Statistik: Muss man jetzt Angst haben, in ein Flugzeug zu steigen?

Benutzer115625 

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Guten Morgen.

Im Zusammenhang mit dem Germanwings-Absturz habe ich mich mal wieder ein bisschen mit Zahlen befasst. Eine Rechnung hatte ich ja schon im entsprechenden Thread aufgemacht, aber nun nochmal etwas detaillierter.

Als Quellen für die (groben) Berechnungen dienten folgende Reports/Daten:
http://asndata.aviation-safety.net/industry-reports/IATA-safety-report-2013.pdf
http://asndata.aviation-safety.net/...s-Commercial-Aviation-Accidents-1958-2013.pdf
http://asndata.aviation-safety.net/industry-reports/Boeing-Statistical-Summary-1959-2013.pdf
http://data.worldbank.org/indicator/IS.AIR.PSGR
http://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_mobilitaet_in_deutschland_0111_46603.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod#Deutschland
https://www.destatis.de/DE/Publikat...Blick0080006139004.pdf?__blob=publicationFile


Der Einfachheit halber, bzw. aus der Not (Daten nur aus Diagrammen ablesbar) nehme ich Rundungen vor. Dies stets so, dass die Ergebnisse eher „schlecht“ gerechnet werden, d.h. in Zweifel etwas höher/niedriger zuungunsten der Sicherheit.

Zunächst nocheinmal, was ich im Germanwings-Thread schon ausgerechnet hatte, nur etwas präzisiert:

Unter Einbeziehung aller Daten seit 1970, d.h. die Anzahl der beförderten Passagiere (55 Mrd.) und durch Piloten verübte Selbstmorde auf Passagierflügen im selben Zeitraum (811 Tote), beträgt die Chance des Einzelnen, in durch „suicide by pilot“ während eines Fluges ums Leben zu kommen etwa 1/68.000.000

Nun ist das natürlich unbefriedigend, und man kann sich fragen: Wie verhält sich das, zum allgemeinen Absturz-Risiko, und in einem aktuellen Zeitraum? Genau das werde ich versuchen zu ergründen.

Der 0815-Passagier fliegt wohl in der Regel mit strahlgetriebenen Flugzeugen, einem „Jet“.

In den Jahren 2000-2014 absolvierten derartige Passagierflugzeuge etwa 350 Mio Flüge.
In den Jahren 2004-2013 Betrug dabei die durchschnittliche Quote tödlicher Unfälle etwa 0,3/1.000.000 Flüge. Ein tödlicher Unfall liegt vor, wenn mindestens eine Person an Bord des Flugzeugs ums Leben kommt. Im Schnitt gab es dabei 69 Tote pro tödlichem Unfall. Ausgehend von einer 737 bzw. den entsprechenden Airbus-Modellen, schätze ich daher, dass im Schnitt die Hälfte der Passagiere eines Jets bei einem tödlichen Unfall ums Leben kommt.

Es ist anzumerken, dass sich die Anzahl der Flüge immer weiter erhöht, während die Zahl der (tödlichen) Vorfälle gleichzeitig abnimmt. Die „Vorfallquote“ sinkt daher tendenziell beträchtlich, und hat sich alleine von 2004-2013 etwa halbiert (Rate 2013: ca. 0,2/1.000.000). Bei Flugzeugen der neuesten Generation (B777, A380, etc.) liegt sie sogar noch niedriger: 2013 bei 0,11/1.000.000

Aus den Daten lässt sich nun folgendes Ableiten:
Statistisch gesehen beträgt die Wahrscheinlichkeit, irgendwo auf der Welt eine Passagiermaschine zu besteigen, und während des Fluges unfallbedingt zu sterben, etwa 1/6,67 Mio (wenn wir davon ausgehen, dass wenn es zu einem Unfall kommt, ½ der Passagiere des Flugzeugs sterben – was eher hoch gegriffen ist). Dies deckt sich mit der von der IATA angegeben Quote von 0.2/1.000.000 (Tote/Beförderte Passagiere) – allerdings für die gesamte Zivilluftfahrt, nicht nur für Passagier-Jets.

