Tipps und Tricks für AB's

Benutzer88107 

Sorgt für Gesprächsstoff
Das Lächeln lernst du mit 2 stunden übung

Sieht das dann aber nicht auch etwas gekünzelt aus wenn du dich zwingst möglichst freundlich zu lächeln?

Bei manchen sieht Lächeln auch gar nicht so gut aus. ich kenn da einen Kanidaten aus meinem Umfeld, der sieht richtig gut aus wenn er etwas ernster guckt, da hat er so ein Funkeln in den Augen, das strahlt schon seine gute Laune aus, wenn er Lächelt aber...neee lieber ohne :grin:

Ich finde muss gar nicht sein, es macht eher die Mimik ansich aus als das Lächeln.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Sieht das dann aber nicht auch etwas gekünzelt aus wenn du dich zwingst möglichst freundlich zu lächeln?

Ja, ich finde auch, dass es sehr gekuenstelt aussieht. Vor allem kapiere ich eine Sache nicht? Warum st es sooooo schlimm, wenn mein Laecheln nicht die Form eines Halbmondes bildet? Und wenn man die unteren Zaehne sieht?
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Habe mir den Thread nun endlich mal durchgelesen und hole ihn noch einmal ein wenig nach oben, bevor er hier endgültig untergeht, da das Thema ja nach wie vor aktuell sein wird.

Folgende Ausführungen sind im Übrigen nur bedingt Anspielung auf mich selbst, da man nicht behaupten kann, dass ich auf der Suche nach einer Lebenspartnerin wäre.


Habe ich irgendwo gesagt, du sollst in die Disco gehen? Gehe ich auch selten, aber eben oft zu Parties, mit Freunden was Trinken oder irgendwas unternehmen. Das Problem ist doch, dass viele der ABs gar nichts unternehmen wollen, um unter Leute zu kommen.

Nach wie vor verstehe ich die Ansicht von einigen nicht, dass sie ein totales Einzelgängerleben führen/führen wollen und sobald dann eine Freundin in ihr Leben treten würde, die Prioritäten plötzlich völlig anders setzen und ab diesem Zeitpunkt ein völlig anderes Leben führen würden.

Kann man das wirklich für realistisch halten? :ratlos:

Wie stellt sich so jemand eigentlich das Leben mit einer Partnerin vor? Ich kann ja nicht beurteilen wie das bei allen Menschen ist, aber in der Regel besteht auch als Paar das Leben nicht nur aus Kuscheln und Sex, sondern aus vielfältigen sozialen Aktivitäten wie man sie auch mit Freunden etc, unternimmt.

Von daher ist es meiner Ansicht nach hin und wieder völlig legitim, sich dazu zu zwingen, in eine ätzende Kneipe oder nervige Party zu gehen, obwohl das eigentlich überhaupt nicht das persönliche Ding ist. Man kann in solchen Situationen noch immer das beste draus machen und andere Menschen beobachten und von ihnen lernen. Man kann für sich ein Spiel draus machen und über sich oder auch andere lachen. :smile:

Diese Aspekte wurden hier mehrfach in diverse Beiträge mit eingebracht und ich frage mich warum ihr „Spass an sozialen Aktivitäten“ als unabdingbare Voraussetzung für eine Partnerschaft hinstellt?

Schon mal davon gehört, dass man auch eine Beziehung eingehen kann, weil man gemeinsam einsam sein möchte und vielleicht beiderseitig nicht zwangsläufig die Lust verspürt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?

Das will jedoch noch lange nicht heissen, dass man die ganze Zeit über aufeinander sitzt und jeden Schritt zu zweit unternimmt, da man doch sowohl gemeinsam in der Wohnung wie auch ausser Haus (z.B. Spaziergang allein!) getrennten Aktivitäten nachgehen kann.

Betrachtet ihr es hier als so selbstverständlich, dass ihr ein soziales Umfeld habt, wo ihr euch dazugehörig fühlt? Dass andere Leute mit euch gemeinsam tanzen und kochen wollen, den Wunsch haben euch in die Augen zu schauen und die Erwartung haben, dass man sich gegenseitig ins Gesicht lacht, um es mal oberflächlich auszudrücken „miteinander Spass zu haben?“ Ich bin vielleicht nicht Idealist genug, aber ich halte das beileibe nicht für selbstverständlich. Oder anders gefragt: ist dieses ganze Gehabe von wegen ich bin der tolle Hecht, ich präsentiere mich, ich habe viele soziale Kontakte, werde gemocht und bin super mega sozialisiert etc. nicht einfach nur lächerlich und peinlich? Und ich spreche hier sowohl vom typischen Disco-Macker, wie auch z.B. vom schnöseligen Anwalt, der beim Essen in feudaler Gesellschaft alle mit seinem tollen Job zutextet. Ich selbst wäre jedenfalls zu stolz und käme mir viel zu albern vor, um mich auf solche gesellschaftlichen Spielchen einzulassen.

Dieser penetrante und auf Sozialisierung getrimmte Missionierungseifer hier ist schwerlich nachzuvollziehen. Menschen ändern sich von selbst, falls sie das wollen und können, aber an sich bedeutet Leben doch ohnehin zwangsläufig Veränderung, und damit umzugehen will erst einmal gelernt sein. Es wird schon seine Gründe haben warum jemand diese oder jene Klamotten trägt, auf seine spezielle Art lächelt oder eben permanent eine ernste Miene aufsetzt.

Es ist schon klar, dass Sozialisierung an sich für manche Menschen als normal gilt und von denen auch nicht als peinliche Angelegenheit empfunden wird. Nur finde ich es dann bedenklich, wenn solche Personen die Augen davor verschliessen, dass nicht alle so sind wie sie und das „gemeinschaftliche Leben“ deshalb als das Ideal oder gar das Mass aller Dinge hinstellen, nach welchem sich ausnahmslos „alle“ Menschen richten sollten. Vor allem wenn diese Meinung dann sogar noch mit der naiven Grundhaltung einhergeht, dass jedermann ganz selbstverständlich eine handvoll Mitmenschen finden kann und die Möglichkeit hat sich in ein soziales Umfeld zu integrieren, in dem er akzeptiert wird.

Klar geht es hier um ABs und wie erfolglose Männer eine Frau finden können. Aber noch mal: es wird genauso nicht sozialisierte Frauen wie Männer geben, die gewisse Aktivitäten genauso lächerlich finden, Menschen zwar nicht verachten, die soziale Kontakte pflegen, aber eine Abneigung entwickeln, wenn solche Kontakte als das allgemeingültige Ideal hochstilisiert werden.

Ich kann jedenfalls verstehen, dass auch Einzelgänger dann eben, vielleicht erst einmal paradoxerweise, eine Partnerschaft eingehen oder den Wunsch danach haben. Vielleicht eben aus dem Grund um gemeinsam einsam zu sein und sich EINER bestimmten Person zu offenbaren und daran nicht die Bedingung knüpfen, dass sie ihre Persönlichkeit in aller Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen müssen. Und nein, das bedeutet nicht, dass man deswegen jede freie Minute gemeinsam verbringt. Bis zu ihrer ersten Beziehung einsame Menschen werden auch in einer Partnerschaft gewiss ihren Freiraum suchen und für bestimmte Zeiten allein sein wollen, wie sie es sich eben bisher gewohnt waren. Genauso wenig sollte aber das Vorurteil behaftet bleiben, dass sie sich zwangsläufig in einer Partnerschaft überhaupt nicht um den Partner kümmern würden und 24 Stunden am Tag wie bisher ihren eigenen Aktivitäten nachgehen würden, die stets im Alleingang stattfanden.

Warum sollte also diese Person als attraktiv empfunden werden, nur weil sie „sich präsentiert?“ Und warum zur Hölle sollte ein Einzelgänger einen anderen Menschen attraktiv finden, der die Erwartung an einen potentiellen Partner stellt, dass dieser „sich präsentiert?“ Man muss ja nicht jeden bescheuerten Trend mitmachen und sollte stattdessen lieber sich selbst treu bleiben. Sich präsentieren muss man im Leben ja quasi zwangsläufig hier und da manchmal, wenn eben durch gewisse Umstände die persönliche Anwesenheit in einer sozialen Umgebung unumgänglich ist.

