Strichliste / Notizen über Anzahl der SexpartnerInnen?

Strichliste über Anzahl der SexpartnerInnen?

  • ja, ich mache mir Notizen / führe eine Strichliste

    Stimmen: 16 17,6%
  • ne, ich mache mir keine Notizen / führe keine Strichliste

    Stimmen: 30 33,0%
  • ich hatte nicht so viele SexpartnerInnen, dass ich mir die Anzahl nicht merken könnte

    Stimmen: 45 49,5%
  • Ich hatte sehr viele SexparterInnen und weiß die Anzahl nicht genau

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    91

Benutzer46728 

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also die paar namen kann ich mir merken...hab n gutes gedächtnis,also werde sowas auch wohl nie brauchen..
hab aber ne liste mit notizen darüber,wann,wo und wen ich je geküsst habe...ich kanns mir auch so merken,aber warum nicht..
kusspartner hatte ich deutlich mehr,als sexpartner..
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
Du würdest doch zu Beginn der Beziehung überhaupt nicht wissen, wieviele Männer ich hatte. Das ist meine Sache und ich würde einen Partner wohl auch gar nicht wollen, der das partout aus mir rausquetschen wollen würde. Mein Freund weiß auch nach 2,5 Jahren Beziehung (in denen ich ABSOLUT treu war / bin) nicht die exakte Anzahl...

Naja, das gehört doch aber zur Vergangenheit der Person. Und die möchte ich schon kennen, wenn ich mich näher mit jemandem beschäftige. Ich meine, dieses Gebiet ist bei mir ohnehin ein höchst sensibles, aber auch ganz allgemein gesehen ... ich denke schon, dass die meisten Leute die Vergangenheit ihrer Partner interessiert, eben weil das ja einen Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht. Ich möchte meinen Partner doch als ganzes lieben können, und das kann ich nur, wenn ich eben auch "das ganze", d.h. alles, kenne. Auch die Vergangenheit.

Zudem das ja nicht einfach nur Vergangenheit ist, die einem einfach so passiert, sondern bewusste Entscheidungen der Vergangenheit, die aufgrund einer so oder so gearteten Gesinnung entstanden sind. Die Gesinnung hat derjenige dann ja wahrscheinlich heute noch, also ist das durchaus von Belang für die Gegenwart. Oder er hat sie abgelegt / verändert, dann wäre der Grund dafür interessant, da das zur Persönlichkeitsentwicklung dieses Menschen gehört ... die mich ja interessiert, wenn ich wirklich Interesse an der Person habe.

Deshalb stellt sich die Frage IMO meistens schon, und Lügen ist da einfach keine Option, zumindest wenn man von halbwegs reifen Menschen ausgeht.
 
L

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Gast
Naja, das gehört doch aber zur Vergangenheit der Person. Und die möchte ich schon kennen, wenn ich mich näher mit jemandem beschäftige. Ich meine, dieses Gebiet ist bei mir ohnehin ein höchst sensibles, aber auch ganz allgemein gesehen ... ich denke schon, dass die meisten Leute die Vergangenheit ihrer Partner interessiert, eben weil das ja einen Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht. Ich möchte meinen Partner doch als ganzes lieben können, und das kann ich nur, wenn ich eben auch "das ganze", d.h. alles, kenne. Auch die Vergangenheit.

Zudem das ja nicht einfach nur Vergangenheit ist, die einem einfach so passiert, sondern bewusste Entscheidungen der Vergangenheit, die aufgrund einer so oder so gearteten Gesinnung entstanden sind. Die Gesinnung hat derjenige dann ja wahrscheinlich heute noch, also ist das durchaus von Belang für die Gegenwart. Oder er hat sie abgelegt / verändert, dann wäre der Grund dafür interessant, da das zur Persönlichkeitsentwicklung dieses Menschen gehört ... die mich ja interessiert, wenn ich wirklich Interesse an der Person habe.

Deshalb stellt sich die Frage IMO meistens schon, und Lügen ist da einfach keine Option, zumindest wenn man von halbwegs reifen Menschen ausgeht.
aber was will man denn für infos über ex-beziehungen? ich möchte, dass meine partnerin die zeit mit mir genießt und die stories ihrer anderen typen interessieren mich dabei nicht. warum denn auch? die persönlichkeit ist das, was man liebt, welchen einfluss dabei ex-partner hatten, ist mir recht wurscht.
 

Benutzer18889 

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marie, nix persönlich gegen dich, sondern eher stellvertreted an alle sex-bürokraten hier:
hier haben viele gesagt, dass sie listen zur erinnerung schreiben...macht ihr das bei allem so? schreibt ihr euch eine liste nach einer schönen geburtstagsparty, ereignisse eines schönen tages? :ratlos:
bei mir ist das eher so, dass ich mich an die tollsten/bewegendsten ereignisse in meinem leben einfach erinnern kann, wenn ich dazu erst etwas schriftliches brauche, ist es doch nicht der rede wert. ich würde das nicht mal als erinnerung bezeichnen, das wären für mich ein paar wertlose buchstaben...

Ich hätte dein Zitat fast übersehen, weil du aus meinem Namen Marie gemacht hast. :zwinker:

Ich schreibe manchmal eine Art Tagebuch, ja. Es geht aber nicht um die Erinnerung an Geburtstagspartys, sondern an meine Sexpartner. Wären es soviele, dass ich sie mir nicht mehr merken könnte, würde ich das schon gern notieren, damit ich auch später mal an jeden einzelnen zurück denken kann.

Klar fände ich es auch bedenklich, wenn der Sex so schlecht war, dass ich den Namen des Typen vergesse, aber bei manchen glaube ich jetzt schon, dass ich die Namen spätestens in 5 Jahren nicht mehr weiß.
 

Benutzer27369  (35)

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Ich habe bei mir viele weiße Blatt Papier rumliegen. Könnten alles meine Strichlisten sein :zwinker:

Würde ich aber nie machen. Das hätte Player-Mentalität und diese verachte ich.
 

