol zu deuten ist.

Wenn es dich wirklich interessiert, fange ein Traumtagebuch an und such dir ein entsprechendes Forum, wo du deine Träume deuten lassen und die Träume anderer deuten kannst.



Offtopic:
Denke aber nicht, dass das ein Thema für PL ist :zwinker:
Warum glaubst du, dass es kein Thema für PL ist?
Der Grund warum ich bei PL bin ist, dass ich solche Themen offen ansprechen kann um einen Erfahrungsaustausch zu erzielen.
Wenn das nicht mehr gegeben ist bzw. gewünscht...muss ich mir ein anders Portal suchen:grin:
 
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Benutzer136760 

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Off-Topic:
Wenn das nicht mehr gegeben ist bzw. gewünscht...muss ich mir ein anders Portal suchen:grin:
Ich sage ja nicht, dass das nicht erwünscht ist. Gemeint war, dass tiefergehende Diskussionen hier nicht möglich sein werden. Hier passiert nämlich genau das, was ich oben schon angedeutet habe.
Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich finde auch nicht, dass speziell dieses Thema ein Thema für PL ist. Grad wenn man so bedenkt, was hier manchmal abgeht, sobald ein Thema in diese Schiene geht. (Esoterik, Spiritualität, Religion...) Um mich nicht sinnlos zum Narren zu machen, verkneife ich mir da auch jegliche Informationen aus dem Nähkästchen. :unsure: Finde ich natürlich schade, sollte eigentlich ein Thema für PL sein zu dem man auch was schreiben kann ohne Reaktionen fürchten zu müssen, über die man sich ärgert... aber naja. :smile:

Demzufolge halte ich meine Antwort mal nicht so ausführlich wie ich unter anderen Umständen dazu bereit wäre. :grin:

Seit vielen Jahren habe ich mit obskuren und verstörenden Albträumen zu tun, weswegen ich mich seit längerer Zeit auch mit Traumdeutung beschäftige, um damit arbeiten zu können. :smile:
Ich habe dazu einiges an Fachliteratur gelesen, was mich aber persönlich nicht weiter gebracht und sich auch nicht als hilfreich heraus gestellt hat. Die Informationen sind mir zu allgemein gehalten und ich musste immer wieder feststellen, dass man sie kaum auf meine Situation zuschneidern kann. Das Buch kennt ja nicht den Background des Ratsuchenden.
Manchmal schaue ich in Onlinedatenbanken nach, aber finde dort meistens nichts neues, bzw. nur das, was ich mir schon über Intuition selbst denken kann oder über Meditation selbst heraus gefunden habe.
Wenn ich beruflich die Träume meiner Klienten deute, dann richtige ich mich auch nach meiner Intuition oder schaue, was ich über Hypnose heraus finden kann. Über Hypnose kommuniziere ich ja auch mit dem Unterbewusstsein - das dann in vielen Fällen von selbst anfängt zu reden. Ich fühle den Unterschied, ob ich mit dem Kopf oder dem Herz eines Klienten kommuniziere.

Ich führe auch ein Traumtagebuch, mit dem Zweck einen roten Faden zu finden und Botschaften/Aussagen, die die Träume einheitlich haben, teilweise sind diese ziemlich verschleiert. (Bsp.: Der rote Faden bei mir ist u. a. dass mir im Traum erheblich geschadet wird (meistens durch Mord/Verrat) von der Person, der ich am meisten vertraut habe.) Ich gehe davon aus, dass mir das meine tiefsten Ängste spiegelt, an denen ich arbeiten muss. Denn ich habe tatsächliche im Tagesbewusstsein erhebliche Vertrauensprobleme, die mir oft gar nicht klar sind, außer wenn ich in Situationen komme, in denen Vertrauen eigentlich ganz hilfreich wäre. :X3:

Ich finde es auch faszinierend zu sehen, wie sehr Träume sich unterscheiden können.
Da gibt es wirre Träume, die offenbar keine andere Bedeutung haben als mir zu zeigen, dass ich zu lang gelesen/fern gesehen oder über zuviel Zeug nachgedacht/mir zu viele Sorgen gemacht habe. Oft auch Albträume, aber über die denke ich nicht nach. Schließlich hab ich ja auf dem Schirm, womit ich mich über den Tag so beschäftige und die Träume geben mir dann Anlass zur Mäßigung/Bewusstheit.