Im Übrigen halte ich PC und Internet für ein sehr schönes und wenn man es richtig einsetzt auch sehr vielseitiges Hobby, dem man ganz gut "alleine" nachgehen kann. Wer natürlich nur den ganzen Tag WoW zockt oder programmiert, der setzt seinen PC eben dementsprechend nur einseitig ein. Aber wenn man bedenkt wie viele Dinge man auch gerade im sozialen Bereich mitbekommen kann, wenn man z.B. in Foren wie diesem hier sich aktiv oder auch nur passiv beteiligt, dann kann so ein gemütlicher Internet-Abend selbst in sozialer Hinsicht viel aufschlussreicher sein, als wenn man die paar Stunden Freizeit am Abend sich stattdessen auf einer Party rumtreibt.
 

Benutzer84611 

Benutzer gesperrt
Schon mal davon gehört, dass man auch eine Beziehung eingehen kann, weil man gemeinsam einsam sein möchte und vielleicht beiderseitig nicht zwangsläufig die Lust verspürt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?


Aber wenn man bedenkt wie viele Dinge man auch gerade im sozialen Bereich mitbekommen kann, wenn man z.B. in Foren wie diesem hier sich aktiv oder auch nur passiv beteiligt, dann kann so ein gemütlicher Internet-Abend selbst in sozialer Hinsicht viel aufschlussreicher sein, als wenn man die paar Stunden Freizeit am Abend sich stattdessen auf einer Party rumtreibt.

Status : Single
Wartest Du auch darauf, daß bei Dir irgendwann die Traumfrau abends an der Tür klingelt? Wie sol die aber aus dem Haus kommen wenn sie auch lieber daheim bleibt?
Also bei mir hats so leider nicht geklappt, also mußte ich rausgehen und Leute treffen.


Nur zwei kleine Fragen:
1. Wo und wann sollen sich zwei kennenlernen, die gerne alleine gemeinsam sind?

2. Wieviele der hier angemeldeten User haben einen ( langfristigen ) Lebenspartner hier oder in einem anderen Forum, Chatraum oder ähnlichem gefunden?
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Nur zwei kleine Fragen:
1. Wo und wann sollen sich zwei kennenlernen, die gerne alleine gemeinsam sind? Leider ist mir meine Traumfrau nicht per UPS geliefert worden, also mußte ich rausgehen und leute kennenlernen.

2. Wieviele der hier angemeldeten User haben einen ( langfristigen ) Lebenspartner hier oder in einem anderen Forum, Chatraum oder ähnlichem gefunden?

Wenn man es darauf anlegt und einen Partner sucht, kann man das sehr wohl übers Internet. Wenn man sich als Einzelgänger ausgibt, wird man vielleicht auch irgendwann auf jemanden aufmerksam, der ebenfalls Einzelgänger ist.

Desweitern haben sich auch über Foren wie dieses hier ja schon einige Leute kennen und lieben gelernt. Und das wird wohl in solchen "unverbindlichen" Foren oder Messenger wie ICQ oder Skype viel eher geschehen, als wenn man sein Glück auf einschlägigen Flirtportalen und Partnervermittlungsbörsen versucht, wo von vornherein darauf abgezielt wird jemanden zu finden und deshalb eine gewisse Grunderwartung vorausgeht.
 

Benutzer84611 

Benutzer gesperrt
Ich halte wenig bis nichts von Internet-Liebeleien. Woher weiß man denn, wer wirklich am anderen Ende sitzt?
Ich persönlich ziehe Treffen im RL vor. Da sieht man von Anfang an, wer einem gegenüber sitzt, merkt wie der/die tickt, ob sich Sympathie entwickelt etc.

Außerdem gehen die Feinheiten bei der Kommunikation wie Humor, Körpersprache und Stimme einfach nicht vor. Ich habe einen teilweise ziemlich schwarzen Humor ( mache bezeihnen mich als boshaft, kann mir gar nicht erklären, warum :engel: ), der ist bei Textkommunikation sehr mißverständlich.
Im RL kommt er recht gut an, im Netz fast gar nicht.

Man kann sich über Internet wunderbar verstellen weil man sich Antworten überlegen kann, das ist im RL nicht möglich.

Und per ICQ, MSN etc. wird öfter Schluß gemacht als eine Beziehung begonnen.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Wir leben im Zeitalter von Internet-Telefonie und sogar Webcam-Übertragung ist möglich. Wer es darauf anlegt, der muss sich also nicht rein auf die Text-Kommunikation beschränken. Über die Stimme - oder wer es nötig hat auch über die Webcamübertragung - kann man sich schon viel eher ein Bild machen. Zudem sagt ja niemand, dass sich online gleich Liebe auf den ersten Blick (oder in dem Fall eher Liebe auf den ersten Klick) entwickelt, sondern dass sich das bei Sympathie erst nach anschliessendem Treffen von Angesicht zu Angesicht entscheidet, ob daraus evtl. eine Beziehung entstehen kann.

Verstellen kann man sich genauso im direkten Kontakt mit Menschen. Oder was glaubst du wie sehr sich die Leute verstellen, wenn sie meinen sich präsentieren oder sich gar von ihrer besten Seite zeigen zu müssen?

Und dann gibt es Personen, die finden erst über Internet den Mut ein paar wahre Seiten von sich preiszugeben, die sie in ihrem Umfeld sonst immer verbergen. Warum sollte ein Online-Kontakt nicht also in mancher Hinsicht vielleicht sogar ehrlicher sein, als er das in seinem Umfeld ist? Ausserdem, selbst wenn einer hier seine Phantasie auslebt, dann ist das eben auch ein Teil seiner (bisher vielleicht unausgelebten) Realität.

Zudem dein Mitmensch ist (für dich) immer nur so weit real wie du ihn wahrnimmst. Egal ob diese Wahrnehmung über Chat, Telefonie, Webcam oder unter vier Augen stattfindet.
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
Diese Aspekte wurden hier mehrfach in diverse Beiträge mit eingebracht und ich frage mich warum ihr „Spass an sozialen Aktivitäten“ als unabdingbare Voraussetzung für eine Partnerschaft hinstellt?

Schon mal davon gehört, dass man auch eine Beziehung eingehen kann, weil man gemeinsam einsam sein möchte und vielleicht beiderseitig nicht zwangsläufig die Lust verspürt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?

Das will jedoch noch lange nicht heissen, dass man die ganze Zeit über aufeinander sitzt und jeden Schritt zu zweit unternimmt, da man doch sowohl gemeinsam in der Wohnung wie auch ausser Haus (z.B. Spaziergang allein!) getrennten Aktivitäten nachgehen kann.

Betrachtet ihr es hier als so selbstverständlich, dass ihr ein soziales Umfeld habt, wo ihr euch dazugehörig fühlt? Dass andere Leute mit euch gemeinsam tanzen und kochen wollen, den Wunsch haben euch in die Augen zu schauen und die Erwartung haben, dass man sich gegenseitig ins Gesicht lacht, um es mal oberflächlich auszudrücken „miteinander Spass zu haben?“ Ich bin vielleicht nicht Idealist genug, aber ich halte das beileibe nicht für selbstverständlich. Oder anders gefragt: ist dieses ganze Gehabe von wegen ich bin der tolle Hecht, ich präsentiere mich, ich habe viele soziale Kontakte, werde gemocht und bin super mega sozialisiert etc. nicht einfach nur lächerlich und peinlich? Und ich spreche hier sowohl vom typischen Disco-Macker, wie auch z.B. vom schnöseligen Anwalt, der beim Essen in feudaler Gesellschaft alle mit seinem tollen Job zutextet. Ich selbst wäre jedenfalls zu stolz und käme mir viel zu albern vor, um mich auf solche gesellschaftlichen Spielchen einzulassen.

Dieser penetrante und auf Sozialisierung getrimmte Missionierungseifer hier ist schwerlich nachzuvollziehen. Menschen ändern sich von selbst, falls sie das wollen und können, aber an sich bedeutet Leben doch ohnehin zwangsläufig Veränderung, und damit umzugehen will erst einmal gelernt sein. Es wird schon seine Gründe haben warum jemand diese oder jene Klamotten trägt, auf seine spezielle Art lächelt oder eben permanent eine ernste Miene aufsetzt.

