Straßenkreuze und ihre tragischen Geschichten

Benutzer19495 

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Raser
Zeitdruck?
Tempo,
Geschwindigkeit,
schneller...

R
A
S
E
R

Ohne Rücksicht
auf Verluste.
Kurven,
Bäume,
keine Hindernisse.
Bis:
Knall, Krach.
Das Auto umarmt
den Baum.
Eingeklemmt.
Keine Hilfe nötig.
Tod!
In den Tod gerast!
 

Benutzer55106 

Verbringt hier viel Zeit
[Sarkasmus]

Na, dann hat die Person dann aber keine Qualen zu erleiden, wenn ein Ast ihren Kopf durchschlägt...

[/Sarkasmus]
 

Benutzer37284 

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Da ist wirklich jedes Wort zuviel aber eins würde mich dennoch interessieren:

Maria, wieso um gottes namen fährst du denn immer zu schnell? Was sind denn die Motive dafür, dass du sagst, du fährst immer zu schnell...? Macht es dir Spaß? Und würdest du dich als sichere Fahrerin bezeichnen?
 

Benutzer18889 

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Da ist wirklich jedes Wort zuviel aber eins würde mich dennoch interessieren:

Maria, wieso um gottes namen fährst du denn immer zu schnell? Was sind denn die Motive dafür, dass du sagst, du fährst immer zu schnell...? Macht es dir Spaß? Und würdest du dich als sichere Fahrerin bezeichnen?
Ich fahre nicht immer zu schnell, sondern dann, wenn es die Situation erlaubt. Das bedeutet, dass ich keine Fußgänger sehe und dass es nicht regnet oder friert.

Aus Eile fahre ich sehr selten zu schnell, weil man sowieso kaum Zeit aufholen kann.

Wenn ich weiß, dass da niemand läuft, was man hier an einigen Stellen ganz einfach weiß, dann finde ich die Beschränkung überflüssig.

Für die kurze Führerscheinzeit fahre ich ziemlich sicher. Ich habe einen langen Schulweg und entsprechend schon viele km hinter mir. Aus brenzligen Situationen ist immer jeder Beteiligte ohne Schaden herausgekommen. Ich bin in einigen Sitationen (gerade beim Überholen) aber auch wieder vorsichtiger als viele andere. Ich werde schon von meinem Freund ausgelacht, weil ich nie überholen will.

Vielleicht solltest du mal bei mir mitfahren. Dann siehst du, ob ich wirklich schlimm fahre, denn das bezweifel' ich.
 

Benutzer37284 

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Ich fahre nicht immer zu schnell, sondern dann, wenn es die Situation erlaubt. Das bedeutet, dass ich keine Fußgänger sehe und dass es nicht regnet oder friert.

Aus Eile fahre ich sehr selten zu schnell, weil man sowieso kaum Zeit aufholen kann.

Wenn ich weiß, dass da niemand läuft, was man hier an einigen Stellen ganz einfach weiß, dann finde ich die Beschränkung überflüssig.

Für die kurze Führerscheinzeit fahre ich ziemlich sicher. Ich habe einen langen Schulweg und entsprechend schon viele km hinter mir. Aus brenzligen Situationen ist immer jeder Beteiligte ohne Schaden herausgekommen. Ich bin in einigen Sitationen (gerade beim Überholen) aber auch wieder vorsichtiger als viele andere. Ich werde schon von meinem Freund ausgelacht, weil ich nie überholen will.

Vielleicht solltest du mal bei mir mitfahren. Dann siehst du, ob ich wirklich schlimm fahre, denn das bezweifel' ich.


Na immerhin fährst du nicht ständig zu schnell. Es ist ja wohl klar, dass sich jeder mal nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält und ein paar km/h zu schnell fährt. Allerdings verstehe ich nicht, weshalb du dich als sichere Fahrerin bezeichnest aber dennoch den Kurs machen willst, aus dem Grund, dass du genau weißt, dass sich ansonsten womöglich deine Probezeit verlängern wird. Das heißt ja eigentlich nur, dass du keine gute Fahrerin bist.

Zumal ich es schon krass finde, wie man nach nem halben Jahr von sich sagen kann, man fahre total sicher.
Ich habe seid 3 jahren meinen Führerschein und würde dennoch sagen, dass ich nicht zu den sichersten Fahrern gehöre, allerdings fahre ich dann auch dementsprechend angepasst.
 

Benutzer18889 

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Na immerhin fährst du nicht ständig zu schnell. Es ist ja wohl klar, dass sich jeder mal nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält und ein paar km/h zu schnell fährt. Allerdings verstehe ich nicht, weshalb du dich als sichere Fahrerin bezeichnest aber dennoch den Kurs machen willst, aus dem Grund, dass du genau weißt, dass sich ansonsten womöglich deine Probezeit verlängern wird. Das heißt ja eigentlich nur, dass du keine gute Fahrerin bist.

Zumal ich es schon krass finde, wie man nach nem halben Jahr von sich sagen kann, man fahre total sicher.
Ich habe seid 3 jahren meinen Führerschein und würde dennoch sagen, dass ich nicht zu den sichersten Fahrern gehöre, allerdings fahre ich dann auch dementsprechend angepasst.
Wie ich schon sagte: Es geht doch nicht nur ums geblitzt werden, sondern auch um andere blöde Sachen wegen denen man zur Nachschulung muss. Da reicht schon das Handygespräch ohne Freisprecheinrichtung, ein nicht eingetragenes Teil oder eine Unachtsamkeit.

Gut fahren hat für mich nichts damit zu tun, ob ich schon 100 m vor dem Ende der Ortschaft beschleunige oder bis direkt zum Schild warte. Hier ist eine Stelle, wo das Ortschild wirklich erst viel weiter steht als das letzte Haus. Kein Mensch weiß warum. Da wird aber natürlich gern geblitzt. Würden sie mich da mit 75 kriegen, müsste ich zur Nachschulung. Die Chance, dass ich den Blitzer nicht sehe, ist zwar gering, aber es könnte passieren.

Eine Bekannte von uns musste zur Nachschlung, weil die Polizei in einer Überholverbotsstraße innerorts kontrolliert hat. Ich kenn' die genauen Umstände nicht, aber sie saß neben vier Mitschülern aus ihrem Kurs, die alle den selben Weg fuhren. Da war wohl irgendwas, das jeder überholt hätte. Es gibt immer blöde Situationen.

Ich sage nicht, dass ich total sicher fahre. Für meine Führerscheinzeit fahre ich aber schon ziemlich sicher. Allein die Tatsache, dass ich nie eine Fahrstunde in einer Großstadt hatte und dass da Sachen sind, die ich bisher nicht kannte (Busspur z.B.), aber trotzdem immer zurecht gekommen bin, sagt mir, dass ich nicht schlecht fahre. Ich kenne einige Leute, die sich nicht mal bis in die Großstadt trauen.
 

Benutzer29817 

Verbringt hier viel Zeit
... Gerade deshalb, weil ich eben erst ein halbes Jahr den Führerschein habe.
...
Ich denke, es spricht für mich, dass weder ich noch mein Auto oder eine fremde Person je zu Schaden gekommen sind.

...
Mädel, das ist lächerlich. Hast seit einem halben Jahr den Führerschein und rühmst dich damit, dass du noch keinen Unfall hattest.
Wenn du den Lappen mal seit 10, 20 Jahren hast und das sagen kannst, dann ist es okay. Aber nach einem halben Jahr.... *lach*

300 € finde ich schon heftig und wenn sich dadurch die Probezeit nicht verkürzen würde, wäre mir das zuviel Geld. So zahlen meine Eltern das Seminar, weil sie wissen, dass in den 1,5 Jahren Probezeit sicher eine Nachschulung kommen würde. Da investieren sie lieber sinnvoll.
Geil. Anstatt dir zu sagen, dass du verantwortungsvoller fahren sollst zahlen sie dir lieber was, damit du für die Nachschulung nicht noch mehr zahlen musst. Bei dieser Einstellung deiner Eltern wundert mich nicht, dass du so bist, wie du bist.
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
an alle die meinen kinder könnten sich problemlos im strassenverker bewegen wenn sie denn nur aufpassen das kein auto kommt.

kinder haben eine andere wahrnehmung als erwachsene. das blickfeld ist noch eingeschränkt, die reaktion noch nicht ausgebildete usw.
d.h. ein auto was ich als erwachsener sehe, sieht ein kind noch lange nicht.
es wird über die stasse gehen ohne das auto gesehen zu haben was es überrollt!!!
deswegen ist die beobachtung der kinder durch den jeweiligen fahrzeugführer so wichtig. der fahrer ist dem kind in allem überlegen!!!