Benutzer77967 

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aber was will man denn für infos über ex-beziehungen? ich möchte, dass meine partnerin die zeit mit mir genießt und die stories ihrer anderen typen interessieren mich dabei nicht. warum denn auch? die persönlichkeit ist das, was man liebt, welchen einfluss dabei ex-partner hatten, ist mir recht wurscht.
Wie NEVERKNOW finde ich schon dass es, zumindest für mich, dazugehört das zu Wissen.
Wenn ich mit jemandem Sex haben will, muss ich (entschuldige wenn ich noch so naiv bin) denjenigen auch Lieben. Wenn ich nun den Eindruck hätte derjenige hat alle 4 Wochen eine neue Partnerin im Bett würde ich mir schon überlegen ob ich nicht auch nur eine vorübergehende Gespielin für Ihn sein werde. Ich glaube nicht dass ich möglichen Beteuerungen wie z.B. das war früher aber Du bist jetzt meine große, ewige Liebe blablabla glauben würde.
Das wäre für mich dann schon ein KO kriterium.

Meine Meinung
 

Benutzer18889 

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Wie NEVERKNOW finde ich schon dass es, zumindest für mich, dazugehört das zu Wissen.
Wenn ich mit jemandem Sex haben will, muss ich (entschuldige wenn ich noch so naiv bin) denjenigen auch Lieben. Wenn ich nun den Eindruck hätte derjenige hat alle 4 Wochen eine neue Partnerin im Bett würde ich mir schon überlegen ob ich nicht auch nur eine vorübergehende Gespielin für Ihn sein werde. Ich glaube nicht dass ich möglichen Beteuerungen wie z.B. das war früher aber Du bist jetzt meine große, ewige Liebe blablabla glauben würde.
Das wäre für mich dann schon ein KO kriterium.

Meine Meinung

Ich fände es andersrum etwas anmaßend, schon bei Beginn einer Beziehung solche intime Fragen zu stellen. Klar, mir könnte ein Mann die stellen und es wäre total okay, aber für andere ist sowas sehr intim und da würden dir viele wohl keine vernünftige Antwort drauf geben.

Ich finde, mich geht die sexuelle Vergangenheit zumindest anfangs wenig an. Möchte der Mann mir im Laufe der Beziehung davon berichten, dann gern, aber viele würden das am Anfang wohl eher ungern machen.

Im übrigen finde ich es keinesfalls ungewöhnlich, dass man als Single "alle vier Wochen" jemand anderes im Bett hat, aber sich in einer Beziehung komplett treu verhält. Single und Beziehung sind zwei völlig unterschiedliche Lebensarten, das kann man nicht vergleichen.

Ich gebe durchaus zu, dass ich Liebe und Sex trennen kann. Also sagt die Anzahl meiner Sexpartner während meiner Singlezeiten extrem wenig über die mögliche Treue in einer Beziehung aus. Meiner Meinung nach ein ganz normaler Gedankengang.
 
L

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Gast
Wenn ich mit jemandem Sex haben will, muss ich (entschuldige wenn ich noch so naiv bin) denjenigen auch Lieben. Wenn ich nun den Eindruck hätte derjenige hat alle 4 Wochen eine neue Partnerin im Bett würde ich mir schon überlegen ob ich nicht auch nur eine vorübergehende Gespielin für Ihn sein werde. Ich glaube nicht dass ich möglichen Beteuerungen wie z.B. das war früher aber Du bist jetzt meine große, ewige Liebe blablabla glauben würde.
Das wäre für mich dann schon ein KO kriterium.
also ich denke, so etwas wie liebe entwickelt sich in beziehungen erst nach ein paar monaten. man ist verliebt, ohne frage, aber liebe ist dann doch mehr als nur heitere erste wochen...
und die anzahl der sexpartner und die erfahrung trägt für mich nichts dazu bei, dass sich diese liebe schneller entwickelt oder hemmt...soll mein partner doch vor mir wie ein karnickel rumgepoppt haben, wenn beide etwas ernsthaftes wollen, zerbricht es nicht daran nach wenigen wochen...
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Naja, das gehört doch aber zur Vergangenheit der Person. Und die möchte ich schon kennen, wenn ich mich näher mit jemandem beschäftige.

Ich habe keine Probleme damit, zuzugeben, dass ich ne Zeitlang sehr locker gegenüber einmaligen Bettgeschichten mit Bekannten oder Affären mit Freunden eingestellt war und dass ich auch schon mehrere feste Partner hatte. Bei den festen Partnern bin ich auch sehr offen, denn das ist was, was mich wirklich geprägt hat (war ja mit jedem dann doch etwas länger zusammen). Das erzähle ich auch. Das gibt aber noch keine zweistellige Zahl. *g*

Ich möchte einfach keine genaue Anzahl nennen. Es reicht, wenn jemand weiß, dass es mehrere Männer waren. Ich habe kein Problem damit, über meine Einstellung zu reden und darüber, wieso ich diese Einstellung mal hatte. Ich hab kein Problem damit, jemandem zu erklären, dass ich auch schonmal fremdgegangen bin, aber eben dass ichs nie wieder tun werde, weil ich vor allem mir selbst damit höllisch wehgetan habe. Ich bin ehrlich. Aber es gibt einfach Dinge, die gehen niemanden was an, weil sie NUR (!) mich betreffen.

Ich erzähle auch nicht herum, was ich im Bett schon alles ausprobiert hab. Mein Freund hat nach ner Zeit schon mitbekommen, dass ich in der Vergangenheit mal nen Dreier hatte, aber das hab ich ihm doch nicht gleich beim Kennenlernen auf die Nase gebunden! Und er hat natürlich auch nicht nach ner Woche aus heiterem Himmel gefragt "Du, sag mal, hattest Du schonmal nen Dreier?". *g* Das hat Wochen oder gar Monate gebraucht, bis da mal ne Situation war, wo ich das dann eben erzählt hab, weils zum Thema passte. Er fands zwar erst ziemlich befremdlich, weiß inzwischen aber, dass ichs sowieso nicht mehr haben will, also ist das für ihn auch überhaupt kein Problem. Wieso auch? Es ist meine VERGANGENHEIT. Die hat meine Gegenwart zwar GEPRÄGT, aber sie IST nicht meine Gegenwart!!!

Deshalb stellt sich die Frage IMO meistens schon, und Lügen ist da einfach keine Option, zumindest wenn man von halbwegs reifen Menschen ausgeht.

Ich würde meinen Partner nicht anlügen.
 

