Sternenkinder

Benutzer28811  (32)

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Schnecke106 Schnecke106 es ist schön, dass ihr euch verabschieden konntet :herz: Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und Liebe um gemeinsam zu trauern und nach vorne zu blicken:knuddel:
 

Benutzer82466  (42)

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Danke für Deinen Bericht. Es freut mich sehr, dass Ihr Euch nach allem doch noch verabschieden konntet. Alles Liebe :knuddel:
 

Benutzer150494 

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Schnecke106 Schnecke106 ich musste beim lesen echt schlucken. Gerade wenn ich meinen kleinen hier rum krabbeln sehe. Ich wünsche euch alles erdenklich gute für eure Zukunft. :knuddel: Schön das ihr euch verabschieden konntet.
 

Benutzer85763 

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Vielen Dank, ihr Lieben! :herz: Ich bin seit Samstag wieder zu Hause, körperlich noch ziemlich eingeschränkt, nach einer 3-stündigen OP vermutlich normal.

Ich bin sehr froh, wieder bei meiner Maus zu sein, sie bringt uns gerade viel Freude und die Liebe zu ihr ist irgendwie noch größer geworden. Allerdings macht es mir die Ablenkung auch schwer, Zugang zu unserer Trauer zu finden. Jedenfalls ist es anders als bei Hannah.

Mir machen auch nach wie vor die Gedanken an die Zukunft zu schaffen. Der Kinderwunsch ist gerade wieder riesig, aber im Idealfall sollte ich 1 Jahr warten. Keine Ahnung wie ich das schaffen soll :cry:
 

Benutzer59742 

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Schnecke106 Schnecke106 :rose::rose::rose: Schön, das ihr euch wie gewünscht verabschieden konntet. Auch wenn ich mir gar nicht vorstellen mag, ich schlimm das gewesein sein muss :geknickt:
Einerseits sicherlich auch gut, dass ihr nun wisst, warum es so passiert ist. Allerdings sind die Konsequenzen ja heftig. Ich hoffe, dass du dich körperlich und auch seelisch schnell erholen kannst. Wie stehen denn die Chancen, in einem Jahr? Du hast jetzt nur noch einen Eileiter? Prinzipiell funktioniert aber noch alles (weil du schriebst, ein Teil der Gebärmutter mussten sie rausnehmen?).
Wirklich traurig, dass die Ärzte das nicht im Vorfeld erkennen konnten, dass er falsch saß.

Ich wünsche euch wirklich alles Gute!
 

Benutzer85763 

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nachbarin88 nachbarin88 Ja, es ist nicht leicht so ein winziges Menschlein im Arm zu halten, aber so abstrus das klingt: in dem Moment waren wir so etwas wie glücklich.

Ärzte und meine Hebamme waren sich einig, dass der übrig gebliebene Eileiter die Funktion des fehlenden mit übernimmt. Er kann sozusagen übergreifen und sich das Ei "holen". Von der Gebärmutter fehlt wohl nur eine kleine Ecke, der Schnitt ist kleiner als beim Kaiserschnitt.

Die Ärzte und meine Hebamme haben in letzter Zeit oft gesagt, dass sie "sowas" nur aus Lehrbüchern kennen. Es ist wohl sehr schwer zu erkennen.
 

Benutzer82466  (42)

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Alles Gute Schnecke106 Schnecke106 :knuddel:Tut mir leid, dass Ihr so lange pausieren müsst :frown: Wahrscheinlich wollen sie sicher gehen, dass alles gut verheilt. Aber vielleicht kann man ja nach ein paar Monaten schon mal per Ultraschall schauen und die Wartezeit ggf. verkürzen. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass Euer Kinderwunsch noch erfüllt wird!
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
In DE sagt man ja immer 12 Monate zwischen Geburt und Start nächste Schwangerschaft.

In den USA sagt man wohl 18 Monate, zwischen zwei Geburten, also 9 Monate.

In meinem Monatsthread in einem anderen Mamaforum verlor eine Mutter ihr Kind in der 36.SSW man musste es per KS holen. Ihr hat man nach 4 Monaten bereits das okay zum Bastelstart gegeben.

Das Ganze tut mir schrecklich Leid für euch. Aber ich freue mich, dass ihr den Mut habt, es nocheinmal zu versuchen.
 
3 Woche(n) später

Benutzer85763 

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Sorry, hatte gar nicht mehr geantwortet. Der Oberarzt im Klinikum meinte auch, dass meistens nichts passiert, wenn man eine kürzere Schwangerschaftsfolge als 12 Monate hat - aber wenn doch was passiert, macht man sich halt womöglich Vorwürfe.

