Streit wegen Kostenaufteilung der Miete

Benutzer140063  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo ihr Lieben!

Mein Freund (32) und ich (26) sind jetzt seit knapp zweieinhalb Jahren zusammen und denken langsam darüber nach, zusammenzuziehen gegen Ende des Jahres, entweder in seine Heimatstadt, oder in meine, die beide nur etwa 30 km auseinander liegen.

Jetzt haben wir natürlich schon öfter darüber gesprochen, wie wir usn das Ganze vorstellen und dann fing natürlich auch der schöne Streit ums Geld an:

Ich bin nämlich noch Studentin (und das auch noch für ca. 2 Jahre) er arbeitet schon Vollzeit. Ich habe einen Nebenjob, der mich gerade so über Wasser hält (nein, ich bekomme weder Bafög, noch Geld von den Eltern und Wohngeldberechtigt bin ich auch nicht, besserer Nebenjob ist in meiner Kleinstadt leider auch nicht möglich, ich bin froh, überhaupt einen gefunden zu haben) und habe derzeit ein WG Zimmer, er verdient ungefähr 4 Mal so viel wie ich.

Problem: Er möchte, dass die Miete dann 50/50 geteilt wird. Hätte ich an sich auch kein Problem mit, da dass natürlich nur faire wäre, allerdings wird es keine 3 Zimmer Wohnung geben, in der ich mir 50% der Miete leisten könnte.

In meiner Heimatstadt ginge das ganz vielleicht noch, in seiner Heimatstadt (was er eigentlich auch bevorzugt und mir sonst auch recht wäre) auf jeden Fall unmöglich eigentlich. Jetzt muss ich zugeben, dass ich es schon etwas unfair finde, dass wir die Miete zur Hälfte aufteilen, wenn er so viel mehr verdient als ich, er würde mit mir zusammen sogar weniger Miete zahlen als er es alleine gerade tut.

Leider ist er der Meinung, dass das gar nicht ginge, wenn er die Miete für mich mitzahlen würde (ja, selbst wenn er 60% und ich 40% zahlen würde, ist das für ihn mitzahlen). Es ist ja nicht so, dass ich nicht zahlen will, ich kann es schlicht und ergreifend nicht. Und ich kann nicht verstehen, warum er nicht wenigstens 50-100€ am Anteil übernehmen könnte.

Mich stört dieses Grundsatzproblem gerade maßlos, weil ich das bisher für ganz selbstverständlich gehalten habe, wenn ein Partner signifikant weniger verdient (und mir geht es wirklich nur um die Miete, nicht ums Essen oder Nebenkosten oder sonstige Ausgaben), besonders, weil er momentan ja auch sehr viel öfter das Essen bezahlt oder einige Bahnfahrten für mich (was ich auch zu schätzen weiß, keine Frage). Da scheint es ihn ja auch nicht zu stören und das das kommt im Monat gerechnet sicher auf das gleiche hinaus.

Tja, jetzt die Frage, wie können wir das Ganze lösen oder bin ich vielleicht selbst ganz auf dem falschen Dampfer? Wie habt ihr das beispielsweise gelöst?

Danke schonmal!
 

Benutzer130414 

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hmm. das einzige ist, das du ihm anbietest, das du sobald du kannst die hälfte zahlst.
wenn er das nicht will, dann konfrontier ihn einfach damit, das du es dir dann halt schlicht und ergreifend nicht leisten kannst mit ihm zusammen zu ziehen, außer er zieht mit die in ne Einraumwohnung.
Dann sieht er die konsequenzen und kann sich ja entscheiden was ihm wichtiger ist. sein Geld oder mit dir zusammen wohnen
 

Benutzer96053 

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Off-Topic:
Wenn das Ganze so anfängt, würde ich mir das Zusammenziehen sparen.


Wie viel KANNST du denn zahlen? Fang mal so herum an.

Nimm diesen Betrag mal 2 und genau in diesem Preisrahmen sucht ihr euch dann eine Wohnung. Sicher, dass bedeutet in den nächsten beiden Jahren, dass ihr keine besonders große Wohnung habt, aber so habt ihr ein Wohnraum, in dem ihr beide zufrieden sein könnt.

Ich kann deine Meinung absolut nachvollziehen, aber er hat genauso ein Recht auf seine Sicht der Dinge.


