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Benutzer237998 (25)
Ist noch neu hier
- #1
Ich habe ein paar Themen, die bei mir gerade nicht so gut laufen und über die ich mal mit jemandem reden muss.
Ich bin 25m und im Grunde läuft in meinem Leben alles sehr gut. Ich habe einen festen Job und mache gerade nebenbei noch meinen berufsbegleitenden Master, finanziell komme ich gut klar. Ich bin seit fünf Monaten mit meiner Freundin (22w) zusammen und unsere Beziehung ist sehr harmonisch.
Trotzdem geht es mir seit drei Wochen nicht gut und ich weiß nicht, was gerade los ist, ob das gesundheitlich ist oder mental oder einfach eine natürliche Reaktion auf Verändeungen.
Einzug meiner Freundin:
Meine Freundin hatte in ihrer alten WG nur zur Zwischenmiete gewohnt und hätte sich jetzt etwas neues suchen oder wieder bei ihren Eltern einziehen müssen. Aus diesem Grund habe ich dann vorgeschlagen, dass sie einfach bei mir einzieht. Grundsätzlich stehe ich auch nach wie vor hinter dieser Entscheidung. Sie ist vor fünf Wochen zusammen mit ihren zwei Katzen in meine 55qm-Wohnung eingezogen. An sich läuft es super: Haushalt teilen wir uns, wir ergänzen uns gut und haben keine Konflikte. Dennoch merke ich, dass ich mich irgendwie eingeengt fühle und ein Problem damit habe, dass ich meine Wohnung nicht mehr für mich alleine habe. Ich mag auch ihre Katzen sehr, aber plötzlich zwei zusätzliche Lebewesen in der Wohnung zu haben, ist ungewohnt. Die rennen halt auch rum, laufen über mein Notebook oder kauen an meinen Schuhen rum. Nichts dramatisches, aber ich kann nicht mal eine halbe Stunde entspannen, weil dann eine Katze ankommt und was von mir will oder ich sie davon abhalten muss, etwas kaputtzumachen. Wenn meine Freundin zuhause ist, geht es komischerweise. Es ist eher, wenn sie nicht da ist, da ich dann merke, dass die Zeit, die ich früher alleine verbracht habe, sich jetzt komplett anders gestaltet und dass mein Rückzugsort in der Form nicht mehr existiert.
Gesundheit:
Ich war Mitte Mai krank, einfach ein ganz normaler Infekt mit Halsschmerzen, Husten etc. Der war nach einer Woche wieder weg, nur der Husten blieb. Es ist schon besser geworden, aber ich habe immer noch jeden Tag mehrere Hustenanfälle, insbesondere abends. Vor drei Wochen war ich in der U-Bahn und hatte plötzlich so ein Beklemmungsgefühl in der Brust, als könnte ich nicht mehr richtig atmen. Ich bin dann ausgestiegen, um frische Luft zu bekommen und dann ging es auch wieder. Das habe ich seitdem aber immer wieder, gerade während der Hitzewelle oft. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich inzwischen so fokussiert auf meine Atmung bin, dass ich vergesse, wie man normal atmet.
Ich war dann vorgestern beim Arzt, der hat mich auch gründlich untersucht und meinte, meine Lunge sei frei und meine Sauerstoffsättigung normal. Er hat mir Paracodin-Tropfen verschrieben, die ich dann gestern auch genommen habe. Mir war klar, dass das eine Art Opiat ist, habe mir aber ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht, weil in der Dosierungsanweisung auch Kinder erwähnt werden, daher dachte ich, so krass könne das ja nicht sein.
Ich habe da aber irgendwie total komisch drauf reagiert, ich war wie weggetreten und benebelt, musste mich dann übergeben, und war den ganzen Abend neben der Spur. Deshalb traue ich mich nicht, dass Zeug nochmal zu nehmen. Ich hoffe jetzt, dass das Cortison-Spray, das ich zusätzlich bekommen habe, ausreicht, dass ich endlich diesen verdammten Husten loswerde.
Karriere:
Meine Eltern waren nie wirklich glücklich mit meiner Studiums- und Berufswahl. Meine Freundin wird wahrscheinlich mal mehr verdienen als ich, weil sie was "vernünftiges" studiert. Stattdessen stecke ich gerade 6000 Euro in ein berufsbegleitendes Studium, um dann eine 9er- oder 10er-Stelle zu besetzen.
Ich fühle mich deshalb ihr gegenüber nicht minderwertig oder so, ich habe nur den Gedanken, dass es wenig weitsichtig und irgendwie auch egoistisch von mir ist, diesen bestimmten Job machen zu wollen, wenn ich auch was sinnvolleres hätte studieren können, um später mehr zu verdienen. Ich könnte mich wahrscheinlich auch jetzt noch umorientieren, aber ich will jetzt nicht nochmal neu anfangen. Meine Eltern meinen halt auch, ich sei doch intelligent und könnte es viel weiter bringen, aber das stimmt halt auch nicht. Ich bin weder sonderlich begabt noch sehr ambitioniert. Ich will einfach meinen Job machen und dann nach Hause gehen, und mich nicht über meine Karriere identifizieren. Aber irgendwie ist es auch egoistisch, dass ich mich nicht mehr anstrenge, denn wenn wir mal Kinder wollen, ist es meine Schuld, wenn wir denen nichts bieten können.
