Stress in der Schule (Oberstufe)

C

Benutzer

Gast
Ich bin jetzt auch in der 11. (G8) :smile:

Also vom Lerndruck merke ich nicht soo viel, es hat sich für mich nicht viel geändert und Wiederholung machen wir absolut keine :eek: Es ist alles ein wenig langsamer als die 4 Jahre davor geworden, aber sonst nun ja. Es ist jetzt meiner Meinung nach eher Anwendung von dem, was man vorher gelernt hat.

Meine Probleme hab ich auch in Bio. Ich kann es einfach nicht :grin: Relevant für mein späteren Berufsweg wird es eher nicht sein, aber da ich nur eine Naturwissenschaft abwählen kann, werde ich eher Chemie abwählen :ratlos:

Allgemein finde ich die Oberstufe, also 11. Klasse ziemlich cool und wie oben schon gesagt, nicht viel schwerer als das davor :grin: Die Fächer in denen ich jetzt Probleme habe, in denen hatte ich schon in der 9. Klasse Probleme, von daher hat das eher nichts mit der 11 Klasse zu tun. In bis jetzt zwei Fächern bin ich sogar besser geworden :smile: Mal gucken, momentan bin ich im Großen und Ganzen zuversichtlich, nur Bio muss ich erst mal verstehen :ratlos: :grin:
 

Benutzer72437 

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir war die 11. nur in
- Englisch schwer, was aber an der lehrerin lag, dei wir die jahre zuvor hatten
- Erdkunde schwer, weil ich herrn G. auf den tod nicht ausstehen kann und erdkunde der letzte müll ist :tongue:

sonst war es echt cool. wie haben viel wiederholt. geschichte war ein traum. deutsch war ok (aber langweilig), mathe war super, spanisch auhc toll weil neu

die restlichen fächer sind nicht so interessant.

btw. : ich bin in bayern in augsburg in der 13. meine LK's sind: deutsch und geschichte, in mathe mach ihc schriftlihc und reli mündlich

du bekommst das shcon hin. ich meine, die dümmste tussi bei uns in der stufe hat bio-LK und kommt trotzdem irgendwie durch (doppelte wertung nich mal 10. ihc ahb so gelacht. ha xd)
wenn die das schafft, dann schaffst du das auch, ganz bestimmt ^^
 

Benutzer43919 

Verbringt hier viel Zeit
Toll, und wenn du dann die 11. grade so eben geschafft hast, kommst du in die 12. und dann wird's noch schwerer und dann musst du erstmal wieder anfangen zu lernen...

Naja, klar sollte man lernen und natürlich ist es gut, wenn man sich anstrengt und sich selber auch was beweisen will. Nur meiner meinung nach wird 12./13. wieder etwas leichter, weil man nach seinen fähigkeiten wählen kann.
Bei mir zb ist es so ich habe bio und deutsch als lks und bin da bei den punkten im zweistelligen bereicht.
Englisch ist zb bei mir mein problemfach, welches ich aber alle 4. semester belegen muss, da schlepp ich mich jetzt mit 5 punkten durch, sodass ich keinen unterkurs bekomme.
Nur in der 11. muss man ja so gut wie alles belegen und ich hatte auch 34 wochenstunden.
In der 12. hatte ich 32 wochenstunden jetzt in der 13. habe ich nur noch 28 wochenstunden. Deswegen ist 12/13 bei mit total entspannter.

Und wie schon gesagt, nach dem zeugnis aus der 11. klasse fragt am ende niemand mehr.
 

