Stillen JA oder Nein??

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
nee, schon nich mehr, seit er 4 wochen alt is.. leider...

bei mir wars so, dass ich 6 std am stück gestillt hab.. tagelang...und er war nie zufrieden

und dann kam mir in erinnerung wie junge_mami (*hihi* deine schuld isses, genau :zwinker:) erzählt hatte, dass sie zuwenig milch hatte.. und da hab ich gedacht, dass des vll bei mir auch is... und irgendwann morgens um vier, nach 8 std stillen habich dann zugefüttert... und das war der anfang vom ende....
wie gesagt, hätt ich gewusst, dass es nur ein schub is...:cry:

mein zwerg bekommt inzwischen schon milchbrei und obstgläschen.. ich weiß, es is noch zu früh, aber ich hatte keine andere wahl irgendwie...

milch bekommt er aber auch noch
 
G

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oje, das ist ist schade *drückdichmal*
bei mir das auch schwierig, deshalb hab ich es ja erwähnt, ich hatte zu der zeit nämlich noch zusätzlich ne brustentzündung...AUA
aber gott sei dank ne gute stillberaterin, die mir sehr geholfen hat, das durchzustehn und wir hatten dann noch eineinhalb jahre eine schöne stillbeziehung
du hattest wohl nicht viel unterstützung?!

gläschen und milchbrei ist wirklich noch sehr früh! ich hätte in dem alter noch gar keine chance gehabt, soetwas auch nur in sie hineinzubekommen :eek:
aber dafür waren es bei uns andere sachen, die nicht so geklappt haben... jeder hat da wahrscheinlich seine wunden punkte...
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
doch eigentlich hatte ich gute unterstützung..

aber ich da wohl sehr.. hmm.. eigenmächtig *g*.. es war nachts um vier, ich hab seit 22h gestillt, seit einer woche nich geschlafen.. ich war fertig, nervlich am ende und hatte pre zu hause... tjaa..

mit dem milchbrei hab ich angefangen, weil er vond er 1er nich mehr satt wurde.. ja das gibbet wirklich *auch nich gedacht hätte*
es war wie bei dem schub nach 7 tagen.. er hat teilweise 12 flaschen am tag à 170 - 200 ml getrunken und das war viel zu viel

jetz trinkt er 3 -4 flaschen, kriegt abends nen brei und mittags obst (für die vitamine :zwinker:) und wir sind alle zufrieden und glücklich :smile:
 

Benutzer11686 

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Hab meinen mit 4 Monaten auch gefüttert, Fläschchen hat er nie bekommen, er hat sich strikt geweigert, den Gummisauger in den Mund zu nehmen. *lach* Den fand er einfach grausig! Er wollte gestillt werden (zeitweise jede Stunde! *stöhn*), aber ich hab nach ner Weile rausgefunden, dass das gar nicht am Hunger lag, sondern dass er sehr Bauchweh hatte und die warme Milch dagegen geholfen hat. Also hat er getrunken wie ein Weltmeister - aber auch dauernd alles wieder erbrochen, weil es viel zu viel war... Und meine Milch hat sich einfach nicht reguliert... Hab dann drei Wochen Schreiterror von seiner Seite durchstehen müssen, um ihm das ewige gegen-Bauchweh-nuckeln-und-trinken abzugewöhnen...
 

Benutzer23623  (54)

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Männliche Meinung gefällig

Wie schon beschrieben hat das Stillen viele Vorteile für das Kind. Auch Mütter profitieren durch das Stillen (bessere Rückbildung, Mutter-Kind-Beziehung ...). Doch das stehr alles schon da. Ein Argument fällt mir noch ein das noch nicht genannt wurde. Stillen ist billig. 6 Monate stillen sparen ne ganze Menge Geld.
So nun zu den Vätern:
Sie haben es da schwerer. Er wird beim Stillen nicht gebraucht. Kann keine Flasche geben. Er kann eben gewisse Bedürfnisse (Trinken, Essen) nicht befriedigen. Zumindest in der Zeit in der ausschließlich gestillt wird. Viele Nachteile also und keine wirklichen Vorteile die jetzt wirklich den Vater betreffen.

Trotzdem sage ich JA zum Stillen

Aber liebe Frauen redet mit euren Männern, überzeugt Sie vom Stillen macht Ihnen die Vorteile klar. Ich kenne einige Frauen, die wegen des Mannes bzw. wegen der fehlenden Unterstützung des Mannes vorzeitig mit dem Stillen aufgehört haben. Bezieht Sie mit ein. Lasst sie mitkuscheln beim Stillen ...

An die Männer:
Unterstützt Frauen beim Stillen.

PS.: Stillen verunstaltet die Brust ist Bblödsinn, meine Frau stillt seit 8 Jahren nahezu ununterbrochen und ihre Brust ist nch genauso schön wie vorher.
 