Dazu muss ich trotzdem was kleines anmerken: Ich finde schon, dass die Eltern mindestens darauf achten sollten, WO ihre Kinder allein spielen.

Ich habe erst kürzlich so was erlebt: stark befahrene Hauptstrasse mitten in der Stadt an nem Samstagnachmittag. Zwei kleine Kinder (geschätzt so drei und vier Jahre alt) spielen am Strassenrand mit diesen Plastikwägelchen. Weit und breit keine Eltern oder sonstige Aufsichtspersonen zu sehen. Das kleine Kind fährt also mit dem Plastikwägelchen auf dem Trottoir rum, ein paar Zentimeter vom Bordstein entfernt. Irgendwann kippt das Teil um, das Kind damit und fällt so halbwegs auf die Strasse. Das "ältere" Kind rennt dazu, versucht das Wägelchen aufzuheben, was nicht funktioniert, das Teil fällt auf die Strasse, der Kleine hinterher.

Nun. Gut, die Strasse ist übersichtlich und man hat die Kinder von weitem schon sehen können. Nichtsdestotrotz finde ich es verantwortungslos von den Eltern, ihre Kinder mit so nem Ding an ner befahrenen Strasse völlig ohne Aufsicht spielen zu lassen. Da hätte ich auch mit 20 kmh daherfahren können, das Kind wäre plötzlich seinem Wägelchen hinterher auf die Strasse gerannt und ich hätte keine Chance gehabt und das Kind erwischt. So rum finde ich es auch nicht fair. Ich kann auch als Autofahrer nicht alles vorausahnen und es ist auch nicht ganz richtig, dass ich dann Schuld bin, nur weil ich ne Tonne Blech unter dem Hintern habe, während die Eltern hier aber meiner Meinung nach ihre Aufsichtspflicht komplett nicht wahrgenommen haben.

Das geht in dieselbe Richtung wie Fussgänger, die im Stockdunkeln und in dunkler Kleidung irgendwo über die Strasse rennen, wo weit und breit weder Licht noch Zebrastreifen zu sehen sind. Man kann als Autofahrer noch so rücksichtsvoll und vorsichtig und regelgebunden fahren, aber alles kann man unmöglich beachten bzw. sehen.
 

Benutzer29817 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn ich weiß, dass da niemand läuft, was man hier an einigen Stellen ganz einfach weiß, dann finde ich die Beschränkung überflüssig.
Man weiß es einfach, klar. Wissen die LEute das auch, dass dort niemand gehen darf?! Es kann immer irgendwo jemand sein. Auch dort, wo eigentlich niemand sein darf. Und trotzdem kriegst du als Autofahrer immer die Schuld, vor allem wenn man zu schnell unterwegs war, was du ja auch bist. Und nachweisen kann man das immer, auch wenn dein Auto und du nur mehr Matsch sind.
[/quote]
Für die kurze Führerscheinzeit fahre ich ziemlich sicher. .[/QUOTE]
Das dachte ich auch, als ich nach über einem Jahr ein Fahrsicherheitstraining gemacht habe (übrigens aus eigenem Interesse, nicht weil es mir in Punkto Probeschein irgendetwas gebracht hat). Und ich habe gelernt, dass ich zu dem Zeitpunkt mein Auto in gefährlichen Situationen nicht wirklich unter Kontrolle hatte.
Nach dem Fahrsicherheitstraining konnte ich immerhin einen Auffahrunfall bei Glatteis erfolgreich verhindern. Und meine Freundinnen, die bei mir im Auto waren, waren beeindruckt wie automatisch das alles gegangen ist und dass ich keinen Bruchteil einer Sekunde gezögert habe, als es ums Bremse loslassen und auf die Seite in den tieferen Schnee lenken ging.

