Mobbing Stärken/Schwächen?

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Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
man sollte aufhören zwanghaft sich ändern zu wollen nur weil man dann vielleicht besser ankommt in der Welt.

Da hast Du komplett Recht.
Es ist allerdings durchaus möglich, sich grundlegend zu ändern, wenn man es für sich selbst möchte. Das das einfach ist, sagt niemand :zwinker:
 

Benutzer132661 

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Da hast Du komplett Recht.
Es ist allerdings durchaus möglich, sich grundlegend zu ändern, wenn man es für sich selbst möchte. Das das einfach ist, sagt niemand :zwinker:

Ha das ist doch mein liebligs tread

Das ist stark Menschenabhängig .. der eine amchts dann einfachd er andere nicht ... oder schafft es nicht.. leider urteilen menschen zu schnell über die anderen warum sie es nicht geschafft haben .. etc... es ist und bliebt eine Spirale aus der man sehr schwer rauskommt. Ich denke auch wenn der eine heir sagt er war damals schüchtern ... so ist dies nur vorrübergehend eine Eigenschaft... er war aber von anfang an eher der selbstbewusste nur rezessiv sozusagen. Es ist immer einfach zu sagen ja ich habe es einfach gemacht ... alleien sich dazu bekommen ...damit verädnert amn sich indierekt wie yasin meinte "zwanghaft"

Es ist natürlichauch blöd nur rumzuflenn aber es ist nicht jeder aus dem gleichen Holz geschnitzt

@ Supernove dürfte ich erfahren warum du damals so "schüchtern warst?"
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Nein, natürlich ist nicht jeder aus dem gleichen Holz geschnitzt.
Es ging ja auch nur darum, dass es theoretisch jedem möglich ist. Was der Einzelne daraus macht ist ein ganz anderes Thema.
 

Benutzer127397 

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Keine Ahnung woran es genau lag. Vielleicht an der Familie, vielleicht mehrere Faktoren.
es ist und bliebt eine Spirale aus der man sehr schwer rauskommt. Ich denke auch wenn der eine heir sagt er war damals schüchtern ... so ist dies nur vorrübergehend eine Eigenschaft.
Finde da widersprichst du dir.
Man kommt schwer raus, aber Leute die es schaffen bei denen war es nur "vorübergehend". Ich war lange schüchtern und es war meine Art. Es war verdammt schwer da raus zu kommen, ich hatte Rückschläge und es hat sehr lange gedauert.
Vorrübergehende Eigenschaft sähe für mich so aus: Person A ist kommunikativ und kontaktfreudig. A wird von B total enttäuscht und zieht sich dadurch zurück, befindet sich in einer Trauerphase. In dieser Phase ist A sehr wortkarg, traut sich auch nicht neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Zeit sind A's Wunden geheilt, A geht es wieder gut und legt somit auch die "Schneckenhausphase" ab und ist wieder der offene kommunikative Mensch von früher.[DOUBLEPOST=1371585435,1371585349][/DOUBLEPOST]Zu "der eine machts einfach" würde ich sagen, dass das auch alles andere als "einfach" ist.
Der Wille und das Durchhaltevermögen ist da. Bei anderen ist das nicht genug vorhanden.
 

Benutzer132661 

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Keine Ahnung woran es genau lag. Vielleicht an der Familie, vielleicht mehrere Faktoren.

Finde da widersprichst du dir.
Man kommt schwer raus, aber Leute die es schaffen bei denen war es nur "vorübergehend". Ich war lange schüchtern und es war meine Art. Es war verdammt schwer da raus zu kommen, ich hatte Rückschläge und es hat sehr lange gedauert.
Vorrübergehende Eigenschaft sähe für mich so aus: Person A ist kommunikativ und kontaktfreudig. A wird von B total enttäuscht und zieht sich dadurch zurück, befindet sich in einer Trauerphase. In dieser Phase ist A sehr wortkarg, traut sich auch nicht neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Zeit sind A's Wunden geheilt, A geht es wieder gut und legt somit auch die "Schneckenhausphase" ab und ist wieder der offene kommunikative Mensch von früher.[DOUBLEPOST=1371585435,1371585349][/DOUBLEPOST]Zu "der eine machts einfach" würde ich sagen, dass das auch alles andere als "einfach" ist.
Der Wille und das Durchhaltevermögen ist da. Bei anderen ist das nicht genug vorhanden.


Naja indirekt vlt. nur will und kann ich jetzt hier nicht erörtern wie ichd as genau meine.

Ja, okay mit dem Beispiel gebe ich dir Recht das ist ein typischer Fall.