Edit: Rechtschreibfehler...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer114808  (34)

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Ich würde eine kleine Wohnung suchen, bei der du tatsächlich 50% der Miete zahlen kannst. Wenn er eine größere Wohnung und die Hälfte der Miete möchte, bleiben nur zwei Varianten: entweder er zahlt mehr oder eure Wohnsituation bleibt unverändert. Seine Entscheidung.

Generell würde ich vorher klären, was dann mit allen anderen Kosten ist, sobald ihr zusammen wohnt. Also Essen, evtl. Hausratversicherung, Strom, Telefon etc.
 
G

Benutzer

Gast
Oh Gott, wie nervig. Das wäre mir an der Stelle schon zu doof.

Gerecht wäre es, denn man zum jetzigen Zeitpunkt die Miete prozentual auf beide umlegt. Also evtl 60/40. Oder je nach dem halt. Wenn er 70% am Gesamteinkommen von Euch beiden hat, dann sogar 70/30.
Du kannst es dir ja nun wirklich nicht aus den Rippen schneiden als Studentin.

Ich würde ihm Folgendes anbieten.
Lege für dich eine Obergrenze fest z.B. EUR 300. Sag ihm, du kannst soviel dazugeben und er soll sich überlegen was das dann für eine Wohnung werden soll. Mehr ist nicht drinnen oder ihr müsstet mit dem Zusammenziehen einfach etwas warten.

So einfach ist das.
 

Benutzer20579  (37)

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Also ich finds nun selbstverständlich, Ausgaben am Einkommen zu quoteln, wenn man schon zusammen wohnen möchte.

Mir persönlich würde so eine Diskussion ja echt gehörig gegen den Strich gehen, weil ich eine gewisse Gelassenheit bei finanziellen Dingen für eine entspannte Beziehung eigentlich voraussetze. Sicherlich hat niemand Lust, auf Dauer jemanden "durchzufüttern", aber wenn man genug hat und es der eigene Partner ist, sollte man nicht so kleinlich auf 50/50 beharren. Es gibt genügend "echte" Probleme im Leben, da brauche ich keinen, der mit mir diskutiert, dass man halbe halbe macht, wenn er viermal soviel Geld hat.

Wenn ihr mal Kinder habt und einer von euch zu Hause bleibt, gilt dann immer noch 50/50? Für mich klingt das einfach unreif und wenig reflektiert.

Interessant fände ich, was er jetzt verdient und wieviel er für die Miete ausgibt - kann ja auch sein, dass er auch Geld spart, wenn es nicht 50/50 ist.

Ansonsten gilt dein Geld eben als Maßstab für die Frage, was es kosten darf - und wenn er mehr will, kann er es selbst bezahlen.
 

Benutzer72433 

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phu... da wäre für mich das geld nichtmal vorrangig das problem sondern vielmehr der kerl und dessen einstellung. was macht er denn, wenn ihr zusammenzieht und du mal arbeitslos bist? wirst du dann rausgeworfen weil du deine hälfte der miete nicht zahlen kannst?

für mich persönlich wäre so eine einstellung quasi schon ein trennungsgrund, aber auf jeden fall würde ich zusammenziehen nicht mehr in erwägung ziehen. solche anforderungen stellt man in einer WG, aber doch nicht in einer partnerschaft...

die andere option wurde hier ja schon genannt: dann müsst ihr den preisrahmen eben so festlegen, dass du dir die hälfte leisten kannst. nur, mal ehrlich... willst du unter solchen umständen wirklich mit diesem mann zusammenziehen (was eine eventuelle trennung ja doch immer verkompliziert)? ist er nur bei der miete so unterwegs oder zieht sich das durch alle lebensbereiche, z.b. wenn ihr ausgeht?
 