Benutzer80418 

Verbringt hier viel Zeit
ALso ich persönlich hab eine liste worauf ich die frauen aufliste mit denen ich geschlafen habe..ungefähr einmal im monat trage ich die neuen ein...hab auch einmal die liste verloren..hat stunden gedauert bis ich die alle wieder aufgeschrieben habe ,weil ich mich an viele nicht mehr errinern konnte...
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
aber was will man denn für infos über ex-beziehungen? ich möchte, dass meine partnerin die zeit mit mir genießt und die stories ihrer anderen typen interessieren mich dabei nicht. warum denn auch? die persönlichkeit ist das, was man liebt, welchen einfluss dabei ex-partner hatten, ist mir recht wurscht.

Weil das eben schon Einfluss auf die jetzige Persönlichkeit hatte. Bzw vllt hatte ihre Persönlichkeit auch Einfluss auf ihre damalige Beziehung?
Ich will mit meinem Partner ja nicht nur den Augenblick genießen, sondern ganz weit gemeinsam in die Zukunft blicken. Und dafür muss ich ihm völlig vertrauen können, und dafür möchte ich eben "alles" über ihn wissen ...


Wie NEVERKNOW finde ich schon dass es, zumindest für mich, dazugehört das zu Wissen.
Wenn ich mit jemandem Sex haben will, muss ich (entschuldige wenn ich noch so naiv bin) denjenigen auch Lieben. Wenn ich nun den Eindruck hätte derjenige hat alle 4 Wochen eine neue Partnerin im Bett würde ich mir schon überlegen ob ich nicht auch nur eine vorübergehende Gespielin für Ihn sein werde. Ich glaube nicht dass ich möglichen Beteuerungen wie z.B. das war früher aber Du bist jetzt meine große, ewige Liebe blablabla glauben würde.
Das wäre für mich dann schon ein KO kriterium.

Meine Meinung

Meine auch :zwinker:


Ich fände es andersrum etwas anmaßend, schon bei Beginn einer Beziehung solche intime Fragen zu stellen. Klar, mir könnte ein Mann die stellen und es wäre total okay, aber für andere ist sowas sehr intim und da würden dir viele wohl keine vernünftige Antwort drauf geben.

:eek: das wäre zu Beginn der Beziehung intim? Das Eingehen einer Beziehung ist doch schon unheimlich intim!
Bzw vllt gehst du das ja anders an als ich, aber ich gehe nicht mal "einfach so" eine Beziehung an, und schau dann, was bei rauskommt :zwinker: wenn ich tatsächlich eine Beziehung eingehe, muss ich denjenigen schon unheimlich lange und unheimlich gut kennen. Und da sind solche Fragen definitiv nicht zu intim ... ganz im Gegenteil, auf solche Dinge komme ich eigentlich schon nach ein paar Wochen zu sprechen. Auch bei "normalen" Freunden oder Freundinnen: man spricht doch über seine Einstellungen, um zu merken, ob man sich versteht.

Ich finde, mich geht die sexuelle Vergangenheit zumindest anfangs wenig an. Möchte der Mann mir im Laufe der Beziehung davon berichten, dann gern, aber viele würden das am Anfang wohl eher ungern machen.

Naja, wenn dir die Antwort aber ganz und gar nicht gefallen würde und du damit nicht umgehen könntest, wäre es doch besser, das gleich zu Anfang zu wissen, bevor man die Beziehung überhaupt eingeht? Sonst bringt das doch nur Leid mit sich ...

Im übrigen finde ich es keinesfalls ungewöhnlich, dass man als Single "alle vier Wochen" jemand anderes im Bett hat, aber sich in einer Beziehung komplett treu verhält. Single und Beziehung sind zwei völlig unterschiedliche Lebensarten, das kann man nicht vergleichen.

Ich gebe durchaus zu, dass ich Liebe und Sex trennen kann. Also sagt die Anzahl meiner Sexpartner während meiner Singlezeiten extrem wenig über die mögliche Treue in einer Beziehung aus. Meiner Meinung nach ein ganz normaler Gedankengang.

Oh, gut dass du mich erinnerst, zu dem Thema wollt ich eh mal noch einen Thread aufmachen :smile:


also ich denke, so etwas wie liebe entwickelt sich in beziehungen erst nach ein paar monaten. man ist verliebt, ohne frage, aber liebe ist dann doch mehr als nur heitere erste wochen...

Ja, eben. Ich komme erst nach Monaten oder Jahren mit jemandem zusammen, eben wenn ich denjenigen wirklich in- und auswendig kenne. Und dann weiß man solche Dinge.

und die anzahl der sexpartner und die erfahrung trägt für mich nichts dazu bei, dass sich diese liebe schneller entwickelt oder hemmt...soll mein partner doch vor mir wie ein karnickel rumgepoppt haben, wenn beide etwas ernsthaftes wollen, zerbricht es nicht daran nach wenigen wochen...

Okay, für dich nicht. Für mich aber schon :zwinker: denn so jemand hat dann offensichtlich eine völlig andere Einstellung zu Liebe und Sex und passt daher absolut nicht zu mir. Ich könnte so jemandem niemals auch nur ansatzweise vertrauen, einfach weil ich mich ohne Ende unverstanden und alleine fühlen würde. Ich suche doch einen Seelen"verwandten", nur da kann ich wirklich Vertrauen fassen und mich verlieben.


Ich habe keine Probleme damit, zuzugeben, dass ich ne Zeitlang sehr locker gegenüber einmaligen Bettgeschichten mit Bekannten oder Affären mit Freunden eingestellt war und dass ich auch schon mehrere feste Partner hatte. Bei den festen Partnern bin ich auch sehr offen, denn das ist was, was mich wirklich geprägt hat (war ja mit jedem dann doch etwas länger zusammen). Das erzähle ich auch. Das gibt aber noch keine zweistellige Zahl. *g*

Ich möchte einfach keine genaue Anzahl nennen. Es reicht, wenn jemand weiß, dass es mehrere Männer waren. Ich habe kein Problem damit, über meine Einstellung zu reden und darüber, wieso ich diese Einstellung mal hatte. Ich hab kein Problem damit, jemandem zu erklären, dass ich auch schonmal fremdgegangen bin, aber eben dass ichs nie wieder tun werde, weil ich vor allem mir selbst damit höllisch wehgetan habe. Ich bin ehrlich. Aber es gibt einfach Dinge, die gehen niemanden was an, weil sie NUR (!) mich betreffen.