Benutzer52152 

Meistens hier zu finden
Also bei mir geht es ja so langsam ans Ende meiner Oberstufenzeit. Im Moment bin ich in der 13 und zurückblickend muss ich echt sagen, dass die 11 die leichteste Stufe von allen war.
In der 11 hab ich auf einmal angefangen einsen zu schreiben. Die letzte hatte ich in der sechsten Klasse und in der Oberstufe gelingt es mir auf einmal. Das fand ich schon komisch. Es waren jetzt nicht burnerviele. Vielleicht 5 oder 6 im ganzen Schuljahr in den Klausuren, aber für mich war es wahnsinn. Viel machen musste ich auch nicht. Mathe lag mir immer, das war auch kein Problem. Das einzige Notenproblem bekam ich in Deutsch, scheiß Lehrer, der unnormale Anforderungen an uns gestellt hat.
Die 12 war schon was härter. Man hat gemerkt, wie durch die LKs das Ganze angezogen hat und wie manche bei uns auch ihre Probleme mit den Defiziten bekommen haben.
Jetzt die 13 ist natürlich Endspurt und auch von den Themen her am schwersten.
Aber im Grunde lebe ich trotzdem seit der 5. Klasse nach dem Motto minimaler Aufwand maximaler Erfolg. Klappt eigentlich ganz gut. Ich lasse es auch nie geschehen, dass ich mich total unter Druck setze, oder Schule mein Leben bestimmen lasse. Ich möchte immer Zeit für mich selbst haben, meinen Hobbys nachgehen können. Unter Druck arbeite ich schon am besten, deswegen lern ich auch nur 2 Tage vor der Klausur, weil ich dann einfach am effizientesten arbeite. In Bio krieg ich so nur die Hälfte mit. Lern 2 Tage vorher, schreib ne 2 und gut ist. Aber ich lass mich niemals vom Stress überrollen, denn das macht es einem so schwer, so wie du es im Moment wohl hast.
Bei dir es im Gegensatz anders, da du ein Ziel vor Augen hast. Du hast in deinem Kopf: ich will Medizin studieren, also brauch ich ein saugutes Abi.
Ich kann mich aber, was dich betrifft, nur einer meiner Vorrednerinnen anschließen. Ohne dich angreifen zu wollen, glaube ich, dass du mit Medizin ein zu hohes Ziel anstrebst. Dafür musst du mehr als nur gut in der Schule sein. Wenn du die Wartesemester nicht haben willst, dann brauchst du nen Schnitt von 1,0 bis 1,3 oder so was. Ich weiß ja nicht, ob du auch Chemie gewählt hast, wäre zumindest zum Vorteil, aber wenn du in der Schule nicht schon ne 1 in Bio und Chemie hast, dann sorry, dann würde ich mir ein anderes Zeil suchen. Von einem Medizin Studium träumen erstaunlich viele. Meine beste Freundin ebenfalls. Ok, bei ihr liegt es total in der Ferne, sie hat nen Schnitt von 3, noch was im Moment. Sie will jetzt extra dafür nach Österreich ziehen, weil sie dort keinen NC braucht. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man es gut übersteht. Lernen muss einem bei Medizin glaub ich unglaublich leicht fallen. Der NC liegt eben leider nicht umsonst so hoch.
Es gibt bestimmt noch andere Wege, die du einschlagen könntest, die dein Lebensziel erfüllen könnten. Ich bewundere es allerdings, dass du schon so früh weißt, was du machen willst.
 

Benutzer53748 

Meistens hier zu finden
Hi du sprichst mir aus der Seele nur das ich in der 13. bin und mich der Gedanke motiviert, bald mit allem fertig zu sein.

In der zehnten hatte ich meinen besten Schnitt auf dem Gymi, 2,1 oder so.. ab da gings bergab. Die elfte war DER Horror, zwei fünfen im Zeugnis, Mathe und Chemie. Konnte ich ausgleichen und dann Chemie abwählen,w ar aber nicht so schlimm. In Musik gerade noch so mit ner vier davon gekommen und dann abgewählt.

Es ist eine wahnsinnige Erleichterung vieleFächer los zu sein, die man nicht mag oder einfach nicht kann. Aber die zwölfte wurde noch schlimmer... auch hier gerade so die Versetzung geschafft. Man darf ja nur vier Unterkurse haben um noch das ABi zu bestehen und ich wusste quasi, das ich in Mathe volle vier kriegen würde (lange Geschichte). Dann drohte mir in Bio plötzlich auch einer, wegen dem sehr chemischen Thema Fotosynthese, zellatmung, Gärung usw... die Lehrerin sagte mir erst, ich würde sitzen bleiben, ich überleget die Schule zu wechseln, abzubrechen, alles mögliche. Nur rechnete ich nicht mehr damit es doch noch zu schaffen, da ihre Entscheidung so eindeutig klang. Doch am Ende des Schuljahres überraschte sie mich mit den Worten, das eine verhaune Klausur (die einzige des Halbjahres, 1 Punkt.. ) nicht die Veränderung des ganzen Lebens bedeuten könne und ließ Gnade vor Recht walten - ich konnte mich zuerst nicht freuen, ich war geschockt. Hatte mich entschlossen zu wiederholen, neue Fächer gewählt, viel geschwänzt, keine Facharbeit geschrieben usw...

