Studiumswahl

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
In einem oder zwei Monaten gebe ich meinen Job auf, zieh in eine neue Stadt, und werd dann wohl wieder zu studieren beginnen. Irgendwie ein ungewohntes Gefühl nur noch einen Bruchteil des Geldes zur Verfügung zu haben, den man vorher zur Verfügung hatte.
Aber irgendwie auch notwendig, weil ich beim ersten Mal mein Studium aus einer Verpflichtung abgebrochen habe, und es eigendlich gar nicht wollte.
Ich mein, ich bereue es nicht, ich hab eine solide Ausbildung gemacht, ein paar nette Jahre verbracht, und meine Freundin kennengelernt, was schon einiges wert ist.

Naja, jetzt stellt sich die Frage, was ich studieren soll. Damals hab ich Informatik angefangen, aber schnell gemerkt das es mich eigendlich nicht sonderlich interessiert. Hatte irgendwie mehr interesse an Berufen die etwas mehr Umgang mit Menschen erfordern.
Ich hab dann während der Ausbildung Psychologie begonnen, was aber von der Berufsschule (10 Wochen Internat 400 km von der Uni entfernt, was ein pendeln doch recht schwer macht) unterbrochen wurde, und damit ausser Spesen (Studiengebühren) nix gewesen ist.

Mein Bruder hat mir jetzt aber, aufgrund meiner langsam grau werdenden Haare geraten eher etwas zukunftsträchtiges zu studieren. Es würde jetzt eben die Möglichkeit geben BWL mit Sinologie zu studieren. Wirtschaftlich war ich bis jetzt eigendlich immer Recht gut, und Asiaphil war ich auch schon immer, wär also ne Möglichkeit.

Naja für BWL spricht einfach das es zukunftsträchtig ist. Wobei sich das die paar anderen Studenten auch überlegt haben werden. Und ich weiß einfach nicht, ob ich mit meinem Herz dabei wäre. Gut wäre ich wohl trotzdem, aber eben nur aus Pflichtgefühl.

Würde ich Psychologie, also das Propädeutikum gekoppelt mit Sozialpädagogik machen, hätt ich wohl einigermasen schlechte Karten am Arbeitsmarkt, und eher ein Zubrot als eine Lebensgrundlage, aber es wäre ein Job der mich interessiert.
Und wie gesagt, ich habe schon eine Ausbildung als Buchhändler und Verleger gemacht (Gut Verleger, also Medienkaufmann, müsste ich noch eine Prüfung machen, die Ausbildung wurde erst ein Halbes Jahr nach meinem Ausbildungsende eingeführt, aber das ist kein Problem, hatte immer nen sehr guten Erfolg)

Irgendwie bin ich einfach unsicher, und mein Wunsch nach viel Geld, steht dem Wunsch nach einem Studium das meine Interessen abdeckt.
Der Punkt ist der, wenn ich Psychotherapie machen würde, wüsste ich genau was ich danach machen würde, also hätte schon ein Konzept in der Tasche das ich relativ lange ausgearbeitet habe (hatte schon mit psychischen Erkrankungen zu tun und einige bei ihrer Therapie unterstützt).
Würde ich BWL studieren, hätte ich wohl keine Ahnung wies nach dem Studium weitergeht.

Irgendwie will ich mich nicht zu einer falschen Entscheidung zwingen. Allerdings ists auch schwer die richtige zu treffen, und deswegen schwank ich zwischen der einen und der anderen hin und her, und das ist nicht umbedingt positiv.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich würde dir raten etwas zu studieren, das dir auch spaß macht. Geld hin oder her... aber im Endeffekt wirst du es bereuen, bloß etwas wegen dem Gehalt studiert zu haben.

Was spricht denn gegen Psychologie? Da wirst du später sicherlich auch gut verdienen - du kannst ja auch in die Richtung Betriebspsychologie, Organisationspsychologie, Betriebspsychologie gehen.

Ansonsten gebe ich dir bei Pädagogik und Sozpäd natürlich recht, da hat man weniger gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und gehaltsmäßig sieht es auch nicht soll aus. Das ist bei Psychologie doch aber etwas anders.
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Ich würde dir raten etwas zu studieren, das dir auch spaß macht. Geld hin oder her... aber im Endeffekt wirst du es bereuen, bloß etwas wegen dem Gehalt studiert zu haben.

Was spricht denn gegen Psychologie? Da wirst du später sicherlich auch gut verdienen - du kannst ja auch in die Richtung Betriebspsychologie, Organisationspsychologie, Betriebspsychologie gehen.

Ansonsten gebe ich dir bei Pädagogik und Sozpäd natürlich recht, da hat man weniger gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und gehaltsmäßig sieht es auch nicht soll aus. Das ist bei Psychologie doch aber etwas anders.

Naja, gegen Psychologie würde nichts sprechen, ich hab mir gedacht eben das Psychologische Propädeutikum zu machen, und dazu als Quellberuf, Sozialpädagogik, einfach weil ich dann auch vor habe Therapie Hunde auszubilden, und die dann nicht nur für Psychotherapie eingesetzt werden sollten, sondern eben auch für Verhaltensauffällige Kinder, in sozialen Bereichen usw.
 

Benutzer18636  (37)

Verbringt hier viel Zeit
bei deinen beiträgen hätte ich immer gedacht du studierst politologie ;o)
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
bei deinen beiträgen hätte ich immer gedacht du studierst politologie ;o)

Hehe, danke, nun das hätte mir mein Deutschlehrer empfohlen, weil er meinte das ich mich immer mit Rhetorik und Eloquenz durch Prüfungen schummeln wollte.

achja was ich vorher noch anfügen wollte, ich weiß natürlich, das die Ausbildung zum Therapiehunde Trainer dann auch noch gemacht werden muss, aber das geht soweit ich weiß Berufsbegleitend.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Naja, gegen Psychologie würde nichts sprechen, ich hab mir gedacht eben das Psychologische Propädeutikum zu machen, und dazu als Quellberuf, Sozialpädagogik, einfach weil ich dann auch vor habe Therapie Hunde auszubilden, und die dann nicht nur für Psychotherapie eingesetzt werden sollten, sondern eben auch für Verhaltensauffällige Kinder, in sozialen Bereichen usw.

na also! :smile:
Für mich hört es sich so an, als hättest du dich innerlich schon entschieden.
Lass dich nicht so sehr von außen beeinflussen, es muss immerhin DIR Spaß machen und DICH interessieren.
Was bringt dir ein bwl-studium, wenn du nicht mit Interesse dabei bist?

vielleicht kannst du dir auch etwas anrechnen lassen, wenn du schonmal mit psychologie begonnen hast?
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
hmmm, das problem ist wiederum, das durch den NC in Deutschland, nun weniger plätze vergeben werden. Und das macht ein Studieren und Arbeiten etwas schwerer.
Vorallem würde die Hundetrainerausbildung auch noch mal 4 Jahre dauern und würde zwar neben dem Studium gehen, da Wochenendkurse, aber halt recht schwer zu vereinbaren, und sowieso mit einer Fernbeziehung.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren