Thema meiner Bachelor-Arbeit, Dozentin unzufrieden

Benutzer83084 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr Lieben,

ich studiere Soziale Arbeit und beginne demnächst mit meiner Bachelor-Arbeit. Ich hatte mir konkret die Frage als Thema überlegt "Ist der Bildungserfolg von Kindern abhängig von dem der Eltern?".

Habe mir darüber auch schon Literatur besorgt. Jetzt wollte ich mein Thema anmelden und meine Dozentin hat mir mitgeteilt, dass mein Thema so zu oberflächlich wäre - ich solle doch noch eine "Unterfrage/Unterthema" formulieren.

Nun bin ich echt frustriert, weil mir irgendwie nichts Gescheites einfällt... :geknickt:
Hat jemand von euch vielleicht eine Idee und kann mir helfen?

Würde mich wirklich sehr freuen.
 

Benutzer151494 

Benutzer gesperrt
Hallo ihr Lieben,

ich studiere Soziale Arbeit und beginne demnächst mit meiner Bachelor-Arbeit. Ich hatte mir konkret die Frage als Thema überlegt "Ist der Bildungserfolg von Kindern abhängig von dem der Eltern?".

Habe mir darüber auch schon Literatur besorgt. Jetzt wollte ich mein Thema anmelden und meine Dozentin hat mir mitgeteilt, dass mein Thema so zu oberflächlich wäre - ich solle doch noch eine "Unterfrage/Unterthema" formulieren.

Nun bin ich echt frustriert, weil mir irgendwie nichts Gescheites einfällt... :geknickt:
Hat jemand von euch vielleicht eine Idee und kann mir helfen?

Würde mich wirklich sehr freuen.

Hey,

dass von dir gewählte Thema ist sehr allgemein und lässt viel Spielraum.. Im Rahmen einer Bachelor Arbeit solltest du schon etwas konkreter eine Problemstellung untersuchen.

Du könntest beispielsweise eine Untersuchung durchführen über Akademikerkinder und deren Entwicklung...

Such dir eine bestimmte Gruppe aus, anhand der du deine These untersuchen möchtest...
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich würde zumindest selbst keine Untersuchung machen. Empirisch arbeiten kostet viel zu viel Zeit und man muss es können - lohnt nicht für nen BA und ist bei SozPäd-Dozenten auch nicht so wahnsinnig gern gesehen.

Vielleicht gibt es dazu ja schon Studien, mit denen Du dich vertiefend beschäftigen kannst.
Was hast du denn im Feldprojekt oder Praxissemester gemacht? Meist nimmt man das Thema ja aus der Ecke, weil man einfach da schon ein bisschen Erfahrung hat.
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Naja, ich bin in dieser Richtung fachlich wirklich nicht bewandert, aber vermutlich hat sie da schon recht. Ich meine, mit so einem Thema lassen sich locker 500 Seiten füllen, dementsprechend wirst Du das Problemfeld im Rahmen einer Bachelorarbeit so nur an der äußerten Oberfläche ankratzen können und über Allgemeinplätze nicht hinauskommen - das meint Deine Dozentin wohl mit oberflächlich.

Ich weiß natürlich nicht, wie bei Deinem Studium die Erwartungshaltung an eine Bachelorarbeit so ist - also ob Du selbst vorhast loszuziehen und empirische Daten zu erheben, die Du dann auswertest, oder es sich eher darum dreht, schon vorhandene Forschung zu rezipieren und "bloß" zu vergleichen/auszuwerten etc. Je nachdem gibt das halt dann die Richtung der Konkretisierung vor. Im ersten Fall wäre das eben die Einschränkung der Personengruppe, im anderen Fall würde ich mich an Deiner Stelle auf eine ganz bestimmte These oder Studie zu diesem Thema (meinetwegen bspw. der Quatsch, den Thilo Sarrazin dazu absondert: alle Migranten sind dumm und bekommen deshalb dumme Kinder - wenn das passt, wie gesagt, ich hab wirklich was völlig anderes studiert) beschränken und mich an der abarbeiten.

Ich kann Dir aus meiner Erfahrung nur sagen: je konkreter die Fragestellung ist, desto leichter schreibt sich auch die Arbeit. Sonst tut man sich währenddessen verdammt schwer, irgendwie einen roten Faden in die ganze Sache reinzubringen und hat am Ende immer noch das Gefühl, daß das alles ziemlich unausgegoren und schwammig ist. Und ich war oft überrascht, wie viel man dann, wenn man mal angefangen hat, aus einer von Beginn an vermeintlich wahnsinnig eingeschränkten Fragestellung rausholen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Mir fiel auch auf, dass dein Thema sehr breit gefächert ist. Da solltest du dir wirklich eine spezielle Gruppe von Eltern (hochgebildet, suchtkrank, Migrationshintergrund, ...) aussuchen. Ich würde mich dabei daran orientieren, wozu du genügend aktuelle Literatur finden kannst und natürlich daran, was dich besonders interessiert.

Ich hatte auch ein großes Oberthema (z.B. Drogenmissbrauch), dazu eine spezifische Personengruppe (z.B. ältere Menschen) und noch einige kleinere Unterpunkte, um eine Eingrenzung vorzunehmen.

Uns war freigestellt, ob wir empirisch arbeiten oder nicht, aber es wurde schon sehr gern gesehen. Ich persönlich war allerdings zu faul dafür, kann ich ja nun im Master eh noch üben. :grin:
 

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