Tastaturanordung

Benutzer3899  (36)

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Tasturanordung

Hallo Leute!

Ich hab so eine frage, die mich schon länger quält :blablabla
Kann mir jemand verraten, wie so die Buchstaben auf der Tastatur so angeordnet sind und warum im amerikaischen das "y" mit dem "z" vertauscht ist?
Und wieso ist der Ziffernblock verdreht zur Telefontastatur?
 

Benutzer631 

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hui, das ist hart....die Ordnung existierte schon zu Schreibmaschinenzeiten...

Das interessiert mich jetzt auch. Ich grab mal...

EDIT: Hab ne Email an Cherry.de geschrieben :zwinker:
 

Benutzer9977 

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also... früher war das ja mit der Schreibmaschine so, dass immer diese lustigen "Stäbe" auf das Blatt Papier sausten und dann da den Buchstaben hin drucken...
Wenn also jemand im 10-Finger-System schreibt, geht das ja ganz schön schnell hin und her alles... Da konnte es vorkommen, dass sich diese "Stäbe" (ich hab keine Ahnung, wie diese Dinger richtig heißen) verhakten.
Damit also diese Wahrscheinlichkeit nur sehr gering ist, wurden die Buchstaben so angeordnet, dass sie möglichst in der Reihenfolge des Anschlages in den Wörtern nicht zu nah hintereinanderkommen.

zu y und z: im engl. gibt es den Buchstaben z sehr selten, dafür ist das y viel häufiger. das y wiederum gibts bei uns fast gar nicht.

hoffe, ist nicht zu verwirrend...;-)

lg. Hexe
 

Benutzer6665  (50)

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die französische Tastatur hat zum Beispiel das "q" anstelle des "a"s, weil es einfach sehr viele Wörter gibt, die ein "q" enthalten.
 

Benutzer6487 

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Daß häufigere Buchstaben weiter auseinander liegen sollen, damit sich Lettern nicht verhaken, hab ich auch gehört:

Seltsam nur:

* das e ist der häufigste Buchstabe bei uns, gefolgt vom r.
e und r sind auf der Tastatur sehr weit voneinander entfernt.

* Wenn die Franzosen q und a getauscht haben, warum? q und a liegen so sehr auf einer vertikalen Linie, daß die Lettern direkt nebeneinander liegen müßten.

Mal gucken, was Chrerry schreibt
 

Benutzer631 

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Cherry.de hat mir telefonisch geantwortet... die hatten aber auch keinen Plan :zwinker: Die dachten, meine Frage zielte auf etwas anderes ab.

Schon peinlich für die :cool1:
 
2 Woche(n) später
R

Benutzer

Gast
Jep, die Vorgeschichte stimmt. :smile:

Grund dafür ist übrigens, dass in der Zeit der 1920er und 30er, in der sich der Beruf Typistin bildete, immer mehr Anschläge pro Minute erreicht wurden. Daher auch das häufige Verklemmen der Stäbe.

Der damals führende amerikanische Schreibmaschinenhersteller ??? stellte daraufhin die Tastaturen so um, dass das Schreiben erschwert wurde, da er keine passende Technologie zum Beheben dieses Problems parat hatte.

Da sich dieser Hersteller am Markt durchsetzte, ergriff auch seine Tastatur-Anordnung immer mehr Raum. Nach einer gewissen Zeit gingen andere Hersteller dazu über, diese Anordnung zu übernehmen, da sie sonst keine Chance dem Merktführer gegenüber gehabt hätten.

Das ganze Prinzip nennt sich "endogene Blockierung" und ist in der Wirtschaft sehr häufig zu finden, z.T. vom Wandel des Ruhrgebietes bis hin zur Durchsetzung der Microsoft-Progamme oder dem Rechtsverkehr in GB. Durch ein Einstellen vieler Betriebe auf eine gewisse Strategie / Technologie schaffen es viele neue Ideen nicht mehr, sich durchzusetzen. Sonst hätten wir z.B. auch eine inzwischen problemlose Anordnung der Tasten. :zwinker: Aber wenn du einmal das 10-finger -System gelernt hast, kannst du dich eben nicht einfach so an eine neue Tastatur gewöhnen.

Jaja, großer Exkurs, aber ich muss zur Zeit u.a. solche Dinge lernen...da sprudelt's schonmal gerne raus... :grin:

Gruß, RM
 

Benutzer5838 

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Ich weiss nur dass wir mit dieser Besonderheit mal wieder mal ziemlich alleine stehen. Mein Onkel aus Kanada hat davon noch nie was gehört. *g*
 
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