Es ist schon klar, dass Sozialisierung an sich für manche Menschen als normal gilt und von denen auch nicht als peinliche Angelegenheit empfunden wird. Nur finde ich es dann bedenklich, wenn solche Personen die Augen davor verschliessen, dass nicht alle so sind wie sie und das „gemeinschaftliche Leben“ deshalb als das Ideal oder gar das Mass aller Dinge hinstellen, nach welchem sich ausnahmslos „alle“ Menschen richten sollten. Vor allem wenn diese Meinung dann sogar noch mit der naiven Grundhaltung einhergeht, dass jedermann ganz selbstverständlich eine handvoll Mitmenschen finden kann und die Möglichkeit hat sich in ein soziales Umfeld zu integrieren, in dem er akzeptiert wird.

Klar geht es hier um ABs und wie erfolglose Männer eine Frau finden können. Aber noch mal: es wird genauso nicht sozialisierte Frauen wie Männer geben, die gewisse Aktivitäten genauso lächerlich finden, Menschen zwar nicht verachten, die soziale Kontakte pflegen, aber eine Abneigung entwickeln, wenn solche Kontakte als das allgemeingültige Ideal hochstilisiert werden.

Ich kann jedenfalls verstehen, dass auch Einzelgänger dann eben, vielleicht erst einmal paradoxerweise, eine Partnerschaft eingehen oder den Wunsch danach haben. Vielleicht eben aus dem Grund um gemeinsam einsam zu sein und sich EINER bestimmten Person zu offenbaren und daran nicht die Bedingung knüpfen, dass sie ihre Persönlichkeit in aller Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen müssen. Und nein, das bedeutet nicht, dass man deswegen jede freie Minute gemeinsam verbringt. Bis zu ihrer ersten Beziehung einsame Menschen werden auch in einer Partnerschaft gewiss ihren Freiraum suchen und für bestimmte Zeiten allein sein wollen, wie sie es sich eben bisher gewohnt waren. Genauso wenig sollte aber das Vorurteil behaftet bleiben, dass sie sich zwangsläufig in einer Partnerschaft überhaupt nicht um den Partner kümmern würden und 24 Stunden am Tag wie bisher ihren eigenen Aktivitäten nachgehen würden, die stets im Alleingang stattfanden.

Warum sollte also diese Person als attraktiv empfunden werden, nur weil sie „sich präsentiert?“ Und warum zur Hölle sollte ein Einzelgänger einen anderen Menschen attraktiv finden, der die Erwartung an einen potentiellen Partner stellt, dass dieser „sich präsentiert?“ Man muss ja nicht jeden bescheuerten Trend mitmachen und sollte stattdessen lieber sich selbst treu bleiben. Sich präsentieren muss man im Leben ja quasi zwangsläufig hier und da manchmal, wenn eben durch gewisse Umstände die persönliche Anwesenheit in einer sozialen Umgebung unumgänglich ist.

Im Übrigen halte ich PC und Internet für ein sehr schönes und wenn man es richtig einsetzt auch sehr vielseitiges Hobby, dem man ganz gut "alleine" nachgehen kann. Wer natürlich nur den ganzen Tag WoW zockt oder programmiert, der setzt seinen PC eben dementsprechend nur einseitig ein. Aber wenn man bedenkt wie viele Dinge man auch gerade im sozialen Bereich mitbekommen kann, wenn man z.B. in Foren wie diesem hier sich aktiv oder auch nur passiv beteiligt, dann kann so ein gemütlicher Internet-Abend selbst in sozialer Hinsicht viel aufschlussreicher sein, als wenn man die paar Stunden Freizeit am Abend sich stattdessen auf einer Party rumtreibt.


:anbeten: :anbeten: :anbeten:

Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Beschreibt genau das, was ich denke und eigentlich auf die obigen Beiträge noch irgendwann antworten wollte.

Ich selbst bin eine Einzelgängerin, und kann zwar auch mal einen geselligen Abend mit mehreren Leuten verbringen, öfter und lieber bin ich aber allein. Es ist doch nur logisch, dass ich mir ähnliches von einem Partner wünsche; ein Mann, der bei vielen Leuten beliebt ist und, viel wichtiger, beliebt sein will, der alles und jeden kennt usw, wäre nichts für mich.

"Gemeinsam einsam" ist ein ganz toller Begriff :herz: genauso hab ich das schon erlebt, und genau das ist für mich eigentlich das schönste überhaupt.
Gemeinsam einsam > allein > in Gesellschaft :tongue:


Stimme dir auch bezüglich des Kennenlernens im Internet zu, das halte ich für die beste und auch für mich wahrscheinlichste Art und Weise, einen möglichen Partner kennenzulernen.
Dass man den anderen nicht sofort in persona sieht, empfinde ich gerade als Vorteil. So ist man in der Lage, den Charakter des anderen vor seinem Aussehen kennenzulernen, und Gespräche zu führen, ohne dass man - positiv oder negativ - beeinflusst wird.
Positive Beeinflussung kann genauso fatal sein wie negative: man interessiert sich für jemanden, auch wenn er eigentlich gar nicht so toll ist und gar nicht wirklich zu einem passt, nur weil man sich irgendwie unbewusst von seinem Auftreten angezogen fühlt --> schlecht. Genauso schlecht ist es, wenn man einem auf den ersten Blick unattraktiv wirkenden nicht wirklich eine Chance gibt. Diese Probleme gibts beim Kennenlernen im Internet nicht.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
:anbeten: :anbeten: :anbeten:

Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Beschreibt genau das, was ich denke und eigentlich auf die obigen Beiträge noch irgendwann antworten wollte.

Ich selbst bin eine Einzelgängerin, und kann zwar auch mal einen geselligen Abend mit mehreren Leuten verbringen, öfter und lieber bin ich aber allein. Es ist doch nur logisch, dass ich mir ähnliches von einem Partner wünsche; ein Mann, der bei vielen Leuten beliebt ist und, viel wichtiger, beliebt sein will, der alles und jeden kennt usw, wäre nichts für mich.

"Gemeinsam einsam" ist ein ganz toller Begriff :herz: genauso hab ich das schon erlebt, und genau das ist für mich eigentlich das schönste überhaupt.
Gemeinsam einsam > allein > in Gesellschaft :tongue:


Stimme dir auch bezüglich des Kennenlernens im Internet zu, das halte ich für die beste und auch für mich wahrscheinlichste Art und Weise, einen möglichen Partner kennenzulernen.
Dass man den anderen nicht sofort in persona sieht, empfinde ich gerade als Vorteil. So ist man in der Lage, den Charakter des anderen vor seinem Aussehen kennenzulernen, und Gespräche zu führen, ohne dass man - positiv oder negativ - beeinflusst wird.
Positive Beeinflussung kann genauso fatal sein wie negative: man interessiert sich für jemanden, auch wenn er eigentlich gar nicht so toll ist und gar nicht wirklich zu einem passt, nur weil man sich irgendwie unbewusst von seinem Auftreten angezogen fühlt --> schlecht. Genauso schlecht ist es, wenn man einem auf den ersten Blick unattraktiv wirkenden nicht wirklich eine Chance gibt. Diese Probleme gibts beim Kennenlernen im Internet nicht.


da kann ich dir leider nur zum Teil Recht geben. Klar,wenn man ersteinmal den "Charakter" des Gegenuebers erkundet und seine Gefuehle nicht von dessen Auesseren abhaengig macht, kann das schon sehr vorteilhaft sein.

ABER: Nach ueber einem Jahr intensivem Mailkontakt haben sich eine junge Dame und ich Ende Dez. 2007 getroffen. Im wirklichen Leben versteht sich. Fotos haben wir uns bewusst nicht vorher geschickt. Die Enttaeuschung ihrerseits stand ihr foermlich ins Gesicht geschrieben, als sie mich zum ersten Mal sah.

Ich sehe mich auch eher als Einzelgaenger und wuensche mir auf jeden Fall eine Partnerin, die auch Einzelgaengerin ist.
 