Nun, ich habe weiter gemacht, gekämoft und tue es jeden Tag aufs neue. Meien Schulzeiten sind täglich ab 7.25 uhr, zweimal bis 17 uhr, einmal bis 16 uhr, den Rest bis 13.30 bzw 14.15. Dafür habe ich zahlreiche Freistunden die eher nerven als helfen... und ich habe kaum Freizeit. Meine Beziehung leidet darunter das ich so viel für die Schule tun muss um überhaupt das ABi zu bestehen.. nicht mal mit nem bes. guten Schnitt... bestehen ist mein einziges Ziel im Moment.. da weg können, da ich dort keine Freunde habe... Zur Zeit ist es der Gedanke an Weihnachten der mich anspornt, und die Tatsache bald da weg zu sein - egal ob ich bestehe oder nicht. Das ich auch bei nicht bestehen nicht länger dort bleiben würde ist für mich beschlossen - zu sehr leider ich unter dem Zeitaufwand, all dem Druck usw. Ich verstehe dich sehr gut und das wird leider bis zum Ende der Schulzeit so bleiben. Es wird gute und schlechte Phasen geben, man arrangiert sich mit den Gegebenheiten und holt das beste heraus...

Viel Erfolg auch dir,
*Biene*
 

Benutzer31113  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Keine Ahnung, was an der Schule stressig gewesen sein soll. Seit ich aus der Schule raus bin, hab ich so viel zu tun wie noch nie zuvor. Empfinde das trotzdem nicht als Stress...

Frag mich immer, wie man erst das Arbeitsleben findet, wenn man schon in der Schule von "Stress" spricht.

Lg
 

Benutzer53748 

Meistens hier zu finden
Keine Ahnung, was an der Schule stressig gewesen sein soll. Seit ich aus der Schule raus bin, hab ich so viel zu tun wie noch nie zuvor. Empfinde das trotzdem nicht als Stress...

Frag mich immer, wie man erst das Arbeitsleben findet, wenn man schon in der Schule von "Stress" spricht.

Lg
Also. Mal abgesehen davon das du recht hast in dem Sinne das ich mich für nicht stark belastbar halte, schnell Druck empfinde bzw Stress und darunter richtige Zusammenbrüche erleide - was mir ohne Frage stark von Nachteil sein wird - sehe ich die Arbeitswelt ganz anders als die Schule. Man sucht sich seinen Job und somit auch indirekt sein Gehalt und seine Arbeitszeiten selbst aus. Man ist nicht verpflichtet diesem bis ans Ende seiner Zeit nachzugehen und kann somit auch neue Wege einschlagen. Und man tut etwas für das Gemeindewohl. Außerdem sitzt man nicht 10 Stunden (zumindest nicht in allen Jobs) auf seinem Stuhl und muss zuhören sondern kann bzw muss auch praktisch arbeiten, das ganze ist vielfältiger. In all diesen Punkten sehe ich die positiven Seiten meines zukünftigen Arbeitslebens. Klärt mich auf, wenn es eine Illusion ist, :zwinker:

... aber seit schonend ^^..
 

Benutzer65700 

Verbringt hier viel Zeit
Schulstress?......sowas gibts nicht :zwinker: ......das entsteht nur durch falsche Zeiteinteilung.


Ich weiß, wovon ich spreche: War letztes Jahr in der 11ten Klasse. Im Halbjahrszeugnis standen 4 "Nicht Genügend".
Sowas auszubessern, da haste dann Stress:zwinker:
Habs dann trotzdem noch hinbiegen könnten. (Englisch, Latein, Chemie und Informatik)
Da ich in Österreich wohne und wir keinen NC haben, stehe ich sicher weniger unter Stress, aber:

- Schulstress entsteht wirklich nur durch falsche Einteilung. Außer du bist in bestimmten Fächern einfach so eine NULL, dass lernen auch nicht mehr viel bringt. Da du es aber bis in die 11. Klasse geschafft hast, denk ich mal, dass du jetzt keine wirklich großen Schwierigkeiten hast.

- Nun denk mal nach und sei ehrlich: Lernst du wirklich JEDEN Tag mind 1-2 Stunden, neben den Hausübungen? Wenn Tests/Sa's anstehen, dann vill. Aber wenn du jetzt mal 1-2 Wochen, abgesehen von den mündlichen Wiederholungen, Pause hast.......lernst du dann wirklich noch mehr als eine Stunde pro Tag?
Ich kenn dich zwar nicht, aber ich bezweifel das mal. Wenn du das tust, dann kannst du eig. nur unkonzentriert sein oder du lernst falsch.

- Du bekommst das wirklich LOCKER hin, wenn du nur ein bisschen was tust. Die Schularbeiten- und Testtermiene bekommt ihr ziemlich früh, das heißt, du musst nicht am Abend vor dem Test beginnen zu lernen :zwinker:

Warum hast du eig. jetzt schon solche Sorgen? Das Zeugnis aus der 11. zählt doch eig. gar nicht oder?
Wie mein Mathe Lehrer gesagt hat: "Was kümmern mich die Noten? Mich hat noch NIEMALS irgendjemand in meinem ganzen bisherigen Leben nach dem Zeugnis aus der 11ten gefragt.(Außer halt seine Eltern, am Zeugnistag^^) Es ist mir auch total egal, ob da eine 2,3 oder 4 drinnen steht. Was zählt ist, dass man die Matura schafft, wie man den Rest abschließt, spielt keine Rolle
"
Und genau so ist es doch: Ist es dir nicht Wurst, ob im Zeugnis aus der 7ten in Mathe eine 2 oder ne 3 drinnen steht?
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Hallo,

also das hört sich so an, als hättest du tierisch viele Kurse.
Kannst du davon jetzt schon ein paar abwählen? Ist bei mir irgendwie schon so lange her ;-)
Also ich kann dir nur dringend raten, an Kursen nur das Allernötigste zu machen, auch später an der Uni. Das wichtigste ist erstmal, dass du deine Prüfungen schaffst und nicht vorher schon Energie an Dinge verschwendest, die du nicht brauchst.
Ich kann verstehen, dass das alles sehr hart ist, aber du solltest auf jeden Fall durchhalten (und bitte halte auch an deinem Traumstudium fest. Auch wenn dir noch so viele davon abraten, du bist diejenige, die studiert, nicht die anderen. Selbst wenn es dann nicht klappt, weißt du danach wenigstens, dass du es probiert hast und bereust nicht dein Leben lang, dir deinen Traum nicht erfüllt zu haben.)
Ich denke, wenn du dich an die Oberstufe gewöhnt hast, an das Tempo, an das selbstständige Lernen (also auch Dinge aus dem Buch lernen, die im Unterricht dran kommen, auch wenn der Lehrer die nicht erklärt), dann kriegst du das hin.
Absolute Pluspunkte sind deine Motivation, dein Engagement und deine Disziplin. Wenn du jetzt schon soviel Zeit und Arbeit investierst, ist dir das auf jeden Fall sicher.
Damit hast du echt schon die halbe Miete. Vor allem im Grundstudium kommts in erster Linie aufs Lernen an und das scheinst du doch drauf zu haben.
Vielleicht hilft dir noch das ein oder andere Buch zum Thema Lernen? Also wie organisier ich das, welche Methoden gibts, wie lern ich was, etc.. Wenn du da Interesse hast, schick mir doch mal ne PN, dann guck ich mal meinen Krams durch ;-)


Viel Erfolg,
Kaya

Achja, eins muß ich noch sagen: Man wächst mit seinen Aufgaben. Deshalb mach dir jetzt keine Sorgen, dass du es später nicht packst. Du hast genug Zeit, dich daran zu gewöhnen und dich zu steigern und es wird besser werden. Keiner hier ist nach der 10. Klasse direkt ein Uni-Lern-Genie geworden (geh ich jetzt mal von aus ;-) )
 

Benutzer58944 

Meistens hier zu finden
Hmm wie schon geschrieben ist für Medizin natürlich Chemie von essentieller Bedeutung, wenn du da Probleme hast solltest du es lassen, Bio solltest du auch sehr gut sein, und wenn ich schon lese du magst Cytologie nicht oder man brauch nicht alle Bereiche fürs Studium :ratlos: Hmm nen sehr guten NC solltest natürlich auch haben, weil er bei Medizin ja bei ca. 1,2 liegt.