Wie gesagt, fahr noch ein paar Jährchen, dann werden wir weitersehen.

Eine Bekannte von uns musste zur Nachschlung, weil die Polizei in einer Überholverbotsstraße innerorts kontrolliert hat. Ich kenn' die genauen Umstände nicht, aber sie saß neben vier Mitschülern aus ihrem Kurs, die alle den selben Weg fuhren. Da war wohl irgendwas, das jeder überholt hätte. Es gibt immer blöde Situationen.
Wenn Überholverbot ist, dann darf man nicht überholen. Punkt.
Ich hätte fast meine Motorrad-Fahrprüfung hingeschmissen weil unter ner Unterführung, in ner Kurve mit Sperrlinie, ein LKW der Straßenmeisterei war, der meine Fahrbahn verstellt hat. Ich bin stehengeblieben und wollte erst nicht weiter, hab tausendmal geschaut, dann hat mir einer der Arbeiter von gegenüber gewunken, dass der Weg frei ist, und ich bin gefahren. Aber ich war überzeugt davon, dass ich deswegen fliegen würde. Bin ich aber nicht, wurde sogar noch gelobt, dass ich umsichtig gehandelt hätte, weil ich zuerst gehalten und geschaut hatte.
Was ich damit sagen will: Wenn es ein triftiger Grund gewesen wäre, zu überholen, dann wäre sie sicherlich von der Polizei nicht aufgehalten worden. So wird es vielleicht ein Traktor gewesen sein, der ihr einfach zu langsam gefahren ist.

kinder haben eine andere wahrnehmung als erwachsene. das blickfeld ist noch eingeschränkt, die reaktion noch nicht ausgebildete usw.
d.h. ein auto was ich als erwachsener sehe, sieht ein kind noch lange nicht.
es wird über die stasse gehen ohne das auto gesehen zu haben was es überrollt!!!
deswegen ist die beobachtung der kinder durch den jeweiligen fahrzeugführer so wichtig. der fahrer ist dem kind in allem überlegen!!!

nur mal so am rande bemerkt. aber ich gehe davon aus das ziemlich sichere fahrerinnen sowas natürlich wissen!!!

lg
kerl
Stimmt. Außerdem lernt man in der Fahrschule, dass Kinder aus dem Vertrauensgrundsatz ausgeschlossen sind. Und dem entsprechend fährt man.
Seit mein LKW-Fahrlehrer mir gesagt hat, dass man es mit einem 18-Tonner kaum spürt, wenn man ein Kind damit überrollt, fahre ich auch mit dem Auto immer bremsbereit, wenn kleine Kinder irgendwo in der NÄhe sind.
 

Benutzer19495 

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Mami

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami.
Auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer Recht hattest.

Die Party ging langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde:
auf Grund Deiner Erziehung – so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami und bog in die Straße ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.

Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben Mami. – Ach bitte, komm doch schnell.
Wie konnte das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voller Blut, Mami, das meiste von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren.

Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum und ich liege im Sterben.
Er guckt nur dumm.
Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt „Papi’s Mädchen“ auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren!
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, - ich habe große Angst.
Bitte weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?


:weinen_alt:
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Nach einem halben Jahr Führerschein kann mir niemand erzählen "ich hatte noch keinen Unfall ich bin ein sehr sicherer Fahrer". Mein Vater hat seit über 30 Jahren den Führerschein und hatte noch KEINEN EINZIGEN Unfall, obwohl er im Jahr um die 40-50.000km fährt momentan. Ja, er fährt auch mal auf der Autobahn 240 wenn die Situation es ermöglicht (und würde niemals mit Lichthupe jemanden von der linken Spur drängen) und er musste auch schonmal 4 Wochen Bus fahren weil er es nicht mehr schaffte schnell genug runter zu bremsen als dann das 100 Schild kam (fließender Übergang Autobahn-Landstraße, nachts, null Verkehr, Videowagen hinter ihm - Pech). Aber trotzdem ist er der Einzige, in dessen Auto ich mich wirklich SICHER fühle.