Benutzer88024 

Benutzer gesperrt
Dieser Schuss von wegen vorher keine Fotos austauschen geht in aller Regel nach hinten los.Wenn Frau da z.B. nen Typen trifft der sie äusserlich nicht gerade vom Hocker haut, dann fällt denen plötzlich noch irgendein wichtiger Termin ein, den sie ja ganz vergessen haben.Und müssen schnell weg.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Aber das geht jungs doch genauso. Wenn dann plötzlich ne richtig dicke frau auftauchen würde, hätten die meisten jungs auf keinen bock. das sollte man auf beide geschlechter beziehen.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Hallo Maxx!

Ich antworte mal - wird länger :zwinker:

Zunächst ist "Spaß an sozialen Aktivitäten" keine unabdingbare Voraussetzung für eine Partnerschaft. Allerdings wirst du ohne soziale Aktivität in irgendeiner Form - sei es über das Internet oder in der Stammkneipe - schlicht und ergreifend keine Partnerin finden. Es ist einfach eine notwendige Bedingung.

Ob es einen nun gefällt und man "Spaß" dran hat oder nicht ist eine andere Sache. Wenn man aber jemanden an seiner Seite will, muss man sich halt damit abfinden - und dann ist eine optimistischere Einstellung zu dem Thema nicht verkehrt. :zwinker:

Entschuldige, dass ich im weiteren deinen Text etwas "zerpflücke" - ich versuch mich, auf das wesentliche zu beschränken.

Schon mal davon gehört, dass man auch eine Beziehung eingehen kann, weil man gemeinsam einsam sein möchte und vielleicht beiderseitig nicht zwangsläufig die Lust verspürt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?

Klar kann das passieren, ABER um mit einem anderen Menschen überhaupt eine Beziehung einzugehen, muss man sich diesem öffnen. Charaktere, die sich dem geselligen Beisammensein gegenüber sperren und andere Menschen eher abblocken, als an sich heranlassen, haben es (oft unnötigerweise) schwerer.

ist dieses ganze Gehabe von wegen ich bin der tolle Hecht, ich präsentiere mich, ich habe viele soziale Kontakte, werde gemocht und bin super mega sozialisiert etc. nicht einfach nur lächerlich und peinlich? Und ich spreche hier sowohl vom typischen Disco-Macker, wie auch z.B. vom schnöseligen Anwalt, der beim Essen in feudaler Gesellschaft alle mit seinem tollen Job zutextet. Ich selbst wäre jedenfalls zu stolz und käme mir viel zu albern vor, um mich auf solche gesellschaftlichen Spielchen einzulassen.
Alles eine Frage der Anpassung. Die Gesellschaft kommt ohne dich klar - kein Ding. Niemand zwingt dich dazu, dem "Club" beizugehören. Stell dich quer und halt dich für zu stolz, aber beschwer dich nicht, dass du dann allein stehst :zwinker:
Jeder nach seiner Moral - wer damit nicht klar kommt, lässt es eben sein. Ich mische mich auch nicht unters Disco-völkchen, da ich mir für dieses tolle Hecht-gehabe auch zu schade bin - find das auch megapeinlich. Aber es gibt noch andere Leute in dieser Welt, mit denen man sich sozialisieren kann - alles eine Frage der persönlichen Anpassungsfähigkeit.

Dieser penetrante und auf Sozialisierung getrimmte Missionierungseifer hier ist schwerlich nachzuvollziehen. Menschen ändern sich von selbst, falls sie das wollen und können, aber an sich bedeutet Leben doch ohnehin zwangsläufig Veränderung, und damit umzugehen will erst einmal gelernt sein. Es wird schon seine Gründe haben warum jemand diese oder jene Klamotten trägt, auf seine spezielle Art lächelt oder eben permanent eine ernste Miene aufsetzt.
Was Menschen können, wollen und gerne wollen würden sind ganz ganz unterschiedliche Dinge. Und nein - Ich sehe es nicht so, dass sich der Mensch von allein ändert. Dies ist eine Fähigkeit, zu der (leider) nur die wenigsten befähigt sind. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass der Mensch zur Stagnation neigt und nur durch äußere Impulse einmal zum Handeln bewegt wird. Und was das Lächeln anbelangt, welches ich in diesem Thread diskutiert habe - es ist für mich (und für einige andere) nicht sympathisch. Ob es dafür Gründe gibt oder nicht macht die Sache nicht besser.

Nur finde ich es dann bedenklich, wenn solche Personen die Augen davor verschliessen, dass nicht alle so sind wie sie und das „gemeinschaftliche Leben“ deshalb als das Ideal oder gar das Mass aller Dinge hinstellen, nach welchem sich ausnahmslos „alle“ Menschen richten sollten. Vor allem wenn diese Meinung dann sogar noch mit der naiven Grundhaltung einhergeht, dass jedermann ganz selbstverständlich eine handvoll Mitmenschen finden kann und die Möglichkeit hat sich in ein soziales Umfeld zu integrieren, in dem er akzeptiert wird.

Ich gebe dir insofern recht, dass diese Meinung teilweise in arroganterweise vertreten wird. In der Tat ist ein soziales Umfeld keine Selbstverständlichkeit und man muss es sich hart erarbeiten. Aber das gesellschaftliche Ideal, was du hier wahrnimmst, ist verzerrt. Ich verstehe unter Sozialisation jedenfalls keinesfalls, in der großen Masse aufzugehen, sondern mich nach gleichgesinnten Personen zu orientieren und offen und unvoreingenommen auf Menschen zuzugehen.

Klar geht es hier um ABs und wie erfolglose Männer eine Frau finden können. Aber noch mal: es wird genauso nicht sozialisierte Frauen wie Männer geben, die gewisse Aktivitäten genauso lächerlich finden, Menschen zwar nicht verachten, die soziale Kontakte pflegen, aber eine Abneigung entwickeln, wenn solche Kontakte als das allgemeingültige Ideal hochstilisiert werden.
Wenns so einfach wäre... :engel:
Das besagter Mann mit Abneigung besagte Frau mit Abneigung findet ist aufgrund der Abneigung schon ziemlich unwahrscheinlich. Aber selbst wenn Abneigung und Abneigung doch aufeinandertreffen, wird daraus noch lange keine Zuneigung. :zwinker:
Partnersuche ist kein Memory.

Warum sollte also diese Person als attraktiv empfunden werden, nur weil sie „sich präsentiert?“ Und warum zur Hölle sollte ein Einzelgänger einen anderen Menschen attraktiv finden, der die Erwartung an einen potentiellen Partner stellt, dass dieser „sich präsentiert?“ Man muss ja nicht jeden bescheuerten Trend mitmachen und sollte stattdessen lieber sich selbst treu bleiben.
Damit machst du doch genau das: du präsentierst dich! Du machst den Trend nicht mit? Mal demonstrativ Anti und dagegen sein? Du präsentierst! :grin:
Sofern du dich nicht selbst in den Keller wegsperrst und unter Leuten gehst, präsentierst du - ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur, WAS du präsentierst willst - und weiterführend - was du tatsächlich (möglicherweise unbewußt) präsentierst.

Sich präsentieren muss man im Leben ja quasi zwangsläufig hier und da manchmal, wenn eben durch gewisse Umstände die persönliche Anwesenheit in einer sozialen Umgebung unumgänglich ist.
Sobald dich ein anderer Mensch wahrnimmt, präsentierst du dich. Es sei denn, du bist der unsichtbare Mann :zwinker:

Im Übrigen halte ich PC und Internet für ein sehr schönes und wenn man es richtig einsetzt auch sehr vielseitiges Hobby, dem man ganz gut "alleine" nachgehen kann. Wer natürlich nur den ganzen Tag WoW zockt oder programmiert, der setzt seinen PC eben dementsprechend nur einseitig ein. Aber wenn man bedenkt wie viele Dinge man auch gerade im sozialen Bereich mitbekommen kann, wenn man z.B. in Foren wie diesem hier sich aktiv oder auch nur passiv beteiligt, dann kann so ein gemütlicher Internet-Abend selbst in sozialer Hinsicht viel aufschlussreicher sein, als wenn man die paar Stunden Freizeit am Abend sich stattdessen auf einer Party rumtreibt.
An sich ist das die Stelle, wo ich dir gerne uneingeschränkt zustimmen würde. Aber ich kann es nicht... nicht mehr :zwinker:
Früher sah ich die Dinge auch so - mittlerweile habe ich aber eher die Perspektive, dass es unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte sind, welche man wahrnehmen kann. Ich sehe es in der Tat ein wenig wie neverknow, dass das Netz sich gut für die Partnersuche eignet, da es "störende" Faktoren wegblendet und man direkteren Zugang zum eigentlichen Wesen der Persönlichkeit der Menschen erlangt. Dummerweise können viele mit dem Netz allerdings nicht umgehen, weshalb viele der so oft vertretenen Vorurteile in diesem Zusammenhang leider durchaus Berechtigung haben.
Was hingegen die Party anbelangt, entdeckst du dort ganz andere, faszinierende Aspekte an Menschen, die sich schwer beschreiben lassen. Sie hängen eben mit besagter "Präsentation" und der "Ausstrahlung" zusammen und können daher nur beschränkt transportiert werden (trotz Skype und Webcam).