Aber warum musst di jetzt schon so viel lernen? Ich meine ich hatte nur zwälf Jahre, aber musste kaum lernen für mein Abi, und es war allgemein alles geraffter, weil der Stoff ja mindestens der selbe ist. Medizin heist auc hsehr viel lernen, und da mach ich mir bei dir echt sorgen.
 
J

Benutzer

Gast
Ich schreibe hier vielleicht auch noch ein paar Zeilen hinzu. Nun studiere ich nicht Medizin, aber ich kann es an meiner Schwester sehen, wie das abläuft. Sie war schon zu Schulzeiten sehr ehrgeizig und hat eigentlich selten was schlechter als ne 1 geschrieben, jetzt ist sie nur noch am lernen und gibt sich auch mal mit ner drei zufrieden. Wenn ich Ihre Bücher so sehe und diese Lernkarten für Anatomie, dann muss ich klar sagen, dass das nichts für mich ist. Da werden ja ganze Bücher auswendig gelernt!! Gut, den Großteil wird man später nicht brauchen, aber trotzdem muss man es zur Klausur ja erstmal können.

Ich war dagegen kein ehrgeiziger Schüler. Ich bin in Berlin zur Schule gegangen und mein Gymnasium war im Vergleich mit dem meiner Schwestern deutlich leichter. Nun hatte ich eine dumme Kombination der Leistungskurse gewählt, da ich den Fehler beging, das zu nehmen was mich interessiert und nicht das was ich gut kann. Die Folge war dann eine Kombination aus Physik und Chemie, was mir aber bisher gut im Studium geholfen hat und wo ich noch immer draus schöpfen kann. Aber generell war ich kein Schüler, der viel Einsatz für die Schule gemacht hat. Im Rückblick fällt mir auf, dass ich eigentlich nie Hausaufgaben hatte, aber in der Oberstufe wurde das ja auch nicht mehr bewusst angesagt. Ich versuche immer die optimale Kombination aus wenig Einsatz zu guter Note zu bekommen, damals wie heute. Mein Abitur war aufgrund meiner Leistungskurse auch nicht so richtig gut und ich musste auch noch mal in Nachprüfungen um überhaupt zu bestehen. Letztlich habe ich einen sehr schlechten NC, der mich bisher aber noch nicht gebremst hat. Ich hatte schon zu Schulzeiten einen Studienwunsch, der so ein Nischenfach ist und kein NC hat. Mittlerweile studiere ich etwas anderes und da haben mir Wartesemester geholfen, da Uni nicht das Gleiche wie FH zu sein scheint.

Nun, wenn du also unbedingt Medizin studieren möchtest, dann solltest du schon entsprechenden Einsatz dafür bringen. Denn das Studium ist zumindest im Grundstudium mit einigen Tücken behaftet, dort wird ordentlich ausgesiebt. Eigentlich in jedem Studiengang. Bei uns sind beispielsweise von 50 Studenten nach dem Grundstudium noch knapp 10 zurückgeblieben. Sicher ist so ein Medizinstudium etwas sinnvolles, jedoch hätte ich kein Interesse daran mich jahrelang ausnutzen zu lassen und hinterher schlecht bezahlt zu werden und Verträge jedes Jahr neu aushandeln zu müssen. Dafür bin ich einfach zu bequem. Vielleicht als Tipp, denn spätestens im ersten Semester musst du das lernen, gründe eine gute Lerngruppe. Es muss ja nicht jeder alles machen, man kann die Arbeit auch aufteilen. Das gilt besonders für Aufsätze oder Projekte. Allein schafft man das nicht, Teamwork ist gefragt.

Also, nur Mut. Wenn du erstmal im Studium bist, dann wirst du die Zeit der Ruhe in der Schule vermissen. Denn das Tempo ist ungleich höher. Das, womit du dich in der Schule in einem Jahr beschäftigst, wird im Durchschnitt in einer Vorlesung behandelt, lernen musst du es dann allein.