Weißt du manche Menschen wollen sich garnicht verändern da die Veränderung nur durch die Umwelt erzeugt wird und zwar oft zwanghaft ... Frauen ahben wollen, mit Machos kla kommen etc.

Ich gratuliere Dir supermutigen Person, das DU es geschafft hast, aber drum weißt du auch wie es ist also würde ich sagen müsstest du diese menschen verstehen die es einfach nicht packen.. wie ein Tauber nicht hören kann würde ich es mal überspitzt ausdrücken.

Ich ahbe wirklich Respekt vor Dir das du es geschafft hast das ist mein Ernst, aber ja wenn Menschen nicht genug Mut haben dann schaffen Sie es auch nicht .. woher auch und teilweise gehöre ich auch dazu ich ahbe meien Schwächen erkannt und analysiert und nun? dadursch bin ich eigtl Selbstbewusst per Definition.. aber dass hilft meinem Seelenleid auch nicht weiter:argh:
Wenn ein Nerd zum Drilllager geschickt wird dann ist das Physisch und psychisch erzwungen.. dann kommt da Iwan ne killermaschine raus... das kannst du aber nicht 1 zu 1 ins wahre normale leben übertragen ...

Leider muss man erst sos ein um es zu verstehen das istd as Problem ich denke deine Schüchternheit war anderer Natur so spontan
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Weißt du manche Menschen wollen sich garnicht verändern da die Veränderung nur durch die Umwelt erzeugt wird und zwar oft zwanghaft ... Frauen ahben wollen, mit Machos kla kommen etc.

Richtig.
Das ist der Punkt.
Die Motivation muss schon intrinsisch sein.
 

Benutzer127397 

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Der Taube kann rum heulen, dass er niemanden versteht und vereinsamen oder er akzeptiert seine Lage und lernt damit umzugehen. Stichwort: Zeichensprache, Lippenlesen.
Es gibt IMMER einen Weg.
Wer nicht will und sich keine Mühe gibt, aber unzufrieden ist, der ist - auch wenn es sich hart anhört - selber Schuld.
Und das sage ich obwohl ich weiß wie schwer das ist sich zu ändern.


Leider muss man erst sos ein um es zu verstehen das istd as Problem ich denke deine Schüchternheit war anderer Natur so spontan
Mir ist grad nicht ganz klar was du damit ausdrücken willst.[DOUBLEPOST=1371586789,1371586529][/DOUBLEPOST]Drogenberater die in ihrer eigenen Vergangenheit es auch selber durchgemacht haben abhängig zu sein und rückfällig zu werden und den ganzen Weg durch machten bis sie von los kamen, die würden auch keinem Abhängigen raten "Ach der Weg ist viel zu anstrengend, bleib einfach bei deinen Drogen die dich kaputt machen, ist schon okay." Der sagt auch nicht ich verstehs voll, dass andere das nicht packen und sollen die doch dabei bleiben.
Die wissen auch wie hart das war. Und so eine Änderung ist auch sehr schwer und dauert lange. Aber sie lohnt sich im Endeffekt!

Der Erfolg kommt einem nicht zugeflogen, man muss auch etwas dafür tun.
 
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Benutzer132661 

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Der Taube kann rum heulen, dass er niemanden versteht und vereinsamen oder er akzeptiert seine Lage und lernt damit umzugehen. Stichwort: Zeichensprache, Lippenlesen.
Es gibt IMMER einen Weg.
Wer nicht will und sich keine Mühe gibt, aber unzufrieden ist, der ist - auch wenn es sich hart anhört - selber Schuld.
Und das sage ich obwohl ich weiß wie schwer das ist sich zu ändern.



Mir ist grad nicht ganz klar was du damit ausdrücken willst.[DOUBLEPOST=1371586789,1371586529][/DOUBLEPOST]Drogenberater die in ihrer eigenen Vergangenheit es auch selber durchgemacht haben abhängig zu sein und rückfällig zu werden und den ganzen Weg durch machten bis sie von los kamen, die würden auch keinem Abhängigen raten "Ach der Weg ist viel zu anstrengend, bleib einfach bei deinen Drogen die dich kaputt machen, ist schon okay." Der sagt auch nicht ich verstehs voll, dass andere das nicht packen und sollen die doch dabei bleiben.
Die wissen auch wie hart das war. Und so eine Änderung ist auch sehr schwer und dauert lange. Aber sie lohnt sich im Endeffekt!

Der Erfolg kommt einem nicht zugeflogen, man muss auch etwas dafür tun.

Also mir ist schon kla wie du das meinst und das man was tun muss ist auch wahr, aber man kann es nicht auf alle Lebensbereiche übertragen, Drogen sind künstlich... das Selbstbewusstsein nicht..