Beides sind für mich wertvolle Erfahrungen. Erst Heute habe ich jemanden das erste Mal außerhalb des Netzes getroffen und es war einfach faszinierend zu sehen, wie diese Person in einem anderen Umfeld reagiert.

Ich erachte das Netz schon als völlig ausreichend für Liebe, aber es gibt so viel mehr, vor dem man nicht die Augen verschließen sollte :zwinker:
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Sodele, dann will ich nochmal was dazu sagen bzw schreiben. Bitte hebt Verstaendnis,wenn ich eure Beitraege jetzt nicht voellig zerstueckele.

Ich bin der Ansicht, dass sowohl Fuchs als auch Maxx Recht haben mit dem, was sie geschrieben haben.

Wenn man nunmal gewisse Nischenhobbies ausuebt, dann ist es nicht verwunderlich, wenn man da auch auf die ein oder andere Ablehnung beim anderen Geschlecht stoesst. Ich spiele sehr gerne Softair und sich gegenseitig abknallen und auch noch Spass dabei haben, das kommt wohl bei den wenigsten Frauen gut an. Soll ich deswegen dieses wundervolle Hobby aufgeben, nur weil ich dann besser beim sogenannten Mainstream ankomme??? Nein, denn es ist mein Hobby und MIR macht es Spass. Warum sollte ich denn auch etwas machen, was mir keinen Spass bringt?

Im Netz die grosse Leibe zu finden halte ich fuer sehr unwahrscheinlich, da man im Netz nicht erkennen kann, wie sich der gegenueberliegende Part imwahren Leben gibt. Denn wer will schon eine reine VR-Beziehung? Aber, es ist auch richtig, was Maxx und neverknow gesagt haben. Lernt man denjenigen ersteinmal ueber das Netz kennen, so blendet man Faktoren aus, wie zum Beispiel das Aussehen, welche die Meinung ueber den andeen ganz schnell veraendern koennen, sowohl positiv als auch negativ.

Zur sogenannten Sozialisierung kann ich folgendes sagen:
Es gibt Menschen, die es einfach nicht anders kennen. Diese Menschen, und ich zaehle mich selbst auch dazu, hatten schon in der Vergangenheit sehr wenige Freunde. Natuerlich kann sich das aendern, aber dazu muesste man sich auch oeffnen. Ich bin nicht bereit, mich dahingehend zu oeffnen, dass ich allen Menschen sofort vertraue oder ihnen gleich private Dinge erzaehle. Ich wurde in den ersten und somit praegenden 10 Schuljahren nur gemobbt. Und das NUR kann man durchaus woertlich nehemen. Egal auf welcher Schule ich war, egal, was ich getan oder gesagt habe, staendig wurde verbal und zum Teil auch koerperlich auf mir rumgetreten. Die koerperlichen Wunden sind schon lange verheilt, die seelischen werden niemals verheilen. Erst in der Oberstufe nach einem Schulwechsel hat sich die Situatuion etwas gebessert. Es hat sich bei mir eine Art Schutzpanzer gebildet, so dass ich jedem neuen Geischt misstrauisch gegenueber stehe und denke, dieser Mensch will mir etwas boeses. Und in 90 % aller Faelle bewahrheitet sich das leider auch. Blickt man auf mein Auesseres, so stellt man fest, dass ich nicht wirklich sympathisch rueberkomme, falsch laechle und kurzum einfach eine Sch***visage habe. Leuten, die so aussehen wie ich, traut man in der Regel nicht so viel zu wie Leuten, die attraktiv wirken. Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern wurde erstens wissenschaftlich bestaetigt und durch meine eigenen Erfahrungen verifiziert. Nein, ich fische nicht nach Komplimenten, aber in meinem bisherigen Leben hat mir noch niemand, bis auf meine Mutter gesagt, dass ich huebsch oder attraktiv aussehe. Also muss ich wohl oder uebel vom Gegenteil ueberzeugt sein.

Jetzt in der Uni bin ich auch groesstenteils alleine, da ich die Hobbies der anderen einfach nicht teile. Ich mag es nunmal nicht, auszugehen und habe sehr wenige Freunde. Und die haben leider auch nicht immer Zeit fuer mich. Auch jetzt noch werde ich von Leuten heruntergemacht, weil ich bestimmte Hobbies habe, bestimmte Musik hoere und andere bestimmte Dinge tue, die "normale" Leute nicht machen. Aber damit kann ich ganz gut leben. Dann ist es wohl mein Schicksal, dass ich alleine leben muss. Aber so brauche ich zumindest niemandem Rechenschaft abzulegen.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Hallo Fuchs!

Ich antworte mal - wird länger :zwinker:

Zunächst ist "Spaß an sozialen Aktivitäten" keine unabdingbare Voraussetzung für eine Partnerschaft. Allerdings wirst du ohne soziale Aktivität in irgendeiner Form - sei es über das Internet oder in der Stammkneipe - schlicht und ergreifend keine Partnerin finden. Es ist einfach eine notwendige Bedingung



Das ist wohl eine Frage der Definition und wo man die Grenzen setzt. Streng genommen ist der Austausch hier ja durchaus eine Form der sozialen Aktivität. Nicht nur wir beide, sondern auch andere ABs nehmen daran teil, denen ja vorgeworfen wird, dass sie sich zu wenig unters Volk mischen. Der Unterschied zwischen der Kommunikation hier und dem Dabeisein auf einer Party ist aber der, dass es hier auf einer relativ neutralen Basis stattfindet. Ohne nonverbalen Zusätze, in denen sich die Emotionen auf eine peinliche Art und Weise abzeichnen, ohne Gelächter, weitestgehend ohne anzügliche Bemerkungen, ohne neckische Spielchen und Geflirte. Sicherlich werden diese Gesten auch hier von manchen Personen manchmal über die Textkommunikation simuliert, aber das überschreitet in dem Fall nicht die Grenzen derart, wie wenn man die Menschen und deren Emotionen live miterlebt. Es wird dadurch auch von aussenstehenden Drittpersonen nicht so stark wahrgenommen, die das beobachten. Durch die Textkommunikation wird diese Form der extrovertierten Emotionalität allenfalls nur eingedämmt übermittelt, die Erscheinung dieser Gesten (auch in Form von Smileys) wirkt hölzern und es wird dadurch in gewissen Bereichen eine Art von Anonymität gewahrt.

Ob es einen nun gefällt und man "Spaß" dran hat oder nicht ist eine andere Sache. Wenn man aber jemanden an seiner Seite will, muss man sich halt damit abfinden - und dann ist eine optimistischere Einstellung zu dem Thema nicht verkehrt. :zwinker:

Spass daran erleichtert die Sache natürlich ungemein. Aber wenn man den nicht hat, dann bleibt man eben allein oder hält trotzdem Ausschau nach jemandem, aber dann eben nach einer Person, die genauso denkt. Natürlich muss eine Kommunikation an sich stattfinden, damit überhaupt ein Kennenlernen zustande kommt, aber wenn diese Kommunikation erst einmal besteht, dann liegt es an beiden, wie diese geführt wird. Zum Beispiel ob peinliche Emotionen eher in Gesten, nonverbalen Signalen und anzüglichen Bemerkungen rübergebracht werden oder ob Gefühle in tiefgründigen und ernsten Gesprächen dargelegt werden. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht auch mal gemeinsam lachen und es lustig haben kann, wenn es denn nicht in eine zu sehr lächerliche Form ausartet.