Ich erzähle auch nicht herum, was ich im Bett schon alles ausprobiert hab. Mein Freund hat nach ner Zeit schon mitbekommen, dass ich in der Vergangenheit mal nen Dreier hatte, aber das hab ich ihm doch nicht gleich beim Kennenlernen auf die Nase gebunden! Und er hat natürlich auch nicht nach ner Woche aus heiterem Himmel gefragt "Du, sag mal, hattest Du schonmal nen Dreier?". *g* Das hat Wochen oder gar Monate gebraucht, bis da mal ne Situation war, wo ich das dann eben erzählt hab, weils zum Thema passte. Er fands zwar erst ziemlich befremdlich, weiß inzwischen aber, dass ichs sowieso nicht mehr haben will, also ist das für ihn auch überhaupt kein Problem. Wieso auch? Es ist meine VERGANGENHEIT. Die hat meine Gegenwart zwar GEPRÄGT, aber sie IST nicht meine Gegenwart!!!

Okay, siehe oben, das was ich an Lenny84 geschrieben hab. Für mich wäre es ein Problem, wenn mein Partner nicht exakt die gleiche Einstellung hat wie ich, weil ich mich sonst nicht verstanden fühle. Das ist ja DAS Kriterium, das ich bei der Partnerwahl habe: er muss mich in jeder Faser meines Seins verstehen. Nur dann kann ich mich wirklich, wirklich wohlfühlen und komplett ich sein. Und das geht eben nicht bei unterschiedlichen Einstellungen, gerade bei so megawichtigen Themen wie Liebe und Sex.
Aber wenn dein Partner und du das anders seht und ihr es anders lieber mögt, ist das natürlich auch "in Ordnung" (das klingt so gönnerhaft, ist nicht so gemeint :schuechte ).

Ich würde meinen Partner nicht anlügen.

Gut :smile: ich hab das nur geschrieben, weil xoxo und ich glaube auch du zu Männern, die keine Frauen mit vielen Ex-Sexpartnern haben wollen, gesagt habt: "Das würde die Frau dir doch gar nicht erzählen." Und das halte ich eben für absolut kindisch und unreif, weil Ehrlichkeit ja wirklich die absolute ABSOLUTE Grundlage für eine Beziehung welcher Art auch immer ist.
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Okay, siehe oben, das was ich an Lenny84 geschrieben hab. Für mich wäre es ein Problem, wenn mein Partner nicht exakt die gleiche Einstellung hat wie ich, weil ich mich sonst nicht verstanden fühle. Das ist ja DAS Kriterium, das ich bei der Partnerwahl habe: er muss mich in jeder Faser meines Seins verstehen. Nur dann kann ich mich wirklich, wirklich wohlfühlen und komplett ich sein. Und das geht eben nicht bei unterschiedlichen Einstellungen, gerade bei so megawichtigen Themen wie Liebe und Sex.

Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, der einen anderen mit jeder Faser seines Seins versteht. Ich GLAUB das einfach nicht.

Es gibt Menschen, die verstehen einen anderen EXTREM gut. Mein Freund mich zum Beispiel. Er FÜHLT einfach, wie ich ticke, spürt Stimmungsschwankungen, versteht jede unausgesprochene nonverbale Anspielung, kann in meinen Gesten, meiner Mimik, meiner Körperhaltung lesen, er KENNT mich einfach. Er kennt meine Schwächen, meine Stärken, kennt meine Grenzen und meine Vorlieben. (Und ich rede nicht von Vorlieben beim Essen oder Grenzen bei sportlichen Leistungen *g*).

Aber er versteht mich auch nicht in JEDEM Bereich, aber das, was er nicht versteht, AKZEPTIERT er einfach so. Seine Einstellung zu Sex ist vollkommen anders als meine. So "lose Geschichten" zu Singlezeiten kommen für ihn überhaupt nicht in Frage, für ihn ist Sex glaub ich sowas heiliges und unantastbares. Ich musste ihm auch erstmal beibringen, dass Sex schmutzig und heilig gleichzeitig sein kann, wenn Du verstehst, was ich damit sagen will.

Aber er akzeptiert ganz einfach, dass ich vieles anders sehe als er. Dass ich nicht nur beim Sex, sondern auch noch in anderen Bereichen einfach anders ticke als er. Dass ich zB nach der Arbeit einfach ne Stunde ausspannen BRAUCHE, dass ich dann auch keinen Smalltalk machen will, sondern Ruhe will, dass es mir dann auch schnell zuviel wird, wenn ich vollgequasselt werde. Ich glaub nicht, dass er wirklich NACHVOLLZIEHEN kann, wieso das bei mir so ist, weil er ganz anders ist. Er MUSS erzählen, wenn er heimkommt, was er erlebt hat, was ihn geärgert hat, was ihn gefreut hat... Wir akzeptieren, dass der jeweils andere einfach anders tickt. Aber VERSTEHEN wäre da wohl schon zuviel gesagt.

Was ich damit sagen will: Wenn Du forderst, dass Dein zukünftiger Freund Dich in JEDEM Bereich Deines (und seines) Lebens versteht, dann verlangst Du schlicht zuviel. Sowas gibts nicht.

Aber wenn dein Partner und du das anders seht und ihr es anders lieber mögt, ist das natürlich auch "in Ordnung" (das klingt so gönnerhaft, ist nicht so gemeint :schuechte ).

Aber wir HABEN ja unterschiedliche Einstellungen.

Gut :smile: ich hab das nur geschrieben, weil xoxo und ich glaube auch du zu Männern, die keine Frauen mit vielen Ex-Sexpartnern haben wollen, gesagt habt: "Das würde die Frau dir doch gar nicht erzählen." Und das halte ich eben für absolut kindisch und unreif, weil Ehrlichkeit ja wirklich die absolute ABSOLUTE Grundlage für eine Beziehung welcher Art auch immer ist.