Wie verhält es sich nun mit „suicide by Pilot“?

Im Zeitraum '00-'15 gab es genau 3 Vorfälle, die einen „Passagier-Jet“ involvierten:
  • LAM470 (2013)
  • MH370 (2014)
  • 4U9525 (2015)
Bei MH370 ist dies nur eine von vielen möglichen Ursachen, da das Flugzeug bisher nicht gefunden wurde. Daher eher „großzügigerweise“ in der Statistik. Die Ermittlung zum Germanwings-Flug ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen.

Sonstige Vorfälle, außerhalb des betrachteten Zeitraums, mit (versuchtem) Pilotenselbstmord in Passagier-Jets sind:
  • Japan Airlines Flight 350 (1982 – 150 Überlebende durch Eingreifen von FO und FE)
  • Silkair 185 (1997)
  • EgyptAir 990 (1999)
Im Zeitraum Anfang 01.15 bis Ende 03.15 gab es geschätzt 6 Mio. Flüge, die sich zu den 350 Mio. von '00 – '14 addieren (356 Mio). Bei keinem der Vorfälle gab es Überlebende.

Die Wahrscheinlichkeit, im betrachteten Zeitraum in einem Passagierjet zu sitzen, dass durch Pilotenselbstmord zum Absturz gebracht wird, und dabei ums Leben zu kommen, beträgt also höchstens (d.h. inklusive MH370) ~ 1/119.000.000(0,0084/1.000.000)

Nochmal zur Erinnerung: Das Risiko, in einem Passagier-Jet zu sitzen, und dabei bei einem Unfall ums Leben zu kommen, betrug im selben Zeitraum ~ 1/6.666.666(0,15/1.000.000)

Wenn wir den Zeitraum bis '95 erweitern (+85 Mio Flüge), steigt die Wahrscheinlichkeitauf 1/88.000.000 (0,011/1.000.000). Allerdings steigt das allgemeine Risiko dann ebenfalls auf 1/5.000.000 (0,2/1.000.000)

Die Wahrscheinlichkeit, durch Pilotenselbstmord zu sterben, ist daher unabhängig vom betrachteten Zeitraum, 18x geringer, als durch „normale“ Unfälle. Das heißt, es ändert sich nichts, denn es ist im Gesamtkontext "nicht relevant".


Fazit: Wer Fliegen bisher als sicher erachtet hat, kann dies auch weiterhin tun.

Nun ist ja bekannt, dass das Flugzeug in Bezug auf Personenkilometer mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel ist. Hier habe ich ja eine andere Rechnung aufgemacht, und mich interessiert, wie sich das Auto dabei im Vergleich schlägt.

Laut ADAC wurden 2008 120 Mio. Wege pro Tag im motorisierten Individualverkehr als Fahrer zurückgelegt. Dies entspricht logischerweise der Anzahl Autofahrten. Im selben Jahr starben 2368 Autoinsassen.

Das führt zu folgender Quote: ~ 0,03/1.000.000 (Tote/Autofahrten). Interessanterweise ist es also für sich genommen deutlich wahrscheinlicher, sich in ein Flugzeug zu setzen und beim Flug zu sterben, als sich in ein Auto zu setzen, und bei der Autofahrt zu sterben.

Diese Wahrscheinlichkeiten beziehen sich allerdings auf den "durchschnittlichen Weg". Da der durchschnittliche Weg pro Autofahrt aber nur 16km beträgt, und die eines Fluges international ca. 2000km, ist das Flugzeug natürlich „in Wahrheit“ extrem viel sicherer, als das Auto. Dazu kommt, dass die Unfallquote von Passagiermaschinen in Deutschland viel geringer ist, als, wie berechnet, international. Nur damit mich keiner falsch versteht.