Klar kann das passieren, ABER um mit einem anderen Menschen überhaupt eine Beziehung einzugehen, muss man sich diesem öffnen. Charaktere, die sich dem geselligen Beisammensein gegenüber sperren und andere Menschen eher abblocken, als an sich heranlassen, haben es (oft unnötigerweise) schwerer.

Sicherlich muss man sich in gewisser Weise einem Menschen öffnen, mit dem man eine Beziehung eingehen will. Das bedeutet aber dann, dass man sich DIESEM Menschen öffnet, und nicht einer imaginären Gemeinschaft, die vielleicht aus einer handvoll (oberflächlicher) Freunde besteht.

Alles eine Frage der Anpassung. Die Gesellschaft kommt ohne dich klar - kein Ding. Niemand zwingt dich dazu, dem "Club" beizugehören. Stell dich quer und halt dich für zu stolz, aber beschwer dich nicht, dass du dann allein stehst :zwinker:

Das ist genau der Punkt. Die Gesellschaft kommt ohne mich oder dich oder wen auch immer klar. Im Prinzip ist somit der einzelne Mensch überflüssig und wird nicht gebraucht. Da braucht man sich nicht zu beschweren, das ist einfach so, auch wenn ich mich mit der Mentalität nicht anfreunden kann/will. Der Einwand der jetzt kommen wird, dass man sich dann eben ins Zeug legen und sich somit nützlich und unentbehrlich machen muss, ändert aber nichts daran, dass man dadurch nur einen Schein erweckt, dass man nützlich und unentbehrlich sei, der durch bestimmte Aktivitäten der jeweiligen Personen ausgelöst wird und durch Einstellung dieser besagten Aktionen wie ein Feuer wieder ausgelöscht wird. Niemand mag den Mitmenschen bloss aufgrund seines Daseins. Am ehesten ist das vielleicht noch bei Eltern und der Liebe zu ihrem Säugling der Fall. Oder in der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Es ändert nichts am Grundprinzip, dass eben jeder auf seine Art alleine ist, dass er für sich alleine das Licht der Welt erblickt und für sich alleine stirbt. Auch in einer noch so innigen Zweierbeziehung existiert eben diese angebliche Verschmelzung nur zum Schein, vielleicht nur vorübergehend und nicht zwingend dauerhaft, da das Ende der Beziehung nicht abzusehen ist. Somit steht am Ende wieder jeder für sich alleine da.

Jeder nach seiner Moral - wer damit nicht klar kommt, lässt es eben sein. Ich mische mich auch nicht unters Disco-völkchen, da ich mir für dieses tolle Hecht-gehabe auch zu schade bin - find das auch megapeinlich. Aber es gibt noch andere Leute in dieser Welt, mit denen man sich sozialisieren kann - alles eine Frage der persönlichen Anpassungsfähigkeit.

Da gebe ich dir recht. Aber wie gesagt, es ist die Frage wie man sich sozialisiert. Ob Gespräche auf nüchterner Basis tatsächlich ausreichend und für beide Seiten befriedigend sind oder ob das ganze Drumherum tatsächlich nötig ist. Die Mehrheit ist wohl dieser Meinung, weil es ansonsten nicht als wirkliche Sozialisation gilt und man nich als dazugehörig erachtet wird. Das war vielleicht mitunter auch ein Grund, warum ich in diesem Punkt mein vorheriges Posting etwas provokant formuliert habe.

Was Menschen können, wollen und gerne wollen würden sind ganz ganz unterschiedliche Dinge. Und nein - Ich sehe es nicht so, dass sich der Mensch von allein ändert. Dies ist eine Fähigkeit, zu der (leider) nur die wenigsten befähigt sind. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass der Mensch zur Stagnation neigt und nur durch äußere Impulse einmal zum Handeln bewegt wird. Und was das Lächeln anbelangt, welches ich in diesem Thread diskutiert habe - es ist für mich (und für einige andere) nicht sympathisch. Ob es dafür Gründe gibt oder nicht macht die Sache nicht besser.

Doch, im Prinzip ändert sich der Mensch zwangsläufig im Leben. Selbst wer scheinbar stagniert stirbt jeden Tag zu einem kleinen Teil, bis der endgültige Tod irgendwann eintritt. Das hat langfristig betrachtet automatisch körperliche und auch seelische Veränderung zur Folge. Und wer nicht gerade Tag und Nacht in einem finsteren Loch eingekerkert ist, der gewinnt tagtäglich, wenn vielleicht auch nicht neue Erkenntnisse, dann jedenfalls neue Sinneseindrücke, selbst wenn er die Welt nur durch die Medien und den bunten Bildschirm verfolgt. Die Frage stellt sich mir nun aber, warum du glaubst, dass sich der Mensch zusätzlich noch künstlich und vielleicht gar zwangsweise ändern sollte, wenn er das vielleicht gar nicht will? Weil die Gesellschaft ihm das verkaut, dass alles im stetigen Wandel ist und er sich den neuen Gegebenheiten stets anzupassen hat??

Ich gebe dir insofern recht, dass diese Meinung teilweise in arroganterweise vertreten wird. In der Tat ist ein soziales Umfeld keine Selbstverständlichkeit und man muss es sich hart erarbeiten. Aber das gesellschaftliche Ideal, was du hier wahrnimmst, ist verzerrt. Ich verstehe unter Sozialisation jedenfalls keinesfalls, in der großen Masse aufzugehen, sondern mich nach gleichgesinnten Personen zu orientieren und offen und unvoreingenommen auf Menschen zuzugehen.

Die Frage ist doch, warum muss man sich das zwingend hart erarbeiten? Tiere und kleine Kinder können das doch meist auch von Natur aus. Nur die sind eben nicht dem enormen Erwartungsdruck ausgesetzt wie der erwachsene und heranwachsende Mensch, der allmählich zur Perfektion oder zum nächstmöglichen Punkt der Perfektion getrimmt wird. Somit werden immer einige Personen unfreiwillig oder freiwillig scheitern und auf der Strecke bleiben. Im Prinzip könnte man sogar Verständnis für die allgemein, "arroganterweise" vertretene Meinung aufbringen. Dem Menschen bietet sich dadurch die Gelegenheit sich selbst hervorzutun und andere zu leiten, indem er seine Alpha-Tier Qualitäten spielen lässt, da er glaubt anderen vorführen zu müssen wie "richtiges Leben" wirklich funktioniert. Er hat ja ansonsten als Mensch auch nichts womit er sich hervorheben und wichtig machen könnte, als eben mit der Tatsache, dass er es im Gegensatz zu anderen "geschafft hat" und dazu gehört, weil er einen gewissen Aktionismus an den Tag legt.


Wenns so einfach wäre... :engel:
Das besagter Mann mit Abneigung besagte Frau mit Abneigung findet ist aufgrund der Abneigung schon ziemlich unwahrscheinlich. Aber selbst wenn Abneigung und Abneigung doch aufeinandertreffen, wird daraus noch lange keine Zuneigung. :zwinker:
Partnersuche ist kein Memory.

Da gebe ich dir recht. Doch WENN man eben auf der Suche nach einem Lebenspartner ist, obwohl man Einzelgänger ist, bleibt schliesslich nichts anderes übrig als unter seinesgleichen zu suchen. Dass man dabei auf die Schnauze fliegt ist unter Umständen genauso unvermeidbar, wie wenn man in "freier Wildbahn" sucht.


Damit machst du doch genau das: du präsentierst dich! Du machst den Trend nicht mit? Mal demonstrativ Anti und dagegen sein? Du präsentierst! :grin:
Sofern du dich nicht selbst in den Keller wegsperrst und unter Leuten gehst, präsentierst du - ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur, WAS du präsentierst willst - und weiterführend - was du tatsächlich (möglicherweise unbewußt) präsentierst.