Mein FA sprach von 9 Monaten Wartezeit, denke das ist ganz ok. Die Seele muss ja auch erstmal heilen.

Gestern habe ich viel gelesen, wie die Chancen stehen, mit nur einem Eileiter schwanger zu werden. Der Gedanke, dass es womöglich nur noch alle 2 Zyklen klappen kann, macht mich ganz besorgt :geknickt: Es war auch glaube ich der Eileiter vom "besseren" Eierstock. Nun ja, ist nicht zu ändern. Nervt mich etwas, dass ich mir ständig den Kopf darüber zerbreche.

Ansonsten geht es so lala. Die Maus lenkt viel ab, aber das macht das Trauern auch etwas schwerer. Bin ganz froh, dass sie ein paar Stunden in der Kita ist - das lässt mir etwas Raum zum traurig sein.
 

Benutzer59742 

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Du hast dich sicherlich dazu gründlicher belesen als ich und bist ja auch bei Ärzten in Behandlung. Aber ich habe mal gelesen, dass der verbliebene Eierstock die komplette Funktion des anderen übernimmt. Haben die Ärzte etwas dazu gesagt?
Im Internet liest man viel von Frauen, die (auch schnell) mit nur einem Eierstock schwanger geworden sind :smile:
 

Benutzer85763 

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Du hast dich sicherlich dazu gründlicher belesen als ich und bist ja auch bei Ärzten in Behandlung. Aber ich habe mal gelesen, dass der verbliebene Eierstock die komplette Funktion des anderen übernimmt. Haben die Ärzte etwas dazu gesagt?
Im Internet liest man viel von Frauen, die (auch schnell) mit nur einem Eierstock schwanger geworden sind :smile:

Ich glaube, das Problem liegt daran, dass ich noch 2 Eierstöcke habe, aber nur einen Eileiter. So lange noch beide Eierstöcke da sind, produzieren auch beide einen Eisprung. Das Ei bei dem Eierstock mit dem fehlenden Eileiter wird dann oft einfach vom Körper absorbiert, da der Weg zu dem Eileiter des anderen Eierstocks oft zu weit ist. Es gibt aber auch die Theorie, dass der Eierstock sich hin und wieder das Ei vom verwaisten Eierstock "holt" (Eileiter sind wohl sehr beweglich, sofern es keine Verwachsungen und dergleichen gibt). Oder so. Es gibt gefühlt 1000 Meinungen dazu.
 

Benutzer59742 

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Achsooo, jetzt verstehe ich das Problem :ashamed:
Dass der andere Eileiter sich das Ei "holt", klingt ja auch interessant! Was der Körper alles kann... (in der Theorie)

Ich drück euch jedenfalls die Daumen, dass alles gut verheilt es dann ganz schnell wieder klappt :rose:
 
2 Monat(e) später

Benutzer85763 

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Ich schreibe mal hier weiter, wenn ich darf... :ashamed: Irgendwie ist für meine Gefühle und Gedanken in meinem Umfeld aktuell kein Platz. Seit gestern wäre ich eigentlich in Mutterschutz und habe ein bisschen daran zu knabbern, dass ich sehr oft daran denke, wie anders es jetzt eigentlich sein sollte. Die letzten Wochen habe ich 2 Kolleginnen in Mutterschutz verabschiedet, die in etwa zur gleichen Zeit Geburtstermin haben. Ich freue mich natürlich für sie, aber gleichzeitig merke ich diesen bohrenden Neid... Wenn ich diese Gedanken äußere, ernte ich oft nur ein Schulterzucken oder irgendeine Äußerung in die Richtung, dass ja bald Ostern ist und es doch sicher schön wird, wie unsere Maus sich freut. Jaaaaaa, wird es sicher, aber gleichzeitig trauere ich um meine Vorstellung von der gemeinsamen Zukunft und irgendwie fühle ich mich da manchmal nicht ernst genommen. Klar, was soll man auch sagen, dass es das für mich leichter macht - ich weiß auch, dass es nicht so gemeint ist und ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal genau was ich erwarte... :ups:

Uns geht es im großen und ganzen wieder ganz gut, ich kann wieder lachen, teilweise auch unbeschwert sein. Ich gehe nach wie vor zu meiner Psychologin, das tut mir gut. Ein bisschen habe ich mit Verlustängsten und Kontrollzwang zu kämpfen (den ich eigentlich für endgültig besiegt gehalten hatte). Ansonsten finde ich mich auf der Arbeit wieder gut zurecht und auch der Alltag funktioniert gut. Ich versuche positiv in die Zukunft zu blicken und hoffe, ganz bald wieder so ein kleines Wunder im Arm halten zu dürfen.
 