Grüße,

Ali Mente

P.S. Ich hoffe ich habe mich nicht verrechnet :zwinker:
 
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Benutzer138371  (41)

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Wenn ich immer überlege, dann passiert jeden Tag im Straßenverkehr mehr Unfälle.

Klar, wenn ein Flugzeug abstürzt, dann sind gleich mehr Leute auf einmal weg.

Aber für mich ist das immer noch eins der sichersten Verkehrsmittel.

Und ich hatte bis jetzt noch nie ein schlechtes Gefühl, und da ich viele Langstrecken fliege, fühle ich mich auch sicher.

Und wenn man es so betrachtet, dann dürfte man gar nirgends mehr einsteigen :zwinker:
 

Benutzer151407  (32)

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Ich hab mehr Angst im Bus oder auf einem Schiff. ;-)
 

Benutzer123649 

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Da ich nicht ständig über die eigene Mortalität nachdenke, steige ich in jedes Verkehrsmittel, dass mich an mein Ziel bringt.
 

Benutzer89539 

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Ich halte es für irrational, sich beim Fliegen neuerdings nicht mehr sicher zu fühlen. Nach dem gleichen Denkmuster hat auch z.B. die Terrorwelle von 2001 bis 2004 nichts an meinem persönlichen Sicherheitsempfinden geändert.
 

Benutzer97853 

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Mir helfen solche Zahlen trotzdem nicht...
Angst ist ja oft nichts rationales.
Natürlich werde ich immer noch fliegen, keine Frage. So groß ist meine Flugangst nicht. Um Angst handelt es sich auch nicht. Aber mulmig ist mir, seitdem ich diese Flugzeugunglücke so bewusst wahrnehme (was als Kind nicht so war), trotzdem.

Aber danke für die übersichtliche Rechnung! :smile: Trotzdem gut zu wissen.
 

Benutzer36171 

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Bei mir ist Flugangst hauptsächlich eine körperliche Reaktion. Die Muskeln spannen sich an, meine Kehle schnürt zu, mein Mund wird trocken, ich bekomme Schweißausbrüche. Wie eine Panikattacke (nur nicht so stark, glücklicherweise).

Meine Angst basiert nicht auf Fakten. Trotzdem hilft es, sich die Fakten immer wieder vor Augen zu führen, denn je öfter ich mir die Fakten durchlese, desto mehr bleibt an meinem Unterbewusstsein? hängen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper merkt, dass er sich nicht in einer bedrohlichen Situation befindet.
 

Benutzer140082  (23)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hatte vorher keine Angst zu fliegen und die habe ich auch jetzt nicht. Da habe ich mehr angst mit dem Fernbus zu fahren oder in ein Auto zu steigen. Aber trotzdem gut, dass sich mal einer die mühe macht das verständlich zu errechnen.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich hab hauptsächlich deswegen Flugangst, weil ich Platzangst hab :grin:
 

Benutzer89539 

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Hmm, ich trenne eigentlich ziemlich klar zwischen irrationalen Ängsten und rationalen Sorgen.

Irrational gesehen habe ich beim Fliegen auch Ängste. Keine Todesängste, aber mulmig kann mir dennoch zumute werden: Einerseits mag ich die Höhe nicht, andererseits finde ich die Vorstellung, irgendwo auf dem weiten Meer abzustürzen furchteinflößend (obwohl man objektiv gesehen vermutlich bessere Chancen hat, als wenn man über dem Festland abstürzt (?), trotzdem fühle ich mich wohler, wenn unter uns Land ist).

Aber ich weiß, dass diese Ängste unbegründet sind, und neige damit sogar eher zur Konfrontation: Ich schaue z.B. ganz bewusst aus dem Fenster, obwohl ich weiß dass es Ängste auslöst, versuche dann aber eher die Aussicht zu genießen. Ich will ja nicht vor meiner Angst kuschen, sondern ich will ihr sagen: "Du kannst mich mal."

