strafanzeige wegen nötigung im straßenverkehr

Benutzer53095 

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Ich fahr' in solchen Situationen extra langsam, damit sich die Drängler ärgern.
Langsam fahre ich nicht, ich halte mich eher seeeehr extrem an die Verkehrsregeln ... und sorry, aber wenn dann hinter mir einer nen Unfall baut, warum sollte ich dann Teilschuld haben? Versteh ich nicht so ganz. Ich hab nen 50PS Polo, wenn der nit schneller kann, dann kann ers halt nit! :engel:

Kurz auf die Bremse tippen mache ich je nach Situation auch ... es sei denn, der Depp ist zu nah dran.
 

Benutzer20202 

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Scheibenwaschanlage betätigen. Ich habe eine der Düsen genau so eingestellt, dass sie gerade so über den Wagen spritzt. Wenn er zudicht dran ist, muss er auch erstmal waschen und fährt langsamer. Nach 3 mal haben es die meisten verstanden.
Ich bin erstaunt, welchen Erfindergeist manche haben. Ich fahre kaum Auto, von da an ist das kein Problem, das mich häufig betrifft. Wenn es das aber wäre, würde ich mir für ein paar Euro eine gebaruchte Videokamera kaufen und die an der Heckscheibe befestig,am besten mit einem großen sichtbaren Objektiv. Die paar Mark wäre mir der Spass auf jeden Fall wert.
 

Benutzer13061 

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Ich fahr' in solchen Situationen extra langsam, damit sich die Drängler ärgern. Anschieben lasse ich mich nicht.


Das sollte man tunlichst unterlassen. Man ist erstens kein Hilfssheriff auf deutschen Straßen und zweitens gefährdet man damit sein eigenes Leben.

LG, Dreamworld
 

Benutzer44684 

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Ich fahr' in solchen Situationen extra langsam, damit sich die Drängler ärgern. Anschieben lasse ich mich nicht. Entweder will ich schnell fahren oder nicht. Wenn das wem zu langsam ist, soll er überholen. Geht das nicht, hat er Pech gehabt.

Ich hab's oft drauf ankommen lassen und bisher hat jeder sehr stark gebremst. Immerhin kriegen die Schuld, wenn sie mir drauffahren. Das überlegen sich die Leute dann zweimal.

Da kann Dein Hintermann aber den Spieß auch schnell umdrehen. Extra langsam fahren bzw. "unnötiges", plötzliches Bremsen ist auch Nötigung. Sollte Dir der Hintermann dann durch das Bremsen auffahren, bekommst Du auf jeden Fall eine Teilschuld.
 

Benutzer16351 

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Krass, dass hier die Mentalität herrscht, eine Nötigung mit einer Gegennötigung oder gar einem gefährlichen EIngriff in den Straßenverkehr zu kontern.

Seid ihr ernshaft bescheuert? Das mit dem Bremse tippen macht ihr so lange, bis sich euer nötigender Hintermann mal so erschreckt, dass er im Graben landet, oder jemanden beim Ausweichmanöver überfährt. Aber wahrscheinlich denkt ihr sogar, dass er das verdient hätte.

Was für eine beschissene Mentalität herrscht hier eigentlich?

Weil jemand hinter euch auffahrt, begeht ihr eine Nötigung?
Meint ihr, die Polizei oder den Staatsanwalt interessiert es, ob der hinter euch auch total gemein z ueuch war? Welche Auffassung vom Rechtssystem habt ihr, dass ihr denkt ein runterbremsen sei legitim, weil euer Hintermann dicht auffährt?


Buah, ich könte schon wieder NUR "scheisse" schreien...

Ich hoffe, ihr beachtet alle das Rechtsfahrgebot. D.h. IMMER rechte Spur, außer zum Überholen.
 

Benutzer16248 

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Meine Vorgehensweise ist es bei sowas im Normalfall ganz exakt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren und ggf. einfach mal das Licht an zu machen, das kann auf den ersten Blick schonmal als Bremsleuchte fehlinterpretiert werden.

Wenns zu bunt wird hat aber auch noch jedes 2. Handy heutzutage ne Kamera mit drin, mit der man zumindest grobes über die Schulter weg filmen kann, oder ggf. von einem Beifahrer filmen lassen kann.
Im Zweifelsfall halt noch die Polizei anrufen, schaden wird das wohl nicht. Wenn die einem dann einen reinwürgen wenn man im fahren telefoniert hat weiss ichs auch nicht mehr .... ^^
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Runterbremsen IST legitim und sogar legal.
Solange das nicht apprupt geschieht in der Absicht, ein Hindernis zu bereiten oder zur Verkehrserziehung beizutragen.

In einer gefährlichen Situation zum Entschärfen derselben die Geschwindigkeit zu verringern, ist durchaus angebracht, wenn auch nicht in extremem Maße.
 