Benutzer59742 

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Liebe Schnecke106 Schnecke106 ,
man weiß gar nicht so recht, was man dazu schreiben soll :frown: Ich kann dir nur sagen, dass ich deine Gedanken und Gefühle total verstehen kann und es schade finde, dass dein Umfeld anscheinend nicht so einfühlsam reagiert. Vermutlich wissen Sie auch nicht, was Sie sagen könnten ohne dich womöglich runterzuziehen und versuchen daher etwas Aufbauendes/Fröhliches zu sagen. Was du bzw. ihr durchgemacht habt, ist einfach hart und ich kann mir wohl nur ansatzweise vorstellen, wie du dich fühlen musst. Ich finde, du kommst hier dafür sehr tapfer und optimistisch rüber. Ich hätte den Wunsch nach einem weiteren Kind wohl schon aufgegeben. Schön, das die Psychologin dir gut tut!
Als wir am Wochenende der Familie meines Mannes von meiner SS erzählt haben, haben sich eigtl alle gefreut. Bis auf meine Schwägerin, sie war sehr verhalten und danach den restlichen Tag reserviert. Zwischenzeitlich hatte sie auch Tränen in den Augen. Hintergrund ist der, dass sie wohl auch mal in KiWu Behandlung war, aber es nicht geklappt hat. Das ist Jahre her, aber emotional abgeschlossen ist das Thema für sie wohl noch nicht. Genau wie sie daran erinnert wurde, wirst auch du in der jetzigen Zeit daran erinnert. Das ist total verständlich und nachvollziehbar und es ist einfach trauig.
Ich hoffe sehr für euch, dass es schnell wieder klappt und alles gut geht :rose:
 

Benutzer85763 

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Dankeschön! :knuddel: Ja, es ist nur gut gemeint, das weiß ich auch. Es ist sicher nicht leicht, damit umzugehen und das richtige zu sagen.

In der Regel mache ich auch wahnsinnig viel mit mir selbst aus, das habe ich leider als Kind schon so gelernt. Das klappt auch ganz gut meistens. Ist dann halt nur umso doofer, wenn man sich dann mal kurz öffnet und quasi keine Reaktion kommt.

Tatsächlich glaube ich, dass es vielen auch schwer fällt sich vorzustellen, dass die Trauer hin und wieder groß ist, weil wir bereits ein Kind haben. Das ist auch ein Stück weit richtig, klar könnte es NOCH schlimmer sein, aber dennoch vermisse ich meine Kinder, die ich verloren habe (beziehungsweise die Kinder, die uns voraus gegangen sind - so klingt es etwas schöner).
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Schnecke106 Schnecke106 Fühl dich gedrückt :knuddel:. Ich kann wahrscheinlich nur in Ansätzen nachvollziehen, wie du dich fühlst. Meine "Kinder" waren ja weitaus kleiner als ich sie verloren habe und retrospektiv sehe ich die Fehlgeburten auch mit anderen Augen. Ich glaube allerdings, ohne mein jetziges Kind wäre das nicht so, ich habe damals auch immer um den ET schmerzlich daran denken müssen bzw. fing auch oft das Rechnen an ("Jetzt wäre es bereits ein Jahr alt..."). Ich weiß natürlich, dass ein Kind nicht den Verlust der anderen "wettmachen" kann, finde aber schon, dass sich durch das neue Leben der Fokus verschiebt. Ich finde es sehr mutig und bewundernswert, dass du deinen Kinderwunsch nachwievor behältst und drücke dir so sehr die Daumen, dass es bald klappt. Und wenn du deine Gedanken hier weiterhin teilen magst, hören wir dir gerne zu :smile:.
 

Benutzer85763 

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Da hast Du Recht Daylight Daylight Der Fokus verschiebt sich in der Tat. Meistens ist das auch gut, denn so ein kleines Wesen bringt eine Menge Freude und Glück mit sich. Ich kann dann gar nicht ewig lange in irgendein Loch fallen oder so. Und ich bin dankbar dafür.

Ich habe natürlich großen Respekt vor dem neuen Kinderwunsch, allein die Zeit des Wartens wird hart (war es damals zumindest). Manchmal frage ich mich, ob ich so etwas im Falle eines Falles noch einmal aushalten könnte, aber ich denke, das könnte ich. Ich habe für mich bzw. wir als Familie haben für uns einen Weg gefunden damit umzugehen und das für uns anzunehmen.
 
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