Ich meine hiermit lediglich das es unterschidliche Arten und Grade von "wenig selbsbewusst sein " gibt..

Nur schüchtern sein ist halb so schlimm als wenn man wirklich innerlich Probleme damit hat... Schüchternheit wird ja zum teil auch als süß bezeichnet ...

Unsicherheit nicht...
 

Benutzer127397 

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Bei einer Drogensucht ist man nicht nur physisch sondern auch psychisch abhängig. Selbstbewusstsein hat auch was mit der Psyche zu tun. In beiden Bereichen ist es sehr sehr schwer etwas zu ändern.
Die Sucht wiederum wirkt sich auch auf das Verhalten des Menschen aus.

Dass es verschiedene Grade von Selbstbewusstsein gibt weiß ich selber, habe ich ja auch schon geschrieben... Und die sind auch wieder subjektiv und auch nicht unbedingt negativ.

Nur schüchtern sein ist halb so schlimm als wenn man wirklich innerlich Probleme damit hat... Schüchternheit wird ja zum teil auch als süß bezeichnet ...
Auch bei Schüchternheit gibts Abstufungen. Ich war stark schüchtern. Und wieso sollte ich als schüchterner Mensch keine innerlichen Probleme haben? Ich habe sehr darunter gelitten und ich stand mir selber im Weg.
Das was du jetzt als "nur schüchtern" bezeichnest ist dann eine eher geringere Stufe die auch mal süß wirken kann. Als ich mit meinem Freund zusammen kam war ich in Hinsicht auf Gefühle äußern etwas schüchtern, das fand er dann auch süß, weil er mich sonst so auch nicht kannte.
Wenn man aber so introvertiert ist, dass man sich nicht traut neue Kontakte zu knüpfen oder sich in der Schule zu melden obwohl man die richtige Lösung wusste, generell durch die Schüchternheit unsicher war, nicht mal alleine zum Arzt wollte oder jemand vorschicken musste um die simpelsten Fragen zu stellen ist das alles andere als süß. Die Schüchternheit zieht auch Unsicherheit nach sich (oder auch andersrum), so weit von einander entfernt ist das doch gar nicht.
 

Benutzer94944 

Meistens hier zu finden
Die scheinbaren "Grundvoraussetzungen, die doch jeder Mensch haben sollte", eben genau diejenigen haben immer weniger Personen, weshalb es dann doch wiederum Stärken sind.
Die Aufzählung ist niemals vollständig, doch Redlichkeit, Respekt, Verantwortungsbewusstsein u.v.m. würde ich dazu zählen.
 

Benutzer132661 

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Die scheinbaren "Grundvoraussetzungen, die doch jeder Mensch haben sollte", eben genau diejenigen haben immer weniger Personen, weshalb es dann doch wiederum Stärken sind.
Die Aufzählung ist niemals vollständig, doch Redlichkeit, Respekt, Verantwortungsbewusstsein u.v.m. würde ich dazu zählen.
Ja und was bringt dir das? .... wenn man eben nicht so sehr selbstbewusst ist..?! den rest aber erfüllt? schpn mal drüber nachgedacht das es schade ist das viele sich wiegesagt an genau der eienn ecke stoßen .. wo man doch sagt ein mensch mit Charakter hat eben DIESE ? :smile2:

@ Supernova: eigentl hätte ich deshalb ja ein wenig mehr Verständnis von dir gegenüber Personen erwartet die es iwi nicht ganz schaffen sich 180 grad zu drehen ... =/

ja und wenn das beides sich trifft kommst du mitnichten seeeeeeeehr unwahrscheinlich raus aus der Spirlae Schüchternheit Angst und Unsicherheit, ... ich fidne es liegt mehr an unserer Umwelt warum normale menschen sich zwanghaft ändern müssen ... (mehr oder weniger) ... würde man einfach auf sie eingehen..
 

Benutzer127397 

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Man kann sich's einfach machen und für alles Erklärungen[Ausreden] und andere Schuldige finden, dann bessert sich aber auch nichts so wirklich. Oder nimmt den schweren Weg und hat dafür nach der ganzen Anstrengung ein positives Resultat.
Mehr habe ich zu dem Thema nicht mehr zu sagen.
 

