Superreiche

Benutzer130414 

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ahh ja, das legendäre - der Mikrozensum liegt falsch, denn mein Vater, dem gehts anders.

a propos mikrozensus., ja, die armen sind ärmer gewurden. aber nur so lange man die Flüchtlinge nicht rausrechnet. Das die Arm sind wie sau, wird keinen wundern. Wenn man also die rausrechnet, sind die armen ebenso reicher gewurden!
 

Benutzer3277 

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a propos mikrozensus., ja, die armen sind ärmer gewurden. aber nur so lange man die Flüchtlinge nicht rausrechnet. Das die Arm sind wie sau, wird keinen wundern. Wenn man also die rausrechnet, sind die armen ebenso reicher gewurden!

Die Flüchtlinge haben damit nichts zu tun. Das ist ein anderes Thema. Auch ohne Flüchtlingszustrom hätte z.B. mein Vater jetzt genau so wenig Rente.
 

Benutzer130414 

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ok. es gibt immer welche die verlieren. das kommt natürlich drauf an wo man wohnt. manche Städte sind teurer andere sind günstiger. Das beeinflusst aber die allgemeine Entwicklung nicht.

langzeitarbeitslose in deutlich wachsenden Städten haben natürlich ein nicht unbedeutendes Problem.
in anderen Ländern hätten sie aber noch ganz andere Probleme. von unmenschlich zu reden ist einfach ur lächerlich!
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Die Flüchtlinge haben damit nichts zu tun. Das ist ein anderes Thema.
nein, natürlich nicht. außer i so weit, das sie naturgemäß total arm sind nd somit den mikrozensus runterreißen
 

Benutzer3277 

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langzeitarbeitslose in deutlich wachsenden Städten haben natürlich ein nicht unbedeutendes Problem.
in anderen Ländern hätten sie aber noch ganz andere Probleme. von unmenschlich zu reden ist einfach ur lächerlich!

Ich halte das absolut nicht für lächerlich. Klar kriegen die in anderen Staaten noch weniger. Es kommt aber darauf an, dass sie hier so wenig bekommen, dass sie praktisch aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden. Am Beispiel meines Vaters: Er kann z.B. nicht an den Fahrten seines Kulturvereins teilnehmen, kein Konzert mehr besuchen usw., und er hat mal ein Kulturstudium absolviert in der DDR. Und so geht es vielen Freunden von ihm, die nach der Wende ihre Jobs verloren und in "Maßnahmen" arbeiteten. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, er will am Leben teilhaben.
 

Benutzer152150 

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Aber es gibt auch viele heimatverbundene Unternehmer
Und ob.
Ich kenne einige solcher.
Einer derer, die ohne auf eigene Interessen zu achten sehr den Menschen seiner Heimat verbunden war, ist leider vor ein paar Jahren viel zu früh verstorben.
Jede menge Geld, Kosmopolit, ein globaler Geschäftsmann vor dem Herren, vor dem auch eine Frau Merkel den Bückling gemacht hätte, wenn er je so eingestellt gewesen wäre, gleichzeitig aber auch eines der unaugeregtesten Mitglieder seiner lokalen Gemeinde.
Konnte weiterhin morgens beim Bäcker in Jogginghosen seine Brötchen holen wie jeder andere.
Hat immer ein freundliches Wort für jeden gehabt und sich nie in den Vordergrund gedrängt.
Als ein hiesiger Autohändler mit vielen Mitarbeitern massive finanzielle Schlagseite hatte, ist der eingesprungen....obwohl der wusste, daß das für einige Jahre ein Verlustgeschäft wird.
Jetzt, nach seinem Tod wurde der größte Teil des Erbes in eine Stiftung überführt, unter der Leitung seiner Töchter, die jedem Bürger der Stadt zugute kommen soll.
Dieses Geld hat der aber hart erwitschaftet. Durch 14-16-Stunden-Arbeitstage, einem unglaublichen Verstand und ein feines Gespür für die richtigen Gelegenheiten. Und Mitarbeiter, die ähnlich hart gearbeitet haben.
Der hätte es verdient gehabt, sein Geld geniessen zu können.

Andere gönnen sowas aber nicht denen, die lieber schaffen, als reden.

(nun ja... das sind veilleicht nicht unbedingt die super reichen Multimilliardäre, aber trotzdem potentielle Sponsoren und/oder Mäzene)
..äh....doch. Auch.
 