Wenn ich direkt gefragt würde, würd ich halt ne ausweichende Frage geben. Das meinte ich damit. ICH würde das keinem Mann erzählen. (Mein Freund liest gerade mit, was ich schreibe und fing ganz ratlos an... "Also... Zweistellig isses bei Dir... Und ne 1 vorne, oder? Aber die Zahl ist doch SO unwichtig!" :grin:)

Neverknow, ich finde, Du verlangst einfach viel zuviel. So wirst Du nie DIE Beziehung für Dich finden. Nicht nur, dass man sich nicht zu 100% gegenseitig verstehen kann (das geht schon allein deshalb nicht, weil jeder Mensch ein INDIVIDUUM ist und irgendwo anders tickt!), es ist auch einfach absolut unmöglich, jemanden durch und durch auswendig zu kennen. Mein Freund kennt mich EXTREM gut (von allen wohl bisher am allerbesten), hab ich ja oben schon geschrieben. Aber das heißt ja nicht, dass er jede Sekunde meiner Vergangenheit erzählt bekommen hat. WOZU auch? Er weiß, wie ich HEUTE bin, er KENNT mich doch. Wozu braucht er da die Vergangenheit? Ich bin doch HEUTE ich.
 
D

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Nö Strichliste gibts bei mir nicht, genauso wenig wie ein Büchlein. Waren jedenfalls genug und von den meisten kannte ich nicht mal den Namen:grin:
 

Benutzer82836 

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Ich habe bei mir viele weiße Blatt Papier rumliegen. Könnten alles meine Strichlisten sein :zwinker:

Würde ich aber nie machen. Das hätte Player-Mentalität und diese verachte ich.
da fängst du so humorvoll und sympatisch an und dann sowas:zwinker:
 

Benutzer27369  (35)

Verbringt hier viel Zeit
da fängst du so humorvoll und sympatisch an und dann sowas:zwinker:

"Verachten" war vielleicht etwas hart ausgedrückt. Ich verstehe es nicht, sag ich es so. Und wie gesagt: Da ich keinen Sex habe, kam ich nie auf den Gedanken, so etwas zu machen.

Jedem das seine. Jeder das ihre...
 

Benutzer66580 

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Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, der einen anderen mit jeder Faser seines Seins versteht. Ich GLAUB das einfach nicht.

Ja, das war jetzt vllt nicht ideal ausgedrückt ... ich glaube nicht an esoterischen Krams und nicht an tatsächliche Seelenverwandschaft in dem Sinne. Natürlich ist jeder Mensch ein Individuum (bzw. ... zumindest viele Menschen sind das :tongue: ) und niemand kann Gedanken lesen. Das "absolute Verstehen" ist daher nur auf die wichtigen Dinge bezogen. Bei politischen Einstellungen zB wäre es mir schon nicht mehr sooo wichtig, da sollte dann nur keine allzu große Diskrepanz vorliegen. Aber absolut essentiell sind für mich eben diese ganzen "seelischen" bzw. ethischen Themen, insbesondere natürlich alles was mit "Liebe, Beziehung & körperlicher Nähe" zu tun hat. Da MUSS einfach ALLES stimmen.

Es gibt Menschen, die verstehen einen anderen EXTREM gut. Mein Freund mich zum Beispiel. Er FÜHLT einfach, wie ich ticke, spürt Stimmungsschwankungen, versteht jede unausgesprochene nonverbale Anspielung, kann in meinen Gesten, meiner Mimik, meiner Körperhaltung lesen, er KENNT mich einfach. Er kennt meine Schwächen, meine Stärken, kennt meine Grenzen und meine Vorlieben. (Und ich rede nicht von Vorlieben beim Essen oder Grenzen bei sportlichen Leistungen *g*).

Aber er versteht mich auch nicht in JEDEM Bereich, aber das, was er nicht versteht, AKZEPTIERT er einfach so. Seine Einstellung zu Sex ist vollkommen anders als meine. So "lose Geschichten" zu Singlezeiten kommen für ihn überhaupt nicht in Frage, für ihn ist Sex glaub ich sowas heiliges und unantastbares. Ich musste ihm auch erstmal beibringen, dass Sex schmutzig und heilig gleichzeitig sein kann, wenn Du verstehst, was ich damit sagen will.

Aber er akzeptiert ganz einfach, dass ich vieles anders sehe als er. Dass ich nicht nur beim Sex, sondern auch noch in anderen Bereichen einfach anders ticke als er. Dass ich zB nach der Arbeit einfach ne Stunde ausspannen BRAUCHE, dass ich dann auch keinen Smalltalk machen will, sondern Ruhe will, dass es mir dann auch schnell zuviel wird, wenn ich vollgequasselt werde. Ich glaub nicht, dass er wirklich NACHVOLLZIEHEN kann, wieso das bei mir so ist, weil er ganz anders ist. Er MUSS erzählen, wenn er heimkommt, was er erlebt hat, was ihn geärgert hat, was ihn gefreut hat... Wir akzeptieren, dass der jeweils andere einfach anders tickt. Aber VERSTEHEN wäre da wohl schon zuviel gesagt.

Ja, ich verstehe, was du meinst, und ich stimme dir vom Prinzip her auch zu; nur gewichte ich manche Dinge anders bzw. setze andere Prioritäten, usw.
Das mit dem Ausspannen nach der Arbeit ist ein gutes Beispiel :smile: bei sowas müssen natürlich nicht beide Partner auf exakt der gleichen Wellenlänge liegen und exakt 34 Minuten zum Ausspannen brauchen ^^ . Da ist einfach nur ein bisschen Rücksicht gefragt, was ja nicht schwerfallen sollte, wenn man den anderen liebt und respektiert.
Allerdings sollte auch bei solchen Themen der Unterschied meiner Meinung nach nicht wirklich eklatant ausfallen: ich zB bin eher ein gemütlicher Mensch, ich verbringe den Abend gern daheim, mit lesen, DVD's schauen, (kuscheln, wenn ich einen Partner hätte :smile: ), usw. Wenn mein Partner jetzt ein wenig aktiver wäre und mich öfter mal "mit raus" nehmen würde, wäre das kein Problem, wäre vllt sogar besser, als wenn ich immer nur meinem Stubenhockerdasein fröhnen würde.
Nur: wenn mein Partner ein absolutes Ausgehtier wäre, dem zuhause schnell die Decke auf den Kopf fällt und der immer "Action" braucht, würde das langfristig einfach nicht funktionieren. Er würde sich langweilen und ich die Krise kriegen :grin:

Aber wie gesagt, bei solchen Themen muss es selbst für mich nicht exakt übereinstimmen. Bei sehr vielen bzw. fast allen alltäglichen Themen lassen sich schließlich akzeptable Kompromisse finden (solange wie gesagt keine Extreme aufeinander treffen).