Benutzer140063  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
DaMax DaMax Momentan bin ich auch soweit ,dass ich mit dann denke: joa, dann halt gar nicht! :grin:

Zaniah Zaniah So wollte ich eigentlich auch an die Sache herangehen ich kann tatsächlich eigentlich nur bis maximal 250€ dazugeben, wenn wir wirklich 50/50 machen ginge das noch in meiner Heimatstadt für 3 Zimmer. Das ist ja das Problem, unter 3 Zimmer geht für ihn absolut gar nichts, weshalb der Preis auch nicht nach unten gehen kann. (Wobei ich aber auch verstehe, warum er 3 Zimmer will, ich fände es auch besser, wenn jeder noch etwas Rückzugsraum hat)

Tischtaenzerin Tischtaenzerin Genau das ist es, kleiner geht für ihn nicht, zahlen möchte er auch nicht mehr...da bleibt für mich nur Option gar nicht zusammenziehen. Leider

@pipilotta Ja, eigentlich ist es so einfach :/ Ich muss nur ehrlich sagen - nochmal zwei Jahre warten auf das Zuammenziehen hab ich auch keine Lust :/

Dreizehn Dreizehn Das mit der Heirat hab ich witzigerweise dann auch angesprochen, ob er das dann noch genauso handhaben will, aber "das ist ja dann was anderes". Schon klar, dass wir nicht verheiratet sind, aber ich will ja auch nicht die Hälfte seines Einkommens einheimsen oder so. Würde er in meiner Heimatstadt wohnen würde er immer noch weniger zahlen, als jetzt, selbst wenn er mehr zahlt als ich, wenn wir in seine Heimatstadt ziehen, würde er genausoviel zahlen für mehr Wohnraum!

Nevery Nevery Ja, mich stört das Grundsätzliche an der Sache auch gerade am meisten, ich kann mit so einer Einstellung einfach gar nichts anfangen, weil ich meine bisher eigentlich ganz sebstverständlich bisher hielt. Rauswerfen geht schlecht, wir würden ja beide als Hauptmieter im Vertrag stehen :tongue: Nee, sowaswürde er dann auch nicht bringen. Aber NEin, unter seinen Umständen habe ich gar keine Lust aufs Zusammenziehen. Komischerweise ist er bei anderen Dingen durchaus sehr großzügig, wenn wir ausgehen zahlt er gerne mehr Anteil oder für mich mit, deswegen ist es für mich so unverständlich, dass er beim Thema Miete das so anders sieht.


Ich habe gerade just noch mal mit ihm telefoniert und musste direkt ein bisschen Frust bei ihm abladen, da hat er schon wieder eine ganz andere Kerbe eingeschlagen! Er überlegt schon länger, ob er nochmal seinen Master macht und jetzt überlegt er wieder, ob das nicht diesen Herbst der Fall sein könnte. Wäre eigentlich ja ideal, weil dann wäre er Student und wieder auf meinem Gehaltsniveau, dann könnte man di Ansprüche endlich runterschrauben - denkste... Nein, er möchte dann trotzdem eine 3-Zimmer Wohnung. Wie er die hier mit Studentengehalt finanzieren möchte - keine Ahnung, aber mit Studienkredit zusätzlich geht das ja! Dann hätte er natürlich wieder mehr Geld für die Wohnung als ich, und wir stehen vor dem selben Problem (wenn das denn so klappt wie er sich das denkt). Ich persönlich sehe jetzt nicht ein, warum ich extra einen Studienkredit für eine Wohnung aufnehmen sollte, wenn es auch so geht.

Ach man, das sind so viele Wenn und Abers und entscheiden tut sich das sowieso erst im Sommer, aber dieses Grundsatzproblem macht mir momentan einfach zu schaffen, denn ich will ja gerade zusammenziehen, um endgültig zu schauen, ob es passt und dann fängt es gleich mit sowas an, was, wenn sich das auch in andere Bereiche dann zieht? :/
 
F

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Gast
Ich hoffe, dass das was wird :smile: weil wenn du weniger zahlst um persönlich mehr Luxus zu haben fänd ich auch komisch...

Und falls er mal sowas vorschlägt: "Dann kümmere dich doch mehr um den Haushalt". Befürchte dann für dich, dass du dann die Arschkarte gezogen hast :smile:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also ich bin grundsätzlich auch für eine Aufteilung 50/50, aber wenn eure finanziellen Verhältnisse so stark auseinander driften, dann ist das nicht realistisch.
Und solange du so knapp über die Runden kommst, würde ich in dem WG-Zimmer bleiben und keinen Gedanken daran verschwenden, mit einem Mann zusammen zu ziehen und mich sozusagen von ihm abhängig zu machen. Selbst wenn ihr die Miete prozentual aufteilt, er wird mehr zahlen als du logischerweise und wenn es mal nicht mehr so gut läuft, kann er da entsprechend Druck ausüben, dich evtl. aus der Wohnung werfen usw. Also ihr werdet nicht auf einer Stufe stehen und das würde mir an deiner Stelle Sorgen machen.