Ich will einfach mal wieder normal durchatmen können, ich wache jeden Morgen auf und fühle mich beklemmt und wie gerädert und es wird nicht besser.
Ich bin 25m und im Grunde läuft in meinem Leben alles sehr gut. Ich habe einen festen Job und mache gerade nebenbei noch meinen berufsbegleitenden Master, finanziell komme ich gut klar. Ich bin seit fünf Monaten mit meiner Freundin (22w) zusammen und unsere Beziehung ist sehr harmonisch.
Trotzdem geht es mir seit drei Wochen nicht gut und ich weiß nicht, was gerade los ist, ob das gesundheitlich ist oder mental oder einfach eine natürliche Reaktion auf Verändeungen.
Einzug meiner Freundin:
Meine Freundin hatte in ihrer alten WG nur zur Zwischenmiete gewohnt und hätte sich jetzt etwas neues suchen oder wieder bei ihren Eltern einziehen müssen. Aus diesem Grund habe ich dann vorgeschlagen, dass sie einfach bei mir einzieht. Grundsätzlich stehe ich auch nach wie vor hinter dieser Entscheidung. Sie ist vor fünf Wochen zusammen mit ihren zwei Katzen in meine 55qm-Wohnung eingezogen. An sich läuft es super: Haushalt teilen wir uns, wir ergänzen uns gut und haben keine Konflikte. Dennoch merke ich, dass ich mich irgendwie eingeengt fühle und ein Problem damit habe, dass ich meine Wohnung nicht mehr für mich alleine habe. Ich mag auch ihre Katzen sehr, aber plötzlich zwei zusätzliche Lebewesen in der Wohnung zu haben, ist ungewohnt. Die rennen halt auch rum, laufen über mein Notebook oder kauen an meinen Schuhen rum. Nichts dramatisches, aber ich kann nicht mal eine halbe Stunde entspannen, weil dann eine Katze ankommt und was von mir will oder ich sie davon abhalten muss, etwas kaputtzumachen. Wenn meine Freundin zuhause ist, geht es komischerweise. Es ist eher, wenn sie nicht da ist, da ich dann merke, dass die Zeit, die ich früher alleine verbracht habe, sich jetzt komplett anders gestaltet und dass mein Rückzugsort in der Form nicht mehr existiert.
Gesundheit:
Ich war Mitte Mai krank, einfach ein ganz normaler Infekt mit Halsschmerzen, Husten etc. Der war nach einer Woche wieder weg, nur der Husten blieb. Es ist schon besser geworden, aber ich habe immer noch jeden Tag mehrere Hustenanfälle, insbesondere abends. Vor drei Wochen war ich in der U-Bahn und hatte plötzlich so ein Beklemmungsgefühl in der Brust, als könnte ich nicht mehr richtig atmen. Ich bin dann ausgestiegen, um frische Luft zu bekommen und dann ging es auch wieder. Das habe ich seitdem aber immer wieder, gerade während der Hitzewelle oft. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich inzwischen so fokussiert auf meine Atmung bin, dass ich vergesse, wie man normal atmet.
Ich war dann vorgestern beim Arzt, der hat mich auch gründlich untersucht und meinte, meine Lunge sei frei und meine Sauerstoffsättigung normal. Er hat mir Paracodin-Tropfen verschrieben, die ich dann gestern auch genommen habe. Mir war klar, dass das eine Art Opiat ist, habe mir aber ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht, weil in der Dosierungsanweisung auch Kinder erwähnt werden, daher dachte ich, so krass könne das ja nicht sein.
Ich habe da aber irgendwie total komisch drauf reagiert, ich war wie weggetreten und benebelt, musste mich dann übergeben, und war den ganzen Abend neben der Spur. Deshalb traue ich mich nicht, dass Zeug nochmal zu nehmen. Ich hoffe jetzt, dass das Cortison-Spray, das ich zusätzlich bekommen habe, ausreicht, dass ich endlich diesen verdammten Husten loswerde.
Karriere:
Meine Eltern waren nie wirklich glücklich mit meiner Studiums- und Berufswahl. Meine Freundin wird wahrscheinlich mal mehr verdienen als ich, weil sie was "vernünftiges" studiert. Stattdessen stecke ich gerade 6000 Euro in ein berufsbegleitendes Studium, um dann eine 9er- oder 10er-Stelle zu besetzen.
Ich fühle mich deshalb ihr gegenüber nicht minderwertig oder so, ich habe nur den Gedanken, dass es wenig weitsichtig und irgendwie auch egoistisch von mir ist, diesen bestimmten Job machen zu wollen, wenn ich auch was sinnvolleres hätte studieren können, um später mehr zu verdienen. Ich könnte mich wahrscheinlich auch jetzt noch umorientieren, aber ich will jetzt nicht nochmal neu anfangen. Meine Eltern meinen halt auch, ich sei doch intelligent und könnte es viel weiter bringen, aber das stimmt halt auch nicht. Ich bin weder sonderlich begabt noch sehr ambitioniert. Ich will einfach meinen Job machen und dann nach Hause gehen, und mich nicht über meine Karriere identifizieren. Aber irgendwie ist es auch egoistisch, dass ich mich nicht mehr anstrenge, denn wenn wir mal Kinder wollen, ist es meine Schuld, wenn wir denen nichts bieten können.
Ich will einfach mal wieder normal durchatmen können, ich wache jeden Morgen auf und fühle mich beklemmt und wie gerädert und es wird nicht besser.