Nur wie gesagt, beim Thema Liebe muss er einfach exakt so denken wie ich. Und nicht erst seit kurzem :zwinker: er muss sich das auch schon lange wünschen, nur dann bringt er die nötige Sehnsucht und völlige Hingabe mit, die ich auch für ihn zu empfinden bereit wäre / bin.


Was ich damit sagen will: Wenn Du forderst, dass Dein zukünftiger Freund Dich in JEDEM Bereich Deines (und seines) Lebens versteht, dann verlangst Du schlicht zuviel. Sowas gibts nicht.

Ja, ich drücks vllt besser so aus: in den wichtigen Bereichen muss er mich wirklich völlig verstehen, und nicht nur passiv "aha ja okay kann ich nachvollziehen", sondern er muss das selbst absolut leidenschaftlich so sehen.
In unwichtigeren Bereichen muss er nicht exakt so denken wie ich, da reicht eine gewisse Mindest-Schnittmenge und Kompromissbereitschaft.


Wenn ich direkt gefragt würde, würd ich halt ne ausweichende Frage geben. Das meinte ich damit. ICH würde das keinem Mann erzählen. (Mein Freund liest gerade mit, was ich schreibe und fing ganz ratlos an... "Also... Zweistellig isses bei Dir... Und ne 1 vorne, oder? Aber die Zahl ist doch SO unwichtig!" :grin:)

Ja gut, die genaue Zahl ... kA, wenn du eh über 10 hattest, ist das vllt in der Tat nicht besonders wichtig.
Nur bei mir geht es ja darum, ob er ebenfalls Jungfrau und ungeküsst ist und auf die richtige Person wartet ... da ist also ohnehin eigentlich nur "0" die entscheidende Zahl, alles andere ist dann auch egal :zwinker:
Daher wie gesagt, die einzelne Zahl ... keine Ahnung. Aber die allgemeine Einstellung eben, die Motive ...


Neverknow, ich finde, Du verlangst einfach viel zuviel. So wirst Du nie DIE Beziehung für Dich finden. Nicht nur, dass man sich nicht zu 100% gegenseitig verstehen kann (das geht schon allein deshalb nicht, weil jeder Mensch ein INDIVIDUUM ist und irgendwo anders tickt!), es ist auch einfach absolut unmöglich, jemanden durch und durch auswendig zu kennen. Mein Freund kennt mich EXTREM gut (von allen wohl bisher am allerbesten), hab ich ja oben schon geschrieben. Aber das heißt ja nicht, dass er jede Sekunde meiner Vergangenheit erzählt bekommen hat. WOZU auch? Er weiß, wie ich HEUTE bin, er KENNT mich doch. Wozu braucht er da die Vergangenheit? Ich bin doch HEUTE ich.

Naja, es kann schon sein, dass ich nie eine Beziehung finden werde, aber WENN, dann NUR SO. Anders geht es auf keinen Fall. Ich kann bei dem Thema einfach keine Kompromisse machen.

Und wegen der Vergangenheit ... ich sags mal so:
ich muss auch nicht wissen, ob er am 4. April 1992 seine Hausaufgaben gemacht hatte. Aber wie er seine Grundschulzeit allgemein empfunden hat, wie sie ihn vllt ein wenig geprägt hat ... das würde mich schon interessieren. Nicht in dem Sinne, dass das irgendwie wichtig wäre bei der Frage, ob er mein Partner wird; aber ganz allgemein interessiert und fasziniert mich dann einfach dieser ganze Mensch, und ich möchte am liebsten sein ganzes Leben kennen und mich dafür begeistern, wie er so geworden ist, wie er jetzt ist ... so wie ich ihn jetzt liebe. "I'll be the biggest fan of your life." :smile:



Off-Topic:
Oh Mann, das ist jetzt schon ziemlich offtopic geworden ... aber najaaa mit viel Fantasie gehört es noch zum Thema :grin:
 
L

Benutzer

Gast
neverknow, ich finde deinen post ganz schön heftig, wel du wirklich viel verlangst. das kann kein mensch der welt bieten. ich hab mir mal ein beispiel rausgesucht, was für mich das krasseste ist:
Ja, ich drücks vllt besser so aus: in den wichtigen Bereichen muss er mich wirklich völlig verstehen, und nicht nur passiv "aha ja okay kann ich nachvollziehen", sondern er muss das selbst absolut leidenschaftlich so sehen.
ich spiel leidenschaftlich gitarre, das wäre für mich ein wichtiger bereich. mich ohne musik gibts nicht. sie versteht das, aber sie kann dafür nicht die gleiche leidenschaft entwickeln und das ist mir auch egal. sie hört mir ab und an zu, ist von zuviel tüdelei aber auch schnell genervt. ja, und? sie hat ihre eigenen hobbies...und wir ergänzen uns ganz gut. ich möcte niemals mit einem klon von mir zusammen sein...
 

Benutzer21537  (41)

Verbringt hier viel Zeit
nö, führe keine strichliste, aber hab mir aus neugierde auch schon mal die namen aufgeschrieben, die ich noch wusste und ich glaube, ich habe keine vergessen :engel: :tongue:
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
ich glaube nicht an esoterischen Krams und nicht an tatsächliche Seelenverwandschaft in dem Sinne.

Lustig. Gerade bei Seelenverwandtschaft hätte ich Dir am wenigsten widersprochen, sondern sogar absolut zugestimmt. Ich möchte auch jemanden seelenverwandtes als Freund, das ist bei mir sogar Voraussetzung für ausschließlich eine gute und enge Freundschaft!!! Und mein Freund ist definitiv mit mir seelenverwandt.

Das "absolute Verstehen" ist daher nur auf die wichtigen Dinge bezogen. [...] Aber absolut essentiell sind für mich eben diese ganzen "seelischen" bzw. ethischen Themen, insbesondere natürlich alles was mit "Liebe, Beziehung & körperlicher Nähe" zu tun hat. Da MUSS einfach ALLES stimmen.

Meiner Meinung nach immer noch zuviel verlangt, weil das aus viel zuvielen Einzelpunkten besteht. Er muss die gleiche Vergangenheit haben wie Du, die gleichen Einstellung, sich ausgerechnet gleichzeitig wie Du Dich in ihn sich in Dich verlieben, er muss genauso gern küssen wie Du, genauso gern (oder ungern) die Missionarsstellung machen, genau die gleiche Einstellung zu OV, AV oder Tittensex haben, er muss dasselbe ausprobieren wollen, dasselbe ablehnen, immer dasselbe empfinden wie Du.