Benutzer16351 

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Runterbremsen ist NIX, nichtmal ne Option. Du hast dich so zu verhalten, wie die Verkehrsregeln es erfordern.
DU hast niemanden zu maßregeln, das macht der Staat.
DU hast niemanden Runterzubremsen, du hast dich an Verkehrsregeln zu halten. Wenn dein Hintermann sich nicht daran hält, bist du nihct die Instanz, die berechtigt ist ihm auch nur einen Finger zu zeigen.
Überschätz deine Kompetenzen nicht. Du hast keine.

Wer absichtlich (beispielsweise zum Zwecke der Disziplinierung) vor einem herannahenden Hintermann die Fahrbahn wechselt, daß dieser scharf bremsen muß, begeht eine Nötigung. Ebenso, wenn der Vordermann grundlos scharf abbremst und so den Hintermann ebenfalls zu einer scharfen Bremsung zwingt (BGH DAR 1995, S. 296; OLG Stuttgart, DAR 1995, S. 261). Das gleiche gilt natürlich erst recht für denjenigen, der die Spur wechselt und gleichzeitig grundlos abbremst.

Wer als Vordermann die Bremse leicht "antippt", um den zu dicht aufgefahrenen Hintermann wieder auf Abstand zu bringen, begeht keine Nötigung (OLG Köln, NZV 1997, S. 318). Die obergerichtliche Rechtsprechung geht zum Teil sogar davon aus, daß das dadurch verursachte Aufleuchten der Bremslichter als Warnzeichen zulässig ist (OLG Karlsruhe, NZV 1991, S. 234).

D.h.:

- Antippen ok.
- auf Dauer absichtlich unter der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit halten = Nötigung.
- Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsfluß behindern.

Und wie etwas legitim UND sogar legal sein kann, bzw. ob es dadurch noch legaler wird, entzieht sich meiner Wahrnehmung.
Wenn ich mit 180 über eine Autobahn heize, hast du nicht die geringste Befugnis, dich mir links in den Weg zu stellen, und mich auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu bremsen. Und wen nich auf der Landstraße mit 110 statt der erlaubten 100 fahre, und du dir vor mir denkst 60 fahren zu müssen, landet dein Foto schneller auf meinem Handy, als du Piep sagen kannst.
 

Benutzer18636  (37)

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wenn du die nr hast würd ich den anzeigen

wenn das andere auch getan haben und das kennzeichen 1-2 anzeigen bekommen hat muss die polizei ja dem nachgehen
 

Benutzer2  (38)

Planet-Liebe-Team
Administrator
Ich kann dir nur raten, lass es bleiben, es bringt eh nix.

Meine Freundin und ich wurden letztes Jahr nach dem Summer-Camp auf der Autobahn mehrmals stark ausgebremst und Richtung Leitplanke gedrängt (bei 150km/h), selbiges hat der Fahrer des anderen Wagen auch mit anderen Verkehrsteilnehmern gemacht.
Wir haben die Autobahnpolizei angerufen und die haben den direkt rausgezogen (als er gelesen hat "Bitte folgen" ist er DIREKT auf der Autobahn angehalten) und wir die Anzeige gemacht. Der Typ ist total durchgedreht, hat seine Frau angebrüllt und uns und die Polizisten beleidigt und als Lügner bezeichnet. Die Polizei hat alles mit ins Protokoll aufgenommen und sogar dazu geschrieben, dass sie uns glauben.

Vor ca. 2 Monaten (nach 1 Jahr!!!) war dann die Verhandlung. Wir müßten uns von Ihm und seiner Frau verhönen lassen und der Richter sagte zwar, dass da wohl was gewesen sein könnte, aber wohl nicht so schlimm gewesen sein. Nur weil wir nach 1 Jahr nicht mehr alle Details exakt wiedergeben konnten. Super Rechtsstaat!!!

Also, wenn du dir Ärger ersparen willst, lass es bleiben, es bringt eh nix!

Hasta la pasta

C-A
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Runterbremsen ist NIX, nichtmal ne Option. Du hast dich so zu verhalten, wie die Verkehrsregeln es erfordern.
DU hast niemanden zu maßregeln, das macht der Staat.
DU hast niemanden Runterzubremsen, du hast dich an Verkehrsregeln zu halten. Wenn dein Hintermann sich nicht daran hält, bist du nihct die Instanz, die berechtigt ist ihm auch nur einen Finger zu zeigen.
Überschätz deine Kompetenzen nicht. Du hast keine.

Wer absichtlich (beispielsweise zum Zwecke der Disziplinierung) vor einem herannahenden Hintermann die Fahrbahn wechselt, daß dieser scharf bremsen muß, begeht eine Nötigung. Ebenso, wenn der Vordermann grundlos scharf abbremst und so den Hintermann ebenfalls zu einer scharfen Bremsung zwingt (BGH DAR 1995, S. 296; OLG Stuttgart, DAR 1995, S. 261). Das gleiche gilt natürlich erst recht für denjenigen, der die Spur wechselt und gleichzeitig grundlos abbremst.

Wer als Vordermann die Bremse leicht "antippt", um den zu dicht aufgefahrenen Hintermann wieder auf Abstand zu bringen, begeht keine Nötigung (OLG Köln, NZV 1997, S. 318). Die obergerichtliche Rechtsprechung geht zum Teil sogar davon aus, daß das dadurch verursachte Aufleuchten der Bremslichter als Warnzeichen zulässig ist (OLG Karlsruhe, NZV 1991, S. 234).

D.h.:

- Antippen ok.
- auf Dauer absichtlich unter der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit halten = Nötigung.
- Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsfluß behindern.

Und wie etwas legitim UND sogar legal sein kann, bzw. ob es dadurch noch legaler wird, entzieht sich meiner Wahrnehmung.
Wenn ich mit 180 über eine Autobahn heize, hast du nicht die geringste Befugnis, dich mir links in den Weg zu stellen, und mich auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu bremsen. Und wen nich auf der Landstraße mit 110 statt der erlaubten 100 fahre, und du dir vor mir denkst 60 fahren zu müssen, landet dein Foto schneller auf meinem Handy, als du Piep sagen kannst.


Da kannst Du noch 100 Seiten zu schreiben.
Du darfst langsamer werden, wenn Du genötigt wirst.
Ob es sinnvoll ist, steht woanders.
Aber erlaubt ist es.
 

Benutzer16351 

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Du darfst zur Eigensicherung langsamer werden.
Sonst zu nichts.
Sobald keine Gefahr mehr besteht, hast du so schnell zu fahren, dass du den Verkehr nicht behinderst.

Für alles andere bitte Fundstelle bzw. Norm.
 

Benutzer51692  (42)

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Da kannst Du noch 100 Seiten zu schreiben.
Du darfst langsamer werden, wenn Du genötigt wirst.
Ob es sinnvoll ist, steht woanders.
Aber erlaubt ist es.

Nein, ist es nicht. Ob es Dir paßt oder nicht: (grundloses) Schleichen ist genauso verboten wie Rasen. Wenn Du nicht schneller fahren und die zulässige Höchstgeschwindigkeit wenigstens einigermaßen einhalten *kannst* (z.B. technischer Defekt oder halt ein langsames Fahrzeug wie so eine 45er-Kiste auf der Landstraße), dann mußt Du dem nachfolgenden Verkehr die Möglichkeit gewähren, an Dir vorbeizukommen. Also notfalls bei passender Gelegenheit rechts ran und den Rückstau vorbeilassen. Ansonsten bist ganz schnell DU derjenige, der eine Anzeige wegen Nötigung am Hals hat.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Nein, ist es nicht. Ob es Dir paßt oder nicht: (grundloses) Schleichen ist genauso verboten wie Rasen. Wenn Du nicht schneller fahren und die zulässige Höchstgeschwindigkeit wenigstens einigermaßen einhalten *kannst* (z.B. technischer Defekt oder halt ein langsames Fahrzeug wie so eine 45er-Kiste auf der Landstraße), dann mußt Du dem nachfolgenden Verkehr die Möglichkeit gewähren, an Dir vorbeizukommen. Also notfalls bei passender Gelegenheit rechts ran und den Rückstau vorbeilassen.

Ich rede nicht von grundlosem Schleichen.
Und ich rede auch nicht von Spurblockieren.

Ich rede davon, daß Fahrer A bei einem Überholvorgang durch Fahrer B genötigt wird. Dann darf Fahrer A seine Geschwindigkeit durchaus verringern. Dabei rede ich nicht vom Ausbremsen und auch nicht von tempo 30 auf der Autobahn, sondern von beispielsweise von 90 km/h.

Nach dem Überholvorgang muß A natürlich, wenn es die verkehrslage zuläßt, sich rechts einordnen.

Ansonsten bist ganz schnell DU derjenige, der eine Anzeige wegen Nötigung am Hals hat.

Im übrigen rede ich nicht von MIR, da bei mir in einem solchen fall ganz andere vorschriften greifen.
Und selbst wenn, so einfach wird eine Nötigung nun auch wieder nicht begangen. Das bewegt sich eher im Ordnungswidrigkeitenbereich.
 
D

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Gast
Drängeln geschieht ja normalerweise in der Stadt oder auf Landstrassen an Stellen, wo nicht überholt werden kann (sonst würde es derjenige, der drängelt, es tun). Man fährt dann knapp über 50 und wird immernoch angeschoben, das versteh ich unter drängeln.
 
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