Wenn ich mich aber frage: "Soll ich ein Flugticket buchen? Ist das gefährlich?", dann lasse ich mich nicht davon leiten, sondern überlege mir, wie riskant mein Vorhaben objektiv gesehen ist. Und das Risiko geht gegen null, vor allem gemessen daran, was ich sonst den Tag über tun könnte.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
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Meine Flugangst ist auch ziemlich irrational und wurde damals ziemlich durch Malaria-Medis getriggert und von einem Flugzeug, das durch heftige Turbulenzen flog. Ich mag das Gefühl nicht, einer fremden Person ausgesetzt zu sein.

Wenn ich mich aber frage: "Soll ich ein Flugticket buchen? Ist das gefährlich?", dann lasse ich mich nicht davon leiten, sondern überlege mir, wie riskant mein Vorhaben objektiv gesehen ist. Und das Risiko geht gegen null, vor allem gemessen daran, was ich sonst den Tag über tun könnte.
Dito. Mein Flugticket kaufe ich trotzdem. Von der Angst leiten lasse ich mich nicht. Die Wahrscheinlichkeit im Flugzeug zu sterben ist relativ gering. Und wenn man erstmal an Board ist und was schief geht, bringt die ganze Angst auch nichts mehr.
 
G

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Gast
Ich fliege sehr selten. Ich würde mir höchstens Sorgen machen, wenn ich in ´nem Flugzeug sitze und das Wetter so ist wie am Dienstag :unsure:
 

Benutzer115625 

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(obwohl man objektiv gesehen vermutlich bessere Chancen hat, als wenn man über dem Festland abstürzt (?), trotzdem fühle ich mich wohler, wenn unter uns Land ist).
Das ist ein oft geglaubter Mythos. Über Land sind die Chancen viel größer, einen Zwischenfall zu überleben, weil das Flugzeug eben noch irgendwo gelandet werden kann. Notwasserungen gehen mit großen Jets dagegen so gut wie immer schief (deshalb war die Geschichte im Hudson River damals so eine Sensation). Auf dem Ozean aufgrund des Wellenganges erst recht.
 

Benutzer18889 

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Ich fliege schon seit Jahren sehr ungern, aber trotzdem regelmäßig, damit mich meine Angst nicht kontrolliert.

Der Vorfall wird diese Angst jedoch nicht weiter verstärken, weil mir auf der Straße genauso gut jemand absichtlich frontal reinfahren könnte. Wo andere Menschen beteiligt sind, kann man sich nie sicher sein, dass da keiner böse Absichten hat.
 

Benutzer125231 

Meistens hier zu finden
Klar ist die Angst "da", weil man ziemlich ausgeliefert ist, wenn mal etwas ernsteres passiert und sich auch so dementsprechend fühlt. Aber ich habe Vertrauen für die Männer und Frauen, die im Cockpit sitzen. Ich fliege schon seit ich 3 Jahre alt bin, Gott sei Dank noch nie einen ernsteren Zwischenfall erlebt, ausser einer Notlandung.

Niemand soll annehmen, dass eine sichere Landung selbstverständlich ist. Ohne das fliegerische Können auf höchstem Niveau der Piloten würde es ganz anders aussehen. Aber sie erhalten sicher nicht den Respekt den ihnen eigentlich gebührt. Hut ab vor dieser Verantwortung und dem Können die sie Täglich leisten.


1 Horrorszenario hätte ich da noch, was glaube ich jedem kalt den Rücken hinunter laufen lässt (Bild)
 

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Benutzer135422  (43)

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Der Absturz wurde ja absichtlich herbei geführt, und war kein technischer defekt. Somit hab ich keine angst in ein Flugzeug zu steigen.
Da hab ich eher Angst, das ein Fernbus oder rotter, maroder LKW über die Autobahn fährt mit Termindruck.
Und die Chance ist größer einem Geisterfahrer zu begegnen als das man mit einem Flugzeug abstürtzt.
 