Studiere noch die 2 Jahre zu Ende, dann such dir einen Job, ein möglichst sicheres Gehalt und dann kannst du für dich entscheiden wohin du mit wem ziehen möchtest. Wenn ihr dann noch zusammen seid okay, dann könnt ihr was zusammen gründen und es dann 50/50 aufteilen und das anpeilen, aber vorher wäre mir das an deiner Stelle zu riskant.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wenn man schon vor dem zusammenziehen über Geld streitet... Joa, das sind jetzt nicht die besten Voraussetzungen :ninja:
 

Benutzer130414 

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krava krava
wenn ich solche sorgen hätte, würd ich mir das Zusammenziehen und wohl auch die Beziehung sparen.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nee, also, im Ernst - das geht ja mal gar nicht. Geiz ist eine schreckliche Eigenschaft - und da würde ich nicht nur an jetzt denken, sondern auch an die Zukunft, wenn du vielleicht mal Kinder habt. Stell dir vor, du wirst Hausfrau und Mutter - da wird er dir sicherlich wöchentlich "Taschengeld" geben und natürlich auch bei den Kindern keine Ausgabe zu viel machen wollen.
Komisch finde ich nur, dass er dir die Bahnfahrten ja zahlt. DAS spricht ja für ihn, aber die Logik fehlt da ja komplett. Hast du ihn darauf mal angesprochen?
Ich bin aber auch anders aufgewachsen - meine Mama war lange Hausfrau und hatte immer freien Zugang auf das gemeinsame Konto mit meinem Vater. Er ist ziemlich großzügig.
 
G

Benutzer

Gast
Hm, ich hatte das Thema mit meinem Freund auch. Es ist ähnlich wie bei euch, nur dass er etwa doppelt so viel verdient wie ich. Noch dazu komm ich am Weg zur Arbeit bzw. an die Uni bei allen Supermärkten, Drogerien, Imbissen usw. vorbei, bei denen wir einkaufen bzw. essen.

Und dann ging es darum, eine gemeinsame Wohnung zu finden. Letztlich kam ich ihm dann mit seiner politischen Gesinnung (Grün-Wähler) und wir haben die Wohnkosten (Miete, Strom, Heizung, Wasser, Internet) aliquotiert. Bei Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs machen wir 50:50. Ich führe darüber Buch, sodass sich niemand über den Tisch gezogen fühlen könnte.

Damit kommt er klar und damit komm ich klar.

Vielleicht wäre das auch für euch eine Alternative?
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
Geld kann ein sehr grosser Knackpunkt in einer Beziehung werden. Aber besser das kam jetzt zur Sprache als wenn alles schon in die Wege geleitet wurde.
Mein Freund und ich zahlen Anteilsmässig auf ein gemeinsames Konto ein. Davon geht die Miete weg, alle anderen gemeinsamen Kosten und wir kaufen von dem Geld auch Lebensmittel. Für uns passt das so, aber gerade zu Beginn mussten wir uns viel Kritik anhören. Mittlerweile machen das aber noch zwei weitere Paare aus dem Freundeskreis so :grin:

Off-Topic:

Ich hoffe, dass das was wird :smile: weil wenn du weniger zahlst um persönlich mehr Luxus zu haben fänd ich auch komisch...
Hä, wieso denn das? Es geht doch nicht darum, mehr Luxus zu haben? Sie will ja den Luxus gar nicht, sondern einfach mit ihm zusammen ziehen. Er will seinen Luxus nicht aufgeben. Und wenn jemand das nicht will, gleichzeitig aber auch mehr Geld zur Verfügung hat, dann ist es doch nur logisch, dass anteilsmässig gezahlt wird.
Und falls er mal sowas vorschlägt: "Dann kümmere dich doch mehr um den Haushalt". Befürchte dann für dich, dass du dann die Arschkarte gezogen hast :smile:
Und gleich nochmal: Hä, wieso denn das?! Das ist durchaus eine Möglichkeit das zu handhaben. Machen wir beispielsweise so. Ich studiere und habe meist mehr Zeit als er, weswegen ich mehr zu Hause mache. Seit ich aufgestockt habe arbeitszeitmässig haben wir aber eine Putzfrau. Ist doch kein Problem? Trotzdem würde mich interessieren was du an den beiden Punkten so negativ siehst.
 