Benutzer94944 

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Ja und was bringt dir das? .... wenn man eben nicht so sehr selbstbewusst ist..?! den rest aber erfüllt? schpn mal drüber nachgedacht das es schade ist das viele sich wiegesagt an genau der eienn ecke stoßen .. wo man doch sagt ein mensch mit Charakter hat eben DIESE ? :smile2:

Ich tu' mich sehr schwer, Deinen Beitrag zu verstehen, war mir gar unsicher, ob ich überhaupt schreiben soll, na ja, ich mache es halt doch. Die Ausgangsfrage war, was jeder für sich selbst als Stärken und Schwächen sieht. Wenn ich diese Analyse betreibe, so hoffe ich doch, dass sie mir etwas bringt, in erster Linie Klarheit und die Fokussierung auf die Stärken.
Und wenn Selbstbewusstsein eine Schwäche sein sollte, dann ist dem eben so, dann wird vieles schwerer, ja, dem ist auch so. Das sollte man akzeptieren, ggf. etwas daran arbeiten bzw. versuchen zu cachieren (gänzlich ändern wird nicht funktionieren), aber gleichzeitig seine Stärken einbringen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Erst mal bin ich durchaus der Meinung, dass Hilfsbereitschaft und Loyalität durchaus Stärken und keine Selbstverständlichkeiten sind.

Als meine Stärken sehe ich u.A.: Intelligenz, logisches und rationales Denkvermögen, Besonnenheit (auch in Situationen, in denen andere Leute in Panik ausbrechen), Ehrlichkeit, Neugierde, körperliche Leistungsfähigkeit, usw.

Meine Schwächen sind u.A.: Faulheit, teilweise Unordentlichkeit (Aber nur dort, wo eine gewisse Unordnung nichts ausmacht. Wo Ordnung sinnvoll und wichtig ist, bin ich ordentlich.), Schüchternheit, usw.

Allerdings halte ich bei vielen meiner Eigenschaften die Einteilung in Stärken und Schwächen für nicht wirklich sinnvoll. So können z.B. auch gewisse Stärken in manchen Bereichen wieder negative Auswirkungen haben (z.B. dass man als rationaler, intelligenter Mensch viel zu viel über Dinge nachdenkt, anstatt einfach zu handeln.)

Ich habe auch nicht das kleinste Problem damit, diese Stärken und Schwächen selbst zu benennen und die Beurteilung meiner Fähigkeiten nicht nur anderen Leuten zu überlassen. - Ganz im Gegenteil: Ich halte es für eine sehr wichtige und sinnvolle Sache, sich selbst gut genug zu kennen und einschätzen zu können, um z.B. bei irgendwelchen Aufgaben, Problemen, Herausforderungen, etc. einschätzen zu können, ob man ihnen gewachsen ist.
Off-Topic:
"Intelligenz" fällt ja bei jedem hier ... nur Intelligenzbestien unterwegs hier oder was? :grin:

Wie gesagt, ich würde mich niemals als intelligent bezeichnen...erst nach einem IQ Test vielleicht...
Die Aussagekraft eines IQ-Tests möchte ich jetzt nicht wirklich bewerten... aber zumindest ich sage bedenkenlos, dass ich ziemlich intelligent bin, weil ich ein recht anspruchsvolles Studium erfolgreich abgeschlossen habe und vor allem, weil ich auch komplizierte Dinge ziemlich schnell verstehe.
 
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Benutzer103686 

Öfters im Forum
So, mein Senf:

Es gibt zwei Dinge die mir hier ganz arg ins Auge gestochen sind, seitens des TS.

1. Es gibt "unabänderbare" Charakterzüge
2. Man kann sich selbst nicht einschätzen bzw. nur falsch

Ich nehme mich jetzt mal als Beispiel. Ich bin tatsächlich meinem Vater charakterlich sehr ähnlich. Er ist cholerisch, tyrannisch, diskussionsfreudig. Leider gottes habe ich diese Eigenschaften teilweise stark übernommen. Ich wollte schon immer das letze Wort haben, ich habs schon immer auf Konflikte und Diskussionen angelegt und dem dann böse funkelnd entgegengefiebert. Ja, so war ich.

Mit meinem Freund, den ich seit 2 Jahren haben, wurde das aber zu einem Problem. Einem großen. Ich liebe ihn, logisch dass ich mich ändern muss, denn so geht es nicht weiter. Deiner Meinung nach hätte ich diese Beziehung einfach scheitern lassen sollen, da das mein "unabänderbarer" Charakter ist. FALSCH! Ich habe richtig hart trainiert und es mir abgewöhnt, für die Liebe. Ich diskutiere immer noch unheimlich gerne, bleibe dabei allerdings fair und bin nicht mehr so angriffslustig. Und nein, ich verkneife mir das nicht einfach nur, ich hab WIRKLICH keinen Drang mehr nach streiten. Wirklich.