Benutzer6874  (35)

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banane0815 banane0815 ich bin in der jetzigen Situation nicht dafür Sponsoring zu verbieten. Mein Arbeitsplatz hängt ja zum Teil auch davon ab,. Aber es muss unabhängige Forschung geben. Ich finde es wichtig über die Problematik der übergrossen Vermögen zu reden, und der undemokratischen Macht die damit verbunden ist. Es ist nicht verboten nach besseren Lösungen zu suchen und dafür zu sorgen dass nicht öffentliche Gelder "versickern", und dann als Rechtfertigung für Steerbetrug dienen.
 

Benutzer160853  (34)

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Das ist aber ein systemischer Grundsatz, der vor allem seit Jahrzehnten von CDU, wie SPD aufrechterhalten wird. Solche geistigen Schnellschüsse wie Vermögens-, oder schlimmer noch "Reichen"steuer verbessern die Situation nicht....sondern verschlimmern sie nur, da in solchen Fällen vermögende Menschen ihr Kapital vermehrt ins Ausland sichern.

Eben drum! Die Neidkarte ist gespielt und passiert ist am Ende eigentlich nichts. Vielleicht, dass der Mittelständler nun vielleicht auf der anderen Seite des Bodensees produziert.
Apple, Amazon und Starbunks sind eher das Problem, weil sie durch Geflächte Steuerrechte umgehen. Sie sind aber praktisch, legendär und hipp.
Zum Thema Krankenhaus nur sehr wenig: Es gibt zu viele und zu wenig spezialisierte. Das Kreiskrankenhaus X wäre vielleicht in Kooperation mit dem Altenheim Y lebensfähig, aber nicht alleine. Hier verfängt man sich sehr schnell im Dickicht zwischen kommunalen Parlamenten und Trägern. Aber dies ist ein anderes Thema.
Ich komme aus einer Familie, in dem Selbstständigkeit und auch Freiberufler die Regel sind. Ich gönne diesen Menschen, dass sie mehr verdienen, weil dort beispielsweise das Eigenkapital nicht nur einmal Lücken schließen musste. Der Urlaub die Ausnahme ist und sonst das Leben in einem klassischen 9-5 Job leichter ist.
Mir nötigt dies mehr Respekt ab als die richtige linke Denkschule im Elfenbeinturm.
Ich finde weiterhin wichtiger, dass Gesellschaft lebensnah im Kleinen funktionieren. Von meiner Familie bekommt eine betagte Dame im Ort Essen und eine Aufmerksamkeit. Diese Form kommt sicher an und hilft nach meiner Ansicht effektiver als diese großen Bögen
 

Benutzer6874  (35)

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Niemand sagt, dass das schlecht ist. Nur wäre es vielleicht noch besser, das wäre gar nicht nötig.
aber es IST eben trotzdem nötig. Das eine tun, und das andere nicht lassen. Ich helfe auch direkt und persönlich, wenn ich Menschen in Not sehe. Aber dazu noch politisch denken (und handeln und wählen!) ist wichtig, denn eine gerechte Welt entsteht nicht durch Wohltätigkeit.

Die Wendung in der Diskussion ist nicht O.T. Denn von "Superreichen" reden macht nur Sinn wenn wir die Zusammenhänge sehen, sonst bleibt es ein vom Neid gesteuerten Schlagwort. Wie die "Sozialhilfeempfänger"....
 

Benutzer3277 

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dann hast du also anscheinend keine Ahnung von arm sein wenn du sowas al unmenschlich bezeichnest.

Natürlich gibt es in anderen Staaten noch viel ärmere Menschen. Aber dort sind fast alle arm und helfen sich gegenseitig. Bei uns dagegen wird man stigmatisiert und ausgegrenzt, wenn man sich nichts leisten kann. Kanzler Schröder hat damals gesagt, wer Hartz IV bezieht soll sich bitte erst mal bilden wenn er Arbeit haben will. Das ist Stigmatisierung. Die große Mehrheit der Ex-DDR-Leute die Hartz IV bezogen waren sehr gut gebildet, viele mit Studienabschluss. Es gab einfach nur keine freien Arbeitsplätze.
 

Benutzer130414 

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Ahh ja. Nein. Mehr zu dem Thema gerne pm. hier ist mir das mittlerweile zu müßig.
 
M

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Off-Topic:

Aber dort sind fast alle arm und helfen sich gegenseitig.
Das ist aber leider häufig auch nur eine schöne Illusion, die man sich von aussen macht. Das ändert jetzt nichts an der Situation hier oder anderen Überlegungen, aber sich die Situation anderer schön zu reden, hilft da auch nichts. Systeme wie Druckhierarchie, Ausgrenzung u.ä. funktionieren überall.
 
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