Ich wünsche dir viel Kraft bei deinem Vorhaben. Alles Gute. Jakob
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Ich kann da Jakob220357 nur zustimmen!

Also das mit dem NC ist auch der Witz. Das ist eigentlich völlig unnötig, die Unis haben genug mittel und weg Leute auszusieben. Alleine hier in der Informatik, wo sie keinen NC hatten, haben die ganz stark gesiebt und Maximal 1/3 der Leute kam weiter. In Studienzahlen waren das ca. ein Unterschied zwischen 700 Studienanfänger und ab dem 3 Semester nur noch 200 Leute maximal und das Sieben ging dann noch weiter. Ganz anderes in der Physik, angefangen haben vielleicht ca. 70 Leute und im 5 Semester immerhin noch ca. 40 Leute.

Und egal was man Studiert, aber Schule und Abi ist irrelevant, zumindest ab dem Zeitpunkt an dem man ein Studienplatz ergattert hat.
Für Naturwissenschaften kann ich eigentlich nur Mathe LK empfehlen, dass muss man super darauf haben, denn die Mathematik die später gefordert wird ist spätesten, ab ende des 2 Semestern allein aus der Schulmathematik nicht mehr herzuleiten. Und das gleiche Tempo wird auch in 3 bis 4 Semester gehalten, so dass einem nix anderes übrig bleibt als auswendig zu lernen, so sehen aber auch die Prüfungen aus. Ob du irgendwas verstanden hast interessiert keinen, solang du es aus dem FF anwenden (schriftliche Prüfung) oder aufsagen kannst (mündliche Prüfung). So sehen leider, dann auch die Vorlesungen aus. Sehr viel Stoff, kaum erklärt oder sogar manchmal beschießen erklärt. So das man sich lieber mehrer gute Bücher dazu holt und es daraus lernt. Wenn man glück hat versteht man aus den Büchern vielleicht sogar was und mit viel Vorbereitung versteht man dann vielleicht auch mal die Vorlesung. Fast schon überlebenswichtig sind aber Lerngruppen, wenn man nicht zum Bücherwurm mutieren will, da sollte man im 1 Semester am besten sofort eine finden, denn später ist es sehr schwer Leute noch kennen zulernen, um so eine Lerngruppe zu bilden.

Für Medizin kannst du kaum Schulwissen übernehmen und wie schon gesagt lernt man da ganz Bücher auswendig, das ist zum glück in anderen Naturwissenschaften nicht so, aber dafür musst du sehr viel Mathe können und oder dazu lernen.

Von daher genießt die Schule, macht euch keinen Stress, nur für den NC des Faches, was ihr später Studieren wollte solltet ihr euch ein wenig ins Zeug legen. Aber sonst habt ihr während der Schulzeit noch viel zu viel Freizeit und hoffentlich auch viel Spaß.

Von daher wenn du in der 11 so gestresst bist, dann weist du ungefähr was dich im Studium erwarten wird und da geht das mehrer Jahre so weiter und da wirst du keine Zeit für deine ausserschulischen Aktivitäten haben.

Das ist ein wenig lang geworden, will damit euch zeigen das Uni und Schule sehr verschieden sind. Wenn ihr also über den/die Lehrer meckert, weil er/sie nix erklärt und oder weil ihr so wenig Zeit habt und viel Stress habt. Dann könnte ihr ein klein wenig verstehen, was euch beim Studieren erwartetet, wenn ihr denn später mal Studieren wollt, was sicherlich in der heutigen Zeit ein gut Idee ist.
Wichtig ist dabei locker zu bleiben, nicht zu verzweifeln und niemals an sich selber zweifeln! Auch freunde zu finden, die das gleich Studieren, damit man sich austauschen und zusammen lernen kann. Im Gegensatz dazu können hohe Ziel an sich selber sehr gefährlich werden.
 