Zweites Beispiel: Ich war früher auch extrem schüchtern, ähnlich wie Supernova. Im Restaurant bestellen? Unmöglich. Den Verkäufer etwas fragen? Ausgeschlossen. Ging nicht.

Auch diese, für mich große Schwäche, hab ich sehr gut abgelegt soweit. Nicht komplett, aber es hat sich total gebessert.


So, zum Zweiten.

Du findest also, Selbsteinschätzungen sollte man lieber lassen. Aber wer kennt mich besser, als ich mich selbst? Wer kann wissen was in mir vorgeht? Wer weiß ob ich wirklich total unoberflächlich bin, wer weiß was ich denke, fühle? Ich. Sonst keiner. Wie soll mich also ein fremder Mensch einschätzen können? Und ja - ich halte mich auch für intelligent. Das sage ich von mir, als auch die meisten Menschen die mich gut kennen inklusive Lehrer. Also meinerseits keine Fehleinschätzung. Dennoch hab ich mich auch für intelligent gehalten, bevor mir viele das auch bestätigt haben. Ich wusste schon immer, dass ich ein total unoberflächlicher Mensch bin. Dass ich nachdenklich bin. Dass ist mangelnden Ehrgeiz habe. Dass ist manchmal etwas schlampig bin. Dass ich Unordung dennoch hasse. Dass ich faul bin. Dass ich wissensdurstig bin. Das sind alles Stärken, als auch Schwächen und die kann keiner von mir besser wissen, als ich selbst. Punkt.
 
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Benutzer131160 

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Du findest also, Selbsteinschätzungen sollte man lieber lassen. Aber wer kennt mich besser, als ich mich selbst? Wer kann wissen was in mir vorgeht? Wer weiß ob ich wirklich total unoberflächlich bin, wer weiß was ich denke, fühle? Ich. Sonst keiner. Wie soll mich also ein fremder Mensch einschätzen können? Und ja - ich halte mich auch für intelligent. Das sage ich von mir, als auch die meisten Menschen die mich gut kennen inklusive Lehrer. Also meinerseits keine Fehleinschätzung. Dennoch hab ich mich auch für intelligent gehalten, bevor mir viele das auch bestätigt haben. Ich wusste schon immer, dass ich ein total unoberflächlicher Mensch bin. Dass ich nachdenklich bin. Dass ist mangelnden Ehrgeiz habe. Dass ist manchmal etwas schlampig bin. Dass ich Unordung dennoch hasse. Dass ich faul bin. Dass ich wissensdurstig bin. Das sind alles Stärken, als auch Schwächen und die kann keiner von mir besser wissen, als ich selbst. Punkt.

Also für mich klingt das eher alles nach Schwächen. Bis auf "intelligent" und "ehrgeizig" hast du doch eigentlich keine Stärken augezählt. Warum nicht, wenn du dich doch so gut kennst. Ich denke auch nicht dass sich jeder Mensch selber so gut kennt. Also ich würde jedenfalls nicht von mir behaupten mich gut zu kennen.. Auch muss man mal definieren was wann und warum als Schwäche angesehen wird? Was ist denn eigentlich eine Schwäche? Das was von der Allgemeinheit und der Gesellschaft als Schwäche definiert wird?
 

Benutzer127397 

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[...]Ich finde es ist beides wichtig: das Selbstbild und im gewissen Maße die Meinung über einen die sich andere bilden.

Im gewissen Maße deshalb: bei vielen Dingen ist mir die Meinung anderer egal... wichtig ist sie dann, wenn sie von nahestehenden Personen, die es gut mit einem meinen kommen. Bei Schwächen die man vorher nicht so bewusst wahrgenommen hat kann man dann was ändern - sofern man will (da es Ansichtssache ist kann die genannte Schwäche auch für einen selber eher positiv sein). Stärken müssen mir von anderen nicht unbedingt aufgezählt werden, aber man fühlt sich ja doch geschmeichelt, wenn man etwas positives über sich zu hören bekommt und das stärkt das Selbstbewusstsein. Genauso wie es meiner Meinung nach das Selbstbewusstsein stärkt, wenn man über sich weiß, was man gut kann.