Dann gibt es Träume, wie im Bsp. oben mit dem Vertrauen, die ohne erkennbaren Anlass kommen, wo mir dann auch klar ist, dass ich mal "nachschauen" muss, was bei mir im Argen liegt. Solang diese Träume auftauchen, bin ich also dazu aufgefordert an mir zu arbeiten.

Dann gibt es aber auch noch Träume, die so echt sind, als würden sie in einer Parallelwelt out of body stattfinden (ich habe in manchen Träumen keinen Körper aber befinde mich an Orten, die ich nie zuvor besucht habe), wenn ich dann am nächsten Morgen Google um Rat frage, bin ich dann immer ziemlich... erschrocken, die Merkmale des Ortes wieder zu finden, die ich bereits im Traum gesehen habe. :dizzy:
In diese Kategorie zähle ich auch Träume die mich Situationen und Ereignisse aus anderen Leben noch einmal erleben lassen.
Bei denen es keinerlei Erklärung gibt, dass ich sowas anhand meines gegenwärtigen Lebens träume, weil z. B. historisch einfach zu genau. Um das träumen zu können bräuchte ich zumindest geschichtlichen Input, den ich vor dem Traum aber nicht habe.

(Hier muss ich einwerfen: Ich weiß idR dass ich träume, während ich träume. Ich könnte jederzeit "stop" sagen und aufwachen - oder weiß zumindest dass da grad ein Film abläuft.)
Bei den Träumen der letzten Kategorie ist das aber anders. Da weiß ich erst dass ich geträumt habe, sobald ich aufwache und bin dann meist auch den Rest des Tages nicht zu gebrauchen, weil mir das so nachhängt. Ich habe dann das starke, ganz reale Gefühl, als sei gerade etwas furchtbares passiert, das zwar vorbei ist, aber das ich nicht aufhalten konnte und das ich selbst erlebt habe. Ich weiß dann ganz sicher, das war nicht nur ein Traum, sondern entspricht einer realen Begebenheit.
Um auch diesen Träumen einen Sinn zu geben: Ich finde darin oft die Aufforderung mich mit den Ereignissen des Traumes (oftmals historisch) näher zu befassen, was mir Frieden bringt. Und oft erinnern mich diese Träume auch an Umstände aus dem Hier und Jetzt, als wollten sie mir sagen "Mach es dieses Mal besser. Es ist doch vorbei. Du musst keine Angst mehr haben."

Ich glaube, dass bei so komplexen Geschichten ein Traumdeuter wenig tun könnte.
Ich träume nur für mich, weil meine Seele das als Brücke nimmt, mit mir zu kommunizieren. :smile: Die Absicht, Fremde um Hilfe zu bitten sehe ich dabei nicht. Das ist einfach nur ein Dialog zwischen meiner Seele und mir. Und alles, was es rauszufinden gibt, habe ich bereits in mir. :herz:
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
Mit dem Begriff der Traumdeutung wird seit der Antike unheimlich viel Quacksalberei betrieben und - damit verbunden - eine Menge Geld gemacht: selbsternannte Rückführungs"therapeuten", Wahrsager und ähnliche Professionen verdienen sich damit eine goldene Kristallkugel. Warum das häufig so gut funktioniert, erklärt der Barnum-Effekt.

Wirkliche fundierte Fachliteratur(!) dazu findest du v.a. in den Disziplinen der Psychologie und Neurowissenschaften. Als erste Anlaufstelle für Recherche kann hier ein Blick in grundlegende Handbücher (z.B. P. Zimbardo: Psychologie) dienen, wenn es fundierter als "Sie träumen von einem Baum voller reifer Äpfel, das hat mit den Früchten Ihrer Arbeit zu tun" nach Das große Buch der Traumdeutung: 1000 Symbole, 1001 Bedeutungen vom Grabbeltisch sein soll.
Begründer der Booms der Traumanalyse war Freud, somit kann auch ein Blick in seine Die Traumdeutung interessant sein, auch wenn Freuds Ansatz (vereinfacht gesagt: alles hat mit Sex und in der Kindheit unterdrückten Trieben zu tun; Phallussymbole überall!) in der heutigen Psychologie stark umstritten ist und ganz sicher nicht mehr 1:1 umgesetzt werden darf und somit eher historischen Wert hat.
 
S

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Also ich finde auch nicht, dass speziell dieses Thema ein Thema für PL ist. Grad wenn man so bedenkt, was hier manchmal abgeht, sobald ein Thema in diese Schiene geht. (Esoterik, Spiritualität, Religion...) Um mich nicht sinnlos zum Narren zu machen, verkneife ich mir da auch jegliche Informationen aus dem Nähkästchen. :unsure: Finde ich natürlich schade, sollte eigentlich ein Thema für PL sein zu dem man auch was schreiben kann ohne Reaktionen fürchten zu müssen, über die man sich ärgert... aber naja. :smile:

Demzufolge halte ich meine Antwort mal nicht so ausführlich wie ich unter anderen Umständen dazu bereit wäre. :grin:

Seit vielen Jahren habe ich mit obskuren und verstörenden Albträumen zu tun, weswegen ich mich seit längerer Zeit auch mit Traumdeutung beschäftige, um damit arbeiten zu können. :smile:
Ich habe dazu einiges an Fachliteratur gelesen, was mich aber persönlich nicht weiter gebracht und sich auch nicht als hilfreich heraus gestellt hat. Die Informationen sind mir zu allgemein gehalten und ich musste immer wieder feststellen, dass man sie kaum auf meine Situation zuschneidern kann. Das Buch kennt ja nicht den Background des Ratsuchenden.
Manchmal schaue ich in Onlinedatenbanken nach, aber finde dort meistens nichts neues, bzw. nur das, was ich mir schon über Intuition selbst denken kann oder über Meditation selbst heraus gefunden habe.
Wenn ich beruflich die Träume meiner Klienten deute, dann richtige ich mich auch nach meiner Intuition oder schaue, was ich über Hypnose heraus finden kann. Über Hypnose kommuniziere ich ja auch mit dem Unterbewusstsein - das dann in vielen Fällen von selbst anfängt zu reden. Ich fühle den Unterschied, ob ich mit dem Kopf oder dem Herz eines Klienten kommuniziere.

Ich führe auch ein Traumtagebuch, mit dem Zweck einen roten Faden zu finden und Botschaften/Aussagen, die die Träume einheitlich haben, teilweise sind diese ziemlich verschleiert. (Bsp.: Der rote Faden bei mir ist u. a. dass mir im Traum erheblich geschadet wird (meistens durch Mord/Verrat) von der Person, der ich am meisten vertraut habe.) Ich gehe davon aus, dass mir das meine tiefsten Ängste spiegelt, an denen ich arbeiten muss. Denn ich habe tatsächliche im Tagesbewusstsein erhebliche Vertrauensprobleme, die mir oft gar nicht klar sind, außer wenn ich in Situationen komme, in denen Vertrauen eigentlich ganz hilfreich wäre. :X3:

Ich finde es auch faszinierend zu sehen, wie sehr Träume sich unterscheiden können.
Da gibt es wirre Träume, die offenbar keine andere Bedeutung haben als mir zu zeigen, dass ich zu lang gelesen/fern gesehen oder über zuviel Zeug nachgedacht/mir zu viele Sorgen gemacht habe. Oft auch Albträume, aber über die denke ich nicht nach. Schließlich hab ich ja auf dem Schirm, womit ich mich über den Tag so beschäftige und die Träume geben mir dann Anlass zur Mäßigung/Bewusstheit.

Dann gibt es Träume, wie im Bsp. oben mit dem Vertrauen, die ohne erkennbaren Anlass kommen, wo mir dann auch klar ist, dass ich mal "nachschauen" muss, was bei mir im Argen liegt. Solang diese Träume auftauchen, bin ich also dazu aufgefordert an mir zu arbeiten.

Dann gibt es aber auch noch Träume, die so echt sind, als würden sie in einer Parallelwelt out of body stattfinden (ich habe in manchen Träumen keinen Körper aber befinde mich an Orten, die ich nie zuvor besucht habe), wenn ich dann am nächsten Morgen Google um Rat frage, bin ich dann immer ziemlich... erschrocken, die Merkmale des Ortes wieder zu finden, die ich bereits im Traum gesehen habe. :dizzy:
In diese Kategorie zähle ich auch Träume die mich Situationen und Ereignisse aus anderen Leben noch einmal erleben lassen.
Bei denen es keinerlei Erklärung gibt, dass ich sowas anhand meines gegenwärtigen Lebens träume, weil z. B. historisch einfach zu genau. Um das träumen zu können bräuchte ich zumindest geschichtlichen Input, den ich vor dem Traum aber nicht habe.

(Hier muss ich einwerfen: Ich weiß idR dass ich träume, während ich träume. Ich könnte jederzeit "stop" sagen und aufwachen - oder weiß zumindest dass da grad ein Film abläuft.)
Bei den Träumen der letzten Kategorie ist das aber anders. Da weiß ich erst dass ich geträumt habe, sobald ich aufwache und bin dann meist auch den Rest des Tages nicht zu gebrauchen, weil mir das so nachhängt. Ich habe dann das starke, ganz reale Gefühl, als sei gerade etwas furchtbares passiert, das zwar vorbei ist, aber das ich nicht aufhalten konnte und das ich selbst erlebt habe. Ich weiß dann ganz sicher, das war nicht nur ein Traum, sondern entspricht einer realen Begebenheit.
Um auch diesen Träumen einen Sinn zu geben: Ich finde darin oft die Aufforderung mich mit den Ereignissen des Traumes (oftmals historisch) näher zu befassen, was mir Frieden bringt. Und oft erinnern mich diese Träume auch an Umstände aus dem Hier und Jetzt, als wollten sie mir sagen "Mach es dieses Mal besser. Es ist doch vorbei. Du musst keine Angst mehr haben."

Ich glaube, dass bei so komplexen Geschichten ein Traumdeuter wenig tun könnte.
Ich träume nur für mich, weil meine Seele das als Brücke nimmt, mit mir zu kommunizieren. :smile: Die Absicht, Fremde um Hilfe zu bitten sehe ich dabei nicht. Das ist einfach nur ein Dialog zwischen meiner Seele und mir. Und alles, was es rauszufinden gibt, habe ich bereits in mir. :herz:


Das Phänomen, dass ich weiß und merke wann ich träume habe ich auch manchmal.
Alpträume habe ich interessanter Weise nicht mehr seit 4-5 Jahren, dafür träume ich extrem viel über meine Familie...insbesondere über mein Vater.
Also die Deutung kann ein Traumdeuter nicht übernehmen....dennoch bietet er mir Hilfestellungen zur Deutung.
Es ist ja schon so, dass die Symbole eine gewisse Aussagekraft haben..diese setze ich dann im Kontext zu meiner persönlichen Situation.

Offtopic:Bei mir sind deine Beiträge immer Willkommen!;-)
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
versucht ihr auch regelmässig eure Träume zu hinterfragen und zu deuten?
Das kommt schon oft vor, dass ich versuche, meine Träume selbst zu deuten.