Benutzer9603  (41)

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Macht das eigentlich nicht auch di hebamme, ich meine einen beim Stillen unzterstützen? Oder muss ich mir das nohc jemand extra suchen?? Unsere Hebamme hat uns sehr ermuntert, das Stillen zu versuchen und auch schwierige Phasen durchzuhalten, dann würde das meist klappen. Sie hat dann so gemeint:

In Afrika im Busch gäbs diese ganzen Diskussionen net, weil die ham halt kein Milupa und sonstwas oder Fläschchen, da geht nur Stillen, und die Menschheit ist ja auch bisher nicht ausgestorben, grins...

Fand ich irgendwie gut... :tongue:
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Wie viele Kinder in welchen Abständen habt ihr denn, dass sie nun schon so lange Zeit stillt?!

Übrigens können Männer als Ersatz ja die Babies baden oder Wickeln und so auch eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen! :smile:

Hm, ich hab das so gesehen, vor 200 oder 300 Jahren gabs außer Stillen auch noch nix, und ich existiere auch, was heißt, dass meine Vorfahren das mit dem Stillen auch irgendwie auf die Reihe gekriegt haben... *g* Also schaff ich das auch... *g* Mir hat meine Hebamme geholfen, und als ich das Bauchweh-Erbrechen-Problem hatte, kam mal zwei Wochen lang eine von der häuslichen Kinderkrankenpflege.
 

Benutzer23623  (54)

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@stina
Ja die Hebamme unterstützt beim Stillen. Zuerst kekommst du im KH die ersten Tips, gleich nach der Geburt wird dir die Hebamme helfen, dein Kind das erste Mal anzulegen. Zuhause besteht die Möglichkeit einer Nachsorge durch die Hebamme die dir beim Stillen behilflich ist und auch bei Problemen wie Brustentzündung, Milcheinschuss....

Ganz nützlich sind auch Stillgruppen die es in vielen Städten gibt. Dort kannst du stillerfahrene Frauen treffen und dir Tips und Tricks holen . Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen stillenden Müttern kann dort geschehen.

@sottovoce
4 Kinder 7 3/4, 5, 3, 1 und alle Kinder mindesten 1 1/2 Jahre gestillt die große sogar 3 1/2 Jahre.
 
G

Benutzer

Gast
eine stillberaterin, zeigt dir, wie du das kind am besten anlegst um offene brustwarzen zu vermeiden, was du bei zu viel/zu wenig milch machen kannst, hilft durch schwierige phasen... es ist natürlich nicht notwendig, es geht auch so, ist aber leichter ;-)...
gibt aber auch hebammen, die das machen
 

Benutzer9603  (41)

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@ oskar: Na ja, ich denke man kann als Frau den Vater auch ganz gut einbeziehen, und wenn mal mal weggeht und vorher was abgepumpt hat kann der papi ja das Füttern auch mal übernehmen :zwinker:

Das die Brust danach nicht mehr schön ist glaube ich nicht so sehr. Mit bissl Pflege usw. geht das bestimmt ganz gut.

Da meine Hebamme sehr positiv zum Stillen eingestellt ist und ich sie auch für die Nachsorge nehmen werde denke ich das ich bei ihr gut aufgehoben bin. Ich werde sie aber auch mal fragen, wenns nicht klappen sollte ob sie mir hilft oder ggf. eine Stillberaterin empfehlen kann.
 

Benutzer7467  (39)

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Gibt´s denn nicht in jeder Stadt so Stillgruppen? Da ist ja auch eine Stillberaterin dabei. Also hier in der Nähe, in nem anderen Stadtteil da wird sowas angeboten, lagen so Zettel bei meinem FA, hab mir gleich einen mitgenommen. Da werde ich auf jeden Fall hingehen nach der Geburt. Das ist 1x im Monat, ich glaub jeden ersten Samstag.
Meine Freundin geht in so eine Stillgruppe und sie meinte auch das sie das nur empfehlen kann.
Und ich denk wenn ich da hin gehe, dann wird das auf jeden Fall dieses Mal ohne Probleme klappen mit dem stillen. Ich glaub man kann die Stillberaterin auch jederzeit anrufen, und sowas ist ja sehr von Vorteil.
 

Benutzer9603  (41)

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Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, ich kenne zumindest keine Stillberaterin in der Nähe hier. Oder eine Stillgruppe. Aber muss ich beim nächsten FA-Termin mal gucken ob das was ausliegt, da liegt immer soviel :zwinker:
 

Benutzer21309 

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Beastie schrieb:
es is das schönste was es gibt... sowas wirst du nie erfahren, wenn du nich stillst (auch wenn die erste woche zum kotzen is *g*)
Also dem kann cih mich nur anschliessen!!!
Ich haben meinen Sohn 6 Monate voll gestillt und insgesamt 17 Monate und ich hätte gerne noch länger gestillt, doch es ging nicht mehr, denn der kleine fing am ende an zu beissen.
Aber sonst war es wunderschön!
Und es war für mich acuh keines wegs unpraktisch. ich muss sagen das sich flaschen nahrung sehr unpraktisch find. Du musst immer ne falsche, heiss wasser, also termoskanne, und das Pulver dabei haben... Und wenn du stillst hast du automatisch geich die mIlch mit der richtigen temeratur:zwinker:
Einfach brust raus kind ran! :zwinker:
ich hatte auhc keine probleme in der öffentlcihkeit zu stillen. Es geht ja auch dezent :zwinker:

Und wenn jemand behaupte, nach dem Stillen sei der Busen nicht mehr schön, der frage mal meinen Freund! :grin: Er liebt meinen busen sehr! :grin: :grin:
Ich denke nicht, dass das stillen schadet sondern eher die schwangerschaft!
 

Benutzer12147  (50)

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SottoVoce schrieb:
Übrigens können Männer als Ersatz ja die Babies baden oder Wickeln und so auch eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen! :smile:

Ja, das klappt wirklich gut, mein Mann wickelt unseren Sohn super gern und hat auch sonst, als ich noch gestillt hab, viel von den anderen Sachen übernommen. Das Stillen sollte und kann die Vater-Kind-Bindung nicht behindern.
 
J

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Gast
Beastie schrieb:
doch eigentlich hatte ich gute unterstützung..

aber ich da wohl sehr.. hmm.. eigenmächtig *g*.. es war nachts um vier, ich hab seit 22h gestillt, seit einer woche nich geschlafen.. ich war fertig, nervlich am ende und hatte pre zu hause... tjaa..

mit dem milchbrei hab ich angefangen, weil er vond er 1er nich mehr satt wurde.. ja das gibbet wirklich *auch nich gedacht hätte*
es war wie bei dem schub nach 7 tagen.. er hat teilweise 12 flaschen am tag à 170 - 200 ml getrunken und das war viel zu viel

jetz trinkt er 3 -4 flaschen, kriegt abends nen brei und mittags obst (für die vitamine :zwinker:) und wir sind alle zufrieden und glücklich :smile:

ICH BEKENN MICH SCHULDIG! :grin:
beastie ich kann dir nachfühlen, ich wusste nach 4 wochen auch nicht mehr weiter! ich hab gestillt und gestillt und er schrie und schrie. und meine nerven wurden weniger und eigentlich war ich ja total verzweifelt weil ich nicht mehr stillen konnte, aber es war die richtige entscheidung zu zu füttern und seit 2 wochen bekommt er babynahrung, seitdem is mama und kind und auch papa zufrieden und können durchschlafen!

aber zum thema stillen, es ist einfach das schönste gefühl was es gibt und einfach unbeschreiblich...
ja ok der milcheinschuss is ein bisschen unangenehm aber es lässt sich aushalten und vorallem weiß man ja wofür man das alles durchsteht!
 

Benutzer9603  (41)

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Wollte nochmal anmerken, dass ich des wegen der Schönheit des Busens nicht machen will oder so.

Ich hatte heute wieder Vorbereitunghskurs, es ging um Wochenbett und um Stillen usw. Die Hebamme meinte halt, dass es unter Umnständen nicht schön sein wird, das man anfangs für EINE Mahlzeit 1- 1,5 Stunden braucht und das dann 8-12´mal am Tag!!!!

Das kann ich mir echt nicht vorstellen... bin jetzt noch mehr verunsichert als vorher. Wenn das so sein sollte, das man 12 Stunden nur mit Stillen und Wickeln beschäftgit ist mach ich das echt nich... :cry:
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
tjaaa... doof is nur, dass es mit der flasche auch nich schneller geht


und wenn sich das ganze eingependelt hat, dauert eine stillmahlzeit nich länger als 40 minuten...
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ich hab NIE 1,5 Stunden gestillt! 30 bis 40 Minuten - und auch keine 8 mal am Tag... :eek: Da wär ich ja tatsächlich mit nix anderem mehr beschäftigt gewesen... Und wickeln geht ja schnell...
 

Benutzer11086  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Hab mir jetzt (SCHÄM) nicht den ganzen Thread durchgelesen. Aber lies sonst mal das Buch "Frau" von Natalie Angier. Es stellt die neusten wissenschfatlichen Erkenntnisse zu den Funktionen des weiblichen Körpers dar. Das Kapitel übers Stillen kurz zusammengefasst: es gibt zwei verschiedenen Schulen: die einen vertreten die Meinung, dass künstliche Milch das Kind optimal versorgt, die anderen beschwören die Muttermilch als das einzig Wahre. Für beides gibt es so und so viele Belegstudien (alle seriös - huch!) Die Konsequenz für mich: entweder eine politische Entscheidung treffen oder eine nach dem eigenen Wohlbefinden. Mit letzterem werde ich es halten, sollte die Entscheidung anstehen.
 
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