Damit hast du auch recht. Nur die entscheidendere Frage ist für mich nicht WAS ich präsentiere, sondern WIE ich mich präsentiere. Und somit hab ich die Wahl primitive, extrovertierte Emotionen aussen vor zu lassen. Aber ich habe dennoch oft das Gefühl, dass ich für mich persönlich alleine durch meine Forenanwesenheit (nicht zuletzt aufgrund meiner langen Ausführungen) bereits teilweise über meine eigenen Grenzen hinausgehe. Trotzdem finde ich es andererseits nicht uninteressant. Ich habe aber durchaus auch schon Erfahrung mit noch massiveren Grenzerfahrungen gesammelt, als Leiter eines Projekts der "anderen Art", in dem auch der Kontakt zu Menschen eine Rolle spielte.

An sich ist das die Stelle, wo ich dir gerne uneingeschränkt zustimmen würde. Aber ich kann es nicht... nicht mehr :zwinker:
Früher sah ich die Dinge auch so - mittlerweile habe ich aber eher die Perspektive, dass es unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte sind, welche man wahrnehmen kann. Ich sehe es in der Tat ein wenig wie neverknow, dass das Netz sich gut für die Partnersuche eignet, da es "störende" Faktoren wegblendet und man direkteren Zugang zum eigentlichen Wesen der Persönlichkeit der Menschen erlangt. Dummerweise können viele mit dem Netz allerdings nicht umgehen, weshalb viele der so oft vertretenen Vorurteile in diesem Zusammenhang leider durchaus Berechtigung haben.
Was hingegen die Party anbelangt, entdeckst du dort ganz andere, faszinierende Aspekte an Menschen, die sich schwer beschreiben lassen. Sie hängen eben mit besagter "Präsentation" und der "Ausstrahlung" zusammen und können daher nur beschränkt transportiert werden (trotz Skype und Webcam).
Beides sind für mich wertvolle Erfahrungen. Erst Heute habe ich jemanden das erste Mal außerhalb des Netzes getroffen und es war einfach faszinierend zu sehen, wie diese Person in einem anderen Umfeld reagiert.

Ich erachte das Netz schon als völlig ausreichend für Liebe, aber es gibt so viel mehr, vor dem man nicht die Augen verschließen sollte :zwinker:

Ich gebe dir auch hiermit teilweise recht. Es sind unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte, die man via Internet-Kommunikation oder von Angesicht zu Angesicht auf einer Party wahrnimmt. Ich kann verstehen, dass beide Varianten für manche Leute durchaus ihren Reiz haben können, nicht aber dann, wenn sie letzteres mit der Party als das Muss und das Mass aller Dinge hinstellen. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass zwei bis drei Stunden intensives Lesen in diesem Forum z.B. vielleicht sogar mehr verschiedene Sichtweisen über Menschen darlegen, als wenn man in der gleichen Zeit versucht auf einer Party mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu gelangen. Da können Informationen, die man über Internet-Foren sammelt durchaus mehr Tiefgang haben und mehr Erkenntnisse bringen. Andererseits kommt somit eben der praktische Umgang mit Menschen nicht ins Spiel. Darum ist es wahrscheinlich auch die Mischung, die es für die meisten Foren-User hier ausmacht. Mal einen Abend zu Hause virtuell abhängen, dann den nächsten Abend ausgelassen mit Freunden feiern.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich versuchs mal kurz zu halte - die Sache wird nämlich unübersichtlich und irgendwie auch OT, weil hier einige unterschiedliche Dinge angesprochen werden.

Zunächst bin ich kein AB. Danke! :zwinker:

Du redest davon, dass sich die Netzkommunikation hier ohne "peinliche" Emotionen, Geflirte etc. abspielt. Wie langweilig - mit dir würd ich nicht gern reden wollen :zwinker:

Gibt genug Menschen, die hier wirklich hölzern und ohne "extrovertierte Emotionalität" kommunizieren - aber dazu zähle ich mich nicht und glücklicherweise sind die Leute in meiner Buddylist auch anders. Auf soetwas lege ich keinen Wert - da lese ich lieber ein Buch. Emotionen lassen mich den Menschen erleben und bringen mich ihm näher - gerade das ist in diesem Medium, in welchen Kommunikation meist zeitverzögert stattfindet und im textbasierten Fall kein Augenkontakt besteht unverzichtbar.

Auf Dinge, die ich nicht gesagt habe (wie das man mal nicht gemeinsam lachen kann etc. was du hier irgendwie indirekt anklingen lässt) gehe ich mal drüber hinweg. Als einzige Bemerkung dazu: ich finds etwas seltsam, was du als peinlich und lächerlich betrachtest. Im Umkehrschluß heißt das, dass du vermutlich viele Dinge zu ernst nimmst :smile:

Jetzt doch mal ein Zitat:

Sicherlich muss man sich in gewisser Weise einem Menschen öffnen, mit dem man eine Beziehung eingehen will. Das bedeutet aber dann, dass man sich DIESEM Menschen öffnet, und nicht einer imaginären Gemeinschaft, die vielleicht aus einer handvoll (oberflächlicher) Freunde besteht.
Das knirscht aber gewaltig. Gut, wenn zwei einsame Wölfe ohne Familie und Freunde sich über den Weg laufen, ist das wohl so. In der Regel kannst du den Menschen aber nicht einfach so von anderen isolieren - er hat Freunde (oberflächlicher wie nicht oberflächlicher Natur) und natürlich auch eine Familie. Klar, dass du denen nicht deine intimsten Gedanken auf die Nase bindest - aber davon rede ich auch überhaupt nicht. Öffnen fängt schon viel früher an - da reicht es schon, wenn man Gespräche nicht abblockt und Smalltalk führt.

Der Absatz über - "jeder steht am Ende allein da" und "alles ist nur Schein" ist ne Mischung aus Binsenweisheiten, die mir auch bewußt sind aber auch einer großen Portion Blödsinn. Bspw. gibt es so einige Personen, die ich allein aufgrund ihrer Existenz mag. Für mich hat das alles nichts mit Schein zu tun - hier spielt die Realität.

Weiter: Wenn für dich nüchterne Gespräche ausreichen, ist das ja schön - ich bin auch ein Fan von intellektueller Liebe. Problem an der Sache ist nur, dass Nähe im Geiste nur eine "abgespeckte" Version ist. Das ganze "drumherum" macht die Sache besser - auch wenn du das vermutlich abstreiten wirst :zwinker:

Doch, im Prinzip ändert sich der Mensch zwangsläufig im Leben. Selbst wer scheinbar stagniert stirbt jeden Tag zu einem kleinen Teil, bis der endgültige Tod irgendwann eintritt. Das hat langfristig betrachtet automatisch körperliche und auch seelische Veränderung zur Folge.

Das ist mir auch schon aufgefallen... aber ich rede nicht von Verfall sondern von Veränderung :zwinker:

Und wer nicht gerade Tag und Nacht in einem finsteren Loch eingekerkert ist, der gewinnt tagtäglich, wenn vielleicht auch nicht neue Erkenntnisse, dann jedenfalls neue Sinneseindrücke, selbst wenn er die Welt nur durch die Medien und den bunten Bildschirm verfolgt.

Das ändert einen Menschen aber kaum...

Die Frage stellt sich mir nun aber, warum du glaubst, dass sich der Mensch zusätzlich noch künstlich und vielleicht gar zwangsweise ändern sollte, wenn er das vielleicht gar nicht will? Weil die Gesellschaft ihm das verkaut, dass alles im stetigen Wandel ist und er sich den neuen Gegebenheiten stets anzupassen hat??

Ganz einfach - weil er nicht glücklich ist. Auch wenns jetzt philosophisch wird: Jeder gesunde Mensch strebt letztlich nach dem persönlichen Glück. Wer für sich so glücklich mit seinen Leben ist, brauch sich das Glück nur noch zu erhalten. Wer aber nicht glücklich ist, hat im wesentlichen zwei Möglichkeiten: Er beginnt Dinge zu ändern - und meistens zieht das eine Änderung von sich selbst mit ein - oder er findet sich in irgendeinerweise damit ab. Dieses Abfinden läuft dann darauf hinaus, dass der Mensch sich einredet, er wäre doch glücklich - obwohl er es besser weiß. Eine Selbstlüge wird aufgebaut - man wird inkongruent zur Realität und baut sich seine eigenen Erklärungen und Illusionen der Welt zurecht. Und wer so lebt, der wird immer anecken, Leid und Schmerzen empfinden. Es macht den Menschen krank und ist wesentlich fataler als der natürliche Verfall.