Benutzer140063  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
@flocki;) Luxus ist gut :grin: Im Grunde ist es eine Milchmädchen Rechnung - entweder ich zahle weniger Miete und hab dann mehr für unsere gemeinsamen Unternehmungen - oder ich zahle mehr Miete als ich mir leisten könnte und er muss wieder für gemeinsames Essen gehen und Co. aufkommen. Das mit dem Haushalt würde mich agr nicht stören, als Studentin hab ich eh viel mehr Zeit für Putzen udn Co. ist dann nur fair

krava krava Tatsächlich würde ich das gar nicht so sehr als Abhängigkeitsgefühl sehen für mich persönlich, aber vielleicht stört ihn das ja, dass ich dann abhängiger von ihm wäre. Aber Sachen wie aus der Wohnung werfen würde ich ihm niemals zutrauen, wir würden aber ohnehin immer beide als Hauptmieter in den Verträgen stehen, das haben wir schon besprochen, gerade damit es im Fall der Fälle nicht zu sowas kommen könnte.
Warten ist für mich eigentlich keine Option, 5 Jahre Beziehung und nichtmal zusammen gewohnt? :/ Wäre für mich dann schon fast ein Ausschlusskriterium, weil ich ja auch irgendwann an Heiraten und Co. denken möchte. Schwierig gerade.

vry en gelukkig vry en gelukkig Ich find Geiz auch ganz furchtbar, Hausfrau werde ich aber wohl niemals :grin: Über sowas hab ich mir noch keine Gedanken gemacht in Richtung Kinder, da ist seine Einstellung aber komischerweise auch wieder ganz anders zu (abgesehen davon werde ich, wenn ich dann endlich arbeite auch signifikant mehr verdienen als er). Stimmt, ihn darauf angesprochen, warum er Bahn und Co. zahlt aber das andere nicht, hab ich noch gar nicht, ist eigentlich ein guter Punkt, deswegen ist er ja eigentlich auch nicht geizig in dem Sinne. Mit seiner Exfreundin hat er zusammen gewohnt, vielleicht gab's da ja mal Probleme? Vielleicht sollte ich da mal nachhaken.

@strawberries Mit politischer Einstellung kann ich ihn wohl nicht umstimmen, aber das der Rest 50/50 geht, ist für mich eigentlich klar, aber vielleicht sollte ich ihm das auch nochmal deutlich machen.
 
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Gast
L LumenLunae vielleicht noch ein Punkt, der ihm einleuchten könnte:

Im Endeffekt hat er noch immer mehr Geld zur freien Verfügung als du, und zwar um einiges... Es ist ja keine progressive Verteilung sondern eine aliquote.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Aber Sachen wie aus der Wohnung werfen würde ich ihm niemals zutrauen, wir würden aber ohnehin immer beide als Hauptmieter in den Verträgen stehen, das haben wir schon besprochen, gerade damit es im Fall der Fälle nicht zu sowas kommen könnte.
Ziemlich blauäugig meiner Meinung nach, denn es kann immer einen Grund für eine Trennung geben und die läuft nicht immer harmonisch und friedlich ab. Und wenns drauf ankommt, kann man oder frau je nachdem dann schon stark benachteiligt da stehen.
Wenn ihr beide Hauptmieter wärt okay.
Wie ihr die Mietaufteilung regelt, steht ja nicht im Vertrag.
Warten ist für mich eigentlich keine Option, 5 Jahre Beziehung und nichtmal zusammen gewohnt? :/ Wäre für mich dann schon fast ein Ausschlusskriterium, weil ich ja auch irgendwann an Heiraten und Co. denken möchte. Schwierig gerade.
Na und? Mein Ex und ich sind erst nach fast 10 Jahren Beziehung zusammen gezogen und es war dafür kein bisschen zu spät.
Ans Heiraten denken kann man auch mit getrennten Wohnungen. Wenn ihr in 2 Jahren zusammen zieht und alles gut klappt, könnt ihr die evtl. Hochzeitspläne ja dann konkretisieren.
Ich seh da ehrlich gesagt kein Problem und auch keinen Zeitdruck. Außer den, den du dir selber aus irgendwelchen Gründen machst :hmm:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Rauswerfen geht schlecht, wir würden ja beide als Hauptmieter im Vertrag stehen :tongue:
echt jetzt? das habe ich nen paar mal bei bekannten mitbekommen - meiner erfahrung nach: ne beschissene idee. ich weiß, das sind dinge über die du grade garnicht nachdenken magst, aber wenn es zu einer trennung kommt, dann endet die oftmals ziemlich hässlich. dann wandelt sich der mensch, den man zu kennen glaubte - und dem man vertraue - oftmals zu einem.. ähm.. anderen wesen. einem wesen, was auch nicht bereit ist seinen teil des mietvertrages zu kündigen oder auch nur was umschreiben zu lassen, einfach nur, weils einen damit quälen kann.