Ich habe eine sehr lebhafte Fantasie (hatte ich schon als Kind) und meine Träume sind sehr oft, sehr realitätsnah. Leider sind das auch meine Alpträume. Ich träume sehr viel von Menschen, die mir weh tun wollen, es aber nie schaffen. Jedenfalls bin ich noch nie im Traum gestorben - obwohl ich kurz davor auch aufwache und regelrecht erstarrt bin. D.h ich wache auf und kann mich manchmal minutenlang nicht bewegen und befinde mich noch im Halbschlaf. Ich sehe also noch die Person, die mich verletzen will, kann mich aber nicht rühren..

Zudem war ich in meiner Kindheit Schlafwandler. Mittlerweile laufe ich wenigstens nicht mehr rum (jedenfalls nicht viel), aber rede trotzdem noch im Schlaf und mache so gar meinen Partner wach mit Aussagen "Da sitzt ein Mann im Schrank".

Ich glaube nicht, dass mir da Bücher oder das Internet weiter helfen. Andererseits liebe ich es auch, dass ich so lebhaft träume. Mein schönster Traum war, dass ich Schülerin bei Bruce Lee war und er mir mitteilte, dass er stolz auf mich ist. Ich bin fröhlich weinend aufgewacht.
Es ist zwar nicht immer ein Segen, aber für diese Momente nehme ich die Alpträume in kauf.:smile:

Ich denke aber auch, dass ich so gruselige Sachen träume, kommt zum Teil von meinem Charakter und meinen Interessen. Wer sich viel Horror und Serienkiller-Stoff reinzieht, bleibt irgendwie auch drauf hängen. Irgendwie gefällt es mir auch, was Alpträume mit mir machen. Ich hab wohl einige Abgründe in mir.
:zwinker:
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Ich habe vor 20 Jahren damit begonnen, mich intensiv mit Traumdeutung zu befassen, weil ich jede Nacht denselben Traum hatte. Und ich habe diesen Traum noch immer jede Nacht. Diverse Buecher und Websites haben mir ein Bild davon verschafft, was die Bedeutung des Traums sein koennte, und das half mir, zu verstehen, was mein Unterbewusstsein mir sagen will.

Und das ist auch das einzige, was man sich davon erhoffen kann - Traeume sind das Echo unserer Seele auf unser Leben.

Meine Seele scheint mein Leben ganz schoen fad zu finden. Ich versuche, was ich kann, um sie bei Laune zu halten, aber offenbar bisher ohne Erfolg. Da hilft mir also auch die Traumdeutung nicht weiter. Kurzer Schluss: Selbst, wenn man weiss, was die Seele einem zu sagen versucht, kann man vielleicht doch damit nichts anfangen.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn ich etwas besonders amüsantes oder abgefucktes träume, erzähle ich es ab und an anwesenden Personen. Das sorgt schonmal für Lacher.

Traumdeutung interessiert mich 0, ich beschäftige mich da lieber mit meinen Gedanken im Wach-Zustand.
 

Benutzer123446 

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Ich träume teilweise sehr intensiv und wirklich abgefahren, sowohl in positiver wie auch in negativer Hinsicht. Nichtsdestotrotz habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich Literatur oder allgemeine Symboldeutungen nicht weiterbringen, wenn ich meine Träume verstehen möchte. Gerade deshalb, weil Symbole und Themen IMHO eben nur selten allgemeingültig sind.
Wenn jemand von Odysseus träumt, würde man vielleicht sowas wie "Irrfahrt" oder sowas reindeuten. Ich war aber von Kindesbeinen an ein riesiger Odysseus-Fan und für mich sind ganz konkrete Gefühle mit der Geschichte verbunden, die kein Traumdeuter kennt und die in keinem Buch stehen. Sowas kann keine Theorie der Welt auffangen...

Ich versuche, mir nach dem Aufwachen ein paar Sachen bewusst zu machen:
- Was sind die Gefühle, die mit dem Traum einhergehen oder an bestimmten Stellen auftraten?
- Gab es beim Aufwachen einen Soundtrack? (Sagt viel über die Grundstimmung aus)
- Wie alt war ich in dem Traum oder in welcher Form sowie welcher Perspektive kam ich vor? Usw.

Darüber lässt sich schon viel sagen.
 
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Ich habe vor 20 Jahren damit begonnen, mich intensiv mit Traumdeutung zu befassen, weil ich jede Nacht denselben Traum hatte. Und ich habe diesen Traum noch immer jede Nacht. Diverse Buecher und Websites haben mir ein Bild davon verschafft, was die Bedeutung des Traums sein koennte, und das half mir, zu verstehen, was mein Unterbewusstsein mir sagen will.

Und das ist auch das einzige, was man sich davon erhoffen kann - Traeume sind das Echo unserer Seele auf unser Leben.

Meine Seele scheint mein Leben ganz schoen fad zu finden. Ich versuche, was ich kann, um sie bei Laune zu halten, aber offenbar bisher ohne Erfolg. Da hilft mir also auch die Traumdeutung nicht weiter. Kurzer Schluss: Selbst, wenn man weiss, was die Seele einem zu sagen versucht, kann man vielleicht doch damit nichts anfangen.




Aber Wissen ist die Voraussetzung...etwas zu ändern;-)wie heißt es so schön "Wissen is Macht"
 

Benutzer133456  (49)

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Aber Wissen ist die Voraussetzung...etwas zu ändern;-)wie heißt es so schön "Wissen is Macht"

Das stimmt bedingt... ich weiss, was mein Unterbewusstsein mir sagen will, aber ich krieg's nicht hin, es zufriedenzustellen. Ich habe also Wissen, aber offenbar noch keine Macht.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Zwei Seelen wohnen in meiner Brust :zwinker: eine wissenschaftliche, die von den neuronalen Impulse weiß, die das Hirn braucht, um reale Erlebnisse und Gedanken zu verarbeiten, die dazu nachgelesen hat und das total logisch findet, in ihrem medizinischen Sachverstand.
Und eine energetische, die eigentlich dran glaubt, dass es mehr Dinge gibt, als die Wissenschaft erklären kann, und die diese nicht für der Weisheit letzten Schluss hält.

Ich glaube allerdings, ich selbst bin zu pragmatisch und vielleicht auch reflektiert, durchdacht? für ein reges Unterbewusstsein :zwinker: Meist kann ich mich an Träume nicht erinnern, und wenn doch, dann wusste ich immer, dass ich träume, und habe mir die Geschichten zurecht gedacht - wie aussagekräftig das dann ist, wenn es um Unbewusstes geht... hm.

Ich glaube allerdings an eines sehr fest - an das individuelle höchst unterschiedliche "feintuning" seelischer Antennen. Ich bin sicher jeder spürt etwas anderes besser, ist auf andere Schwingungen empfindlicher. Und ich streite die Existenz von praktisch nichts ab - weil nicht nur Dinge existieren die ich kognitiv wahrnehmen, fühlen oder denken kann.

Von daher, nein, mit meiner eigenen "Traumdeutung" befasse ich mich nicht, das liegt aber daran, dass ich nicht das Gefühl habe, sehr tiefsinnig zu träumen. Manchmal weiß mein schlafendes Hirn Lösungen, die mir wach nicht eingefallen sind, aber meist tüdelt es durch hübsche Geschichten und träumt sich ein bisschen Disney ins Leben.
Ich habe keine Alpträume und kann mich nicht erinnern je welche gehabt zu haben, ich erkenne keinerlei unverarbeitete Dinge irgendwo.

Ich höre aber sehr interessiert zu, wenn jemand von sich erzählt, weil das Beschreibungen von Welten sind, die sich mir einfach so nicht öffnen - wie sollte das nicht spannend sein?
 

Benutzer148049 

Verbringt hier viel Zeit
Leider erinnere ich mich nur selten an Träume. Vielleicht 5 mal im Jahr. Finde Träume aber auch interessant und aussagekräftig.
 
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