Von Gesellschaft nachmachen und sich jedem Scheiß beugen rede ich dabei überhaupt nicht. Wenn jemand sein Glück halt nicht darin sieht - bitteschön. Ich wage trotzdem zu behaupten, dass dies nur ein Ausflucht ist und die meisten "Außenseiter" in Wirklichkeit gern dazugehören würden.

Ansonsten - ja - Sozialisation ist für den einen härter als für den anderen. Das mit dem Alpha-getue wird ja von unseren so gebildeten PU-Leuten auch gern postuliert. Ich seh das ein wenig anders, aber das führt zu weit.

Was du mir darüberhinaus sagen willst, verstehe ich nicht ganz. Deine Präsentation ist für mich etwas mühseelig, zeugt allerdings von einem gewissen Gedankenkonstrukt. Ansonsten übermittelst du mir überhaupt nichts von deiner Person. Und deine Gedanken teile ich so nicht.

Was Foren vs. Party angeht sind wir uns denke ich einig. :smile:
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Also halten wir abschliessend mal fest, wenn man unten stehende Punkte erfuellt, wird man es wohlmoeglich nie zu einer Beziehung bringen.

  • unterdurchschnittliches Aussehen
  • falsches Lachen
  • falsche Klamotten
  • falsche Hobbies
  • sich nicht sozialisiert, obwohl man in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit anderen Mensche gemacht hat
  • viele gesellschaftskonforme Dinge nicht mag, wie z.B ausgehen

Kurzum: Wenn man anders ist als der Mainstream, sich anders gibt, anders denkt und fuehlt...

p.s.: Sollte ich etwas in der Liste vergessen haben, bitte adden
 
M

Benutzer

Gast
Also halten wir abschliessend mal fest, wenn man unten stehende Punkte erfuellt, wird man es wohlmoeglich nie zu einer Beziehung bringen.

  • unterdurchschnittliches Aussehen
  • falsches Lachen
  • falsche Klamotten
  • falsche Hobbies
  • sich nicht sozialisiert, obwohl man in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit anderen Mensche gemacht hat
  • viele gesellschaftskonforme Dinge nicht mag, wie z.B ausgehen

Kurzum: Wenn man anders ist als der Mainstream, sich anders gibt, anders denkt und fuehlt...

p.s.: Sollte ich etwas in der Liste vergessen haben, bitte adden


Definiere "falsch".

Der einzig wichtige Punkt auf der Liste ist in meinen Augen: Die fehlende Sozialisation.

Ein Mensch, der keinerlei soziale Kontakte pflegt, wirkt schon eher abschreckend auf mich. Und ja, ich habe auch sehr viele beschissene Erfahrungen mit Menschen gemacht. Na und? Entweder man steht wieder auf und sucht sich Freunde, die zu einem passen, oder man bleibt in seiner Höhle und bemitleidet sich selbst.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Definiere "falsch".

Der einzig wichtige Punkt auf der Liste ist in meinen Augen: Die fehlende Sozialisation.

Ein Mensch, der keinerlei soziale Kontakte pflegt, wirkt schon eher abschreckend auf mich. Und ja, ich habe auch sehr viele beschissene Erfahrungen mit Menschen gemacht. Na und? Entweder man steht wieder auf und sucht sich Freunde, die zu einem passen, oder man bleibt in seiner Höhle und bemitleidet sich selbst.

Stimmt, hab mal wieder ein Deatil vergessen. Bin aber auch schusselig :schuechte

falsch = nicht dem Mainstream entsprechend
= nicht gesellschaftskonform
= nicht sexuell anziehend
= unattraktiv
 
M

Benutzer

Gast
Stimmt, hab mal wieder ein Deatil vergessen. Bin aber auch schusselig :schuechte

falsch = nicht dem Mainstream entsprechend
= nicht gesellschaftskonform
= nicht sexuell anziehend
= unattraktiv


Das ist falsch. Nur weil man nicht wie der letzte Mainstream-Heini rumläuft, kleidet man sich nicht flasch oder verhält sich so.

Beispiel Kleidung. Für mich ist bei Frauen unschöne Kleidung: Hüfthose, bauchfreies Top, grelle Farben (zB Pink) und weiße Stiefelchen.
Schaut man sich Modegeschäfte an, scheint aber genau das "richtig" zu sein. Sagt der Trend. Na und?

Falsch ist meinen Augen folgendes:
-zu groß/ zu klein
-dreckige Kleidung
-sehr verschlissene Kleidung
-Kleidung, die unpassend zum Typ ist

Genauso verhält es sich mit den anderen Dingen. Falsch bedeutet nur, dass es nicht zu einem passt und aufgezwungen wirkt.

Bei dir zum Beispiel. Du sagst immer, du seist hässlich. Ausgehend von deinem Foto kann ich folgendes raten:

-auf Fotos mit geschlossenem Mund lächeln
(muss ich auch machen, weil mein Lachen sonst extrem unschön wirkt)
-Augenbrauen zupfen (dicht ist okay, aber in Form gebracht siehts einfach ansprechender und gepflegter aus)
-anderer Haarschnitt, einfach was flotteres
-andere Brille. Ich finde, sie passt nicht ideal zu dir, obwohl du schon ein "Brillengesicht" hast, was man von mir nicht behaupten kann.
-andersfarbiges Hemd. Das Hemd hat fast deine Hautfarbe und wirkt deshalb nicht gut. Was dunkelblaues oder schwarzes wäre toll.

Mit diesen (einfachen!) Veränderungen, die dich nicht komplett ins Gegenteil stürzen (das ist auch der falsche Weg), sondern einfach bestimmte Dinge (wie deine Augen) besser hervorheben, sähst du sehr viel besser aus.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist falsch. Nur weil man nicht wie der letzte Mainstream-Heini rumläuft, kleidet man sich nicht flasch oder verhält sich so.

Beispiel Kleidung. Für mich ist bei Frauen unschöne Kleidung: Hüfthose, bauchfreies Top, grelle Farben (zB Pink) und weiße Stiefelchen.
Schaut man sich Modegeschäfte an, scheint aber genau das "richtig" zu sein. Sagt der Trend. Na und?

Falsch ist meinen Augen folgendes:
-zu groß/ zu klein
-dreckige Kleidung
-sehr verschlissene Kleidung
-Kleidung, die unpassend zum Typ ist

Genauso verhält es sich mit den anderen Dingen. Falsch bedeutet nur, dass es nicht zu einem passt und aufgezwungen wirkt.

Bei dir zum Beispiel. Du sagst immer, du seist hässlich. Ausgehend von deinem Foto kann ich folgendes raten:

-auf Fotos mit geschlossenem Mund lächeln
(muss ich auch machen, weil mein Lachen sonst extrem unschön wirkt)
-Augenbrauen zupfen (dicht ist okay, aber in Form gebracht siehts einfach ansprechender und gepflegter aus)
-anderer Haarschnitt, einfach was flotteres
-andere Brille. Ich finde, sie passt nicht ideal zu dir, obwohl du schon ein "Brillengesicht" hast, was man von mir nicht behaupten kann.
-andersfarbiges Hemd. Das Hemd hat fast deine Hautfarbe und wirkt deshalb nicht gut. Was dunkelblaues oder schwarzes wäre toll.

Mit diesen (einfachen!) Veränderungen, die dich nicht komplett ins Gegenteil stürzen (das ist auch der falsche Weg), sondern einfach bestimmte Dinge (wie deine Augen) besser hervorheben, sähst du sehr viel besser aus.


Off-Topic:
soll jetzt wirklich keine Kritik sein, deswegen auch OT: Das mit der anderen Brille hab ich auch shcon ueberlegt. Ich hatte vorher eine ovale und ich finde meine jetzige sieht deutlich besser aus. Ich wuerde ja gern auch eine randlose tragen, aber das passte dann leider mit meinen dicken Glaesern nicht...:ratlos:
 
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