für viel besser halte ich es, dass derjenige, der die wohnung auch nach einer eventuellen trennung halten wollen würde und könnte, alleine mietet. ggf. nen untermietvertrag. aber wenn ihr beide da drin hängt und euch mal trennt, du raus willst und er weiter deinen teil der miete fordert oder du ihn loswerden willst und nicht kannst, weil er genauso mieter ist... unschöne gedanken, klar, aber leider recht nahe an der realität. ihr gewinnt nichts, wenn ihr beide hauptmieter seid, aber im bösesten aller fälle hat einer von euch beiden dadurch ne menge ärger am hals.
ich würde nem kerl der schon bei der prozentualen aufteilung der miete (und dann ggf. noch mit verschuldung bei nem studienkredit) so nen stress macht nicht so eine macht über meine zukunft einräumen. tschuldige, das klingt alles garnicht so positiv und nett, aber es sind dinge, die du vielleicht beachten solltest.
 

Benutzer140063  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Na und? Mein Ex und ich sind erst nach fast 10 Jahren Beziehung zusammen gezogen und es war dafür kein bisschen zu spät.
Ans Heiraten denken kann man auch mit getrennten Wohnungen. Wenn ihr in 2 Jahren zusammen zieht und alles gut klappt, könnt ihr die evtl. Hochzeitspläne ja dann konkretisieren.
Ich seh da ehrlich gesagt kein Problem und auch keinen Zeitdruck. Außer den, den du dir selber aus irgendwelchen Gründen machst :hmm:

Also klar, Zeitdruck ist da jetzt natürlich keiner :zwinker: Ich würde nur gerne endlich mit ihm zusammenziehen, weil wir uns ohnehin durch die Fahrtkosten selten sehen (und die würden dann ja auch endlich wegfallen) und ans Heiraten kann ich tatäschlich vorher nicht denken, ohen zu wissen, ob derjenige mich vielleicht nicht schon beim Zusammenleben in den Wahnsinn treibt :zwinker: Für mich spricht momentan nichts gegen den nächsten Schritt sozusagen - wenn jetzt nicht das mit der Miete wäre.

für viel besser halte ich es, dass derjenige, der die wohnung auch nach einer eventuellen trennung halten wollen würde und könnte, alleine mietet. ggf. nen untermietvertrag. aber wenn ihr beide da drin hängt und euch mal trennt, du raus willst und er weiter deinen teil der miete fordert oder du ihn loswerden willst und nicht kannst, weil er genauso mieter ist...

Wenn du diese Punkte natürlich anführst, hast du Recht, dann ist ein Hauptvertrag für beide ganz schön ungünstig, hab ich so noch nicht bedacht, muss ich zugeben :ratlos: und auch wenn man immer denkt, es hält für immer und alles...sag niemals nie^^ Werde ich auch noch mal mitihm besprechen, hat beides so seine Vor und Nachteile! Ich bin da noch relativ unerfahren, muss ich zugeben, ich hab bisher nur hier in meiner WG bis jetzt gewohnt. Auch wenn das alles nicht nett klingt, ich möchte es ja hören :zwinker: Dafür bin ich ja hier und hier habt da eine objektivere Sicht auf die Dinge :grin:
 
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