Sehe ich anders. Klar, es gibt sicher Eigenschaften die jeder anders auslegen kann, ob vorhanden oder nicht ob Schwäche oder Stärke. Bsp: ich denke von mir ich bin humorvoll. Ich lache viel und gerne und oft lachen andere mit wenn ich irgendwelche Sprüche bringe. Grob gesagt: mein Humor basiert meist auf perversen Zweideutigkeiten, aber oft auch auf Ironie und Sarkasmus. Diejenigen die mit mir lachen, teilen meinen Humor. Dann gibt es aber sicher auch Menschen, die diesen aber als total geschmacklos oder vielleicht langweilig empfinden, wer weiß. Das ist nun mal subjektiv.
Es gibt aber auch Eigenschaften wo ich mit Sicherheit sagen kann, dass ich diese aufweise. Beispiel Ehrlichkeit. Behauptet da jemand etwas anderes, weiß ich, dass er mich nicht wirklich kennen kann.
Zum Großteil ist es mir auch wichtiger wie ich mich einschätze. Ich richte mich nicht nach anderen. Angenommen ich kann mich selber nicht beschreiben und will ein Bild von mir durch andere aufgewiesen bekommen: was mache ich, wenn der eine sagt ich bin total extrovertiert (im positiven Sinne), der andere sagt ich bin zu extrovertiert dass es sogar nervt, aber wieder ein anderer sagt sogar ich bin introvertiert und solle mehr aus mir heraus kommen.
Ich bin doch wie ich bin und muss es keinem gerecht machen... denjenigen den ich damit nerven würde: entweder harmoniere ich mit dieser Person sowieso nicht, dass es mir egal sein könnte oder ich frage genauer nach und halte mich dann nur bei der Person bei gewissen Dingen zurück.
Dinge die ich selber als Schwäche ansehe versuche ich zu ändern. Dabei freue ich mich auch über ernst gemeinte Kritik, wenn mir auch mal etwas gesagt wird was mir gar nicht so auffiel, aber durch den Denkanstoß einsehe, dass es stimmt.
Und wie bereits erwähnt: sich im Klaren zu sein über gewisse Stärken erzeugt auch ein größeres Selbstbewusstsein. Für mich ist Selbstbewusstsein sehr wichtig... würde ich es nicht haben, wäre das eine Schwäche an der ich arbeiten wollen würde. Bei anderen setze ich auch ein gewissen Selbstbewusstsein voraus.
Seine Stärken und Schwächen (in etwa) aufzählen zu können gehört zur Selbstreflektion dazu. So wie man über sich denkt, gibt man sich meist auch. Man muss ja nicht mal recht damit haben.
Jemand der wahnsinnig von sich überzeugt ist und sich total toll findet (obwohl er es in gewissen Hinsichten nicht ist), wirkt dann eher unsympathisch/eingebildet/arrogant. Aber jemand der an sich total gute Eigenschaften besitzt und die alle stark runterspielt, macht sich selber schlechter als er ist und wirkt dann auch so auf andere.
Es sollte ein gesundes Mittelmaß sein. Dabei darf man natürlich auch Wert auf die Meinung anderer legen - dem einen ist es wichtiger, dem anderen weniger... Das ist auch völlig in Ordnung, jedoch sollte man sich nicht komplett darauf verlassen bzw. die Meinung von außen total ignorieren.
Wie schon gesagt, das Bild von einem selber ist sehr wichtig, aber auch der Input von anderen.
Vielleicht gehört ja genau das zu deiner Schwäche, dass du dich nicht selber einschätzen willst und dich lieber von anderen beurteilen lässt.[...]
 

Benutzer103686 

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Also für mich klingt das eher alles nach Schwächen. Bis auf "intelligent" und "ehrgeizig" hast du doch eigentlich keine Stärken augezählt. Warum nicht, wenn du dich doch so gut kennst. Ich denke auch nicht dass sich jeder Mensch selber so gut kennt. Also ich würde jedenfalls nicht von mir behaupten mich gut zu kennen.. Auch muss man mal definieren was wann und warum als Schwäche angesehen wird? Was ist denn eigentlich eine Schwäche? Das was von der Allgemeinheit und der Gesellschaft als Schwäche definiert wird?

Nein, ich hab keine Stärken aufgezählt. Heißt das etwa, dass ich keine von mir weiß? Ich hab jetzt halt mal mehr die Schwächen aufgezählt, damit DU nicht rumheulst ich wäre ja sooo arrogant. Übrigens: Nachdenklichkeit (Dinge genauer erforschen wollen), Wissensdurst und Unoberflächlichkeit sind für mich große Stärken. Wieso ist Unoberflächlichkeit und Wissensdurst keine Stärke?

Aber gut, ich habe weitere: Ich bin sehr feinfühlig, heißt ich habe einen sehr hohen EQ. Ich bin sensibel. Ich bin ein Mensch, der herzensgut ist. Ich bin kompromissbereit. Ich bin zuverlässig. Ich bin hilfsbereit. Ich bin super geduldig. Ich bin immun gegen Gruppenzwang. Willst du mehr?