Benutzer112508 

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Ali Mente Ali Mente : Da hast du ja ganz schön viel gerechnet.

Kannst du vieleicht mal die Sicherheit der Verkehrsmittel Auto (zählen die da eigentlich auch Busse mit rein?) und Flugzeug hinsichtlich der verschiedenen Vorgehensweisen bei der Berechnung gegenüber stellen?
Also Anzahl der Wege, zurückgelegte Kilometer usw.

Ich kann gar nicht sagen, ob ich jetzt mehr Angst hätte zu fliegen oder nicht, ich fliege einfach viiiiel zu selten. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man sich unwohl fühlt bei dem Gedanken sein Leben in die Hände eines Fremden zu geben.
Als Beifahrer beim Autofahren ist es wahrscheinlich deshalb nicht so schlimm, weil man nicht in dieser ungewohnten Situation "in der Luft" ist.
 

Benutzer115625 

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Kannst du vieleicht mal die Sicherheit der Verkehrsmittel Auto (zählen die da eigentlich auch Busse mit rein?) und Flugzeug hinsichtlich der verschiedenen Vorgehensweisen bei der Berechnung gegenüber stellen?
Also Anzahl der Wege, zurückgelegte Kilometer usw.
Busse zählen nicht da rein, das ist ÖPNV. Die "Anzahl der Wege"(=Anzahl Autofahrten) stammt vom ADAC, das habe ich nicht selbst berechnet/geschätzt. Zurückgelegte Kilometer pro Weg von statistischen Bundesamt.

Rechenweg ist dann bei Autos einfach ToteProJahr/(365*WegeProTag).

Für Flugzeuge schätzte ich p(Tod bei "fatal accident")=0.5 wegen ~ 69 Toten pro fatal accident und Sitzplätze B737 150-190

Wahrscheinlichkeit für Tod bei Flug ist dann 0,5*(fatal accidents)/Flüge

Endgröße ist dann in beiden Tod/"Beförderungen" mit Beförderung=Flug oder Beförderung=Fahrt

Edit: Und da fällt mir auf, ich habe, glaube ich, die Autos falsch berechnet :zwinker:

Edit2: Jetzt war ich selber kurz verwirrt. Bei den Flugzeugen habe ich konkret die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass ich sterbe, wenn ich mich auf einem durchschnittlich langen Flug in ein Flugzeug setze. Bei den Autos hatte ich bisher die Wahrscheinlichkeit EINES Toten bei einer durchschnittlich langen Fahrt (mittlerweile korrigiert). Um dahin zu kommen, wo ich hin wollte, muss ich (analog zu den Flugzeugen) Folgendes rechnen:
( (Unfall/Fahrt)*(Tote/Unfall) ) / (Insassen/Fahrt)

Grüße,

Ali Mente
 
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ich hab noch nie in einem Flugzeug gesessen und werde dies auch in Zukunft niemals machen, es hat bei mir allerdings nichts mit dem letzten Unglück zu tun, sondern ich hab einfach zu viel Angst in ein Flugzeug zu steigen
 

Benutzer6874  (35)

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Ich habe andere Vorbehalte gegenüber der Fliegerei, ökologische. Aber was die Sicherheit betrifft "halte" ich mich an die Wahrscheinlichkeit.
Ich bin zeitweise oft in Kleinflugzeugen und Rettungshelikoptern unterwegs gewesen, und in viel kritischeren Situationen als je in einem anonymen Airbus. Und hatte trotzdem nicht das was man Flugangst nennt. Schon weil ich mich auf anderes konzentrieren musste.
Off-Topic:
Ich vrermute die so genannte Flugangst hat mit dem ausgeliefert sein zu tun, und mit dem Aufenthalt in einer Sphäre in der man ohne Flugueug verloren ist. Ich kenne auch Menschen, die haben auf einem Schiff (oder beim Schwimmen im Meer) Tiefenangst, weil sie wissen: unter mir geht es nicht nur 10, sondern 1000 m abwärts.
 
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