Ich bekomme bei Dir so nach und nach immer mehr das Gefühl (weil ich jetzt schon in vielen Thread viele Antworten von Dir gelesen habe), dass Du ein Spiegelbild suchst (wenn auch nur auf diese Bereiche begrenzt, aber das sind ja schon äußerst "große" Bereiche, die ein ganzes Leben prägen!). Wieso ist das so? Hast Du so große Angst vor allem, was "anders" ist, dass Du es nicht nah genug an Dich heranlassen möchtest, weil Du denkst, es könnte Dir wehtun? Ich habe das Gefühl, Du möchtest "Dich" als Partner, weil Du NUR (!) dann wissen kannst, dass das was "für immer" ist und Dir nicht wehgetan wird (weil wenn er Dein Spiegelbild wäre, müsste er ja auch immer gleich wie Du empfinden, und das würde bedeuten, dass er Dir nie wehtun wird, weil Du ihm auch nie weh tun würdest).

Aber so jemanden wirds nicht geben. Auch Du bist mit all Deinen Einstellungen ein Individuum. Ich denke, dass es nicht mal dann zwei exakt gleiche Menschen gibt, wenn man das mal ausschließlich auf den von Dir begrenzten Bereich betrachten würde! Außerdem besteht eine Beziehung nunmal AUCH und IMMER aus dem Risiko, dass man verletzt und verlassen werden könnte, dass es schief gehen könnte und dass Du Dich 20 Jahre aufgehoben hast, um nach 2 Monaten dann doch wieder verlassen zu werden, nachdem Du Dich endlich geöffnet hast.

Das mit dem Ausspannen nach der Arbeit ist ein gutes Beispiel :smile: bei sowas müssen natürlich nicht beide Partner auf exakt der gleichen Wellenlänge liegen und exakt 34 Minuten zum Ausspannen brauchen ^^ . Da ist einfach nur ein bisschen Rücksicht gefragt, was ja nicht schwerfallen sollte, wenn man den anderen liebt und respektiert.

Manchmal merkt man, dass Du noch nicht so erfahren in Beziehungsdingen bist. ;-) Ich hatte, glaub ich, in noch überhaupt keiner Beziehung so wirklich GRUNDLEGENDE Probleme, weil man in irgendwelchen verschiedenen Bereichen total unterschiedlich getickt hätte. Die Probleme meiner Beziehungen basierten ALLE auf solchen "unwichtigen Alltagsdingen". Denn es prallen einfach verschiedene Welten aufeinander. Er kommt von der Arbeit heim und MUSS unbedingt erzählen. Ich komme gleichzeitig heim und brauche UNBEDINGT meine Ruhe. Also redet er, und ich bin schlecht gelaunt und antworte einsilbig, was ihm das Gefühl gibt, ich finde seine Arbeit doof (was nicht wahr ist). Wenn er allerdings warten muss, platzt er innerlich und ist dann so gereizt, bis ich soweit wäre, dass er erzählen dürfte, dass er auch nimmer mag.

Ist jetzt nicht so, dass das ein Riesenproblem wäre. Aber es ist auch nicht so ganz so einfach mit "gegenseitiger Rücksichtnahme" gelöst, wie Du zu glauben scheinst. :grin: Gott sei Dank kommen wir fast jeden Tag mit mindestens 1-2 Stunden Abstand voneinander heim, wir haben das Problem also sowieso nur alle 3 Wochen mal oder so. *g*

Nur: wenn mein Partner ein absolutes Ausgehtier wäre, dem zuhause schnell die Decke auf den Kopf fällt und der immer "Action" braucht, würde das langfristig einfach nicht funktionieren. Er würde sich langweilen und ich die Krise kriegen :grin:

Darum gings ja jetzt nicht. Ich denk, da sind wir uns eh einig, dass es im großen und ganzen halt passen muss. Sonst ist es ja wohl auch der falsche Partner!

Nur wie gesagt, beim Thema Liebe muss er einfach exakt so denken wie ich. Und nicht erst seit kurzem :zwinker: er muss sich das auch schon lange wünschen, nur dann bringt er die nötige Sehnsucht und völlige Hingabe mit, die ich auch für ihn zu empfinden bereit wäre / bin.

Halte ich mal wieder für zu kurz gedacht. WIESO muss er zum Beispiel Null Partner bisher gehabt haben? Denkst Du, er liebt Dich sonst weniger? Oder dass er "schmutzig" ist? Oder dass er vergleichen würde? WOVOR hast Du denn Angst? Würde mich wirklich mal interessieren...

Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber ich vergleiche nicht. Mein Freund rangiert außerhalb jedes Vergleiches, weil ich ihn LIEBE (oder anfangs halt Hals über Kopf verliebt war). Er MUSS ja besser als jeder andere sein, weil er einfach ER ist. Er ist für mich das besonderste, was mir als Partner übern Weg gelaufen ist (sonst wäre ich nicht mit ihm zusammen, sondern mit dem, der "besonderer" ist). Ich liebe ihn ohne Ende.

Trotzdem bin ich froh, dass ich mich nicht für ihn "aufgehoben" habe. In meinen ersten Beziehungen gabs nämlich ganz schrecklich viele Probleme, die mir damals extrem schwer fielen zu lösen. Ist jetzt nicht so, dass ich immer gleich das Handtuch geworfen hätte, aber irgendwann wars halt doch mal zuviel. (Okay, die erste wirklich zählbare Beziehung endete mit einem Kind und genereller Überforderung im kompletten Leben beider Elternteile, daran wären wohl 90% aller Beziehungen in dem Alter zerbrochen...) Ich bin froh, dass ich solche Erfahrungen jetzt schon habe. Das macht die Beziehung zu meinem Freund einfacher. Ruhiger. Gelassener. Wir geraten nicht bei jedem Krach aus dem Häuschen. Wir können lauthals streiten und trotzdem parallel genau wissen, dass er TROTZDEM der total richtige Partner ist, auch wenn er mich gerade auf die Palme treibt und ich ihn am liebsten für 48 Stunden aus der Wohnung werfen würde, damit ich wieder Zeit und Raum zum Luftholen habe. Wir streiten dann zwar, ich bin sauer (und er auch), aber ich bin niemals soweit, die Beziehung in Frage zu stellen oder anzuzweifeln, ob er mich auch wirklich, wirklich genug liebt. Genauso hab ich gelernt, dass ich nicht mehr so einen Absolutheitsanspruch in der Beziehung brauche. Ich weiß, dass ich ihm endlos wichtig bin, das muss er mir nicht mehr dauernd beweisen. Wie gesagt, alles ist ruhiger, gelassener - und damit auch deutlich friedlicher - als in den früheren Beziehungen.