Was eine Stärke ist und was nicht entscheide ICH. Denn ich muss damit leben, ich weiß was mich im Leben behindert und was mir hilft. Das weiß ich, sonst niemand. Und das was du von dir selbst alles nicht behaupten, tun oder machen würdest ist mir egal. Dann bist du eben NULL Selbstbewusst. Ich kenne meine Schwächen, ich weiß was in meinem Leben ein Hindernis ist oder war. Ich weiß aber auch, welche Eigenschaften mir geholfen haben. Übrigens hab ich ALLES von dem was ich aufgezählt habe früher oder später von anderen bestätigt bekommen. Das bedeutet ich kenne mich PERFEKT. Denn meine Selbsteinschätzung war der von anderen immer gleich.

Du solltest mal lernen dich selber wahrzunehmen. Ich denke sehr wohl, dass ich besser weiß ob ich WIRKLICH nachdenklich bin. Kein anderer kann in meinen Kopf gucken. Die Leute sehen mein Verhalten, nicht aber ob es echt oder gespielt ist.
 
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Benutzer131160 

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Nein, ich hab keine Stärken aufgezählt. Heißt das etwa, dass ich keine von mir weiß? Ich hab jetzt halt mal mehr die Schwächen aufgezählt, damit DU nicht rumheulst ich wäre ja sooo arrogant. Übrigens: Nachdenklichkeit (Dinge genauer erforschen wollen), Wissensdurst und Unoberflächlichkeit sind für mich große Stärken. Wieso ist Unoberflächlichkeit und Wissensdurst keine Stärke?

Aber gut, ich habe weitere: Ich bin sehr feinfühlig, heißt ich habe einen sehr hohen EQ. Ich bin sensibel. Ich bin ein Mensch, der herzensgut ist. Ich bin kompromissbereit. Ich bin zuverlässig. Ich bin hilfsbereit. Ich bin super geduldig. Ich bin immun gegen Gruppenzwang. Willst du mehr?

Was eine Stärke ist und was nicht entscheide ICH.

Naja so wie du hier schreibst hört sich das für mich aber nicht sehr feinfühlig an..."du klingst" für mich eher ziemlich agressiv. Wissensdurst und "Unoberflächlichkeit" sind eine Stärke, ja, ich habe nicht das Gegenteil behauptet. Doch wie definierst du denn "Unoberflächlichkeit"? Du empfindest dich vielleicht selbst als unoberflächlich...ab wie kannst du dir denn sicher sein dass andere nicht vielleicht genau das Gegenteil von dir empfinden? Was bringt es einem von sich selber Stärken aufzuzählen, wenn (mal angenommen) vielleicht die Mehrheit deiner Mitmenschen genau das Gegenteil über dich denken? Ich mein, ich könnte ja auch von mir behaupten ich wäre höchstintelligent...wenn aber 80% der Menschen die mit mir in Kontakt treten das Gegenteil empfinden, und denken "Mann der ist ja dumm wie Bohnenstroh"...was hab ich denn davon, was bringt es mir das von mir zu behaupten? Kann ich mir dann überhaupt noch sicher sein dass dem auch so ist? Ich denke nicht.

Übrigens hab ich ALLES von dem was ich aufgezählt habe früher oder später von anderen bestätigt bekommen. Das bedeutet ich kenne mich PERFEKT. Denn meine Selbsteinschätzung war der von anderen immer gleich.

Von deiner Familie und von Freunden? Oder auch von anderen Personen die dich überhaupt nicht kennen? Nur eine Frage.
 

Benutzer103686 

Öfters im Forum
Naja so wie du hier schreibst hört sich das für mich aber nicht sehr feinfühlig an..."du klingst" für mich eher ziemlich agressiv. Wissensdurst und "Unoberflächlichkeit" sind eine Stärke, ja, ich habe nicht das Gegenteil behauptet. Doch wie definierst du denn "Unoberflächlichkeit"? Du empfindest dich vielleicht selbst als unoberflächlich...ab wie kannst du dir denn sicher sein dass andere nicht vielleicht genau das Gegenteil von dir empfinden? Was bringt es einem von sich selber Stärken aufzuzählen, wenn (mal angenommen) vielleicht die Mehrheit deiner Mitmenschen genau das Gegenteil über dich denken? Ich mein, ich könnte ja auch von mir behaupten ich wäre höchstintelligent...wenn aber 80% der Menschen die mit mir in Kontakt treten das Gegenteil empfinden, und denken "Mann der ist ja dumm wie Bohnenstroh"...was hab ich denn davon, was bringt es mir das von mir zu behaupten? Kann ich mir dann überhaupt noch sicher sein dass dem auch so ist? Ich denke nicht.



Von deiner Familie und von Freunden? Oder auch von anderen Personen die dich überhaupt nicht kennen? Nur eine Frage.

Klar klinge ich hier aggressiv. Weil ich hier diskutiere. Und wie ich oben schon erwähnt habe, diskutiere ich für mein Leben gerne. Feinfühlig bin ich bei normalen Gesprächen, bei Leuten die mir Probleme schildern, bei fremden Leuten mit denen ich nicht im Konflikt stehe. Da bin ich feinfühlig. Aber ich diskutiere hier. Eine Diskussions bedeutet seine Meinung raushauen, eventuell Fakten auf den Tisch hauen. Und eine gute Diskussion ist das wenn man das schafft ohne dabei auzuschweifen oder unnötig zu beleidigen, dennoch sollte man schon auch hart bleiben. So, das tue ich - mehr nicht. Das sagt über meine Feinfühligkeit im Alltag nichts aus..

Unoberflächlichkeit definiere ich ganz einfach dadurch: Welche Gesprächsthemen sind mir wichtig, wie beurteile ich fremde Menschen, gebe ich Leuten die ich nicht kenne eine Chance. Oberflächlichkeit beinhaltet für mich mehr als nur "Ich gucke nur aufs Äußere". Oberflächlich ist für mich auch jemand, der über nichts anderes als Nagellack und Partys sprechen kann.Wie ich mir da sicher sein? Weil ich weiß mit welchen Personen ich klar komme. Das lässt schon einfach darauf schließen. Personen von denen ich weiß, dass sie oberflächlich sind - mit denen komme ich nicht klar und kam ich auch noch nie. Weil ich es nicht bin. Und nebenbei haben mir das Freunde und Familie bestätigt, ja. Aber du glaubst ja auch nicht dass fremde Leute zu dir hin gehen und sagen "Hey, boah du bist ja gar nicht oberflächlich!". Wie sollen die das auch sagen? Sie kennen mich doch nicht! Bewertet möchte ich nicht werden von EINDRÜCKEN die andere haben sondern von FAKTEN die sie wissen. Was verstehst du daran nicht? Ich hab es dir jetzt zwei mal erklärt. Fremde Leute kennen mich nicht. Sie EMPFINDEN Dinge. Sie wissen es aber nicht, weil sie mich nicht kennen. Und von einer Person, die mich nicht kennt, lasse ich mich ganz sicher nicht bewerten.

Ich kam durchaus auch schon mal nicht feinfühlig rüber. Ich kam auch schon oberflächlich rüber. Das waren aber einfach Fehleinschätzungen die aus Missverständnissen entstehen. Wenn mich jemand angräbt und ich gebe ihm einen Korb, weil ich ohnehin vergeben bin oder weil mir seine Art, wie er mich anspricht nicht gefallen hat (Macho Sprüche z.B) dann hab ich auch schon gesagt bekommen ich wäre eingebildet oder arrogant. Bin ich es deshalb, nur weil sie mich in wenigen Minuten durch ein Missverständnis kennengelernt haben? Sicherlich nicht.

Mir bringt es von mir selbst zu wissen was meine Stärken sind, dass es nur DAS ist was zählt. Du bist viel zu viel auf andere fixiert. Andersrum: Was bringt es MIR, wenn ich meine Stärken kenne und freme Leute denken ich wäre anders, es aber einfach nicht bin? Stichwort VORURTEIL. Das was du tust ist Förderung von Vorurteilen. Und wenn mich eine Person die mich nicht RICHTIG kennt bewertet ist es IMMER ein Vorurteil, weil er gar nicht wissen KANN wie ich bin. Er kann nur sagen was er empfindet. Mehr nicht. Die Empfindung im ersten Kennenlernen ist aber komplett irrelevant weil sie meistens komplett falsch ist.

Ich denke ich merke besser ob ich bisher Probleme im Leben hatte weil ich ein emotionaler Klotz bin, oder ob mir Leute gelobt haben wie gut ich mit Menschen umgehen kann. Es geht mir wirklich komplett am Arsch vorbei was andere denken. Was habe ich davon das zu wissen, wenn ich selbst merke welche Hindernisse ich im Leben habe und welche nicht, hm? Erklär es mir!

Ich glaube du hast nicht verstanden worum es im Leben geht. Es geht darum es zu meistern und nicht darum, dass andere Leute versuchen dich irgendwie hinzubiegen und dir einzureden was du bist. ICH weiß wer und was ich bin. Und nicht irgendein außenstehender. Kapier das einfach.
 
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