Übrigens find ich die Sache mit der Probezeitverkürzung gar nicht schlecht. Es muss wirklich nur ne Kleinigkeit sein und ein sonst guter Fahrer darf sich Psychotalk bei nem Seminar anhören (meine Fahrlehrerin hat mich da eingeweiht wie das so läuft). Bei manchen ist es einfach unberechtigt. Geldstrafe ja, aber gleich 500 Euro fürn bescheuertes Seminar? Naja.
 

Benutzer53338 

Meistens hier zu finden
Genau aus solchen Grüden, gehöre ich wohl zur der aussterbenden Sorte, die absolut keinen Alkohol trinkt, wenn ich anschließend noch fahren muss. Es heißt ja immer "Och ein Bier kannst du doch trinken." oder "Nur ein kleines Glas Sekt." Nein! Sollte dann dennoch etwas passieren, es müsse nicht mal an dem einen Bier liegen, ich würde es mir nie verzeihen und auf den Alohol schieben.

Zwei Freunde von meinem Mann sind wegen Alkohol am Steuer letztes Jahr tödlich verunglückt, ein anderer wurde zum Krüppel gefahren weil jemand meinte sich mit einer Fahne hinter das Steuer setzen zu müssen.

Ich lebe in Amerika und die Kampagne "You drink, you drive, you lose" kennt hier jedes Kind. Auf den Parkplätzen stehen Autowracks mit Schildern, auf denen steht wie viel Promille der Fahre zum Zeitpunkt des Unfalls hatte. Fahren unter Alkoholeinfluss wird hier verdammt hart bestraft und sollte auch in Deutschland eingeführt werden.

Diese "1 Sekunde" kenne ich, an meiner alten Schule gab es eine Woche lang die Verkehrssicherheitstage. Da wurden Crash-Stunts mit 30 und 50 km/h gezeigt, wie man sich aus einem überschlagenen Auto befreit und Polizeivideos von Unfällen. Damals war es noch ein Pilotürojekt, aber so etwas sollte es an jeder Schule geben.

Alk am Steuer? NEVER!
 

Benutzer40448 

Verbringt hier viel Zeit
Wie gesagt: Es sollte allen Fahrern bekannt sein, dass Kinder ein anderes Wahrnehungsvermögen haben und auch ihre Geschwindigkeitseinschätzung noch nicht voll ausgeprägt ist.
Klar haben die Eltern auch drauf zu achten wo die Kinder spielen, aber Kinder sind nun mal aus dem Vertrauensgrundsatz ausgeschlossen.

Und als Autofahrer muss man prinzipiell immer damit rechnen das irgendwer, irgendwann (und nein ich zitier hier nich Nena :zwinker: ) wo auftauchn kann, wo er/sie nicht sein sollte!
 

Benutzer6874  (35)

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Genau aus solchen Grüden, gehöre ich wohl zur der aussterbenden Sorte, die absolut keinen Alkohol trinkt, wenn ich anschließend noch fahren muss.



Alk am Steuer? NEVER!

Also gerade am Aussterben sind die zum Glück nicht.
Bei uns hat man jetzt die erlaubte Alk Grenze mit viel Aufwand und gegen grossen Widerstand von Gastwirten und "Freiheits-Freaks" von 0.8 auf 0.5 Promille runter gedrückt (was immer noch zu viel ist)

und seitdem erlebe ich es oft, dass Autofahrer gar keinen Alk mehr trinken. Bei uns zu Hause gab es schon lange grundsätzlich keinen Alkohol für niemand, wenn Autofahrer unter den Gästen waren.
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Genau aus solchen Grüden, gehöre ich wohl zur der aussterbenden Sorte, die absolut keinen Alkohol trinkt, wenn ich anschließend noch fahren muss.

Uaaah....wir sterben aus!

Ich fahr nur nüchtern; ein Bier bringt mir auf ner Feier gar nix, also warum sollte man "ach das eine Bierchen" trinken?

Zu Maria88:
Schad, dass der Thread von Chimaera weg ist.
 

Benutzer53548  (33)

Meistens hier zu finden
Ich sitze gerade mit offenem Mund vorm Bildschirm.

Es kann doch nicht angehen, dass bei so nem Thread derartige Diskussionen zustande kommen! Er sollte die tragischen Geschichten derer darstellen, die im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind und zum Nachdenken anregen. Da kommt ne kleine, verzogene Göre daher und postet hier ihre bescheuerten Kommentare wos einem echt hochkommen kann. Ich wollte da eigentlich gar nicht drauf eingehen, aber kann mich gerade irgendwie nicht zurückhalten. Maria88, du kannst deine Meinung, deine Ansichten haben wie du möchtest, aber SOWAS, HIER, in diesem Thread zu posten find ich ne totale Frechheit und Respeltlosigkeit! Mach nen eigenen Thread auf "Hier bin ich und ich schreibe über meine arrogante Lebensweise und meinen noch viel schlimmeren Fahrstil" und gut ist, aber poste keinen Thread, der an Menschen erinnern soll, die bei Autounfällen gestorben sind, mit so ner Scheiße voll. Ich hab keine Lust alles zu zitieren, aber besonders die Sachen, die du über deine Fahrweise geschrieben hast, gehören hier als letztes hin.

Ich bin wirklich ziemlich berührt wenn ich die Hompages durchlese, weil ich davon persönlich betroffen bin. Vor ca. 20 Jahren ist meine Schwester durch nen Autounfall gestorben. N Betrunkener ist in das Auto reingefahren, in dem sie und ihre Freunde saßen. Meine Schwester kippe aus dem Wagen, fiel mit dem Kopf auf die Erde und ersticke im Dreck (von inneren Verletzungen mal abgesehen). Jedes Jahr an ihrem Geburtstag und Todestag seh ich, wie schlecht es meiner Mutter auch nach 20 Jahren noch geht. Ich hab meine Schwester nie kennengelert und wäre ohne ihren Tod nicht auf der Welt. Trotzdem verbindet mich was mit ihr und jedes Jahr leide ich mit meiner Mutter mit. Besonders deswegen würde ich immer vernünftig fahren und mich genau an die Verkehrsordnung halten und da wo man 50 fahren sollte fahr ich auch Strich 50, mir total egal wer da hupt oder meint mich überholen zu müssen. Das isses mir wert.
 
V

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Gast
@Jolle: Ich stimme dir (deinem fettgedrucktem Text) voll zu. Wie Recht du hast.

Ich habe vor 2 Jahren, am Tag, an dem ich in meinen 20. Geburtstag hineinfeiern wollte, einen Rentner angefahren.
Er war auf dem Fahrrad unterwegs und hat mir, von links kommend, die Vorfahrt genommen, er hat nicht nach rechts geschaut und träumte offenbar vor sich hin. Ich bin eher langsam gefahren, im Augenblick des Zusammenpralls waren es etwa 20-25 km/h. 50km/h waren erlaubt. Aufgrund der ungünstigen Sicht nach links hin (Straßenbau, Hauswand, große Tanne) hatte ich ihn nicht von links kommen sehen, zumal ich nach rechts schauen musste (rechts vor links).

Der Mann hat überlebt, hat aber eine Schädelfraktur davongetragen. Wie ich mich gefühlt habe, kann sich jeder denken. Meiner Meinung nach muss man total weich in der Birne sein, wenn man sagt: "Ich fahre vorsätzlich schneller als erlaubt, wenn was passiert, sind die Anderen Schuld, weil 10-20 km/h zu viel keinen großen Unterschied machen."
So jemand ist in meinen Augen unreif und mit Sicherheit kein guter Fahrer, auch wenn er sich selbst einsichtslos für einen solchen halten mag.

Wäre ich schneller gefahren (hatte nach rechts hin eine wesentlich bessere Sicht als nach links, hätte also auch locker 40 fahren können und hätte immer noch gesehen, ob von rechts was kommt), wäre der Mann möglicherweise nicht meht am Leben. Ob schuldig oder nicht, ich hätte mit meinem Wagen einen Menschen getötet. Ich könnte danach nicht herumproleten: "Eltern haften für ihre Kinder" oder "Jeder ist für sich selbst verantwortlich".
 
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