Ja, ich drücks vllt besser so aus: in den wichtigen Bereichen muss er mich wirklich völlig verstehen, und nicht nur passiv "aha ja okay kann ich nachvollziehen", sondern er muss das selbst absolut leidenschaftlich so sehen.

Hmmm... Da hab ich gerade eine geteilte Einstellung dazu.

Zum einen versteh ich Dich. Natürlich möchte man zu 100% verstanden werden, in jeder Faser, oder eben wenigstens bei denen, bei denen es einem eh schon schwer genug fällt, sich in irgendeiner Form zu öffnen. Das macht das öffnen einfacher. Man möchte, dass der andere nickt und strahlend sagt "Ja, toll, das seh ich genauso wie Du!!!".

Zum anderen - was macht denn den Unterschied aus? Wenn er ebenfalls nickt und sagt "Ja, ich kann nachvollziehen, wieso Du so geworden bist, wie Du bist, wo Deine Einstellungen und Absichten herkommen, und auch wenn meine ganz anders sind (weil mein Hintergrund ja auch ein ganz anderer ist), kann ich vollkommen akzeptieren, dass Du so bist, wie Du bist, und ich liebe Dich genau so wie Du bist und will Dich auch gar nicht anders haben" - ja, wieso ist das in Deinen Augen denn "schlechter"?

Ja gut, die genaue Zahl ... kA, wenn du eh über 10 hattest, ist das vllt in der Tat nicht besonders wichtig.

Ich find das eigentlich wirklich nur DANN wichtig, wenn jemand Jungfrau ist. Mit einer männlichen Jungfrau bin ich nämlich vorsichtiger, weniger fordernd, dafür mehr führend als mit KEINER Jungfrau. (Und NICHT Jungfrau wäre mir persönlich lieber als eine, denn dann kann ich einfach mehr "ich" sein, aber wenn er halt nunmal Jungfrau wäre, dann wärs halt so und das wäre auch kein größeres Hindernis...)

Nur bei mir geht es ja darum, ob er ebenfalls Jungfrau und ungeküsst ist und auf die richtige Person wartet ... da ist also ohnehin eigentlich nur "0" die entscheidende Zahl, alles andere ist dann auch egal :zwinker:

Was wäre denn, wenn ein Kerl sich für die richtige aufgehoben hat, mit ihr auch ein Jahr zusammen war, ehe er mit ihr das erste Mal hatte und sie dann aber nach 2 Jahren festgestellt haben, dass es alles irgendwie nicht mehr so glücklich ist, sie sich vielleicht fremdverliebt hat und sie sich trennen. Wo wäre denn da der Unterschied zu "er wartet auf die richtige Person"? Hätte er doch??? Oder bist Du so anmaßend, zu unterstellen, dass DU die einzig richtige Person bist? Sehr unwahrscheinlich, meinst Du nicht? Es passt nie nur EIN Partner zu derselben Person, es gibt immer viele kompatible Menschen.

Naja, es kann schon sein, dass ich nie eine Beziehung finden werde, aber WENN, dann NUR SO. Anders geht es auf keinen Fall. Ich kann bei dem Thema einfach keine Kompromisse machen.

Find ich traurig, zumal Du sonst so intelligent bist. Nur dabei geradezu verbissen stur, mich würde da echt mal der Grund interessieren... :schuechte

[...]und ich möchte am liebsten sein ganzes Leben kennen und mich dafür begeistern, wie er so geworden ist, wie er jetzt ist ... so wie ich ihn jetzt liebe. "I'll be the biggest fan of your life." :smile:

Also, wenn mein Freund sich für alles in meinem Leben begeistern würde, dann würd ich ihn wohl aus dem Fenster werfen. :grin: Ich bin mal vergewaltigt worden und über einen längeren Zeitraum sexuell missbraucht. Dafür will man doch keine Begeisterung. Genauso gibts auch in seinem Leben ne dunkle Zeit, über die es ihm sehr schwer fällt zu sprechen. Wir wissen beide vom jeweils anderen so grob, was passiert ist, manchmal (so schubweise) wird sich ein Stückchen weiter geöffnet und mal wieder etwas erzählt. Das ist wie ein Puzzle. Die Teile sammeln wir nun bereits zweieinhalb Jahre. So langsam machen die Bilder einen Sinn, aber von anfang an haben sie das nicht... Und richtig vollständig werden sie wohl auch nie werden, weil man manche schwarzen Flecken um des eigenen Seelenfriedens wegen vielleicht einfach unerwähnt lassen möchte, weil sie dann einfach, mal grob gesagt, den Kohl auch nicht mehr fett machen.

Und auch ansonsten... Ich mein, wenn ich meinem Freund sag, ich bin ganz gerne zur Schule gegangen, ja okay, das war halt so. Ich glaub kaum, dass mich das extrem geprägt hat... Ich möchte auch überhaupt keinen FAN haben. Wenn ich das wollte, hätt ich versucht, berühmt zu werden. Ich will keinen SOCKEL. Ich hab Fehler, ich hab Schwächen und ich will einen Freund, der die sieht und kennt. Und sich manchmal drüber aufregt, meistens aber damit leben kann. Er muss die nicht zwangsläufig LIEBEN - ich lieb sie selbst ja auch nicht unbedingt. *g* Aber er darf mich dafür auch nicht verachten und mich nciht hassen oder nicht-mögen. Er muss es halt akzeptieren.

Mach nicht den Fehler und stelle einen potentiellen Partner auf einen Sockel. Der fällt schneller herunter als Du glaubst und dann hat er Dir allein damit schon wehgetan, weil Du enttäuscht bist und denkst, er hätte daran Schuld (was ihm gegenüber mehr als unfair wäre).
 
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