Benutzer52593 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte das gleich problem in der 5 als ich aufs Gym kam. Ich weiß ist schon lange her, aber das Prob bleibt. vorher kann man alles so und muss nichts lernen und dann auf einmal kommt alles auf einmal und man hat garkeine Zeit mehr für Freunde. Ich habe durch den ganzen Schulstress (fast) alle Freunde außerhalb der Schule verloren. Das war schlimm. zum Glück hatte ich nach einem halben Jahr das Lernen gelernt.
Jetzt bin ich auch in der 11 und komme ganz gut mit, obwohl ich nie zu den guten Schülern gehörte und auch schon 2 Blaue Briefe hatte. im Ende habe ich es dann doch immer geschafft und habe mich in der 10 von 3,2 auf 2, 4 hochgearbeitet...
Versuce einfach erst die Arbeit, die du aufbekommst sofort zu machen, dann ist mnan noch etwas im Thema drin und vor jeder Stunde/ biem Tasche packen einam ins Heft reinschauenb, wenn du immer etwas für die Stunden vorbereitest hgast du erstens bessere mündliche chancen und 2. du musst für die Klausuren nicht ganz so viel pauken
 

Benutzer61299 

Verbringt hier viel Zeit
Hey :smile:
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht :smile:
Wollte auch Medizin studieren und brauchte dafür nen bestimmten NC, den ich nicht mal so locker aus dem Ärmel schütteln konnte. Hab mich zeitweise auch voll fertig gemacht und mich extrem unter Druck gesetzt. Naja, letztendlich hat es auch geklappt. Hab sofort n Studienplatz an meinem Wunschort bekommen :smile:
Ich kann mich nicht mehr so richtig an die 11 erinnern, ich weiß nur noch, dass ich da so nen Schnitt von 2,5 hatte und dann in der 13.2 einen von 1,6. Du siehst, es ist durchaus steigerungsfähig.
Mein Rat wäre, dass du wirklich Prioritäten setzt. Mach für die Sachen, die du abwählst nur das nötigste. In Deutsch lies die Bücher nicht komplett, sondern überflieg sie mal und lies dann die Interpretationen und Zusammenfassungen. Lern vor-dann bist du im mündlichen gut, aber versteck es so, dass man dir nicht anmerkt, dass du vorlernst, da machst du dich nämlich unbeliebt mit:zwinker:
Ich weiß nicht, wie das jetzt bei Medizin ist-geht das nur nach Note oder gibt es auch so Auswahltests? Da wird nämlich dann positiv angerechnet, wenn du in den naturwissenschaftlichen Fächern in der OS gut warst. Vielleicht solltest du dich mal informieren. Ansonsten-wähl die Fächer nach deinen Chancen, gute Noten zu bekommen und nach Lehrern. Im Studium ist alles aufzuholen!
Und wenn du jetzt meinst, so viel lernen zu müssen, dann mach das aber geh da mit einer gewissen Gelassenheit ran. Sag dir "Ich tu jetzt das nötigste, mehr geht nun mal nicht und das muss jetzt reichen" Mach dich bloß nicht psychisch so fertig, dann bist du zum Abi hin ein Wrack! Und im Studiengang musst du noch sooo viel lernen, dass ist echt kein Vergleich! Da ist es ganz gut, wenn du jetzt schon lernst, das Ganze ein bisschen relaxter zu sehen. Und wenn du sowieso vor dem Studium noch n FSJ (oder was war das?) machen willst, dann hast du ja schon 2 Wartesemester. Und dann kannst du noch mal ins Ausland etc.
Also, ich weiß wirklich aus eigener Erfahrung, wie sch*** das ist, unbedingt gute Noten haben zu müssen. Besonders mündlich ist es ja teilweise ein einziger Nervenkrieg. Und du solltest auch wirklich versuchen, ein einigermaßen gutes Abi hinzukriegen, denn bei 2,5 oder so musst du schon ein bisschen warten. Aber es reicht, wenn du dann in der 12 Volldampf gibst.
Und wenn du ein paar Unterlagen brauchst, ich hab auch noch was ;-) Kannst gerne fragen :cool1:
 

Benutzer51751  (35)

Verbringt hier viel Zeit
[...]

Wieso das ? Die Mediziner müssen doch auch Chemie und Physik machen. Da hilft das für Praktikas bestimmt wenn man sich auskennt. Deswegen heißt es ja auch immer, die Mediziner lernen die "drei" Ohmschen Gesetze. :tongue:
Und naja ein wenig Bio kann jedenfalls doch auch nix schaden (Genetik, Neurobiologie, Stoffwechselphysiologie, Cytologie). Zumindest wenn einen das interessiert^^. Ich meine auch wenn du damit nicht dein Studium über die Runden bringst, schadet so ein Hintergrundwissen nix^^.



Ja aber ihr überseht da was. Nämlich, dass wenn man schon ein auch nur kleines Fundament hat, es einem dann viel leichter fällt darauf aufzubauen. Lernt man ein Gebiet komplett neu ohne jegliches Vorwissen steht man anfangs doch echt orientierungslos da und braucht für relativ kleine Schritte noch relativ viel Zeit.
Hat man schon ne Grundlage, dann geht das ratz fatz.

Ich schweife zwar nun etwas ab, aber da die TS sich auch fürs Studium interessiert, erlaube ich mir das mal..
Zum einen: Ich wollte doch garnichts anderes sagen als du mit der Grundlage :zwinker: Es ging mir nur darum aufzuzeigen, dass sich die Stofftiefe in der Schule und im Studium doch erheblich unterscheidet. Wenn man aber schon Teile aus der Schule kennt, ists selbstverständlich leichter - trotzdem gibts (gabs?) bei uns auch Leute, die garkein Bio in der Oberstufe hatten (okay, hat mich auch etwas verwundert :tongue: ).

Chemie und Physik hat man im Studium in den ersten 2 Semester auch, jo. Allerdings gibt es jeweils VLs bzw. gute Skripte dazu, wieder ist das Schulwissen kein Muss, aber doch hilfreich. Ich konnte 80-90% meines Chemie-Praktikums mit meinem Schulwissen lösen, den Rest musste ich mir, wie alle anderen auch, anlesen. (Ich hatte allerdings auch nen verrückten Chemielehrer, der seeeeeehr ausführlich und gründlich unterrichtet hat.)
Stoffwechselphysiologie aus der Schule kann man dagegen eigentlich getrost vergessen. Ich kenne keinen, mich selbst eingeschlossen, dem es irgendwas gebracht hätte. Dafür unterscheiden sich die Fächer (Biochemie und Physiologie) doch zu stark von dem, was man in der Schule überhaupt machen kann.


In der Grundaussage kann ich mich carbo84 aber nur anschließen: Das wichtigste ist die Motivation, dann ist das Studium auch gut machbar :smile:
 

Benutzer61299 

Verbringt hier viel Zeit
Ich konnte 80-90% meines Chemie-Praktikums mit meinem Schulwissen lösen
Und ich hatte gar kein Chemie in der Oberstufe und vorher auch nie wirklich nen Zugang dazu (also war ich immer so im 3-4 er Bereich) und hab in der Chemie-Prüfung ne 1 gemacht.
Basics sind gut und sicher auch hilfreich, aber keine Notwendigkeit. Viiiel wichtiger ist es, erstmal nen Studienplatz zu kriegen. Ich schließe mich da also den anderen an :smile:
 

Benutzer62847 

Verbringt hier viel Zeit
Hey hier :smile:
danke für die vielen, vielen Antworten! Wollte mich nur kurz melden und sagen, dass ich in den nächsten Tagen alle Beiträge beantworte!!! Ich bin nicht eine von denen, die Threads startet und sich dann nicht mehr meldet^^....Muss nur jetzt noch en bisschen Chemie lernen, war den ganzen Tag unterwegs :cool1:
bye bye ann
 
2 Woche(n) später

Benutzer62847 

Verbringt hier viel Zeit
Jetzt ist der Stress erstmal vorbei :smile:
dankeschön, für die vielen Antworten!! Ich denke mal, dass sich die ganze Situation demnächst ein bisschen einpendeln wird. Die letzten Arbeiten waren zwar nicht so doll, aber was soll man machen....Immerhin hab ich in Bio 11P. :smile:
Ich versuche einfach weiter zu kämpfen, für meinen Traum...Vielleicht klappts ja doch...:zwinker: Und wenn es nicht klappt, hab ich es wenigstens versucht und nicht jetzt schon aufgegeben....
 

Benutzer73614 

Verbringt hier viel Zeit
Ich versuche einfach weiter zu kämpfen, für meinen Traum...Vielleicht klappts ja doch...:zwinker: Und wenn es nicht klappt, hab ich es wenigstens versucht und nicht jetzt schon aufgegeben....
Das ist die absolut richtige Einstellung. Kopf hoch - das wird schon! :zwinker:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren